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Rezensionen verfasst von
A. Gross "Musikfreak" (Mainz, Deutschland)
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Uncaged
Uncaged
Preis: EUR 14,41

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich könnte diese Naturburschen knutschen dafür!, 27. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uncaged (Audio CD)
Ich kann den Feierabend kaum erwarten, nicht etwa weil Freitag ist, okay, das auch. Aber vor allen Dingen, weil ich auf der Heimfahrt die neue Zac Brown hören kann. Ich hatte sie gestern im Briefkasten und bin nach dem ersten, noch nicht mal abgeschlossenen Durchhören hin und weg, aus dem Häuschen, euphorisiert, beglückt, süchtig... Ich kann meine Gefühle eigentlich nicht in Worte fassen. Die ZBB hat doch tatsächlich nach den ersten beiden Meisteralben noch eine Schippe draufgelegt. An dieser Stelle würde ich meinem "Vorschreiber" Horst Brack widersprechen. Aber ansonsten sind wir uns einig. Auch ich kenne keine bessere als die Zac Brown Band. Ihre Vielseitigkeit ist einfach atemberaubend. Von Gute Laune Southern Latin Rock (Jump Right In) über, na ich würde es mal vertrackten Prog Rock mit Südstaatenakzent (Uncaged) nennen, Reggae (Island Song), Traditional Hard Core Uptempo Country (The Wind) bis hin zu entspanntem Mid Tempo Soft Soul mit Jazz-Elementen (Overnight). Einfach alles ist bei "Uncaged" überragend: die Song-Qualität (inkl. Texten), die Gesangsharmonien, die Virtuosität der Instrumentalisten und nicht zu letzt der Sound. Ich könnte diese Naturburschen knutschen dafür! ...Wann hab ich eigentlich Feierabend?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2012 11:13 AM MEST


Days of Our Lives
Days of Our Lives
Preis: EUR 15,38

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Musik und Songtext-Lyrik vom Feinsten, 24. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Days of Our Lives (Audio CD)
Wer zu jenen Musikfans gehört, denen das allstündliche "No Milk Today" auf HR1, SWR1 und ähnlichen Sendern (Wer wünscht sich das eigentlich?!) die Symptome einer spontanen Laktose-Unverträglichkeit beschert und denen die Heavy-Rotation zeitgenössischer Popmusik auf anderen Mainstream-Stationen auch keine Linderung verschafft, der sollte sich mal im Bereich des "New Country" umhören.
Ich bin durch Zufall auf Leute wie Blake Shelton, Phil Vassar, Jason Aldean und eben James Otto gestoßen. Das Ergebnis: Die Wiederentdeckung eines lang vermissten Hörerlebnisses. Eingängige Songs (extreme Ohrwürmer, die einem eben nicht auf den Keks gehen!), Super-Sound (Gitarren, Bass, Schlagzeug - voll fett, so wie sie immer klingen sollten, geil gespielt von Spitzenleuten der Nashville-Szene), originelle Texte, toll gesungen. Hab ich noch was vergessen?
Man sollte sich auf jeden Fall nicht davon abschrecken lassen, dass diese Musik unter "Country" einsortiert wird. Es ist einfach gute, handgemachte, melodiöse Rockmusik, mal fetzig, mal balladenhaft, hier und da mit etwas Fiddel und Steel-Gitarre angereichert. Das isses.
"Days of Our Lives" ist eine hervorragende Vertreterin dieses Genres. Die Texte erzählen Geschichten, Kino im Kopf, einfach wunderbar. "I miss my misspent youth" (schönes Wortspiel)
"The worst of days were the best of times
Lookin' back through life's rearview
We were cool with our lucky stripes
Didn't start too many fights
But in those days we finished quite a few"
Songtext-Lyrik vom Feinsten. Und das zusammen mit der Musik - eine absolute Empfehlung!


