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Rezensionen verfasst von
Tafkas "andreas_stegmann"

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Canon EF 35mm 1:1,4 L USM Objektiv (72 mm Filtergewinde)
Canon EF 35mm 1:1,4 L USM Objektiv (72 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 1.232,25

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfende Bilder an APS-C, 23. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich ist schon alles gesagt. Die Linse kostet eine Stange Geld, aber daran gewöhnt man sich beim Hobby Fotografie irgendwann, wenn man sich schrittweise steigert. Ich rüste grundsätzlich das Glas auf, bevor der Sensor kommt, deswegen kann ich bis jetzt erst über die Ergebnisse an einer 60D berichten.

Die Bildqualität ist phänomenal. Bokeh könnte teilweise schöner sein, aber die Physik setzt bei einem Weitwinkelobjektiv eben Grenzen. An APS-C ist das Objektiv wirklich fehlerlos (s. auch photozone.de) und macht phantastische Fotos als Normalbrennweite. Die Schärfe und Linientreue bis in die Ecken ist schon fast unanständig. Bei allen L-Objektiven, die ich habe, fand ich in den gängigen Linsentest die Farb- und Kontrastwiedergabe unterbewertet, die sich dort einfach nicht messen lässt. Dieses Objektiv ist noch ein gutes Stück weiter als das 17-40 und 70-200, das ich noch mein Eigen nenne. Andere Linsen würden schon lange nur noch helles Rauschen liefern, da bekommt man hier noch leuchtendes Abendlicht. Schwer zu beschreiben, man sollte es ausprobieren. Dass die Fotografie bei wenig Licht oder in Innenräumen die Domäne dieses Objektivs ist, muss ich nicht erwähnen. Das klappt alles super, meine erst wenige Wochen alte Tochter hat sich an das Ding vor ihrer Nase schon gewöhnt.

Gewicht ist, wenn man's ganz genau nimmt, ein Minuspunkt, aber wollen wir uns darüber in dieser Preisklasse wirklich streiten? Wer das kauft, schleppt eh mehrere Kilo mit sich herum.


Wacom CS-300 Bamboo Stylus feel für Samsung Galaxy Note und andere Geräte mit Wacom feel Technologie schwarz
Wacom CS-300 Bamboo Stylus feel für Samsung Galaxy Note und andere Geräte mit Wacom feel Technologie schwarz
Preis: EUR 38,50

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Schreibgefühl, schade um den Radierer, 15. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich benutze Tablet-PCs schon seit fast 10 Jahren, dieser Stift auf meinem ThinkPad Tablet 2 ist mit der tollen weichen Spitze das bislang unerreicht beste Schreibgefühl. Außer in den Bildschirmecken ist der Stift auf den Millimeter genau. Wer andere Erfahrungen hat, sollte seine Stiftkalibrierung überprüfen. Oder noch besser: Die Kalibrierungsdaten löschen, den neuen Wacom-Treiber installieren und neu starten. Das Schreiberlebnis wird in den inneren 80 % des Bildschirms nach meiner Erfahrung nicht besser.

Einen Stern Abzug, weil meine anderen großen Digitiserstifte noch radieren können.


LENOVO ThinkPad Tablet 2 Dock 3xUSB2.0 HDMI Ethern
LENOVO ThinkPad Tablet 2 Dock 3xUSB2.0 HDMI Ethern

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Ergänzung, 29. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider nicht ganz billig, aber für den Einsatz des Tablet 2 auf dem Schreibtisch als PC-Ergänzung großartig. Der Tablet wird geladen, ist gut bedienbar und lässt sich fix herausnehmen, mit dem Stift bedienen, und wieder einsetzen.


Frankfurter Allgemeine
Frankfurter Allgemeine
Preis: EUR 29,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste deutsche Zeitung, auch digital, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frankfurter Allgemeine (Kindle Edition)
Die FAZ kommt auch gut ohne viele Bilder aus. Die Kindle-Version ist fast schon altmodisch, weil sie den Leser in eine Zeit versetzt, als Zeitungen fast nur Text waren.


