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Rezensionen verfasst von
Rainbow_Dash (Salzburg)

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Liebe ist ein Nashorn: oder der längste (und peinlichste) Liebesbrief der Welt
Liebe ist ein Nashorn: oder der längste (und peinlichste) Liebesbrief der Welt
von Ulrike Leistenschneider
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ulrike Leistenschneider: Liebe ist ein Nashorn, 2. Juli 2013
Lea ist zum ersten Mal verliebt - nämlich in Jan, der eine Klasse über ihr ist. Bei ihr fühlt sich Liebe eher an wie ein Nashorn und nicht wie die berühmten 'Schmetterlinge im Bauch'. Weil sie sich nicht traut Jan anzusprechen und ihre Gefühle irgendwie ausdrücken muss, fängt Lea an einen Liebesbrief an Jan zu schreiben. Sie erzählt über ihren Alltag, ihre Familie, ihre Probleme und vor allem über ihre Gefühle zu Jan, die sie so sonderbar durcheinander bringen. Daraus wird der längste (und gleichzeitig auch der peinlichste) Liebesbrief der Welt. Und der darf niemals in Jan's Hände geraten.

Dieses Buch wurde von einem Team entworfen. Dieses Besteht aus der Autorin Ulrike Leistenschneider und aus der Illustratorin Isabelle Göntgen.
Die Autorin hat die Geschichte geschrieben und die Illustratorin hat sie mit ihren Comics und Zeichnungen ergänzt und an manchen Stellen sogar weitererzählt. Wer mehr über die Illustratorin erfahren und sich einige ihrer Werke ansehen möchte, der kann gerne ihre Homepage durchforsten: [...]
Zur Autorin Ulrike Leistenschneider habe ich leider nicht so viele Informationen gefunden. Sie wurde 1981 geboren, lebt in Stuttgart und lektoriert seit einigen Jahren Kinderbücher. Außerdem schreibt sie für die Reihe "Sternenschweif".

Das Buch selbst ist an die Zielgruppe der 11-13-jährigen gerichtet, doch das Cover und die Beschreibung haben mein Interesse geweckt und ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Das Aussehen des Covers auf dem Bild weicht etwas von der Realität ab. In Wirklichkeit sind die Farben mehr neonpink und neonorange. Es passt aber zum Buch und wirkt trotz allem nicht zu aufdringlich oder überladen!
Das Buch selbst ist eine total schöne Geschichte über die erste Liebe und was sie mit einem anstellt. Die Gefühle spielen verrückt, man ist nicht mehr Herr seiner Sinne und macht nur noch verrückte Dinge. Die Autorin hat das in sehr schöne Worte gefasst, denn "Liebe ist ein Nashorn"!
So zumindest fühlt sich Lea, um die es in diesem Buch geht. Sie hat nicht die berühmten Schmetterlinge im Bauch, sondern bei ihr trampelt regelmäßig ein Nashorn durch den Körper. Dieses Gefühlschaos wurde von der Autorin sehr schön beschrieben und ich habe mich an vielen Stellen wieder in die Vergangenheit versetzt gefühlt. Vieles kommt einem bekannt vor und man kann sich richtig in Lea hineinversetzen.
Gerade die alltäglichen Probleme sind es aber, die das Buch so anprechend machen. Die Eltern leben getrennt, man streitet sich mit der besten Freundin, man ist zum ersten Mal verliebt, der kleine Bruder nervt....
Dadurch wirkt die ganze Geschichte sehr authentisch und man braucht überhaupt keine abgehobenen Szenen, die mit dem richtigen Leben nichts zu tun haben.
Das hat vielleicht aber auch damit zu tun, dass die Charaktere so liebevoll beschrieben sind. Jeden einzelnen Charakter lernt man lieben im Verlauf des Buches, denn man kann alle Seiten verstehen. Sei es die blöde Kröten-Caro aus reichem Hause, die überall die Beste sein will oder Yasar der Mädchenschwarm....oder vielleicht die verrückte, esoterisch angehauchte Mudda, der spießige Vater und der kleine Bruder, der einfach nur der Troll ist.
Am besten hat mir aber Pinky gefallen, die etwas verrückte Freundin von Lea, mit den gefärbten Haaren und den ausgefallenen Klamotten.
Untermalt wird die tolle Geschichte aber noch von den vielen schönen und originellen Comics und Illustrationen. Isabelle Göntgen hat sich damit selbst übertroffen. Ich musste wegen den kleinen Bildchen so oft lachen und bei jedem weiteren Durchblättern fallen einem neue Kleinigkeiten auf.
Meine Favoriten sind aber ganz klar die Zeichnungen von Kröten-Caro, den kleinen Nashörnern und dem Troll als "Jabba the Hutt".
Insgesamt bin ich sehr begeistert von dem Buch, obwohl es schon seit langer Zeit nicht mehr zu meiner Altersgruppe passt. Ich hoffe sehr, dass die Autorin und die Illustratorin noch weitere Projekte zusammen starten und vielleicht auch eine Fortsetzung von Lea's Geschichte rausbringen.
Von mir gibt es jedenfalls 5 Sterne!!!!

© Das Buch-Cafè


Naschen erlaubt: Frische Ernte vom Balkon
Naschen erlaubt: Frische Ernte vom Balkon
von Kathryn Hawkins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kathryn Hawkins: Naschen erlaubt, 16. Juni 2013
Wer träumt nicht davon, frisches Gemüse aus dem eigenen Garten zu ernten?
Ohne Pestizide und Genmanipulation und vor allem, ohne dass unser Gemüse eine halbe Weltreise unternehmen muss!
Aber viele Menschen wohnen in der Stadt, haben keinen Garten und verabschieden sich somit von dem Traum, eigenes Gemüse anzubauen für immer.
Doch es ist viel einfacher als man denkt!
Viele Sorten sind sehr pflegeleicht und stellen nur wenige Ansprüche, so dass man sie ohne Weiteres einfach in Kübel und Kästen anpflanzen kann. Somit ist eine eigene Ernte auch auf kleinem Raum möglich!

Das Buch ist in verschiedene Rubriken unterteilt.
Anfangs stellt sich die Autorin vor und erzählt, wie sie selbst zur Topfgärtnerin wurde. Das ist schonmal ein interessanter Anfang.
Dann kommt ein wichtiger Abschnitt: die Autorin fasst zusammen, wie man die richtigen Samen und dazu passende Erde auswählt, wie man kleine Setzlinge züchtet und diese groß und stark bekommt. Außerdem stellt sie Gartenwerkzeuge vor, die man zum Gärtnern anschaffen sollte und handelt die wichtigsten Schädline ab, vor denen man sich in Acht nehmen sollte!

