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Rezensionen verfasst von
Cassius

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Seite: 1
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Lustzofe
Lustzofe
Preis: EUR 1,33

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hübsche BDSM-Erotika, 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Lustzofe (Kindle Edition)
Zugegeben: Erst bin ich nur an dem sehr ansprechenden Cover hängengeblieben. Als ich dann in der Kurzbeschreibung las, dass tatsächlich eine Person namens Cassius vorkommt, musste ich die "Lustzofe" einfach auf mein iPad laden. ;-) Die Geschichte an sich hat mir dann überraschend gut gefallen: Eine Bottom trägt die Verantwortung für ihren Top. Denn nur wenn sie die Aufnahmeprüfung eines Privatkreises besteht, wird er dort aufgenommen. Er als ihr Meister darf dabei nicht eingreifen, kann nur auf ihre Ausbildung und ihre (*räusper*) Geilheit vertrauen. Das ist ja schon mal eine nette Umkehrung des sonst typischen BDSM-Schemas. Dazu ist die Geschichte sehr detailreich, nicht zu kurz, fast durchgehend hübsch geschrieben und endet in einer wahrlich orgiastischen Szene. Und das für den kleinen Preis ist mir die volle Punktzahl wert. Auf eine Fortsetzung wäre ich jedenfalls gespannt. Das Szenario bietet sich dafür bestens an.

Hera. Rechtsanwältin am Tage - Domina in der Nacht
Hera. Rechtsanwältin am Tage - Domina in der Nacht
von Mirko J. Simoni
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen An Oberflächlichkeit kaum zu überbieten, 15. Dezember 2006
Oje. Zufällig habe ich dieses Buch entdeckt und aufgrund eines grundsätzlichen Interesses an BDSM wurde ich neugierig. Zunächst las ich die Rezensionen hier bei Amazon. Da war die Rede von "wirklicher, kraftvoller Literatur", einem "wahren Lesevergnügen" und selbst ein Vergleich mit Gabriel Garcia Marquez wurde bemüht. Also kaufte und las ich dieses Buch.

Und was soll ich sagen? Ich kann mich nicht erinnern, in den vergangenen Jahren etwas Misslungeneres gelesen zu haben. Die "schöngeistigen" Gespräche der beiden Protagonisten sind an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten, und entsprechend zweidimensional bleiben sowohl die "dominate Rechtsanwältin" Hera als auch ihr schwärmerischer Millionär Purius. Kostprobe: "Zeitgenössische Kunst? Mon Dieu, die gefällt Ihnen wirklich? - Ja, die gefällt mir. Und zwar supergut!""

Die angeblich authentische Geschichte wirkt so glaubwürdig wie eine Folge der RTL-Serie "Hinter Gittern - Der Frauenknast". Und hier liegt das hauptsächliche Problem dieses Machwerks: Selbst wenn diese Anekdoten über den ach so dekadenten Millionär auf wahren Begebenheiten beruhen sollten, man kann und will sie einfach nicht ernst nehmen und ist nach all den Muränenbecken, mit Rubinen besetzten Mini-U-Booten, dem 70-Euro-Rotwein-"Fusel" aus dem Wasserhahn oder dem sonstigen Quatsch nur noch genervt.

Was den "BDSM-Faktor" angeht: Würde man den ganzen "Purius-Bullshit" weglassen und sich nur auf die Nähkästchen-Schilderungen Heras konzentrieren, würde sich der Umfang des Buches auf weniger als ein Viertel reduzieren. Und leider bietet dieser Rest denjenigen, die sich auch nur halbwegs mit der Materie auskennen keine neue Erkenntnisse geschweige denn lustvolle Anregungen.

Nachdem mich diese Pseudo-Literatur nach den letzten Seiten fassungslos zurückgelassen hatte, habe ich meine Frau "gezwungen", dieses Buch ebenfalls durchzulesen (vielleicht auch eine SM-Variante?), um mich gemeinsam mit ihr über "Hera" zu amüsieren. Ich befürchte aber, sie hat noch mehr gelitten als ich. Der einzige Trost sind die unzähligen unfreiwillig komischen Passagen und die immer noch vorhandene Ungewissheit, ob es die Verantwortlichen tatsächlich ernst mit diesem Buch meinten.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2012 1:19 PM CET


Außer Atem: Roman
Außer Atem: Roman
von Laura Reese
  Taschenbuch

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschender Zweitling, 19. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Außer Atem: Roman (Taschenbuch)
Da ist der guten Frau nach "Brennende Fesseln" anscheinend nicht mehr viel eingefallen. Die Handlung lässt sich schon als Eigenplagiat bezeichnen: das gleiche Schema, eine äußerst ähnliche Personenkonstellation, sogar die Auflösung kommt sich ziemlich nahe. Und alles auf ziemlich dürftigem literarischen Niveau. Buh!
Die BDSM-Szenen wirken zunehmend spekulativer: Tabu-Brüche als Nervenkitzel. Teilweise aber trotzdem sehr anregend. Und deshalb gibt es noch zwei Sterne...

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