Profil für Marina Schiemenz > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Marina Schiemenz
Top-Rezensenten Rang: 1.267.994
Hilfreiche Bewertungen: 171

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Marina Schiemenz
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Das Haus in den Wolken: Roman
Das Haus in den Wolken: Roman
von Judith Lennox
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leben passiert einfach ..., 17. September 2010
Die Geschichte beginnt im Herbst 1909 im englischen Lynton, einem kleinen Küstenstädtchen im Süden des Landes. Durch eine Autopanne an diesen Ort verbannt, lernt der junge Geschäftsmann Richard Finborough die schöne Isabel Zeale kennen und lieben. Es dauert nicht lange, bis er sie bittet seine Frau zu werden und das, obwohl sie aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten stammen. Das und auch ein kleines Geheimnis der Vergangenheit sind die Gründe für Isabels anfängliches Zögern, doch letztlich nimmt sie den Antrag an, was der Auftakt zu einer turbulenten, glücklichen, tränenreichen, abenteuerlichen, fröhlichen, schicksalhaften Familiengeschichte ist, die Judith Lennox sehr einfühlsam und authentisch erzählt.

Das Leben verändert und prägt die Menschen, es geht an niemandem spurlos vorbei, weder an Isabel und Richard, noch an ihren drei Kindern Philip, Theo und Sara und auch nicht an ihrer Pflegetocher Ruby oder dem Österreicher Anton, in den sich Sara verliebt. Liebe, Streit, Trennung, Krieg, Freundschaft, all das begleitet die Charaktere auf ihrem Lebensweg. Diese Wege berühren sich immer wieder ' mal sanfter, mal fordernder ' und doch hat jeder seine ganz eigene Geschichte, die Judith Lennox auf einzigartige Weise erzählt und gekonnt miteinander verwebt. Und das alles vor dem Hintergrund der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der rauen englischen Landschaft.

Wider Erwarten ist das Buch sowohl vom Schreibstil, den ich im Laufe der Lektüre sehr schätzen gelernt habe, als auch vom inhaltlichen ein wunderbares Werk. Es werden häufig neue Charaktere eingeführt und kurz aus deren Leben erzählt, doch ist es nicht im wahren Leben auch so, dass manche Menschen nur für eine Weile unsere Wege kreuzen und dann wieder verschwinden? Insgesamt ist das Buch sehr lebendig und vielschichtige geschrieben und meiner Meinung nach durchaus empfehlenswert.


Schlaf still
Schlaf still
von Kate White
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Spannende Story aus der Sicht einer starken Frau, 17. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Schlaf still (Taschenbuch)
Lake Warren ist 44 Jahre alt, geschieden und will eigentlich bloß ihr Leben wieder in den Griff kriegen. Doch kaum hat sie das Gefühl wieder Land am Ende des Horizonts zu sehen, versucht ihr Exmann das alleinige Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder zu erlangen. Und als sei das nicht schon Aufregung genug, wird Mark Keaton ' ein Arzt, der zur Zeit in der Fruchtbarkeitsklinik arbeitet, für die Lake ein Marketingkonzept erstellen soll und mit dem sie eine heiße Nacht verbracht hat ' in seiner Wohnung ermordet. Doch wenn Lake der Polizei davon erzählt, wird sie das Sorgerecht für Ihre Kinder verlieren. Zu allem Überfluss scheint in der Klinik etwas Merkwürdiges im Gange zu sein und die Ungereimtheiten, die Lake nach und nach aufdeckt, lassen alles erst richtig turbulent werden.

Die Geschichte um die Machenschaften einer Fruchtbarkeitsklinik aus der Perspektive einer Mutter, die aus Angst um ihre Kinder der Polizei nur mager Auskunft gibt und lieber selbst ' und mit Hilfe eines Reporters ' ermittelt, ist im Grunde eine gute Idee. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, es lässt sich leicht lesen und man blättert die Seiten schnell um. Allerdings erscheint mir im Rückblick die Umsetzung etwas mager. Sobald man einmal weiß ' und das ist doch relativ früh ' was in der Klinik nicht rund läuft, weiß man eigentlich auch schon alles, viel mehr Erkenntnisse bekommt man nicht. Es ist nicht so, dass ständig neue Dinge ans Licht kommen. Dennoch kann man ziemlich gut mit Lake mitfühlen, ihre Angst nachvollziehen und ihren Mut bewundern.
Den Schluss fand ich irgendwie etwas zu schnell. Plötzlich weiß man wer der Mörder ist ' übrigens für mich doch recht unerwartet ' und dann ist es auch fast schon vorbei. Im Grunde ist der Prolog schon eine der unheimlichsten Stellen im Buch. Von daher kann man wirklich eher von einer Mischung aus Thriller, Krimi und Detektivgeschichte sprechen.

Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr schön zu lesen und auch die Charaktere waren recht gut dargestellt. Es war spannend, auch wenn ich mir ein paar mehr Verstrickungen gewünscht hätte. Nicht noch mehr Nebenstories, aber einfach, dass der Skandal um die Klinik beispielsweise noch etwas weitergesponnen worden wäre. Trotzdem ist 'Schlaf still' als eine leicht verdauliche, aber dennoch spannende Lektüre durchaus empfehlenswert.


Der Schokoholic: Roman
Der Schokoholic: Roman
von Grube
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Wenn nur Abnehmen immer so leicht und unterhaltsam wäre!, 7. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Schokoholic: Roman (Taschenbuch)
Paul ist Radiomoderator bei seinem eigenen Sender, hat eine unheimlich sympathische Stimme und führt mit viel Charme, Witz und guten Ratschlägen durch seine Sendung und dafür lieben ihn seine Hörerinnen. Auch Lara, Nickys beste Freundin, schwärmt von diesem Traummann.

Eines Tages sitzen Nicky und Lara in einem Restaurant. Nicky regt sich in Gedanken über den Mann am Tisch gegenüber auf, der schon zig Kilo zu viel hat, sich aber trotzdem mit allem vollstopft, was nur geht, bis Lara plötzlich zur Salzsäule gefriert, weil sie Pauls Stimme direkt hinter sich erkannt hat. Nicky mag im ersten Moment gar nicht glauben, dass der Paul, von dem ihr Lara immer wieder vorschwärmt genau der Mann ist, über den sie sich eben so aufgeregt hat. Aber es ist so!

Doch Lara ist immer noch hin und weg von Paul - auch als sie ihn gesehen hat - und durch eine von Laras Zeichnungen kommen Lara, Nicky, Paul und Tom - Pauls bester Freund - ins Gespräch. Paul nimmt alles mit Humor und Tom regt sich über die Frauen und deren Oberflächlichkeit auf. Da Nicky aber überhaupt nicht auf den Mund gefallen ist, kommt sie schnell hinter Pauls "Problem" und bietet ihm an ihm beim Abnehmen zu helfen.

Schon am nächsten Tag kommt Paul auf das Angebot von Nicky zurück und prompt zieht sie als "Diätschatten" mit ihrem Häschen Mäxchen in Pauls Villa ein und begleitet ihn auf Schritt und Tritt und das für die nächsten sechs Monate. Gemeinsam mit Paul und Tom verbringt sie einen wunderschönen Urlaub auf den Malediven und dort stellt sich auch die Frage, ob Tom vielleicht gar nicht so grantig und unfreundlich ist, wie er sich immer gibt.

Wieder zurück zuhause im üblichen Trott und Stress fällt es Paul zuerst schwer wieder diszipliniert zu sein, aber Nicky und immer mehr auch Lara begleiten ihn durch alle Hochs und Tiefs und muntern ihn wieder auf.

Als Paul dann tatsächlich sein Wunschgewicht erreicht hat und die alte viel zu weite Hose feierlich im Garten neben Elsas (die liebenswerte italienische Haushälterin) Kräuterbeet begraben wird, traut sich Paul auch endlich seinen Traum in die Hand zu nehmen - er möchte zum Fernsehen. Aber nicht etwa vor, sondern lediglich hinter die Kamera und als das klappt, rückt auch Nickys Traum immer mehr in greifbare Nähe!

Dieses Buch erzählt zwar ganz klassisch von einem Kampf gegen die Kilos, ist aber einfach nur fantastisch geschrieben, dass sich die Seiten wie von selbst umblättern. Man kann sich so gut in die Charaktäre hineinversetzen und so möchte man einfach wissen wie es ihnen weiterhin ergeht. Man freut sich mit ihnen, man will sie trösten, man hat einfach das Gefühl mittendrin im Geschehen zu sein. Das Buch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert und ich bin froh, dass es mir zufällig in die Hände gefallen ist. Demnächst werde ich dann wohl auch noch das erste Buch von Tina Grube "Männer sind wie Schokolade" lesen, denn so locker beschwingt und wunderbar, wie Tina Grube schreibt kann es einem nur gefallen!


Her mit dem Zauberstab
Her mit dem Zauberstab
von Nina Geiger
  Broschiert

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man hat das Gefühl, als wird nichts wirklich zuende erzählt, 1. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Her mit dem Zauberstab (Broschiert)
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir von dem Klappentext mehr versprochen habe.

