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Rezensionen verfasst von
Andre Franke "dsa-andre"
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Illuminati
Illuminati
von Dan Brown
  Gebundene Ausgabe

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brown gehört zu den Größten und dies ist sein bestes Werk, 23. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (Gebundene Ausgabe)
Robert Langdon, Professor an der Universität von Harvard, wollte es sich gerade mit einem Glas Wein und einem guten Buch gemütlich machen, als das Telefon klingelt und ein wenig später eintreffendes Fax ankündigt, auf dem ein verstümmeltes Mordopfer zu sehen ist. Langdon wird aufmerksam, weil das Mordopfer ein Brandzeichen trägt, dessen okkulte Bedeutung ihm als Symbolologen überaus bekannt ist: ILLUMINATI.
Der Direktor der Schweizer Forschungseinrichtung CERN, Maximilian Kohler, lässt ihn zum Ort des Geschehens einfliegen. Als die Tochter des Ermordeten, Vittoria Vettra, eintrifft, weiht sie Kohler und Langdon in ein unglaubliches Geheimnis ein: Ohne irgendjemandes Wissen hatte sie zusammen mit ihrem Vater an der Erforschung der Urknall-Theorie gearbeitet und es war ihnen gelungen, sie zu beweisen und dabei neben der eigentlichen Materie auch "Antimaterie" zu erschaffen. Diese ist höchst instabil und hochexplosiv - und eine Probe mit der Sprengkraft mehrerer Atombomben wurde aus dem Labor gestohlen.
Ein Anruf aus dem Vatikan bringt die drei auf die richtige Spur: Die Illuminati, als wissenschaftlicher Geheimbund traditionell auf Kriegsfuß mit dem Vatikan, scheinen sowohl den Wissenschaftler Vettra ermordet als auch die Antimaterie gestohlen und irgendwo im Vatikan platziert zu haben, um diesen in die Luft zu sprengen. Der Zeitpunkt hätte nicht günstiger sein können, denn zwei Wochen vorher ist der alte Papst verstorben und 165 Kardinale befinden sich an diesem Tag zur Wahl eines neuen Papstes, einem "Konklave" genannten Ritual, im Vatikan.
Vittoria Vettra und Robert Langdon machen sich sofort auf in die Vatikanstadt und müssen dort erfahren, dass die vier prefereti, die vier aussichtsreichsten Kandidaten für die Papstnachfolge, entführt wurden und bis Mitternacht ermordet werden sollen. Gemeinsam versuchen sie, den alten "Pfad der Wissenschaft" der Illuminati durch Rom zu verfolgen, denn an den vier "Altären der Wissenschaft", die als Wegweiser zur "Kirche der Wissenschaft" dienen sollen, sollen die vier Kardinäle ermordet werden.
Brown hat offensichtlich einige Zeit darauf verwendet, für das Buch zu recherchieren, denn sowohl Schauplätze als auch Sehenswürdigkeiten sind detailliert genau beschrieben. Bei der Verfolgungsjagd durch Rom fühlt man sich beinahe wie auf einer Städtetour und bekommt richtig Lust, sich an die entsprechenden Örtlichkeiten zu begeben.
Dank der beiden "Reiseführer" Langdon und Vettra ist es zudem nicht einmal notwendig, selbst mit der Materie oder den Örtlichkeiten vertraut zu sein. Durch Dialoge zwischen den beiden oder gedankliche Monologe wird der Leser mit allem vertraut gemacht.
Die Darstellung der Charaktere ist sehr gelungen. Mit Robert Langdon hat Brown eine Beinahe-Entsprechung zu Indiana Jones geschaffen, einen offensichtlich durchaus "realitätstauglichen", überaus gebildeten Wissenschaftler, der sich nicht nur auf dem Feld der Wissenschaft sondern auch körperlich durchsetzen kann. Gleichzeitig gelingt es dem Autoren, einige erst auf den zweiten Blick handlungsrelevante Charaktere so undurchsichtig wirken zu lassen, dass bis zum Schluss unklar bleibt, wer auf welche Art an der Verschwörung beteiligt ist.
Der Schluss der Nacht und damit beinahe auch des Buches schließlich toppt alles vorher Dagewesene noch einmal. Innerhalb von etwa 100 Seiten werden fast alle vorher quasi als bestätigt geltenden Eindrücke über den Haufen geworfen und das Ganze erhält kurzzeitig sogar einen interessanten Touch Spiritualität.
Ich konnte dieses Buch wirklich kaum mehr aus der Hand legen. Bereits auf den ersten 100 Seiten erzeugt Dan Brown eine Atmosphäre, die einen förmlich an das Buch fesselt. Die Idee selbst ist schon überaus reizvoll, die Geschichte perfekt konstruiert und packend erzählt und die Charaktere liebevoll detalliert gezeichnet. Mit "Illuminati" hat Dan Brown einen neuen Maßstab im Thriller-Bereich gesetzt, der selbst Kollegen wie Tom Clancy oder John Grisham auf die Plätze verweist.


