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Rezensionen verfasst von
Florian B.

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Die Aufnahme: Zeit, Blende, ISO und Brennweite beim Fotografieren gezielt einsetzen
Die Aufnahme: Zeit, Blende, ISO und Brennweite beim Fotografieren gezielt einsetzen
von Jürgen Gulbins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 36,90

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gulbins/Gulbins: Die Aufnahme - Sehr interessant und lesenswert, 23. März 2012
In insgesamt neun Kapiteln bringen die Autoren Rainer und Jürgen Gulbins dem Leser die (digitale) Fotografie näher. Alle zentralen Komponenten des Fotografierens selbst werden besprochen. Das Buch ist linear aufgebaut, beginnend mit der Technik. Der Leser erfährt einiges an Hintergrundwissen und lernt die Basics.
Das Buch "Die Aufnahme" ist top für alle ambitionierten Fotografen, die die Technik verstehen und nicht nur mit Vollautomatik knipsen wollen. Da die einzelnen Kapitel in sich geschlossen sind, kann der Leser ihm bereits Bekanntes leicht überspringen oder einzelne Abschnitte erneut lesen.
Sehr angenehm: die Praxisnähe des Buches. Die Autoren geben dem Leser an entscheidender Stelle Tipps, wo sich bei gängigen Kameramodellen die entsprechenden Einstellungen vornehmen lassen. Gänge Automatik- und Halbautomatikprogramme werden erklärt, Vor- und Nachteile aufgezeigt. Doch nicht nur das. Auch bei der Bildgestaltung stehen die Autoren dem Fotografen zur Seite und geben nützliche Tipps, wie man beispielsweise seine Umwelt als Hilfsmittel einsetzen kann, um später mehrere Aufnahmen zu einem großen Panorama aneinander zu reihen (Multishot-Technik). Ein sehr gelungenes Buch, das mir persönlich beim Fotografieren weitergebracht hat.


Solo mit Familie - Abseits vom Normalweg. Ein Leben als Familienmensch und Extrembergsteiger
Solo mit Familie - Abseits vom Normalweg. Ein Leben als Familienmensch und Extrembergsteiger
von Stephan Keck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will das auch!, 9. Februar 2012
Warum? Warum setzt man immer wieder sein Leben aufs Spiel? Warum zieht man immer wieder in Abenteuer? Und warum nimmt man seine kleinen Kinder mit auf Reisen in gefährliche Gegenden? Ist es legitim, seine Familie für Wochen zu verlassen, um einen Gipfel zu erstürmen und damit den Unterhalt zu verdienen? Und wie gehen die Familie, Frau, Kinder, Eltern mit diesen auch für sie extremen Situationen um? All diese Fragen beschäftigen Stephan Keck ' zunächst weniger, seit er Frau und Kinder hat, aber immer mehr.
Keck schildert eindrucksvoll seine Erfahrungen mit den Menschen und Kulturen der bereisten Länder. Dabei scheut er sich nicht, auch problematische Themenbereiche anzuschneiden und seine Meinung kund zu tun. Interviews mit Keck selbst, seiner Frau und Freunden sowie das Vorwort von Franz Klammer und ein Gastbeitrag von Peter Habeler entwickeln gemeinsam mit den Reise- und Expeditionsberichten das Gesamtbild des Menschen Stephan Keck.
Das Buch Solo mit Familie ist keine normale Biographie. Nicht nur, weil Stephan Keck bereits jetzt ' er ist gerade einmal 38 Jahre ' auf ein erlebnisreiches Leben zurückblicken kann. Das Buch erzählt von großen Erfolgen, von Scheitern und dem häufigen Zwist aus Verlangen und Vernunft. Es ist eine Ermunterung an den Leser sein Leben zu leben. Keck zeigt, dass solch ein Leben möglich ist und dass man mit Willenskraft einiges erreichen kann. Alleine und mit Familie. Die lebendige, bildliche Sprache zieht den Leser hinein in die Abenteuer, lässt ihn mitfiebern und die Expeditionen erleben. An entscheidenden Stellen hakt Hoberg in bester Reportermanier nach und klärt offene Fragen. Nach der Lektüre jedes einzelnen Kapitels schossen mir die gleichen Gedanken in den Kopf: Ich will das auch! Reisen, Berge besteigen (ok, keine 8000), frei sein. Es macht Spaß zu lesen!
Damit Keck aber dieses Leben leben kann, gehört eine starke Frau an seine Seite. Mit Anita scheint er diese gefunden zu haben, jedoch kommt ihre Sicht der Dinge dafür etwas zu kurz im Buch ' sieht man von dem Interview mit ihr im letzten Teil ab. Dies soll nun nicht als Kritik verstanden werden ' schließlich ist es die Biographie von Stephan Keck ' sondern vielmehr als Aufforderung an Autor Derk Hoberg: Mach' doch noch so ein Buch, diesmal aus Anitas Sicht: Solo mit Familie ' Leben mit einem Extrembergsteiger.


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