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Rezensionen verfasst von
Daniel Ludwig "dorian_g" (Kronberg, Rhein-Main)
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Cullmann MAGNESIT 528 Stativ ohne Kopf (2 Auszüge, Tragfähigkeit 7 kg, 168cm Höhe, Packmaß 63cm)
Cullmann MAGNESIT 528 Stativ ohne Kopf (2 Auszüge, Tragfähigkeit 7 kg, 168cm Höhe, Packmaß 63cm)

5.0 von 5 Sternen Absolut zufrieden, 27. Januar 2012
Diesen Stativ habe ich vor allem für Aufnahmen in der Nacht sowie Landschaftsaufnahmen gekauft. Montiert ist noch ein Giottos Kopf, die Kamera ist Canon 60D.

Das einzig negative, was man an diesem Stativ aussetzen kann, ist das Gewicht. So einen schweren Panzer habe ich nicht erwartet, als ich den Stativ geholt habe. Natürlich ist er noch problemlos tragbar, aber für tagelange Wanderungen sollte man was anderes dabei haben.

Jetzt zu den positiven Seiten.

1. Der Stativ ist, dank den Klappverschlüssen, sehr schnell und einfach zu öffnen. Mit etwas Übung und einem beherzten Tritt auf eines der Beine läßt er sich in weniger als einer halben Minute komplett aufstellen. Da kommt kein Stativ mit Schraubverschluß nach. Bei Kälte klemmen die Beine etwas beim Wiedereinziehen, aber mit etwas Kraft ist es kein Problem.
2. Einmal aufgestellt, steht er bombenfest. Selbst bei einem mittelstarken Wind verwackelt da nichts, auch ohne Zusatzgewicht. Aufgestellt habe ich ein Tamron 70-300 sowie 17-50, beide trägt der Stativ problemlos. Wenn es gar nicht mehr geht, bietet er einen Haken, wo Zusatzgewichte aufgehängt werden können, aber gebraucht habe ich es nicht.
3. Die Beine stützten den Stativ felsenfest sowohl im Matsch, als auch auf einem festen Boden. Der Matsch fällt anschließend sehr schnell wieder raus, so daß die Stativbeine keine schmutzigen Spuren auf der Kleidung oder im Kofferraum hinterlassen.
4. Sehr angenehm ist die Schaumstoffummantelung der Beine. Gerade bei kaltem Wetter kann man den Stativ tragen, ohne unangenehme Kälte auf den Fingern zu haben.
5. Die Stativhöhe ist genial. Mit etwas auseinandergeklappten Beinen habe ich die Kamera direkt vor meinen Augen (177cm groß). So kann man sich aufrecht stehend auf die Aufnahme konzentrieren, ohne ständig diese bekannte gebeugte - Tritt-mit-in-den-Hintern -Fotografenposition. Und wenn es mal tiefer sein sollte, klappt man entweder die Beine weiter auseinander, oder zieht die Beine nur teilweise heraus.

Mein Fazit: für Studiofotografie, Landschaft und Nachtaufnahmen absolut genial, vor allem bei Aufnahmen mit längerer Belichtungszeit. Für Zoo etwas zu sperrig, für Wanderungen zu schwer. Idealerweise gepaart mit einem leichten Reisestativ, ggf. Einbein, ist man aber bestens versorgt. Meinerseits absolute Empfehlung.


Giottos GTMH1311-652 Kugelkopf mit Wechselplatte
Giottos GTMH1311-652 Kugelkopf mit Wechselplatte

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unpräzise Halterung, 27. Januar 2012
Den Giottos Kopf betreibe ich auf Cullmann 528. Kamera ist Canon 60D.

Postives:
1. Der Kopf ist wertig und gut verarbeitet.
2. Die Drehregler liegen gut in der Hand, der Kugelkopf bewegt sich gleichmässig und fliessend.
3. Groß genug, um alle Regler gut in der Hand zu halten, ist der Kopf nicht so riesig, daß er unhandlich wäre. Auf dem recht schweren Cullmann merkt man das Gewicht des Kopfes nicht.

