Profil für Willms Buhse > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Willms Buhse
Top-Rezensenten Rang: 561.005
Hilfreiche Bewertungen: 11

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Willms Buhse
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Organisation für Komplexität: Wie Arbeit wieder lebendig wird - und Höchstleistung entsteht
Organisation für Komplexität: Wie Arbeit wieder lebendig wird - und Höchstleistung entsteht
von Niels Pfläging
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mehr Transparenz und Vernetzung, 15. Januar 2014
Mit seinem aktuellen Buch schafft es Niels Pfläging, genau die Herausforderungen zu thematisieren, die innerhalb großer und kleinerer Unternehmen immer wieder zu meistern sind. Die von ihm skizzierten Problematiken sind realitätsnah, die Lösungsvorschläge praxiserprobt. Wer dem Thema Vernetzung und Transformation in die Zukunft bisher eher skeptisch gegenüber stand, findet in diesem eindrucksvoll auf den Punkt skizzierten Büchlein Erklärungen und eine Anleitung für erste Schritte in diese Richtung; wer das Thema bereits verinnerlicht hat und weiter daran arbeiten möchte, freut sich über die konkreten Handlungsempfehlungen. Empfehlenswert!


Der Weg zum Social Business: Mit Social Media Methoden erfolgreicher werden
Der Weg zum Social Business: Mit Social Media Methoden erfolgreicher werden
von Peter Schütt
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Weg zum Social Business wird mit diesem Buch weniger steinig, 12. April 2013
Sachbücher lese ich ja gerne, „Der Weg zum Social Business“ aber hat aus der Masse wirklich herausgestochen. Wenn auch ein anspruchsvoller Preis, aber das sollte es Betroffenen Wert sein.

Bekommen habe ich es vom Autor Peter Schütt während eines Panels auf der CeBIT. Peter Schütt liefert auf den 144 Seiten einen Leitfaden, wie man es als Unternehmer schafft, von „normalen“ zum Social Business zu werden.

Die Lektüre beginnt dabei nicht beim Urknall, sondern sofort beim derzeitigen Umbruch. Sie skizziert, wie sich die Rahmenbedingungen geändert haben und wie man sich daraus konkret einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Das Buch geht also von Anfang an stark in den „How-To“-Bereich und sieht sich als praktischer Ratgeber. Dabei gibt es allerdings nicht nur Tipps, sondern auch fundiertes Hintergrundwissen aus Studien und gründlicher Recherche. Dass sich der Autor einige Mühe damit gemacht hat, sein fundiertes Praxiswissen auszubereiten, merkt man beim Lesen.

Das Kapitel 4 von „Der Weg zum Social Business“ kann man allerdings getrost überspringen: Hier werden die verschiedenen Social Media Tools erklärt. Nein, auf keinen Fall überspringen! schreit an dieser Stelle der aufmerksame Leser.

Denn was sich als schnöde Erklärung der ohnehin bekannten Dienste tarnt, hat seine Berechtigung und bietet Neues. Peter Schütt erklärt an dieser Stelle, wie Wiki, Microblog und Co in Unternehmen genutzt sinnvoll werden können: „Durch die intrinsische Aufräumfunktion eignet sich ein Blog hervorragend für die Übermittlung von Neuigkeiten und allen Arten von Informationen, die relativ schnell veralten oder an Bedeutung verlieren“, steht da beispielsweise auf Seite 39.

Damit gibt Peter Schütt für Führungskräfte eine Hilfestellung zur Auswahl. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Social-Media-Plattform einzuführen, kann sich hier darüber klar werden, welche Funktionen für sein eigenes Unternehmen und seine Zwecke von Bedeutung sind.

Danach skizziert Peter Schütt die persönliche Mediennutzung, um zur Mediennutzung im Team überzugehen. „The social us“nennt er das und stellt die Frage nach Veränderungen im Mitarbeiterklima, die mit der Umsetzung des Social Business einhergehen.

Dann geht es um die Communities: Wie erstelle und finde ich im Netz Teams, bei denen die User voneinander profitieren? Ellenbogen-Technik bei manchen Nutzern führt oft dazu, dass sich intelligente Mitglieder herausgedrängt fühlen, Machtpositionen entwickeln sich und die Mächtigen wollen ihre Macht mit aller Macht behalten.

Solche Herausforderungen können in der Praxis ja mitunter entstehen, doch Peter Schütt bietet Hilfe: Hier sind die Führungskräfte wieder am Zug. Sie dürfen den Netzwerken nicht so viel Bedeutung beimessen, dass sich Mitarbeiter nur noch um ihre Stellung dort kümmern, anstatt sich produktiver Arbeit zu widmen.

