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Third
Third
Preis: EUR 7,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller, experimenteller, elektronischer und psychedelischer ' aber immer noch Portisheadd, 20. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Third (Audio CD)
Lange hat es gedauert. Ganze 11 Jahre haben wir auf das dritte Studioalbum gewartet. Hat sich das Warten gelohnt? Ja, eindeutig. Was man hier bekommt ist zwar teilweise minimalistisch, außerdem sind auf dem Album nur 11 Tracks. Diese haben es aber allesamt in sich, es gibt keine Lückenfüller, jeder einzelne Song ist intensiv, emotional und typisch mystisch-melancholisch. Portishead eben. Hauptelement ist immer noch Trip Hop, jedoch sind bei 'Third' ganz klar der Beat und die elektronischen Einflüsse in den Vordergrund gerückt. Obwohl es ' wie bei Portishead nun mal üblich ' eine ganze Weile dauert, bis man anfängt, die einzelnen Songs wirklich zu lieben, ist man schon beim ersten Hören begeistert. Das erste Mal ließ ich das Album komplett durchlaufen, ohne irgendwelche anderen Beschäftigungen und dachte mir danach einfach nur 'Wow'.

Gleich der Opener offenbart den neuen Style. Ungewöhnlich schnell und beatlastig klingt das Stück, dass man fast schon zum rhythmischen Mitwippen gezwungen wird. Beths elegischer Gesang wirkt hier keinesfalls unpassend. Im Gegenteil, als wäre es nie anders gewesen. Der Song klingt fast wie ein früherer Track im Kruder & Dorfmeister Remix.

'Hunter' wirkt dagegen schon deutlich langsamer und erinnert an die alten Tage. Nach dem dritten Mal hat man sich an das etwas 'verspulte' Intermezzo gewöhnt und der Song wird immer interessanter.

'Nylon smile' klingt ähnlich wie 'Numb' und zeigt Beth von ihrer schönsten Seite, absolut traumhafter Gesang.

'The rip' erinnert einen an 'Roads', aber auch an 'Spider monkey' von Beths Soloalbum. Dazu kommen jedoch elektronische Elemente und gegen Ende ein gehöriges Plus an Geschwindigkeit.

'Plastic': Das Hubschrauber-ähnliche Geräusch im Zusammenhang mit den harten Gitarrenklängen und dem düsteren Keyboard erzeugt sofort Gänsehaut. Der Song geht definitiv unter die Haut.

'We carry on' ist wohl der schwierigste Track des Albums. Er startet mit einem fast schon nervigen Ton, der sich nahezu konsequent durch das ganze Stück fortsetzt. Der Gesang ist wie immer melodisch und melancholisch.

'Deep water' repräsentiert ganz klar den Außenseiter des Albums. Beth wird allein von einer Ukulele begleitet. Der einzige Song, der fast schon fröhlich klingt.

'Machine gun' startet mit einem harten Beat, der Name ist hier wirklich Programm. Das ist schon fast kein Trip Hop mehr, sondern eine düstere Mischung aus Elektronic, Industrial und Big Beat.

'Small' steht ganz im Gegensatz dazu. Weniger Geschwindigkeit, deutlich weniger Beat und sogar eine Begleitung durch Streicher hört man hier. Ab ca. 2,5 Minuten geht der Song dann richtig los und offenbart seine ganze Kraft mit Hilfe eines sehr intensiven Organ-Ostinatos. Das Ganze endet mit einem harten Gitarrenriff.

'Magic doors' zeigt wieder Portisheads neue Seite: gewohnt elegischer und melodischer Gesang mit schwerem Beat. Dazu sowohl gewohnte Begleitung mit Bass und Klavier als auch neue elektronische Elemente.

Das letzte Stück klingt wie eine härtere Version von 'Over'. Hier wird der Kontrast zwischen ruhig/schön und hart/laut fokussiert. Gegen Ende ertönt mehrmals ein bedrohliches Dröhnen und das Album ist damit beendet.