Sibylle Bär oder auch Billie wie sie von ihren Freunden genannt wird kann zaubern, allerdings macht es für die Geschichte keinen Unterschied, ob sie nun zaubern kann oder nicht. Sie und ihr Mann leben getrennt und der gemeinsame Sohn Moritz lebt bei seinem Vater Josh, wobei Josh Billie gern wieder zurückerobern würde. Als Billies beste Freundin Silva ihr eines Abends mal richtig die Meinung über ihre Unentschlossenheit sagt, fängt Billie an endlich das zu tun, wovon sie schon lange träumt - sie möchte Karriere als Songtexterin und Sängerin machen. Gemeinsam mit einer Bekannten aus dem "Lady's Toys"-Shop in dem Billie einen Nebenjob angenommen hat findet sie schließlich sogar eine Agentin und bekommt ihre Chance.

Billies Freundin Silva hingegen langweilt sich in der Ehe mit Antoine und fängt eine Affäre mit Fabian an. Als ihre beiden Töchter Zoe und Mimi dahinter kommen versuchen sie irgendwie etwas dagegen zu tun, wobei überhaupt nicht klar wird, was sie tatsächlich vorhaben.

Zwischendurch und irgendwie nebenbei bekommt man dann auch noch ein bisschen was von Zoes erster Liebe Tiger mit und wenn man schon fast vergessen hat, dass Billie zaubern kann, versucht sie mal wieder ein Abendessen auf den Tisch zu zaubern, was wie immer nicht funktioniert.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass viel zu viele kleine Geschichten auf einmal erzählt werden, dass keine so richtig ausgeschmückt wird. Es ist mehr eine Suppe von zu vielen Dingen. Und auch das Ende kommt ganz plötzlich Knall auf Fall.

Eigentlich ist es sehr schade, denn die Autorin hat einen sehr schönen, gut zu lesenden Schreibstil, der eigentlich Lust auf mehr macht. Deshalb bekommt sie auch noch 3 Sterne von mir.


Klex in der Landschaft: Roman
Klex in der Landschaft: Roman
von Tom Sharpe
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Ein lesenswertes Buch mit wirklich derbem Humor!, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Klex in der Landschaft: Roman (Taschenbuch)
Sir Giles und Lady Maud sind verheiratet und leben in der schönen, englischen Grafschaft Worfordshire. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht das aber.

Lady Maud will, dass Sir Giles seinen "ehelichen Pflichten" nachkommt und ihr endlich einen Erben schenkt. Da die korpulente Lady nicht mehr die jüngste ist, hat sie es damit nach einigen Jahren Ehe langsam etwas eilig. Sir Giles hingegen möchte sich am liebsten von seiner Frau scheiden lassen, wäre da nicht der Ehevertrag.

Da er sich also nicht so einfach von Lady Maud trennen kann, schmiedet Sir Giles einen Plan. Er will eine Autobahn durch die schöne Landschaft und vorallem mitten durch das eigene Herrenhaus bauen lassen. Natürlich darf aber niemand wissen, dass er dahintersteckt. Seine Pläne werden immer ausgeklügelter, allerdings hat er nicht mit dem Widerstand seiner Frau und des Gärtners Klex gerechnet.

Man sollte meinen, dass ein Autobahnbau keine 300 Seiten füllen kann, aber Tom Shape gelingt das in einer solch schönen Weise, dass sogar ein Autobahnbau durch all die kuriosen, lustigen, tragischen Geschehnisse drum herum zu einem spannenden Abenteuer werden kann.

Ich denke man muss sich an den Humor erst gewöhnen, aber wenn man sich einmal reingelesen hat, ist es ein wirklich liebenswertes und urkomisches Buch!


Tagediebe
Tagediebe
von Kathrin Tsainis
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ganz zauberhafte Liebesgeschichte!, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Tagediebe (Taschenbuch)
Julia Blume zieht in 30 Tagen von Hamburg nach Amsterdam, um ihren neuen Job in einem renomierten Architekturbüro anzutreten. Neben dem Umzugsstress, den Ängsten, ob es wirklich das richtige ist, was sie tut und auch dem schon längst angefangen Heimweh nach ihren Freunden, läuft ihr ausgerechnet Ben über den Weg. Er ist ein Typ, den man einfach sympathisch finden muss, auch wenn er eine Freundin in Köln hat und sich trotzdem nicht davon abhalten lässt mit Juli, wie Julia seit ihrer Schulzeit genannt wird, eine Art Beziehung einzugehen.