Anschließend folgt ein Kapitel, das auf Unbeliebtes eingeht: Prozesse. Werden Arbeitsabläufe starr und streng immer wieder wiederholt, kehrt bald Langeweile und Frustration ein. Auf den folgenden Seiten erklärt der Autor, wie man diese Prozesse optimieren kann und mit Hilfe von Social Media möglichst viele Mitarbeiter einbinden kann. Dabei geht Peter Schütt auf viele bereits vorhandene Studien und Lösungsansätze ein. Einer davon ist die Idee von Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi. „Man drehe das Modell quasi um 90 Grad und bilde entlang des gesamten, bisherigen Wasserfalls funktionsübergreifende Teams, die die nächste Phase im Entwicklungsprozess immer zusammen erledigen. Das Team erledigt in selbstorganisierter Weise alles von der Planung bis zum Test, durchgängig ohne Wartezeiten. Dabei wird fast fortlaufend auch bereits getestet, sodass Fehler schon sehr früh auffallen und leicht behoben werden können“, erklärt Peter Schütt auf Seite 74.

Das Beste kommt zum Schluss. Die letzten zwei Kapitel beschäftigen sich mit Social Leadership und einer konkreten Einführungsstrategie, was für mich besonders spannend zu lesen war, da es ja zu meinen Lieblingsthemen gehört.

Gleich zu Beginn kommt eine Beschreibung des lange Jahre normalen Arbeitsplatzes, die mich zum Schmunzeln brachte. Da ist die Rede von der Versoldatung und Kaiserzeiten, der Chef kommandiert und die Untergebenen machen einfach, hinterfragen unerwünscht.

Dann machen wir einen Ausflug auf den Fußballplatz, der als Vergleich für die veränderte Managergewalt dient. Peter Schütt zeigt hier, dass Web 2.0 nicht bedeutet, dass die Führungskräfte nun nichts mehr zu sagen haben, sondern dass sie statt das Wissen zu managen, nun die Aufgabe haben, die Mitarbeiter zu managen, die das Wissen haben. Sie entscheiden auch weiterhin die generelle Strategie und die Mannschaftsaufstellung, die Ziele und Regeln. Ein Vergleich, den ich als ehemaliger Fussballtrainer der New York Cosmopolitan League auch gerne in meinen Führungsseminaren nutze.

Es bleibt auch bei dem Fußball-Vergleich, und Peter Schütt erklärt, was Manager von Trainern lernen können und geht mit Hilfe von Bayern München und dem 1.FC Kaiserslautern auf ein mögliches Erfolgsrezept ein, das nicht immer einfach zu erkennen ist.

Zum Schluss gibt Peter Schütt einen klaren Leitfaden, wie man nun konkret zum Social Business wird. Dabei stellt er mehrere Möglichkeiten und Schritte vor, wie das Cynefin Sense Making Modell oder das 3-D KM Modell. Besonders interessant war für mich das Vorgehensmodell, das in drei Phasen umgesetzt wird. In der ersten werden organisatorische Vorarbeiten durgeführt, in der zweiten sind die technischen Vorarbeiten an der Reihe sowie das Schaffen der Governance-Strukturen. In der dritten Phase kommt es zur Inbetriebnahme und zu Schulungen. Das Programmmanagement hat in diesen drei Schritten zahlreiche Aufgaben zu bewältigen: Dazu zählen das Aufsetzen des Sounding Boards, die Organisation des Steuerkreises, die Ist- und Bedarsanalyse sowie Aufsetzen eines Change Management-Programmes. Peter Schütt skizziert hier vor allem die Wichtigkeit, alle mitzunehmen: Vom Mitarbeiter bis hin zum Stakeholder. Vor allem die Stakeholder sollte man zu Beginn der Transformation an einen Tisch bekommen und vom Konzept überzeugen. Sie müssen wissen, wo ihre Kompetenzen sind, was sie denn eigentlich machen sollen und wie sie die Einführung unterstützen können.


30 Minuten Lernen von Google & Co.
30 Minuten Lernen von Google & Co.
von Ewald Wessling
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Vorstände und Digital Immigrants - oder beide ;), 3. April 2011
Ein Einstiegsbuch wie man es sich wünscht - gut strukturiert, viele Beispiele, Storytelling und Anleitung wie man handeln sollte. Natürlich ist jedes einzelne aufgegriffene Thema deutlich komplexer - aber es eignet sich perfekt als Anleitung zu "Wie erzähle ich es meinem Vorstand".


Employees First, Customers Second: Turning Conventional Management Upside Down
Employees First, Customers Second: Turning Conventional Management Upside Down
von Vineet Nayar
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wir von indischen Managern lernen können, 28. Juli 2010
Woran denken Sie, wenn Sie an ein indisches IT-Unternehmen denken? - fabrikartige Großraumbüros? - eine Herde willenloser Programmierer? - Maharaja-ähnliche Managementwillkür? Dieses sind jedenfalls meine Assoziationen vor meinem ersten Indienbesuch gewesen. Ja richtig, gewesen.

Und seit dem ich das Buch von Vineet Nayar "Employees First, Customers Second - turning conventional management upside down" gelesen habe, weiß ich, dass ich dringend an meinem Bild von der indischen IT-Branche und ihrem Managementstil arbeiten sollte und wir in Deutschland davon einiges lernen können.