Danach werden die Pflanzen vorgestellt, die sich für Töpfe und Kästen eignen.
Hier gibt es wieder verschiedene Unterteilungen: Gemüse, Kräuter und Salate und Obst.
Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Pflanzen dann jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt.
Dabei gibt es immer ein Foto und einen kleinen Kasten, in dem "das Wichtigste auf einen Blick" steht, sowie Informationen zu Standort und Pflanzung, Pflege, mögliche Probleme, Ernten, Aufbewahren und Einfrieren.
So werden unter anderem zum Beispiel Lauch, Möhren, Kartoffeln, Bohnen, Tomaten, Paprika, Zucchini, Radieschen, Salatgurken, Heidelbeeren, Erdbeeren, Rhabarber, etc. vorgestellt.

Am Ende des Buches gibt es sogar noch eine Rezeptabteilung, damit man das selbstgezogene Obst und Gemüse auch verkochen kann.

Mein Freund und ich haben zwar viel Grund um einen Garten anzulegen, aber Schnecken und schlechter Boden haben das Anlegen eines Gartens bisher verhindert. Deshalb haben wir nach Alternativen gesucht und sind dabei auf dieses Buch gestoßen. Nachdem meine Eltern mich ermutigt haben, da sie auch in Kübeln anpflanzen, haben wir natürlich zugegriffen.
Insgesamt bin ich mit diesem Buch sehr zufrieden.
Es ist von Anfang bis Ende alles sehr gut und verständlich beschrieben, so dass sogar kleine Gartentrottel wie mein Freund und ich gut damit klarkommen.
Es werden gute Tipps und Hinweise gegeben und man kann sich Anregungen holen, mit denen man sogar noch etwas Geld sparen kann. Als Beispiel nenne ich nur mal die teuren Rankstäbe für Bohnen aus dem Gartenmarkt. Wir haben unsere Rankhilfe einfach selbstgemacht und vom Schneiden der Äste bis zur fertigen Rankhilfe hat es nur 30 Minuten gedauert. Gekostet hat es uns nur Paketschnur und etwas körperliche Arbeit beim Suchen und Zuschneiden der Äste.
Die Pflanzanleitungen sind so einfach beschrieben, dass selbst ein Gartenlaie eigentlich keine Pflanzfehler machen kann und somit gibt es auch eine gute Garantie dafür, dass das Gemüse sich gut entwickelt.
Wir haben Zucchini, Kohlrabi, Lauch, Bohnen, Radieschen, Pflücksalat, Kräuter, Auberginen, Paprika und Erdbeeren gepflanzt.
Angefangen haben wir mit dem Pflanzen Anfang Mai und schon jetzt können wir gute Ergebnisse sehen. Die Pflanzen wachsen und gedeihen und man sieht fast täglich die Fortschritte und Erfolge. Das ist natürlich ungeheuer ermutigend und sogar mein Freund, der anfangs sehr skeptisch war, ist inzwischen restlos begeistert und freut sich schon sehr auf die Ernte.
Dabei brauchen die Pflanzen nicht mal viel Platz! Wirklich jeder kann sich auf seinem Balkon oder auf der Terrasse einen kleinen Garten anlegen. Wir haben eine Fläche von 3m Länge und 1,50m Breite und wir haben immer noch Platz für weitere Pflanzen in diesem Bereich, obwohl wir oben genannte Pflanzen schon dort stehen haben!!
Einzig und allein von den Rezepten am Ende war ich nicht wirklich begeistert. Es sind zwar viele nette Sachen dabei, die sich auch wirklich lecker anhören, aber alltagstauglich finde ich diese nicht wirklich!
Da bleibe ich lieber bei meinen guten alten Kochbüchern....
Ansonsten konnte das Gartenbuch wirklich überzeugen und ich denke auch, dass es sein Geld wert ist. Viele wichtige Informationen sind hier gebündelt aufgeführt. Was allerdings nicht heißt, dass man sich aus anderen Quellen keine Informationen zusätzlich suchen soll. Wissen und lernen kann man schließlich nie genug.
Wenn es dieses Jahr wirklich so gut klappt und es eine erfolgreiche Ernte gibt, dann werden wir jedenfalls nächstes Jahr noch mehr anpflanzen, da wir dann ja schon eine gute Grundausstattung haben.
Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne. Den einen Stern Abzug gibt es aber nur für die komischen Rezepte im Buch, die meiner Meinung nach unnötig waren!

© Das Buch-Cafè


Kissed
Kissed
von Alex Flinn
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Alex Flinn: Kissed, 16. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Kissed (Gebundene Ausgabe)
Johnny ist 17 Jahre alt und arbeitet in den Ferien im Schusterladen seiner Familie. Dieser befindet sich im 'Coral Reef Grand', einem noblen Hotel in South Beach, Miami.
Er findet seine Arbeit und überhaupt sein ganzes Leben ziemlich langweilig und wäre viel lieber ein weltberühmter Schuhdesigner.
Doch sein Leben wird schlagartig auf den Kopf gestellt, als die wunderschöne Prinzessin Victoriana im Hotel absteigt. Er macht sich keine Hoffnung, dass sie überhaupt ein Wort mit ihm wechseln könnte, doch plötzlich steht sie in seinem Laden und bittet ihn um Hilfe!
Ihr Bruder - Prinz Philippe - wurde von einer bösen Hexe verflucht und in einen Frosch verwandelt. Gerüchten zufolge soll er sich in Miami aufhalten, weshalb die Prinzessin ihm nachgereist ist und Johnny soll ihr nun helfen, ihn zu retten.
Anfangs hält er Victoriana für verrückt und möchte die Geschichte schon als Witz abschreiben, aber dann überreicht sie ihm zwei magische Geschenke: ein Cape, das einen in Sekundenschnelle an jeden Wunschort bringt und Ohrstöpsel, die dafür sorgen, dass man mit Tieren sprechen kann, welche früher Menschen waren.
Als Krönung verspricht die Prinzessin Johnny viel Geld, mit dem er endlich die Familienschulden los wäre.
Er macht sich also auf den Weg, um den Prinzen zu erlösen und gerät von einer Gefahr in die nächste. Hilfe bekommt er dann jedoch unerwartet von seiner besten Freundin Meg, die selbst einige Geheimnisse verbirgt!

Alex Flinn ist eine US-amerikanische Jugendbuchautorin, die momentan in Florida lebt.
Sie hat sich vor allem darauf spezialisiert, klassische Märchen in unsere moderne Welt zu holen. So hat sie zum Beispiel Märchen wie 'Der Froschkönig', 'Cinderella', 'Die Schöne und das Biest' und 'Dornröschen' in ihrer Version mit Elementen aus der heutigen Zeit geschrieben.
Bis jetzt sind in Deutschland drei ihrer Bücher erschienen:
- Beastly
- Kissed
- Magical

Ich muss sagen, dass mich bei diesem Buch eigentlich das Cover überzeugt hat.
Ich bin leidenschaftlicher Froschkönig-Liebhaber und sammle alles, was damit zu tun hat. Als ich nun dieses Buch sah mit diesem süßen Froschkönig, der auf dem Seerosenblatt sitzt, konnte ich nicht daran vorbeilaufen.
Das Cover ist zwar sehr schlicht gehalten, wie man sehen kann, aber ich finde das auch gut so.
Der Hintergrund ist schwarz und die Schrift, die aussieht wie kleine Pflanzenauswüchse, ist in einem leuchtenden Grün gehalten. Das i im Titel ist der Stengel für das Seerosenblatt auf dem der Frosch sitzt, womit dann alle Elemente auf dem Bild wieder miteinander verbunden sind. Wirklich sehr einfach gehalten, aber trotzdem wunderschön märchenhaft und stimmig.