Canon EF 17-40mm/1:4,0 L USM Objektiv (77 mm Filtergewinde)
Canon EF 17-40mm/1:4,0 L USM Objektiv (77 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 668,99

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch an APS-C eine Überlegung wert, 15. April 2012
Ich kann dieses durchweg ordentliche Objektiv mit dem ähnlich teuren EF-S 15-85 mm vergleichen. Auch das ist keine schlechte Linse und den doppelten Preis verglichen mit dem EF-S 17-85 jederzeit wert. In der Preisklasse um 700 Euro konkurriert das dezidierte APS-C Objektiv mit der L-Linse.

Das EF 17-40 L ist überlegen verarbeitet. Am 15-85 stören mich vor allem der bei hängender Kamera selbst ausfahrende Tubus und die bei ausfahrenden Tuben nicht vermeidbare Neigung, Staub zu ziehen. Bei widrigen Außenbedingungen, etwa Wind am Strand, lässt sich das 15er objektivschonend nur ganz eingefahren auf 15 mm einsetzen. Das 17-40 L ist staubgeschützt, ändert seine Länge nicht und hält über einen schönen Einstellring fest seine Brennweite. Leichter ist es auch noch. Dazu kommt der gegenüber dem bereits guten USM des EF-S der nochmals deutlich schnellere Autofokus. Die Bedienung macht einfach nur Spaß.

Die Bildqualität des 17-40 L ist, wenn man nur nach Messungen geht, besser. Ich schieße allerdings RAW-Bilder an einer 60D und bearbeite über Adobe Lightroom 3. Die dort installierte Objektivkorrektur (das kann auch die bei der Kamera mitgelieferte Software DPP, allerdings kann ich über dessen Effizienz nicht viel sagen, weil mir die Erfahrungen fehlen) verbessert die deutlich schlechter startenden Bilder des EF-S 15-85 mm durch einfachen Klick auf ein Niveau, das dem 17-40 zumindest gleich kommt, soweit Aberrationen und Verzeichnungen betroffen sind. Farbtreue und Kontrast macht die L-Linse schöner, "Geisterauren" zeigt sie dafür sogar etwas mehr.

Das ist vor allem ein Strukturnachteil in LR3, der für das 17-40 nur ein APS-H und APS Profil, aber kein auf einen APS-C Sensor zugeschnittenes Profil installiert hat. Das APS-H Profil auf ca. 40% Verzeichnung und Vignettierung, dafür aber 145% CA modifiziert trifft den APS-C Sensor aber meiner Einschätzung nach ganz gut.

Dann zeigt sich auch die bereits bei offenerer Blende und über den ganzen Brennweitenbereich überlegene Schärfe und Abbildungstreue des L-Objektivs. Das ist allerdings kein allzu großer Erfolg, ist doch der Brennweitenbereich kürzer.

Trotzdem: Das 15-85mm ist bei 24mm und Blende zwischen 5,6 und 7 in der Bildmitte am schärfsten und muss gegen das 17er bei gleicher Einstellung und auch fast allen anderen die Segel streichen. Ab Blende 9 wird der Unterschied noch stärker. Ab 50 mm Brennweite wird das 15-85 mm recht weich, so dass ich für Bilder mit höherem als "Schnappschuss"-Anspruch immer bei 24 oder 35 mm geblieben bin. Da ist das 17er im direkten Vergleich farbtreuer, schärfer, verzeichnungsfreier und hat ein klein bisschen schöneres Bokeh.

FAZIT:
Das EF-S 15-85 mm ist - nur bei RAW-Bildern mit Korrektur - ein besseres "Immerdrauf", allein weil es 45mm mehr Brennweite liefert. Die besseren Bilder macht durchweg, auch im "Sahnebereich" des EF-S, der die Brennweiten des EF 17-40 mm nur um zwei Millimeter unten übersteigt, die L-Linse. Ich habe noch eine alte 1000D, die mit dem EF-S jetzt wieder für "Immerdrauf-Situationen" zum rumknipsen dienen soll. Für anspruchsvolle Fototouren mit Rucksack und anderen Objektiven kommt das 17er auf die 60D. Die Abbildungsvorteile des L-Objektivs zeigt der Sensor der 1000D ohnehin so gut wie überhaupt nicht. Bilder im längeren Brennweitenbereich mache ich dann eh mit dem umwerfenden 70-200 f/4 L.