Eigentlich sind sich beide einig, dass es nur eine Affäre ist, ohne Verpflichtungen und auch nur für 30 Tage. Allerdings gibt es bei der Liebe keine Regeln oder Zeitbeschränkungen und so kommt es wie es kommen muss und Juli verliebt sich doch Hals über Kopf in Ben, auch wenn sie weiß, dass sie das nicht sollte.

Jetzt steht nur noch die Frage offen, was Ben dazu sagt und was passiert, wenn sie wirklich in Amsterdam ist?

Dieses Buch ist so wunderbar geschrieben, dass man es einfach in einem Zug durchlesen muss. Man kann sich so gut in Juli und Ben hineinversetzen und man wünscht sich manchmal sogar selbst mitten in diese bezaubernde Geschichte hinein.

Kathrin Tsainis hat einen so herlich erfrischenden und wunderschön zu lesenden Schreibstil, dass sie allein deshalb schon zu einer meiner Lieblingsautorinnen avancieren wird. Wobei ich bei all den anderen Rezensionen hier eben auch wieder denke, dass es eben reine Geschmackssache ist und jeder für sich entscheiden muss, ob er sich verzaubern lässt!


Adam und ewig
Adam und ewig
von Hilke Rosenboom
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch wenn das Buch nicht unbdingt der Knüller ist, freut und leidet man dennoch irgendwie mit Susan, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Adam und ewig (Broschiert)
Susan ist Kinderärztin und mit einem Mann zusammen, der irgendwann einfach in die Südsee geflogen ist, um den Menschen dort zu helfen. Doch Susan fühlt sich im Stich gelassen und sieht sich selbst eher als Single.

Als sie dann eines Tages im Winter mit ihrem Fahrrad stürzt, landet sie genau in den Armen von Adam, einem obdachlosen, attraktiven und charmanten, fast 10 Jahre jüngeren Mann. Adam hat schon lange ein Auge auf die Kinderärztin geworfen, die er jeden Tag auf ihrem Weg zur Arbeit sieht und auch Susan verliebt sich bald in die unbeschwerte Art des jungen Mannes.

Susan und Adam verbringen einige wunderschöne Wochen miteinander. Adam wird sogar Susans besten Freunden vorgestellt und alle verstehen sich bestens. Man könnte also meinen, dass die beiden einfach zusammen bleiben könnten, denn so wie es sich liest, könnte man den beiden nichts schöneres wünschen.

Eines Tages allerdings kommt Adam zu Susan und bittet sie um ihre Hilfe als Ärztin. Jule - auch obdachlos und mit Adam und Tom in einem abbruchreifen Haus einquartiert - geht es gar nicht gut. Und ab da überschlagen sich förmlich die Ereignisse.

Es gibt einen tragischen Unfall und auch sonst eine Überraschung mit der man eigentlich hätte rechnen können, aber dennoch ist man irgendwie traurig überrascht. Trotzallem dachte ich aber am Ende, dass es so, wie es letztlich ausging, doch am Besten war - auch wenn ich es im ersten Moment sehr schade fand.

Insgesamt also ein Buch, dass man schon mal lesen kann, aber kein unbdingtes Muss.


Gott und die staatliche Eisenbahnen
Gott und die staatliche Eisenbahnen
von Peter Ustinov
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neun spannende, ganz unterschiedliche und immer wieder überraschende kleine Geschichten, 25. Februar 2007
Dieses Buch ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, womit ich erst gar nicht gerechnet habe, als ich mir das Buch zum Lesen schnappte. Die ersten zwei Seiten war ich beim Lesen auch mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache, aber Peter Ustinov zieht einen schnell in seinen Bann. Die Geschichten sind so kurios, teilweise merkwürdig und skurril, aber man weiß wirklich nie wie die Geschichte ausgeht, bis man das Ende gelesen hat.

- Die Grenzen des Meeres -

Diese Geschichte spielt in dem Dorf San Jorge de Bayona, einem kleinen Fischerdorf in Spanien. Dort kennt jeder jeden und vor allem kennt jeder Vicente Mendenez Balestreros, ein alter Mann, der weder lesen noch schreiben kann und oft stundenlang auf einer Mauer sitzt und aufs Meer schaut und eigentlich nie etwas zu irgendwem sagt.

Eines Abends mobilisiert er wieder die Leute des Dorfes, um mit den Booten mitten in der Nacht auf die stürmische See zu fahren, weil er ganz weit hinten am Horizont in der Dunkelheit etwas gesehen oder vielleicht auch nur geahnt hat. Aber er hat recht und die Männer retten einen auf dem Wasser treibenden Mann, dessen einziges Wort, das er zu kennen scheint, "Shkipra" ist.