Das Buch selber ist flüssig zu lesen und der Schreibstil der Autorin sehr angenehm.
Ich habe sehr schnell in die Handlung hineingefunden und konnte das Buch stellenweise gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Charaktere sind alle sehr liebevoll beschrieben und man fühlt augenblicklich mit ihnen mit. Vor allem Meg hat es mir angetan und ich habe bis zum Ende mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt.
Die Geschichte findet zwar in unserer Zeit statt, aber trotzdem ist sie einfach märchenhaft inszeniert.
Alex Flinn hat es geschafft magische Elemente miteinfließen zu lassen ohne die Geschichte überladen oder unglaubwürdig wirken zu lassen.
Auch der Verlauf der Handlung war sehr stimmig, denn es gab keine Ungereimtheiten oder unpassende Textstellen.
Was ich vor allem sehr schön fand, waren die vielen Zitate aus verschiedenen Märchen, die überall zwischen den Kapiteln zu finden sind und auch mit der Handlung zu tun haben.
Dort waren zum Beispiel Zitate aus 'Der Fischer und seine Frau', 'Die Wichtelmänner' oder 'Die sechs Schwäne' zu finden.
Zwei meiner Lieblinge sind:

"...und wie sie davon berührt wurden, fielen die Schwanenhäute ab, und ihre Brüder standen leibhaftig vor ihr und waren frisch und schön." ~ Die sechs Schwäne ~

"Als er aber herabfiel, war er kein Frosch, sondern ein Königssohn mit schönen und freundlichen Augen." ~ Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich ~

Bei allen Zitaten habe ich direkt Lust bekommen, meine Märchenbuchsammlung durchzugehen und die entsprechenden Märchen zu lesen. Einige davon kannte ich auch noch gar nicht in schriftlicher Form.
Ich möchte jetzt auch nicht zuviel von der Handlung verraten, aber insgesamt bin ich von diesem Buch und der Schriftstellerin sehr begeistert und ich habe auch schon das nächste Buch - Magical - hier liegen.
Von mir gibt es für 'Kissed' jedenfalls fünf Sterne!

© Das Buch-Cafè


Die Geheimnisse der Tinkerfarm
Die Geheimnisse der Tinkerfarm
von Tad Williams
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tad Williams: Die Geheimnisse der Tinkerfarm, 16. Juni 2013
Tyler und Lucinda kehren zurück auf die Tinkerfarm und verbringen ihren zweiten Sommer dort.
Doch seit ihrem letzten Besuch hat sich einiges verändert auf der Farm – und das nicht zum Positiven.
Onkel Gideon hat Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit sein größter Feind Stillman die Farm nicht ausspionieren kann. Er hat verschiedene Zaunanlagen errichten lassen, die unter Strom stehen und neben australischen Sumpfmonstern wandeln jetzt auch gefährliche und heimtückische Mantikore zwischen den Zäunen. Das sind keine guten Voraussetzungen, um die weiteren Geheimnisse der Farm näher zu ergründen.
Zu Tylers Unmut kommt auch noch hinzu, dass Colin ihm wieder hinterher schnüffelt und ihm Konkurrenz macht auf der Suche nach dem Kontinuaskop, dem einzigen Gerät mit dem man die Verwerfungsspalte bereisen kann.
Außerdem reißt Mrs. Needle immer mehr die Kontrolle auf der Farm an sich und keiner bringt den Mut auf, sich ihr entgegenzustellen.
Als Onkel Gideon dann plötzlich verschwindet und eine Woche später krank und verwirrt wieder auftaucht, ist das Chaos auf der Farm perfekt.
Was hat es mit Onkel Gideons Krankheit auf sich? Wird er jemals wieder gesund? Welche kranken Spielchen treibt Mrs. Needle? Das sind nur ein paar der Fragen und Probleme, vor denen Tyler und Lucinda diesen Sommer stehen.

'Die Geheimnisse der Tinkerfarm' ist der zweite Band der Tinkerfarm-Reihe von Tad Williams und seiner Frau Deborah Beale.
Bis jetzt ist noch nichts über den Rest der Reihe bekannt, außer dass insgesamt 5 Bände erscheinen sollen. Band 3 ist anscheinend gerade in Bearbeitung und es ist noch nicht gewiss, ob und wann dieser erscheinen wird.

