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Rezensionen verfasst von
"saintgeorge7"

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Bad Sneakers & a Pina Colada
Bad Sneakers & a Pina Colada
Preis: EUR 16,39

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer feste druff..., 13. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Bad Sneakers & a Pina Colada (Audio CD)
Erst undefinierbares Rauschen, gefolgt von einem gesampelten Chor: Das soll eine Rock'n Roll Platte sein? Es folgen noch einige Samples, die Instrumentsektion wird lauter, dann wieder ruhiges Dümpeln. Wenige Sekunden später setzt Organ von Sänger Jocke Berg ein, man glaubt doch wieder an Rock'n Roll - und wird schließlich auch nicht enttäuscht, wenn „Hello | Goddbye" schließlich richtig losrumpelt.
Der Vierer hat den Bogen raus, wenn es um wirkungsvollen Rock'n Roll geht. Die Rhythmussektion, bestehend aus Martin Sandvik am Bass (gelegentlich wohl auch an der Akustikgitarre) und Drummer Magnus Andreasson, macht ordentlich Dampf, während Gitarrist Silver Silver dem Genre alle Ehre macht und Jocke Berg dem Ganzen die letzte Portion Rotz und Dreck beschert.
Das Songspektrum ist beachtlich, denn obwohl die Band niemals den roten Rock'n Roll-Faden verliert, gibt sich das Debüt doch recht abwechslungsreich. Der Sound reicht vom Garagenrock („Liberation") bis zur stadionfähigen Gitarrenwand („Have You Been Around"), bietet schnelle, eingängige Stücke („Punk Rock Song", „Rock'n Roll Star") wie auch Balladen („Liberation" und das nur im ersten Moment schmalzig anmutende „Someone Special") und langsamere, groovende Stücke („Slide Song", „Strapped"). Dabei schaffen es die Schweden so gut wie immer zu simple Strukturen geschickt zum umschiffen und enden nicht in der Strophe-Refrain-Strophe Sackgasse. Dazu tragen wie schon angeführt vor Allem Gesang und Gitarre bei, die das solide und dichte Brett aus Bass und Schlagzeug gekonnt verfeinern, ohne dabei selbst eintönig zu werden. Gerade die Vocals sind es, die Hardcore Superstar von anderen Bands abheben, da Jocke Bergs Stimme zugleich rauh und dreckig, aber auch wirklich zu Gesang fähig ist, so dass man nicht den Eindruck hat, dass sich nur jemand dauerhaft die Seele aus dem Leib schreit.
Mit einer Spielzeit von knapp 45 Minuten liegt das Album ebenfalls noch gut, denn auch wenn die Dreiviertelstunde schnell vorbeigeht, hat man doch am Ende das Gefühl, das alles gesagt ist. Dies mag mitunter daran liegen, dass die letzten drei Songs die gewöhnungsbedürftigsten sind, rundet das Werk jedoch auch ab. Und gewöhnungsbedürftig sei hier nicht allzu negativ aufgefasst: Das Gitarrenspiel am Ende von „Bubblecum Ride" möchte ich auf diesem Album nicht missen.
Lyrisch geht es durchweg erfreulich gelungen zu, abgesehen vom vorletzten Song bieten alle Tracks einen durchaus ausgearbeiteten Text. Nicht selten geht es um Liebe und Schmerz, mal melancholisch, mal mit weit erhobenem Stinkefinger, während der „Punk Rock Song" erwartungsgemäß gegen die Gesellschaft losrockt und „Rock'n Roll Star" den Lebensstil und Todeskult zahlloser Rock-Ikonen sarkastisch auf's Korn nimmt - meines Erachtens einer der bemerkenswertesten Texte auf dem Album.
Insgesamt kann ich das Album also, wenngleich die Band mittlerweile ziemlich abgebaut hat, allen Freunden des gepflegten zeitgenössischen Rock'n Rolls nur ans Herz legen. Die Platte weckt Emotionen, was mir immer noch das Wichtigste ist, und bietet noch dazu eine mannigfaltige Songauswahl. Bleiben nur die Anspieltipps: „You Will Never Know", „Liberation", „Beat You Down"...und irgendwie auch alle anderen.


