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Vincent Vinyl

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Du bist ok, so wie du bist: Das Ende der Erziehung
Du bist ok, so wie du bist: Das Ende der Erziehung
von Katharina Saalfrank
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

28 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Ende der Frau Saalfrank, 28. März 2013
Katja Saalfrank, bekannt durch das RTL Krawall-Format "Die Supernanny" ist eine Pädagogin, wie man ihr nicht im Dunklen begegnen will: Sie hat zumindest früher keine Hemmungen gehabt in einer Sendung mitzuwirken, in der Kinder vor laufender Kamera geprügelt und Familien öffentlich im TV vorgeführt werden. Alles damit später die Nachbarn mit dem Finger auf die "Assis" zeigen können und die Quote stimmt. Frau Saalfranks Handlunsgweisen wurden sowohl von praktisch tätigen Pädagogen als auch Erziehungswissenschaftlern wahlweise als vollkommen unprofessionell belächelt oder aber sogar als schädlich kritisiert. So war zumindest in "Die Supernanny" kein professioneller Handlungsansatz zu erkennen - wer ernsthaft glaubt die kurzfristigen Interventionen würden einer Familie in irgendeiner Form langfristig helfen, die jahrelang Probleme gehabt hat, ist zumindest mehr als naiv.

Naivität unterstellt Frau Saalfrank mit ihren entweder lange veralteten oder haarsträubend unsinnigen Thesen auch mit ihrem Buch "Du bist ok, so wie du bist: Das Ende der Erziehung". Dabei ist der Titel bewusst plakativ, denn im Buch verkündet Frau Saalfrank das Ende der Erziehung dann wieder doch nicht so Recht. Bewusst vage und ohne eine klare wissenschaftliche Grundlage schwafelt sie drauf los. Nach dem Lesen des Buchs fragt man sich: "Ja und was möchte Frau Saalfrank uns nun sagen?".

Sagen möchte sie, dass man den Kindern keine Grenzen setzen sollte, sondern sich selbst. Der Erwachsene soll quasi einen Zaun um sein Ich errichten, an dem sich das Kind orientieren solle. Hört sich irgendwie doch nach Grenzen für das Kind an? Natürlich, denn am Ende plaudert Frau Saalfrank munter Theoriebausteine nach, die sie anscheinend mal aus angestaubten Seminarordnern rausgeklaubt hat. Leider kommen dabei zahlreiche Widersprüche zustande: Wenn man Kindern direkt keine Grenzen aufzeigt, aber um sich selbst eine Mauer bauen soll, kommt das irgendwie ja doch aufs gleiche hinaus - denn alles machen lassen kann man die Kleinen ja irgendwie doch nicht. Das sieht auch Frau Saalfrank ein und windet sich Seite um Seite irgendwie damit umher, dass Kinder ja Respekt verdienen, Erziehung aber autoritär sei. Dabei scheint sie manchmal im Sinne der anti-autoritäten Bewegung eine Art "Laissez-Faire"-Erziehungsstil zu propagieren - was wissenschaftlich schon vor Jahrzehnten als vollkommen veraltet und sogar für die Entwicklung eines Kindes als schädlich abgehakt wurde. Doch so recht auf dieser Schiene bleiben will Frau Saalfrank dann doch wieder nicht und bezieht im Grunde am Ende eine Art "Wischi-Waschi"-Position bei der sie sich auf gar nichts festlegt, um sich möglichst weder der direkten Kritik noch einer möglichen Widerlegung ihrer "Thesen" (eigentlich wäre "Phrasen" passender) zu öffnen.

Sie sehen beim Lesen dieser Rezension bereits, dass man sich schnell fragt was Frau Saalfrank denn nun will? Zumindest diese Antwort lässt sich leicht beantworten: Medienpräsenz und Auflage. Inhaltlich kommt bei ihrem Buch aber aus pädagogischer Sicht genau so viel rum wie bei einem kleinen Smalltalk im Kinderhort. Außer ein paar inhaltsleeren Phrasen, die weder wissenschaftlich fundiert noch praktisch relevant sind, lese ich hier jedenfalls schlicht und einfach zu Papier gebrachtes "Nichts". Immerhin auch eine Leistung damit ein ganzes Buch zu füllen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 3, 2014 5:27 PM CET


How I Met Your Mother - Season 6 [3 DVDs]
How I Met Your Mother - Season 6 [3 DVDs]
DVD ~ Josh Radnor
Preis: EUR 11,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barney Stinson always gets the Yes!, 7. Dezember 2011
How I met Your Mother geht mittlerweile in die sechste Runde und zeigt im Gegensatz zu manch anderer Comedy-Serie keinerlei Ermüdungserscheinungen: Das Geheimnis der Serie um Ted Mosby, der noch mindestens zwei weitere Staffeln auf der Suche nach seiner Herzensdame bleiben wird und seine Freunde Marshall, Lily, Robin und natürlich Barney, ist die Mischung auf genial hintergründigem Humor und echten dramatischen Momenten. Diesen Mix bekommt meines Erachtens sonst nur Scrubs so perfekt hin.

