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Rezensionen verfasst von
Richard Engländer "Federico" (Linz)

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Hot Fuss
Hot Fuss
Preis: EUR 7,99

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viva Las Vegas !!, 29. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Hot Fuss (Audio CD)
Wenn "Smobeody Told Me" auch nicht das beste Lied der CD ist, hat es das Las-Vegas Quartett zu ihrer ersten Single-Auskopplung aus diesem Albun gewählt; ein fetziger Song mit leicht merkwürdigen Text im Refrain: "Somebody told me, you had a boyfriend, who looks like a girlfriend...".
Welcome to Vegas! Keine Ahnung, was mich zunächst bewogen hat, dieser CD überhaupt Beachtung zu schenken, Newcomer, sprich, noch nie was davon gehört, das Cover schien mir im ersten Moment sehr zurückhaltend und die Single kannte ich nur vom Namen her - okay, wahrscheinlich lag es an dem spritzigen Namen, der aber, zugegeben, auch nicht die Grenzen der Originalität sprengt. Nach einmaligen Reinhören war die CD dann gekauft - soviel dazu.
"The Killers" stammen aus Las Vegas, wie sie in einer Welt aus puren Entertainment dennoch emporsteigen, frag' ich mich immer wieder, obwohl mir dieses Album eine solide Anzahl Lieder als Antwort darauf liefert.
Glitzernd wie ihre Heimatstadt zeigt sich auch ihr Album. "Hot Fuss" bietet dem Zuhörer reine Energie, das Album stürmt mit den ersten 4 Titel los, ohne dabei an Schwung zu verlieren, erst mit "The Things I've Done" schlagen die Jungs sanftere Töne an, vorerst, eine richtige Pause wird selten gegönnt. Hier kann man getrost sagen (ohne das Wort fälschlicherweise zu benutzten): diese Band ROCKT!!
"The Killers" sind eine perfekte Unterhaltungsmaschine - nicht nur durch ihre rasante Art sich durch das Album zu bewegen zeigen sie Qualität, auch ihre Melodien gehen SOFORT (und ich meine sofort) ins Ohr und halten sich dort länger als einem manchen lieb sein wird, es kann schon vorkommen, dass man unbewusst eine ihrer Musikstücke summt - Ohrwurmgarantie. Textlich sieht's dann auch gehobener aus als zunächst erwartet, die Stimme passt und klingt motiviert, die Strophen laden zum Mitsingen ein, beim Refrain kann man gar nicht anders.
"The Killers" erfinden sich nicht neu, das erkennt man an dem Namen, aber machen ihren Job (als Newcomer) überaus gut. 80-Rock, Brit-Pop, ja, sogar Gospel vereinen sie in dieses Album, klingen manchmal streng nach "Franz Ferdinand" (nicht nur stimmlich) oder einer lauteren & anstandsloseren Version von "Hot Hot Heat". Das sich eine Band dabei überfordert oder zu viel vornimmt passiert dabei fast automatisch. Wie gesagt, sind ihre Lieder von gewaltigen Melodien verziert (den Jungs ist nichts zu schade und wertvoll um es bis ans Ende aufzuheben) dass man im Laufe des Albums wohl einfach zu viel erwartet. Ohne Frage, die ersten 4 Stücke gehören zu den besten aus "Hot Fuss", so sieht es auch gegen Ende hin immer flacher aus. Nicht das sich "The Killers" zu viel vorgenommen haben, dass was sie mit "Somebody Told Me" versprochen haben halten sie auch, nur, muss es nicht immer ZU rockig sein. So verhalten sich Lieder wie "Andy, You're a Star" oder "Everything Will be Alright", was nicht bedeutet das sie schlecht sind - im Gegenteil! Beim erstmaligen Anhören mag man die Energie aus den vorherigen Stücken vermissen, doch je öfters man die Lieder hört, umso besser werden sie.
Dennoch kann es sein, dass der Zuhörer müde wird, "The Killers" verschießen so viel Pulver, ohne dabei ihr Ziel zu verfehlen, dass man auch mal erschlafft, kaum eine Pause gehabt, schreit einen schon wieder "On Top" entgegen, fabelhafter Refrain - doch das ist ihnen wohl nicht genug, gegen Ende hin wird das Lied noch besser, noch voluminöser, man kann sich nicht erklären, woher die Jungs diese Ideen (und Ausdauer) haben. So geht es oft dahin, "On Top" ist nur das perfekte Musterbeispiel dafür. Oder: "Believe Me, Nathalie" fängt vielleicht etwas zurückhaltend an, doch man ahnt schon was kommt. Und im nächsten Moment, tanzt, singt oder feiert man einfach mit.
Man kann "The Killers" ja nicht böse sein, die Songs und Melodien die sie bieten sind wirklich grandios. Das die "ruhigeren" Stücke dann umso enttäuschender ausfallen ist vorhersehbar. Wer aber jetzt glaubt, dass nur der erste Teil von "Hot Fuss" gut ist, liegt vollkommen falsch. "The Killers" überfordern ihre Zuhörer nur, wobei es an Niveau und Qualität in keiner Weise fehlt. Dass sie jetzt aber keine Gruppe sind, die man bedingungslos vergöttert (wie zum Beispiel "Placebo" oder "Nine Inch Nails") ist klar, doch "The Killers" stehen erst am Fuße ihres Karrierebergs (der jetzt schon höher ist, als so mach anderer), mal sehen wie sich die Jungs entwickeln.
Mit "Hot Fuss" ist ihnen auf jeden Fall ein ganz großer Wurf gelungen, wollen wir nur hoffen, dass wir bald wieder etwas von ihnen hören. Bis dahin dreht sich die Scheibe rum und rum und rum, denn so tolle, schnelle, rockige Lieder wie "Mr. Brightside", "Smile like You Mean it", "On Top" und - und - und - wird es so bald nicht wieder geben.