Negatives:
1. Es ist immer wieder schwer, die Schnellspannplatte mit der Kamera einzusetzen. Mal rastet sie sofort, mal muß sie wiederholt rausgenommen und wieder eingesetzt werden. Nachdem mir dabei beinahe einmal die Kamera runterfiel, als ich dachte, sie sei bereits arretiert, was sie aber nicht war, halte ich ständig die Kamera am Band oder an der Seite, wenn ich den Stativ mit der montierten Kamera von einem Fotopunkt zum anderen trage. Der Verschluß klemmt auch immer wieder, wenn die Kamera bereits entfernt wurde, der SIcherungsbolzen muß händisch wieder eingedrückt werden.
2. Nach der Fixierung fällt die Kamera immer noch etwas nach, selbst mit einem verhältnismässig leichtem Tamron 17-50. Das scheint aber ein grundsätzliches Problem bei den 3D Köpfen zu sein. Mit etwas Übung kann man dies bereits einschätzen und entsprechend hoch die Kamera vorstellen, aber eine exakte Bildmontage ist damit nicht möglich.

Fazit: gerade das nervige Einsetzen der Spannplatte nervt mich zunehmend, so daß ich mich langsam nach einem anderen Kopf umschaue. Wer sich davon nicht stören läßt, bekommt einen hochwertigen und stabilen Kopf
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 11, 2013 10:58 AM MEST


Kein Titel verfügbar

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant, aber nicht ungefährlich, 3. Oktober 2011
Ein schwieriges Buch. Endlich ein Werk, daß nicht von bösen, unmenschlichen, dämonischen Neonazis spricht, sondern die Menschen hinter der damaligen Reichsregierung darstellt, mit ihren Hoffnungen, Idealen, Gedanken, Ängsten und Wünschen. Aber auch meines Erachtens etwas zu weit geht, nicht mehr weit davon entfernt, ihre Verbrechen zu entschuldigen oder sie von jeder Schuld frei zu sprechen, da sie angeblich von so vielem nichts gewusst haben oder durch die Gegenseite zu etwas gezwungen wurden. Selbst wenn man so manche Greueltat der Russen, Vernichtung Dresdens durch die ALlierten und andere unmenschliche Taten der Sieger den doch noch brutaleren Naziverbrechen gegenüberstellt, ist und bleibt Göring ein gefährlicher Mensch mit sehr vielen schwarzen Flecken auf seinem Charakter und seiner Geschichte.

Irving, der leider mittlerweile für zunehmend abstruse politische Einstellung bekannt ist, zeichnet in diesem interessanten Buch Görings Werdegang, seine Zeit im ersten Weltkrieg, der Aufsteig mit Nazipartei zum Reichsmarschall, seine barocke Prachtliebe sowie seine Bemühungen zum Aufbau der Luftwaffe und die Kämpfe des zweiten Krieges. Er bemüht sich sichtbar darum, Göring nicht von vornherein als bösartigen Verbrecher darzustellen, sondern geht auch auf seine menschliche Seiten an, seine, beinahe schon netten Angewohnheiten, seine Ängste und Erlebnisse im Krieg, alles eingebunden in das Geschehen des größten Gemetzels der menschlichen Geschichte. Der Abschluß, vor allem die abgedruckten Liebesbriefe zwischen ihm und seiner Frau zeigen seine menschliche Seite noch eindringlicher und sind schon, sogar im Lesen, schmerzhaft.

Aber was ich vermiße, ist der Bezug zu den Greueltaten, welche durch die Nazis und damalige deutsche Armee verursacht wurden. Sicherlich haben die allierten Flugzeuge übelstes Morden auf deutschem Boden eingerichtet, aber berechtigt das dazu, Luftwaffenangriffe auf die englischen Städte in nur wenigen Sätzen abzuhandeln? So manches wird zwar vorsichtig angeschnitten, aber meiner Einschätzung nach sehr knapp und dürftig behandelt, gern auch sofort durch die Verbrechen der Allierten relativiert, die doch wesentlich weniger grauenhaft waren wie der Holocaust und Schlachten auf der Ostfront. Und sofort nach dem kurzen Einschitt weicht die bruatel Seite schon der positiven oder neutralen Darstellung des Reichsmarschalls. Man liest beinahe so etwas wie eine gewisse Bewunderung für den Reichsmarschall heraus, obwohl der Autor merklich um geschichtliche Treue bemüht ist. Es ist wichtig, bevor man sich diesem Buch nähert, bereits anderweitig über die tatsächlichen dunkeln Seiten des Krieges informiert zu haben, sonst neigt man bei diesem Buch etwas zu schnell dazu, Göring zu entschuldigen und als armes Opfer eines nicht gewollten Krieges darzustellen.

