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Rezensionen verfasst von
Phoenix

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YAMAHA DXR12 1100 W RMS
YAMAHA DXR12 1100 W RMS

5.0 von 5 Sternen Die beste aktive PA-Lautsprecherbox in ihrer Preisklasse!, 1. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: YAMAHA DXR12 1100 W RMS (Elektronik)
Ich bin erst seit ein paar Tagen stolzer Besitzer zweier Yamaha DXR 12 und nutze sie als Stereo-Monitore für mein Keyboard-Equipment. Mein bisheriger Eindruck ist, dass die zahrleichen positiven Rezensionen, die man im Internet findet, sehr gerechtfertigt sind. Als besonders wichtiges Entscheidungskriterium sah ich den Akustik-Piano-Sound meines Yamaha CP4 Stage Pianos. Diesen hatte ich zuvor über andere PA-Monitore gehört, mit durchwegs ernüchterndem Resultat - weit, weit weg vom hervorragenden Kopfhörer-Sound. Da war ich natürlich sehr gespannt, wie es sich mit den Yamaha DXR 12 verhält, und siehe da: ein brillianter, High-Fi-artiger Klang - so, wie man sich das wünscht - ausgewogen, weich und brilliant in den Höhen, transparent und voll im Tiefmitten- und Bassbereich. Wow! Die D-Contour-Funktion (FOH/Monitor) halte ich für sehr gelungen. Auf Stativen stehend brauchte ich diese Equalizer-Settings jedoch nicht und fand den Klang ohne D-Contour am schönsten. Für den Transport, der aufgrund des relativ geringen Gewichts recht einfach zu bewerkstelligen ist, empfehle ich aufgrund des ABS-Gehäuses die passende Schutzhülle Yamaha SC DXR 12, die mir sehr robust verarbeitet und ausreichend gut gepolstert erscheint.

Fazit: Meine Keyboards wurden mit dieser PA-Box zum Leben erweckt. Im Stereo-Betrieb bleiben keine Wünsche offen. Zudem sind gewaltige Lautstärke-Reserven vorhanden, die zumindest im Monitorbetrieb aller Orts ausreichend sein sollten - Spitzenpegel: 132 dB SPL (bei 700 Watt RMS und einem Leistungsverbrauch von etwa 110 Watt).


Concerto for Group and Orchestra
Concerto for Group and Orchestra
Wird angeboten von marvelio-germany
Preis: EUR 16,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Studio-Fassung eines Meilensteins, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Concerto for Group and Orchestra (Audio CD)
Bevor ich zum eigentlichen Werk komme: Die hier enthaltene Bonus-DVD enthält aus unerklärlichen Gründen nicht die Interviews, die beim Hardcover-Buch mit CD und DVD dabei sind. Da diese Interviews ohnehin bereits vor der Veröffentlichung auf YouTube zu sehen waren, handelt es sich trotzdem nicht um ein "Manko" der vorliegenden Kaufversion. Ohne Inhaltliches vorwegzunehmen: Als langjähriger Fan hat es mich traurig gemacht, Jon Lord in diesem vom Krebs ausgezehrten Zustand zu sehen. Es rührt mich beim Anhören zu wissen, dass er hier zum letzten Mal alles gibt.

Die Orchester-Passagen haben mir zwar nicht gänzlich, aber größtenteils besser gefallen als jene der Uraufführung von 1969. Einige Stellen sind überarbeitet worden und insgesamt hat man den Eindruck, dass der Detailreichtum (vor allem in Bezug auf die Dynamik) größer geworden ist. Das Liverpool Philharmonic Orchestra und auch Dirigent Paul Mann sind absolut die richtige Wahl gewesen. Für die Sänger kann ich Ähnliches behaupten: Steve Balsamo übernimmt die "jugendliche Stimme" von Ian Gillan (bei der Uraufführung war Gillan gerade einmal 24 Jahre alt), begleitet von Kasia Laska, während Bruce Dickinson die rockigere Seite mimt. Das Resultat ist anders und hat etwas mehr Dimension, dennoch gefällt mir persönlich Gillans Stimme von der Uraufführung besser.

Die Hammond-Passagen klingen alle sehr bemüht, jedoch wird Lord von seinem 28-jährigen Alter Ego schlichtweg in den Schatten gestellt. Sein Solo im ersten Satz, das bei der Uraufführung noch so mitreißend gespielt wurde, macht hier auf mich eher einen müden Eindruck. Manch andere Stelle erscheint mir jedoch besser ausgearbeitet. Der Leslie-Sound ist sehr mittig und "spitz" geraten - aus Erfahrung kann ich sagen, das hier deutlich mehr drin gewesen wäre.