Identität
Identität
DVD ~ John Cusack
Preis: EUR 9,46

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What's our identity?, 29. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Der Trailer machte Lust auf mehr, obwohl er mir ein falsches Bild vom Film versprach: strömender Regen, ein abgelegenes Motel und kein Kontakt zur Außenwelt. Verschiedene Gäste finden sich auf Grund verschiedener Umstände in diesem Motel wieder, es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Nacht hier zu verbringen, da der Sturm jedes Vorankommen verhindert. Die schlechte Laune ist wegen der misslichen Lage nicht unverständlich, als dann auch noch ein Polizist mit seinem "Gefangenen" eine Bleibe sucht verlieren so einige die Nerven - damit nicht genug, der Häftling hat sich befreit, es kommt zu einem Mord und im nächsten Moment ist die Hölle los. Die Zimmerschlüssel des Motels symbolisieren einen Countdown, steigt zählt er runter und die Opferzahl steigt. Haha, soweit so gut, dass wird wohl wieder ein amüsanter, "Who's the next?"-Thriller.
Die Story ist allbekannt, letzteres versuchte sich "Mindhunters" an diesem Stoff, ebenfalls ein solider und morbider Thriller, den es aber an einer gut durchdachten Story fehlte. Während sich "Mindhunters" mit der immerwährenden Frage beschäftigte, "Wer stirbt als nächstes und wer war's?", besticht "Identität" durch eine leicht psychologische Ader, die den Film zwar nicht dominiert aber durchaus spannend macht. Man sollte sich jetzt nicht auf einen unheimlichen Psychothriller à la "Schweigen der Lämmer" oder "Sieben" freuen, so interessant das Ganze auch sein mag, dieser Film setzt dennoch vor allem auf Unterhaltung, Thrill und Gänsehaut.
Neben dem Hauptstrang, wird die Geschichte eines wegen mehrfachen Mordes verurteilten Häftlings erzählt, dessen Anwalt am Vorabend der Exekution noch auf Unzurechnungsfähigkeit seines Mandanten plädiert. Im Laufe der Geschichte laufen beide Stränge zusammen. Bis dahin bietet der Film aber noch gut gesetzte Pointen, interessante Charaktere (chariSmarty, John Cusack überzeugend als scharfsinnigen und trotz einiger Klischees facettenreichen Ex-Polizist) und einer spannenden bis unheimlichen Story.
Ray Lioatta glänzte schon in "Hannibal" hier übernimmt er wieder den Part des zwielichtigen Polizisten, Amanda Peet scheut trotzt aller Ernsthaftigkeit nicht ihren Humor aber zeigt auch in spannenden Momenten Größe. John Cusack ist ein wahres Talent und meistert seine Rolle, wie gesagt, sehr eindrucksvoll. Und dann noch Alfred Molina, ein spitzen Schauspieler, zu dessen Kunst man kein Wort mehr verlieren muss. Soviel zu den Hauptcharakteren, die doch ab und an von den grandiosen Nebendarstellern in den Schatten gestellt werden (allein der verzweifelte Stiefvater, der die Situation trotz seines Kontrollwahns nicht beherrschen kann ist eine Klasse für sich, fantastisch!). Die Story beginnt ganz "harmlos" und lässt auf einen soliden Krimithriller schließen. Dabei stürzt der Film gleich los: mit einer schnellen Schnitttechnik und tollen Soundtrack werden die einzelnen Szenen analysiert, "nichts geschieht ohne Grund" - so wird erklärt warum die Telefonleitung nicht mehr funktioniert oder warum es die verschiedenen Gäste hierher verschlägt hat. Im Laufe der Geschichte nimmt die unheimliche Stimmung zu, die Schockeffekte könnten besser sein, ebenso wie der Film trotz allem mir etwas zu kurz geraten ist, aber ansonsten stimmt fast alles. Die Inszenierung ist gut, die Story bewegt sich immer mehr an den Rand des Übernatürlichen und überzeugt mit so einigen Überraschungen. Das Ende ist echt stark, vielleicht haben sich die Drehbuchautoren bei der Wahl des "Mörders" etwas zu übernommen, der Schock tendiert zwischen "Was - der ist es???" und "Lustig - der ist es!!".
Aber letztendlich überwiegt der Eindruck eines intelligenten, pointierten und unheimlichen Thrillers, der eigentlich viel mehr als das ist.


Memento (2 DVDs)
Memento (2 DVDs)
DVD ~ Carrie-Anne Moss

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Do you remember, Leonard?", 29. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Memento (2 DVDs) (DVD)
Was macht diesen Film genial? Ist es der Fakt, dass er sich ungewöhnlicherweise nach hinten anstatt nach vorne bewegt? Ist es die fantastische Story, mit einem tollen Drehbuch und der perfekt zusammenpassenden Inszenierung? Ist es Guy Pearces (alias Leonard) charismatisches Schauspiel? Sind es die stillen Momente, in den Leonard über seine Existenz und die Notwendigkeit von Erinnerungen nachdenkt? Sind es immer wieder die Szenen, in denen er versucht sein Rätsel zu lösen - was ist geschehen, was tue ich hier - und dabei sich selbst wie auch Zuschauer in die Irre führt?
"Wie können meine Wunden heilen, wenn ich Zeit nicht empfinden kann?"
Wohl ist es alles zusammen, was diesen Film zu dem macht was er ist: unglaublich. Die Geschichte ist bekannt; Leonard kann sich an nichts erinnern, was länger als ungefähr 10 Minuten her ist. Dies behindert ihn ziemlich auf der Suche nach den Mann der seine Frau vergewaltigt und ermordet hat. Leonard hat Rache geschworen, anhand Notizen, Tatoos auf seinem Körper, und Fotos von wichtigen Personen "merkt" er sich, was er bisher raus gefunden hat. Von diesen Notizen hängt sein Leben ab - und, falls er es schafft sein Ziel zu erreichen, letztendlich auch das Leben eines anderen.
Das der Film am Ende anfängt und somit sich mit jeder Szene nach hinten arbeitet ist nicht nur reine Spielerei des Drehbuchautors, nein, es ist notwendig damit die Geschichte überhaupt funktioniert. „Memento" ist ein Rätsel, zugegeben es gibt um einiges komplizierte Filme und spätestens nach dem zweiten mal wird man alle Zusammenhänge verstanden haben, dessen Lösung aber nicht wie sonst am Ende der Geschichte steht, die Pointe befindet sich, sozusagen in der Mitte des Ganzen. Um die erfolgreich zu inszenieren bewegen sich zwei verschieden Storylines der alles erklärenden Lösung abwechselnd entgegen. Soweit so gut.
Hier aber kommt der Inhalt des ausgeklügelten Systems dazu. Da der Protagonist sich nichts Neues mehr merken kann, wird der Zuschauer in Reihen von Missverständnissen gezogen, die dann mit einer neuen, letzten Szene bei Seite geräumt werden, während sich wieder neue Fragen erheben. Und immer wieder. Was sich zu Beginn (oder sollte man Ende sagen?) des Films als verwirrendes Knäuel verschiedenster Ereignisse und Geschichten zeigt, löst sich dann nach und nach auf - zuerst versteht man das System hinter dem sich die Geschichte verbirgt, dann knüpft man Zusammenhänge und schließlich beginnt man zu rätseln, schafft es vorwärts in die Vergangenheit zu denken.
otnemem. Das hält die Geschichte wohl am Leben. Die Spannung was wohl als nächstes geschieht, falsch, was als nächstes geschehen ist, bannt den Zuschauer regelrecht; die Neugier wie es dazu gekommen ist, die Bedeutung der Szene zu verstehen. "Memento" ist kein Film, bei dem man sich mal seelenruhig zurücklehnen kann und die Bilder einfach vor sich abspielen lässt, er verlangt etwas von seinen Zuschauern ab, nämlich sich zu "erinnern". Damit schafft "Memento" eine unglaubliche Spirale, auf welche dieses Meisterwerk basiert. Geschichte und Form wie der Film gemacht worden ist fügen sich perfekt zusammen, das fehlerhafte Erinnerungsvermögen von Leonard, der Zwang, sich an alles zu erinnern geben dem Titel die passende Bedeutung und dann noch die philosophischen Ergüsse des "Helden", der nicht einmal weiß wieso er „diesen" Anzug trägt und dabei über das reflektiert was einen Menschen letztendlich ausmacht...
... nämlich seine Erinnerungen, das was ihn am Leben hält, selbst wenn sie falsch sind - und das mag wohl der springende Punkt des Ganzen sein. Doch bis man alles versteht, genießt man noch einen furchtbar guten Film, an den man sich sicherlich noch lange Zeit später erinnern wird.


