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Beiträge von Amigo Del Sol
Top-Rezensenten Rang: 547
Hilfreiche Bewertungen: 6307
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Rezensionen verfasst von Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe)
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2.0 von 5 Sternen
Aus wissenschaftlicher Sicht und den heutigen Möglichkeiten leider überholt!, 3. Mai 2013
Thema / Inhalt: Das Buch stellt vier Funde von Schiffwracks aus der Wikingerzeit vor: Der Oseberg-Fund, der Gokstad-Fund, das Tuneschiff und der Borrefund. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den Oseberg- und Gokstad-Fund, diese beiden Schiffe werden durchaus ausführlich besprochen und dokumentiert. Die anderen beiden Wrackfunde sind auf ingesamt vier Seiten zusammengefasst und bildlich nicht dokumentiert. Inhaltsübersicht: Einleitung Der Oseberg-Fund - Geschichte der Auffindung - Das Schiff - Die Grabausstattung Der Gokstad-Fund Das Tuneschiff Der Borrefund Schlussbemerkungen: Bedeutung der Wikingschiffsfunde Literatur Bilderverzeichnis Bewertung: Inhaltlich ist das Buch sicherlich nicht mehr auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, wenn es um die Oseberg- und Gokstadfunde geht. Auch haben sich bei der deutsch-norwegischen Übersetzung einige Fehler eingeschlichen. Von daher sind eigentlich nur die Fotografien in dem Buch von Interesse, diese zeigen nicht nur die verschiedenen Grabbeigaben sehr detailreich, auch die beiden Schiffswracks wurden detailiert abgelichtet und durch entsprechende Zeichnungen zum Urzustand dargestellt. Sicherlich ist alles mit ein wenig Vorsicht zu genießen, da die Wissenschaft auch in diesem Segment bald 50 Jahre weiter ist. Aber die Bilder sollten zeitlos brauchbar sein - 2 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen
Gelungenes Buch für die einfache Modell-Rekonstruktion, 3. Mai 2013
Thema / Inhalt: Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit dem Nachbau von drei königlichen Booten aus der Früh- und Spät-Ägyptischen Hochkultur: King Khufu (ca. 2551-2528 B. C.) Queen Hatshepsut (ca. 1479 - 1458 B. C.) Ramses II. (ca. 1279-1213 B.C.) Die Boote basieren auf Grabfunden, sowie Inschriften in den Grabstätten. Die modellbauerische Umsetzung der Boote ist zwar teilweise sehr einfach gehalten. Es wird anhand entsprechender Schaubilder und Zeichnungen der Zusammenbau vorgestellt. Außerdem sind entsprechende Farbangaben genannt und zur besseren Vorstellung sind im Bucheinband alle drei Modelle noch einmal farbig abgedruckt. Zusätzlich erfährt man einige Hintergrundinfos zu den Schiffen und ihren königlichen Besitzern, außerdem liefern die Modelle genug Potential für Optimierungen. Bewertung: Wer einen Einstieg in den Modellbau sucht und sich für die frühe ägyptische Schifffahrt interessiert, sowie deren Flussbarken, hat mit diesem Buch einen wunderbaren und übersichtlichen Guide. Die Modelle sehen am Ende schick aus und liefern auch noch Möglichkeiten für Verbesserungen. Wenn man dann auch noch einen Jahreskalender aus Papyrus zur Hand hat (gibt es jedes Jahr u. a. bei Weltbild), sind die Segel für das Modell schon mal kein Problem... Nachteilig ist an diesem Werk allerdings, dass die Zeichnungen teilweise Freihand erstellt wurden, vor allem was die Rumpfscheiben betrifft. Aufgrund ihrer vereinfachten Darstellung, sollte das aber kein zu großes Hindernis bieten, da es auch hier zwei Wege gibt: Den Bau nach Plan und Buch oder den Bau auf Basis des Plans und des Buches mit punktuellen Verbesserungen - empfehlenswert - 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen
Die kleinen, feinen Psycho-Spielchen mit dem Hausmeister...., 3. Mai 2013