Staffel 6 schließt dabei nahtlos an das hohe Niveau der Vorgängerstaffeln an und leistet sich nur wenige Patzer - so ist der Subplot im Barneys Vater insgesamt recht schwach und führt ins Nirgendwo. Die Stärken liegen dieses Mal bei Marshall und Lily, die mit ihren Schwangerschaftsexperimenten für mehr als einen Bauchkrampf sorgen. Doch auch die dramatischen Elemente um Marshall und seine Familie sind sehr bewegend.

Barney tritt in Staffel 6 etwas zurück und lässt den anderen Figuren mehr Raum, hat aber auch seine Höhepunkte, etwa mit seinem Schachzug Ted als Architekten für GNB zu gewinnen...denn "Barney Stinson always gets the yes!". Höhepunkt ist auch die Folge "Subway Wars" in der die Freunde ein Wettrennen per Taxi, U-Bahn und sogar zu Fuß veranstalten.

Die Bild- und Tonqualität der DVDs in 16:9 ist sehr gut, auch wenn es schade ist, dass man keine Blu-ray anbietet. Die Extras sind dagegen wieder mal recht spärlich und enthalten lediglich einige geschnittene und erweiterte Szenen, etwas Promo-Material und ein paar Bloopers. Insgesamt hakt man das leider schnell ab :-(.

Trotzdem sind diese DVDs in jedem Fall eine Anschaffung wert und machen Luft auf eine hoffentlich eben so gute 7. Staffel!

P.S.: Wer einigermaßen Englisch kann, sollte unbedingt den Originalton wählen, da der Wortwitz hier wesentlich besser zu Geltung kommt und die Charaktere, besonders Jason Segel als Marshall, noch eine ganze Ecke sympathischer wirken.


Monsters (Limited Steelbook Edition) [Blu-ray]
Monsters (Limited Steelbook Edition) [Blu-ray]
DVD ~ Scoot McNairy

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Episodenhafter Sci-Fi-Roadtrip, 7. März 2011
"Monsters" ist ein Film von Gareth Edwards, dessen ungewöhnliche Entstehungsgeschichte für viel Presserummel gesorgt hat: Edwards drehte den Fllm ohne ein richtiges Skript und hatte nur seine grobe Idee im Kopf. Auf der Tour durch Mexiko, hielt er dort an, wo ihm die Szenerie gefiel und filmte mit seinen beiden Hauptdarstellern oftmals mit spontanen Statisten einfach drauflos. Eindrucksvoll ist in diesem Bezug auch, dass er dabei laut Dokumentationen über 100 Stunden Filmmaterial ansammelte, das sein Editor Colin Goudie zu einem zusammenhängenden Film zusammenschneiden musste. Bei einem Budget von nur 500.000 US-Dollar für den gesamten Film legte Edwards dann gezwungenermaßen bei den Spezialeffekten selbst Hand an und renderte munter in seiner eigenen Wohnung drauflos. Das Ergebnis ist erstaunlich, denn die Effekte brauchen sich vor vielen Multi-Millonen-Dollar-Produktionen nicht zu verstecken.

Leider sieht es aber bei der Handlung um den Fotografen Andrew und die Tochter seines Verlegers, Samantha, definitiv anders aus: Andrew soll Samantha durch eine von Aliens infizierte Zone von Mexiko nach Amerika zurückbringen. Der Trip ist alles andere als einfach, da die meisten Verkehrsmöglichkeiten abgeschnitten sind und den beiden nur ein illegaker Trip durch den Dschungel mit einigen fremden Mexikanern bleibt. Und hier merkt man dann eben leider deutlich, dass Edwards und sein Team doch besser getan hätten ein schlüssiges Skript auszuarbeiten: Man merkt dem Film seinen improvisierten Charakter deutlich an, was sich selten positiv bemerkbar macht. Die Schauspieler wirken in der Regel ziellos (Scoot McNairy als Andrew) oder verlegen (Whitney Able als Samantha) und keine der beiden Hauptfiguren entwickelt so etwas wie eine Persönlichkeit. Am Ende vermittelt der Film vor allem eine gewisse Atmosphäre was mir persönlich ehrlich gesagt unterm Strich zu wenig war. Improvisation und Spontanität kann gut sein, aber nur wenn sie richtig kanalisiert wird. Im Falle "Monsters" führt sie eher zu Episodenhaftigkeit und Beliebigkeit, so dass die Handlung teilweise unlogisch bis sprunghaft wirkt.