Neon Golden (Standard Version)
Neon Golden (Standard Version)
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 29,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unkonventionelles Meisterstück, 27. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Neon Golden (Standard Version) (Audio CD)
Auffallend edel und gleichzeitig subtil verlockend präsentiert sich das rostrote Cover des "Neon Golden" Cover von The Notwist. Im CD-Laden mag das Auge vielleicht daran vorbei schweifen, doch sollte man einen nähern Blick wagen, offenbart sich einem ein wahres Meisterwerk musikalischer Größe.
Aufmerksam wurde ich auf diese Band durch ihren Song "Pilot", ein zunächst unscheinbares und etwas merkwürdiges Musikstück. Zurückhaltende Instrumente, unterlegt mit einem scheun Rhythmus, balladenänlich, aber doch anders. Hinzukam dann eine einschmeichelnde und sanftraue Stimme, im Refrain von wunderbarem Streichinstrumenten begleitet - ich war gebannt. Vom ersten Mal an ließ mich das Lied nicht mehr los und ich wusste, dass ich umbedingt mehr von "The Notwist" brauchte. Was mir dann mit "Neon Golden" präsentiert wurde, übertraf jede meiner Erwartungen.
"Anders", ist wohl die perfekte Beschreibung für dieses Album. Unkonventionell geraten die Jungs von "The Notwist" auf eine schiefe Tonbahn. Seltsame, bemerkenswerte Taktschläge zieren beinahe jedes Lied - man merkt, dass jeder der Titel mit ungewöhnlicher Konzentration und Sorgfalt produziert bzw. arrangiert wurde.
...anders... und dann - genial. Wunderbar, unverzichtbar... "Neon Golden" mutiert mit jedem Stück zu einem Erlebnis, langsam, manchmal belastend & deppresiv trägt es eine fröhliche Traurigkeit, hoffend und verloren singt sich eine nie aufbrausende Stimme durch das Album. Was "The Notwist" jetzt sind oder (nicht) sein wollen, kann man dabei schwer definieren: einerseits haltet sich die Musik auf teils elektronischer Ebene, andererseits zeichenen sich deutlich alternative Rockeinflüsse ab - die Frage nur; wie hört sich sowas an? Wie kann sich sowas anhören? Änlich wie Björk kann man "The Notwist" kaum auf etwas fixieren - manchmal, schön rhythmisch und melodisch, dann änlich wie die isländische Musikelfe, unnatürlich und experementiell, einiges hört sich vorerst "falsch" an, löst sich aber dann in eine, um nicht zu sagen, perfekte Melodie auf... "The Notwist" sind DAS, was Musik wohl letztendlich ausmacht: gefühlsbetont, ergreifend und (ganz simpel) nie langweilig.
"Neon Golden" besitzt eine Vielfalt an Abwechslung; "Pick up the Phone", "One with the Freaks" & "Consquence" gehören sicherlich zu den schon oft genannten Diamanten dieser Schatztruhe, gelten auch als Anspieltipp, wenn man sich aber das beste bis zum Schluss aufheben will, hört man sich das Album doch erst zu Hause an - einstimmend und dem Titel ensprechend passend zu Beginn "One Step Inside Doesn't Mean You Don't Understand", eine Strophe Text, ruhig dahin gleitende Musik - und man weiß jetzt schon: dieses Album nehm' ich bis zum Ende hin nicht mehr aus dem CD-Player! Dann begegnen einen Glanzstücke wie "Pilot", die Vielfalt und Innovativität von "The Notwist" kommt hier besonders gut zur Geltung, weil das Lied von Beginn, Refrain hindurch, bis zum Ende seine verschiedenste Seiten zeigt - wie eigerntlich die ganze Zeit bei "Neon Golden". Später zerreist es einen innerlich bei "Pick Up the Phone", was ist das, fragt man sich bei "Trashing Days", noch bemerkensmerkwürdiger geht es bei "This Room" und "Solitaire" zu, wobei "One With the Freaks" erfrischt. Doch "The Notwist" will nicht aufhören zu überraschen, beinahe quälend und geradezu "seltsam" gibt sich Namensgeber "Neon Golden" die Ehre, vielleicht deshalb das anstrengentse Lied der CD - dann in "Off the Rails" mischen sie sogar klassische Elemente bei. Wow...und wenn man denkt man hätte schon alles gehört, dann - dann kann man sich völlig in "Consequence" fallen lassen, "...you're not in this movie, you're not in this song..." - spüren Sie die Gänsehaut?
Und wieder: was haben die sich dabei gedacht? Einmal hören sie sich an wie "Björk", dann wie "Sophia", dann kommt einen doch "Lali Puna" in denn Sinn, dann alles zusammen, streng elektronisch - hört man da Industrial heraus? Und im nächsten Moment doch IndependentRock? Kann das sein? Irgendwann geht's nicht mehr, "Neon Golden" lässt sich zwar in jede einzelne Note zerlegen, so sehr man aber auch versucht alles genauestens zu analysieren, am Ende hört sich dann doch wie "The Notwist" an: einzigartig - einfach schön. Punkt.


Haunted Hill
Haunted Hill
DVD ~ Geoffrey Rush
Wird angeboten von grillonkel
Preis: EUR 18,94

