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Rezensionen verfasst von
Dragutin

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World of Warcraft: Warlords of Draenor (Add - On) - [PC/Mac]
World of Warcraft: Warlords of Draenor (Add - On) - [PC/Mac]
Preis: EUR 38,99

4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Story hui, Technik pfui, 20. November 2014
Warlords of Draenor hat das Potential zu einem guten Addon, das unzerstörte Draenor zu erkunden und dabei auf altbekannte Charaktere in einem Paralleluniversum zu treffen hat durchaus seinen Reiz... wenn, ja wenn man es denn spielen könnte.

Leider wiederholt Blizzard das Drama, welches sich anlässlich des Releases von Diablo 3 abgespielt hat und versagt technisch auf ganzer Ebene - eine Woche nach Erscheinen des Spiels ist ein Einloggen nicht möglich, wenn der Charakter in der neu eingeführten persönlichen Garnison ausgeloggt wurde. Das offizielle Forum platzt vor Beschwerden aus allen Nähten, aber nichts tut sich. Tickets, die erstellt werden um seinen Charakter an einen sicheren Ort befördern zu lassen und somit zumindest etwas spielen zu können, werden erst nach Tagen beanwortet.

Man sollte meinen, ein Spielegigant wie Blizzard hätte nach 10 Jahren Warcraft gelernt, mit seinen Ressourcen zu haushalten. Leider ist es auch dieses Mal wieder völlig in die Hose gegangen, so daß ich momentan nur von Warlords of Draenor abraten kann.


A Lifetime Of Adventure
A Lifetime Of Adventure
Preis: EUR 1,79

5.0 von 5 Sternen Reich zu sein bedeutet, sich erinnern zu können, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Lifetime Of Adventure (MP3-Download)
Beim ersten Hören rutschte der Song "einfach nur so durch", aber je öfter ich ihn höre und mich damit beschäftige, desto bewegender finde ich ihn - vor allem wenn man ihn im Kontext betrachtet.

Tuomas Holopainen nimmt sich in seinem Solo-Projekt der Lebenserinnerungen von Onkel Dagobert an, entsprechend geht es in dem Song um dessen Rückblick an abenteuerreiche Zeiten in Klondyke und hat letztlich zur Aussage, daß der Umstand, das dort Erlebte noch einmal geistig durchleben zu können, wertvoller ist als alles Gold in seinem Geldspeicher.

Die Single trägt ganz unverkennbar Tuomas' Handschrift und beschwört -zumindest für meine Ohren- bittersüßes Fernweh herauf, ich bin schon sehr gespannt auf das komplette Album.


Poetica
Poetica
Preis: EUR 9,49

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Meh, 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Poetica (MP3-Download)
Sorry, Anna, daß ich das so sagen muss... als langjähriger loyaler Fan habe ich mir natürlich die limitierte Edition gegönnt (wie bei den letzten 4 bis 5 Alben auch) und bin von dem Artbook sehr angetan, das ist Qualität, die ihresgleichen sucht und wie man sie von dir kennt.

Musikalisch allerdings sieht es - zumindest für meine Ohren - leider etwas anders aus: sowohl die (mal wieder) recycelten Songs als auch das neue Material plätschern irgendwie als belangloses Geseiere dahin, von dem nichts hängenbleibt... abgesehen vielleicht von dem fremdartigen Phänomen, daß ich bei intensivem Hören des Albums alle zwei Minuten anfange, "The Jugglers of Jusa" zu summen. Irgendwo ist auf den dunklen Wegen, weltverloren, bösen Engeln nur erkoren, die Innovation auf der Strecke geblieben, so daß Poetica leider nicht mit den anderen Werken mithalten kann.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2013 11:09 AM MEST


Glorious (Video Edit)
Glorious (Video Edit)
Preis: EUR 1,29

14 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armes Deutschland, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Glorious (Video Edit) (MP3-Download)
Das einzig Gute was man über diese Nummer sagen kann, ist daß man den Produzenten wenigstens die Konsequenz zugute halten muß, mit welcher sie diese in nuttigem Glitter vorgetragene Peinlichkeit arrangiert haben - hier ist einfach alles geklont, sowohl die Band, deren einziger Ruhm auf der Verwurstung der Kreativität anderer basiert, als auch der Song selbst, welcher für seine frappierende Ähnlichkeit zum Vorjahressieger "Euphoria" eigentlich disqualifiziert gehört.