Das kunstseidene Mädchen: Roman
Das kunstseidene Mädchen: Roman
von Irmgard Keun
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungene Zeitstudie, weniger gelungener Roman..., 13. Januar 2005
Irmgard Keuns Roman ist eines dieser Bücher, die den Leser mit sehr gemischten Gefühlen zurücklassen.
Einerseits funktioniert die in Tagebucheinträgen erzählte Geschichte der jungen Protagonistin Doris inmitten der missstandsreichen Wirrungen der Weimarer Republik durchaus, die Mixtur aus Zeitstudie und gefühlsbetonter Darstellung des Einzelschicksals gelingt definitiv. Da gibt es den Jargon der Zeit, da gibt es feste Seitenhiebe gegen die politische Rechte, da gibt es die allgegenwärtige Klassengesellschaft, die doch gar keine ist - vor dem historischen Hintergrund ein hervorragendes Stück Literatur.
Die Handlung an sich erweist sich jedoch oftmals als eher eintönig, denn zu verfolgen wie Doris von Mann zu Mann springt und sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben prostituiert hat zumindest mich schon nach kurzer Zeit gehörig gelangweilt. Hinzu kommt, dass Doris, selbst wenn man davon ausgeht, dass sie eine Entwicklung vollführt, zu einer in sich nicht allzu stimmige Figur geraten ist. Viele der oben genannten politischen Seitenhiebe scheinen eher von Keun als von Doris zu stammen, genauso wie man bei der Suche nach der Antwort auf die Frage, warum Doris ab und an geradezu geniale analytische Fähigkeiten an den Tag legt, schnell bei der Autorin und ihrer häufig nur allzu offensichtlichen Gesellschaftskritik angelangt.
Darüberhinaus stellt Doris' Schreibstil für den nicht übermäßig begeisterten Leser eine weitere Hürde dar: Unruhig, unstrukturiert und permanent aufgewühlt, um es neutral zu beschreiben, man sollte also schon eine gewisse Geduld mitbringen, wenn man nicht gerade diese spontanen Stil direkt "aus dem Bauch heraus" bevorzugt.
Insofern also ein unter verschiedenen Gesichtspunkten auch unterschiedlich stark gelungenes Buch.


LEGO BIONICLE 8603 -  Whenua
LEGO BIONICLE 8603 - Whenua

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lego schafft Actionfiguren und das zugehörige Universum, 9. September 2004
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: LEGO BIONICLE 8603 - Whenua (Spielzeug)
Auch wenn Actionfiguren mittlerweile etwas aus der Mode gekommen zu sein scheinen, hat Lego mit den Bionicles eine neue Dimension geschaffen, und das auf ganzer Merchandise-Linie, gibt es doch neben den Figuren auch Filme, Spiele, Fanshirts und und und...
Whenua ist dabei einer der 'Guten', der Beschützer, seines Zeichens ein Wesen der Erde, und dementsprechend mit zwei Schaufeln ausgerüstet. Dazu kommen die obligatorische (Nachtsicht)-Maske sowie 13 Gelenke, die die Figur voll beweglich machen, und ein einfacher Drehmechanismus. Eben das, was eine Actionfigur so braucht.


LEGO 4487 MINI Jedi Starfighter & Slave
LEGO 4487 MINI Jedi Starfighter & Slave
Wird angeboten von The Daily Brick (UK)
Preis: EUR 12,15

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Direkt zwei, 9. September 2004
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Zugegeben - die Miniserie wird nicht mit den größeren Umsetzungen mithalten können, aber wer möchte 300€ für einen riesigen, unpraktischen Sternenzerstörer ausgeben?
Die Minis dagegen sind zum Spielen bestens geeignet und auch für Lego-Anfänger keine zu große Herausforderung (manche geburtstagserprobten Eltern werden sich an frustrierende Weihnachtsabende erinnern, an denen der Legobausatz doch eine Idee zu groß war). Dazu kommt, dass die Kleinen ohne große Mühe aus eigenen Teilen ähnliche Schiffe in dieser Größe kreiieren können, was sowohl den pädagogischen Wert als auch den Spaß steigert.
Schön: Dadurch, dass zwei Schiffe im Paket sind, kann dorekt drauflos gespielt werden.


LEGO 4486 MINI AT-ST & Snowspeeder
LEGO 4486 MINI AT-ST & Snowspeeder
Wird angeboten von FAVK-Shop
Preis: EUR 29,24

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geheimtipp, 9. September 2004
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Zugegeben - die Miniserie wird nicht mit den größeren Umsetzungen mithalten können, aber wer möchte 300€ für einen riesigen, unpraktischen Sternenzerstörer ausgeben?
Die Minis dagegen sind zum Spielen bestens geeignet und auch für Lego-Anfänger keine zu große Herausforderung (manche geburtstagserprobten Eltern werden sich an frustrierende Weihnachtsabende erinnern, an denen der Legobausatz doch eine Idee zu groß war). Dazu kommt, dass die Kleinen ohne große Mühe aus eigenen Teilen ähnliche Schiffe in dieser Größe kreiieren können, was sowohl den pädagogischen Wert als auch den Spaß steigert.
Der Tipp: Den Snowspeeder mit dem großen AT-AT kombinieren, um annähernd perfekte Relationen zu erzielen.