Nein, aufgedreht und fröhlich ist man nach dem kompletten Durchhören des Albums sicher nicht. Aber darum ging es bei Portishead ja auch noch nie. Meiner Meinung nach merkt man dem Werk die 11 Jahre ganz klar an: die Band hat sich nicht nur entwickelt, sondern auch unglaublich viel Energie, Gefühl und Arbeit in dieses Werk gesteckt. Natürlich wird man keines der Lieder auf Bayern 3 hören, dafür ist das Ganze nach wie vor zu speziell. Für alle, die Spezielles und Ergreifendes mögen und natürlich für alle, die auch nur im Entferntesten etwas mit Portishead anfangen können, klar ein Pflichtkauf. Für alle, die oberflächliche, tanzbare und fröhliche Musik wünschen: macht einen weiten Bogen um dieses Album.


Third
Third
Preis: EUR 16,24

38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller, experimenteller, elektronischer und psychedelischer – aber immer noch Portishead, 28. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Third (Audio CD)
Lange hat es gedauert. Ganze 11 Jahre haben wir auf das dritte Studioalbum gewartet. Hat sich das Warten gelohnt? Ja, eindeutig. Was man hier bekommt ist zwar teilweise minimalistisch, außerdem sind auf dem Album nur 11 Tracks. Diese haben es aber allesamt in sich, es gibt keine Lückenfüller, jeder einzelne Song ist intensiv, emotional und typisch mystisch-melancholisch. Portishead eben. Hauptelement ist immer noch Trip Hop, jedoch sind bei „Third“ ganz klar der Beat und die elektronischen Einflüsse in den Vordergrund gerückt. Obwohl es – wie bei Portishead nun mal üblich – eine ganze Weile dauert, bis man anfängt, die einzelnen Songs wirklich zu lieben, ist man schon beim ersten Hören begeistert. Das erste Mal ließ ich das Album komplett durchlaufen, ohne irgendwelche anderen Beschäftigungen und dachte mir danach einfach nur „Wow“.

Gleich der Opener offenbart den neuen Style. Ungewöhnlich schnell und beatlastig klingt das Stück, dass man fast schon zum rhythmischen Mitwippen gezwungen wird. Beths elegischer Gesang wirkt hier keinesfalls unpassend. Im Gegenteil, als wäre es nie anders gewesen. Der Song klingt fast wie ein früherer Track im Kruder & Dorfmeister Remix.

„Hunter“ wirkt dagegen schon deutlich langsamer und erinnert an die alten Tage. Nach dem dritten Mal hat man sich an das etwas „verspulte“ Intermezzo gewöhnt und der Song wird immer interessanter.

„Nylon smile“ klingt ähnlich wie „Numb“ und zeigt Beth von ihrer schönsten Seite, absolut traumhafter Gesang.

„The rip“ erinnert einen an „Roads“, aber auch an „Spider monkey“ von Beths Soloalbum. Dazu kommen jedoch elektronische Elemente und gegen Ende ein gehöriges Plus an Geschwindigkeit.

„Plastic“: Das Hubschrauber-ähnliche Geräusch im Zusammenhang mit den harten Gitarrenklängen und dem düsteren Keyboard erzeugt sofort Gänsehaut. Der Song geht definitiv unter die Haut.

„We carry on“ ist wohl der schwierigste Track des Albums. Er startet mit einem fast schon nervigen Ton, der sich nahezu konsequent durch das ganze Stück fortsetzt. Der Gesang ist wie immer melodisch und melancholisch.

„Deep water“ repräsentiert ganz klar den Außenseiter des Albums. Beth wird allein von einer Ukulele begleitet. Der einzige Song, der fast schon fröhlich klingt.

„Machine gun“ startet mit einem harten Beat, der Name ist hier wirklich Programm. Das ist schon fast kein Trip Hop mehr, sondern eine düstere Mischung aus Elektronic, Industrial und Big Beat.