Mal sehen ob das restliche Europa genau so getäuscht werden kann wie der deutsche (Unter-)Durchschnittshörer.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2013 8:32 PM MEST


Skyfall
Skyfall
Preis: EUR 1,29

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gott sei Dank, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Skyfall (MP3-Download)
Als ein von "Someone like you" chronisch genervter Adele-Unsympathisant war ich erst skeptisch als sich bestätigte, daß sie den Titelsong zum aktuellen Bond beisteuern würde (*hust* Muse *hust* *hust*).

Die Sorge war jedoch unbegründet - zwar verwendet "Skyfall" passagenweise die selben Akkordfolgen wie "You know my name", alles in allem ist aber ein beinahe klassisch zu nennender Opener dabei herausgekommen, welcher hinreißend gesungen wird und sich nicht hinter der vielzitierten Shirley Bassey zu verstecken braucht.

Daumen hoch für Adele, freue mich schon darauf, den Vorspann im Kino zu genießen.


I Follow Rivers
I Follow Rivers

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist so gut an diesem Song?, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: I Follow Rivers (MP3-Download)
Diese Frage habe ich mir gestellt nachdem ich ihn im Radio gehört habe und immer wieder mitpfeifen musste... und die Antwort lautet: daß er fast identisch ist mit dem von mir sehr geschätzten Making Plans For Nigel (2001 Digital Remaster) (2001 - Remaster) von XTC.

Aber macht ja nichts, manchmal ist es halt auch ganz schön, Altbekanntes so nett neu verpackt zu bekommen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 25, 2012 11:48 PM MEST


Diablo III - [PC/Mac]
Diablo III - [PC/Mac]
Preis: EUR 19,99

26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armutszeugnis, 31. Mai 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Es darf nicht verschwiegen werden, daß Diablo 3 streckenweise durchaus seinen Reiz hat - Design, Technik und Story wissen zu gefallen und wenn bei den Kämpfen gegen diverse Höllenkreaturen auch das Mobiliar der unmittelbaren Umgebung zu Bruch geht und dem Spielercharakter in malerischen Trümmersplittern um die Ohren fliegt, macht das tatsächlich Spaß und beschwört Erinnerungen an die guten alten Zeiten von Diablo 2 herauf.

Bedauerlicherweise zeigen sich die Schwächen des Spiels nur allzu schnell - nach Akt II ist bereits Schluss mit der Innovation, die Akte III und insbesondere IV wirken wie unter Zeitdruck schnell zusammengeschustert und lassen die in Akt I allgegenwärtige und in Akt II bereits schwindende Detailverliebtheit vermissen.

Besonders tragisch ist geraten, was bislang eigentlich das ultimative Kernstück jedes Teils der Diablo-Reihe war, nämlich die Jagd auf bessere Ausrüstung - hier seien vor allem die ehemals als "Uniques" bekannten und nun als "legendär" bezeichneten Gegenstände genannt. Legendär ist daran nur der Grad der Nutzlosigkeit, denn wo die entsprechenden Ausrüstungsstücke im Vorgänger noch Charakter hatten und man mit Sicherheit wusste, daß z. B. die "Harlekinskrone" aufgrund ihrer Attribute ein Traum für jede zauberkräftige Klasse war, entpuppt sich diese Kategorie aufgrund ihrer völlig zufälligen und teilweise unsinnigen Wertekombinationen als große Enttäuschung, zumal die "gewöhnliche" Ausrüstung oft wesentlich besser ist.

Die Art und Weise, auf welche der Prozess der Ausrüstungs-Findung gestaltet ist, lässt den starken Verdacht aufkommen, daß die Spieler mit aller Macht dazu gedrängt werden sollen, das im Spiel enthaltene Auktionshaus als Quelle ihrer Macht zu nutzen. Für sich allein genommen wäre dieser Umstand noch nicht weiter bemerkenswert, präsentiert sich aber schon in einem ganz anderen und wesentlich unangenehmeren Licht wenn man sich vor Augen hält, daß dieses Auktionshaus in nicht allzu ferner Zukunft die Möglichkeit beinhalten soll, Gegenstände anstatt mit Spielgold auch mit echtem Geld anbieten und kaufen zu können, wobei der Hersteller bei jedem Gegenstandserwerb natürlich eine kleine Vermittlungsprovision erhält.
Diese Entwicklung ist sehr sehr bedenklich und erweckt den Eindruck, daß das eigentliche Spiel lediglich ein hübsch animierter Vorwand ist um eine Einnahmequelle zu sichern.