Für's gleiche Geld ist das 17-40 also das bessere Objektiv, aber weniger flexibel. Der Vorsprung vor dem 15er schmilzt, wenn aus RAW-Dateien die Bildfehler rausgerechnet werden. Wer also nicht vor hat, sich mehrere Objektive zuzulegen oder sie jedes mal mitzunehmen, ist mit dem leicht schwächeren 15-85mm vielleicht besser beraten. Sonst ist das 17-40 mm eine sehr solide Arbeitslinse auch für widrigere Bedingungen, deren (Rand-)Schärfe und Farbtreue hervorsticht.

(Das 17-55 EFS soll sogar noch besser sein als das 17-40, aber das kann ich nicht bestätigen. Auch dieses fährt aber aus und saugt somit früher oder später mehr oder weniger Staub ein. Außerdem ist es teurer. Mit dem EF 16-35mm kann kein Objektiv konkurrieren, aber auch nicht mit dessen Preisschild.)


Nokia Lumia 800 Smartphone (9,4 cm (3.7 Zoll) AMOLED Clear Black-Touchscreen, Micro-SIM only, Windows Phone Mango OS, 8 MP Kamera) matt cyan
Nokia Lumia 800 Smartphone (9,4 cm (3.7 Zoll) AMOLED Clear Black-Touchscreen, Micro-SIM only, Windows Phone Mango OS, 8 MP Kamera) matt cyan

49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste richtige Windows Phone, 28. Dezember 2011
Über WP 7 und das Lumia wurde schon viel geschrieben, daher das wichtigste jetzt in Kürze:

Die Verarbeitung ist super, kein Vergleich zum ebenfalls zufriedenstellenden LG Optimus, das ich vorher hatte. Nett auch, dass ein Stoßschutz in Rahmenfarbe mitgeliefert wird.

Die Kamera ist für ein Handy recht gut, aber ich könnte trotzdem darauf verzichten.

Sprachqualität und Netzverbindung ist hervorragend. Ich konnte in einem "Beinahe-Funkloch" den Empfang eines Blackberry (Curve?), des Lumia und des Optimus, alle mit O2-Sim, vergleichen. Das Lumia hatte den besten. Aus einem früheren Vergleich weiß ich, dass das Optimus zumindest das iPhone 3 hinter sich ließ. Das kann natürlich alles an den Örtlichkeiten und am Netzbetreiber gelegen haben. Hier gebe ich aber auch nur meinen Eindruck wieder, und der ist ausgesprochen positiv.

Das Betriebssystem ist natürlich Geschmackssache, und ich will keinen Glaubenskrieg lostreten. Dass es gut ist, kann aber niemand ersthaft bestreiten wollen. Windows Phone 7.5 ist ein neuer, frischer Ansatz und eine tolle Abwechslung im Smartphone-Markt. Auch im Jahr mit meinem Optimus konnte ich nur drei Abstürze provozieren, jeweils mit schludrigen Apps. Ich habe aber wirklich viel ausprobiert. Das Lumia zeigt bisher noch nicht mal den Ansatz eines Fehlers. Alles läuft flüssig und eingängig. Für mich als Benutzer von Office 2010 mit Outlook und OneNote gibt es jedenfalls kein besseres Telefon, um Spaß und Arbeit zu vereinen. Die Integration von LinkedIn, Facebook und Twitter ist bekanntlich phänomenal. Auch die Unterhaltungsfunktion mit bruchlosem Wechsel zwischen SMS, Messenger und Facebook-Chat ist ein ganz großer Wurf.