„Small“ steht ganz im Gegensatz dazu. Weniger Geschwindigkeit, deutlich weniger Beat und sogar eine Begleitung durch Streicher hört man hier. Ab ca. 2,5 Minuten geht der Song dann richtig los und offenbart seine ganze Kraft mit Hilfe eines sehr intensiven Organ-Ostinatos. Das Ganze endet mit einem harten Gitarrenriff.

„Magic doors“ zeigt wieder Portisheads neue Seite: gewohnt elegischer und melodischer Gesang mit schwerem Beat. Dazu sowohl gewohnte Begleitung mit Bass und Klavier als auch neue elektronische Elemente.

Das letzte Stück klingt wie eine härtere Version von „Over“. Hier wird der Kontrast zwischen ruhig/schön und hart/laut fokussiert. Gegen Ende ertönt mehrmals ein bedrohliches Dröhnen und das Album ist damit beendet.

Nein, aufgedreht und fröhlich ist man nach dem kompletten Durchhören des Albums sicher nicht. Aber darum ging es bei Portishead ja auch noch nie. Meiner Meinung nach merkt man dem Werk die 11 Jahre ganz klar an: die Band hat sich nicht nur entwickelt, sondern auch unglaublich viel Energie, Gefühl und Arbeit in dieses Werk gesteckt. Natürlich wird man keines der Lieder auf Bayern 3 hören, dafür ist das Ganze nach wie vor zu speziell. Für alle, die Spezielles und Ergreifendes mögen und natürlich für alle, die auch nur im Entferntesten etwas mit Portishead anfangen können, klar ein Pflichtkauf. Für alle, die oberflächliche, tanzbare und fröhliche Musik wünschen: macht einen weiten Bogen um dieses Album.


Die Rotkäppchen-Verschwörung
Die Rotkäppchen-Verschwörung
DVD ~ Anne Hathaway
Preis: EUR 8,49

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht für die ganze Familie, 7. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Rotkäppchen-Verschwörung (DVD)
Ich pflichte meinem Vorredner absolut bei. Bei vorliegendem Film wurden die besten Gags bereits im Trailer verraten, leider kann der Rest das Niveau nicht ganz halten. Ein paar Schmunzler sind hier und da zwar vertreten, wirklich überzeugen kann aber weder die mittelmäßige Animation noch die stark konstruierte Story. Im Gegensatz zu Monster AG oder Shrek ist die Rotkäppchen-Verschwörung wirklich nur für Kinder wirklich lustig. Eine mit Handgranaten und Snowboard ausgerüstete Oma ist zwar erst mal amüsant, auf Dauer aber dann doch überzogen. Auch der Niedlichkeitsfaktor wird hier nicht erfüllt. Was auch nervt, ist die ständige Singerei, allen voran Jan Delay. Manchen mag das wohl gefallen, mich hat es aber schon als Kind genervt. Auch der Soundtrack beschränkt sich auf etwa 3,4 Tracks. Drei Sterne trotzdem, weil der Film seine Szenen hat und für die Kleinen bestimmt toll ist. Für einen Familiennachmittag empfehle ich aber eher o.g. Beispiele.


Beeper
Beeper
DVD ~ Harvey Keitel
Preis: EUR 4,75

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht anschauen!, 26. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Beeper (DVD)
"Beeper" ist in etwa so spannend wie eine Vorlesung über soziologische Theorie. Die Inhaltsbeschreibung auf der DVD-Hülle und die Tatsache, dass Harvey Keitel mit von der Partie ist, klingen zwar verlockend. Aber schon nach 10 Minuten schaltet man ab. Einer der spannendsten Momente: der Protagonist verliert seinen Pieper in einer Menschenmenge und muss ihn suchen. Spektakulär auch das Ende: Das Kind stürzt eine Balustrade hinunter, ist im nächsten Bildabschnitt aber wieder ein paar Zentimeter weiter oben, damit Daddy es noch auffangen kann.

