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Rezensionen verfasst von
Hans-Walter Scheffler

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Die großen Verdi-Interpreten (Arte)
Die großen Verdi-Interpreten (Arte)
Preis: EUR 22,98

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweieinhalb Stunden große Verdi-Stimmen, 16. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine geht noch, eine geht noch rein – möchte man angesichts der Flut der Neuauflagen von Verdi-CD’s zu seinem 200. Geburtstag formulieren. Vieles ist da unreflektiert recyclet worden. Das gemeinsame Album von Arte und der Deutschen Grammophon versucht sich davon abzuheben und präsentiert auf zwei CD’s, mit einer Gesamtspieldauer von gut zweieinhalb Stunden, ein Stelldichein der Weltstars des Verdi-Gesangs.
Jede Auswahl bleibt subjektiv, hier werden einige berühmte ältere Aufnahmen mit den (Fernseh-) Stars von heute verknüpft. Die ältesten Einspielungen stammen aus den Jahren 1959 (Jussi Björling), 1964 (Joan Sutherland) und 1966 (Carlo Bergonzi und Dietrich Fischer-Dieskau). Für Verdi-Fans bietet das alles nichts Neues, aber für Neueinsteiger ist dies eine empfehlenswerte Mischung. Zumal wir ja vom Verdi-Biografen Christoph Schwandt gelernt haben, dass sogenannte „legendäre“ Verdi-Gesamtaufnahmen mit einem Star wegen ihrer mangelhaften Ensemble-Besetzung nicht unbedingt empfehlenswert sind. Hier gibt’s Verdi „häppchenweise“.
Gleichwohl haben Arte und die Deutsche Grammophon eine Chance vertan. Wer „die großen Verdi-Interpreten“ präsentieren will, hätte chronologisch zumindest einige Jahre früher einsetzen sollen. Dazu müssten dann der Dirigent Lamberto Gardelli, sicher auch Anna Moffo, Mario del Monaco und andere zählen. Aber eine derartige Sammlung dürfte wohl an den Rechten der Plattenfirmen scheitern.
Das Booklet fällt schmal und lieblos aus. Hier hätte man gern zu den Verdi-Interpreten zumindest kurze Biografien gelesen. Diskussionswürdig ist die Einschätzung von Björn Woll: „Am schönsten und rührendsten hat sich Luciano Pavarotti den immensen Anforderungen von Verdis Musik gestellt …Mit keinem anderen Verdi-Tenor der letzten 100 Jahre hat man derart mit gelitten wie mit Big P.“ Da würde ich es eher mit der Musikkritikerin Laura Wagner-Semrau halten, die darauf verwies, dass Carlo Bergonzis ausgeprägtes Stilgefühl und seine beispielhafte Gesangstechnik von den Kennern ungemein geschätzt wurden: „Bergonzi verfügte buchstäblich über den längeren Atem.“ Folglich wurde er zum „Verdi-Tenor des Jahrhunderts“ gewählt.
Noch ein Wort zu Arte: Warum nutzt dieser Sender nicht viel häufiger seine Möglichkeiten, den Zuschauern die Oper näher zu bringen? Jetzt gibt es bereits mit dem privaten Anbieter „Classico“ Konkurrenz, muss man da nicht mal reger werden?


Pavarotti Singt Verdi (Limited Deluxe Edition)
Pavarotti Singt Verdi (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 21,35