Trotz aller Sorgfalt, auch WP 7.5 hat Bugs. Auf dem Lumia ist mir aber noch keiner begegnet. Nicht unterschlagen will ich den Bug der verschwindenden Tastatur in WP 7.5, der mit bestimmten Hintergrundanwendungen zusammenhängt und deshalb nicht auf jedem Telefon auftritt. Er ist nicht mehr als ein kleines Ärgernis, weil ein Tap auf die Textbox die Tastatur wieder erscheinen lässt. In einem ansonsten absolut fehlerfrei arbeitetenden Betriebssystem stört aber auch eine solche kleine Unregelmäßigkeit. Weder auf dem noch nicht mit den Unmengen an Apps, die ich auf dem Optimus getestet habe, bestückten Lumia, noch auf dem nach Übergabe an meine Freundin zurückgesetzten Optimus ist dieser kleine ärgerliche Käfer bisher aber erschienen. Microsoft arbeitet an einer Lösung, bis dahin kann dem geplagten Nutzer nur geraten werden, U-Bahnfahrten dazu zu nutzen, die Hintergrunddienste der Reihe nach aus- und wieder einzuschalten, bis eine problemlose Konfiguration gefunden wird. Wir beide scheinen Glück gehabt zu haben. Die aus den ersten Tagen des Lumia stammenden Berichte über ein Knacken bei Musikwiedergabe und Verbindungsfehler sind keiner Beachtung mehr Wert, hier wurde mittlerweile nachgebessert. Das an mich kurz vor Weihnachten gelieferte Lumia hatte das Update bereits installiert.

Den Bildschirm kann man gar nicht genug loben. Das ist das beste Display, dass ich bisher an einem Smartphone gesehen habe, auch das hochgelobte "Retina" der iPhones sieht dagegen blaß und grau aus.

Alles in allem ist das Lumia ein rundes Paket, das dem Betriebssystem Windows Phone zum Durchbruch verhelfen könnte. Ein lohnender Kauf ist es allemal.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2012 2:16 AM CET


Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse
Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 723,57

137 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig für Halbprofis, 19. Dezember 2011
Jeder Cent für die 60D hat sich gelohnt. Ich habe eine einigermaßen umfangreiche Halbprofiausrüstung und schon mehrere 10000 Bilder mit der 60D gemacht. Da ist es Zeit für eine lobende Rezension.

Vergleiche mit der 50d, auf die es hier vielen anzukommen scheint, kann ich leider nicht anstellen, da hatte ich nie eine. Ob sich der Umstieg also lohnt, kann ich nicht beurteilen. Zwischen der 1000D, mit der ich erste Schritte mit digitalen Canon EOS Kameras gemacht habe, und auch von der 550D ist es aber ein gewaltiger Sprung, der sich lohnt. Teilweise bei der Bildqualität, wobei bereits die 550D ja denselben Sensor und Prozessor verwendet, so dass sich hier keine Unterschiede ergeben sollten. Am meisten bei der Bedienung, wo die 60D richtig auftrumpft. Dazu sogleich. Zum oft bemängelten Gehäuse kann ich immerhin Entwarnung geben. Was zunächst nach Kratzern aussieht, stellt sich später als Ablagerungen von Mikrostaub auf der leicht rauen Oberfläche heraus. Ich war anfangs davon auch wenig begeistert und erschrocken. Tatsächlich sieht meine 60D immernoch aus wie neu, die "Kratzer" sind nach einem längeren Aufenthalt im gepolsterten Rucksack noch jedes mal wieder verschwunden.

