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Rezensionen verfasst von
Andreas Hahn
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Das Schwarze Auge - Memoria - [PC]
Das Schwarze Auge - Memoria - [PC]
Preis: EUR 19,91

5.0 von 5 Sternen Respekt Deadalic, 27. Oktober 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kann mich dem positiven Grundtenor meiner Vorposter eigentlich nur anschließen - Spätestens mit diesem adventure hat Deadalic gezeigt, dass sie sich endgültig nicht mehr von den Klassikern eines LucasArts etc. verstecken müssen. DSA Memoria erzählt eine traumhaft schöne (erwachsene) story, strotzt gerade zu von Atmosphäre (wunderbar gezeichnete Grafik, schöne Musik, gute Vertonung and bietet auch eine ganze Menge origineller und unterhaltsamer Rätsel.) Definitiv nochmal eine Steigerung zum Vorgänger Satinavs Ketten. Man muss allerdings auch zugeben, dass die Spielwelt Aventurien einen phantastischen erzählerischen background bietet. In jedem Fall aber hat Deadalic diese Lizenz mehr als würdig für ihr Spiel umgesetzt.
Es ist auf jeden fall klar, dass in solch ein Spiel eine Menge Arbeit, Hingabe und auch Geld fliessen. Da kann man nur hoffen, dass sich das Spiel gut verkauft - denn das ist die Voraussetzung dafür, dass auch Nachfolger erscheinen. Und die möchte ich nicht missen.


The Night of the Rabbit - [PC]
The Night of the Rabbit - [PC]
Preis: EUR 18,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Spiel mit fantastischer Musik, 25. Oktober 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ein sehr gelungenes und liebevoll gestaltetes und erzähltes adventure. Allein schon die Musik (Titelmelodie, Charaktermelodien) hätte einen Oskar verdient. Respekt Deadalic!


Drakensang: Am Fluss der Zeit
Drakensang: Am Fluss der Zeit
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 4,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisches Rollenspiel par excellence, 25. August 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Drakensang: Am Fluss der Zeit (Computerspiel)
Ich war stets eher Fan des amerikanischen "Rollenspiel-typus" seit Ultima 7 über die Bioware-RPGs bis hin zu den Elder Scrolls Teilen. Insofern stand ich den Drakensang-Teilen - trotz der guten Erinnerung an DSA Sternenschweif - eher skeptisch gegenüber. Diese Skepsis war vollkommen unbegründet, im Gegenteil. Schon der unmittelbare Vorgänger DSA Drakensang hatte viele gute Qualitäten, im Vergleich dazu war bzw. ist Am Fluss der Zeit in vielerlei Hinsicht ein Quantensprung:

Grafik: auch wenn das zugrundeliegende Gerüst dasjenige von Drakensang ist, ist der subjektive Eindruck doch jetzt ein ganz anderer. Die Umgebungen sind außerordentlich schön und atmosphärisch gestaltet und stehen dem eindrucksvollen Ambiente von Skyrim kaum nach. Ebenfalls die einzelnen Charaktermodelle können überzeugen und wurden mit viel Liebe zum Detail erstellt. Generell macht das Spiel grafisch einen sehr runden Eindruck.

Gameplay und Atmosphäre: ohne Frage die beiden stärksten Punkte. Das Spiel atmet (aventurische) Atmosphäre auf Schritt und Tritt. Zum einen durch die grafische Gestaltung, weiterhin durch die hohe Qualität der Quests (generische Quests sucht man vergebens, die Quests sind abwechslungsreich und durch die Bank interessant gestaltet), durch zahllose interessante und unterhaltsam beschriebene Objekte und Inventargegenstände und schließlich durch das hervorragende Storytelling, welches sich in den exzellent vertonen Dialogen und Monologen zeigt. So finden Dialoge nicht nur innerhalb der Gruppe oder zwischen Gruppe und NPCs statt, sondern man kann NPCs einfach lauschen, wie sie sich über verschiedene Sachverhalte unterhalten. Generell gewinnt dadurch die Spielwelt eine Menge "Leben". Ähnliches gilt für die Action-Komponente: die rundenbasierten Kämpfe machen Spaß und sind auch auf Dauer motivierend.
Eine besondere Hervorhebung - der Humor: Radon Labs hat es verstanden, ernste und tiefgründige Dialoge mit vielen humoristischen Einlagen zu würzen. Das Spiel strotzt vor Humor - allerdings ist dies ein aus der Welt heraus entstandener, tatsächlich WITZIGER Humor, der fast immer paßt, nie aufgesetzt wirkt und die Authentizität bzw. den Ernst der Story dennoch bewahrt. Gerade das Thema Humor und deutsche Adventures/Rollenspiele ist ja doch eher schwierig. In vielen deutschen Spielen der letzten Jahre wirkte der Humor im Spiel meist aufgesetzt, und - wie kann man es am besten ausdrücken - medien- bzw. realitätsbezogen (frei nach dem Motto "Minas Tirith sucht den Superstar"). Mit besonderem Grauen denke ich da an Sacred 2 zurück. Diesen Fehler sucht man in den Drakensang-Teilen, gottseidank, vergebens.