Tintenwelt 1: Tintenherz
Tintenwelt 1: Tintenherz
von Cornelia Funke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herlich kurzweilige Fantasy, 23. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Tintenwelt 1: Tintenherz (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman ist eine Hommage ans Lesen. Er macht deutlich, welchen Zauber Bücher auf Menschen ausüben und welche Macht gute Schriftsteller besitzen. Die Charaktere sind voller Leben und es gibt für jeden Leser eine Figur mit der er sich identifizieren kann. Da ist Mo, ein Vater, wie ihn sich jedes Kind nur wünschen kann; Meggie, die beherzt und tapfer ist, auch und gerade, wenn sie Angst hat und in gefährlichen Situationen steckt; die dicke, resolute Tante Elinor, die glaubt, daß man Gangstern am besten die Polizei auf den Hals hetzt und die von den Ordnungshütern ständig enttäuscht wird; Staubfinger, ein Gaukler, der sich nach seiner Heimat sehnt; Farid, ein ungefähr fünfzehnjähriger Junge, der einer Räuberbande entkommen ist; Fenoglio, ein Großvater mit Schreibtalent; und falls Sie ein Haustier besitzen, das lesen kann, dann wird es sich wahrscheinlich mit Gwin, einem kleinen Marder identifizieren. Sie alle nehmen den Kampf gegen Capricorn und seine finsteren Gesellen auf und jeder von ihnen wird gebraucht, um ihn zu gewinnen. Mehr kann ich über den Inhalt des Romans nicht schreiben, sonst müßte ich einen Spoiler an den anderen hängen. Stattdessen möchte ich noch etwas über die Aufmachung des Buches sagen: Jedem Kapitel ist ein Zitat aus einem anderen Buch vorangestellt, das einen Hinweis darauf gibt, um was es in diesem Kapitel geht. Auch in der Geschichte werden andere Bücher erwähnt. Für Vielleser sind diese Bezüge sehr reizvoll, Kinder, die noch nicht so viel gelesen haben, verstehen den Roman aber auch, wenn sie z.B. mit der Erwähnung von "Indianer Joe" nichts anfangen können. Das, was man aus anderen Kinderbüchern wissen muß, um die Geschichte zu verstehen, wird in den Roman eingeflochten. Am Ende jeden Kapitels gibt es eine kleine Illustration. Außerdem ist das Cover sehr schön gestaltet. Das Buch hat ein Lesebändchen, denn wie Tante Elinor Meggie erklärt, darf man Bücher nicht aufgeschlagen liegen lassen, weil man ihnen sonst den Rücken bricht, und es hat ein dunkelrotes Vorsatzblatt. Es müssen dunkle Vorsatzblätter sein, meint Mo, und am besten dunkelrote, wenn man ein solches Buch aufschlägt, dann ist es als ob im Theater der Vorhang aufgeht. Und damit hat er vollkommen Recht...


Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2
Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2
von Jonathan Stroud
  Gebundene Ausgabe

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliche Fantasy gewürzt mit einer Prise Ironie, 23. März 2006
Endlich ein zweiter Teil, der noch besser als der erste ist. Obwohl Stroud im Vergleich zum ohnehin schon dicken Amulett von Samarkand noch mal ordentlich an Seiten zugelegt hat, ist die Geschichte von Anfang bis Ende flüssig, strukturiert und vor allem spannend. Der Aufbau des Buches ist der selbe geblieben: Abwechselnd sind die Kapitel von Bartimäus selbst erzählt oder stellen andere Einzelfiguren in den Vordergrund der Erzählperspektive. Natürlich berichtet Bartimäus wieder in unzähligen Fußnoten, die aber im Vergleich zum ersten Teil, in dem sie oft zu weit ausufernde Maße annehmen, wohltuend reduziert sind. Warum er das überhaupt tut, bleibt immer noch unklar. Ich denke jedenfalls, dass ein Wesen, dessen Leben und Wahrnehmung sich auf sieben Ebenen abspielt, zumindest auf zwei Ebenen erzählen muss. Außerdem sind die Mühen des Such-Lesen unbedeutend im Vergleich zu den Anstrengungen, die ein Zauberer unternehmen muss, um ein solch kompliziertes Wesen unter Kontrolle zu behalten - vielleicht soll uns das vermittelt werden. Und schließlich sterben wir nicht gleich, weil wir mal eine Fußnote übersehen haben.
Angesichts der himmelschreienden Eitelkeit des Zaubererwesens, gegen das sich in den ersten Kapiteln schon der Widerwille des Lesers regt, hat Stroud einen ganz besonderen Gegenpart zu Nathanael entworfen - das Mädchen Kitty. Im ersten Teil taucht sie als Nebenfigur auf. Wenn der Leser etwas in seinem Gedächtnis kramt, erscheint die Szene mit dem gestohlenen Zauberspiegel. Erst jetzt wird erklärt, was es mit ihr und den Jungs auf sich hat. Sie gehören dem Widerstand der Gewöhnlichen an. Wie alle Beteiligten hat auch Kitty eine schwerwiegende Erfahrung mit der Macht der Zauberer gemacht und beschlossen sich nun zu wehren. Doch die Widerständler haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Im Laufe einiger Generationen unter der Herrschaft von Zauberern haben manche Gewöhnliche einen Schutz gegen die Wirkung von Zauber entwickelt - eine Art Immunität, die aber nicht unbegrenzt belastbar ist. Andere können die Aura magischer Gegenstände wahrnehmen. Ein Junge der Gruppe kann sogar Dämonen sehen, die sich auf der ersten Ebene getarnt haben. Da Kitty als Anführerin einer Kleingruppe von Widerständlern zu Nathanaels Hauptverdächtigen wird, setzt der Bartimäus auf sie an. Doch der Dschinn stellt fest, dass sich Gemeinsamkeiten zwischen den Gewöhnlichen und den unterjochten Dämonen finden und entwickelt unerwünschterweise etwas für das Mädchen, dass man durchaus Sympathie nennen könnte. Es wird überall deutlich, dass der Autor besondere Aufmerksamkeit der Psychologie der Zaubererschicht, der gespaltenen Masse der Gewöhnlichen, sogar der Dschinn gewidmet hat. So ist die Geschichte mehr als nur unterhaltsam, denn sie hält uns ein ums andere Mal den Spiegel vor und scheut nicht vor Tiefgang. Allerdings muss man zugeben, dass das Buch allein wegen des unschlagbaren Humors sowieso schon zu empfehlen ist. Schon die Kombination aus pubertierendem Nathanael und entnervtem Bartimäus, die an alte Ehepärchen oder verzankte Geschwister erinnert, garantiert herrliche Dialoge. Nicht in Bus und Bahn lesen, sonst gucken wieder alle, weil man ständig lacht!