Zur Blu-ray:

Ich besitze den US-Import, der 7.1 DTS HD Master Audio beim Ton und AVC beim Bild bietet. Der Ton ist erstklassig und kommt glasklar aus den Boxen. Auch das Bild ist für so eine Low-Budget-Produktion hervorragend und verdient 4 von 5 Sternen. Hier merkt man dem Film seine geringen Produktionskosten also nicht an. Auch die auf der US-Blu-ray enthaltenen Extras, die vermutlich mit der dt. Fassung identisch sein werden, sind sehr informativ und zeigen die Entstehungsgeschichte des Films nochmals deutlich auf. Wie gesagt bin ich der Ansicht, dass man die Produktion anders hätte angehen sollen, spannend sind die Einblicke aber allemal und zeigen was mit wenig Geld heute im Sci-Fi-Bereich möglich sein kann - wenn man will.

Fazit: Eine sehr gute Blu-ray mit einem eher durchschnittlichen Film, der einigen wegen der Atmosphäre gefallen wird aber vielen wegen der dünnen Handlungen und dem zu deutlich erkennbarem improvisierten Charakter missfallen dürfte. Ich würde vor dem Blindkauf unbedingt zum Ausleihen raten, um zu sehen ob einem der Stil liegt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 1, 2012 5:54 PM CET


Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel!
Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel!
von Armin Reins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,80

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Werbemacher bewerben sich selbst, 23. Januar 2011
Im Grunde ist das Buch "Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel!" ein Werk in dem Werbemacher für sich selbst die Werbetrommel rühren. Das Buch verfolgt keinen anderen Zweck als den Leser dazu zu veranlassen vor den Schreibenden den Hut zu ziehen - ob der Leser dabei etwas Konstruktives für sich mitnimmt, ist Nebensache. Dies erkennt der kritische Leser bereits am Titel, der es direkt für nötig erachtet auch den indirekten Vorgänger, "Die Mörderfackel" gleich prompt mit zu bewerben.

So erinnert der ganze Aufbau des Buches, mit relativ inhaltsarmen Interviews von zweifellos sehr kompetenten Werbemachern an die fingierten Kundeninterviews aus Werbespots: Jeder weiß, dass hier keine glaubhaften Aussagen getroffen werden, sondern ein Produkt beworben wird. Und in diesem Buch sind das Produkt nicht etwa gelungene Texte oder Anzeigen, sondern die Autoren und ihr Werk selbst.

Wie ist es etwa anders zu erklären, dass Wladimir Klitschko hier ran darf, um über Werbung zu sprechen? Sicher ist er ein schlauer Mann und als Fürsprecher in der Werbung gerne gesehen, aber ein Experte für Design und Sprache im Marketing ist er nun wirklich nicht. Vielmehr übernimmt er auch hier seine übliche Rolle und macht Werbung - für "Die Sahneschnitte: Die neue Mörderfackel" gibt er in diesem Fall seinen Namen her.

Die Absicht die Sprache des Marketing, die triviale Inhalte in theatralischen Prozessen aufbläst, auf die Schippe zu nehmen, ist ein sinnvolles Anliegen. Dieses Buch trägt aber eher zum Gegenteil bei und bestätigt alle Vorurteile gegen Werbemacher: Hier regiert das gegenseitige Selbstlob, das "auf die Schulter klopfen", das Gratulieren zu pathetischen Phrasen, die nichts Aussagen und das Anhimmeln von sinnlosen Hochglanzanzeigen.

Für denjenigen, der ernsthaft nach konstruktiver Kritik an Werbesprache und -Design interessiert ist oder Wert auf Inhalte in der Werbung legt und nicht nur Darstellungs- und Vermittlungsprozesse, ist das Lesen nach kurzer Zeit sehr anstrengend. Zwischen den Zeilen, hinter dem Selbstlob und dem Marketing-Slang erhascht man ab und an tatsächlich einen Blick auf sinnvolle Anregungen - leider aber zu selten.