Die 18 Megapixel lassen mit anständigem Objektiv auch keinerlei Wünsche offen. Die Farben sind super, für die immense Auflösung ist das Rauschen toll unter Kontrolle. Es mag ja sein, dass die aktuellen Nikons hier noch besser sind. Die Entscheidung zwischen Canon und Nikon ist aber schon wegen des beiderseits tollen Systems eine Glaubensfrage, die man irgendwann nicht mehr so leicht revidiert. Es geht hier eh um sicherlich messbare, aber optisch kaum bemerkbare Unterschiede. Sicher, bei ISO 2000 wirds sichtlich krieselig und auch Lightroom 3 kann keine fehlerfreie Reduktion mehr leisten. Bis ISO 1600 können sich aber sogar die direkten JPEGs sehen lassen. Damit kann man auch in spärlich beleuchteten Räumen bei Blende 4,0 ordentliche Bilder machen, wenn es sich nicht gerade um rennende Kinder handelt. Dieser einzige Kritikpunkt ist also wirklich Jammern auf hohem Niveau. Die Schärfe ist umwerfend und wird von meiner Alltagslinse teilweise kaum bedient. Das 15-85 EFS ist sicher nicht schlecht, kann den Sensor aber nur bei Blende 5,6 und unter 50 mm (am liebsten 24mm) ausreizen. Meine anderen stets mitgeführten Linsen, das EFS 60 mm 2,8 und das EF 70-200 liefern atemberaubende Details. Ein schlechteres Objektiv als das 15-85 mm, also etwa das EFS 18-130, das ich an der Kamera auch schon gesehen habe, kann hier nur enttäuschen. Wenn es manchmal nicht ganz scharf ist oder der Kontrast fehlt, die 60D kann nichts dafür.

Richtige Punkte für den anspruchsvollen Amateur/Halbprofi sammelt die Bedienung. Die Kamera liegt toll in der Hand und löst schnell aus. Die oft geäußerte Kritik am Bedienrad ist mir egal, meistens fotografiere ich in "M", Videos drehe ich nicht. Die 9 Kreuzsensoren ermöglichen einen echten Servo AF, der das unvermeidliche Zittern bei Makros auffängt und sogar 1:1 Makros aus der Hand möglich macht. Dabei hilft auch der gute Sucher. Man kann beim Blick durch ihn exakt scharf stellen. Bei ganz schwierigen Situationen greife ich auf das exzellente, schwenkbare Display zurück, aber LiveView ist mir immer etwas zu umständlich. Wenn man's generell mag, wird man am Display der 60D seine Freude haben. Wer lieber durch den Sucher sieht und auf das eigene Gefühl, unterstützt von der Belichtungsmessung im Sucher und auf dem hilfreichen kleinen Display auf der Gehäuseoberseite, vertraut, freut sich, dass sich das Display umdrehen und so geschützt verbergen lässt. Rundum gelungene Konstruktion! Die 7D ist in all diesen Belangen, vom Display abgesehen, noch eine ganze Klasse besser. 19 Sensoren und ein noch größerer, scharfer Sucher erlauben sicher noch mehr Flexibilität. Die 60D liefert hier sicherlich nur die Minimalausstattung für anspruchsvolle Fotografen, aber die ist immerhin enthalten und funktioniert prächtig. Wie ich jemals ohne ein Display zum schnellen Einstellen von AF, Drive, ISO und Messmethode arbeiten konnte, ist mir fast ein Rätsel geworden. Die gut 5 RAWS pro Sekunde, die sie auf eine "Class 10"-SD Karte bannt, hauen sicher auch niemand um, der seine CF-Karten in einer 1D füllt. Für anständige Sportaufnahmen ist sie aber durchaus (grade) schnell genug.

Alles in allem bietet die 60D für Fotografen, die ein oder mehrere gute Linsen mit USM ihr Eigen nennen, einen echten Mehrwert gegenüber ihren kleineren Schwestern und liegt näher an der 7D als an der 600D/550D. Durch ihr geringeres Gewicht ist sie etwas mobiler. Am besten gleich den Akkugriff dazu besorgen, damit lassen sich auch die Telelinsen halten.