Elfenwinter: Roman
Elfenwinter: Roman
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

49 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch von Hennen - aber "die Elfen" war besser !!!, 12. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Elfenwinter: Roman (Taschenbuch)
So nun ,nachdem ich das Buch vor 10 Minuten durchgelesen habe ,werde
ich hier nun meine Eindrücke zum Buch wiedergeben ,auch wenn der zum rezensieren nötige Abstand zum Buch nun gewiss noch nicht vorhanden ist. Schon als ich die Elfen fertig gelesen hatte wusste ich ,dass die erzählte Geschichte nicht mit dem traurigen Ende für Nuramon enden konnte. Als ich nun durch Zufall erfuhr,dass es einen Nachfolger zu
"Die Elfen" geben sollte ,war die Vorfreude natürlich groß ,das Ende der Geschichte um Nuramon und Farodin zu erfahren. Als ich das Buch dann endlich zu Hause hatte und anfing zu lesen ,war ich zu Beginn verwundert ,dass die Geschichte nicht nach dem Ende des Devanthars begann ,sondern während des Ersten Buches. Während des ganzen Buches gab ich die Hoffnung nicht auf ,dass die Geschichte nicht irgendwann wieder die Geschichte des ersten Buches aufnimmt und von Farodin Nuramon und dem Menschenkrieger Mandred erzählt. Dies war jedoch leider nicht der Fall. Dennoch muss man nun sagen das das Buch Elfenwinter sicherlich eines der besten Bücher ist ,die seit längerer Zeit im Bereich der Phantastischen Literatur veröffentlicht wurde. Bernhardt Hennen erzählt im Nachfolger von "die Elfen" Geschichten die im ersten Band durch Zeitsprunge überflogen und nur am Rande erwähnt wurden.
Dies soll man nun aber nicht in geringster Weise so verstehen
,dass der Autor die Überreste aus dem ersten Band verwerten wollte und diese auf knapp 900 Seiten gestreckt hat. Das Buch wirkt viel mehr wie eine würdige Vollendung für die Geschichte der Nordmänner die mit Mandred begann und mit Alfadas endet.
Ein Kreis schließt sich könnte man metaphorisch sagen.
Während der Titel "die Elfen" im ersten Buch
klar berechtigt war ,da es sich bei den Helden der Geschichte
hauptsächlich um Elfen handelt, lässt sich über den Titel
"Elfenwinter" für das zweite Buch streiten.
Die Hauptpersonen (Alfadas ,Ollowain und meiner Meinung nach auch Orgrimm) kommen eben aus drei verschiedenen Rassen und es werden mehrere verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen.
Die Trennung zwischen Gut und Böße ist
nicht so klar wie im ersten Teil. Während in "die Elfen" das Böße durch den Devanthar dargestellt wird und die Trolle nur eine unwichtige Randposition übernehmen
,wirken im zweiten Buch die Antagonisten, die
Trolle; weniger bößartig.
Bernhardt Hennen gibt den Trollen eine Hintergrundgeschichte die Vertreibung aus ihrer Heimat),
durch die man die Trolle machmal sogar verstehen kann, wäre da nicht diese wiederliche Angewohnheit ,seine Feinde zu ehren ,indem man sie isst.
Besonders Orgrimm ,ist meiner Meinug nach sehr gelungen ,was seine Charakterzüge angeht.
Man kann mit ihm mitfühlen ,wenn er von seinem
König gedemütigt wird und man freut sich mit ihm ,wenn er in der Würde und im Ansehen der anderen steigt.
Alfadas hingegen ist meiner Meinung ein eher farbloser Charakter.
Er entfaltet sich während der ganzen Geschichte zu wenig und er verändert
sich auch nicht großartig. Im Gegensatz dazu steht sein Vater Mandred ,der im ersten Teil eine wahre Gratwanderung macht und vom unbedeutenden Jarl eines kleinen Dorfes ,zum größten Helden seines Volkes aufsteigt. Auch die Charakterzüge des eher derben und unvernünftigen Mandreds gefielen mir besser ,auch wenn das wohl eher eine persönliche Vorliebe von mir ist.
Nun zurück zum Buch. Bernhadt Hennen schreibt seine Geschichte ,in der ihm eigenen ,sehr bildreichen Sprache ,die manche Leser auch von alten DSA-Romanen kennen werden. Besonders die Grausamkeiten und die rohen Manieren der Trolle werden sehr gut veranschaulicht.
Dies alles trägt zur Authenzität des Romans bei ,schildert sie doch die Begebenheiten und Geschehnisse während des zweiten Trollkriegs. Hennens Angewohnheit zwischen den Handlungssträngen hin und her zu springen gefällt mir
persönlich sehr gut ,da so sehr viel Abwechslung in die Geschichte hineinkommt ,auch wenn die einzelnen Handlungsstränge sowieso auf keiner einzigen Seite langweilig sind.
Der Schluss des Buches hingegen kam sehr unerwartet für mich. Ich schlug die letzte Seite um und las erst einmal den halben Anhang weiter ,bis ich erst recht bemerkte ,dass die Geschichte zu Ende war.
Nachdem man schon im ersten Band erfährt ,dass Alfadas während des Trollkrieges als Held stirbt ,hätte ich auch erwartet ,dass man die Geschichte des zweiten Buches damit enden lässt. Im krassen Gegensatz dazu schildert Bernhardt Hennen jedoch ein Happy End wie es beispielhafter nicht sein konnnte (Kinder werden wiederbelebt ,einer Blinden wird wieder zum sehen verholfen).
Insgesamt ,kann man dennoch sagen ,dass Bernhardt Hennen ein
erstklassiger Fantasyroman gelungen ist ,dem jedoch leider der Charme der Zeitreisegeschichte des ersten Teils (und eines Mandred) fehlt.
Wenn man die Saga als ganzes betrachtet ,kann ich sagen ,dass die Geschichte insgesamt noch unfertig wirkt ,es gibt noch immer viele Lücken und ausserdem habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben ,dass Hennen die Geschichte um Nuramon weitererzählen wird.
Also Herr Hennen ,falls sie dies vielleicht irgendwie zu lesen
bekommen sollten ,möchte ich Folgendes sagen ,nehmen sie sich ein Herz
und denken sie an alle Leser ,die wie ich denken und schreiben sie einen abschließenden Band ,um die Geschichte um die Elfen zu vollenden und ich bin sicher ,ihnen werden die Fantasyfans zu Füßen liegen und sie vergöttern (falls sie es nicht jetzt schon tun).