Insgesamt macht das Buch so einen guten Eindruck wie der erste Band und von der Aufmachung her hat sich nichts geändert, wie es in Buchreihen eben so üblich ist.
Die Kapitel sind nach wie vor kurz gehalten, so dass man auch nach einer längeren Lesepause wieder gut in die Handlung hinein findet.
An jedem Kapitelanfang sind auch wieder die kleinen gezeichneten Bilder, die sich diesmal aber von denen im ersten Band unterscheiden und zur Handlung im zweiten Band passen.
Die Handlung in diesem Buch knüpft fast nahtlos an die Geschichte im ersten Band an. Es ist ein Jahr vergangen und Tyler und Lucinda kehren auf die Farm zurück. Die Erlebnisse des letzten Sommers haben aber ihre Spuren auf der Farm hinterlassen.
Onkel Gideon ist immer noch davon überzeugt, dass der Millionär Stillman seine Farm ausspionieren und seine Mitarbeiter bestechen wollte. Mit dem 'Bestechungsgeld' aus dem ersten Band (Leser, die das Buch kennen, wissen was ich meine!), hat er eine riesige Zaunanlage bauen lassen, die unter Starkstrom steht. Außerdem tummeln sich jetzt grausame Kreaturen auf der Farm, um diese zu bewachen. Es ist also viel gefährlicher auf der Farm geworden, was vor allem Tyler sein Vorhaben erschwert, die Geheimnisse der Farm weiter aufzudecken.
Lucinda ist das ziemlich egal und sie konzentriert sich lieber darauf, das Vertrauen des kleinen Drachenmädchens Desta zu gewinnen. Darauf hat sie sich immerhin schon das ganze Jahr gefreut.
Als sie jedoch auf einen ehemaligen Bewohner der Farm trifft, der nichts Gutes im Schilde führt und später auch noch ein unschönes Erlebnis mit einer merkwürdigen Pflanze im alten Treibhaus hat, kann selbst Lucinda sich nicht mehr aus der Sache raushalten.
Langsam kommen Tyler und Lucinda den Rätseln und ihrem Zusammenhang auf die Spur.
Mehr als ein Bewohner der Tinkerfarm treibt ein doppeltes Spiel und es kommt auch immer mehr zu Einmischungen von Außenstehenden.
Man weiß nicht, wem man trauen soll und wen man besser meidet und es ist in der ganzen Geschichte ziemlich undurchsichtig, wer der Farm schaden will und wer nicht. Aber wer steckt mit wem unter einer Decke? Was wollen Stillman und der ehemalige Bewohner Kingaree? Weshalb bestechen beide Gideons Anwalt Mr. Dankle?
Ganz klar ist aber, dass Patience Needle eine durchtriebene Person ist und finstere Pläne schmiedet, um die Farm an sich zu reißen.
Die Kinder, vor allem Lucinda, kommen dem Geheimnis um ihre Person immer mehr auf die Schliche und versuchen ihre schlimmen Taten aufzudecken.
Tyler macht ebenfalls einige Entdeckungen, die für die Zukunft noch nützlich sein könnten!
Er kommt dem Geheimnis des Spiegels immer näher, in dem er die gefangene Grace vermutet und auch im Bezug auf die Verwerfungsspalte findet er mehr heraus. Zu verdanken hat er das vor allem Großmutter Paz, die auf der benachbarten Farm lebt.
Durch einen Zufall findet er auch mehr über das Kontinuaskop heraus und macht sich auf die Suche danach. Doch hier pfuscht im Colin Needle ins Handwerk, der Tyler bespitzelt und die so gewonnen Informationen zu seinem eigenen Vorteil nutzt. Trotzdem macht sein Charakter eine große Entwicklung durch. Er hat zwar immer noch einen Hass auf Tyler, aber man hat das Gefühl, dass er langsam Vertrauen zu Lucinda entwickelt. Seine Beweggründe für bestimmte Taten sind aber auch am Ende des Buches noch nicht durchschaut. Zu wem hält er wirklich und wem gehört seine Loyalität?
Insgesamt kann man also sagen, dass es im zweiten Band der Tinkerfarm-Reihe genauso spannend weitergeht, wie im ersten.
Wieder gibt es viele Geheimnisse zu lüften und auch das eine oder andere ergibt sich wieder am Schluss!
Leider wird man als Leser wohl noch eine ganze Weile auf den dritten Band warten müssen, da über diesen noch keinerlei Informationen vorliegen. Aber das Warten wird sich sicherlich lohnen, denn das Ende des zweiten Bandes endet sehr spannend und der Verlauf der weiteren Handlung ist sehr ungewiss und könnte sich in verschiedene Richtungen entwickeln. Man kann also sehr gespannt sein auf die folgenden Bände, deshalb gibt es von mir 4 Sterne für dieses fantastische Buch aus einer vielversprechenden Fantasy-Reihe!

© Das Buch-Cafè


Die Drachen der Tinkerfarm
Die Drachen der Tinkerfarm
von Tad Williams
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4.0 von 5 Sternen Tad Williams: Die Drachen der Tinkerfarm, 16. Juni 2013
Die Geschwister Tyler und Lucinda Jenkins leben bei ihrer alleinerziehenden Mutter.
Der Vater hat seine Frau und die Kinder vor einiger Zeit verlassen und eine neue Familie gegründet.
Die Mutter der beiden Kinder möchte deshalb einen neuen Mann kennenlernen und in den Sommerferien einen Single-Urlaub machen. Währenddessen sollen Tyler und Lucinda bei einer Nachbarfamilie unterkommen. Diese finden die beiden aber schrecklich und die Sommerferien versprechen ein Reinfall zu werden.
Doch dann kommt ein Brief bei der Familie Jenkins an. Er ist von einem gewissen Großonkel Gideon, der Tyler und Lucinda in den Sommerferien auf seine Farm einlädt.
Auf einen Farmurlaub, weit weg von der Stadt, haben die zwei noch weniger Lust und machen sich nur widerwillig auf die Reise.
Doch die Tinkerfarm ist nicht so gewöhnlich und langweilig, wie Tyler und Lucinda denken.
Die Bewohner scheinen viele Geheimnisse zu verbergen und statt Kühen und Schafen treffen die Kinder auf waschechte Einhörner und Drachen. Außerdem entdecken sie eine merkwürdige Felsenspalte, die jeder versucht geheim zu halten.
Was hat es also mit der Tinkerfarm auf sich? Und was ist diese sogenannte 'Verwerfungsspalte'? Tyler und Lucinda machen sich auf, um die Geheimnisse der Farm und deren Bewohner zu ergründen.

„Die Drachen der Tinkerfarm“ ist der erste Band einer Fantasy-Reihe von Tad Williams. Geplant sind fünf Bände und bis jetzt sind Band 1 und Band 2 erschienen.
Tad Williams ist unter anderem bekannt für seine Fantasy-Reihen „Das Geheimnis der großen Schwerter“, „Otherland“ und „Shadowmarch“.