Irgendwann wird für mich die einstellige Liga kommen, ich rüste meinen Linsenaparat entsprechend auf. Aber auch dann werde ich die 60D sicher als Zweitgehäuse behalten. Die ca. 100 000 Auslösungen, die Canon als Lebensdauer des Verschlusses angibt, werden sicher viel zu schnell kommen. Da die Lebenszeit meiner alten 1000D aber auch um ein Vielfaches überschritten wurde, hoffe ich, dass mir die 60D noch lange Freude machen wird!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2013 10:14 PM MEST


Canon BG-E9 Batteriegriff
Canon BG-E9 Batteriegriff
Preis: EUR 144,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 22. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon BG-E9 Batteriegriff (Zubehör)
Ich kann diesen Canon Originalgriff mit einem Drittherstellerprodukt für meine alte 1000d vergleichen und muss sagen, dass jeder Cent Aufpreis gerechtfertigt ist. Das geht bei der Haptik der Kunststoffe los. Die Knöpfe und Räder sind ebenfalls eine ganz andere Fertigungsqualität. Noch dazu ist der Sack für den zweiten Schlitten und die Schutzkappe für die Kontakte ein nettes Extra.


Adobe Photoshop Lightroom 3 (geeignet für den Vertrieb mit Hardware)
Adobe Photoshop Lightroom 3 (geeignet für den Vertrieb mit Hardware)

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt Lightroom, wenn man DPP hat?, 20. August 2011
Ich kann nach ausgiebiger Nutzung Lightroom v. a. mit Canons "DPP"-RAW Konverter vergleichen, der kostenlos zum Lieferumfang einer Canon DSLR oder G-Kamera gehört und bereits sehr gute Ergebnisse bei einfacher Bedienung liefert. Ich vermute nur, dass andere Kamerahersteller ähnliche Software im Programm haben. Ich bin allerdings ein ausgesprochener "DPP-Fan". Durch die letzten Updates ist DPP sogar so sehr im Funktionsumfang gewachsen, dass nur Möglichkeiten bei der Feinsteuerung und digitale Filter, Bereichsreparaturen und Perspektivenkorrektur bei Lightroom wirklich neue Funktionen sind, die ich vorher nicht hatte. DPP hatte eigentlich alles, was ich brauchte. Auf meinem Core i7 Laptop war DPP aber recht langsam. Bei großen Fotomengen hat das sehr gestört. Daher habe ich zu LR gegriffen. Dieser Kauf hat sich, das kann ich nach drei Wochen mit der Software sagen, gelohnt.

LR ist ein großartiger RAW-Konverter, der kaum Wünsche offen lässt, zumindest auf einem schnellen Rechner. Der Preis geht völlig in Ordnung. Ob sich die Investition lohnt, wenn der Rechner langsamer ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Erfahrungen können vielleicht als Richtschnur bei der Entscheidung dienen.

Zunächst zu UI, Funktionen und Geschwindigkeit von Lightroom:

Lightroom 3 sieht komplex aus. Das kann man nicht bestreiten. Am besten gleich den Vollbildmodus einschalten, dann stört die Taskleiste nicht mehr und das Bild ist größer. Die Möglichkeiten, die Benutzeroberfläche zu gestalten, indem je nach Bedarf die Einzelnen Werkzeugmodule fest eingeblendet oder bis zum "Mouse-Over" ausgeblendet bleiben ist sehr gelungen. Alles in allem ist die komplexe Anmutung gut gelungen. Für einfaches "Klickediklick" reicht auch kostenlose Software.

Damit zum Kern: Der Bildbearbeitung und Organisation. Der Funktionsumfang ist überwältigend. Dabei wurde immer auf gute Bedienbarkeit geachtet. Einzelfarben lassen sich in Luminanz, Sättigung etc. steuern. Das kann man an Reglern machen. Komfortabler ist aber die intelligente Bereichsanpassung direkt im Bild. Gut gedacht! Das funktioniert auch für die Gradationskurve. Dabei wäre das dort sogar kaum nötig gewesen, weil auch die Kurvensteuerung selbst zum besten gehört, was ich bisher an Bildbearbeitung gesehen habe. Auch die digitalen Filter und Bereichsreparaturen sind großartig. "Digitale Dunkelkammer" ist untertrieben. Auch die Objektivkorrekturen und Möglichkeiten zum Schärfen und zur Rauschreduzierung sind erstaunlich effizient. Am nachdrücklichsten empfiehlt sich aber der simpelste aller Knöpfe: Die automatische Tonwertkorrektur. Außer bei dringend rettungsbedürftigen Schnappschüssen liefert er faszinierend oft mit einem Klick bereits das gewünschte Ergebnis. Dass man ihn direkt aus der Bibliotheksansicht betätigen kann, ohne die komplexen Detaileinstellungen zur Bidlbearbeitung aufrufen zu müssen, erleichtert den "Workflow" bei fast allen Bildern ganz gewaltig. Es kommt schließlich selten vor, dass Bilder völlig misslungen und schwer zu korrigieren sind.