Mein einziger Kritikpunkt: dass es Radon Labs nicht mehr gibt und die Zukunft der Serie wohl mehr als ungewiss ist. Ich wünsche mir, dass man sich - vielleicht unter anderem Namen - in der Zukunft wieder an die Reihe traut und einen würdigen Nachfolger erschafft. Allerdings hoffe ich, dass es bis dahin nicht wieder über 10 Jahre dauert (siehe Zeitabstand zwischen DSA Sternenschweif/Schatten über Riva und dem ersten Drakensang von Radon Labs).


Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten - [PC]
Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten - [PC]
Preis: EUR 8,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphäre pur!, 30. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Adventures haben gegenüber waschechten Rollenspielen meist den Nachteil, dass sie auf Grund der kürzeren Spielzeit nicht ganz so tief in eine Welt "führen" können, d.h. der Immersionseffekt ist normalerweise geringer. Folglich war ich auch ein wenig skeptisch im Hinblick auf Satinavs Ketten. Daedalic hat es jedoch geschafft, diese Bedenken zu zerstreuen. Für mich war bzw. ist DSA Satinavs Ketten eines der besten adventures der letzten Jahre - selbst gegenüber der hauseigenen Konkurrenz (Whispered World, Deponia) stellt es aktuell den Höhepunkt dar und hat mir persönlich wesentlich besser gefallen (in Sachen Grafik bzw. Grafikstil, gameplay, aber auch Spieldauer und Art der Rätsel). Ich kann definitiv eine Kaufempfehlung für diejenigen aussprechen, die eher ernstere adventures mit einer tiefgründigen Geschichte und vor allem ATMOSPHÄRE bevorzugen.


Singularity
Singularity
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 5,29

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 13. Oktober 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Ich bin nicht gerade primär der Ego-Shooter-Spieler, dennoch: Singularity hat mir eine Menge Spaß gemacht. Ein (überraschend) gutes Spiel mit hervorragender Grafik, interessanter Story, innovativen Gameplay-Elementen (Zeitmanipulation) und sehr guter Atmosphäre. Bzgl. der Spielzeit: bei gemütlicher Spielweise 12 Stunden und mehr.
Fazit: ohne Einschränkungen empfehlenswert.


Sacred 2 - Gold Edition - [PC]
Sacred 2 - Gold Edition - [PC]
Preis: EUR 9,99

11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine ins lächerliche gezogene Welt, 29. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf den ersten Blick wirkt Sacred 2 durchaus hübsch: in die Gestaltung der Welt wurde viel Aufwand gesteckt, talentierte Programmierer und Grafiker waren am Werk. Aber wie der Baumeister, der sein mühsam gebautes und schönes Haus plötzlich durch eine Sprengung in Schutt und Asche legt, schafft es Sacred 2, die eigene Welt auf Grund eines völlig überzogenen, unangebrachten und alltags-/realitätsbezogenen Humors komplett zu zerstören bzw. jedwede Authentizität zu nehmen. Es scheint keinen einzigen ernst geschriebenen Text zu geben (Missionsbeschreibungen, Bücher etc.), die Protagonisten geben Kommentare wie "schöne Grüße aus Solingen" ab und führen bei Passivität disko-tanzartige Bewegungen aus, das Intro ist mit einer Art Rockmusik unterlegt - mich hat es offen gestanden selten so gegraut und ich frage mich, wie man derartige Design-Entscheidungen treffen kann - es sei denn, Sacred 2 wurde von vornherein nicht als klassisches und "tiefes" Rollenspiel konzipiert, sondern vielmehr als "Casual-Game", welches sich an der aktuellen (flachen) Medienwelt orientiert und damit sicherlich einen gewissen Mainstream in Deutschland anspricht.