14 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Glitter Grusel & Trash Terror, 9. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Haunted Hill (DVD)
"Schrecken wie es aus einem Hollywoodfilm nicht anders sein könnte..." - so, oder so ähnlich, hört sich ein Satz ziemlich zu Beginn des Filmes an. Erschreckend WIE nah diese Beschreibung zu diesen Filmchen passt.
Die Story ist nicht neu, wie auch bei einem Remake: eine Gruppe von Menschen wird dazu eingeladen eine Nacht in einem Haus zu verbringen, eine nette Party bei Nacht, und der Organisator lässt dafür auch eine Million springen. Einzige Bedingung; man muss die Nacht überleben... *grusel*
Was aber nicht bekannt ist: das Haus ist verflucht! Es besitzt ein Eigenleben und bald sehen sich Gäste samt Gastgeber & dessen Frau als Gefangene in ihrem eigenen (gemieteten) Heim! *gruselmalzwei*
Von Anfang an ist klar, dass es sich hierbei wieder einmal um eine typische Hollywood-Komerz Verfilmung aus dem Hause der "Dark Castle" Studios handelt. Zuletzt versuchte sich die Produktionsschmiede mit "Gothika" an subtileren Geschmäckern, was aber letztendlich (wie auch bei den anderen Werken "Ghost Ship" und "13 Geister") in reine Effekthascherei ausartete. "Haunted Hill" ergeht es dabei nicht anders. Der Film beginnt mit klein-brutalen Szenen (Arzt seziert an lebenden Menschen, Hals wird mit Bleistiften durchstoßen, etc.). Dann - das Geisterhaus beginnt zu leben und setzt all seine Special-Effects ein um seinen Gästen das (noch restliche) Leben so gruselig wie nur möglich zu machen. Schnitt folgt auf Blitz, Donner und Monster-Sound, dass dabei die Story nur so in fetzten fliegt.
Und dabei hatte diese nicht einmal soviel zu bieten um sie derart zu zerstückeln. Das Drehbuch erstreckt sich mit zahllosen Horrorklischees (kleines Zitat: "Bleiben Sie hier, da sind Sie in Sicherheit" - kleines Ratespiel: was geschieht wohl als nächstes?), die Zahl der "wirklichen" Schockeffekte kann man an zwei Fingern abzählen und...
...und die Charaktere. Wirklich überzeugend sind wohl nur der versnobte Gastgeber und der gestresste Vermieter. Geoffrey Ruth & Chris Kaftan spielen ihre Rollen ausreichend bis gut, oft unfreiwillig komisch - der Rest der Truppe ist nur Zusatz, schauspielerisch hält man sich eher raus und versucht durch die bloße Anwesenheit zu überzeugen. Schreien und rennen kann jeder, dem gesprochenen Text aber einen Sinn und Überzeugung zu geben, daran scheitern einige dieser Schauspieler.
Weiters ist klar das die Personen in Film wohl keine tieferen Einblicke in ihren Charakter zulassen werden, bis auf eine einzige Wendung in der Geschichte, bleiben alle Darsteller in ihrer Rolle stecken ohne sich zu entwickeln. Dabei hätte die Grundidee doch so einiges zugelassen; wer die Nacht überlebt erhält den Gesamtbetrag von 5 Millionen Dollar, wenn jeder überlebt "nur" 1 Million. Jeder der Personen ist mit einer Waffe ausgestattet, keiner kann entkommen... psychische Einblicke hätten hier ganz gut gepasst, Geldgier, Paranoia, Misstrauen - das menschliche Wesen wie es schon öfters in Filmen wie "Ein einfacher Plan" oder "Cube" zur Schau gestellt wurde. Aber, nein, dieser Film hat diese Art von subtiler Spannung ja nicht nötig...
Und diese Logik! Ähnlich wie in "13 Geister" scheint die Gefahr aus dem Keller zu kommen (hey! Im Esszimmer ist noch keiner gestorben!), aber anstatt dass unser Grüppchen in der sicheren Zone bleibt, wandern sie seelenruhig durch die düsteren Gänge des unheimlichen und morbiden Kellergeschosses und finden auch immer einen (banalen) Grund dorthin zurückzukehren - tja, dasselbe Phänomen wie schon bei "13 Geister".
Und wieso sollte man dem einzigen Menschen der anscheinend etwas über das Haus weiß, keine Beachtung schenken. Chris Kattan schreit, plappert und warnt vor sich hin - wer hört's? Es scheint so als würden Protagonisten aus Horrorfilmen immer ohne Vorkenntnisse in einen solchen Film zu stolpern (jaja, "Scream" lässt grüßen). Hätte auch nur einer der Filmfiguren jemals einen Mainstreamhorrorfilm gesehen, wüsste er, dass man nicht in den dunklen Keller geht, dass der Erschossene nicht tot ist, dass man DIESE Tür auf keinen Fall öffnen oder zerstören darf oder dass man nie alleine wo warten soll - die Regeln des Genre.
All das und noch vieles mehr nimmt "Haunted Hill" an sich - dieser Film scheint keine Gnade vor dem logischen Menschenverstand zu haben. Natürlich (?) hat dieser Film auch positives zu bieten, sonst wäre da oben nur ein Stern zu sehen; einige der erzeugten Bilder waren sehr gut gemacht und auch mit gewisser Freude zu betrachten, zwar verursachten sie bei mir keinerlei Gruseln, aber waren ganz nett anzusehen; die Halluzinationen die Geoffrey Rush während seiner "Überreizung" erlebt, der Blick durch die Kamera, wieder Rush wie er durch seinen Wahnsinn "schwimmt", etc.
Auch der Soundtrack hat einige Höhen zu bieten: Marilyn Mansons Coverversion von "Sweet Dreams" bringt zwar keine Atmosphäre aber mächtig Stimmung, die Bilder waren dazu auch passen geschnitten - dann noch die Szene in der sich der Trupp Gefangener auf die Suche nach dem verschwunden TV-Star macht, begleitet von donnernden ElektroRock - nicht passend für einen Horrorfilm, aber das Lied ist cool. ;)
Letztendlich hat sich "Haunted Hill" den zweiten Stern auch durch seinen übermäßigen Trash-Faktor "verdient": die Gäste stehen vor dem Haus und böse Orgelmusik bricht über sie hinein, während sie fasziniert auf das Gebäude blicken. Wer lächelt da nicht und schüttelt den Kopf, so etwas kann man manchmal nicht mehr ernst nehmen, so sehr man sich auch bemüht, aber viele der Szenerien sind schon so abgegriffen und wiederholt überspitzt dargestellt - es lebe der B-Movie, könnte man an solchen Stellen denken. Oder der Topf voll Blut (natürlich ist es Blut, was sonst?), oder das halbe Gesicht des Wärters, oder.... Trash Pur!
Doch trotz allem meint es der Film ernst, irgendwann hört man auf sich über die Sinnlosigkeit des Films zu amüsieren und ärgert sich nur noch. Selbst eingefleischte (netter Begriff im Zusammenhang mit diesem Genre) "Dark Castle"-Fans und Nervenschwache werden sich bei dem völlig überladenen Effekt-Finale langweilen, zu viel passiert, zu schnell passiert es und nicht einmal die Tolerantesten unter uns könnten so ein Ende akzeptieren. Dafür ist es einfach zu klischeehaft, unlogisch, grob gesagt: bescheuert und - ach, einfach "Mainstream". Das den letzten Überlebenden dann auch noch absurderweise die 5 Millionen zu flattern (erklärt mir mal bitte jemand wie ein Briefumschlag vom Erdgeschoss auf den Dachboden kommt? ALLEINE?!) bemerkt man dann gar nicht mehr.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2008 1:08 AM CET


Girls Club - Vorsicht bissig!
Girls Club - Vorsicht bissig!
DVD ~ Lindsay Lohan
Preis: EUR 5,55