Fazit: Wer sich für Texter und Designer als Personen interessiert, die "Macher" persönlich kennenlernen will, findet hier das richtige Buch. Ob sie es Wert sind kennengelernt zu werden, soll schließlich jeder für sich entscheiden. Wer sich aber kritische Informationen über Bild- und Textgestaltung erhofft, findet andererorts viel vielschichtigere und fundiertere Informationen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 2, 2011 12:22 PM CET


E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung
E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung
von Günter Daniel Rey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 36,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Theoretisch sehr fundiert aber ebenso schlecht geschrieben, 13. Dezember 2010
Ich habe mir "E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung" als Vorbereitungs-Lektüre für meine Disputation gekauft. Mein Anspruch war einen Überblick über die Theoriegrundlage zu erhalten und eventuell einige praktische Anwendungsbeispiele zu erhalten, die sich in der mündlichen Prüfung aufgreifen lassen.

Insofern muss ich das Bild auf mehreren Ebenen bewerten: Der Theorieüberblick ist meines Erachtens inhaltlich sehr gelungen, aber einfach schrecklich geschrieben. Es reiht sich hier eine Aufzählung von Theorieaspekten an die nächste, so dass das Lesen schon nach wenigen Seiten stark ermüdet. Zudem fehlen größtenteils praktische Beispiele zur Erläuterung. Durch die stichwortartigen Aneinanderreihungen von einzelnen Theoriebausteinen entsteht kaum ein Textfluss, was es sehr erschwert sich mit dem inhaltlich teilweise doch sehr anspruchsvollem Material auseinanderzusetzen. Man merkt, dass der Autor ein großartiger Wissenschaftler ist aber ein ebenso untalentierter Autor.

Dies kommt dann erschwerend im zweiten Teil des Buches zum Tragen, der sich mit Gestaltungsmerkmalen beschäftigt. Hier baut Rey den vorherigen Stakkato-Stil zum Glück zwar etwas ab, wird aber sprachlich kaum anschaulicher. Zudem gibt der Autor auch hier weniger Gestaltungsempfehlungen, die der Titel des Buches ja verspricht, sondern liefert weiterhin vielmehr einen Theorieüberblick mit eigenen Bewertungen zu Bildern, Animationen und etwa Hpyertexten. Hier fehlen mir vor allem Analysen tatsächlicher Lernprogramme oder Beispiele von Multimediaanwendungen, die Bilder sinnvoll einsetzen. Wie im ersten Kapitel verbleibt aber alles auf einer sehr allgemeinen und abstrakten Ebene, was für den wissenschaftlichen Rahmen auch durchaus legitim ist, aber nicht dem Titel des Buches entspricht.

Im Abschnitt über Forschung schilder Rey recht ausgiebig Möglichkeiten für Forschungsdesigns, die jedoch ähnlich den vorherigen Teilen sehr allgemein gehalten sind und in anderen Büchern detaillierter herausgearbeitet werden. So sind seine Hinweise zu Themen wie der Stichprobenauswahl und der Datenerhebung wenig relevant für das eigentliche Thema E-Learning und haben besser ihren Platz in Literatur zu Forschungsmethoden. Denn spezifische Verbindungen zu E-Learnung und Multimedia gibt es zu wenige.

Erst im Ausblick bietet das Buch dann, was der Titel eigentlich bereits für die vorherigen Kapitel versprach: Konkrete Bezüge zu E-Learning-Anwendungen wie digitalen Lernspielen. Dieser Abschnitt ist allerdings sehr kurz und geht wenig ins Detail - schade, denn genau hier hätte man mehr Material erwartet.

Fazit: Das Buch bietet einen sehr guten Theorieüberblick aber weit weniger Bezug zu spezifischen E-Learning-Anwendungen als sich vielleicht mancher erhofft. Stattdessen enthält das Buch größtenteils eher eine Einführung in die pädagogische Psychologie des Lernens und Lehrens mit Bezügen zu E-Learning. Insofern wäre ein allgemeinerer Titel vielleicht angemessener gewesen. Dennoch ist das Buch empfehlenswert, nicht zuletzt wegen der umfangreichen und wertvollen Literaturliste, die einem Lese-Anregungen bietet. Der größte Nachteil dieses Buches ist sicher der sehr unbeholfene Schreibstil, der besonders im ersten Teil Auflistung und Auflistung reiht und von Ignoranz gegenüber Leser- und Lernerbedürfnissen geradezu strotzt. Kann man darüber hinwegsehen, erhält man einen sinnvollen, wissenschaftlichen Überblick, der für Studenten im Hauptstudium und Doktoranden durchaus zu gebrauchen ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2013 5:34 PM CET


No Time for Sleeping
No Time for Sleeping
Wird angeboten von clubsoundlounge
Preis: EUR 5,90

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Opulenter Werbe-Jingle für Uhrenhersteller, 10. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: No Time for Sleeping (Audio CD)
Popstars wird immer ein strittiges Projekt bleiben: Für die einen ist es nicht weiter als eine große Marketing-Blase mit mehr oder minder talentierten Girlies als Darsteller einer Doku-Soap. Für die anderen ist es eine neue Form modernen Entertainments, die geschickt Fernsehen und Musik miteinander vernetzt.