Cesar (Luis Tosar) ist Hausmeister und Rezeptionist in einem Apartmenthaus. Nach Außen hin ist er hilfsbereit und äußerst freundlich zu den Bewohnern des Hauses. Insbesondere die hübsche Clara (Marta Etura) hat es ihm angetan. Die lebenslustige, junge Frau passt so gar nicht in Cesars Welt, die vor allem durch Bitterkeit, Selbstmordgedanken und seiner sterbenskranken Mutter geprägt. So hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die junge Frau zu brechen und sie des Nachts zu besuchen... "Sleep Tight" gehört zu den atmosphärisches Psychothrillern, die nicht viel brauchen, als einen hervorragenden Hauptdarsteller und eine durchdachte Story. Ohne große Effekthascherei entwickelt sich ein kleines, packendes Psycholspielchen zwischen den Protagonisten, die an Spannung phasenweise nicht zu überbieten ist. Kenner dieses Genres werden sicherlich den Handlungsverlauf erahnen können. Im Fokus steht dabei natürlich das Schauspiel zwischen Cesar und Clara, die wunderbar mit ihren unterschiedlichen Charakteren aufeinanderprallen und Cesar sich immer neue Gemeinheiten überlegen muss, wie er das Lächeln aus dem Gesicht der jungen Frau verbannen kann. So entwickelt sich ein abgrundtief fieses Psychospiel, dass mit jeder Minute die verrinnt, sich unweigerlich ihrem packenden Höhepunkt nähert. Wer solche Kammerspiele liebt ist mit "Sleep Tight" genau richtig unterhalten - 5 Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Am Ende ist doch alles nur eine Simulation..., 3. Mai 2013
... diesen Eindruck könnte man vom jüngsten Ableger der Resident Evil-Reihe bekommen. Nachdem man sich dieses träge Sequel zu Gemüte geführt hat. Sicherlich, in Sachen Optik ist es durchaus wieder ein Genuss, wobei auch Alice alias Mila Jovovich nicht jünger wird ;o) - daher wirken die Kampfszenen - oft durch Slow-Motion künstlich in die Länge gezogen - bemüht, wirklich fetzen tun sie nicht. Hatte die Action im Ableger "Afterlife" zumindestens noch einen gewissen künstlerischen Wert, so ist dieser auch irgendwie in "Retribution" abhanden gekommen - selbst die 3D-Effekte wirken nur "gewöhnlich". Irgendwie vertraute, oft überdimensionierte Geschöpfe mit einer fiesen Einstellung zum Leben, versuchen es Alice & Co. zwar schwer zu machen. Aber selbst hier scheint den Machern die Ideen ausgegangen zu sein. Zu bemüht, aber irgendwie nicht gekonnt wirkt das Ganze. Als ob es die Macher auch geahnt hätten, wird dann zumindestens noch versucht an den emotionalen Stellschrauben ein wenig zu drehen, indem man Alice eine kleine, süße Tochter verpasst. Eine gewisse Anleihe zu Dakota Fanning aus Steven Spielbergs "Krieg der Welten" ist hier nicht zu übersehen, vor allem als es zu einer glibberigen Rettungsaktion kommt. Allerdings kreischt sie doch deutlich weniger. Aber da man schon früh erfährt, dass eh alles nur irendwie eine Simulation ist - ist es im Grunde auch vollkommen egal, ob Alice nun eine Tochter hat, eine Klon-Armee besitzt oder die Red Queen (deren Comeback kurzzeitig der einzige Lichtblick ist) doch eher eine Drag-Queen ist. Am Ende wird jeder Handlungszipfel irgendwie aufgegriffen und weiter gesponnen, egal ob die Macher dabei noch Garn in der Hand haben oder nicht. Damit der Zuschauer auch einen zweiten "bekannten" Namen auf dem Filmplakat lesen kann, wurde auch mal wieder Michelle Rodriquez reaktiviert (sogar in einer Doppelrolle). Aber sie überzeugt weder tot noch lebendig, zumal sie über diesen absolut unsympathischen "Mila-Jovovich-Blick-für-Arme" verfügt. ;o) Ach ja, wie war der erste Teil doch wunderbar spannend und inhaltlich (die kleineren Schwächen seien im Anbetracht dessen, was danach kam verziehen) durchdacht. Das war noch Zombie- und Actionflair in Reinkultur und heute: Die Zombies haben offensichtlich die Drehbuchautoren gefressen, die Umbrella Corporation interessiert sich nur für Umsätze und CGI-Effekte und Mila Jovovich muss seinerzeit einen richtig fiesen Knebelvertrag unterschrieben haben - armes Kino! 1 Stern.