Einziger Grund, sich den Film anzusehen: Die Stelle am Ende, an der 3 Inder absolut unvorteilhaft in die Kamera gucken, eignet sich hervorragend als Kloplakat. Falls man sich fragt, wie es dazu kam: zufällig unterbrachen wir genau an dieser Stelle (Standbild) und amüsierten uns über den Anblick geradezu kolossal. Aber das war auch der einzige angenehme Moment dieses Films. Prädikat: Zeitverschwendung.


Kein Titel verfügbar

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es geht scheinbar immer noch schlechter..., 26. Mai 2007
...wie dieser Film eindrucksvoll beweist. Das Remake war ja schon ziemlich grottig und hatte mit dem Original nicht mehr viel zu tun. Was hier jedoch dargeboten wird, hat man schon mehr als zweihundert mal gesehen: Ein paar Jugendliche, die nach und nach dahingemetzelt werden, ein Held, ein Liebespaar und weit und breit keine zivilisierten Menschen in Sicht. Kaum Spannung, dafür maximale Brutalität. Meiner Meinung nach ist es nicht nötig, eine 30sekündige Nahaufnahme davon zu zeigen, wie ein Mann in der Mitte auseinandergesägt wird und sein Blut ins Gesicht seiner zusehenden Freundin spritzt. Dadurch entsteht keine Atmosphäre. Offenbar glaubt man in Hollywood mittlerweile, dass maximale Gewalt höchstmöglicher Qualität gleichzusetzen ist, zumindest was den Horrorsektor angeht. Hier gibt es wirklich überhaupt nichts neues. Natürlich dürfen auch die fürs Genre stereotypen Dialoge ("Alles wird wieder gut! Ich liebe dich!") nicht fehlen.

Wer stimmige Horrorstreifen sehen will, sollte sich eher im asiatischen Horrorbereich umsehen. Dort gibt es zwar auch nicht nur Volltreffer, aber wenigstens unterscheidet sich dort jeder Film von den übrigen.


Kein Titel verfügbar

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltigste Schlacht der Filmgeschichte, 6. April 2007
Allein die Tatsache, dass der Streifen von Frank Miller kommt, sollte jeden hellhörig machen, der auch nur das geringste mit Comicverfilmungen anfangen kann. Sin City zählt für mich zu den besten Filmen, die bisher gedreht wurden. Und auch in 300 wird dieselbe packende Atmosphäre erzeugt. Bilder, die einen mitreißen, die man einfach noch nie gesehen hat, werden hier nicht nur einmal präsentiert.

In einer Szene sieht man einfach nur das Meer, das bis zum Horizont mit riesigen Schiffen voll ist, auf welchen wiederum jeweils Hunderte von Soldaten sind. An anderer Stelle steht eine komplette Berglandschaft voller Krieger, die gleichzeitig ihre Pfeile abfeuern. Dabei wird der ganze Himmel schwarz. Man bekommt eine Gänsehaut und fragt sich einfach nur: "Wow, wie viele Tausende von Menschen müssen das sein?" Und mit am beeindruckendsten ist Xerxes' erster Auftritt. Wie früher bei Asterix und Kleopatra kommt der "Gottkönig" unglaublich und unbeschreiblich mächtig daher. Seine Trage, sein Schmuck.. sogar die Stimme lässt den Zuschauer erzittern. Relativ zu Anfang wird man sehr an Sin City erinnert. Der junge Leonidas steht in einem dunklen Felsspalt, vor ihm ein hungriger, angriffslustiger Wolf. Man erkennt dank der bedrohlichen Finsternis nur die schwarzen Konturen und die hungrig leuchtenden Augen der Bestie.

Natürlich ist der Film auch wieder ziemlich brachial. Arme, Beine und Köpfe werden abgehackt, Blut spritzt und es werden 20 Meter hohe Mauern aus Tausenden von Leichen errichtet.