43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bissig, böse, bitter - und unglaublich witzig!!, 18. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Girls Club - Vorsicht bissig! (DVD)
Nichts Gutes könnte man unter dem unspektakulären Titel "Girls Club", OT als "Mean Girls" bekannt, erwarten. Doch hinter der Fassade des sich als scheinbar typischer Girlie-Klischee-Teeniefilm, versteckt sich mehr als ein billiger Abklatsch des schon x-mal gesehenen Teeniemovie à la "Eine wie keine", oder der (auf immer weiter sinkenden Niveau) Kult "American Pie". Ob man sich jetzt schon im Vorfeld vom Trailer abschrecken hat lassen, oder denkt, dass man schon aus dem Alter herausgewachsen ist, indem man sich Filme die für eine gewisse Zielgruppe bestimmt sind "prinzipiell" nicht mehr anschaut, ODER unter dem Titel und den dazugehörigen Filmplakat nur Böses erahnt... Es gibt einiges was dafür spricht, sich diesen Film erst gar nicht mal anzuschauen. Doch dabei kann "Girls Club" einiges bieten.
Als die 16jährige Cady (gespielt von "Freaky Friday"-Star Lindsay Lohan), nach jahrelangen Privatunterricht in Afrika, zum ersten mal auf eine öffentliche amerikanische Highschool, merkt sie sofort, dass das Leben eines "normalen" Teenager in Amerika die reinste Hölle sein kann.
Es fängt auch nicht wirklich gut an: Knapp entgeht sie einer unangenehmen Begegnung mit dem Schulbus, doch was sie im inneren des Schulgebäudes an ihrem „ersten Tag" erwartet ist weit aus schlimmer: misstrauische Lehrer, unfreundliche Klassenkollegen und hinzu kommt, dass Cadys gesellschaftlicher Stand in der "High School High Society" als Neuankömmling nicht gerade hoch ist. Dass macht es ihr nicht gerade leicht Freunde zu finden, zu dem Teenager richtig fiese Bestien sein können. Ohne einen Platz in einer Clique zu finden, beendet Cady ihren ersten Schultag auf der Schultoilette, wo sie ihre Jause verzehrt.
Freunde zu finden ist schwer - vor allem die Richtigen. Kaum hat sie die Freundschaft mit den beiden Außenseitern Janis (Lizzy Caplan) und Damian (Daniel Franzese) geschlossen, findet sie Bekanntschaften in der Barbiepuppenclique, ein Dreiergespann, welches sich selbst, die "Plastics" nennt. Die „Plastics" genießen einen hohen sozialen Stand in der Highschoolgesellschaft und werden auch sonst von fast allen bewundert. Die Anführerin Regina (Rachel McAdams) , eine scheinbar "ganz nette" Person, ist ein bitterböser Dämon in Mädchengestalt, deren Lieblingsbeschäftigung es ist, anderen das Leben zur Qual zu machen.
So auch Cady, welche sie scheinheilig ihre Freundin nennt. Als sich Cady nämlich in Aaron, den Ex-Freund von Regina verliebt, sieht diese sich gezwungen, Aaron hinterhältig wieder an sich zu reisen. Es entbrennt ein unerbittlicher Kampf, der vorerst nur hinter den Kulissen stattfindet.
Zusammen mit Janis und Damien schmiedet Cady einen Plan: unter dem Vorwand einer Freundschaft zu Regina, will Cady alles mögliche über ihre Rivalin herausfinden um diese dann mit ihren eigenen Mitteln in den Boden zu stampfen. Doch Cady merkt nicht, dass auch sie sich langsam zu einer „Plastic" entwickelt und letztendlich mehr verloren als sie eigentlich gewonnen hat...
Der Schein trügt. Schon in den ersten Minuten widerlegt, „Mean Girls", dass es sich bei diesem Film um einen schlechten Teeniefilm handelt. Lindsay Lohan gibt mit der Anweisung von Drehbuchautorin Tina Fey (welche in den Film die Rolle der Mathematiklehrerin Ms. Norbury spielt), ihren Senf zum Thema Privatunterricht ab - man merkt sofort, dass es sich hier um sehr bissigen (passen zum deutschen Untertitel), sehr ironischen und leicht schwarzen Humor handelt. Auf gleichfalls hohen Niveau befinden sich die witzigen Pointen, die sich während den Film oft unerwartet auf den Zuschauer stürzen, der dann unweigerlich vor Lachen losbrüllt. Ebenfalls erstaunlich sind die relativ neuen Einfälle. Natürlich wird hier so manches Klischee überstrapaziert, mit Absicht versteht sich, (man merkt dass sich der Film auch über seines gleichen Genre lustig macht) aber wenn Lindsay Lohan aufgrund ihrer Erfahrungen in Afrika das Shoppingcenter mit einem Wasserloch vergleicht, geraten die Lachmuskel unter eine ziemlich harte Tortur. Außerdem ist es einfach witzig, wie das Leben an einer ausgeflippten amerikanischen Highschool aus der Sicht einer (zunächst) Außenstehenden gezeigt wird.
Highschool extreme! Satirisch wird der Alltag eines Teenagers gezeigt und die gesellschaftlichen/schulischen Stereotypen durch den Kakao gezogen, wobei man ab und zu auch merkt, dass es dieser Film durchaus ernst meinen kann.
Lindsay Lohan übernimmt ihren Part als naive und charismatische Schülerin die sich nach und nach zum unausstehlichen Ekel entwickelt, sehr gut (schon in „Freaky Friday" zeigte sie, dass sie mehr als nur eine Rolle spielen kann), zwar wird ihr in ihrer Rolle keine schauspielerische Glanzleistung abverlangt aber Lohan trägt ihrer Rolle mit Leichtigkeit und bringt jede Menge Schwung und Charme in den Film. „Girls Club" beweist so, dass auch Jungstars einiges leisten können, bis in die Nebenrollen wirken alle Personen glaubhaft und zeigen Charakter. Die Story um den unerbittlichen Zickenkampf ist grotesk, zynisch und unglaublich witzig - die Schule ist ein Beliebtheitswettbewerb , hier zählen Aus- und Ansehen mehr als Noten. Cadys Unternehmungen diesen Wettbewerb zu gewinnen (und dabei einen Pyrrhussieg entgegen steuert), aber auch ihre anfänglichen Versuche sich in den Schulalltag einzuleben gleichen einer irrwitzigen Odysse. Dieser Film ist auf seine Art und Weise genial - schon lang nicht mehr so gelacht.
Aber „Girls Club" ist auch „nur" ein Teeniefilm - und steuert so unweigerlich auf ein zu typisches und vorhersehbares Ende hinzu. Dieses mag aber nicht weiter stören (wie weit einem die schleimige Pseudomoral auch schon bis zum Hals stehen mag), denn was einem hier geboten wird ist ein wirklich empfehlenswerter Film mit frischen Witz und pointierten Einfällen. Mark S. Waters, der schon bei „Freaky Friday" Regie führte (welcher aufgrund der Disney-Family Tradition vielleicht doch etwas zu „niedlich" ausfiel), schaffte gemeinsam mit Lohan und Tina Fey eine zynisch-böse & originelle Hardcore-Highschool-Comedy, die frischen Wind in das Teeniefilmgenre bringt. Fesch! ;)


