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Mr.Wright

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Venetica
Venetica
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 5,29

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Macht, stärker als der Tod..., 15. Januar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Computerspiel)
Habe das Spiel durchgespielt, hier meine Bewertung:

- Grafik: (84%) Nette Umgebung, auch sehr abwechslungsreich, allerdings setzt in der Distanz Ruckeln ein, genauso fressen Nebel und Feuer unglaublich Performance.

- Steuerung: (94%) Konträr zu vieler Leute Meinung finde ich die Steuerung sehr intuitiv. Dass man 'ne Truhe nicht öffnen kann, wenn man 'nen riesen Hammer in der Hand hat, ist mir eigentlich sehr logisch vorgekommen. Auch das Laufen mit Tastatur und lenken mit Maus kennt man schon aus Spieleklassikern wie Prince of Persia und ist daher völlig okay.

- Story: (92%) Wahnsinnig packend, kenn wenige Spiele, die mich so packen und bei denen ich mit 'nem traurigen Gesicht (selbst nach stundenlangem Spielen) beenden muss, weil Klausurvorbereitung ansteht :) - Die ganze Geschichte ist mir an manchen Stellen ein Tick zu kitschig, aber da kann ich drüber wegsehen.

- Hauptcharakter: (97%) Leider keine individuelle Charaktergestaltung (was ich in Rollenspielen sehr gern hab), was bei diesem Spiel aber seltsamerweise überhaupt kein Problem für mich war: Scarlett ist wahnsinnig sympathisch und es fällt einem nicht schwer, sich mit ihr zu identifizieren. Keine unnachvollziehbaren Handlungen und Dialogoptionen, die die Meinung über die Protagonistin herabsetzen; nichts dergleichen, was in dieser Ruprik zu großen Abzügen führen müsste. (Außerdem sei angemerkt: Scarlett ist heiß!)

- Skillsystem: (82%) Einerseits nette Idee, dass man Trainer braucht, um Skills auszubilden, andererseits ein wenig frustreich, vor allem wenn Trainer, auf die man sich bisher verlassen hat, plötzlich umgebracht werden oder fliehen müssen... Zur Vielfalt: Es gibt viele verschiedene Skills, allerdings meiner Meinung nach nicht genug, vor allem nur einen wirklich coolen Flächenzauber. Auch schön ist die Tatsache, dass beinah jeder Skill im Laufe des Spiels erlernt werden kann, also Fokus auf nur eine einzige Waffe zum Beispiel ist nicht nötig, was noch mehr Dynamik in das Spiel bringt.

- Questsystem: (64%) Der eindeutig schwächste Punkt in dem Spiel nach meiner Meinung. Es gibt zwar viele und abwechslungsreiche Quests, diese jagen aber den Spieler oftmals wie ein Pingpongball von Punkt A nach B, dann wieder zurück nach A, wieder nach B, bis ausgereizt. Außerdem gab es des öfteren Aufträge, bei denen ich nicht genau wusste, was zu tun ist - und hat man es dann nach ellenlanger Suche endlich gefunden, ist der Frust, überhaupt so lange gebraucht zu haben, größer, als der Stolz, es endlich gefunden zu haben. Auch die Quest-Location-Anzeigen-Option im Questlogbuch funktioniert nicht immer und so sucht man oft den Ort des Auftrages selbst, ohne den geringsten Schimmer zu haben, wo es überhaupt lang geht.

- Kampfsystem: (86%) Sehr ausgewogen, viele verschiedene Schlagkombos; Gegnerarten, die es in den meisten Spielen nicht zu sehen gibt; Besonders cool: Gegner, die man nur in der Schattenwelt wirklich richtig sehen kann. Leider nicht viele verschiedene Gegnerarten, auch (wie oben erwähnt) zu wenige Flächenzauber (die meiner Meinung nach am meisten Spaß machen). Dafür ist das Kämpfen mit der Waffe sehr flüssig, Schlagkombos (nachdem man sie erlernt hat) bringen Dynamik in die ganze Sache. Auch der geschickte Wechsel zwischen den vier Waffenarten (Mondklinge, Schwert, Speer und Hammer) ist abwechslungsreich, denn viele Gegner präferieren (wenn man das so sagen kann) eine gewisse Waffenart, um sie besonders schnell ins Ableben zu geleiten.