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pavarottis Verdi-Vermächtnis, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Verdi-Jubiläumsjahr legt Decca noch einmal nach und öffnet, nach der gelungenen 75- CD-Edition des Gesamtwerks, den Vorhang allein für Luciano Pavarotti und dessen Verhältnis zum Maestro. Verdi-Fans werden das verstreut in ihrem Archiv haben, aber hier kommt Pavarotti sozusagen nicht nur „geballt“ einher, sondern George Hall will in seinem einführenden Essay auch mit einem Vorurteil aufräumen.
Von unseren Reisen in die Emilia Romagna wissen meine Frau und ich, dass es sehr wohl regionale und sogar lokale Besonderheiten in der Einschätzung großer Verdi-Interpreten gibt. In Modena und Umgebung liebt man eben „seinen“ Pavarotti, in Verdis Geburts- und Wohnorten Roncole und Busseto hält man dagegen nach wie vor Carlo Bergonzi die Treue. Pavarotti wird nur zu oft in Zusammenhang mit Puccini und Donizetti genannt, aber George Hall schreibt jetzt: „Pavarotti sagte häufig, dass er Verdi allen anderen Opernkomponisten vorziehe …Er sang mehr Werke von Verdi als von irgendeinem anderen Komponisten.“ Pavarotti sei ein „regelrechter Verdi-Spezialist“ gewesen. Aber auch Bergonzi klagte einmal, dass der Komponist mit Tenören nicht gerade freundlich umgehe: „Er hat uns Rollen gegeben, mit denen man großen Erfolg erringen kann. Aber durch Verdi sind genauso viele Tenöre ruiniert wie gemacht worden.“ Das spielte auch in Pavarottis Karriere eine Rolle, der sich erst ganz spät an die Titelrolle in Othello herantraute, Caruso sparte sie aus. Zu Pavarottis Lieblingsrollen zählte dagegen Riccardo im „Maskenball“. Hierfür wurde er wiederholt gefeiert, und der Sänger schwärmte: „Die ganze Oper gehört dem Tenor.“ Dagegen sollte er in „La forza del destino“ ein einziges Mal 1997 an der Met singen, aber er verzichtete wegen Atemwegsproblemen.
Auf 3 CD’s erlebt der Hörer im neuen Set (mit aufwändigem, zwei-, teilweise dreisprachigem Bookset) Pavarotti in elf Opern, dem Requiem und der von Verdi für die Londoner Weltausstellung 1862 komponierten „Hymne der Nationen“. In seiner lesenswerten Verdi-Biografie beklagte der frühere Chefdramaturg der Oper Köln, Christoph Schwandt, viele historische und „legendäre“ Verdi-Aufnahmen litten darunter, dass es neben der großen Kunst einzelner Interpreten auch viel Kritikwürdiges gebe, oft sei die übrige Besetzung mangelhaft. Das gelte auch für Pavarotti-Auftritte. Wer Pavarotti hier an der Seite von Joan Sutherland, Kiri Te Kanawa, Montserrat Caballé und Leo Nucci erlebt, wird dieses Urteil vielleicht etwas revidieren.
Eine wichtige Ergänzung zu diesem Set erschien jetzt nach zehn Jahren wieder bei Warner Classics mit „Giuseppe Verdi Rarities“. Gemeinsam mit Claudio Abbado interpretieren Pavarotti und die Scala hier Arien, die Verdi alternativ schrieb. Aufgenommen wurden sie 1978 und 1980 in Mailand.


Die Venezianische Küche - das Venedig Kochbuch: Kochen Sie die Spezialitäten dieser Mittelmeerküche einfach selber - Pasta, Pizza und Meeresfrüchte einmal anders
Die Venezianische Küche - das Venedig Kochbuch: Kochen Sie die Spezialitäten dieser Mittelmeerküche einfach selber - Pasta, Pizza und Meeresfrüchte einmal anders
von Russell Norman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 36,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo Zahnstocher Gourmets begeistern, 13. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„Kaum jemand steht Venedig gleichgültig gegenüber. Man liebt es oder nicht, aber wenn, dann für immer“, hat die Kunsthistorikerin Barbara Sternthal geschrieben. In diesem Buch singt der Londoner Restaurantbesitzer Russell Norman ein Loblied auf die Stadt. Am wichtigsten ist sein Ratschlag im Schlusswort. Man müsse Venedig „gewissermaßen durch den Personaleingang betreten, nicht durch das kunstvoll vergoldete gotische Foyer - und schon gar nicht über den Souvenirladen.“
Der Autor weiß, dass Venedigs Restaurants einen ausgesprochen schlechten Ruf haben, „größtenteils zu Recht, denkt man an den fürchterlichen Fraß, der in den Touristenfallen rund um den Markusplatz und die Rialto-Brücke serviert wird“. Er verliebte sich stattdessen in Venedigs „kulinarische Zapfsäulen“, die Bacari, kleine Tavernen in den Seitengassen, in denen Cichèti, die venezianische Variante der spanischen Tapas, angeboten werden: Appetithäppchen, mit Käse, Schinken oder Stockfisch belegt. Diese Idee importierte er in London und eröffnete im Herbst 2009 sein Lokal „Polpo“. Über seine damaligen Beobachtungen in Venedig schreibt er: „In den Glasvitrinen reihten sich die Cichèti, bei denen die kombinierten Zutaten fast immer von Zahnstochern zusammengehalten wurden. Eine großartige Technik: Für den Gast erleichtern die Holzspießchen den Verzehr, und dem Barmann dienen sie als hygienischer Griff, um die Häppchen auf Tellern zu platzieren.“
Auf über 300 Seiten präsentiert Normann jetzt seine Rezeptideen aus den Bàcari, angereichert mit vielen appetitanregenden Bildern von Jenny Zarins. Und jeder Venedig-Reisende wird begreifen, dass es mit „Sardèle in Saór“ losgeht, mit marinierten Sardinen, einer Köstlichkeit mit Zwiebeln, Weißwein, Pinienkernen, Rosinen, Pfeffer und Essig. Auch seine Vorliebe für Radiccio aus Treviso, Tomaten und Rote Beete kann man gut verstehen. Nur manchmal mogelt er dem Leser ein Rezept unter, dass nicht in Venezien das Licht der Welt erblickt hat - Entenconfit stammt nun einmal aus der Gascogne und dem Elsass.
Wir hatten 2012 das Glück, Fischer beim Fang der „Moéche“ begleiten zu dürfen, kleiner Krebse, die es nur in Venedigs Lagune gibt, und auch die vom Autor so angepriesene Miniatur-Bàcaro All’Arco besuchen zu können - alles gut nachvollziehbar. Dennoch gibt es einige Einwände: „Man kann den ganzen Vormittag damit verbringen, in Rialto von Stand zu Stand zu schlendern, um das riesige Angebot zu bestaunen, wohl wissend, dass der Fisch noch Stunden zuvor im Wasser schwamm. Mancher ist so frisch, dass er quasi noch auf dem Stand zappelt“. Wir erfuhren beim Marktbummel von einem Insider: „Es gibt immer weniger Venezianer, auch auf dem Markt. Und der Fisch, der angeboten wird, stammt natürlich nicht nur von hier.“ Und das Dessert-Kapitel beginnt der Autor mit der Bemerkung: „Italiener stehen nicht so auf Nachtisch“. Dann müssen wir in einem anderen Land gewesen sein.
Unterm Strich: Ein unterhaltsames Buch, auch wenn es nicht an die beiden des Londoner Sterne-Kochs Giorgio Locatelli heranreicht.


