3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Absoluter Tiefpunkt, 9. Juli 2009
Ich kenne Rise Against nun schon seit 2001, und bisher haben mich die Alben eigentlich immer begeistert.
Aber was die Band mit "Appeal to reason" abliefert ist für mich schlicht und einfach eine bodenlose Frechheit.
Man bemerkte bei den letzten Alben schon einen leichten Abwärtstrend, nur dass es dann ganz plötzlich so kommen sollte, damit habe selbst ich nicht gerechnet. Diese CD ist jedenfalls nichts weiter als Futter für die MTV-Generation, mit Punk oder Hardcore hat das hier rein gar nichts mehr zu tun!
Waren auf dem Vorgängeralbum immerhin noch Hammer-Songs wie "Injection" oder "Prayer of the refugee", so musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass sich auf "Appeal to reason" kein einziger Song befindet, der auch nur annähernd an Rise Against erinnert.
Keine Power, poppige Melodien - mit einem Wort: langweilig.
Einzig und alleine die Akustik-Ballade "Hero of war" ist gut gelungen.
Aber wenn ein Akustik-Song auf dem neuen Album einer ehemaligen Hardcore-Band der beste Track ist, dann bin ich der Meinung, dass da einiges schiefgelaufen sein muss.
Fazit:
Rise Against hätten definitiv bei Fat Wreck Chords bleiben sollen, dann würden sie uns wahrscheinlich heute noch mit Alben wie "The Unraveling" oder "Revolutions per minute" erfreuen.
So darf sich die Band nun gehörig was einfallen lassen, um diesen Fehler wieder auszubügeln!