Diese Biografie ist sehr interessant, um Göring als Menschen kennenzulernen, hinter der braunen Naziuniform, aber das hier erworbene Wissen sollte stets kritisch mit anderen Werken abgeglichen werden. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkung findet man in diesem Buch spannendes und sehr interessant beschriebenes Portrait eines der bekanntesten Menschen der deutschen Geschichte, seinen Werdegang, seinen Charakter, seine Art, zu Leben und sich mit barocker Pracht zu umgehen, seine Gefühlswelt, vor allem auf seine erste Frau Carin, seine zweite Frau Emmy und ihre gemeinsame Tochter Edda bezogen. Aus diesem Buch entnimmt man, daß auch die Naziverbrecher keine vom bösen zefressenen Untiere waren, sondern Menschen, wie auch viele andere, die uns tagtäglich auf der Strasse begegnen. Gerade das aber machte sie damals so gefährlich, auch in der heutigen Zeit.

Vor allem stellt man sich, nach diesem Buch, schon mal auch die Frage, wie die Welt und auch die Geschichtsschreibung heute ausgesehen hätten, wenn nicht die Allierten, sondern die Nazis den Krieg gewonnen haben?


Ubuntu Server: Installation, Konfiguration, Anwendung
Ubuntu Server: Installation, Konfiguration, Anwendung
von Michael Kofler
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet für Heim- und Kleinunternehmenadmins, 22. April 2010
Gleich vorab das einzige negative, was mir zu diesem Buch einfällt: es beschränkt sich auf Ubuntu 8.04 LTS, welcher in Kürze durch die nächste Ubuntu LTS Version ersetzt wird. Da jedoch das alte 8.04 bis 2013 supportet wird und für alle Serveranwendungen völlig ausreichend ist, kein Sternabzug. Gerade im Serverbereich spielt bekannterweise nicht das Neueste die erste Geige, sondern das Zuverlässigste.

Abgesehen davon bin ich von diesem Buch total begeistert. Sehr viel Recherche im Internet sowie Trial&Error wäre mir erspart geblieben, hätte ich das Buch bereits vorhin in der Hand gehabt.

Der Autor geht in seinem Buch durch den kompletten Aufbau eines Servers, angefangen mit RAID und LVM Einrichtung über Konfiguration des Webservers, FTP Servers, NFS, VPN, Einrichtung als Samba Domaincontroller bis zu einem Backupkapitel (als einziger fällt der für mein Geschmack etwas dürftig aus).

Alle Schritte sind stets verständlich beschrieben und die komplizierten Aufgaben mit Beispielen erläutert. Beispielsweise erklärt Hr. Kofler am Beispiel eines kleinen Heimnetzes die Einrichtung von Samba als Domaincontroller, zusammen mit der entsprechend notwendigen Konfiguration von Linux und Windows Clients. Zusätzliche Links und Verweise am Ende jedes Kapitels dienen als weitere Stütze, falls das Buch nicht ausreicht.

Bedingt durch den Umfang und Zielsetzung des Buches geht der Autor natürlich nicht ins jede Detail der umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Serverdienste, aber dafür gibt es sowieso ausreichend Fachliteratur und man Pages. Als Überblick bzw. schnelle Hilfe zur Konfiguration ist das Buch aber hervorragend geeignet, ggf. unterstützt durch spezifische Dienste-Doku. AUch die Anzahl der Fehler hält sich erfreulicherweise sehr in Grenzen, bis auf ein paar kleinere Tippfehler bei einzelnen Befehlen ist mir nichts gravierendes aufgefallen.

Fazit: Das Buch ist absolut empfehlenswert für jeden, der mit Ubuntu (mit Einschränkungen auch Debian und andere Linuxe) einen Server im Homebereich oder kleinerem Unternehmen aufziehen möchte. Für komplizierte Anwendungen eines Großunternehmens ist das Buch aber weniger geeignet, nur wo wird dort in der Praxis Ubuntu als Serversystem eingesetzt?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2012 11:28 AM CET