Das neueste Projekt LaVive liefert nun den üblichen Pop, den man von den Popstars-Bands erwartet: Tut keinem weh, reißt aber auch nicht unbedingt jeden vom Hocker. Ohne Verbindung mit der erfolgreichen Fernsehsendung würde den Song "No Time For Sleeping" vermutlich kaum jemand so recht zur Kenntnis nehmen.

Ähnlich müssen wohl auch die verantwortlichen Plattenfirmen gedacht haben, denn nun schießt man wahrlich übers Ziel hinaus: Im Grunde ist das Lied nicht mehr oder weniger als ein langgezogener Werbe-Jingle für eine bekannte Uhrenmarke. Diese wird dann auch derart oft und überdeutlich im Video ins Bild gerückt, dass kein Zweifel daran besteht, wer hier die Aufnahmen subventioniert hat.

Damit bricht dann die nächste Phase der Popstars-Produktionen an: Ähnlich Heidi Klums "Topmodells" laufen nun auch die Popstars noch deutlicher als zuvor in erster Linie für die passenden Sponsoren Schau. Die Musik ist nur noch Beiwerk.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2010 8:56 PM CET


The Book of Eli [Blu-ray]
The Book of Eli [Blu-ray]
DVD ~ Denzel Washington
Preis: EUR 9,99

26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Religion im neutralen Blickpunkt, 18. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Book of Eli [Blu-ray] (Blu-ray)
"The Book of Eli" ist ein Film, der sich offensichtlich geradezu dazu anbietet, dass sowohl religiöse Fanatiker als auch religiobskritische Gruppen über den Film spotten: Die einen erkennen Blasphemie in der Darstellung des christlichen Hauptdarstellers, der auch vor grausamster Gewaltanwendung in Notfällen nicht zurückschreckt. Die anderen meinen hier einen hochgepushten Werbespot für das Christentum zu erkennen.

Ich selbst verstehe den Wirbel nicht: In "The Book of Eli" zieht Denzel Washington als stoischer Hauptdarsteller unbeirrt seiner Bestimmung entgegen: Er will die letzte Bibel retten. Auf seinem Weg ist er durch nichts davon abzubringen, so ignoriert er durchaus auch flehende Hilferufe, die seiner Ansicht nach quasi "nicht sein Bier sind". Gary Oldman wiederum will Elis Bibel ebenfalls für seine Zwecke nutzen: Er möchte unter dem Deckmantel der Religion Anhänger um sich scharen und sie durch den Glauben gefügig machen.

Wer nun aufpasst, merkt jetzt bereits, dass es hier weder darum geht Blasphemie zu inszenieren als Religion einseitig zu verherrlichen: Vielmehr werden beide Seiten derselben Medaillie beleuchtet: Der Glaube kann zu guten Taten motivieren, denn so verändert auch Eli sich im Laufe der Geschichte und wendet sich nicht nur seinem Buch, sondern auch den Menschen zu. Gleichzeitig wird die Gefahr des Fanatismus deutlich vor Augen geführt, eben so wie Eli am Ende aufgrund seines sturen Festhaltens an seinem Weg vernachlässigt was einen Christen laut der Bibel ausmachen sollte: Nächstenliebe. Gary Oldmans egoistische Gier nach der Bibel wiederum zeigt, dass manch einer, der selbst nicht glaubt, den Glauben für seine Zwecke pervertieren möchte - Religion birgt also auch die Gefahr des Missbrauchs.

Wo hier also im Film selbst Fundamentalismus oder religiöser Fanatismus propagiert werden sollen, bleibt mir schleierhaft. Meiner Ansicht nach handelt es sich um eine durchaus gelungene Aufarbeitung des Themas, die sowohl Chancen als auch Gefahren des Glaubens zeigt. Wer nun meint es würde einseitig das Christentum hervorgehoben, muss ich am Ende des Filmes, eines besseren belehren lassen: Es sei so viel verraten: Die Bibel ist nicht das einzige religiöse Buch, das es zu bewahren gilt.