Die Avantgarde der deutschen Winzer: Slow Wine und seine Erzeuger im Porträt
Die Avantgarde der deutschen Winzer: Slow Wine und seine Erzeuger im Porträt
von Ulrich Steger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der langsame Wein, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Weil Wein ein sehr emotionales Thema sein kann, wird dieses Buch für viel Diskussionsstoff sorgen. Und das ist gut so, denn über zweieinhalb Jahrzehnte nach der Gründung der Slow Food-Bewegung in Italien wird jetzt endlich einmal hierzulande der Versuch unternommen, den Dreiklang dieser Idee (gut, sauber, fair) beim Wein anzuwenden.
Die beiden Autoren Ulrich Steger und Kai Wagner sind überzeugt davon, dass „jeder große Wein zuerst als Idee im Kopf des Winzers entsteht“. Sie wollten keinen herkömmlichen Weinführer schreiben und bauen auf Wein-Gourmets, „die nicht mehr länger vornehmlich über den Unterschied von 89 zu 91 Parker-Punkten diskutieren wollen“. Folglich vergeben sie keine Punkte, Trauben oder Sterne: „Und wir maßen uns nicht an zu entscheiden, welcher Winzer denn nun genau Slow Wine macht und wer nicht.“ Insgesamt 46 deutsche Winzerbetriebe haben sie besucht – und das ist schon allein eine Fleißarbeit. Die Palette reicht vom Quereinsteiger zum seit vielen Generationen fest verwurzelten Betrieb, vom Weingut mit sechs Hektar Steillagen bis zu 40 Hektar Hügelland, vom Direktvermarkter in der Region bis zum international orientierten Exporteur. Dabei hatten sie drei Kriterien im Blick: Ein Anbau, der die Natur schont und sich an die vorhandenen Gegebenheiten anpasst, ein Höchstmaß an handwerklicher Produktion sowie Bodenständigkeit.
In einem Interview mit dem „Slow Food Magazin“ sagten die Autoren auf die Frage, wie sie die porträtierten Winzer ausgesucht hätten: „In der Bergpredigt heißt es: ,An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.’ Darin steckt viel Weisheit: Ein Winzer kann viel erzählen, wie sorgfältig, nachhaltig und aufwendig er arbeitet. Entscheidend ist, ob dabei ein eigenständiger, authentischer, individueller Wein herauskommt.“ Und zu der „Hitparade“ ihrer Winzer meinten sie: „Die Leute, die im Sinne der Slow Wine-Idee arbeiten, sind ja nicht die Winzer-Zwerge hinter den sieben Bergen, sondern die besten der Zunft, Avantgarde eben.“
Ihre ausgeguckte Avantgarde verstehen sie als „eine Gruppe von Vorkämpfern, die überlieferte, oft erstarrte Herangehensweisen durch neue Formen, Inhalte oder Strömungen ersetzen will“. Hier setzt meine erste Kritik ein: Ohne einen Franz Keller aus Oberbergen am Kaiserstuhl hätte es ein Umdenken im deutschen Weinanbau nicht gegeben, seinen Namen vermisse ich in dem Buch. Jede Auswahl ist subjektiv. Das räumen auch die Autoren ein; sie sagen, dass zwischen 250 und 500 Weingüter in ihre Kategorie eines Slow Wines fallen. Der Rezensent kennt gerade einmal sechs der vorgestellten Betriebe persönlich, seine Vorlieben gelten dem Blauen Silvaner aus Franken, aber auch dem Frühburgunder von der Ahr und dem badischen Burgunder. Unsere neue Wahlheimat Baden ist mit fünf Adressen vertreten. Wir vermissen aber Adressen wie Freiherr von Gleichenstein, Dr. Heger, Johner, Franz Keller, Knab und Salwey.
Gleichwohl darf man analysieren: Von den 13 von den Autoren bewerteten deutschen Weinanbaugebieten schneidet die Mosel mit neun Nennungen am besten ab. Es folgen Rheinhessen (7), Franken (6) und Baden (5), dann kommen die Pfalz, der Rheingau und Württemberg (jeweils 4). Da mögen auch die Wohnorte der Autoren eine Rolle gespielt haben. Drastisch wird es bei den empfohlenen Rebsorten: Da liegt der Riesling mit 18 Nennungen einsam an der Spitze, mit weitem Abstand folgt der Spätburgunder (5). Diese Alleinherrschaft möchte ich anzweifeln, zumal meine Beobachtungen mir sagen, dass Ärzte immer häufiger zumindest älteren Weintrinkern vom Riesling abraten. Rotwein ist für alte Knaben…
Es gibt viel Diskussionsbedarf für eine Neuauflage – mit hoffentlich wieder so interessanten Winzer-Porträts. Und noch mehr lustigen Zitaten wie jenes eines Internet-Nutzers, der einem Rheingau-Winzer bescheinigte, dass dessen Weine „nur nach Genuss von Heringssalat mild erscheinen“. Es ist doch schön, wenn einem reiner Wein eingeschenkt wird…