Die Trolle
Die Trolle
von Christoph Hardebusch
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

46 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Christoph Hardebusch - ein lesernaher Autor!!, 11. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
So was soll ich hier nun schreiben. Viele erwarten an dieser Stelle eine Rezension zum Buch selber ,doch ich kann wohl kaum eine Rezension zu einem Buch schreiben ,welches noch nicht veröffentlicht wurde. Dennoch habe ich dies vor ein paar Tagen getan und meine Rezension befasste sich haupsächlich mit der Veröffentlichungspolitik von Heyne. Dies tut hier aber nichts zur Sache. Christoph Hardebusch ,der Autor des Buches die Trolle hat sich daraufhin in einer E-Mail an mich gewendet um mich darauf anzusprechen ,warum ich ihm nicht zumindest eine Chance geben wollte. Die angesprochenen Fakten und die Sachlichkeit ,mit der Hardebusch ,Fehler in der Argumentation meiner Rezension ansprach verblüffte mich und irgendwie bekamm ich auch ein schlechtes Gewissen. Kann ich ein Buch kritisieren ,dass noch nicht erschienen ist ? Nein ich kann es nicht. Mit seiner E-Mail machte Hardebusch ,bei dem ich mich an dieser Stelle noch einmal entschuldigen will ,mir das klar.
Wie sie vielleicht schon gemerkt haben ,bespreche ich hier kein Buch .Dies möchte ich aber nun mit dem Autor tun.
Als ich mein E-Mail Postfach öffnete ,war ich zuallererst verwundert ,dass bei einem Absender der Name Christoph Hardebusch prangte. Nie hätte ich gedacht ,dass ein Autor sich an einen Leser wenden würde .Mit dieser Tat hat sich Christoph Hardebusch meinen Respekt verdient,da ich es bewundere wenn ein Autor Nähe zu seinen Lesern zeigt (wer könnte sich sowas schon bei einem Autor wie Wolfgang Hohlbein vorstellen). Auch beeindruckte mich die Art ,wie Hardebusch sich an mich wendete. Er schreib sachlich (was nicht viele in seiner Situation getan hätten) und zeigte mir Fehler in meiner Rezension auf .Ausserdem gelang es ihm mir ein schlechtes Gewissen einzureden ,und ich denke es gehört zu den Qualitäten eines Autors ,bei seinen Leser Gefühle auszulösen.
Zusammenfassend kann ich nun sagen ,dass ich Hardebusch menschlich bewundere .Ob sein Roman ebenso ist ,wie sein Erschaffer wird sich zeigen. Aber ich werde dem jungen Autor nun zumindest die Chance geben sich zu bewähren und genau dass sollten wir vermutlich alle tun.


Elfenwinter: Roman
Elfenwinter: Roman
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger - aber "die Elfen" war besser !!!, 11. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Elfenwinter: Roman (Taschenbuch)
So nun ,nachdem ich das Buch vor 10 Minuten durchgelesen habe ,werde
ich hier nun meine Eindrücke zum Buch wiedergeben ,auch wenn der zum rezensieren nötige Abstand zum Buch nun gewiss noch nicht vorhanden ist. Schon als ich die Elfen fertig gelesen hatte wusste ich ,dass die erzählte Geschichte nicht mit dem traurigen Ende für Nuramon enden konnte. Als ich nun durch Zufall erfuhr,dass es einen Nachfolger zu
"Die Elfen" geben sollte ,war die Vorfreude natürlich groß ,das Ende der Geschichte um Nuramon und Farodin zu erfahren. Als ich das Buch dann endlich zu Hause hatte und anfing zu lesen ,war ich zu Beginn verwundert ,dass die Geschichte nicht nach dem Ende des Devanthars begann ,sondern während des Ersten Buches. Während des ganzen Buches gab ich die Hoffnung nicht auf ,dass die Geschichte nicht irgendwann wieder die Geschichte des ersten Buches aufnimmt und von Farodin Nuramon und dem Menschenkrieger Mandred erzählt. Dies war jedoch leider nicht der Fall. Dennoch muss man nun sagen das das Buch Elfenwinter sicherlich eines der besten Bücher ist ,die seit längerer Zeit im Bereich der Phantastischen Literatur veröffentlicht wurde. Bernhardt Hennen erzählt im Nachfolger von "die Elfen" Geschichten die im ersten Band durch Zeitsprunge überflogen und nur am Rande erwähnt wurden.
Dies soll man nun aber nicht in geringster Weise so verstehen
,dass der Autor die Überreste aus dem ersten Band verwerten wollte und diese auf knapp 900 Seiten gestreckt hat. Das Buch wirkt viel mehr wie eine würdige Vollendung für die Geschichte der Nordmänner die mit Mandred begann und mit Alfadas endet.
Ein Kreis schließt sich könnte man metaphorisch sagen.
Während der Titel "die Elfen" im ersten Buch
klar berechtigt war ,da es sich bei den Helden der Geschichte
hauptsächlich um Elfen handelt, lässt sich über den Titel
"Elfenwinter" für das zweite Buch streiten.
Die Hauptpersonen (Alfadas ,Ollowain und meiner Meinung nach auch Orgrimm) kommen eben aus drei verschiedenen Rassen und es werden mehrere verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen.
Die Trennung zwischen Gut und Böße ist
nicht so klar wie im ersten Teil. Während in "die Elfen" das Böße durch den Devanthar dargestellt wird und die Trolle nur eine unwichtige Randposition übernehmen
,wirken im zweiten Buch die Antagonisten, die
Trolle; weniger bößartig.
Bernhardt Hennen gibt den Trollen eine Hintergrundgeschichte die Vertreibung aus ihrer Heimat),
durch die man die Trolle machmal sogar verstehen kann, wäre da nicht diese wiederliche Angewohnheit ,seine Feinde zu ehren ,indem man sie isst.
Besonders Orgrimm ,ist meiner Meinug nach sehr gelungen ,was seine Charakterzüge angeht.
Man kann mit ihm mitfühlen ,wenn er von seinem
König gedemütigt wird und man freut sich mit ihm ,wenn er in der Würde und im Ansehen der anderen steigt.
Alfadas hingegen ist meiner Meinung ein eher farbloser Charakter.
Er entfaltet sich während der ganzen Geschichte zu wenig und er verändert
sich auch nicht großartig. Im Gegensatz dazu steht sein Vater Mandred ,der im ersten Teil eine wahre Gratwanderung macht und vom unbedeutenden Jarl eines kleinen Dorfes ,zum größten Helden seines Volkes aufsteigt. Auch die Charakterzüge des eher derben und unvernünftigen Mandreds gefielen mir besser ,auch wenn das wohl eher eine persönliche Vorliebe von mir ist.
Nun zurück zum Buch. Bernhadt Hennen schreibt seine Geschichte ,in der ihm eigenen ,sehr bildreichen Sprache ,die manche Leser auch von alten DSA-Romanen kennen werden. Besonders die Grausamkeiten und die rohen Manieren der Trolle werden sehr gut veranschaulicht.
Dies alles trägt zur Authenzität des Romans bei ,schildert sie doch die Begebenheiten und Geschehnisse während des zweiten Trollkriegs. Hennens Angewohnheit zwischen den Handlungssträngen hin und her zu springen gefällt mir
persönlich sehr gut ,da so sehr viel Abwechslung in die Geschichte hineinkommt ,auch wenn die einzelnen Handlungsstränge sowieso auf keiner einzigen Seite langweilig sind.
Der Schluss des Buches hingegen kam sehr unerwartet für mich. Ich schlug die letzte Seite um und las erst einmal den halben Anhang weiter ,bis ich erst recht bemerkte ,dass die Geschichte zu Ende war.
Nachdem man schon im ersten Band erfährt ,dass Alfadas während des Trollkrieges als Held stirbt ,hätte ich auch erwartet ,dass man die Geschichte des zweiten Buches damit enden lässt. Im krassen Gegensatz dazu schildert Bernhardt Hennen jedoch ein Happy End wie es beispielhafter nicht sein konnnte (Kinder werden wiederbelebt ,einer Blinden wird wieder zum sehen verholfen).
Insgesamt ,kann man dennoch sagen ,dass Bernhardt Hennen ein
erstklassiger Fantasyroman gelungen ist ,dem jedoch leider der Charme der Zeitreisegeschichte des ersten Teils (und eines Mandred) fehlt.
Wenn man die Saga als ganzes betrachtet ,kann ich sagen ,dass die Geschichte insgesamt noch unfertig wirkt ,es gibt noch immer viele Lücken und ausserdem habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben ,dass Hennen die Geschichte um Nuramon weitererzählen wird.
Also Herr Hennen ,falls sie dies vielleicht irgendwie zu lesen
bekommen sollten ,möchte ich Folgendes sagen ,nehmen sie sich ein Herz
und denken sie an alle Leser ,die wie ich denken und schreiben sie einen abschließenden Band ,um die Geschichte um die Elfen zu vollenden und ich bin sicher ,ihnen werden die Fantasyfans zu Füßen liegen und sie vergöttern (falls sie es nicht jetzt schon tun).