Womit ich dann aber ein Problem habe, sind die Gitarren-Parts. Ob man Ritchie Blackmore übelnimmt, dass er sich hier nicht eingebracht hat, bleibt jedem Fan selbst zu entscheiden. Was jedoch Joe Bonamassa und Steve Morse fabrizieren, könnte man über weite Strecken selbst mit noch so viel Wohlwollen nur als völlig deplatziert bezeichnen. Der Stilbruch mit dem Orgelspiel von Lord ist gewaltig und es fehlt an der Schlüssigkeit beim Solieren. Obwohl ich die Deep Purple Tribute Band "Demon's Eye" nur von YouTube kenne, da ich nicht in Deutschland zu Hause bin, wäre meiner Meinung nach Mark Zyk alleine eine wesentlich stimmigere Besetzung für den Gitarrenposten gewesen. Auch hätte ich mir im dritten Satz gerne ein ausgedehnteres Schlagzeug-Solo gewünscht - am besten von Ian Paice persönlich. Da Paice gerade mit den Aufnahmen zu Deep Purples "Now What?!" beschäftigt war, kann ich seine Abwesenheit nachvollziehen (wenn auch in Anbetracht der Lage nicht gänzlich verstehen).

Dennoch: Die Studio-Fassung des Concerto ist ein absolut würdiges Vermächtnis von einem der besten Musiker der letzten 50 Jahre. Das erklärte Ziel, eine finale Fassung mit möglichst hohem Detailreichtum zu schaffen, ist gelungen.


Atkins: Physikalische Chemie
Atkins: Physikalische Chemie
von Julio De Paula
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 85,00

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit Vorsicht zu genießen ..., 19. Februar 2014
Es ist leider kein guter Qualitätsnachweis, wenn in der 5. Auflage immer noch von der Erwärmung eines idealen Gases bei adiabatischer Expansion gesprochen wird. Dieser und auch andere ärgerliche Fehler stiften Verwirrung und stören bei der Erarbeitung eines Verständnisses der Inhalte.

Für Studenten mit Nebenfach Chemie, die mit Physikalischer Chemie nur kurz und unwesentlich in Berührung kommen, wird dieses Lehrbuch mehr als ausreichend sein. Ob dann ein Kauf gerechtfertigt ist, bleibt dem Interessenten vorbehalten.

Sobald jedoch ein gewisses Maß an Genauigkeit gefragt ist und auch verstärkt auf formelmäßige Betrachtungen Wert gelegt wird, kann ich nur eine eher eingeschränkte Empfehlung als Nachschlagewerk geben. In diesem Fall ist das "Lehrbuch der Physikalischen Chemie" von Gerd Wedler und Hans-Joachim Freund eine weitaus bessere Anschaffung.


Now What?! (Limited Edition)
Now What?! (Limited Edition)
Preis: EUR 6,99

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Polarisiert, 6. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Limited Edition) (Audio CD)
Ich habe es sehr positiv aufgenommen, dass sich soundtechnisch viel getan hat im Vergleich zu den bisherigen Studio-Alben. Gefallen hat mir, dass mit durchaus guten Ideen und Ambitionen musiziert wird und das auf einem instrumentalen Niveau, das in der Rock-Szene nach wie vor absolut top ist. Ebenso finde ich es toll, dass auch ganze Passagen vollkommen improvisiert eingespielt wurden (z.B. bei "Uncommon Man"). Für mich ist das der Inbegriff von handgemachter (Rock-)Musik. Obwohl es mich gesanglich nicht vom Hocker gerissen hat, besitzt Gillan auf diesem Album mehr Wiedererkennungswert als auf den Alben der letzten Jahre. Ich bin der Meinung, dass er aus dem "Rockschuh" schon lange herausgewachsen ist.

Deep Purple hat dennoch zwei Probleme: den Bandnamen und die Tatsache, dass kein wirklich herausragender Songschreiber vorhanden ist. Aufgrund des Namens wird man immer mit seinen Heydays verglichen und ist stilistisch eingeschränkt. Die beiden Virtuosen Airey (Keboards) und Morse (Gitarre) sind durchaus in der Lage, ihre anspruchsvollen Ideen in ein ansprechendes Gewand zu verpacken. Es ist ihnen auch hoch anzurechnen, dass sie versuchen, den Deep Purple-Sound am Leben zu erhalten, was ihnen stellenweise auch gelingt (!). Aber ihr Zugang zur Musik ist ein völlig anderer und ein sehr kopflastiger obendrein. Deep Purple hat sich immer durch eine gewisse Simplizität ausgezeichnet. Die Riffs und Begleitungen gingen sehr einfach ins Ohr und erst als man versucht hat, das eigentlich einfach klingende Stück nachzuspielen, kam man dahinter, wie viel Finesse da drin steckt - d.h., dass da mehr Substanz vorhanden war, als man zunächst gedacht hätte. Mit den Songs, die instrumental hauptsächlich von Airey und Morse stammen, verhält es sich meistens genau umgekehrt. Man sucht neben dem einmal mehr und einmal weniger inspirierten Spiel vergebens nach wirklicher Substanz - worin aber die eigentliche Schwierigkeit und Herausforderung zu suchen ist. Das ist in meinen Augen die Hauptursache, warum erstmals ein Außenstehender (der Produzent Ezrin) überall am Songwriting beteiligt war und man auch auf den letzten Alben kaum einen Song mit Hitpotential veröffentlicht hat. Es ist auch nicht verwunderlich, dass "Vincent Price" - ein Song, der von Alice Cooper stammen könnte (in wie weit der tatsächlich von Ezrin ist, sei dahingestellt) - zur Hitsingle avanciert ist. Dieser Song passt weder zum Rest des Albums, noch zur Musik von Deep Purple.