Rezepte für einen italienischen Sommer: Der Nachfolger des Silberlöffels
Rezepte für einen italienischen Sommer: Der Nachfolger des Silberlöffels
von Phaidon by Edel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie man gut durch den Sommer kommt, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Erwartungen sind hochgesteckt, wenn man weiß, dass diese Sammlung von 380 Rezepten von den Herausgebern der italienischen Küchen-Bibel „Silberlöffel“ zusammengetragen wurde. Aber sie werden nur zum Teil erfüllt.
„Seit Jahrhunderten schon suchen wir bei Tisch Trost für die Zumutungen des Alltags und finden ihn dort gewöhnlich auch“, hat der Journalist Beppe Severgnini trefflich formuliert. „Wir Italiener glauben nicht, dass eine Nudelsoße gelungen oder ein Olivenöl gut ist. Wir wissen es einfach…Wir reden über das, was wir essen, bevor wir es essen, während wir es essen und nachdem wir es gegessen haben. Solche Verdauungsdiskussionen beruhigen den Magen und bereiten uns mental vor: auf die nächste Mahlzeit und eine neue Debatte.“
Das gilt vor allem für den Sommer und für die Zeit ab dem 15. August, wenn die Italiener mit dem „Ferragosto“ ihren Urlaub einläuten. Dann werden der Geschmack und die Kommunikation bei Tisch intensiver, die Teller bunter und abwechslungsreicher. Die hier versammelten, gut erklärten und leicht nach zu kochenden Rezepte der italienischen Sommerküche sollen den Weg aufzeigen, wie man locker durch die Ferienwochen kommt. Dazu zählen viele Klassiker, vor allem solche mit Tomaten, aber es gibt auch Überraschendes wie Hähnchen mit Trauben, Steinbutt in Orangensauce, Miesmuscheln mit Zitrone und Kirschsuppe.
Landschaftsbilder von Joel Meyerowitz und Food-Fotos von Andy Sewell tragen dazu bei, dass das Buch zu einer kulinarischen Augenweide wird. Das Auge isst mit, aber die Waage leider auch. Deshalb habe ich so meine Zweifel: Allein 98 der 432 Seiten sind Dolci- und Gelati-Kreationen gewidmet, und selbst das Kapitel „Leichte Mittag- und Abendessen“ nährt in mir den Verdacht, dass am Ende dieses italienischen Sommers die Kalorien den Kampf gegen die Vitamine gewonnen haben könnten. Und überhaupt: Ist es noch zeitgemäß, ein Kochbuch völlig ohne Kalorienangaben herauszugeben? In den wenig kreativen Zwischentexten fehlt mir zudem jeglicher Hinweis auf die Slow Food-Bewegung, die immerhin in Italien ihren Anfang genommen hat.