Und ein weiteres Frank Miller typisches Element wurde erneut eingebaut: Die schwere, dunkle und lakonische Erzählstimme. Beispiel: "Sein Schild ist ihm zu schwer. Sein Helm behindert ihn. Seinen Schild legte er ab, denn sein Ziel ist weit entfernt. Sein Helm behinderte ihn in seiner Sicht."

Gewaltigere Schlachten gab es in der gesamten mir bekannten Filmgeschichte noch nicht. Verbunden mit den erwähnten Elementen erwartet den Zuschauer hier ein überaus mitreißendes, beeindruckendes und brutales Spektakel, dessen Bilder man so schnell nicht vergessen wird. Lediglich der Soundtrack fällt nicht besonders auf. Aus diesem Grund 9 von 10 Punkten!


Damage
Damage

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung, 27. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Damage (Audio CD)
Gespannt wartete ich Tag für Tag, als ich von dem neuen Kosheenalbum erfuhr, bis es endlich rauskam. Die beiden Vorgänger stehen bei mir seit Jahren im Regal und kommen nach wie vor regelmäßig zum Einsatz.

Voller Spannung legte ich "Damage" also ein, mit einer Erwartung, dass es sich eher in Richtung Rock bewegen würde. Glücklicherweise hat sich diese Erwartung jedoch nicht bestätigt. Es sind zwar wie bei "Kokopelli" Gitarrensounds vertreten, insgesamt geht das neue Album aber wieder deutlich in eine elektronischere Richtung. Man findet poppige Synthesizer, die teilweise schon fast an "Dax Riders" erinnern ("chances") genauso wie schleppende Triphopbeats ("damage").

Am besten gefällt mir bis jetzt der Song "guilty", weil er mit seinem flotten Beat und seinem Ohrwurmpotenzial als erstes im Gedächtnis bleibt. Ein bisschen erinnert habe ich mich dabei auch an "wish" vom Vorgängeralbum.

"Overkill" fungiert praktisch als "catch", da es die erste Singleauskopplung ist, sich durchaus nett anhört, im Vergleich zu den anderen Liedern jedoch relativ unauffällig wirkt.

"Not enough love" hört sich ähnlich harmonisch an wie "face in a crowd", das wohl zu Kosheens besten Tracks überhaupt gehört. Sian Evans Stimme erzeugt mit der Akustikgitarre hier wirklich eine tolle Atmosphäre.

Bei "damage" merkt man einfach, dass die Band aus Bristol stammt. Derartig schleppende, schwere und intensive Triphopbeats mit düsteren Akkorden begleitet kennt man nur von dort. Dem ganzen wird noch eine Priese Elektronik zugefügt und fertig ist ein perfektes Beispiel dafür, wie sich Triphop 2007 anhören sollte.

"Marching orders" schlägt eine ähnliche Richtung ein und klingt wie eine neu digitalisierte Version von Portishead. Mystisch und düster wirkt das ganze Stück, elegische Melodien widersprechen den teilweise hektischen Drum & Bass Einlagen, sodass man den Song mehrmals hören muss, um ihn einordnen zu können.

Fazit: Ich bin froh, dass Kosheen kein Rockalbum abgeliefert hat, sondern sich wieder stärker in Richtung Triphop (oder besser gesagt Elektronik) orientiert. Sian Evans klingt wie immer fantastisch, kein einziger der Songs wirkt aufgesetzt oder oberflächlich. Ich bin begeistert.