- Bosskämpfe: (97%) Da hat Venetica eindeutig die Nase vorn. Sie sind extrem vielfältig, jeder Boss hat eine andere Schwachstelle und jeder Boss muss sowohl in der physischen als auch in der Geisterebene besiegt werden. Besonders macht es hier halt Spaß, die Schwachstelle des Gegners zu finden, bevor man ihn überhaupt besiegen kann. Abwechslungsreichtum zum Dahinschmelzen ^^

- Extras: (88%) Hier sind kleine Spielereien während des Spiels gemeint und die kommen hier nicht zu kurz: Türen, die sich nur mit in richtiger Reihenfolge gedrückten Knöpfen öffnen lassen; Truhen aufbrechen durch Merken einer gewissen Reihenfolge, in der die vier Dietriche bewegt werden müssen (Hilfe hier durch zwei Freunde aus der Geisterebene); Schatzkarten für viele Gebiete, die eine Schatzsuche möglich aber nicht zwingend machen; und ähnliches...

- Dialoge: (96%) Ich weiß nicht, was genau mich an den Dialogen so gefesselt hat, aber bei Rollenspielen neige ich dazu, die Dialoge zu überspringen und dann einfach im Questlogbuch nachzulesen, was zu tun ist - hier jedoch nicht so. Ich hab mir die Gespräche gerne angehört und richtig gebannt mitverfolgt. Lag es nun an der guten Story, an der extrem guten und glaubwürdigen Vertonung oder an dem Abwechslungsreichtum der Dialoge: Es kam nie Langeweile und das "Blabla, mach 'n Punkt, Du Fischkopf"-Gefühl auf, dass ich oft bei solchen Spielen empfinde.

- Soundtrack: (93%) Atmosphärischer Soundtrack, vielfältig und einwandfrei zu Umgebung und Stimmung passend, was nicht sonderlich verwunderlich ist, wenn man weiß, dass Tilman Sillescu hier mitgewirkt hat, der bereits mit den Soundtracks zu Anno 1404 und 2070 es schafft, mir einen Schauer über den Rücken zu jagen. Habe mich auch oft dabei erwischt, das Ende eines Kampfes etwas herauszuzögern, um die Kampfmusik länger genießen zu können :) - Manko: Es schien Probleme mit dem Triggern der Kampfmusik zu geben, da Kampfmusik plötzlich einsetzte, als der Gegner bereits tot war und dann ständig wieder aufhörte und wieder einsetzte und wieder aufhörte...

Wir kommen also zu einer Gesamtbewertung von 89.6%*
und runden netterweise auf neunzig und somit auf fünf Sterne auf
__________________________________________________________

*
(berechnet nach einer sehr subjektiv gewählten Gewichtung (nach meinen Präferenzen entschieden) von
Grafik: 2, Steuerung: 2, Story: 4, Hauptcharakter: 2, Skillsystem: 3, Questsystem: 1, Kampfsystem: 3, Bosskämpfe: 3, Extras: 1, Dialoge: 1, Soundtrack: 3)


Black Mirror II
Black Mirror II
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 22,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein schlechter Nachfolger, 28. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Black Mirror II (Computerspiel)
Habe das Spiel seit grade durchgezockt und muss schon sagen, dass das Spiel wirklich genial ist.
Das Ende, wie schon einige zuvor bemerkt haben, ist tatsächlich etwas... aprupt und unbefriedigend, weshalb ich der ganzen Sache einen Stern beim Spaßfaktor abziehe.
Dennoch tut das dem gesamten Ambiente keinen Abbruch.

Pro:
- Grafisch deutlich aufwendiger als der Vorgänger
- Die Fortsetzung der Story
- Antworten auf im ersten Teil aufgeworfene Fragen
- Der Humor des Protagonisten ^^
- Einige nette Rätsel und Mechanismen
- Mehrere Überraschungsmomente im Spiel bei denen der "Aha-Effekt" spürbar in der Luft liegt.
- Ein paar Szenen, in denen es gilt, schnell und richtig zu handeln, wie schon im ersten Teil in zwei Fällen.

Contra:
- Wie erwähnt, das Ende, das einen irgendwie im Regen stehen lässt.
- Manche Momente im Spiel, die einem den Eindruck geben, sie sind nur da, um die ganze Sache unnötig in die Länge zu ziehen
- Manche Schocksequenzen: da man im Spiel offenbar nicht oft genug erschreckt wird, werden dann halt mal plötzlich irgendwelche Gesichter in den Bildschirm gehalten, wonach man sich dann auch denkt: Musste das nun wirklich sein? Mein Herz hat danach getan, als müsse ich 'n Marathon laufen...
- Ein für die Kürze des Spiels etwas hoch angesetzter Preis (was bei Neuerscheinung aber beinahe zu erwarten war)

Alles in allem lohnt sich meiner Meinung nach der Kauf. Ich hatte jede Menge Spaß beim Spielen und bedauere fast, dass ich schon durch bin ^^

P.S: Kleiner Tipp am Rande: Drückt nicht zu oft die Leertaste während des Spiels. Das tut dem Spiel- und Rätselspaß nämlich keinen Gefallen. ;-)


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