Die Polizei ermittelt in dem Fall und bis sie herausfinden wer er ist und woher er kommt sitzt er jeden Tag mit Vicente auf der Mauer und schaut aufs Meer. Hin und wieder drehen sie sich eine Zigarette, aber sie reden nie ein Wort miteinander, weil es auch keine Sprache gebe, in der sie sich hätten unterhalten können.

Eines Tages kommt die Polizei in das kleine Fischerdorf und holt "Shkipra" ab, um ihn nach Hause zu bringen und Vincentes Reaktion darauf ist wirklich nicht vorherzusehen.

Ich glaube, dass ich diese Geschichte nicht so ganz verstanden habe, aber wie gesagt, war das auch die schwerste und ich musste mich erst mal einlesen. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen wie's weitergeht.

- Die Schweizer Uhr -

Das ist auch eine herrliche Geschichte. Total verworren, obwohl es eigentlich um eine ganz simple Sache geht.

Pia Chiantella ist Italienerin und als Dienstmagd in Paris im Haushalt von Monsieur Petiton eingestellt. Zusammen mit ihrem Arbeitgeber, dessen Frau und den drei Kindern fährt sie in das Familienchalet in der Schweiz.

Dort angekommen käuft sie ein Geschenk für ihren Lieblingsneffen Manlio - eine oktogonale Armbanduhr mit Datumsanzeige und integriertem Wecker für 180 Franken. Die bekommt er nach Italien geschickt, doch als Pia mit den Kindern der Familie Petiton wieder zurück in Paris ist, bekommt sie ein Päckchen mit besagter Uhr von ihrem Neffen mit der Mitteilung, dass er lieber eine Uhr ohne Wecker haben möchte, weil er ihn nerven würde.

Also schickt Pia die Uhr in einem Umschlag auf den sie irgendwas von wegen "zollfreie Testware" oder sowas schreibt (ich hab' das Buch leider grad nicht zur Hand, aber ich werd' die Tage noch mal nachschauen) wieder in die Schweiz zu Madame Demoruz. Sie solle bitte die Uhr bei Monsieur Knüsperli umtauschen in eine, die keinen Wecker hat und demnach auch günstiger sein müsse. Madame Demoruz beauftragt nun ihrerseits ihren Mann und damit nimmt das Chaos seinen Lauf.

Man glaubt gar nicht wieviel Wirbel eine Uhr verursachen kann. Irgendwie ist diese Geschichte schon richtig erschütternd, aber unheimlich lustig und amüsant. Mir hat sie sehr gut gefallen.

- Träumen von Papua -

Bill Holms ist begeisterter Briefmarkensammler und außerdem Präsident der Vereinigten Staaten. Zum Zeitpunkt der Geschichte tagt er mit seinen Stabschefs, um mit ihnen die Veränderungen in der restlichen Welt zu besprechen und über die Stufe der Eskalation zu entscheiden, die in diversen Ländern durchgeführt werden soll. Und weil alles immer weiter eskaliert beschließt man einen (Friedens)Gipfel in Genf anzuhalten.

Am ersten Tag boykotiert die sowjetische Delegation den Gipfel und auch am zweiten Tag kommt man nicht wirklich weiter. Also ziehen sich Bill Holms und der Präsident der Sowjetunion Mr. Schtscheparenko mit zwei Dolmetschern in ein Separée zurück, um über ihre beiden Nationen zu reden. Plötzlich schickt der sowjetische Staatschef die Dolmetscher aus dem Zimmer, wobei Bill Holms doch etwas mulmig wird.

In gebrochenem englisch erklärt Schtscheparenko ihm, dass er begeisterter Briefmarkensammler ist, dass er aber in der Sowjetunion nicht so viele verschiedene bekommen kann, wie der Präsident in den USA und er träumt von einer Briefmarke aus Papua. Dem amerikanischen Präsidenten fällt ein Stein vom Herzen und die beiden wollen "Briefmarken tauschen".

Allerdings ist der Präsident sich später gar nicht mehr so sicher, ob es nicht ein Bestechungsversuch war, der ihn das Amt kosten kann. Und von wem zum Teufel war die Wanzeim Kronleuchter?

Diese Geschichte ist eher etwas ruhiger, allerdings so wunderschön an der Grenze zur Übertreibung, dass sie sich auch sehr schön lesen lässt.

