Profil für OGDiggensag > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von OGDiggensag
Top-Rezensenten Rang: 4.254.820
Hilfreiche Bewertungen: 4

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
OGDiggensag "OGD" (Frankfurt)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Tomb Raider - [PC]
Tomb Raider - [PC]
Preis: EUR 8,50

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eher Uncharted-Klon anstelle von Tomb Raider, 14. März 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tomb Raider - [PC] (Computerspiel)
Wie wurde die "kleine" Lara zu der Lara die wir kennen und lieben?
Genau diese Thematik wird vom Spiel aufgegriffen und in einer zwar keineswegs spannenden aber dennoch guten (jedoch recht vorhersehbaren) Story erzählt.
Sie könnte sogar durchweg glaubhaft wirken, währen da nicht einige unlogische Wendungen.
Ein Beispiel hierzu: Zunächst entschuldigt sich Lara bei einem Tier, das sie erlegt hat und ca. eine halbe Stunde später werden stealth kills durchgeführt?! Unglaubwürdig, wie ich finde.

Das Gameplay ist gut gelungen und die Steuerung geht schnell in Fleisch und Blut über. Man wird vom Spiel aus gut an weitere Modifikationen herangeführt, damit man die vielen gleichen Standartgegner auch gut abmurksen kann. Wobei ich da auch schon bei einem der Kritikpunkte bin. Ich habe während dem Spielen das Gefühl gehabt, das es gerade mal 4 oder 5 Standartgegner gibt, die Lara ans Leder wollen. Wirkliche End- oder Bossgegner gibt es nicht wirklich und wenn, dann wird daraus nach kurzem ein Quick-Time Event um es zu beenden. Sehr schwach, Square da hätte ich mehr erwartet!
Auch das Hauptmerkmal der alten TR Spiele, die Rätsel sind nicht mehr vorhanden. Die paar, die noch vorhanden sind beschäftigen vll. jeweils 5-10 Minuten bis man von alleine auf die Lösung kommt.

Grafisch sieht unsere Lara (und natürlich der Rest des Spieles) echt schnuckelig aus. Ein stück weit, wurde sogar eine "halb offene" Welt erschaffen.
Halb offen deshalb, weil es zwar Gebiete gibt die man erkunden kann, sie aber doch recht begrenzt sind. Da die Insel aber dennoch nicht sonderlich klein ist, wurde auch ein Schnellreisesystem integriert. Ist ziemlich praktisch, denn in manche Gebiete muss man nochmal zurück um sich Belohnungen abzuholen, die man vorher nicht erreichen konnte.

Fazit:
Ein grundsolides Spiel, das Square hier abliefert, auch wenn ich währenddessen mehr das Gefühl hatte in einem von Nathan Drakes (Uncharted 1-3) Abenteuer gelandet zu sein.
Wer eine PS3 hat und Uncharted gut fand, der kann ohne Probleme zugreifen.
Erfahrene TR Fans werden ob der fehlenden Rätsel wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, aber lasst euch ruhig auf das Spiel ein, es lohnt sich!


Guild Wars 2 - [PC]
Guild Wars 2 - [PC]
Preis: EUR 39,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles in allem ein Superspiel, 1. Oktober 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel ist mein erster wirklicher Einstieg ins MMO Genre und muss sagen, ich bin Begeistert.
Man erstellt sich einen Charakter und legt auch gleichzeitig den Einstieg in die Geschichte fest, sprich in welchen Verhältnissen man aufgewachsen ist etc. Danach gehts auch schon direkt los mit der Story. Natürlich hat man abseits davon einen ganzen Haufen Nebenmissionen die man erledigen kann (eig. sogar muss). Diese sind anhand von Herzzeichen auf der Karte vermerkt und man kann auch sehen welchem Level diese entsprechen, wobei wir auch schon beim nächsten Schritt sind.
Leveln kann man natürlich über die Kämpfe, aber wenn man einen Sammlerdrang hat, geht das auch. Sprich, Bäume hacken, Kräuter sammeln etc. Für alles bekommt man EXP.
Hinzu kommen dann auch noch die Berufe, die man hochleveln kann. Hierzu sei gesagt, das man sich nicht auf ein oder zwei Berufe beschränkt. Man kann zwar jeweils nur 2 erlernen, aber diese kann man jederzeit wieder wechseln ohne das der vorhandene Berufelevel zurückgesetzt wird.
Das Kampfsystem ist sehr eingängig und geht gut von der Hand. Lediglich die Übersicht leidet, wenn sich zu viele Spieler auf einen Gegner stürzen, aber das ist überall so und lässt sich nicht vermeiden.

Im PVP ist man direkt auf die höchste Stufe gestellt, so das man nicht die ersten 30 Stunden nur aufn Sack kriegt. Sondern man hat direkt die Chance bei anderen Mitzuhalten sofern man natürlich das Spiel beherrscht. Finde ich persönlich echt klasse.