Nayar schildert anschaulich den umwälzenden Transformationsprozess der HCL Technologies, den er als CEO eingeleitet und gesteuert hat. Vineet Nayar sah sich vor der Herausforderung, sein Unternehmen service- und innovationsorientiert im globalen Wettbewerb erfolgreich aufzustellen und eine führende Position einzunehmen. Mit originellen, fast schon radikalen Managementmethoden mobilisierte er seine Mitarbeiter und sein Managementteam. Hinter dem Prinzip: "Mitarbeiter zuerst" verbergen sich die drei Säulen des Enterprise-2.0-Managementkonzepts: Transparenz, Offenheit und Vernetzung innerhalb des Unternehmens. Gelebt in offenen 360°-Feedbacks, einem Ticketsystem nicht nur für IT sondern alle Belange, der Vertrauensbezahlung mit Innovationsbonus und Mitarbeitergremien zur Mitbestimmung erreicht Nayar eine Vertrauensbasis im Unternehmen, die sich in Dollar und Cent auszahlt.

Vineet Nayar nimmt den Leser seines Buches mit auf die faszinierende Reise in die entscheidenden Momente des grundlegenden Wandels des IT-Riesen HCL Technologies. Er gewährt Einblicke in seine Gedankenwelt, seine Ideen, aber auch seine Zweifel im Laufe der Veränderungen.

Die zentrale Botschaft des Buches lautet: Durch das Umdrehen traditioneller Strukturen und die Verteilung der Verantwortung auf die Schultern der Mitarbeitern werden immense Kräfte bei den Mitarbeitern frei gesetzt von der die gesamte Organisation profitiert.

In der aktuellen Wirtschaftskrise musste sich das Konzept Employees First, Customers Second unter extrem schwierigen Bedingungen beweisen. War das Managementkonzept, die Mitarbeiter an erster Stelle zu platzieren, wirkliche tragfähig oder musste angesichts des massiven Einbruchs der Weltwirtschaft eine neue Konzeption her? Nayar diskutierte diesen Punkt intensiv mit seinem Managementteam und kam zu dem Schluss, weiter auf die Prinzipien Transparenz, umgekehrte Verantwortlichkeit und kollektive Weisheit zu setzen und startete das Programm "Smart Response". Mittels Live-Events und Web 2.0 wurden Zehntausende Mitarbeiter gefragt: "Wie sollen wir auf die Herausforderungen der aktuellen Wirtschaftslage reagieren? Gib uns deine Gedanken und Ideen." Vineet Nayar zur Vielfalt der auf diese Weise gewonnenen Ansätze: "The senior management team and I never could have conceptualized these initiatives on our own."

Im Ergebnis wuchs HCL Technologies um 20% im Vorjahresvergleich in der schlimmsten Phase der Rezession und schloss Deals mit doppelt so hohem Volumen wie im Vorjahr ab. HCL Technologies schuf weltweit tausende neue Jobs, allein in den USA und UK mehr als 1.500.

Mit diesen Ergebnissen und Erfahrungen im Gepäck wurde Nayar's Managementkonzept vom Magazin Fortune zum "world's most modern management" gekürt und sein Bericht Employees First, Customers Second ist eine lohnenswerte Lektüre, die anschaulich die außergewöhnlichen Potenziale eines Enterprise 2.0 belegt.

Viel Spaß beim Lesen und mitmachen.


Erfolgreiches Innovationsmanagement im Mittelstand: Eine Analyse am Beispiel des Best Innovator- Siegers 2004, der CoreMedia AG
Erfolgreiches Innovationsmanagement im Mittelstand: Eine Analyse am Beispiel des Best Innovator- Siegers 2004, der CoreMedia AG
von Monika Seymer
  Broschiert
Preis: EUR 49,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die wesentlichen Faktoren für Innovationsmanagement, 14. April 2008
Die Autorin, Monika Seymer, absolvierte 2004-2005 ihr Praktikum in der Marketingabteilung von CoreMedia. Zu diesem Zeitpunkt wurde CoreMedia mit dem Best Innovator ausgezeichnet. Das Hamburger Unternehmen bewegt sich als Software-Anbieter für große Unternehmen in einem hochdynamischen, globalen Markt - und Innovationen sind für Mittelständler wie CoreMedia überlebenswichtig.

Frau Seymer analysiert dabei die wesentlichen Faktoren für Innovationen:
- Das Bewusstsein des Managements
- Der Wille zum ständigen Lernen und Verbessern
- Offenheit für Ideen von Innen und Außen sowie enge Vernetzung mit Kunden und Partnern
- Frühes Feedback durch Designstudien oder Prototyping

In Zeiten von Web 2.0 stehen heute Unternehmen noch viel mehr Werkzeuge zur Verfügung, die auf den obigen 4 Faktoren basieren. Auf Web 2.0 wird in dem vorliegenden Werk nicht eingegangen - der Schwerpunkt liegt hier vielmehr in einer Beschreibung und Bewertung des Innovationsprozesses sowie Möglichkeiten seiner Förderung. Wer sich mit modernsten Technologien zum Innovationsmanagement beschäftigen möchte, dem sei über dieses Buch hinausgehende Literatur empfohlen.

Insgesamt ist Frau Seymer eine gute Zusammenfassung für mittelständische Unternehmen gelungen, die Antworten auf das weite Thema prozessgetriebenes Innovationsmanagement suchen.


Seite: 1