Die Sims 2
Die Sims 2
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 11,81

32 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufruf zum Boykott, 21. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Sims 2 (Computerspiel)
Ich frage mich schon eine ganze Zeit, mit welchen Argumenten EA eine derartige Preispolitik rechtfertigen will. Zielgruppe sind für "Die Sims 2" eindeutig Kinder und Jugendliche. Aber auch zweieinhalb Jahre nach dem Erscheinungstermin (!) zahlt man für das Produkt den Vollpreis. Und regelmäßig erscheinen sog. "Add-Ons", die ebenfalls minimum 20 € kosten. Auch das aktuelle "C&C: Tiberium Wars" soll bei rund 10 € über dem normalen Spielepreis liegen. Was soll das? Klar ist "Sims 2" kein schlechtes Spiel, erhielt es doch in der PC Action 9/04 immerhin 89%. Die Langzeitmotivation lässt sich jedoch bestreiten und ist auf gar keinen Fall so überdurchschnittlich, dass solche Preise gerechtfertigt wären. Etliche Spiele erschienen später und sind schon eine ganze Weile als Low Budget Versionen zu erwerben. Bestes Beispiel hierfür ist "Prey", was nur wenige Monate nach dem offiziellen Termin um ganze 33% gesenkt wurde. Nein, ich werde mein Geld dem Spielegiganten nicht in den Rachen schmeißen. Auch, wenn mir dafür ein halbwegs gutes Spiel entgeht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2013 6:36 PM CET


Pocket Symphony
Pocket Symphony
Preis: EUR 8,49

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger zu "Moon Safari", 6. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Pocket Symphony (Audio CD)
Das Album knüpft endlich hervorragend an Airs genialem Debutwerk an. "10.000 Hz" hatte zwar auch seinen Charme, war jedoch komplett anders. Was man hier bei "Pocket Symphony" findet, erinnert wieder an die alten Tage. Vertäumte Elektroklänge, die das ein oder andere mal schon fast meditativ wirken, harmonische Klaviereinlagen und manchmal auch super gefühlvolle Vocals. Neben dem Opener hat mir vor allem "Somewhere beween walking and sleeping" gefallen, dessen Vocals ein bisschen an das aktuelle Album von Zero 7 erinnern. Aber auch "Mayfair Song" hört sich super an. Um wirkliche Lieblingsstücke zu küren, ist es noch zu früh, aber ich empfehle auf jeden Fall die genannten 3 als Anspieltipps. Schönes, liebevolles, wenn auch sehr ruhiges Album. Air in Reinkultur.


V wie Vendetta (Einzel-DVD)
V wie Vendetta (Einzel-DVD)
DVD ~ Natalie Portman
Preis: EUR 5,97

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligente Unterhaltung mit Aussage, 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: V wie Vendetta (Einzel-DVD) (DVD)
Endlich wieder ein Film, der nicht zum Zeitpunkt der Credits bereits abgeschlossen ist. Zunächst erwartete (und hoffte) ich auf einen ähnlichen Streifen wie "Sin city". Es stellte sich jedoch heraus, dass "V for Vendetta" gänzlich anders ist. Letzterer ist für mich ohne Zweifel auf jeden Fall der ästhetischere und auch kunstvollere. Die Hingabe, mit der die Darsteller hier ihre Rollen verkörpern ist wirklich atemberaubend, allen voran natürlich Natalie Portman. Aber auch "V" wird intelligenter dargestellt als ein 08/15 Terrorist in einem 08/15Hollywoodfilm. Und ganz großen Respekt habe ich vor der nicht mehr ganz subtilen Kritik an Amerikas Politik. Schön, dass sich jemand traut, einen Film so direkt und ehrlich zu machen. Wenn ich den Streifen im Nachhinein noch mal Revue passieren lasse, komme ich zu dem Schluss, dass die Wachowski Brüder wohl nur am ersten Matrixfilm beteiligt waren. Denn einzig dieser kommt an die Qualität "V for Vendetta"s ran. Auch wenn die beiden weder vom Genre, noch von der Thematik vergleichbar sind.

Neben "Batman begins" und "Sin city" jetzt schon die dritte wirklich exzellente Comicverfilmung. Auch wenn man bei allen dreien beobachten kann, dass sie sich eindeutig in Richtung film noir bewegen. Gut so, mir gefällt's.


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