Sieben
Sieben
DVD ~ Brad Pitt
Preis: EUR 5,97

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber nicht herausragend, 18. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Sieben (DVD)
Nach einem Heimkinoabend mit SIEBEN fällt der Urteil über diesen Film schwer. Morgan Freeman erweist sich wieder als ein grandioser Schauspieler, die Rolle des enttäuschten, leicht zynischen Kommisar scheint wie auf ihn geschnitten zu sein. Gwyneth in den wenigen Minuten, die sie spielt, ist fast ebenso gut. Vollkommen enttäuscht hat dagegen (mal wieder) Brad Pitt. Einige Höhepunkte sind zwar schon da, aber unterm Strich und insbesondere in seiner Schmerzensrolle am Ende wirkt er einfach unglaubwürdig.
Die Story selbst ist zwar durchaus spannend, aber durch den fehlerhaft besetzt Pitt verliert der Film einiges an Potential. Das Ende ist bereits leicht zu erahnen, schon ab dem Erkennen des Bildes in der Badewanne wußte ich, wie der Film ausgeht, so war die Spannung natürlich weg. Ich muß leider sagen, daß ich spannendere Thriller gesehen habe, und nicht nru einen.
Zu der DVD selbst ist nicht viel zu sagen. Qualitätiv gut, ohne der Unsitte der letzten Zeit, Vorspänne neuer Filme drauf zu pressen.
Fazit: der Film ist in Ordnung, kann man sich gern anschauen. Aber die Erwartung, mit der ich an SIEBEN rangetreten bin, hat der Film nicht erfüllt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2011 1:21 AM MEST


Die purpurnen Flüsse
Die purpurnen Flüsse
DVD ~ Jean Reno
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,50

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber kein Meisterwerk, 12. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Die purpurnen Flüsse (DVD)
Frisch nach dem Ende der Vorführung hinterlässt dieser Film bei mir einen zwiespältigen Eindruck.
Spannend ist "Die purpurnen Flüsse" mit Sicherheit. Zwei grandiose Schauspieler, stimmungsvolle und beeindruckende Aufnahmen, interessante Geschichte, alle Zutaten, die die Großartigkeit eines Filmes ausmachen, sind in ihm zu finden.
Trotzdem bekommt "Die purpurnen Flüsse" von mir nur vier Sterne, denn leider gibt es auch Kritikpunkte: die Story selbst ist nicht völlig konsistent, dazu sind zu viele Wendungen des Films bereits im Vorfeld gut zu erahnen. So gut wie nie stellte sichbei mir das Gefühl der Überraschung ein, schon nach der Hälfte des Filmes wußte ich in etwa, wie er ausgeht. Ebenso gestört haben mich die doch sehr detalliert gezeigte brutale Aufnahmen. Für einen Horrorschocker ist es zu wenig, für einen Actionfilm zu viel.
Mein Fazit: der Film ist auf jeden Fall sehenswert. Es herrscht Spannung, Dramatik, Action und faszinierende Atmosphäre. Ein Meisterwerk, welches ich eigentlich erwartet habe, ist es nicht.


Astronomie: Eine Einführung in das Universum der Sterne
Astronomie: Eine Einführung in das Universum der Sterne
von Stefan Deiters
  Gebundene Ausgabe

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideales Sprungbrett in die Astronomie, 18. Juni 2008
Als "Einführung in die Astronomie" habe ich dieses Buch gekauft und bin nicht enttäuscht worden.
Fangen wir mit dem Äußeren an: das Gewicht dieses Buches düfte (zumindest für Frauen) als Ersatz für Hanteln dienen. Habe es zwar nicht gewogen, aber eine staatliche Masse wird das Werk auf jeden Fall haben. Mit hohem Gewicht könnte man gute Qualität vermuten, was auf dieses Buch auch zutrifft. Das Papier hat eine sehr gute Qualität, fühlt sich gut an, die Abbildungen sind sehr scharf (außer natürlich wenn die Vorlage bereits unscharf war), detailreich und farbintensiv.
Das Buch fängt mit einem Umriß der Geschichte der Astronomie, führt dann über Vorstellung sämtlicher Planeten (Pluto noch als Planet erwähnt), über die Geschichte der bemannten Raumfahrt schließlich bis zu einem Ausblick in die Zukunft. Der letzte Drittel des Buches beinhaltet einen Sternenatlas.
Die vorgestellten Aufnahmen sind zahlreich und wirklich wunderschön anzusehen, hier hat sich jemand sehr viel Mühe mit Auswahl und Layout gemacht. Es fehlen auch kompliziertere und an Fortgeschrittene Amateurastronomen gerichtete Aufnahmen ebensowenig, wie schematische Darstellungen und "Publicity"-Fotos. Für ihre Auswah kann man den Verfassern nur Lob aussprechen.
Deutlich weniger angetan war ich von den Texten, die sich zum Teil auf einem recht naiven Niveau bewegen. Kurze Sätze sind zwar verständlicher, ganze Passagen wirken aber sehr abgehakt, wie mit Morse geschrieben. Auch das durch sie vermittelte Wissen ist eindeutig eher an Anfänger gerichtet, ein mit Physik und Astronomieforschung vertrauter Leser wird mehrfach die Nase rumpfen, nicht, weil Fehler im Text wären, oh nein, aber so manche Aussage ist doch zu sehr vereinfacht und ungenau.