Garfield - Der Film (Special Edition) [2 DVDs]
Garfield - Der Film (Special Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Breckin Meyer
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 10,83

16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht - einfach nur schlecht!, 19. September 2004
Garfield feiert sein Leinwanddebüt. Wirklich ein Grund zum feiern?
Der berühmte Kater hat als Comic sicherlich schon einen kultigen Status und eine gewisse Sympathie erreicht - eigensinnig, gefräßig und überaus faul, das sind die Eigenschaften, welche die Fans an Garfield so lieben. Und bei so einer großen Fangemeinschaft, was liegt da näher einen Kinofilm mit dem Kater zu produzieren?
Doch was als Zeichentrick durchaus erfolgreich funktionierte, scheitert als Realverfilmung kläglich.
Doch das ist eigentlich schon eine altbekannte Sache. Terrence Hill versprühte als "Lucky Luke" in keiner Weise den Charme seines Zeichentrick-Alter-Ego und auch "Asterix und Obelix" benötigten einen zweiten Anlauf um den berühmten Gallier-Flair einzufangen. Bei den Comicumsetzungen von "Marvel" sah's schon besser aus - obwohl auch diese die eine oder andere Bauchlandung ausmerzen mussten.
Doch was "Garfield" von allen anderen Comichelden unterscheidet ist, dass er gar kein Held ist, sondern nur ein fauler Kater, der verrückt nach Lasagne ist und sich schleppend und mit ironischen Witz durch den Katzenalltag kämpft.
So hat Garfield auch keine wirkliche Mission, also muss eine Story aus dem Hut gezaubert werden. Diese wirkt so simpel und einfallslos, das selbst Volksschulkinder etwas Originelleres hervorbringen könnten. Wo wir übrigens bei der Zielgruppe dieses Films wären. Während die Zeichentrickkatze mit seiner trägen Lebenseinstellung auch viele Fan-Anhänger des älteren Semester hatte, wurde er für die Realverfilmung ziemlich zurückgestuft; Garfield besitzt nicht mehr die Coolness, wie er sein fades Leben angeht, nicht mehr die Ironie, mit der er sich gegen seinen Rivalen Odie wehrt - um es kurz zu sagen: Garfield ist nicht mehr Garfield. Die Filmemacher machten aus dem sympathischen Comic eine peinliche Computeranimation die dämlich durch den Film tanzt und keinerlei Charme versprüht. Die Witze befinden sich auf Kleinkinderniveau - und selbst die wollen nicht mehr über den Kater lachen und schauen sich lieber "Shrek" an.
Es geht steil bergab mit der Katze; mit billigen Scherzen à la "Oh Mann, hab' ich einen Kater - hey, das sollte ein Witz sein!" (ach nein, wirklich?) und Thomas Gottschalks nervender Synchronisation verliert Garfield noch mehr an Charakter - bis man letztendlich froh ist, dass der Film endlich zu Ende ist (das perfekte Beispiel, wie lang knapp 80 Minuten sein können).
Als wäre das noch nicht genug, nein, nicht nur Garfield wurde einer Gehirnwäsche unterzogen, auch sein Besitzer Jon leidet unter Charakterverfälschung. Im Comic, der sympathische Trottel - im Film, ein doofer, charakterloser Mensch der die meiste Zeit des Films mit Jennifer Love Hewitt Händchen haltet und seine paar Zeilen Text gefühllos aufsagt. Die "menschlichen" Hauptdarstellern sind im Grunde auch nicht mehr als Statisten - das schauspielerisch tiefe Niveau auf dem sich Jennifer Love Hewitt & Breckin Meyer bewegen ist kaum anzuschauen, ob es jetzt an dem dämlichen Drehbuch liegt oder ob die beiden wirklich so schlecht spielen - beides jedenfalls ist eine cineastisch fatale Mischung.
Es bleibt nicht viel. Mitleid mit der Zeichentrickfigur - dem „wirklichen" Garfield. "Garfield - Der Film" besitzt keinen Witz, keinen Flair, keinerlei Coolness und Stil oder des Katers Kultfaktor. Spannung wurde aus dem Film ausradiert, der Zuschauer muss sich regelrecht zwingen, für die langweilige und fantasielose Story Gefallen zu finden. Ein Film, den man eigentlich sofort vergessen sollte und der einem nur deswegen in Erinnerung bleibt, weil er so derartig schlecht ist. Schade eigentlich - aber zum Glück gibt es ja immer noch den Comic.


King Arthur (Kinofassung)
King Arthur (Kinofassung)
DVD ~ Clive Owen
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 12,97

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach einer wahren Begebenheit... ;), 18. September 2004
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Kinofassung) (DVD)
Wer's glaubt! Auch wenn uns Sir Jerry Bruckheimer vorgaukeln will, dass es Arthur also doch gegeben und er nur 1000 Jahre vor der bis vor kurzem angenommen Zeit gelebt hat (also um die 500), kann man dem (zwar immer erfolgreichen, aber nicht immer geschmackvollen) Monsterproduzenten kaum Glauben schenken. Man kann ja auch nicht mit Sicherheit sagen ob der edle Ritter überhaupt gelebt hat oder ob es die sagenumwobene Legende überhaupt gegeben hat. Die Legende plötzlich zum historischen Ereignis zu machen - was kann man da schon verlieren, außer der eigenen Glaubwürdigkeit. Aber davon soll man sich nicht weiter stören lassen und sich einfach damit abfinden, dass Arthur nicht mehr Brite sondern Römer, dass Guinevere keine anmutige Prinzessin war, sondern eine wildgewordene Kriegerin und das die Ritter der Tafelrunde mehr dämlich als edel waren.
Vielleicht ist DAS der große Fehler dieses Filmes. Er versucht sich als etwas auszugeben,was er nicht ist. Einerseits eifert "King Arthur" Hollywoodgrößen wie dem Pseudo-Historienepos "Gladiator" nach, andererseits will der Film durch ausgeklügelte Kampfszenen trumpfen. Diese dominieren den Film zwar nicht, sind aber teilweise ganz nett anzusehen. Vor allem mit der "Schlacht auf dem Eis" kann das Script trumpfen. Andererseits haben die Filmschneider ein richtiges Massaker veranstaltet und es ist zu hoffen, dass es einen Director's Cut geben wird. "King Arthur" hält sich auch ansonsten technisch recht zurück; keine spektakulären Kamerafahrten, keine sonstigen Special-Effects, aber während den Kampfszenen und auch sonst im großen und ganzen einfach zu wenig. "King Arthur" kann mit heutigen Maßstäben einfach nicht mithalten, vor einigen Jahren hätte der Film sicherlich mehr Beachtung und Bewunderung gefunden.
Die Story ist an sich nicht schlecht, aber etwas zu wenig durchdacht und zu wenig strukturiert. Auch die Charaktere wirken sehr bleich und, um ehrlich zu sein, recht unsympathisch; an Arthurs versoffenen Rittertrupp wird man wohl kaum Gefallen finden. Hinzu zieht sich eine ungewollte Komik; Lancelot als großmäuliger Frauenheld, Merlin als Tattergreis, Guinevere in knappen Lederkostüm und Til Schweiger als ungepflegter Sachse mit fies-dämlichen Blick.
Dabei hat der Film gar nicht mal so viel falsch gemacht. Die düstere Stimmung stimmt, die Landschaften sind episch & mystisch und Hans Zimmer liefert einen wirklich guten Soundtrack. Leider überzeugen die Schauspieler nicht, und schaffen es auch sonst nicht den Durchschnittsfilm zu einem anschaulichen Epos zu verwandeln.
Was bleibt, ist ein ziemlich gewöhnlicher Film, von denen es mittlerweile unzählige gibt (und manche davon sogar mit mehreren Oscar belohnt werden - man denke nur an „Gladiator", der "King Arthur" gar nicht mal so unähnlich ist), nette Unterhaltung für zwischendurch, ohne wirklichen Höhepunkt. Nicht mehr. Nicht weniger.
Ein Film der letzten Endes an seiner Überzeugung und Glaubwürdigkeit scheitert, und auch wenn man sich darüber nicht ärgern sollte - man tut es.