LEGO Star Wars 4493 - Mini Sith Infiltrator
LEGO Star Wars 4493 - Mini Sith Infiltrator
Wird angeboten von _stoore_
Preis: EUR 24,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Mitbringsel, 9. September 2004
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Zugegeben - die Miniserie wird nicht mit den größeren Umsetzungen mithalten können, aber wer möchte 300€ für einen riesigen, unpraktischen Sternenzerstörer ausgeben?
Die Minis dagegen sind zum Spielen bestens geeignet und auch für Lego-Anfänger keine zu große Herausforderung (manche geburtstagserprobten Eltern werden sich an frustrierende Weihnachtsabende erinnern, an denen der Legobausatz doch eine Idee zu groß war). Dazu kommt, dass die Kleinen ohne große Mühe aus eigenen Teilen ähnliche Schiffe in dieser Größe kreiieren können, was sowohl den pädagogischen Wert als auch den Spaß steigert.


See You at Disneyland
See You at Disneyland

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da steckt was hinter..., 9. September 2004
Rezension bezieht sich auf: See You at Disneyland (Audio CD)
Auf den ersten Blick könnte man die Bloodsucking Zombies From Outer Space durchaus als nicht weiter bemerkenswerte Horrorpunkband abtun: Das übliche Gepose, das bekannte Image in einer Mixtur aus B-Movie Bosheit, Punk und Rock'n Roll und eine nicht unbedingt beeindruckende Aufmachung des Albums, abgerundet durch Richard Ramirez Zitate und ähnliches.
Auf einer knappen Stunde Spielzeit entpuppt sich der Vierer jedoch um Längen besser als der Durchschnitt. Dominiert wird die Platte eindeutig von Punk, oftmals mit merklichen Rock'n Roll Elementen. Eingängige, schnelle Riffs, gelegentliches Gejohle, manche Gesangsparts im Chor - und das in solider Form. Zwar ist die Produktion ab und an nicht unbedingt auf höchstem Level, aber von Garage kann noch nicht die Rede sein und Songs wie 'Teardrops In Heaven' oder 'Monsters In The Closet' machen einfach Spaß.
Zur Höchstform läuft die Band jedoch auf, wenn es darum geht, sich vom Einheitsbrei abzuheben. Das fängt bei unerwarteten Gitarrensoli an und setzt sich in ganzen Songs wie dem recht elektronischen, aber noch immer punkig-dreckigen 'Nightmare In A Damaged Brain' fort, bei dem man sich stimmlich schon in Manson-Gefilde vorwagt. Gelungen düster wird es dann bei Stücken wie 'Hooray The Darkness' oder dem bemerkenswerten 'In The Morgue Of Lucy Sanders', welches mit seiner Struktur und dem epischen Refrain irgendwie an die jüngsten Werke der Depri-Punks von AFI heranreicht. Und auch die Industrial-Ansätze im Intro von 'Frankenstein Created Woman' vermögen durchaus zu Überzeugen.
Textlich zieht sich das 'Wir sind die fiesen Zombies aus dem Weltall'-Thema wie ein roter Faden durch das Album, auch ansonsten bewegt sich die Band weitgehend ähnlich den Misfits oder den Frankenstein Drag Queens unterhaltsam im Horrorbereich, weniger sinnfreie Ideen werden eher selten verarbeitet.
Insgesamt eine angenehm mutige Platte, genau die richtige Mischung aus bewährtem und eigener Kreativität und trotz der an sich doch ausgeprägt auseinanderdriftenden Songideen eine absolut runde Sache.