Elfenwinter: Roman
Elfenwinter: Roman
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger - aber "die Elfen" war besser !!!, 10. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Elfenwinter: Roman (Taschenbuch)
So nun ,nachdem ich das Buch vor 10 Minuten durchgelesen habe ,werde
ich hier nun meine Eindrücke zum Buch wiedergeben ,auch wenn der zum rezensieren nötige Abstand zum Buch nun gewiss noch nicht vorhanden ist. Schon als ich die Elfen fertig gelesen hatte wusste ich ,dass die erzählte Geschichte nicht mit dem traurigen Ende für Nuramon enden konnte. Als ich nun durch Zufall erfuhr,dass es einen Nachfolger zu
"Die Elfen" geben sollte ,war die Vorfreude natürlich groß ,das Ende der Geschichte um Nuramon und Farodin zu erfahren. Als ich das Buch dann endlich zu Hause hatte und anfing zu lesen ,war ich zu Beginn verwundert ,dass die Geschichte nicht nach dem Ende des Devanthars begann ,sondern während des Ersten Buches. Während des ganzen Buches gab ich die Hoffnung nicht auf ,dass die Geschichte nicht irgendwann wieder die Geschichte des ersten Buches aufnimmt und von Farodin Nuramon und dem Menschenkrieger Mandred erzählt. Dies war jedoch leider nicht der Fall. Dennoch muss man nun sagen das das Buch Elfenwinter sicherlich eines der besten Bücher ist ,die seit längerer Zeit im Bereich der Phantastischen Literatur veröffentlicht wurde. Bernhardt Hennen erzählt im Nachfolger von "die Elfen" Geschichten die im ersten Band durch Zeitsprunge überflogen und nur am Rande erwähnt wurden.
Dies soll man nun aber nicht in geringster Weise so verstehen
,dass der Autor die Überreste aus dem ersten Band verwerten wollte und diese auf knapp 900 Seiten gestreckt hat. Das Buch wirkt viel mehr wie eine würdige Vollendung für die Geschichte der Nordmänner die mit Mandred begann und mit Alfadas endet.
Ein Kreis schließt sich könnte man metaphorisch sagen.
Während der Titel "die Elfen" im ersten Buch
klar berechtigt war ,da es sich bei den Helden der Geschichte
hauptsächlich um Elfen handelt, lässt sich über den Titel
"Elfenwinter" für das zweite Buch streiten.
Die Hauptpersonen (Alfadas ,Ollowain und meiner Meinung nach auch Orgrimm) kommen eben aus drei verschiedenen Rassen und es werden mehrere verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen.
Die Trennung zwischen Gut und Böße ist
nicht so klar wie im ersten Teil. Während in "die Elfen" das Böße durch den Devanthar dargestellt wird und die Trolle nur eine unwichtige Randposition übernehmen
,wirken im zweiten Buch die Antagonisten, die
Trolle; weniger bößartig.
Bernhardt Hennen gibt den Trollen eine Hintergrundgeschichte die Vertreibung aus ihrer Heimat),
durch die man die Trolle machmal sogar verstehen kann, wäre da nicht diese wiederliche Angewohnheit ,seine Feinde zu ehren ,indem man sie isst.
Besonders Orgrimm ,ist meiner Meinug nach sehr gelungen ,was seine Charakterzüge angeht.
Man kann mit ihm mitfühlen ,wenn er von seinem
König gedemütigt wird und man freut sich mit ihm ,wenn er in der Würde und im Ansehen der anderen steigt.
Alfadas hingegen ist meiner Meinung ein eher farbloser Charakter.
Er entfaltet sich während der ganzen Geschichte zu wenig und er verändert
sich auch nicht großartig. Im Gegensatz dazu steht sein Vater Mandred ,der im ersten Teil eine wahre Gratwanderung macht und vom unbedeutenden Jarl eines kleinen Dorfes ,zum größten Helden seines Volkes aufsteigt. Auch die Charakterzüge des eher derben und unvernünftigen Mandreds gefielen mir besser ,auch wenn das wohl eher eine persönliche Vorliebe von mir ist.
Nun zurück zum Buch. Bernhadt Hennen schreibt seine Geschichte ,in der ihm eigenen ,sehr bildreichen Sprache ,die manche Leser auch von alten DSA-Romanen kennen werden. Besonders die Grausamkeiten und die rohen Manieren der Trolle werden sehr gut veranschaulicht.
Dies alles trägt zur Authenzität des Romans bei ,schildert sie doch die Begebenheiten und Geschehnisse während des zweiten Trollkriegs. Hennens Angewohnheit zwischen den Handlungssträngen hin und her zu springen gefällt mir
persönlich sehr gut ,da so sehr viel Abwechslung in die Geschichte hineinkommt ,auch wenn die einzelnen Handlungsstränge sowieso auf keiner einzigen Seite langweilig sind.
Der Schluss des Buches hingegen kam sehr unerwartet für mich. Ich schlug die letzte Seite um und las erst einmal den halben Anhang weiter ,bis ich erst recht bemerkte ,dass die Geschichte zu Ende war.
Nachdem man schon im ersten Band erfährt ,dass Alfadas während des Trollkrieges als Held stirbt ,hätte ich auch erwartet ,dass man die Geschichte des zweiten Buches damit enden lässt. Im krassen Gegensatz dazu schildert Bernhardt Hennen jedoch ein Happy End wie es beispielhafter nicht sein konnnte (Kinder werden wiederbelebt ,einer Blinden wird wieder zum sehen verholfen).
Insgesamt ,kann man dennoch sagen ,dass Bernhardt Hennen ein
erstklassiger Fantasyroman gelungen ist ,dem jedoch leider der Charme der Zeitreisegeschichte des ersten Teils (und eines Mandred) fehlt.
Wenn man die Saga als ganzes betrachtet ,kann ich sagen ,dass die Geschichte insgesamt noch unfertig wirkt ,es gibt noch immer viele Lücken und ausserdem habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben ,dass Hennen die Geschichte um Nuramon weitererzählen wird.
Also Herr Hennen ,falls sie dies vielleicht irgendwie zu lesen
bekommen sollten ,möchte ich Folgendes sagen ,nehmen sie sich ein Herz
und denken sie an alle Leser ,die wie ich denken und schreiben sie einen abschließenden Band ,um die Geschichte um die Elfen zu vollenden und ich bin sicher ,ihnen werden die Fantasyfans zu Füßen liegen und sie vergöttern (falls sie es nicht jetzt schon tun).
Andre Franke Amtzell ,der 6.01.2006