- Die Attentäter -

Diese Geschichte spielt in Frankreich. Eines Tages kommt ein Mann namens Bratko Zvoinitch zu Monsieur Ambroise Plageot (Leiter der Abteilung Èloignement, die Leib und Leben ausländischer Würdenträger, die auf Besuch in Frankreich sind, schützt) ins Büro und behauptet, dass er und seine Komplizen, den Imam von Hidschas auf seinem Frankreichbesuch ermorden würden, wenn er sie nicht zeitweise nach Korsika schickt.

Plageot weiß anfangs überhaupt nicht was er davon halten soll, aber er kann die Truppe, deren Mitglieder alle über 80 sind, nicht ganz ernst nehmen. Außerdem glaubt er zu wissen, dass sie nur "Urlaub" auf Staatskosten machen wollen. Sein Vorgänge Monsieur Latille hat ihnen zwar immer nachgegaben und sie regelmäßig bei diversen Staatsbesuchen nach Korsika geschickt, aber Plageot will nicht so leicht nachgeben.

Und damit fängt das Chaos an. Die Geschichte ist zwar auch ganz nett, aber mir selbst gefällt sie nicht ganz so gut, wie manch andere, auch wenn man sich immer wieder fragen muss, was denn jetzt mit den alten "Attentätern" wirklich los ist.

- Geschenkter Hund -

Das ist eine richtig makabere Geschichte. Angela ist 26 und wird bald ihren Verlobten Bryan Upstreet heiraten. Einige Zeit vorher - was man in einer Rückblende erfährt - hatte sie eine Art Techtelmechtel mit Gyles Carchester-Fielding.

Von besagtem Carchester-Fielding bekommt sie kurz vor der kirchlichen Trauung einen Leominster-Bluthund geschenkt - eine neue Rasse, die von seinem Vater gezüchtet wird. Angela weiß zwar nicht so recht wie sie auf das Geschenk reagieren soll, aber sie nimmt ihn dankend an und tauft ihn passenderweise Casanova.

Dann fahren Angela, Bryan und Casanova in die Flitterwochen und schon da merkt man, dass mit dem Hund etwas nicht stimmt. Als er dann auch noch den Pekinesen von Mrs. Symington-Stobart - Angelas Mutter - tötet, fragt man sich langsam wirklich wie Gyles Vater diesen Hund gezüchtet hat. Er scheint auch nur auf Angela zu hören und Bryan erstens nicht sonderlich zu mögen und zweitens seine Anweisungen gänzlich zu ignorieren.

Als Bryan eines Tages mit der Nachricht kommt, dass er nach Bagdad versetzt wurde und der Hund nicht mitkommen kann, scheint Casanova von all dem nicht sonderlich begeistert zu sein und löst das Problem auf seine eigene Art.

Nach dieser Geschichte musste ich erstmal was lustigeres lesen, weil es wirklich dermaßen makaber und teilweise auch unheimlich ist, dass ich so nicht schlafen gehen wollte.

- Das Leben ist eine Operette -

Mizzi Somlos will ein Operettenstar werden und mit der Operette "Liebe im Zigeunerwagen" schafft sie es auch. Allerdings hält der Rum nicht ihr ganzes Leben an, sondern fängt langsam aber sicher an zu verblassen und Mizzi scheint daran zu zerbrechen.

Sie heiratet öfter und meint ihre Liebe immer in anderen Männern zu finden. Dabei übersieht sie völlig, dass Lajos Palotai - ihr erster Liebster - der Mann wäre, der sie glücklich machen könnte. Doch Mizzi kann sich bis zum Schluss nicht dazu durchringen ihn zu heiraten, vielleicht weil er denkt, dass das Leben keine Operette ist.

Später kommt dann noch die ungarische Revolution dazwischen und auch die Zeit an der Mizzi total am Ende ist. Lajos denkt zeitweise sogar, dass sie Selbstmord begangen hat und erleidet wegen der Schuldgefühlt einen totalen Nervenzusammenbruch.

Die Geschichte kann man wirklich schwer beschreiben, man muss sie einfach lesen. Peter Ustinov beschreibt hier auf wenigen Seiten das komplette Leben von Mizzi Solmos und man hat am Ende wirklich das Gefühl, dass man ihr Leben gekannt hat.

- Gott und die staatlichen Eisenbahnen -

Das ist auch eine sehr schöne Geschichte, einfach durch die netten Charaktere, die teilweise zwar etwas nervig, aber doch alle sehr liebevoll beschrieben sind.