Das Buch ist in 31 Kapitel unterteilt, die jeweils höchstens 15 Seiten umfassen. Somit ist das Buch angenehm zu lesen und man kommt auch nach einer Lesepause wieder gut ins Geschehen hinein.
Am Anfang jedes Kapitels gibt es kleine Zeichnungen, die sich aber im Laufe des Buches öfter wiederholen. Sie sind aber sehr detailliert und heizen die Fantasie an, wie das Leben auf der Tinkerfarm aussehen könnte.
Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen, da alles im Buch sehr gut aufeinander abgestimmt ist.
Die Orte sind sehr schön beschrieben und man kann sich ohne Probleme vorstellen, wie das Haus und die Stallgebäude aussehen. Etwas skurril wirkt es allerdings schon, dass eine Farm mit Fabeltieren mitten in der amerikanischen Einöde steht. Das würde eher nach England oder Schottland passen, wo solche Sagen und Legenden beheimatet sind. Dann aber wiederum ist alles so herrlich beschrieben, dass es durchaus wieder passend erscheint.
Die Charaktere wurden vom Autor ebenfalls sehr liebevoll kreiert.
Man fasst sofort Sympathien oder Antipathien für gewisse Charaktere und manche Personen im Buch entwickeln sich auch der Handlung entsprechend sehr gut weiter.
Ein gutes Beispiel dafür ist Patience Needle, die rechte Hand von Onkel Gideon.
Sie versucht die Kinder anfangs für sich einzunehmen, was ihr bei Lucinda auch vorerst gelingt. Sie merkt jedoch schnell, dass sie die Kinder nicht kontrollieren kann und zeigt den beiden dann ihr wahres Gesicht. Ihre Abneigung Tyler und Lucinda gegenüber kann sie aber vor allen anderen Bewohnern der Tinkerfarm geschickt verbergen. Trotzdem gilt sie auf dem Hof als Hexe und keiner kann sie besonders gut leiden, was sich aus Angst vor ihr aber keiner anmerken lässt.
Auch ihr Sohn Colin ist einer der unsympathischen Charaktere. Er kann Tyler und Lucinda nicht leiden und zeigt dies vor allem Tyler gegenüber. Er ist jedesmal sehr schadenfroh, wenn die Kinder sich wieder Ärger einhandeln, weil sie versuchen die Geheimnisse der Farm zu ergründen.
Dafür gibt es aber auch sehr sympathische Charaktere, die man relativ schnell ins Herz schließt. So zum Beispiel der Hüne Ragnar und der Farmverwalter Walkwell. Die beiden führen Tyler und Lucinda in den Alltag des Farmlebens ein und zeigen ihnen nach und nach die sagenhaften Geschöpfe auf der Farm. Walkwell ist zwar anfangs recht grantig, doch er taut immer mehr auf zum Ende des Buches hin.
Niedlich ist vor allem Zaza, das fliegende Affenweibchen, welches normalerweise sehr scheu ist, aber sich mit Tyler anfreundet.
Sie bringt ihn öfter auf die richtige Spur, wenn es um ein Geheimnis der Tinkerfarm geht und warnt ihn auch vor Gefahren.
Auch Tyler und Lucinda machen eine Wandlung durch. Am Anfang kamen sie sehr demotiviert auf der Farm an. Tyler hatte nur seine Computerspiele im Sinn und Lucinda wollte in der Schule beliebt sein und sich mit Freundinnen treffen. Doch immer mehr geraten die beiden in den Bann der Tinkerfarm und helfen sich gegenseitig aus brenzligen Situationen. So entdecken sie schließlich ihre Verbindung als Geschwister wieder und merken, dass es gar nicht so schlecht ist zusammenzuhalten. Durch diese Entwicklung und Zusammenarbeit kommen sie einigen Geheimnissen der Tinkerfarm schneller auf die Spur, die selbst Onkel Gideon überraschen dürften.
Man kann also sagen, dass die Handlung einen großen Spannungsbogen aufbaut, der aber mit dem ersten Band keinesfalls zu Ende geht. Im Gegenteil: Man hat zwar einige Geheimnisse der Tinkerfarm gelüftet, aber dafür stehen wieder neue Geheimnisse und Fragen im Raum.
Was für Fähigkeiten haben Lucinda und Tyler? Was ist mit Gideons Frau Grace passiert? Was hat es mit Patience Needle auf sich und was hat diese wirklich im Sinn?
Wie geht es weiter mit der Tinkerfarm und können auf Dauer alle Störenfriede ferngehalten werden? Was hat Gideons Widersacher, der Millionär Stillman, vor und welche finsteren Pläne heckt er aus, um sich die Farm unter den Nagel zu reißen? Wem kann man trauen und von wem sollte man sich besser fernhalten?
Ich bin auf alle Fälle schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band der Serie weitergeht und welche Geheimnisse und Überraschungen noch auf die Charaktere und den Leser warten.

© Das Buch-Cafè


Stirb, mein Prinz: 6 CDs (Ein Marina-Esposito-Thriller, Band 3)
Stirb, mein Prinz: 6 CDs (Ein Marina-Esposito-Thriller, Band 3)
von Tania Carver
  Audio CD
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Tania Carver: Stirb, mein Prinz, 10. Juni 2013
Eine Abrissfirma wird damit beauftrgat, eine verfallenes Grundstück zu inspizieren. Doch im Keller eines der leerstehenden Häuser entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes: ein Käfig aus Menschenknochen gebaut und darin einen wilden verwahrlosten Jungen.

Kommissar Phil Brennan und die Profilerin Marina Esposito werden mit dem Fall betraut und kommen somit auf die Spur eines kaltblütigen Serienmörders, der seit mehr als dreißig Jahren ein grausames Ritual an seinen Opfern vollzieht. Doch der Killer duldet keine Einmischung und will den Jungen unbedingt zurück.

Tania Carver ist eigentlich keine richtige Person, sondern das Pseudonym von Martyn und Linda Waites, die ihre Thriller-Reihe gemeinsam schreiben.
'Stirb, mein Prinz' ist das dritte Buch in einer Reihe, die sich um den Ermittler Phil Brennan und die Profilerin Marina Esposito dreht.
Bisher sind in Deutschland folgende Bände erschienen:
1. Entrissen
2. Der Stalker
3. Stirb, mein Prinz
Im Englischen gibt es bereits ein viertes Buch aus der Reihe mit dem Titel 'Chocked'.

In dieser Rezension geht es um das Hörbuch, welches leider gekürzt ist. Trotzdem möchte ich hier noch einige Infos zum Sprecher Achim Buch miteinbringen.

Achim Buch ist Schauspieler, der schon in zahlreichen Theaterstücken, Fernsehfilmen und Hörfunkproduktionen mitgewirkt hat. Unter anderem ist er auch als Synchronsprecher tätig
Als Hörbuchsprecher hat er schon zahlreiche Romane zum Leben erweckt, zum Beispiel Bücher von Jo Nesbø, Arne Dahl und Chris Carter.

So, jetzt aber zum Hörbuch selbst.
Zuallererst muss ich anmerken, dass die Stimme von Achim Buch sehr sympathisch klingt und er es meisterhaft versteht die einzelnen Charaktere zu vertonen. Da ich normalerweise nie Hörbücher anhöre und mich dementsprechend erst daran gewöhnen musste, kam mir das sehr entgegen und hat mir das Anhören erleichtert.
Zu der Handlung kann ich nur folgendes sagen:
Tania Carver gehört eigentlich zu meinen Lieblingsautoren im Bereich Thriller. 'Entrissen' und 'Der Stalker' habe ich regelrecht verschlungen. Doch von 'Stirb, mein Prinz' war ich etwas enttäuscht.
Von der Handlung kann ich leider nicht zuviel verraten, sonst würde ich nur unnötig spoilern und anderen den Lese- bzw. Hörspaß vermiesen.
Nur soviel: Der Hauptcharakter ist involviert, andere (wichtige) Charaktere haben Dreck am Stecken, Korruption an allen Ecken....
Normalerweise versteht es Tania Carver absolute Spannung zu erzeugen und erst am Ende alles aufzulösen, ohne dass der Leser vorher alles erfährt.
Doch dieses Werk war absolut vorhersehbar. Die Charaktere waren teilweise so platt beschrieben und haben ihre Rollen so unglaubhaft gespielt, dass es für den Leser ein leichtes war, jedem Charakter die passende Rolle zuweisen zu können. Schon bei der Mitte des Hörbuches konnte ich sagen, wer korrupt ist, wer die Polizeiarbeit sabotiert, usw.!
Auch einige Charaktere, die sich im Buch plötzlich um 180 Grad drehen, haben mich gestört.
So wird zum Beispiel aus der Prostituierten, die im Dreck lebt, drogensüchtig ist und Kinder nicht leiden kann, plötzlich eine liebende Ersatzmutter für den Sohn ihrer toten Kollegin.
Das kam doch alles schon sehr unglaubwürdig herüber.
Einzig und allein der Grund, dass die ersten beiden Bücher viel besser geschrieben waren und die Hoffnung, dass der nächste Band wieder genauso spannend wird wie die Vorgänger, haben dafür gesorgt, dass ich dieses Buch nicht ganz abschreiben will. Denn eines ist sicher: Tania Carver kann es besser!!
Da ich außerdem nur das Hörbuch mit der gekürzten Lesung angehört habe, möchte ich auch dem Buch selbst nochmal eine Chance geben.
Deshalb gibt es von mir 3 Sterne!