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5.0 von 5 Sternen
Ideal für den Online-Versand von Paketen und Päckchen, 2. Mai 2013
Die selbstklebenden Etiketten habe ich gekauft, um damit vor allem Adressaufkleber für Päckchen und Pakete zu drucken. Die hier angebotenen Etiketten erfüllen ihren Zweck dabei 100 %ig. Durch die Zweiteilung kann man sowohl Paketadressen mit Sendungsbeleg oder zwei Päckchenaufkleber erstellen, was natürlich somit auch für weniger Papiermüll sorgt. Die Etiketten lassen sich wunderbar und einfach aufkleben und die aufgedruckten Adressen trocknen auch sehr schnell (bedrucke sie mit Hilfe eines Tintenstrahldruckers) - 5 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen
Solide Verarbeitung - ideal für den Modellbau und kleine Werkstücke!, 24. April 2013
Diese Mini-Zwinge von Bassey habe ich mir für meine Holzarbeiten besorgt - vor allem für kleinteile sind kleine, praktische Zwingen von unschätzbaren Wert. Da Zwingen natürlich einen deutlicheren Anpressdruck entwickeln können, als bspw. entsprechende Klemmen. Die hier angebotene Mini-Zwinge ermöglicht aufgrund des CNC-gefrästen Korpus präzises Einspannen des Werkstücks. Da der Korpus zudem aus Alu besteht, ist er angenehm leicht und aufgrund er Größe auch gut mit einer Hand zu handhaben. Das sich ggf. irgendwann das Gewinde herausarbeitet oder vernudelt wird, konnte ich bis jetzt nicht feststellen - Kurzum: Ich mag diese Zwingen nicht mehr in meiner Werkstatt missen - 5 Sterne!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Es gab schon bessere Sequels..., 20. April 2013
Eigentlich hat "Silent Hill - Revelation" schon in den ersten Minuten des Vorspanns bei mir verloren. Das dieser finstere und komplett düstere Ort, plötzlich über einen bedrohlichen - aber doch quietschbunten Rummelplatz verfügte. Wo ein paar ES-Clowns a la Stephen King ihr Unwesen trieben, dachte ich nur: "Wo wurde diese Idee denn geklaut?" - bei besagter King-Verfilmung oder bei Sam Winchesters gespielter Abneigung gegen Clowns in der US-Serie "Supernatural". Kurzum, das Intro von "Silent Hill - Revelation" ließ schon wieder eines erahnen: Die Story MUSSTE weitergesponnen werden, frei nach dem Motto: Größer, schneller und verwirrender, denn jeder Regisseur versucht ja auch seine "eigene Note" mit einzubringen, wenn es um Sequels geht, aber das Drehbuch darf dabei nicht zu umfangreich werden. Zusammengemixt wird das Ganze dann mit ein paar Sequenzen, die schon im Vorgängerteil auftauchten, wie die plötzliche Dunkelheit und schlitzende Krankenschwestern. Nicht zu vergessen, der absolut fiese Dämon Alessa - inzwischen wie für einen Dämon "üblich" natürlich auch vom Mädchen zur Frau herangereift - oder auch nicht!? Keine Ahnung - er hat ja nur einen Gastauftritt. Warum sollte man diese Figur auch weiter einbauen und entwickeln - sorgt ja nur für Atmosphäre, die man bei den Effekten ja eh nicht braucht. Diese sind handwerklich gut gemacht - CGI & Co machen es ja inzwischen bei jeder Produktion zu erschwinglichen Preisen möglich ;o) So ist es mal brutal, mal rummelplatz-bund und mal 3D - fesselnd ist was anderes. Dabei macht es das Weiterspinnen der Story ja eigentlich fast möglich: Nachdem Heather (Adelaide Clemens) und ihr Vater Harry (Sean Bean) jahrelang auf der Flucht waren, holt sie dann doch plötzlich die Vergangenheit ein. Schreckliche Alb- und Tagträume plagen Heather und fordern sie auf nach "Silent Hill" zu kommen. Als ihr Vater dann plötzlich zu ebenjenen Ort entführt wird, hat sie keine andere Wahl mehr - als sich den Mächten der Finsternis und des Bösen zu stellen, der bösen Finsternis... ... und damit beginnt diese krude Fortsetzung ohne wirkliche Spannung, obwohl die anfänglich durchaus gelungene, düstere Atmosphäre (vom Rummelplatz im Intro mal abgesehen) hoffen ließ, dass der Film nahtlos an den Vorgängertitel anknüpfen kann. Aber eh man sich versah, wurde wieder nur auf plumpes Effektkino setzt, garniert mit einer simplen und im Grunde komplett langweiligen Story ohne Wendungen. Selbst eine gewisse künstlerische Wertigkeit der Szenen konnte ich nicht wirklich entdecken. Die Darsteller wurden einfach nicht gefordert und liefern hier im Rahmen des dünnen Drehbuchs ein grundsolides, unmotiviertes Schauspiel ab. Irgendwann habe ich dann in einer Zeitschrift geblättert, weil mich "Silent Hill - Revelation" einfach nur noch gelangweilt hat - 2 Sterne, denn diese Fortsetzung hatte der Vorgängerteil nicht nötig.