Bei der Katalogfunktion lässt sich besonders die "Sprühdose" hervorheben. Sie erlaubt das Verteilen von Metadaten auf viele Bilder gleichzeitig. Ansonsten gibt es hier wenig Spektakuläres, die verschiedenen Markierungsoptionen funktionieren gut, sind aber doch eher Standard. Ganz nett ist die auch automatisch einstellbare "Stapelfunktion", die es erlaubt, eine Reihe von Bildern vom selben Motiv als einen Stapel anzuzeigen, um so den Katalog übersichtlicher zu halten.

Schließlich zum letzten Punkt: Die Geschwindigkeit. Hier brilliert LR. Die 64-bit Version nutzt meinen Prozessor wie es sich gehört, spricht ihn auch im Akkumodus dezidiert an und reizt die Möglichkeiten der intelligenten Prozessorsteuerung endlich aus. Auch große Datenmengen an RAW Fotos lassen sich in gefühlten "Augenblicken" aufrufen und vergrößern. Die Vergleichsansicht erlaubt die Suche nach dem "scharfen Schuss" in Sekundenschnelle.

Einziger Kritikpunkt: Die Bildlaufleisten lassen sich - zumindest bei mir - nicht per Mausrad bedienen. Für einen Sternabzug reicht das nicht.

Also DPP oder LR3?

Im Vergleich mit DPP punktet LR vor allem wegen seiner Geschwindigkeit und seiner Tonwertkorrektur. Die Detaileinstellungen sind zwar zweifellos großartig. Mehr als das, was DPP kostenlos auch kann, wird ein Fotograf, der mehr macht, als wild 100 Bilder ins Nichts zu knipsen, aber nur bei wenigen Bildern brauchen. Was sich selbst aus verloren geglaubten Schnappschüssen rauskitzeln lässt ist ohne Zweifel beeindruckend. Es wäre mir aber im Vergleich mit der kostenlosen Canon-Software nicht den Preis wert, den LR berechtigterweise kostet. Ich mache auch genug Bilder, die DPP wunderbar konvertiert.

Den Ausschlag gibt die Anzeige- und Besarbeitungsgeschwindigkeit. Die Bildermengen, die eine Kamera mit ca. 5 Bildern pro Sekunde auf 16GB Karten u. ä. produzieren kann, ließen sich mit DPP nicht mehr anständig verwalten. Dazu ließ die 32-bit Software die Möglichkeiten des i7 zu sehr ungenutzt. Auf meinem PC ist LR ein Quantensprung. Dazu noch die fixe "Standardentwicklung" per "Auto-Knopf", der nur in wenigen Fällen eine leichte Korrektur erfordert, und die Bildverarbeitung dauert endlich wieder nicht mehr länger als die Fototour.

Zusammenfassung: Auf einem 64-bit PC kann ich die Investition uneingeschränkt empfehlen. Auf älteren Rechnern würde ich mir noch einmal überlegen, wie oft ich über den Funktionsumfang einer nativen RAW-Verarbeitungssoftware wie DPP hinausgehen möchte. Sein Geld wert ist LR 3 in jedem Fall.