© Das Buch-Cafè


Mein fahler Freund: Roman
Mein fahler Freund: Roman
von Isaac Marion
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

2.0 von 5 Sternen Isaac Marion: Mein fahler Freund, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Mein fahler Freund: Roman (Gebundene Ausgabe)
R ist ein Zombie und lebt mit seinesgleichen auf einem alten Flughafen.
Eines Tages verspürt er wieder großen Hunger und geht mit ein paar anderen Zombies, darunter sein Freund M, auf die Jagd. In einem verlassenen Gebäude findet er ein paar Jugendliche, die auf der Suche nach Medikamenten und anderen überlebenswichtigen Dingen sind.
Die Zombies greifen an und R verspeist das Gehirn eines jungen Mannes. Plötzlich sieht er in der Ecke ein junges Mädchen kauern und er weiß ganz genau, wer sie ist: Julie, die Freundin des Jungen, dessen Gehirn er gerade gegessen hat.
Er spürt eine seltsame Verbindung zu ihr und hat den Drang, sie zu beschützen. So nimmt eine seltsame Geschichte ihren Lauf: die Freundschaft zwischen einem Zombie und einem Menschen.

'Mein fahler Freund' ist der vierte Roman des Autors Isaac Marion. Auf Englisch erschien das Buch bereits im Oktober 2010 unter dem Namen 'Warm Bodies'. Summit Entertainment hat sich die Rechte am Buch gesichert und dieses unter dem Originaltitel 'Warm Bodies' verfilmt. Der Film kam am 01. Februar 2013 ins Kino.
Inzwischen ist ein Prequel zum Buch erschienen, welches in Englisch unter dem Titel 'The New Hunger' als E-Book veröffentlicht wurde.
Außerdem hat der Autor bestätigt, dass er gerade an einer Fortsetzung zu 'Mein fahler Freund' schreibt.

Hmm....was soll ich zu dem Buch groß sagen.
Als ich es in die Hand nahm, gefiel mir irgendwie die Vorstellung, dass es sich um ein gänzlich neues Thema handelt.
Liebesgeschichten mit Vampiren und Werwölfen gibt es wie Sand am Meer, aber eine Geschichte, in der es um die Freundschaft zwischen einem Zombie und einem Mädchen geht, ist mal etwas ganz anderes.
In normalen Zombie-Geschichten werden die Zombies ständig als blutrünstige Monster dargestellt, die nur von ihrem Hunger getrieben werden.
In 'Mein fahler Freund' fängt R durch Julie's Hilfe an sich zu ändern und findet heraus, dass er durchaus eine Wahl hat.
Anfangs lässt sich das Buch noch sehr flüssig lesen. Man erfährt viel über den Zombie R und seine Lebensweise. Als er Julie trifft, beginnt die eigentliche Haupthandlung und ab da wurde das Buch dann ziemlich konfus.
Ständig kommen mitten in der Handlung irgendwelche Einblenden des jungen Mannes (Perry), dessen Gehirn R gegessen hat. Zeitweise ist es ziemlich schwer zu unterscheiden, ob das nun R's Gedanken sind oder die von Perry.
Auch die Beziehung zwischen R und Julie finde ich sehr unglaubwürdig. Sie zeigt keinerlei Angst oder Bedenken, ihre Zeit mit einem Zombie zu verbringen. Sehr komisch wenn man bedenkt, dass sie in einer Welt aufgewachsen ist, in der man von Zombies getötet und aufgefressen wird.
Insgesamt kommt die Handlung nur schleppend voran, um dann aber ganz plötzlich zu einem Ende zu kommen. Irgendwas dazwischen hat mir aber gefehlt, denn aus heiterem Himmel werden die Zombies plötzlich akzeptiert und nicht mehr als Feinde wahrgenommen. Doch wo ist in dem Buch die Entwicklung dorthin sichtbar?? Nur weil Julie sich mit einem Zombie anfreundet und versucht ihn zu 'heilen', werden alle anderen Zombies nicht mehr als Gefahr gesehen. Auch was es jetzt mit diesen sogenannten 'Knochen' auf sich hat, erschließt sich mir nicht ganz. Meiner Meinung nach fehlt hier ein ganz großes und vor allem wichtiges Stück Handlung.
Vielleicht war es vom Autor so beabsichtigt, weil er gerade an einer Fortsetzung schreibt, aber mein Fall war dieses Buch definitiv nicht. Deshalb gibt es von mir leider nur zwei Sterne.

© Das Buch-Cafè


Ein seltsamer Ort zum Sterben
Ein seltsamer Ort zum Sterben
von Derek B. Miller
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

12 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Derek B. Miller: Ein seltsamer Ort zum Sterben, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein seltsamer Ort zum Sterben (Broschiert)
Sheldon Horowitz ist ein 82-jähriger jüdischer Uhrmacher und lebt in New York.
Nach dem Tod seiner Frau Mabel möchte seine Enkelin Rhea, die er nach dem Tod seines Sohnes großgezogen hat, dass er zu ihr nach Oslo zieht.
Sie wohnt inzwischen dort, weil sie einen Norweger namens Lars geheiratet hat.
Es verschlägt ihn also in ein fremdes Land, dessen Einwohner und Sprache er nicht versteht. Somit hat er viel Zeit in der Vergangenheit zu schwelgen.
Das ist einer der Gründe, warum Rhea ihn für dement hält.
Sie ist sehr bemüht, dass Sheldon sich schnell am neuen Wohnort integriert und wohlfühlt. Deshalb möchte Rhea eines morgens mit ihrem Großvater und ihrem Ehemann spazieren gehen. Sheldon weigert sich jedoch und so gehen Rhea und Lars alleine los.
Als die beiden gegangen sind, hört Sheldon plötzlich Krach im Treppenhaus. Es ist ein streitendes Paar aus der Wohnung über ihm und auf einmal steht die Frau vor seiner Wohnungstür. Er öffnet ihr die Tür und die Frau (er nennt sie Vera) und ihr Sohn verstecken sich bei ihm.
Sheldon ist klar, dass die Frau und ihr Kind in Gefahr sind und möchte ihnen zur Flucht verhelfen.
Doch dann wird die Tür eingetreten und Sheldon, der sich mit dem Jungen im Schrank versteckt, muss den Todeskampf der jungen Frau mitanhören.
Als der Täter die Wohnung verlassen hat, flüchtet Sheldon mit dem Sohn der Toten.
Er weiß, dass der Mörder den Jungen sucht, auch wenn er den Grund dafür nicht kennt.
Doch Sheldon wird alles in seiner Macht stehende tun, um zu verhindern, dass der Mörder den Jungen in die Finger bekommt!