Elfenwinter: Roman
Elfenwinter: Roman
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger - aber "die Elfen" war besser !!!, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Elfenwinter: Roman (Taschenbuch)
So nun ,nachdem ich das Buch vor 10 Minuten durchgelesen habe ,werde
ich hier nun meine Eindrücke zum Buch wiedergeben ,auch wenn der zum rezensieren nötige Abstand zum Buch nun gewiss noch nicht vorhanden ist. Schon als ich die Elfen fertig gelesen hatte wusste ich ,dass die erzählte Geschichte nicht mit dem traurigen Ende für Nuramon enden konnte. Als ich nun durch Zufall erfuhr,dass es einen Nachfolger zu
"Die Elfen" geben sollte ,war die Vorfreude natürlich groß ,das Ende der Geschichte um Nuramon und Farodin zu erfahren. Als ich das Buch dann endlich zu Hause hatte und anfing zu lesen ,war ich zu Beginn verwundert ,dass die Geschichte nicht nach dem Ende des Devanthars begann ,sondern während des Ersten Buches. Während des ganzen Buches gab ich die Hoffnung nicht auf ,dass die Geschichte nicht irgendwann wieder die Geschichte des ersten Buches aufnimmt und von Farodin Nuramon und dem Menschenkrieger Mandred erzählt. Dies war jedoch leider nicht der Fall. Dennoch muss man nun sagen das das Buch Elfenwinter sicherlich eines der besten Bücher ist ,die seit längerer Zeit im Bereich der Phantastischen Literatur veröffentlicht wurde. Bernhardt Hennen erzählt im Nachfolger von "die Elfen" Geschichten die im ersten Band durch Zeitsprunge überflogen und nur am Rande erwähnt wurden.
Dies soll man nun aber nicht in geringster Weise so verstehen
,dass der Autor die Überreste aus dem ersten Band verwerten wollte und diese auf knapp 900 Seiten gestreckt hat. Das Buch wirkt viel mehr wie eine würdige Vollendung für die Geschichte der Nordmänner die mit Mandred begann und mit Alfadas endet.
Ein Kreis schließt sich könnte man metaphorisch sagen.
Während der Titel "die Elfen" im ersten Buch
klar berechtigt war ,da es sich bei den Helden der Geschichte
hauptsächlich um Elfen handelt, lässt sich über den Titel
"Elfenwinter" für das zweite Buch streiten.
Die Hauptpersonen (Alfadas ,Ollowain und meiner Meinung nach auch Orgrimm) kommen eben aus drei verschiedenen Rassen und es werden mehrere verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen.
Die Trennung zwischen Gut und Böße ist
nicht so klar wie im ersten Teil. Während in "die Elfen" das Böße durch den Devanthar dargestellt wird und die Trolle nur eine unwichtige Randposition übernehmen
,wirken im zweiten Buch die Antagonisten, die
Trolle; weniger bößartig.
Bernhardt Hennen gibt den Trollen eine Hintergrundgeschichte die Vertreibung aus ihrer Heimat),
durch die man die Trolle machmal sogar verstehen kann, wäre da nicht diese wiederliche Angewohnheit ,seine Feinde zu ehren ,indem man sie isst.
Besonders Orgrimm ,ist meiner Meinug nach sehr gelungen ,was seine Charakterzüge angeht.
Man kann mit ihm mitfühlen ,wenn er von seinem
König gedemütigt wird und man freut sich mit ihm ,wenn er in der Würde und im Ansehen der anderen steigt.
Alfadas hingegen ist meiner Meinung ein eher farbloser Charakter.
Er entfaltet sich während der ganzen Geschichte zu wenig und er verändert
sich auch nicht großartig. Im Gegensatz dazu steht sein Vater Mandred ,der im ersten Teil eine wahre Gratwanderung macht und vom unbedeutenden Jarl eines kleinen Dorfes ,zum größten Helden seines Volkes aufsteigt. Auch die Charakterzüge des eher derben und unvernünftigen Mandreds gefielen mir besser ,auch wenn das wohl eher eine persönliche Vorliebe von mir ist.
Nun zurück zum Buch. Bernhadt Hennen schreibt seine Geschichte ,in der ihm eigenen ,sehr bildreichen Sprache ,die manche Leser auch von alten DSA-Romanen kennen werden. Besonders die Grausamkeiten und die rohen Manieren der Trolle werden sehr gut veranschaulicht.
Dies alles trägt zur Authenzität des Romans bei ,schildert sie doch die Begebenheiten und Geschehnisse während des zweiten Trollkriegs. Hennens Angewohnheit zwischen den Handlungssträngen hin und her zu springen gefällt mir
persönlich sehr gut ,da so sehr viel Abwechslung in die Geschichte hineinkommt ,auch wenn die einzelnen Handlungsstränge sowieso auf keiner einzigen Seite langweilig sind.
Der Schluss des Buches hingegen kam sehr unerwartet für mich. Ich schlug die letzte Seite um und las erst einmal den halben Anhang weiter ,bis ich erst recht bemerkte ,dass die Geschichte zu Ende war.
Nachdem man schon im ersten Band erfährt ,dass Alfadas während des Trollkrieges als Held stirbt ,hätte ich auch erwartet ,dass man die Geschichte des zweiten Buches damit enden lässt. Im krassen Gegensatz dazu schildert Bernhardt Hennen jedoch ein Happy End wie es beispielhafter nicht sein konnnte (Kinder werden wiederbelebt ,einer Blinden wird wieder zum sehen verholfen).
Insgesamt ,kann man dennoch sagen ,dass Bernhardt Hennen ein
erstklassiger Fantasyroman gelungen ist ,dem jedoch leider der Charme der Zeitreisegeschichte des ersten Teils (und eines Mandred) fehlt.
Wenn man die Saga als ganzes betrachtet ,kann ich sagen ,dass die Geschichte insgesamt noch unfertig wirkt ,es gibt noch immer viele Lücken und ausserdem habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben ,dass Hennen die Geschichte um Nuramon weitererzählen wird.
Also Herr Hennen ,falls sie dies vielleicht irgendwie zu lesen
bekommen sollten ,möchte ich Folgendes sagen ,nehmen sie sich ein Herz
und denken sie an alle Leser ,die wie ich denken und schreiben sie einen abschließenden Band ,um die Geschichte um die Elfen zu vollenden und ich bin sicher ,ihnen werden die Fantasyfans zu Füßen liegen und sie vergöttern (falls sie es nicht jetzt schon tun).