Canon EF-S 15-85mm IS USM Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert, Original Handelsverpackung)
Canon EF-S 15-85mm IS USM Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert, Original Handelsverpackung)
Preis: EUR 659,00

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartig. Solange man einen Akkugriff hat, sonst wirds schwer., 2. März 2011
Die Abbildungsleistung ist fantastisch. Es macht eben doch das Objektiv das Bild. Ich hätte nie gedacht, was für Fotos eine 1000D zu machen im Stande ist... Wer vom gebräuchlichen 55-250mm schon angetan ist, wird von diesem Qualitätssprung begeistert sein. Vom 18-55mm Kit-Objektiv gar nicht zu reden. Das sollte aber auch so sein, bei einem Preis, der ungefähr genau so hoch ist, wie ich seinerzeit für die Kamera mit Kitobjektiv bezahlt hatte.

Zusammen mit einem Akkugriff wird die 1000d zu einem kompakten, unglaublich gut handhabbaren Gerät mit idealem Schwerpunkt und gutem Gewicht. Leicht rumtragen lässt sie sich allerdings nicht mehr, da mag es sich anbieten, das alte Kit-Objektiv noch zu behalten und notfalls mal ohne Griff und schweres Objektiv auf die Jagd zu gehen. Habe ich bisher aber noch nie gemacht, die Qualitätsunterschiede sind einfach zu groß. Nicht nur, was die Abbildungsleistung angeht, auch den USM will ich nicht mehr missen. Der AF meines 55-250mm "Anfänger-Teles" kommt mir dagegen unglaublich sägend und fast schon zum einschlafen langsam vor. Schon bemerkenswert, wie schnell man sich an höhere Standards gewöhnt.

Ohne Akkugriff kann ich mir allerdings den Umgang mit der zierlichen 1000D Kamera und dem stattlichen und gewichtigen Objektiv nicht vorstellen. Bei einer 7D mag das kein Problem sein, das kleine Gehäuse wäre dafür aber zu klein. Mit Griff ist alles, wie gesagt, wunderbar.

Noch ein Wort zu den Verzeichnungen: Sie sind da, keine Frage, die Messergebnisse sprechen für sich. Auf dem 10 MP-Sensor meiner 1000D fallen sie aber allenfalls bei maximaler Weitwinkeleinstellung wahrnehmbar auf. Sonst ist da alles knackscharf und auf Punkt. Bei höher auflösendem Sensor mag das anders sein. Für die kleine, gute alte 1000D ist dieses Objektiv der pure Luxus und ausgesprochen empfehlenswert. Canon-Gegenlichblende nicht vergessen!

Nachtrag:
Mittlerweile habe ich zehntausende Bilder mit diesem Objektiv an einer 60D geschossen. Die Bildqualität überzeugt nach wie vor weitgehend, zumindest im unteren Bereich. Bis 50mm sind die Bilder auch für 18MP sehr scharf. Die besten Bilder macht es bei 24mm und 35mm bei Blende 5,6. Dann ist der Sensor tatsächlich annähernd ausgereitzt. Lediglich über 50mm, insbesondere ganz am Ende bei 85mm lässt die Schärfe wahrnehmbar nach. Hier tritt die Linse allerdings auch in Konkurrenz zum über den ganzen Brennweitenbereich exzellenten EF 70-200mm L USM. Das ist eine andere Liga. Die Bilder sind immer noch gut und ich weiß die Flexibilität des 15-85mm immer noch sehr zu schätzen. Über Bildfehler will ich kein weiteres Wort mehr verlieren, denn sowohl Verzeichnung als auch Aberrationen lassen sich per automatischer Objektivkorrektur in Lightroom 3 bereits beim Import vollständig aus den RAW-Dateien entfernen. Ich nehme sie nicht mal mehr wahr.

Warum trotz allem nur 4 von 5 Sternen? Weil die Linse immer noch etwas schlechter ist als das etwas teurere EF-S 17-55mm USM IS. Sie ist flexibler, ja. Aber meistens benutze ich sie nur noch im entsprechenden Brennweitenbereich.

Wegen der großen Flexibilität und der guten Verarbeitung trotzdem eine empfehlenswerte Linse, v.a. für Ausflüge ohne komplette Linsenausrüstung. Kaufempfehlung!


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