„Ein seltsamer Ort zum Sterben“ ist der Debütroman des Autor Derek B. Miller.
Dieser wurde in Boston geboren, lebte aber auch in Israel, England, Ungarn und der Schweiz und hat seinen Lebensmittelpunkt nun in Norwegen. Dort lebt er mit seiner Frau und seinen Kindern.
Bevor er Autor wurde, hat er eine Karriere als Spezialist für Sicherheitspolitik absolviert und selbst jetzt arbeitet er noch für zahlreiche Gremien der UNO und Universitäten weltweit und ist Direktor eines Forschungsinstituts.

Das Buch ist in drei größere Teile gegliedert: Teil I - Der 59. Breitengrad, Teil II - Flussratten und Teil III - New River.
Im ersten Teil geht es vorrangig um Sheldon und seine Enkelin Rhea. Sie hat ihn zum Umzug nach Oslo überredet, damit er bei ihr und ihrem Ehemann Lars leben kann. Der Auslöser des ganzen war der Tod von Sheldons Frau Mabel, die ihn für dement hielt und sich Sorgen um ihn machte. Diese Sorge hat sich auf die Enkelin Rhea übertragen, die sich verantwortlich für ihren Großvater fühlt, weil er ihre einzige verbleibende Familie ist.
In diesem Teil findet auch das Zusammentreffen von Sheldon und „Vera“ und der Mord an ihr statt und der kleine Sohn Veras kommt in seine Obhut. Die Flucht beginnt somit.

Der zweite Teil ist im Gegensatz zu den anderen relativ kurz. Der Leser wird über Sheldons Vergangenheit im Krieg aufgeklärt und wie er seinen Sohn Saul verloren hat.
Außerdem wird seine Flucht mit dem Jungen beschrieben und zum ersten Mal erfährt man auch etwas über die Geschichte und Beweggründe seiner Verfolger.

Im dritten Teil neigt sich die Flucht dem Ende zu und alle Handlungsstränge finden hier mehr oder weniger zusammen. Sheldon trifft auf seine Verfolger und auch die Polizei mischt sich jetzt aktiver ein.
Mehr kann man von der Handlung eigentlich gar nicht verraten, da man dem Buch sonst die wenig vorhandene Spannung nimmt.

Das Buch ist von Anfang bis Ende sehr politisch angehaucht. Es werden abwechselnd Szenen aus dem Vietnam- und Koreakrieg, dem Konflikt und den Massakern zwischen Serben und Kosovaren und dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust beschrieben.
Sheldon steckt immer, mal mehr oder weniger, mitten in diesen Handlungen. Die Grenzen zwischen Wahrheit und seiner Einbildung verwischen immer mehr und es fällt einem als Leser nach einiger Zeit schwer zu unterscheiden, was wirklich wahr und was frei erfunden bzw. ein Wunschtraum Sheldons ist.
Die Vermutung liegt nahe, dass er wirklich nur noch in der Vergangenheit lebt und an Altersdemenz leidet.
Diese Annahme wird auch bekräftigt, als er anfängt mit toten Personen zu reden. Er bildet sich ein, dass diese Menschen aus seiner Vergangenheit zugegen sind und ihn in verschiedenen Situationen beraten und unterstützen.
Im Buch bekommt man eigentlich auch sehr wenig von anderen Charakteren mit. Weder die Enkelin und ihr Mann, die Kommissarin oder die Verfolger werden wirklich vorgestellt und charakterlich ausgebaut. Insgesamt wirken sie sehr lieblos kreiert. Das sorgt dafür, dass man als Leser weder Sympathien noch Antipathien entwickelt. Die Charaktere sind einem einfach gleichgültig.
Auch von Paul, der ja mit Sheldon zusammen auf der Flucht ist, erfährt man nichts.
Man bekommt immer mehr das Gefühl, dass das ganze Buch nur eine Plattform für einen alten Mann sein soll, der seine Vergangenheit und sein Leben bis zu einem gewissen Grad bereut und sich wünscht es hätte anders sein können.
Auch die Ermittlungsarbeit der Polizei ist in diesem Buch einfach ein Witz. Sie wird nur am Rande der Handlung immer mal wieder beschrieben und angerissen. Doch das was man als Leser davon mitbekommt ist einfach nur langweilig.
Während die Handlung im ganzen Buch eigentlich sehr schleppend voranging, wird das Ende sehr abrupt serviert. Alle Charaktere treffen plötzlich aufeinander und dann ist das Buch zu Ende.
Man erfährt nicht, was aus Rhea und Lars wurde oder was mit Paul passiert ist.

Das Buch hat sehr vielversprechend angefangen und eine Menge Potential gezeigt, welches vom Autor aber einfach nicht genutzt wurde. Das Cover ist aber immerhin sehr schön gestaltet und spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder. Deshalb gibt es von mir noch zwei Sterne.

© Das Buch-Cafè
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2014 9:23 AM CET


Die Insel der besonderen Kinder: Roman
Die Insel der besonderen Kinder: Roman
von Ransom Riggs
  Gebundene Ausgabe

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder, 8. Mai 2013
Jacob hat als Kind eine innige Beziehung zu seinem Großvater Abraham. Dieser erzählt ihm immer abenteuerliche Geschichten von Kindern mit besonderen Fähigkeiten, die sich auf einer Insel verstecken und von Monstern gejagt werden. Er zeigt ihm sogar Fotos zu den Personen, die in seinen Geschichten vorkommen. Als Kind glaubt ihm Jacob, doch je älter er wird umso mehr glaubt er, in den Geschichten Lügen und Märchen zu entdecken. Doch eines Tages wird er eines Besseren belehrt.
Er erhält einen aufgebrachten Anruf seines Großvaters, der behauptet die Monster hätten ihn gefunden und er bräuchte Hilfe.
Jacob, der seinen Großvater für verrückt hält, macht sich auf den Weg und möchte nach dem Rechten sehen. Doch als er am Haus seines Großvaters ankommt, ist das Haus verwüstet und sein Großvater verschwunden. Jacob macht sich auf die Suche und findet ihn schließlich im nahe gelegenen Wald. Die Brust des Großvaters ist zerfetzt und mit den letzten Atemzügen versucht er Jacob vor den Monstern zu warnen und möchte, dass er die die Kinder auf der Insel findet und sich in Sicherheit bringt.
Plötzlich sieht Jacob ein Monster mit schlangenähnlichen Zungen im Unterholz, welches jedoch verschwindet.
Konfrontiert mit der Wahrheit, dass sein Großvater all die Jahre doch Recht hatte, macht er sich auf den Weg zur Insel, um endlich Abrahams Geheimnisse zu lüften.