Legend
Legend
Preis: EUR 13,20

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Kopf und Herz entstanden!, 24. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Legend (Audio CD)
Ich habe das Album erst in den frühen Achtzigern für mich entdeckt. Dafür allerdings umso leidenschaftlicher. Mein Dual CS 704, inzwischen selbst zur Hifi-"Legend" avanciert, hat die gleichnamige Platte seinerzeit einer Dauer-Nadelprobe unterzogen.
Irgendwann wurde die LP von mir, mit 5 Sternen und besten Assoziationen versehen, in die Plattensammlung eingereiht. Und zwar kurz bevor mein Dual, wie viele seiner Art- und Zeitgenossen, ein dem CD-Player geschuldetes unfreiwilliges Rentner-Dasein als "Nicht mehr-Plattenspieler" antreten musste.
So fristete die legendäre Poco-Scheibe mit dem genialen Cover jahrzehntelang und völlig unverdient ein dichtgedrängtes Schattendasein, irgendwo zwischen Wilson Picket und Procol Harum.
Es war wohl der pure Zufall, der mich vor ein paar Monaten an "Legend" vorbeisurfen ließ. Kurzentschlossen hab' ich mir das Album dann als CD angeschafft, Und siehe da, es entwickelt noch immer die gleichen Hör-Qualitäten wie einst. Sommermusik, wie sie zeitlos-schöner kaum sein könnte. Jeder Song ein Treffer, in Kopf und Herz entstanden, am Instrument spielfroh erarbeitet und nicht - wie heute weit verbreitet - am Rechner zusammenklickt.
Wahrscheinlich hat jeder Fan von "Legend" seinen eigenen Favoriten. Bei mir ist es mal "Spellbound", mal "Heart Of The Night" mal "Crazy Love". Vielleicht, weil ich bei diesen göttlichen Songs den West Coast-/Southern-Rock-Harmonien restlos verzückt erliegen kann. Das Album ist jedenfalls ein absolutes Muss für Anhänger dieses Genres.
Die Musik ist übrigens auch in technischer Hinsicht zeitlos, denn sie ist wirklich super aufgenommen, hätte allerdings etwas mehr Pegel bekommen dürfen. Aber das ist nicht wirklich ein Problem. Wozu gibt es denn diesen dicken Knopf am Verstärker? Turn it up!


Face the Music
Face the Music

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus George wird "Sir" Duke II, 12. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Face the Music (Audio CD)
Was für eine Musik! Diejenigen, die gerne ganz genau hinhören, werden ebenso ihren Spaß daran haben wie jene, die lediglich nach einer inspirierenden Hintergrundkulisse suchen. Normalerweise schließt sich so was ja aus. Altmeister Duke ist das Kunststück gelungen, beide Ansprüche perfekt zu bedienen. Es ist ein Hochgenuss, der unglaublichen Rhythm-Section mit dem zur Zeit wohl angesagtesten Bassisten, Christian McBride, und John Roberts am Schlagzeug zu lauschen, die Arbeit des Gitarristen ist dagegen eher unauffällig, was seine Leistung aber nicht schmälern soll. Wenn Bläsersätze das etwas abgegriffene Attribut "knackig" verdienen, dann diese. Da hätt' ich gerne noch mehr von gehabt. Und George Duke selbst? In manchen Passagen genügt dem Virtuosen tatsächlich ein Finger, um das zu auszudrücken, was er ausdrücken will. George hat's begriffen: weniger ist manchmal viel mehr. Die Art, wie er die Tasten anschlägt, und mit welchem Timing - genau das verrät den wahren Meister. George Duke wäre allerdings nicht George Duke, wenn er seinen Single-Note-Passagen nicht feinstperlige Piano-Kaskaden folgen ließe, die aber nie protzig daherkommen, sondern immer im Dienste der Stücke stehen. Wen die künstlerischen Argumente nicht von der der Anschaffung der CD überzeugen, dem sei gesagt: Die Scheibe dauert stolze 75 Minuten und hat eine Klangqualität, die ihresgleichen sucht. George Duke war immer gut, aber diese Platte macht ihn für mich zu "Sir" Duke II.


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