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5.0 von 5 Sternen
Alternative-Rock wie er sein sollte!, 10. April 2013
Die Single "Ignorance" aus dem sehr guten Album "Brand New Eyes" von Paramore hat absolutes Ohrwurmpotenial, Lead-Sängerin Hayley Williams hat eine geile Stimme und der Sound zum Song geht direkt ins Ohr und in die Beine - so liebe ich den Alternative-Rock :o)
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4.0 von 5 Sternen
Bewertung durch einen AC-Neuling!, 10. April 2013
Download & Installation: Der Download der Assassins Creed 3 - Deluxe Edition über Amazon dauerte bei einer 5000er Leitung bei mir gut einen halben Tag, die Downloadrate war aber dafür schön konstant und es gab keine Unterbrechungen oder Störungen, wenn man mal vom mangelnden Sitzfleisch absieht. Auch die anschließende Installation des Spiels verlief reibungslos. Von daher kann ich den Games Download von Amazon nur empfehlen, bei Steam & Co. würde es nicht besser laufen. Zum Spielen von AC III ist dann eine Registrierung bei Uplay notwendig, grundsätzlich bin ich auch kein großer Fan von solchen Zwangsregistierungen, bei Origin kam ich bis jetzt erfolgreich drum herum, nur Steam nutze ich seit Jahren schon. Aber nur deswegen das Spiel zu boykottieren, ist mir die Sache dann doch nicht wert. Von daher die Registierung verlief auch hier reibungslos und als AC-Neuling ging es dann endlich ans Spielen: Die Steuerung: Bis ich mich wirklich an die Steuerung gewöhnt hatte, sind locker ein paar Kapitel des Spiels für draufgegnangen. Was vielleicht auch daran lag, dass ich zuletzt eher Laufen-Schießen-Rennen-Ducken-und wieder Schießen-Games gespielt habe, wo man gut mit vier Tasten über die Runden kommt. Nun muss man in AC allerdings auch noch dabei Springen, Klettern, Verteidigen und Ausweichen. Wobei es im Spiel aber auch immer wieder Momente gibt, wo die Steuerung nicht das macht, was man eigentlich anvisiert hatte... Das Spiel: Aber hat man sich ersteinmal an die Steuerung gewöhnt und alle Eigenschaften des Protagonisten kennen gelernt, fetzt das Spiel schon ordentlich. Vor allem ist es kein blindes Hau-Drauf-Game, denn bei größeren Gegneransammlungen sieht man da schnell ganz alt aus. Allerdings ist die KI stellenweise doch unausgereift - manche Gegner greifen einen im Getümmel nicht an, obwohl sie es eigentlich sollten. Schafft man es rechtzeitig zum nächsten Speicherpunkt oder Zielpunkt, gibt die verfolgende Meute schlagartig auf. Die Hintergrundstimmen, vor allem im Stadttrubel sind wahlweise in Deutsch oder Englisch gehalten und für meinen Geschmack gibt es dann stellenweise doch zu viele Videoeinspielungen. Und wäre ich ein Pfennigfuchser, müsste ich nun auch die Uniformierung vor allem der Briten kritisieren, die sich von 1756 bis 1776 nicht verändert hat und die Offiziere der Infanterie eher wie Dragoner wirken. Warum dann auch die vorhandenen Schiffe immer diesen Spielzeugpott-Charakter haben, lässt sich nur auf unausgereiftes Wissen zurückführen - die Decksdarstellungen sind widerum aber gelungen (Tipp: Im Werftbereich von Boston, darf man sich dafür ein paar schöne Linienschiffe in der Fertigstellung ansehen, die gefallen mir richtig gut und sind auch hübsch detailiert). Die Grafik: Was allererste Sahne ist, ist natürlich die Grafik, der Detailgrad ist schon enorm - zudem gibt es reichlich Gewusel, in den Städten, wie auch auf dem Land. Der Open World Charakter lässt einem zudem reichlich Zeit zum Entdecken. Was hier allerdings auch ein Kritikpunkt ist, ist der Reload bestimmter Zonen. Hat man einmal ein britisches Fort gemeuchelt, verlässt die Zone und betritt sie gleich wieder, ist das Fort gleich wieder voll besetzt, dass gibt es noch nicht einmal bei Skyrim in dem Tempo. Fazit: Die Story an sich finde ich gut gemacht - die Fiktion ist mit geschichtlichen Fakten angenehm verknüpft worden. Gewisse Anspielungen auf die mir unbekannten Vorgängerteile gibt es zwar auch und haben bei mir eine gewisse Neugier auf Assassins Creed I & II geweckt. Auf jedenfall ist Assassins Creed III ein Spiel, wo man schon einige Stunden mit verbringen kann. Vor allem auch, weil es immer wieder interessante Nebenmissionen gibt. Ich bin auf jedenfall sehr angetan von dem Game und wären nicht einige der oben genannten Ungereimtheiten, würde ich glatt die Höchstwertung vergeben - 4 Sterne hat sich das Game aber allemal verdient.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Langweilige TV-Unterhaltung mit historischen Defiziten, 3. April 2013
