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Rezensionen verfasst von
Rattler

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Das Istanbul Kochbuch (Illustrierte Länderküchen)
Das Istanbul Kochbuch (Illustrierte Länderküchen)
von Gabi Kopp
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Falsche Mengenangaben, 13. Februar 2013
Wie stets bei levantinischen Rezeptsammlungen testete ich zuerst den Hummus. Denn ist das Hummus-Rezept nicht brauchbar, kann man meist den Rest ebenfalls vergessen. Aber Moment mal: in einen Hummus aus bescheidenen 300 g Kichererbsen soll ich laut Frau Kopp volle 6 Esslöffel Tahini-Paste mischen? Das kann doch wohl nicht wahr sein, das deckt nicht nur den Geschmack völlig zu, das verleidet mir auch ein halbes Jahr lang alles, was nur entfernt an Tahini gemahnt. Doch es kommt noch schlimmer: laut Rezept sind nicht weniger als 9 (in Worten: neun) Knoblauchzehen in die Mischung zu werfen... die stossen mir noch jetzt, nach 10 Tagen, unangenehm auf. Auf die Ausführung weiterer Rezepte habe ich verzichtet. Schade, denn das Buch ist an sich schön gemacht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2014 1:10 PM MEST


Das Kalb vor der Gotthardpost: Zur Literatur und Politik der Schweiz
Das Kalb vor der Gotthardpost: Zur Literatur und Politik der Schweiz
von Peter von Matt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

24 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Meister der kritischen Behaglichkeit, 23. November 2012
Ein "kritischer Blick auf die Gesellschaft", der von weit links (Schweizer Wochenzeitung WoZ) bis stockkonservativ (Frankfurter Allgemeine) mit seltsamer Einhelligkeit gelobt wird, mag bei den einen Leselust auslösen, und die besorgen sich dieses Buch mit Gewinn. Auch gut eingerichtete Schweizer, die sich behaglich bei einem Glas Cognac und einer Zigarre "die Leviten lesen" lassen möchten, um sich anschliessend zum Schlafe des Gerechten ins Bett zu legen, kommen voll auf ihre Rechnung. Anderen erscheint sowas eher verdächtig. Zu Recht, finde ich, denn dieser von Reich-Ranicki haarscharf daneben als "der beste noch lebende Schweizer Autor" bezeichnete Essayist erweist sich hier als Schönschreiber, dessen angeblich "kämpferische Vehemenz" niemandem wirklich weh tut. Versucht man, seinen Analysen auf den Grund zu gehen, stellt man etwas ernüchtert fest: sie bestehen zumeist aus (sprachlich stets gut eingekleideten, aber bei genauerem Hinsehen recht banalen) Sprachbildern und gängigen populärpsychologischen Schablonen (Freud lässt gähnen). Mit ihnen zu jonglieren versteht von Matt zwar ganz trefflich, doch ermöglichen sie es ihm auch, sich einer konsequenten Haltung, die tatsächlich etwas kostet, immer wieder zu entziehen. Sie hinterlassen letzen Endes den Eindruck jener sanft links von der Mitte angesiedelten gutmenschenhaften Seichtheit, welche zwar einen Schweizer Buchpreis hergibt, in Wahrheit aber eine intellektuelle Geissel unserer Zeit ist.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2013 7:35 PM CET


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