Elfenwinter: Roman
Elfenwinter: Roman
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger - aber "die Elfen" war besser !!!, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Elfenwinter: Roman (Taschenbuch)
So nun ,nachdem ich das Buch vor 10 Minuten durchgelesen habe ,werde
ich hier nun meine Eindrücke zum Buch wiedergeben ,auch wenn der zum rezensieren nötige Abstand zum Buch nun gewiss noch nicht vorhanden ist. Schon als ich die Elfen fertig gelesen hatte wusste ich ,dass die erzählte Geschichte nicht mit dem traurigen Ende für Nuramon enden konnte. Als ich nun durch Zufall erfuhr,dass es einen Nachfolger zu
"Die Elfen" geben sollte ,war die Vorfreude natürlich groß ,das Ende der Geschichte um Nuramon und Farodin zu erfahren. Als ich das Buch dann endlich zu Hause hatte und anfing zu lesen ,war ich zu Beginn verwundert ,dass die Geschichte nicht nach dem Ende des Devanthars begann ,sondern während des Ersten Buches. Während des ganzen Buches gab ich die Hoffnung nicht auf ,dass die Geschichte nicht irgendwann wieder die Geschichte des ersten Buches aufnimmt und von Farodin Nuramon und dem Menschenkrieger Mandred erzählt. Dies war jedoch leider nicht der Fall. Dennoch muss man nun sagen das das Buch Elfenwinter sicherlich eines der besten Bücher ist ,die seit längerer Zeit im Bereich der Phantastischen Literatur veröffentlicht wurde. Bernhardt Hennen erzählt im Nachfolger von "die Elfen" Geschichten die im ersten Band durch Zeitsprunge überflogen und nur am Rande erwähnt wurden.
Dies soll man nun aber nicht in geringster Weise so verstehen
,dass der Autor die Überreste aus dem ersten Band verwerten wollte und diese auf knapp 900 Seiten gestreckt hat. Das Buch wirkt viel mehr wie eine würdige Vollendung für die Geschichte der Nordmänner die mit Mandred begann und mit Alfadas endet.
Ein Kreis schließt sich könnte man metaphorisch sagen.
Während der Titel "die Elfen" im ersten Buch
klar berechtigt war ,da es sich bei den Helden der Geschichte
hauptsächlich um Elfen handelt, lässt sich über den Titel
"Elfenwinter" für das zweite Buch streiten.
Die Hauptpersonen (Alfadas ,Ollowain und meiner Meinung nach auch Orgrimm) kommen eben aus drei verschiedenen Rassen und es werden mehrere verschiedene Handlungsstränge aufgegriffen.
Die Trennung zwischen Gut und Böße ist
nicht so klar wie im ersten Teil. Während in "die Elfen" das Böße durch den Devanthar dargestellt wird und die Trolle nur eine unwichtige Randposition übernehmen
,wirken im zweiten Buch die Antagonisten, die
Trolle; weniger bößartig.
Bernhardt Hennen gibt den Trollen eine Hintergrundgeschichte die Vertreibung aus ihrer Heimat),
durch die man die Trolle machmal sogar verstehen kann, wäre da nicht diese wiederliche Angewohnheit ,seine Feinde zu ehren ,indem man sie isst.
Besonders Orgrimm ,ist meiner Meinug nach sehr gelungen ,was seine Charakterzüge angeht.
Man kann mit ihm mitfühlen ,wenn er von seinem
König gedemütigt wird und man freut sich mit ihm ,wenn er in der Würde und im Ansehen der anderen steigt.
Alfadas hingegen ist meiner Meinung ein eher farbloser Charakter.
Er entfaltet sich während der ganzen Geschichte zu wenig und er verändert
sich auch nicht großartig. Im Gegensatz dazu steht sein Vater Mandred ,der im ersten Teil eine wahre Gratwanderung macht und vom unbedeutenden Jarl eines kleinen Dorfes ,zum größten Helden seines Volkes aufsteigt. Auch die Charakterzüge des eher derben und unvernünftigen Mandreds gefielen mir besser ,auch wenn das wohl eher eine persönliche Vorliebe von mir ist.
Nun zurück zum Buch. Bernhadt Hennen schreibt seine Geschichte ,in der ihm eigenen ,sehr bildreichen Sprache ,die manche Leser auch von alten DSA-Romanen kennen werden. Besonders die Grausamkeiten und die rohen Manieren der Trolle werden sehr gut veranschaulicht.
Dies alles trägt zur Authenzität des Romans bei ,schildert sie doch die Begebenheiten und Geschehnisse während des zweiten Trollkriegs. Hennens Angewohnheit zwischen den Handlungssträngen hin und her zu springen gefällt mir
persönlich sehr gut ,da so sehr viel Abwechslung in die Geschichte hineinkommt ,auch wenn die einzelnen Handlungsstränge sowieso auf keiner einzigen Seite langweilig sind.
Der Schluss des Buches hingegen kam sehr unerwartet für mich. Ich schlug die letzte Seite um und las erst einmal den halben Anhang weiter ,bis ich erst recht bemerkte ,dass die Geschichte zu Ende war.
Nachdem man schon im ersten Band erfährt ,dass Alfadas während des Trollkrieges als Held stirbt ,hätte ich auch erwartet ,dass man die Geschichte des zweiten Buches damit enden lässt. Im krassen Gegensatz dazu schildert Bernhardt Hennen jedoch ein Happy End wie es beispielhafter nicht sein konnnte (Kinder werden wiederbelebt ,einer Blinden wird wieder zum sehen verholfen).
Insgesamt ,kann man dennoch sagen ,dass Bernhardt Hennen ein
erstklassiger Fantasyroman gelungen ist ,dem jedoch leider der Charme der Zeitreisegeschichte des ersten Teils (und eines Mandred) fehlt.
Wenn man die Saga als ganzes betrachtet ,kann ich sagen ,dass die Geschichte insgesamt noch unfertig wirkt ,es gibt noch immer viele Lücken und ausserdem habe ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben ,dass Hennen die Geschichte um Nuramon weitererzählen wird.
Also Herr Hennen ,falls sie dies vielleicht irgendwie zu lesen
bekommen sollten ,möchte ich Folgendes sagen ,nehmen sie sich ein Herz
und denken sie an alle Leser ,die wie ich denken und schreiben sie einen abschließenden Band ,um die Geschichte um die Elfen zu vollenden und ich bin sicher ,ihnen werden die Fantasyfans zu Füßen liegen und sie vergöttern (falls sie es nicht jetzt schon tun).
Andre Franke Amtzell ,der 6.01.2006