Va Pensiero, sull'ali Dorate - Verdis Leben erzählt von Thomas Hampson
Va Pensiero, sull'ali Dorate - Verdis Leben erzählt von Thomas Hampson
DVD ~ Felix Breisach
Preis: EUR 17,99

3.0 von 5 Sternen Verdis Leben in 60 Minuten, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Verdis Leben in 60 Minuten erzählt – dieser Herkulesaufgabe widmet sich hier der amerikanische Bariton Thomas Hampson. Allein diese Interpreten-Wahl ist eine Überraschung, ist doch Hampson als Verdi-Sänger nicht besonders hervorgetreten, sieht man einmal von seiner Verkörperung des Giorgio Germont in „La Traviata“ ab. Diese Rolle hat er in der Tat unterschiedlich ausgefüllt, in Salzburg kühl distanziert, in Zürich abweisend, in London dann deutlich menschlicher. Hampson hat sich erst ab Ende der 1990-er Jahre mit Verdi beschäftigt.
Der Film von Felix Breisach zeigt schöne Bilder, gleich eingangs von der überfluteten Po-Landschaft. Die Dokumentation entstand schon 2001 und wurde jetzt (mit deutschen und französischen Untertiteln) neu aufgelegt. Eine gute Idee war es, Hampson Arien an historischen Verdi-Stätten wie dem Teatro Giuseppe Verdi in Busseto und der Basilica di S. Ambrogio, wo Verdi seine erste Frau und seine zwei Kinder begraben musste, singen zu lassen.
Aber dieser Streifen kann sich sicher nicht messen mit der achtteiligen TV-Serie „Eine italienische Legende – Giuseppe Verdi“, die in Kürze endlich auch auf Deutsch vorliegen wird. Er ist zu textlastig, die Kommentare wirken zu distanziert und unpersönlich, und die Musik kommt viel zu kurz. Verdi-Fans bietet er keine Neuigkeiten, er taugt aber sicher als Einstieg für Leute, die den Maestro kennen lernen möchten. In dem schmalen Booklet fehlen zudem jegliche biografische Angaben zu Thomas Hampson.


Giuseppe Verdi - Great Recordings
Giuseppe Verdi - Great Recordings
Preis: EUR 69,99