Und weil so eine Einnahmequelle eine ständige Verbindung zum Internet voraussetzt, gibt es für Diablo 3 keinen Offline-Modus sondern Online-Zwang - und das ist der Punkt, in welchem Blizzard auf ganzer Linie versagt hat. Daß die Server zum Release überlastet sind, ist verständlich. Daß die Server am Sonntagnachmittag nach Release plötzlich abstürzen und bis spät nachts nicht wieder aktiviert werden können, ist vielleicht auch noch verständlich. Daß daraus nichts gelernt wird und es jetzt aktuell an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nicht möglich ist, abends zum Ausklang des Tages mal ein Stündchen zu spielen, ist an Nachlässigkeit und Kundenignoranz nicht zu überbieten und letztlich für mich ausschlaggebend genug um in Zukunft die Finger von Blizzard-Produkten zu lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2012 11:10 PM MEST


So Wie du Warst (2-Track)
So Wie du Warst (2-Track)

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Du?, 24. März 2012
Rezension bezieht sich auf: So Wie du Warst (2-Track) (Audio CD)
Der Graf schlägt wieder zu und schickt sich mit seiner Coverversion von David Hasselhoffs Du an, seine Fangemeinde von Netzstrumpfträgerinnen nun auch um die Stützstrumpfträgerinnen zu erweitern.

Aber Scherz beiseite - es ist nichts Verwerfliches, daß ein Künstler nach langem Dahinvegetieren im Indie-Untergrund auch mal ein bischen Geld verdienen will. Angesichts der ubiquitären Art und Weise aber, wie sich schon mit dem letzten Werk "Große Freiheit" bei sämtlichen Medien angebiedert wurde, drängt sich ja doch irgendwie der Verdacht auf, daß der Ausverkauf auf dem Boulevard nun gezielt fortgesetzt wird.
Auf jeden Fall ist es aber spätestens jetzt höchste Zeit für eine Umbenennung des Projekts, denn mit gräflicher Unheiligkeit hat dieses stadlreife Schunkelstück nun wirklich nichts mehr zu tun - wie wäre es vielleicht mit "Bernd Graf und der heilige Hanseatenchor"? Damit wäre man doch endgültig salonfähig für Silbereisen & Co und könnte ganz neue Märkte erschließen.

Einen Bonusstern gibt es in Anerkennung des sozialen Engagements, ansonsten heißt es mal der Dinge harren, die da noch auf uns zukommen mögen. Gerne auch im Duett mit David Hasselhoff.


The Crow,the Owl and the Dove
The Crow,the Owl and the Dove
Preis: EUR 9,79

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die B-Seite reißt es heraus., 2. März 2012
Rezension bezieht sich auf: The Crow,the Owl and the Dove (Audio CD)
Viel Auswahl für Singles lässt "Imaginaerum" ja nicht, von daher war ich überrascht, daß das nicht schlechte, aber eher konventionellere Stück " The Crow..." als Nachfolger des (wirklich guten) "Storytime" ausgewählt wurde.

Dieses dann aber auf redundante Weise gleich dreimal aufzulegen, wobei zwei Versionen davon bereits auf dem Album vertreten sind und es sich bei der dritten lediglich um den etwas kürzeren radio edit handelt, gibt Punktabzug wegen Langeweile und ist eigentlich nicht mehr als zwei Sterne wert.

Aufgewertet wird das Gesamtpaket allerdings durch die gelungene Interpretation von Michael Nymans "The heart asks pleasure first", die man aufgrund des Vetos von selbigem bislang nur live genießen konnte, jetzt aber endlich veröffentlicht werden durfte, so daß die aktuelle Auskopplung alles in allem doch relativ zufriedenstellend ist.


Another Way To Die
Another Way To Die
Preis: EUR 1,29

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Todesstoß für eine Tradition, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Another Way To Die (MP3-Download)
Jack White und Alicia Keys haben es tatsächlich fertig gebracht, den bisherigen Spitzenreiter der miesesten Bond-Songs (Madonnas "Die another day") vom Thron zu stoßen und sich selbst darauf zu setzen.

Die ganze Nummer klingt wie eine lieblos zusammengeschusterte Demo-Aufnahme, in welcher die von White angestrengt gezupften fünf Gitarrensaiten von an Belanglosigkeit nicht zu überbietenden und durch Keys müde dahergeklimperten Pianofragmenten begleitet werden. Letztere alleine hätte vielleicht die Chance gehabt, diesem Machwerk wenigstens ein winziges bischen Stil zu verleihen, so aber verschmilzt ihre an und für sich passable Stimme mit Whites quengeligem dünnen Stimmchen zu dem gesangstechnischen Äquivalent eines Zahnarztbohrers.

Hier wurde gedankenlos zusammengewürfelt was nicht miteinander harmoniert und ich kann nur hoffen, daß das Titelstück von Skyfall der Klasse alter Bond-Songs wieder gerechter wird.


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