Die Grenze (Shadowmarch, Band 1)
Die Grenze (Shadowmarch, Band 1)
von Tad Williams
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,95

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, welches leider nicht an Osten Ard herankommt, 27. Dezember 2005
Um es gleich vorweg zu sagen: ich beziehe mich im folgenden auf die Ende Juli 2005 bei Klett -Cotta erschienene deutsche HC Ausgabe Die Schattengrenze .
Der erste Teil des neuen Fantasy Epos aus der Tastatur von Großmeister Tad Williams stützt sich auf altbewährte Konzepte; unweigerlich drängt sich der Vergleich zur Osten-Ard-Saga auf: Das politische Machtzentrum des Kontinents Eion befindet sich auf der gigantischen, uralten Südmarksfeste, die, mit zahllosen Katakomben versehen, stark an den Hochhorst erinnert. Der Leser wird permanent mit derlei architektonischen Superlativen konfrontiert, daß es fast stört und zumindest meine Bereitschaft zur Vorstellung arg strapaziert. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Die Geschichte setzt sich weitgehend aus bisher gut funktionierenden Ideen des Fantasy-Genres zusammen, was bedeutet, daß die von mir so bewunderte Originalität und Kreativität von Williams in diesem Werk nur selten aufblitzt.
Eine recht düster geratene Macht, die "Zwielichtler", hält also die Zeit für Rache gekommen und fällt in die Menschenlande ein. Auf der Südmarksfeste werden todbringende Intrigen gesponnen, kein Thronerbe scheint mehr sicher zu sein. Die wesentlichen Handlungsstränge sind aus der Sicht vier unterschiedlichster Chraktere geschildert:
Die gegensätzlichen Königskinder Briony und Barrick, die als junge Regenten schwere Entscheidungen zu treffen haben; der Funderling Chert Blauquartz, der mit der Aufnahme eines Waisenjungen von jenseits der Schattengrenze von einer Gefahr in die nächste gerät, und die junge Ordensschwester Quinnitan vom südlich gelegenen Kontinent Xand, deren Geschichte parallel abläuft und die in den Folgebänden mit den anderen Personen verknüpft werden wird.
Eine Vielzahl kleinerer Handlungsstränge rundet das Werk ab; viele Nebencharaktere wie die schreckliche Kriegsfürstin Yassammez oder der tapfere Gardehauptmann Vansen sind in der Tat gut gestaltet und bieten Potential für die Nachfolgebände.
In den Charakterzeichnungen findet sich jedoch leider auch der größte Unterschied zur Osten-Ard-Saga: Gerade die Hauptfiguren sind für Williams` Verhältnisse eher bescheiden ausgearbeitet, und gleiches läßt sich auch zur generellen Atmosphäre sagen. Es fehlt diese absolute Dichte, die gefangen nimmt und abtauchen läßt.
Insgesamt kann man aber sagen ,das Williams mir die Grenze ein durchaus überdurchschnittliches(in Bezug auf den Mist ,den andere Autoren veröffentlichen)Werk gelungen. Jedoch sollte der Anspruch eines Williams nach so genialen Werken wie der osten Ard Saga doch höher liegen


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