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geburtstags-Potpourri ohne Falstaff, 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giuseppe Verdi - Great Recordings (Audio CD)
Im Verdi-Jubiläumsjahr gibt es eine Flut von CD- und DVD-Neuveröffentlichungen, dabei ist manches auch wild recyclet worden. Weniger wäre da manchmal mehr gewesen. Zwei Angebote ragen bisher heraus: Die 75 CD-Edition von Decca, die das komplettes Opernwerk des Komponisten dokumentiert, und das 30 DVD-Set, das die Handschrift des Teatro Regio in Parma trägt und nicht auf ungeteilten Beifall stieß, aus meiner Sicht aber gleichwohl einen authentischen Verdi abbildet. Die jetzt von Sony veröffentlichte 30 CD-Edition ist eine Mischung aus Opern-Gesamtaufnahmen, Opern-Highlights und Rezitalen herausragender Verdi-Interpreten – und sie hält einige Überraschungen bereit.
Christoph Schwandt schrieb: „Viele historische und legendäre Aufnahmen und vor allem unautorisierte Live-Mitschnitte, die von der unwidersprochen großen Kunst einzelner Interpreten wie etwa der Maria Callas leben, taugen leider kaum zu einer Begegnung mit dem Werk an sich. Meistens sind die übrige Besetzung mangelhaft, Chor und Orchester unbefriedigend, das Werk gekürzt, oder die Tonqualität fordert äußerste Toleranz bei Nebengeräuschen oder musikalischen Pannen, deren Konservierung kaum ein Mitwirkender zugelassen hätte.“ Bei den Opern-Gesamtaufnahmen setzt diese Edition folgerichtig auf „sichere Bänke“. Dazu zählen „Ernani“ mit Bergonzi, Price, Sereni und Schippers, „Luisa Miller“ mit Moffo, Bergonzi, MacNeil und Cleva, vor allem auch die vor 45 Jahren (!) aufgenommene „La Traviata“ mit Caballé, Bergonzi, Milnes und Prêtre. Eine Traumbesetzung war 1955 die „Aida“ mit Milanov, Björling, Barbieri und dem rumänischen Dirigenten Perlea. Der Verdi-Fan kann sich nur bestätigt fühlen: Früher war manches wahrscheinlich besser. Aus dem Rahmen der Opern-Highlights fällt der „Maskenball“ in deutscher Sprache aus dem Jahr 1965 mit Schock, Wächter, Hillebrecht und Heinrich Hollreiser (Deutsche Oper Berlin) – irgendwie gewöhnungsbedürftig.
Die Arien-CD’s bieten sicher eine reizvolle Ergänzung mit Caruso, Caballé, Domingo, Ricciarelli, Scotto und Cotrubas und ermöglichen auch ein Wiederhören der 2002 gestorbenen US-Sopranistin Eileen Farrell. Das Requiem in der Besetzung Caballé, Berini, Domingo, Plishka und Mehta ist selten zu hören und kostet als CD fast allein die Hälfte des Preises, den man für dieses Set bezahlt. Ouvertüren, Vorspiele und Ballettmusik von Muti und Levin vervollständigen die Edition.
Wer Verdi gewissermaßen „querbeet“ hören möchte, kann mit diesem Geburtstags-Potpourri gut leben. Allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung: Eine Verdi-Edition ohne Falstaff ist wohl wie eine Briefmarkensammlung ohne Sondermarke. Und für das Booklet hätte man sich zu Verdis 200. Geburtstag schon einen aktuellen Einführungstext gewünscht.


Vis-à-Vis Straßburg & Elsass
Vis-à-Vis Straßburg & Elsass
Preis: EUR 22,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Straßburg - und das "restliche" Elsass, 26. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem englischen Verlag habe ich zwei Seelen in meiner Brust: Einerseits gibt er hervorragende Kochbücher heraus, andererseits müsste die Konzeption der Reiseführer einmal überprüft werden. Das gilt auch für diese Neuerscheinung, wobei der Verlag den Leser im Impressum verwirrt: Da steht etwas von einer „aktualisierten Neuauflage 2013/2014“, tatsächlich handelt es sich aber wohl um eine Erstveröffentlichung.
Auf 280 Seiten bietet der Reiseführer kompaktes Wissen. Eine eigene Straßburg-Karte und 3-D-Aufrisszeichnungen zum Beispiel vom Straßburger Münster und dem Europaparlament sind ein guter Service. Aber das Buch suggeriert, dass ein Elsass-Urlaub nur aus dem Abklappern von Sehenswürdigkeiten besteht. Ein Reiseführer sollte uns an die Hand nehmen und zu individuellen Plätzen führen, aber diese persönliche Note fehlt hier völlig.
Zum Inhalt: Zwar werden die Integrationsprobleme in den Vorstädten von Straßburg und Mulhouse kurz erwähnt, aber dann heißt es: „Elsässer sind überaus europafreundlich.“ Sie wählen aber auch sehr rechtslastig, und das wird verschwiegen. Überhaupt nicht nachvollziehbar ist die Schieflage bei den Städteporträts von Straßburg und Colmar. Straßburg werden 85 Seiten, Colmar ganze vier (!) gewidmet. Das wird wohl selbst ein Elsässer nicht verstehen! Ein gerade bei Deutschen sehr beliebtes „Fressdorf“ wie Ottrott-le-Haut wird überhaupt nicht erwähnt. Zwar wird der Crémant d’Alsace als Alternative zum Champagner vorgestellt, der Pinot Noir findet dagegen nur in einem Nebensatz statt. Noch nie etwas von guten Rotweinen aus Turckheim oder dem Rouge d’Ottrott gehört? Die Fermes Auberges, die Bergbauerngasthöfe, werden zwar als alternatives Urlaubsziel erwähnt, kein einziger aber vorgestellt. Und in der Kategorie „Berühmte Elsässer“ fehlen mit dem Liedermacher Roger Siffer und dem unlängst verstorbenen Literaten André Weckmann zumindest zwei wichtige Namen.
Dieser Reiseführer ist eher ein Lexikon denn ein Helfer bei der Spurensuche. Zu Straßburg-lastig, viel zu viel Folklore und zu wenig Tipps für das „andere Elsass“ jenseits der Touristenbusse, zum Beispiel in den Vogesen. Und der Titel ist auch falsch: Es gibt nur Strasbourg (französisch) oder Straßburg (deutsch).