Underworld (Einzel-DVD)
Underworld (Einzel-DVD)
DVD ~ Kate Beckinsale
Preis: EUR 9,26

23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Film voller Gegensätzen, 17. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Underworld (Einzel-DVD) (DVD)
Wirklich gute Vampirfilme gibt es wenige. "Inteview mit einem Vampir" wäre ein solcher Film, keine Frage - und für Leute, die "Blade" dür einen Vampirfilm halten, sollten sich mal Francis Ford Coppolas "Dracula" ansehen - der Graf in edler Gestalt und vor düsteren und faszinierender Kulisse. Doch darum geht es eigentlich nicht. Wie gesagt, es ist schwer in diesem Genre einen guten Film zu finden und es ist genauso unwahrscheinlich, dass der neuste Versuch mit zuvor genannten Meisterwerken mithalten kann.
Obwohl - wahrscheinlich will er das gar nicht.
Im Gegensatz zu "Blade", bewegt sich "Underworld" zwar auch rasant fort, aber nicht mit der gewissen Videoclipästhetik, die in Hollywoodfilmen beinahe schon überall Platz gefunden hat (man nehme nur "The Fast & the Furious", "3 Engel für Charlie" oder das näherliegende "Van Helsing"). "Underworld" kommt mit erstaunlich viel Stil daher (nicht nur wenn man bedenkt, wei wenig Budget dem Regisseur zur Verfügung stand), ihn mit "Matrix" zu vergleichen wäre aber keinesfalls angebracht, sondern weckt nur falsche Erwartungen zu diesen Film. "Underworld" ist originell und Abklatsch zugleich; einerseits kommt einem alles irgendwie bekannt vor, trotzdem kann man letztendlich nicht wirklich sagen, mit welchen Film man ihn jetzt wirklich vergleichen soll.
Die Story ist zwar neu, kommt aber etwas ausgelutscht daher - Rassenkonflikt zwischen Vampiren und Werwölfen, ein Krieg der sich schon über Jahrhunderte hinweg zieht, wobei keiner wirklich weiß, wer ihn eigentlich angefangen hat. Schön und gut - aber so neu die Geschichte auch ist, sie wirkt ein bisschen zu wenig durchdacht. Das legt sich dann etwas, nach und nach erfährt mehr Hintergrundinformationen - Schicksale verschiedener Einzelpersonen, Erzählungen und Nachforschungen...
Zwar wirken die Charaktere allesamt etwas farblos, jedoch nicht oberflächlich. Ebenfalls weiß man nicht ob man jetzt für die Vampire Sympathie empfinden soll, zu kühl und steril wirkt ihre Welt, dass birgt dann auch einige Überraschungen in der Charakterentwicklung und mal ein nicht zu vorhersehbares Ende.
Die Werwölfe sind ein Kapitel für sich, welches leider unvollendet in den Film geschickt worden war. Während man bei den Vampiren Beziehungen zwischen den verschiedenen Charakteren feststellen kann, weiß man von den Werwölfen letztendlich nicht sehr viel; nur dass sie im Untergrund wie die Ratten hausen, während ihre Rivalen das Leben genießen.
Auch wenn sich der Film bis an die zwei Stunden hinzieht, kommt das Ende dann doch zu schnell und etwas enttäuschend. Zu wenig wurde erzählt, "Underworld" macht Lust auf mehr.
Len Wiseman insziniert seine eigene Geschichte - spielte mit den Mythen der Vampire und der Werwölfe und verfälschte sie auch zum Teil. Das mag einige stören, doch spätestens nach "Blade" muss man sich damit abfinden, dass es den Vampir, wie den aus "Dracula" oder "Nosferatu" nicht mehr gibt. Jedenfalls nicht merh in Hollywood. Und das Werwölfe mit ultraviolletten-Licht-gefüllte Patronen auf Vampire schießen ist das immer noch besser als "Van Helsing" mit einem Pflockrepetiergewehr. Stilvoll charakterisiert Wiseman seine (Anti-)Helden; im düsteren Gothik-Look kämpfen sich Vampire gegen brutale Werwölfe durch die Nacht. Gefühl hat dabei in Wisemans Erzählung wenig Platz. Scott Speedman ist eigenltich nur ein Stadist der ab und zu etwas sagt und sonst nur ohnmächtig und gefesselt herumliegt. Wer eine Liebesgeschichte à la Romeo & Julia erwartet, wird leider (oder zum Glück) enttäuscht. Die Beziehung zwischen dem Menschen und der Vampirbraut in Leder ist eigentlich nur Nebensache und eine nette Umrandung für den teils unfertigen Film.
Das ist wohl der störendste Punkt an "Underworld"; wie düster, stilvoll und "cool" er auch sein mag - er ist nicht komplett, scheitert letztendlich an der Geschichte, die einen etwas ratlos hinetrlässt. Ansonsten ist "Underworld" ein recht unterhaltsamer Film, leider klaffen einige Löcher in der Story die so nicht überzeugen mag. So verkommt der Mythos der Vampire und der Werwölfe zu einer trivialen Geschichte, nicht unglaublich spektakulär aber rückblickend auch nicht sonderlich enttäuschend.