WvWvW ist ein Modus, in dem die einzelnen Server gegeneinander antreten und um die Vorherrschaft im gesamten Reich kämpfen. Habe ich persönlich noch nicht ausprobiert, da z.Z. noch Warteschleifen von 2-3 Stunden bestehen um reinzukommen, aber werde es sicher demnächst auch mal austesten wenn ich genug Zeit habe.

Der große Schwachpunkt, den ich sehe, ist die Sprachausgabe. Die Gespräche im Storymodus sind echt lächerlich gestaltet. Die Sprecher wirken sowas von steif, das geht auf keine Kuhhaut und die Dialoge sind auch echt schlecht geworden. Mein Charakter wurde in einer Mission zum "Vertreter der Krone" ernannt und so wird er auch die ganze Zeit in den Gesprächen genannt. "Ihr müsst euch entscheiden, Vertreter der Krone" , "Ihr müsst euch für einen der Wege entscheiden, Vertreter der Krone" bla blubb ... Muss nicht sein.

Noch ein Wort zu den Kämpfen: Das bisher gängige Teamsystem DD, Tank, Heiler etc. gibt es bei GW2 nicht. Jeder Charakter kann alles. Was auch für mich der Hauptgrund war es zu holen. Ich kann damit nichts anfangen und spiele aus genau diesem Grund kein WoW, SW:Tor o.ä. Natürlich gibt es gewisse Taktiken die man im Team befolgen sollte, aber grundsätzlich kann jeder alles machen.

Ich werde mit Sicherheit noch sehr lange Spaß an dem Spiel haben und empfehle es jedem der was für MMORPG's übrig hat und neu in ein MMORPG einsteigen will.


Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game
Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game
von Michael Lewis
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,69

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fachkundige und interessierte, 17. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sehr gutes Buch über die Entwicklung und Bewertung von Spielern, gepackt in eine spannende Geschichte über den General Manager der Oakland Athletics.

Es zeigt einen tiefen Einblick in die Art und Weise wie Spieler gescoutet wurden und teilweise echt über- oder unterschätzt wurde.
Warum kann ein Spieler der nicht gut schlägt, nicht gut fielded, nicht gut rennt und nur 500k/Jahr verdient so gut und erfolgreich sein, wie jmd. der alles macht und 15mio. im Jahr verdient?
Wie kann ein Team von 25 Spielern, die 40mio Kosten so gut sein wie ein Team das 150mio kostet?

Das ist eine Frage der auch Michael Lewis nachgegangen ist und hat bei Billy Bean sagenhafte Entdeckungen gemacht. Es hat nur den Mut eines GM gebraucht, der Analysen aus den frühen 80ern verwertet hat, die von allen anderen nur belächelt wurde.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben aber etwas Vorwissen bezüglich Baseball ist unerlässlich, sonst verliert man sich im Dickicht des Baseballjargons ohne etwas zu verstehen.


Feeding the Monster: How Money, Smarts, and Nerve Took a Team to the Top
Feeding the Monster: How Money, Smarts, and Nerve Took a Team to the Top
von Seth Mnookin
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,69

4.0 von 5 Sternen Absolut Empfehlenswert, 17. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer ein Fan der RedSox ist oder es werden möchte, kommt um dieses Meisterwerk nicht herum.
Dieses Buch beschreibt die Anfänge der damals noch Boston Braves bis 2004 ... und das nicht nur einfach stumpfsinnig aufgezählt, sondern wirklich spannend geschrieben.
Man fühlt sich beispielsweise genau in die Situationen ein, in denen die Red Sox kläglich versagt und gesiegt haben. Man hofft quasi das man die Geschichte ändern kann.

Wer nichts mit Boston zu tun hat, wird eine gute packende Geschichte eines Baseballteams lesen, welches ihn tief, wenn nicht gar zu tief in die Materie einführen wird.

Aufgrund der Begrifflichkeiten wäre es gut, wenn man vor dem lesen etwas Baseballwissen hätte.


Anthologie der rätselhaften Phänomene
Anthologie der rätselhaften Phänomene
von Marta Bern
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen einfach nur langweilig, 8. Dezember 2010
Das Buch ist einfach nur langweilig.
Die Geschichten sind langweilig verfasst, selbst wenn man alles dunkel macht, sich in seine Bettdecke einlümmelt und heimlich mit ner Taschenlampe liest kommt kein einziger Funken Spannung auf.

Wenn dies von Lieteraturpreisträgern verfasst wurde, dann weiß ich spätestens jetzt weshalb die Jugend heute nicht mehr liest, sondern wartet bis von irgendwas mal ein Film kommt.

Hinzu kommt, das die älteren Generationen mit Sehschwäche Probleme habe werden das Buch zu lesen. Es ist einfach viel zu klein gedruckt.
Vergleich in etwa mit Schriftgröße 6 im Word.


Seite: 1