Das Buch ist mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gestochen. Das Cover ist in Grün- und Schwarztönen gehalten und hat an den Buchecken schöne verschnörkelte Linien. In der Mitte prangt ein Foto, auf dem ein schwebendes Mädchen abgebildet ist. Insgesamt macht das Buch somit einen gruseligen und gespenstischen Eindruck.
Beim Durchblättern fallen zusätzlich noch die vielen Fotografien auf, die im Buch abgedruckt sind. Sie zeigen schwebende Kinder, Menschen mit Mündern am Hinterkopf und andere skurrile Gestalten. Man wird automatisch neugierig, was es mit all diesen Personen auf sich hat und in welcher Verbindung sie zu Abraham und Jacob stehen.

Die Geschichte fängt spannend an und man ist neugierig auf die weitere Handlung, doch mit jeder Seite wurde das Buch langweiliger.
Die Charaktere sind sehr platt beschrieben und ich persönlich konnte mich bis zum Ende des Buches nicht mit einer einzigen Person im Buch anfreunden.
Die ganze Geschichte ist so konstruiert, dass den Charakteren gar kein Spielraum bleibt, um sich entwickeln zu können. Sie werden zwar kurz beschrieben und kommen auch mit einigen Dialogen zum Zug, aber richtig in den Vordergrund tritt keiner. Selbst Jacob als Hauptcharakter kam nicht richtig zur Geltung.
Was beim Durchblättern noch als nette Idee erschien, um das Buch aufzuwerten, entpuppt sich jetzt als ziemlich störend beim Lesen. Die Fotos zeigen die Personen im Buch mit ihren Fähigkeiten. Hier habe ich die Befürchtung, dass der Autor bewusst auf ausführliche Charakterbeschreibungen verzichtet hat, da man sich ja anhand der Fotos ein Bild der Personen machen kann. Hier geht jegliche Fantasie verloren, da man ständig die Bilder und die vorgegeben Tatsachen im Kopf hat und es keine Chance gibt, die eigene Fantasie miteinfließen zu lassen. Das hat mir persönlich beim Lesen aber sehr gefehlt und meiner Meinung nach sind die Fotos einfach überflüssig.
Außerdem stören die Fotos den Lesefluss, denn immer wenn man gerade gut in der Handlung vorankommt, tauchen mehrere Fotos auf, die man überblättern muss und einen ganz aus dem Konzept bringen. Das ist ziemlich lästig und nimmt einem auch noch den restlichen Spaß am Lesen, wenn das nicht schon die Handlung an sich übernommen hat.
Bei jeder weiteren Seite wirkte die Handlung erzwungener und gekünstelter. Selbst eine Liebesgeschichte zwischen Jacob und Emma, der früheren Geliebten Abrahams, hat der Autor versucht einzubauen. Das ist ihm aber gänzlich misslungen. Es kommen absolut keine Gefühle rüber und alles wirkt recht emotionslos. Die ganze Geschichte ist sehr an den Haaren herbeigezogen und entwickelt sich ziemlich schnell so, dass alles vorhersehbar wird.

Ich habe das Buch mit großen Erwartungen in die Hand genommen und wurde sehr enttäuscht. Erwartet habe ich ein fesselndes Fantasy-Buch, da mir die Idee mit den besonderen Kindern auch sehr gut gefiel, doch im Endeffekt war das Buch nur schöner Schein.
Der Autor hat versucht möglichst viel Handlung und viele Personen ins Buch zu pressen, aber dann leider nur alles kurz angerissen, so dass am Ende nichts herauskam. Keine Spannung, keine Handlung und keine Möglichkeit die eigene Fantasie mitspielen zu lassen. Statt im Buch massenweise Fotos abzudrucken, hätte der Autor lieber die Charaktere und die Handlung ausbauen sollen. Damit wären die Seiten besser gefüllt gewesen.
Insgesamt war das Buch für mich ein absoluter Fehlgriff und nur für das schöne Cover bekommt es noch eine Bewertung von zwei Sternen.

© Das Buch-Cafè


Das Wörterbuch der Liebenden
Das Wörterbuch der Liebenden
von David Levithan
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen David Levithan: [das] Wörterbuch der Liebenden, 8. Mai 2013
Das Wörterbuch der Liebenden ist eine Hommage an die Liebe selbst.
Von A bis Z werden lexikonartig verschiedene Wörter, die mit Liebe oder Verliebtsein in Zusammenhang stehen in kleinen Textpassagen beschrieben.
Jeder Lexikoneintrag erzählt von der Annäherung zweier Menschen, vom Glücklichsein, sich entwickelnder Intimität und romantischen Zärtlichkeiten, aber auch vom verletzt werden und sich einschleichender Routine im Alltag.

Das Buch ist aufgebaut wie ein Wörterbuch. Die Wörter sind von A bis Z in alphabetischer Reihenfolge angeordnet und für jedes Wort ist eine Buchseite reserviert.
Da das Buch aus dem amerikanischen übersetzt wurde und dies die Originalsprache ist, sind auch die Wörter in amerikanischer Sprache gedruckt, da sonst die Reihenfolge des Autors aus dem Konzept gerissen worden wäre.
Neben dem jeweiligen Wort in Originalsprache ist aber jedes mal auch das deutsche Wort abgedruckt, so dass man die Wortwahl des Autors gut nachvollziehen kann.
Unter jedem Wort befindet sich eine Textpassage zur Beschreibung, manchmal jedoch auch nur ein einziger Satz.
Man könnte meinen, dass die Einträge zusammenhanglos und trocken sind, doch sie sind in Romanform geschrieben und ergeben nach und nach eine zusammenhängende Liebesgeschichte, deren Ende jedoch völlig offen ist und vom jeweiligen Leser unterschiedlich interpretiert werden kann.

Der Stil und die Erzählform waren für mich völlig neu und doch ist es mir relativ gut gelungen, in die Geschichte einzutauchen.
Mit vielen Einträgen und Sätzen konnte ich mich selbst identifizieren und ich denke, so wird es jedem Menschen gehen, der selbst einmal geliebt hat oder auch enttäuscht wurde.
An manchen Stellen wurde man traurig, weil man die negativen Gefühle nachvollziehen kann und an anderen Stellen kam ein vertrautes Kribbeln im Bauch oder Herzklopfen auf, weil man an eine bestimmte angenehme Situation denken musste.
Der Autor hat es geschafft, die Liebe mit all ihren Licht- und Schattenseiten darzustellen, ohne in eine kitschige oder Mitleid heischende Art abzudriften.
Ich persönlich habe es sehr genossen, das Buch zwischendurch im Alltag immer wieder zur Hand zu nehmen und einige Einträge zu lesen.
Vielleicht werde ich es irgendwann in naher Zukunft noch einmal zusammen mit meinem Partner lesen, denn ich denke er wird genauso viele Gemeinsamkeiten zu unserer Beziehung entdecken wie ich!

© Das Buch-Cafè


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