Der Wert der Religion wird hier also durchaus vielschichtig dargestellt: Für den einen ist es der Glaube, der eine spirituelle Bestimmung verleiht, ein anderer will sie zu eigenen Zwecken missbrauchen, andere messen ihr vielleicht eher wissenschaftlichen Wert bei (Ende des Filmes).

So viel dazu, es war einfach mal nötig etwas dazu zu schreiben, nachdem alle anderen Rezensionen hier entweder Schwarz oder Weiß malen ;-).

Die Blu-ray selbst ist sehr gut gelungen, die Bildqualität ist aufgrund des Endzeitstils von starkenb stilistischen Einflüssen etwas getrübt, aber besser kann man das Bild sicher nicht auf Blu-ray bannen und Nahaufnahmen zeigen hervorragende Details. Auch der Ton ist super. Die Extras geben detaillierte Einblicke hinter die Kulissen und zwei Motion-Comics erzählen einen Teil der Vorgeschichte des Filmes, was ich sehr sehenswert fand.

Fazit: Für Endzeit-Liebhaber, speziell Fans der Fallout-Rollenspiele, ist der Film nur zu empfehlen! Man sollte den Aspekt der Religion hier nicht überbewerten und sich nicht zu vorschnellen Urteilen hinreießen lassen. Dann bleibt eine spannende Geschichte mit spirituellem Unterton übrig, die auf einer sehr guten Blu-ray dargeboten wird.

(Ich selbst bin Agnostiker und stehe Religion damit kritisch und offen zugleich gegenüber. Mir hat der Film Spaß gemacht.)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2011 11:42 AM CET


Toy Story 3 (2-Disc Blu-ray + DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
Toy Story 3 (2-Disc Blu-ray + DVD + Digital Copy) [Blu-ray]
DVD ~ Lee Unkrich
Wird angeboten von fallo8
Preis: EUR 9,95

75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Film mit schlechter dt. Synchro, 11. November 2010
Zunächst muss ich mich als Pixar-Fan outen: Ich habe alle ihre erhältlichen Filme auf Blu-ray und "Toy Story" 1 und 2 sind für mich ganz klar unter den besten Animationsfilmen aller Zeiten. Nicht nur, dass die Computeranimationen für die damalige Zeit bahnbrechend waren und noch heute sehr gut aussehen, es sind die tollen Geschichten, die tiefgehenden Storys die Erwachsene wie Kinder begeistern und die einmaligen Charaktere wie Woody, Buzz und all die kleinen Nebenrollen wie Rex, Mr. Potatoe Head und Co. die einen auch beim xten Mal Anschauen immer noch begeistern. Teil 1 und 2 hatten alles: Emotion, Humor, Spannung...Die Filme sind Klassiker und werden auch in 50 Jahren noch neue Generationen unterhalten.

Ein schweres Los für Teil 3...Doch der Film knüpft nahtlos dort an, wo Teil 1 und 2 aufhören. Wieder ist der Humor der alten Teile dabei, teilweise mit modernen Elementen: Etwa wollen die Spielzeuge nach ihrer Ausmusterung bei eBay nachsehen wie viel sie denn wert sind ;-). Das passt, das macht Spaß und entspricht dem Charme der alten Filme. Wo die Animationen natürlich auf der Höhe der Zeit sind, ist die Geschichte genau so klassisch wie bei den ersten beiden Teilen und besitzt genug Spannung für die kleinen Zuschauer aber auch genug Tiefgang, um Erwachsene zu unterhalten: Es geht um das Älterwerden und wie sich jeder damit eines Tages abfinden muss.

Die Blu-ray (besitze den US-Import) lässt keine Wünsche offen: Der Film im 16:9-Format (1:78:1) sieht perfekt aus, so wie man es von Pixar gewohnt ist. Auch die Extras sind klasse, besonders natürlich der Kurzfilm "Day & Night". Auch der englische HD-Ton verdient volle 5 Sterne.

Jetzt kommt aber der Grund, warum der Film letzten Endes nur 4 Sterne wert ist, vielleicht auch nur dreieinhalb: Was Disney sich bei der dt. Synchronisation erlaubt hat, ist ein harter Schlag ins Gesicht aller deutschen Toy-Story Fans: Statt den beliebten Peer Augustinski wie in Teil 1 und 2 für die Rolle des Woody zu verpflichten, spannte man den Ex-Comedian Bully ein. Zurecht gab es zahlreiche Proteste unter Fans, die leider nichts ändern konnten. Disney entschied sich die gesamte Bully-Truppe für die Synchro einzuspannen und damit eine Marketing-Kampagne zu verbinden. Wo Tramitz seit jeher ein guter Synchronsprecher bleibt, der auch schon in den 80ern aktiv war, passt auch Kavanian durchaus zu Rex. Bully aber kann Augustinski zu keiner Zeit ersetzen und macht die deutsche Synchronisation zu einem Trauerspiel: Stets denkt man: Was wäre wenn...Was wäre wenn Augustinksi nur den Film synchronisiert hätte?