Auch, wenn die obigen Zeilen einen anderen Eindruck vermitteln, habe ich mich trotzdem über das Album sehr gefreut und finde es bewundernswert, was Deep Purple hier auf die Beine gestellt hat. Man kann halt nicht alles haben ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2014 1:49 AM MEST


Deep Purple - Perfect Strangers Live
Deep Purple - Perfect Strangers Live
DVD ~ Deep Purple
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Lange habe ich darauf gewartet!, 3. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Deep Purple - Perfect Strangers Live (DVD)
Bisher gab es von Deep Purple nur zwei offizielle Live-Aufnahmen aus den 80ern: Knebworth 1985 ("In The Abscence of Pink") und den Zusammenschnitt "Nobody's Perfect" von 1987 (House Of Blue Light Tour). Diese sind jedoch kein Vergleich zu dieser Aufnahme, von der bereits Ausschnitte auf der etwas schwieriger erhältlichen DVD "New Live & Rare - The Video Collection (1984-2000)" vertreten waren. Hier handelt es sich endlich um das vollständige Konzert vom 13. Dezember 1984 in Sydney, welches zugleich eines der aller ersten Konzerte der Reunion Tour darstellt. Promotet wird hier das erst im Vormonat (November 1984) erschienene neue Studio-Album "Perfect Strangers", von welchem es immerhin fünf Songs ins Live-Set geschafft haben: "Nobody's Home", "A Gypsy's Kiss", "Perfect Strangers", "Under The Gun" und "Knocking At Your Back Door". Diese werden durch Songs von "Deep Purple In Rock" (1970) und "Machine Head" (1972), sowie die Rainbow-Nummer "Difficult To Cure" ergänzt.

Die energiegeladene Atmosphäre und Spielfreude wird in guter Qualität eingefangen. Bild- und soundmäßig gibt es kaum etwas zu beanstanden. Für meinen Geschmack wurden die Keyboards zu sehr in den Hintergrund gemischt, während die Gitarre zu weit vorne ist. Dafür klingt die Rhythmus-Gruppe sehr fett und tight. Im Vergleich zu anderen Konzerten dieser Tour klingt die Band insgesamt frisch, aber man dürfte sie hier an einem eher mittelmäßigen Abend erwischt haben. Sänger Ian Gillan hat bereits nach dem Opener "Highway Star" eine heisere Stimme und kämpft sich für seine Verhältnisse eher durch das Set. Auch entfallen ihm hier und da ganze Textpassagen. Sein Paradestück "Child In Time" hat er bei anderen Konzerten der Tour wesentlich besser (aber auch schlechter) gesungen als hier, wo die letzte Steigerung auf das hohe A nicht gelingt. Man hört hier bereits, dass er durch einen Stimm-Synthesizer unterstützt wird. Wie auch anderen Rezensenten aufgefallen ist, dürfte der Man In Black (Gitarrist Ritchie Blackmore) einen schwarzen Tag erwischt haben. Ich habe den Eindruck, dass er recht betrunken war. Das äußert sich vor allem durch rhythmische Aussetzer und über weite Strecken hat man eher das Gefühl, dass Geschwindigkeit und nicht Melodik im Vordergrund steht. Und dennoch wird die Musik durch seine ungezügelte Aggressivität erst so richtig fetzig. Jon Lord an den Tasten macht hier einen sehr soliden Eindruck. Sein Setup ist vor allem während seiner Zeit bei Whitesnake um einige Keyboards gewachsen (zu erkennen sind abgesehen von der Hammond Orgel: Memorymoog, Minimoog, Yamaha CP-70), was auch den immer noch sehr 70er-lastigen Sound der Band bereichert. Aber vor allem wie er mit seiner schweren Hammond dahinschaukelt, ist einfach kultig. Die Musikwelt vermisst ihn zurecht!

Ich kann dieses Konzert jedem empfehlen - gepflegter Hard Rock vom feinsten (abgesehen von den erwähnten geringfügigen Abstrichen). Für Fans wie mich ist dieser bislang einzige vollständige Video-Mitschnitt eines Deep Purple-Konzerts aus den 80ern ein langersehnter Leckerbissen.


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