Songs from the Recently Deceased
Songs from the Recently Deceased
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 32,02

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal mit Abwechslung, 12. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Recently Deceased (Audio CD)
Von den drei noch erhältlichen Drag Queens Alben stellt "Songs From The Recently Deceased" wohl die abwechslungsreichste Veröffentlichung dar.
So gibt es dreckige, punklastige Stücke wie 'Hooray For Horrorwood' (übrigens die Urversion der Murderdolls-Single 'Dead In Hollywood'), langsameren Rock'n'Roll wie bei 'Creature From The Black Lagoon' und entrückt-düstere Songs wie 'The Rocketship Oddity 13" und das unnachahmliche Doors-Cover 'Welcome To The Strange' in dem die Drag Queens 'Riders On The Storm' in der Ich-Perspektive verwursten.
Dennoch steht, wie üblich, der Spaß im Vordergrund, was sich nicht nur in den kurzweiligen Rhythmen, sondern auch besonders merklich in den Lyrics niederschlägt, wenn Wednesday 13 z.B. davon gröhlt, wie er ein großes grünes Monster trifft, welches ihm ein Autogramm verwehrt, die nächste Zombieinvasion besungen wird oder es einfach um die Farbe neonschwarz geht - Musik wie ein B-Movie eben. Ein B-Movie mit Kultfaktor.


Viva Las Violence
Viva Las Violence
Wird angeboten von Racker-n-Roll
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Punkig, aber gewohnt gut, 12. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Viva Las Violence (Audio CD)
Mit Krachern wie 'The Devil Made Me Do It', 'Planet Of The Apes' oder auch 'Eat Drugs First' ist 'Viva Las Violence' für Freunde des Horrorrock genauso Pflicht, wie alle anderen Drag Queens-Veröffentlichungen.
Im Vergleich zu den anderen beiden Alben würde ich VLV als geradliniger und teilweise punkiger beschreiben. Es findet sich kein auffällig außergewöhnliches Stück wie "Welcome To The Strange" (Songs From The Recently Deceased), aber auch nicht die unerreichte Tracklist von "Night Of The Living Drag Queen" - nichtsdestotrotz geht die Band um Wednesday 13 auch auf diesem Album nicht mit weniger Spaß zu Werke. Für alle Freunde der Murderdolls, Misfits und Horror-Rock'n'Roll überhaupt also garantiert kein Fehlkauf.


The Long Road. Limited Edition Digipack.
The Long Road. Limited Edition Digipack.
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 22,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die große Einöde..., 20. Juli 2004
Der erste Gedanke, nachdem die Platte sich im Player dreht: Drei Bonussongs und trotzdem nur knappe 51 Minuten? Wie dem auch sei, auch "The State" und "Silver Side Up" brachten es ja nicht auf 40 Minuten.
Der Opener "Flat On The Floor" macht euphorisch, ein schneller Rocksong, ganz im Stil von Nickelback, wie so oft beweist die Band ihr Geschick dafür, mit einem solchen Song direkt zu Beginn Punkte zu machen. Die Energie setzt sich in "Do This Anymore" fort und nach der zugegebenermaßen doch eher mainstreamtauglichen Singleauskopplung "Someday" geht es mit "Believe It Or Not" recht packend weiter, vor Allem wenn Chad Kroeger im Refrain stimmlich zur Hochform aufläuft.
Wie gewöhnlich wird das Tempo danach etwas herabgeschraubt, auch wenn es bei "Because Of You" mit schrammenden Gitarren noch einmal schnörkellos und härter zugeht. Dennoch, weder der Akustikeinsatz auf "Should've Listened" noch das schleppende Riff in "Figured You Out" kann restlos überzeugen, man vermisst die treibenden Rockgitarren oder wirklich eingängige Rhythmen. "Another Hole In The Head" versucht ein letztes Mal den Hörer zu fesseln, aber mit dem an "Good Times Gone" erinnernden "See You At The Show" läuten Nickelback auch schon wenig kraftvoll das Albumende ein - wie auch das Ende des Booklets, welches aus der regulären Edition des Albums übernommen wurde, jedoch zumindest die Texte zu den elf Songs bietet.
Als Bonus finden sich dann ein Elton John-Cover in Kooperation mit Dimebag Darrell (Pantera), welches zusammen mit dem vom Scorpion King Soundtrack bekannten "Yanking Out My..." dann doch zeigt, dass Nickelback hochwertigen Alternative-Rock machen können - wenngleich sie bei "Learn The Hard Way" vielleicht doch auf weniger-ist-mehr hätten setzen sollen, da Kroegers Stimmverzerrung dem Track eher Kraft nimmt, als Atmosphäre gibt.
Alles in Allem kann kaum sagen, ob die neue Nickelback gut oder schlecht ist, sie bietet Highlights, aber auch mangelnde Innovation und scheinbare Lieblosigkeit. Man sollte allerdings auf jeden Fall versuchen, die limitierte Ausgabe aufzutreiben, wenn man eher die kraftvolle Seite der Band schätzt. Oder aber man vergisst die Neuveröffentlichung und legt nochmal "The State" in den Player, die alles hat, was "The Long Road" auch hat, bloß besser.


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