Fazit: absolut empfehlenswertes Buch für jeden Einsteiger in die faszinierende WIssenschaft der Astronomie. Vor allem interessierte Jugendliche, aber auch Erwachsene Laien werden eine Menge faszinierender Bilder und trotz allem informativer Texte erkennen. Das Buch eignet sich ideal als Sprungbrett in die Astronomie.


Ex Libris
Ex Libris
von Anne Fadiman
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert aber gefährlich, 4. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Ex Libris (Broschiert)
Anne Fadimann ist ein faszinierendes Buch über die Leidenschaft für Bücher gelungen, in dem sich jeder Bibliophile sofort erkennen wird. Sowohl das chaotische Ordnungssystem als auch Korrekturlesen von Speisenkarten haben bei mir ein regelrechtes Deja vu Gefühl geweckt. Dazu schreibt Anne Fadimann in einem leichten, fließenden, leicht lesbarem Still, welches das Buch zu einem unbeschreiblichen Vergnügen macht. Ich habe es, gefesselt vom Inhalt, in wenigen Stunden am Stück gelesen.
Etwas negativ fällt der Kapitel über Feminismus auf, welcher eher wie Haarspalterei um einzelne Begriffe aussieht. Unwillkürlich denkt man an den bekannten Witz über Salzstreuerin... Auch einzelne Passagen wirken auf mich etwas überheblich, und absolut gar nicht konnte ich mich mit der Passage über Bücherbehandlung einfreunden. Dass Bücher durch Lesen kaputt gehen, ist natürlich eine Tatsache, aber die regelrechte Aufforderung dazu, Seiten auszureissen, zu bekritzeln und zu markieren ist für mich eine Bücherschändung. Aber das soll natürlich jeder für sich entscheiden, wie er mit seiner Sammlung umgeht.
Zusammengefasst: sehr amüsantes, anekdotenreiches, gut lesbares Büchlein über das faszinierendste Thema eines jeden Bücherwurms: Bücher.


Die schönsten Bibliotheken der Welt
Die schönsten Bibliotheken der Welt
von Guillaume de Laubier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bibliothekarische Architektur ja, Bücher nein, 3. Mai 2008
Das Buch besteht aus traumhaften und wunderschönen Bildern von Bibliotheken. Dem Autor gelingt es, die etwas mystische, leicht verstaubte Atmosphäre dieser Büchertempel zu erfassen, die das Herz eines jeden Bibliophilen höher schlagen läßt. Dabei begibt sich der Autor auf eine Weltreise und bringt dem Leser näher Bilder von Bibliotheken aus fast der ganzen Welt.
Doch leider sind wir schon beim größten Mangel des Buches angelangt: es erzählt über Bibliotheken, ja, aber nicht über Bücher. Es ist mehr ein auf Architektur und Innengestaltung konzentriertes Werk, Bücher selbst scheinen eher eine Zugabe und Dekorationselement zu sein. Während "Bücherwelten" eindeutig die Bücher selbst und ihre Sammler/Besitzer in den Mittelpunkt setzt, scheinen Bücher in diesem Werk vielmehr eine Dreingabe zu sein und Menschen sind gar nicht vorzufinden.


Eine Nacht mit Lolita: Begegnungen mit Büchern und Menschen
Eine Nacht mit Lolita: Begegnungen mit Büchern und Menschen
von Rick Gekoski
  Gebundene Ausgabe

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas zu sehr wertbezogen, aber einfach amüsant, 3. Mai 2008
Gekowskis Buch ließt sich sehr kurzweilig und unterhaltsam. Die Geschichten über Schriftsteller, Kunden und Verläge sind sehr interessant und einfach nur amüsant zu lesen. Ziemlich nervig ist dagegen das Einwerfen von Preisen und Wertschätzungen für die erwähnten Bücher, man hat manchmal das Gefühl, mit einem taxierenden Markthändler, einem Sammler, der nur auf den in Geldeinheiten bemessenen Wert aus ist, und weniger mit einem lesenden, an Inhalt und Geschichten interessierten Bibliophilen.
Abgesehen davon, ist das Buch eine wirklich köstliche Sammlung interessanter und lesenswerter Geschichten. Der eine oder andere ironische Spruch wecken ein Lächeln, und die kauzigen, eigentümlichen und manchmal schwierigen Schriftsteller sind einfach nur ein Genuß.


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