Unwissende mögen denken, dass Augustinksi nach seinem Schlaganfall nicht zur Verfügung stand. Doch er hat sich längst erholt und synchronisiert auch wieder aktiv. In einem Interview gab er bekannt, dass er die Rolle des Woody auch wieder übernommen hätte, aber von Disney leider keine Anfrage kam. Schade!

Für viele mag das nur ein kleines Manko sein, für mich ist es ein enormer Bruch mit Teil 1 und 2, der einfach einen Stern Abzug für die dt. Fassung nötig macht. Besonders angesichts der Tatsache, dass man im Original selbst Andy etwa wieder mit genau dem selben Sprecher besetzte, der ihn auch in den Vorgängern sprach. Diese Liebe zum Detail tritt man in der dt. Synchronfassung absichtlich mit Füßen.

Disney synchronisierte ja viele alte Filme für neue Ausgaben nochmals neu. Für Toy Story 3 würde ich mir sowas wünschen: Einfach Bully durch Augustinski austauschen und schon sind 5 Sterne sicher!
Kommentar Kommentare (32) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 22, 2011 7:12 AM MEST


Wo die wilden Kerle wohnen [Blu-ray]
Wo die wilden Kerle wohnen [Blu-ray]
DVD ~ Max Records
Wird angeboten von Dreamlands
Preis: EUR 7,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über Kinder - nicht allein für Kinder, 8. September 2010
Spike Jonze hatte sich zum Ziel gesetzt mit der Kinderbuchverfilmung "Wo die wilden Kerle wohnen" keinen Familien- oder Kinderfilm zu machen, sondern einen Film über die Kindheit. Dies ist ihm auch gelungen. Der kleine Hauptdarsteller Max ist ein kleiner Junge und mit dessen Augen erlebt auch der Zuschauer die Welt: Einerseits wirkt einiges bedrohlich, andererseits macht anderes so unbeschwerten Spaß, wie man ihn nur in der Kindheit erleben kann. Max Reise zu den wilden Kerlen ist eine Reise zu seinen eigenen, ungezügelten Gefühlen: Die Monster handeln so wie sie sich fühlen und genau das macht ihr Leben manchmal genau so kompliziert wie das eines Erwachsenen...Dessen Rolle plötzlich dem kleinen Max zukommt, der noch zu Anfang des Filmes gegenüber seiner Mutter als der perfekte, ungezogene Junge auftritt. Schließlich soll er die wilden Kerle dann aber als deren König endlich glücklich machen. Eine Aufgabe, die ihn erkennen lässt, dass Erwachsene es manchmal schwerer haben als er zuvor dachte.

"Wo die wilden Kerle" ist ungeachtet der Altersfreigabe nicht unbedingt ein Film, den sich kleine Kinder ohne Aufsicht ansehen sollten. Zwar macht der Film an vielen Stellen einfach Spaß, doch der melancholische Grundton, der sich durch den gesamten Film zieht, sowie die ein oder andere düstere Szene, die durch Wutausbrüche der Monster geprägt wird, könnten sensbible Kinder sicherlich eher in traurige Stimmung versetzen. "Wo die wilden Kerle" ist in erster Linie ein nostalgischer Rückblick auf die Kindheit, der sich an Erwachsene richtet: Wir erinnern uns, was früher alles einfacher war und werden uns zugleich bewusst, dass wir uns manchmal selbst das Leben schwer machen oder bereits als Kind schwer gemacht haben.

An den Kinkoassen war "Wo die wilden Kerle wohnen" leider kein großer Erfolg, was wohl hauptsächlich daran lag, dass Warner Bros. nicht recht wusste für wen sie den Film letzten Endes bewerben soll: Für Familien zu schwermütig, für Kinder zu kompliziert, für Erwachsene zu kindlich? Nein, letzten Endes kann der Film allen Gruppen gefallen, aber sicher nicht jeder Familie, jedem Kind oder jedem Erwachsenen. Es handelt sich hier um einen dieser Filme, den man vermutlich entweder liebt oder hasst. In jedem Fall bleibt er einem mit seinen großartigen Bildern, der schönen Geschichte, hinter deren simpler Oberfläche sich viel Lebensweisheit verbirgt und den tollen schauspielerischen Leistungen, im Gedächtnis.