Mean Girls [UK Import]
Mean Girls [UK Import]
DVD ~ Lindsay Lohan
Wird angeboten von ___THE_BEST_ON_DVD___
Preis: EUR 9,98

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bissig, böse, bitter - und unglaublich witzig!!, 17. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Mean Girls [UK Import] (DVD)
Nichts Gutes könnte man unter dem unspektakulären Titel "Mean Girls", bei uns bekannt als "Girls Club", erwarten. Doch hinter der Fassade des sich als scheinbar typischer Girlie-Klischee-Teeniefilm, versteckt sich mehr als ein billiger Abklatsch des schon x-mal gesehenen Teeniemovie à la "Eine wie keine", oder der (auf immer weiter sinkenden Niveau) Kult "American Pie". Ob man sich jetzt schon im Vorfeld vom Trailer abschrecken hat lassen, oder denkt, dass man schon aus dem Alter herausgewachsen ist, indem man sich Filme die für eine gewisse Zielgruppe bestimmt sind "prinzipiell" nicht mehr anschaut, ODER unter dem Titel und den dazugehörigen Filmplakat nur Böses erahnt... Es gibt einiges was dafür spricht, sich diesen Film erst gar nicht mal anzuschauen. Doch dabei kann "Mean Girls" einiges bieten.
Als die 16jährige Cady (gespielt von "Freaky Friday"-Star Lindsay Lohan), nach jahrelangen Privatunterricht in Afrika, zum ersten mal auf eine öffentliche amerikanische Highschool, merkt sie sofort, dass das Leben eines "normalen" Teenager in Amerika die reinste Hölle sein kann.
Es fängt auch nicht wirklich gut an: Knapp entgeht sie einer unangenehmen Begegnung mit dem Schulbus, doch was sie im inneren des Schulgebäudes an ihrem „ersten Tag" erwartet ist weit aus schlimmer: misstrauische Lehrer, unfreundliche Klassenkollegen und hinzu kommt, dass Cadys gesellschaftlicher Stand in der "High School High Society" als Neuankömmling nicht gerade hoch ist. Dass macht es ihr nicht gerade leicht Freunde zu finden, zu dem Teenager richtig fiese Bestien sein können. Ohne einen Platz in einer Clique zu finden, beendet Cady ihren ersten Schultag auf der Schultoilette, wo sie ihre Jause verzehrt.
Freunde zu finden ist schwer - vor allem die Richtigen. Kaum hat sie die Freundschaft mit den beiden Außenseitern Janis (Lizzy Caplan) und Damian (Daniel Franzese) geschlossen, findet sie Bekanntschaften in der Barbiepuppenclique, ein Dreiergespann, welches sich selbst, die "Plastics" nennt. Die „Plastics" genießen einen hohen sozialen Stand in der Highschoolgesellschaft und werden auch sonst von fast allen bewundert. Die Anführerin Regina (Rachel McAdams) , eine scheinbar "ganz nette" Person, ist ein bitterböser Dämon in Mädchengestalt, deren Lieblingsbeschäftigung es ist, anderen das Leben zur Qual zu machen.
So auch Cady, welche sie scheinheilig ihre Freundin nennt. Als sich Cady nämlich in Aaron, den Ex-Freund von Regina verliebt, sieht diese sich gezwungen, Aaron hinterhältig wieder an sich zu reisen. Es entbrennt ein unerbittlicher Kampf, der vorerst nur hinter den Kulissen stattfindet.
Zusammen mit Janis und Damien schmiedet Cady einen Plan: unter dem Vorwand einer Freundschaft zu Regina, will Cady alles mögliche über ihre Rivalin herausfinden um diese dann mit ihren eigenen Mitteln in den Boden zu stampfen. Doch Cady merkt nicht, dass auch sie sich langsam zu einer „Plastic" entwickelt und letztendlich mehr verloren als sie eigentlich gewonnen hat...
Der Schein trügt. Schon in den ersten Minuten widerlegt, „Mean Girls", dass es sich bei diesem Film um einen schlechten Teeniefilm handelt. Lindsay Lohan gibt mit der Anweisung von Drehbuchautorin Tina Fey (welche in den Film die Rolle der Mathematiklehrerin Ms. Norbury spielt), ihren Senf zum Thema Privatunterricht ab - man merkt sofort, dass es sich hier um sehr bissigen (passen zum deutschen Untertitel), sehr ironischen und leicht schwarzen Humor handelt. Auf gleichfalls hohen Niveau befinden sich die witzigen Pointen, die sich während den Film oft unerwartet auf den Zuschauer stürzen, der dann unweigerlich vor Lachen losbrüllt. Ebenfalls erstaunlich sind die relativ neuen Einfälle. Natürlich wird hier so manches Klischee überstrapaziert, mit Absicht versteht sich, (man merkt dass sich der Film auch über seines gleichen Genre lustig macht) aber wenn Lindsay Lohan aufgrund ihrer Erfahrungen in Afrika das Shoppingcenter mit einem Wasserloch vergleicht, geraten die Lachmuskel unter eine ziemlich harte Tortur. Außerdem ist es einfach witzig, wie das Leben an einer ausgeflippten amerikanischen Highschool aus der Sicht einer (zunächst) Außenstehenden gezeigt wird.
Highschool extreme! Satirisch wird der Alltag eines Teenagers gezeigt und die gesellschaftlichen/schulischen Stereotypen durch den Kakao gezogen, wobei man ab und zu auch merkt, dass es dieser Film durchaus ernst meinen kann.
Lindsay Lohan übernimmt ihren Part als naive und charismatische Schülerin die sich nach und nach zum unausstehlichen Ekel entwickelt, sehr gut (schon in „Freaky Friday" zeigte sie, dass sie mehr als nur eine Rolle spielen kann), zwar wird ihr in ihrer Rolle keine schauspielerische Glanzleistung abverlangt aber Lohan trägt ihrer Rolle mit Leichtigkeit und bringt jede Menge Schwung und Charme in den Film. „Mean Girls" beweist so, dass auch Jungstars einiges leisten können, bis in die Nebenrollen wirken alle Personen glaubhaft und zeigen Charakter. Die Story um den unerbittlichen Zickenkampf ist grotesk, zynisch und unglaublich witzig - die Schule ist ein Beliebtheitswettbewerb , hier zählen Aus- und Ansehen mehr als Noten. Cadys Unternehmungen diesen Wettbewerb zu gewinnen (und dabei einen Pyrrhussieg entgegen steuert), aber auch ihre anfänglichen Versuche sich in den Schulalltag einzuleben gleichen einer irrwitzigen Odysse. Dieser Film ist auf seine Art und Weise genial - schon lang nicht mehr so gelacht.
Aber „Mean Girls" ist auch „nur" ein Teeniefilm - und steuert so unweigerlich auf ein zu typisches und vorhersehbares Ende hinzu. Dieses mag aber nicht weiter stören (wie weit einem die schleimige Pseudomoral auch schon bis zum Hals stehen mag), denn was einem hier geboten wird ist ein wirklich empfehlenswerter Film mit frischen Witz und pointierten Einfällen. Mark S. Waters, der schon bei „Freaky Friday" Regie führte (welcher aufgrund der Disney-Family Tradition vielleicht doch etwas zu „niedlich" ausfiel), schaffte gemeinsam mit Lohan und Tina Fey eine zynisch-böse & originelle Hardcore-Highschool-Comedy, die frischen Wind in das Teeniefilmgenre bringt. Fesch! ;)


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