Rolando Villazon's Viva Verdi!
Rolando Villazon's Viva Verdi!
Preis: EUR 13,97

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Villazóns Verdi-Hitparade, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rolando Villazon's Viva Verdi! (Audio CD)
Aller guten Dinge sind Drei: Mit „Rolando Villazón singt Verdi“ präsentierte uns der Tenor sein Verdi-Repertoire vor der Stimmkrise, mit „Villazón Verdi“ das Comeback nach seiner Auszeit, und jetzt folgt mit „Viva Verdi!“ seine ganz persönliche Auswahl von Verdi-Lieblingsstücken.
34 Titel auf dieser Doppel-CD – da hatte er die Qual der Wahl. Bei seiner „Hitparade“ lässt er diesmal die frühen Verdi-Stücke aus, steigt bei Nabucco und dann erst wieder bei Rigoletto ein. Mit Carlo Bergonzi fällt ein Verdi-„Veteran“ aus dem zeitlichen Rahmen. Villazón erklärt dazu, dies sei seine erste Verdi-Oper gewesen, die er selbst besuchte. Aber vielleicht hat er auch Bergonzis damalige Äußerungen gelesen, wonach „durch Verdi genauso viele Tenöre ruiniert wie gemacht wurden. Erstens, weil er einem nichts schenkt, weil er keinerlei fehlerhafte Ausführung oder Abweichungen von seinem Stil duldet. Und zweitens deshalb, weil seine Rollen so bekannt und beliebt sind, dass es das Publikum nicht tolerieren würde, wenn man sie schlecht oder mit falschem Ausdruck singen würde. Wenn die Leute das Orchester diesen meisterlichen, wunderbaren typischen Verdi-Sound spielen hören, dann erwarten sie, dass die Stimme des Sängers auf der Bühne darauf mit den entsprechenden Klangfarben reagiert. Wenn das nicht geschieht, kann es, vor allem in Italien, passieren, dass sie sehr ungehalten werden und kein Hehl aus ihrer Enttäuschung machen. Das haben schon viele Sänger erlebt, viele große Künstler, deren Stimmen einfach nicht verdihaft klangen. Aus diesen Gründen glaube ich, dass ein Sänger intelligent sein muss, um Verdi zu singen.“
Die folgende Auswahl Villazóns hat viel mit seinen persönlichen Begegnungen der jüngeren Vergangenheit zu tun. Natürlich darf da die Salzburger Traviata mit Anna Netrebko nicht fehlen, und ebenso treten auf seiner Verdi-Bühne auch Pavarotti, Carreras und Domingo auf. Er selbst hält sich zurück und begnügt sich mit Auftritten bei La Traviata, Falstaff und der Messa da Requiem. Jede Auswahl bleibt subjektiv, auch die des „Insiders“ Villazón. Aber einige kleine Überraschungen gibt es dann doch: So den Malteser Joseph Calleja in Rigoletto, Rosalind Plowright in Il Trovatore, Florence Quivar in der Messa da Requiem, Grace Bumbry in Don Carlo und Bryn Terfel im Falstaff – alles beachtliche Auftritte, aber diese Auswahl ist natürlich ebenso hörenswert wie diskussionswürdig. Und das macht den besonderen Reiz dieser „Hitparade“ aus.
Villazón sagt: „Große Stimmen kommen und gehen, aber Verdi bleibt, und er bleibt immer modern …Es ist ganz gleich, ob man Opern liebt oder nichts darüber weiß: Man wird einfach gepackt, man ist gefesselt.“ Mit dieser Doppel-CD hat Villazón untermauert: Er ist ein exzellenter Verdi-Botschafter.


