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Rezensionen verfasst von
Sandra Krehan "Kunstseidene" (Nürnberg)
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Baudelaire: Ein Essay
Baudelaire: Ein Essay
von Jean-Paul Sartre
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,95

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychoanalyse, 23. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Baudelaire: Ein Essay (Taschenbuch)
Nun, wieweit Sartre's Bild des Baudelaire nun mit dem wirklichen übereinstimmt, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass Sartre in diesem Essay einen psychologisch interessanten Einblick in das "Wie" des Denkens einer so verquerlten Persönlichkeit wie die des Baudelaires geliefert hat. Für Leser und Fans der "morbiden Kunst", die den Dichter nur aus den "Blumen des Bösen" kennen, bietet Sartre eine sehr gute Möglichkeit, zwischen den Zeilen zu lesen.


Die Blendung, Jubiläums-Edition
Die Blendung, Jubiläums-Edition
von Elias Canetti
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welt im Kopf, 23. Februar 2002
Erschreckende Einsamkeit in einer eigenen Welt, Konfrontation mit der Wirklichkeit, die zum Scheitern verurteilt - ein Buch, das mich sehr betroffen hat!
Aussage? Die Welt ist im Kopf? Aber wenn die "Kopfwelt" nicht mit der realen Welt kompatibel ist, dann bricht sie erst aus einem heraus, dann über einen herein. Das Ende: tragisch - wie eben das des Herrn Kiens...


Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
von Oliver Sacks
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neuropsychologie für Laien als Einstieg, 14. Mai 2001
"Der Neuropsychologe Oliver Sacks erzählt 20 Geschichten von Menschen, die aus der "Normalität" gefallen sind."
Die Neuroanatomie befasst sich nicht mit rein psychischen Problemen, sondern mit Störungen, die aufgrund von z.B. Verletzungen, Ausfälle im Gehirn usw. hervorgerufen wurden. "Eine winzige Hirnverletzung, ein kleiner Tumult in der cerebralen Chemie - und wir geraten in eine andere Welt."
Das Buch ist dabei so geschrieben, dass man es auch verstehen kann, wenn man sich noch nie mit Medizin, Neurologie oder Psychiatrie befasst hat. Es geht dabei auch nicht um den medizinischen Aspekt, sondern um die Darstellung der "Welt" in der diese Menschen leben. Dieses Buch macht klar, dass unsere Wahrnehmung alleine vom Gehirn abhängt, dass sich unsere Realität im Kopf abspielt. Für uns "Normale" ist es z.B. unvorstellbar, wie ein Mann seine Frau mit einen Hut verwechseln kann, dass dieser Patient zwar Dinge sieht, sie aber nicht beim Namen nennen kann. Eine Rose identifiziert er z.B. als "rotes, gefaltetes Gebilde mit einem geraden grünen Anhängsel". Diese Geschichten erscheinen also in erster Linie wie teils lustige, teils traurige Geschichten, zeigen aber gleichzeitig zu was das menschliche Gehirn fähig ist, wie schnell man seine "Realität" verlieren kann und was letztendlich die Persönlichkeit ausmacht...


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