Zuerst lernt man ein paar Leute kennen, die alle im gleich Zug sitzen, um von Italien in die Schweiz zu fahren. Allerdings leider zu einer Zeit, in der die italienischen Eisenbahner streiken. Der Zug fährt zwar, aber er wird an allen möglichen Bahnhöfen immer mal für kurze Zeit aufgehalten. Zum Glück ist der Bahnschaffner ein redegewandter Kerl und weiß auf den Demonstrationskundgebungen immer das richtige zu sagen, damit der Zug weiterfahren darf.

Allerdings hat der Bahnhof Mine di Trasquera etwa 5 km vor der Schweizer Grenze einen so rigorosen Bahnvorsteher, dass dort ihre Reise leider fürs erste zuende ist. Aber was heißt leider, war es nicht ein großes Glück?

Die Geschichte gefällt mir fast noch am Besten. Eben weil die Charaktere so wunderbar beschrieben werden.

- Der seidene Dolch -

Bei der Geschichte wusste ich erstmal gar nicht mehr worum es ging, als ich die Überschrift gelesen habe, wobei sie eigentlich auch nicht schlecht war.

Giuseppe Gargaglia sitzt im italienischen Gefängnis und wartet auf die Entscheidung, ob er hingerichtet werden soll oder nicht. Noch vor einigen Zeiten wurde niemandem der Prozess gemacht, sondern die Gefangenen wurden einfach vor ein Erschießungskommando gestellt.

Irgendwann bekommt Gargaglia allerdings Besuch von Guido Manasse, einem der größten Strafverteidiger vor italienischen Gerichten. Gargaglia weiß zuerst nicht was er von ihm will, weil Manasse damals Opfer der plötzlichen Welle des staatlich geschürten Antisemitismus wurde und Gargaglia damals auf der anderen Seite stand.

Gargaglia glaubt zuerst es wäre eine rein ironische und rachsüchtige Gester, aber Manasse will herausfinden, ob Gargaglia bereuen kann und ob es sich lohnt ihn zu verteidigen.

Das Gespräch, dass die beiden in der Gefängniszelle führen ist sehr interessant und überhaupt nicht langweilig. Die Dinge mit denen Manasse herausfinden will, ob Gargaglia fähig ist zu bereuen, sind sehr simpel, aber dennoch treffend.

- Die Einsamkeit in Billiwoonga -

Jiri Polovicka - Sohn eines tschechischen Vaters und einer slowakischen Mutter - wandert eines Tages nach Australien aus, nachdem er während des zweiten Weltkrieges in einigen Internierungslagern hin und her gereicht wurde, was allerdings sein Glück war, weil er es so überlebte und nach dem Krieg von den Russen befreit wurde.

In Australien lernt er seine Frau Ida kennen und wird bald nicht mehr Jiri Polovicka, sondern George Pollen genannt. Die beiden lernen ein anderes Ehepaar aus Deutschland kennen, die sich mittlerweile Bill und Floss Shoemaker nennen. Zu viert machen sie ein Lokal in Billiwoonga auf, das sehr gut läuft.

Eines Tages kommen zivile Kontrolleure in das Lokal, um zu testen, ob die Wirte auch Schnäpse ohne Ausschankerlaubnis ausgeben. Im Laufe dieses Tests kommt es zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen Bill und den Testern und Jiri ist sich sicher, dass er diese brüllende Stimme schon einmal woanders gehört hat.

Diese Geschichte ist sehr schön zu lesen, auch wenn sie am Ende eher nachdenklich stimmt, was man dann auch noch einige Zeit nach dem Zuklappen des Buches tun kann.

Insgesamt ist das Buch mit seinen neun Kurzgeschichten auf jeden Fall lesenswert und wenn man die ersten zwei Seiten hinter sich gebracht hat, schafft es eigentlich jede Geschichte den Leser bis zum Ende zu fesseln. Langweilig wird es bestimmt auch nicht, denn die unterschiedlichen Geschichten sorgen für genug Abwechslung. Und auch der gute Schreibstil von Peter Ustinov macht das Buch zu einer spannenden und gern gelesenen Lektüre.


Zurück zu dir: Roman
Zurück zu dir: Roman
von Marc Levy
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn man auch den ersten Teil gelesen hat wirkt es etwas einfallslos, aber als eigenständige Geschichte dennoch sehr schön, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Zurück zu dir: Roman (Taschenbuch)
Bei diesem Buch hatte ich das Problem, dass ich gar nicht wusste, dass es "Teil 2" ist. Ich wusste nicht, dass die ganze Geschichte mit einem anderen Buch von Marc Levy anfängt - "Solange du da bist". Nun hatte ich das Glück oder vielleicht auch das Pech, dass ich den gleichnamigen Film erst vor kurzem gesehen hatte und wusste ungefähr worum es in dem ersten Buch ging. Umso enttäuschter war ich allerdings dann von diesem Buch.