Das kleine Uli-Hoeneß-Buch: Respektloser Scharfmacher, Besserwisser-ein Macho? Geschichten, Anekdoten, seine Sprüche
Das kleine Uli-Hoeneß-Buch: Respektloser Scharfmacher, Besserwisser-ein Macho? Geschichten, Anekdoten, seine Sprüche
von Claus Feldner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Helmut Kohl des deutschen Fußballs, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An dem „Phänomen“ Uli Hoeneß haben sich schon viele Journalisten und Buchautoren versucht – dieses Buch erscheint ausgerechnet zu einer Zeit, da mit dem Steuersünder ein ganz neues Kapitel geschrieben wird. Müssen jetzt alle Texte umgeschrieben werden?
Irren ist menschlich - und das wird dann wohl auch für viele Biografen von Hoeneß gelten. Dass die Bild-Zeitung fragte: „Brauchen wir mehr Hoeneß in der Politik?“ ist ja journalistischer Eintopf, wie man ihn nicht anders erwartet. Aber auch „Der Spiegel“ schrieb noch Anfang 2013: „Hoeneß erscheint gerade wie der mustergültige Deutsche, wie ein Vorbild für das ganze Land.“
Der Buchautor Claus Feldner sagt von vornherein, Hoeneß stecke voller Widersprüche: „Knallharter Kaufmann, rücksichtsloser Bayern-Manager, ständig auf Konfrontation getrimmt – einerseits. Mitfühlender, sensibler ,Übervater’ seiner Spieler, sozial engagierter Helfer, nicht nur im Fußball, liebenswerter Mensch und sorgender Familienvater – andererseits.“ Gut lesbar wird die Jugendzeit in Ulm geschildert, aber die Ulmer müssen damit leben, dass Hoeneß mittlerweile nur noch als echter Bayer wahrgenommen wird, „nicht nur dann, wenn er auf dem Oktoberfest mit Lederhose an Hosenträgern durchs Bierzelt läuft.“
Lesenswert auch diese Anekdote: „Mit Sakko und Krawatte trat er am 1. Mai 1979 seinen ersten Tag als Manager der Bayern an. Er wollte ja am ersten Arbeitstag bei allen einen guten Eindruck hinterlassen. Das Problem dabei war nur, dass es überhaupt niemand mitbekommen hatte. Die Mannschaft hatte an diesem Tag frei, und auch von den restlichen Angestellten war kaum jemand da: Nach zwei Stunden ging er wieder nach Hause. Die Krawatte ließ er von da an im Schrank.“ Interessant auch das, was Feldner zu den persönlichen „Feldzügen“ von Hoeneß schreibt, beim Drogen-Krach um Christoph Daum ebenso wie bei seinem Dauerdisput mit dem Bremer Manager Willi Lemke.
Das Buch ist vor den jüngsten Schlagzeilen geschrieben und veröffentlich worden, aber deshalb wirken natürlich manche markige Zitate jetzt um so selbst entlarvender. So soll Hoeneß über Spekulationsgeschäfte von Banken gesagt haben: „Ich habe für mein Schweinefleisch fünf verschiedene Lieferanten. Ich rufe an, lasse mir die Preise geben und kaufe dann. Für was aber brauchen Banker Schweinebäuche?“ Und an anderer Stelle: „Natürlich will ich Erfolg, aber nicht um jeden Preis. Wenn es um Geld geht, muss man auch mal zufrieden sein. Den Status quo zu erhalten ist auch eine Herausforderung.“
Ab zu und zu lässt der Autor durchaus Sympathie für seine Titelfigur durchblicken, etwa, wenn er auf ein Hoeneß-Zitat von 2009 verweist: „Politisch wünsche ich mir, dass die Union mit den Grünen zusammengeht: Wir brauchen dringend wirtschaftliche Kompetenz, gepaart mit sozialem Bewusstsein und dem Blick für die Umwelt.“ Aber kein gutes Haar lässt er an den politischen Forderungen des Bayern-Präsidenten: „Steuerreform und –vereinfachung, alle Subventionen weg, längere Arbeitszeiten, Anreize schaffen, dass die Menschen mehr Kinder kriegen. Wenn es so einfach wäre. Uli Hoeneß und viele andere sollten wissen, dass es bis heute Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die keine Chance haben, ihres Glückes Schmied zu sein.“
Die Diskussion der nächsten Monate wird zeigen, ob es tatsächlich eine ehrliche Debatte über die Sozialpflichtigkeit des Kapitals und über Steuergerechtigkeit in unserem Land gibt. Am besten fand ich den Vergleich in der FAZ, wonach Uli Hoeneß so etwas wie der Helmut Kohl des deutschen Fußballs geworden sei: „Beides Bauchmenschen von Berge versetzender Beharrlichkeit, beides Macht – und Rechthaber, die sich am Ende womöglich in ihrer eigenen Welt verrannt haben.“
Uli Hoeneß über sich: „Ein Uli Hoeneß lässt den FC Bayern nie im Stich. Und wenn irgendein Problem entsteht, würde ich zur Not hier sogar ein halbes Jahr den Platzwart machen.“ Schaun wir mal.


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