Die Blu-ray bietet ausgezeichnete Bildqualität und lässt kaum Wünsche offen. Auch der englische HD-Ton ist hervorragend, wenn auch natürlich aufgrund des dialoglastigen Materials nicht so beeindruckend wie vielleicht "Avatar" :-).

Auch die Extras sind durchaus lohnenswert, wie etwa der bizarre Kurzfilm "Higgelti Piggelti Pop! Oder: Es muss im Leben mehr als Alles Geben", den man sich durchaus mal angesehen haben sollte. Ob es sich hier um Kunst oder einen verfilmten LSD-Trip handelt, muss allerdings jeder selbst entscheiden.

Fazit: "Wo die wilden Kerle wohnen" ist wahrlich kein Film fürs Massenpublikum und ein Familienfilm erst recht nicht. Wer den Film zusammen mit seinen Kindern sehen möchte, sollte sich also nicht von der niedrigen Altersfreigabe irritieren lassen: Kinder wird der Film vermutlich eher mit einem verlorenen, melancholischen Gefühl zurücklassen, da sie viele Andeutungen nicht verstehen werden. Für erwachsene Filmliebhaber mit Fantasie, wartet hier ein echtes Schmuckstück für jede Filmsammlung, das auf eine hervorragende Blu-ray gepresst wurde.


Corporate Language
Corporate Language
von Armin Reins
  Gebundene Ausgabe

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Praxisratgeber mit den üblichen Mängeln, 25. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Corporate Language (Gebundene Ausgabe)
Zuerst zu meinem Hintergrund: Ich schreibe aktuell an meiner Dissertation über Unternehmens-Identität im Internet und erhoffte mir von Armins Reins Buch über Unternehmens-Sprache bereichernde Anregungen.

Diese kann das Buch auch liefern, allerdings mit vielen Einschränkungen: Reins kommt aus der Praxis und ist dort absoluter Experte hat aber von Wissenschaft wenig Ahnung - das kann man bewerten wie man will, man liest es zumindest aus seinem Buch zu jederzeit heraus. Das Buch ist zwar unterhaltsam geschrieben und Reins sagt vieles Richtige und Wichtige über eine leserfreundliche und anregende Unternehmens-Sprache - an seine eigenen Patentrezepte hält er sich aber nicht immer.

Beispielsweise erwähnt Herr Reins in einem Beispiel einen sogenannten "Curt Cobaine"...Von jemandem, der über zielgruppengerechte Sprache und professionelle Rhetorik schreibt, könnte man etwas mehr erwarten als gleich zwei Rechtschreibfehler bei einer simplen Namensnennung. Weiterhin geht der Autor teilweise von meiner Ansicht nach veralteten Zielgruppen-Modellen aus und teilt Kunden relativ trennscharf etwa in "Trendorientierte", "Wertorientierte", "Gefühlsorientierte" ein. Diese Trennung ist aus psychologisch-soziologischer Sicht veraltet, da Kunden immer mehr zu einer "black box" werden und in der heutigen, pluralisierten Gesellschaft, nicht mehr derart eindeutigen Kategorien entsprechen.

Außerdem tappt Reins in die übliche Praktikerfalle und bietet mit zahlreichen Gastautoren und "Best Pratices" zwar einen netten Praxisüberblick über erfolgreiche Unternehmen, aus denen sich aber kaum allgemeine Erkenntnisse ableiten lassen. Es handelt sich um höchst individuelle Beispiele, die aus wissenschaftlicher Sicht wenig Aussagekraft besitzen.

Weiterhin kritisiert Reins zwar die unverständliche Sprache einiger Unternehmen und führt dies auf den inflationären Einsatz von Anglizismen zurück, schreibt aber munter selbst über "Trigger" (statt Anreize), "Hoch-Chunken" (statt steigern) und eben "Corporate Language" statt Unternehmens-Sprache.

Für den wissenschaftlichen Rahmen ist das Buch damit nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Doch auch Praktiker sollten Obacht geben, um sich nicht von einer Scheinlogik täuschen zu lassen, die suggeriert, dass sich individuelle Beispiele verallgemeinern lassen.

Fazit: Ein sehr gut geschriebenes und unterhaltsames Buch, das aber an den üblichen Krankheiten der Praxisliteratur krankt und vorgibt mehr zu sein, als es letzten Endes meiner Meinung nach bieten kann.


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