In Teil 1 verliebt sich Arthur (im Film sind auch die Namen geändert) in den Geist der im Koma liegenden Lauren, entführt sie schließlich aus dem Krankenhaus, als ihre Mutter die Maschinen abstellen will und rettet ihr so das Leben. Nur erinnert sich Lauren nicht mehr an Arthur, als ihr Geist wieder in ihrem Körper steckt. So scheint der erste Teil zu enden.

Zurück zu dir beginnt damit, dass Arthur in Paris ist. Er hat sich für ein Architekturprojekt nach Frankreich zurückgezogen um gleichzeitig Lauren zu vergessen, aber egal wie weit und vor allem wie lange er fort ist, er kann Lauren einfach nicht vergessen.

Wieder zurück in Amerika zieht Arthur in eine neue Wohnung und als er seiner alten, liebenswerten Nachbarin eine neue Hundeleine kaufen will, gerät er mitten in einen Unfall. Im Krankenhaus begegnet er Lauren, die immer noch nach dem Mann sucht, der damals an ihrem Bett gesessen hat, an den sie sich aber nicht mehr erinnern kann. Doch Arthur gibt sich nicht zu erkennen.

Als er wieder zuhause ist, passiert jedoch ein - man könnte es schon wirklich "dummer Zufall" nennen. Arthur wird ohnmächtig und fällt kurze Zeit später ins Koma. Das ist wirklich das einzige was mich an diesem Buch genervt hat, weil es dem ersten Teil so ähnlich scheint. Jetzt rettet nämlich Lauren ihm im Gegenzug das Leben, ohne zu wissen warum sie sich dazu verpflichtet fühlt. Und genau wie im ersten Teil hat auch Lauren ein Rendevous mit Arthurs Geist.

Ansich ist das Buch sehr schön geschrieben und es lässt sich wunderbar lesen. Allerdings denke ich, dass man aus den beiden Büchern auch eins hätte machen können oder noch besser - wie es auch der Film macht - nach dem ersten aufhören sollen.

Trotzdem bekommt das Buch von mir vier Sterne, weil ich es als eigenständiges Buch sehr schön finde.


Ismael
Ismael
von Daniel Quinn
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz interessante Ansätze und Überlegung eines sympathischen Gorillas - teilweise aber etwas langatmig, 25. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ismael (Taschenbuch)
Das Buch fängt damit an, dass ein Mann die Zeitung aufschlägt und über eine Anzeige stolpert, in der jemand einen Schüler sucht, der ernsthaft daran interessiert ist die Welt zu retten. Und genau das macht den Mann wütend, weil er dahinter wieder irgendeinen Guru vermutet, der aus der Angst der Leute Profit schlagen will. Aber genau das macht ihn auch neugierig und so geht er zu der angegebenen Adresse.

Was er da allerdings vorfindet ist alles andere als das womit er gerechnet hat. Er betritt einen - bis auf einen Schreibtisch, einem Bürostuhl und einem Bücherregal - leeren Raum, in dem es überdies noch wie in einer Menagerie riecht. Und als sich der vermeintliche Lehrer auch noch als Gorilla entpuppt ist der Mann vollends verblüfft.

Nach und nach zieht der Gorilla Ismael den Mann aber in seinen Bann. Von ihm lernt der Mann über sich, die Menschen im Allgemeinen und ihre Rolle in der Welt nachzudenken. Auf sehr interessante Art und Weise fängt man auch selbst an, mal über die Überheblichkeit der Menschen nachzudenken und dringt mit jeder Seite tiefer in die menschlichen Überzeugungen, dass er der Herr der Welt ist, ein und fragt sich, ob wir nicht doch im Unrecht sind.

Natürlich weiß man eigentlich schon, dass es so wie die Welt sich im Moment dreht nicht weitergeht, aber man vermeidet meistens sich darüber Gedanken zu machen. Ismael macht dem Mann - oft auf etwas schwer zu verstehende Weise - klar, dass es wichtig ist über all das nachzudenken und es endlich mal in die Hand zu nehmen, damit sich etwas ändert und die Welt gerettet wird - für alle, nicht nur für die Menschen.

Ich fand das Buch sehr interessant, aber teilweise doch ein bisschen langatmig. Woran das genau lag, kann ich nicht sagen, denn irgendwie berührt es einen schon, was man von Ismael erfährt. Allerdings würde ich das Buch nicht unbedingt als Urlaubslektüre lesen!


Seite: 1 | 2