Während der holländische Handel unter der spanischen Seeblockade leidet, versucht eine Expedition unter der Führung von Willem Barents und Kapitän Jacob von Heemskerk im Jahre 1596 eine alternative Seeroute nach China zu finden. Hierbei wollen sie China über das Polarmeer von Norden aus erreichen. An Bord befindet sich auch Gerrit de Veer, der sich bei dieser Expedition als Mann beweisen soll, damit er seine große Liebe Cahterina endlich heiraten kann. Als die Expedition endlich aufbricht, leidet Gerrit anfangs unter dem raunen Ton innerhalb der Mannschaft. Als dann auch noch das Schiff bei Nova Zembla ins Packeis gerät, beginnt für die gesamte Schiffscrew ein Kampf ums Überleben im arktischen Winter... "Nova Zembla - Unbekanntes Land" liefert einen unterm Strich sehr seichten Plot ab. Die Story wird Anfangs gut erzählt und bleibt auch mäßig spannend. Man merkt allerdings schon das kleine Budget an jeder Ecke, garniert mit wenig Liebe zu historischen Details. Allenvoran das Segelschiff, dessen Namen wir leider in diesem Film gar nicht erst erfahren. Aber was will man machen, wenn selbst die Besatzung den Namen ihres Schiffs nicht kennt. Es gibt zwar einige schöne Vogel- und Flugaufnahmen des Seglers ohne Namen, im Detail wurde der Film dann aber wohl auf einem Museumssegler (Batavia?) gedreht. So gesehen nicht schlimm, dass habe andere Filmemacher auch schon vorher so gehandhabt. Wie allerdings eine Besatzung von ein Dutzend Männern, eine offensichtliches Segelschiff von der Größe einer Brigg mit 20 Kanonen steuern und handhaben soll, wo doch mindestens das 6 bis 7fache an Mannschaftsstärke notwendig sein sollte, ist wahrscheinlich irgendwo im Drehbuch verschwunden oder der Drehbuchschreiber war, was viel wahrscheinlicher ist, eine Landratte und hat seine Informationen aus Wikipedia gezogen. Spätestens bei den nicht-getakelten Bordgeschützen, war es auch gänzlich vorbei mit der historischen Genauigkeit. Nun denn, 80 Mann sorgen gewiss für weniger Drama als ein Dutzend, so dass man diese Rumpfbesatzung grundsätzlich schon nachvollziehen kann - glaubwürdig erscheint dies aber wohl nur dem Laien. In der ersten Stunde des Films entsteht daher ein maues Geplänkel, ganz fokussiert auf unseren Gerrit, der von der Besatzung anfangs nicht akzeptiert wird und sich deren Ansehen erst erarbeiten muss. Wirklich spannend ist das nicht, wären die hübschen Fernaufnahmen vom Schiff nicht, würde man glatt wegdämmern ;o) Spätestens aber als das Schiff im Packeis feststeckt, erhofft man sich doch ein wenig Drama und Spannung und hier verschenkt der Film eine Vorlage nach der anderen. Ziemlich linear verläuft der Plot. Es wird eine Hütte zum Überwintern aus "Spanten des Schiffs" gebaut, was die inzwischen mit den Planken des Schiffs gemacht haben, weiß der Himmel ;o) Gut, in Sachen Atmosphäre hätte man hier richtig einen raus hauen können. Aber bis auf ein bisschen Schneepuder auf den immer gut rasierten Bärten und aufgesetztes Bibbern, sieht man den Rest eher im Halbdunkeln. Dabei scheint es auch keine wirklichen Versorgungsengpässe zu geben und wäre nicht der eine oder andere Eisbär, könnte man glatt auf ein Suvivalcamp auf DMAX tippen. So plätschert auch der Rest des Films mehr oder weniger langweilig und vorhersehbar vor sich hin und am Ende merkt man doch mal wieder: Dieser Film ist reine Zeitverschwendung und passt so allenfalls ins Sonntagnachmittagsprogramm der Öffentlich-Rechtlichen - 2 Sterne.
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