Wohl gemerkt: Humor selbst in den ernsten Szenarien kann etwas Feines sein! Wieviele zahllose humoristische Elemente gibt es bspw. bei den großen Rollenspielmeisterwerken von Bioware, wie oft konnte man da lachen und auch schmunzeln. Nur ist dies ein Humor, der aus der Welt heraus generiert wird, sich in die Welt einpaßt, meist subtil-intelligent ist - mit anderen Worten: genial. Der Humor bei Sacred 2 hat mit der Spielwelt nicht das geringste zu tun: kein einzige Spruch auf den Grabstätten der Friedhöfe kommt aus der Welt, sondern wurde billig aus der aktuellen (deutschen) Medienwelt kopiert, da steht eine Statue von Peter Ustinov und ein Tuchhändler heißt "Karl Lagerelf". Ok, manchmal kann man kurz sogar etwas schmunzeln, aber von Spannung, Authentizität, Story - kurz vom dem Gefühl, sich in einer faszinierenden und in sich konsistenten Fantasy-Welt zu bewegen - davon bleibt leider nichts mehr übrig. Man stelle sich eine Szene aus Peter JacksonŽs Herr der Ringe - Verfilmung vor, Gandalf reitet auf Minas Tirith zu und über dem Eingangstor weht ein Banner mit der Aufschrift "Minas Tirith sucht den Superstar". Und ähnliches passiert bei Sacred 2 ständig.

Wer genau auf diese Art von Humor steht (und da gibt es leider doch recht viele), für den ist Sacred 2 genau richtig. Für alle anderen, die eine authentische Welt erleben wollen, wäre es die falsche Wahl. Ich habe mir danach jedenfalls das - auch nicht eben humorlose - Torchlight gekauft: ein gutes Gegenbeispiel zu Sacred 2, welches exakt diese Fehler nicht macht und wie aus "einem Guß" wirkt - da liegen Welten dazwischen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2013 12:53 PM CET


Age of Empires III - [PC]
Age of Empires III - [PC]
Preis: EUR 15,00

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphäre und Gameplay pur!, 28. Oktober 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Age of Empires III - [PC] (Computerspiel)
Als großer Historien-Fan (sowohl was die tatsächliche Geschichte als auch die Geschichte der Computerspiele anbelangt) tue ich mich mit neuen Entwicklungen und Spielen immer schwer. Dennoch, Age of Empires 3 hat bei mir einen Spielspaß-Rekord (zumindest 2008) aufgestellt, den nicht mal Anno 1701 geschafft hat. Für mich ist das Spiel eine konsequente Fortsetzung der Historien-Epen Age I und II und bringt die Atmosphäre der amerikanischen Gründerzeit sowie des asiatischen Mittelalters hervorragend rüber. Allein die Komplexität der Spielstrategien und die Fülle an Einheiten (ich spiele momentan schon zwei Monate - momentan im 2. Addon - und entdecke immer noch neue unique units) sorgen für dauerhaften Spielspaß. Und die Schlachtenerlebnisse sind so intensiv wie außer bei Supreme Commander in keinem anderen Spiel. Und noch etwas: Age III ist das erste Strategiespiel, welches mich im Skirmish-Modus motivieren kann. Normalerweise bin ich eher Kampagnen-Fan, aber die Vielfalt der Möglichkeiten, die hervorragende Grafik und immer neue Strategien und Gelegenheiten lassen die Motivation nicht abflauen. Als Beispiel wähle ich hier mal ein 3 vs 3 Skirmish-Spiel auf der Schwierigkeitsstufe "Expert" mit Portugiesen, Sioux und Azteken: man beginnt, eine Balance zwischen militärischer Aufrüstung und ökonomischer Optimierung zu finden, während man gleichzeitig bemüht ist, strategisch Gebäude und Mauern zu setzen. Nach 10 bis 20 Minuten kommt man an einen Punkt, wo man schon die drohende Niederlage fürchtet, weil der Gegner schon mit Kanonen anrückt. Mit allergrößter Mühe schlägt man - von der Sioux Reiterei im letzten Moment unterstützt - unter großen Verlusten den Angriff zurück. In der Zwischenzeit konnte man jedoch einige wirtschaftliche Upgrades erzielen und der mutige Front-Dorfbewohner hat die Mauer schon ein ganzes Stück weitergebaut. Und plötzlich rollt auch schon die erste schwere Kanone aus der Fabrik. Unterstützt durch ein paar Orgelkanonen und 10 Husaren muss diese Gruppe dem nächsten Angriff entgegnen - diesmal jedoch an der Mauer. Wenn dann die Kanonen die Infanteristen niedermähen und gleichzeitig die Husaren die gegnerische Kavallerie von der eigenen Artillerie fernhält, von der Flanke noch ein paar Huronen-Schutzschilde angreifen und im Außenposten eine Ladung Hellebardiere eintrifft - dann kommt ein Strategiefeeling auf, wie man es selten erlebt. Von kleinen, strategisch guten Scharmützeln bis hin zu großen Massenschlachten ist alles dabei.


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