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Rezensionen verfasst von
Martina

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Thirteen Weddings
Thirteen Weddings
Preis: EUR 6,92

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiegespalten..., 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Thirteen Weddings (Kindle Edition)
Ich find ja auch, dass die Bücher von Paige Toon gut sind, einfach eine schöne Ablenkung. Selbst auf englisch lassen sie sich super lesen und auch die Sprache ist sehr verständlich. Hab bisher auch alle ihre Bücher regelrecht verschlungen.

Allerdings schreibt sie ihre Bücher immer auf die selbe Art und Weise: Eine Frau hin- und hergerissen zwischen zwei Typen. Es ist wirklich jedes mal das gleiche. Würde sie nicht so unterhaltsam schreiben, ich hätte schon längst aufgehört ihre Bücher zu lesen. Aber trotzdem kann ich nicht aufhören, jedes neue Buch von ihr zu verschlingen.
Ich finde allerdings schon, dass es nicht mehr wirklich spannend ist, wen die Protagonistin am Ende wählen wird, da die Bücher immer nach Schema F ablaufen. Meistens endet sie mit dem Mann, den sie zuletzt kennen lernt oder, falls sie schon früher mal zusammen waren, mit diesen Mann. Soweit ich mich erinnern kann ist die einzige Ausnahme davon Laura in The Longest Holiday gewesen, was ich mal sehr erfrischend fand. Man kann auch Spannung in einen Liebesroman reinbringen, ohne ständig auf das Liebes-Dreieck zurückzugreifen.
Ich persönlich find es auch furchtbar nervig, wenn immer anderen Personen aus älteren Romanen auftauchen. Auf mich wirkt das einfach aufgesetzt und reingepresst, irgendwie unpassend. Als ob die Welt so klein wäre..... Vor allem dann, wenn ihre Charaktere ständig alle zwischen zwei Ländern hin- und her pendeln (meistens England-Australien oder England - USA), was auch in wirklich jedem ihrer Roman der Fall ist. Zudem muss man quasi alle ihre Bücher auch in genau der Reihenfolge lesen, in der sie erschienen sind, um nicht gespoilert zu werden. Mich stört das zwar absolut nicht, aber es gibt ja genug Leute, die das nicht so locker sehen wie ich. Nicht jeder weiß um die Vorliebe der Autorin, alte Paare wieder einzubringen und liest die Bücher vielleicht nicht der Erscheinungsreihenfolge nach.

Paige Toon scheint leider einfach keine anderen Möglichkeiten zu kennen, in ihre Bücher Spannung reinzubringen, als ein aufgesetztes Liebes-Dreieck. Auch andere Motive sind nach ihrem ungefähr 10. Buch (ich hab aufgehört mitzuzählen) reichlich ausgelutscht und vorhersehbar. Auch wenn dieses Buch wieder eins ihrer besseren ist, so langsam bin ich der Meinung, Paige Toon hat ihren Zenit als Autorin überschritten, da sie einfach keine neuen Ideen in die Bücher reinbringen kann. Trotzdem schafft sie es immer noch, das ich mich während des Lesens nicht langweile, wenn man mal über die Kritkpunkte hinwegsieht. Deswegen werde ich mir vermutlich auch noch die nächsten Bücher zulegen und dieses Buch bekommt 3 Sterne. Eigentlich eher sogar 3.5, aber das geht hier nicht, und aufrunden mag ich wegen der Kritikpunkte nicht. Wäre dies das erste Buch der Autorin, hätte ich 5 übrigens Sterne gegeben. Das Buch enthält von mir trotzdem eine Kaufempfehlung, da es doch sehr unterhaltsam ist. Allerdings würde ich sehr gern mal ein Buch mit anderen Motiven sehen von ihr.


The Selection Stories: The Prince & The Guard
The Selection Stories: The Prince & The Guard
von Kiera Cass
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,60

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hab wesentlich mehr erwartet, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man war ich froh, als ich dieses Buch gesehen hab, was mir das Warten auf den letzten Teil ein wenig verkürzt.

Obwohl ich "The Prince" schonmal gelesen habe, gabs in dem Buch noch ein paar Kapitel obendrauf. Sehr gespannt war ich auch auf Aspens Sicht der Dinge. Am allerbesten fand ich natürlich sowieso den kurzen Einblick in das letzte Buch.

Aber ich finde, aus den beiden Geschichten hätte man so viel mehr rausholen können. Maxons Teil bleibt irgendwie blass, auch wenn viele Sachen direkt angerissen werden.... Aber ich finde, man hätte das irgendwie anders aufziehen müssen. Ich fand es ja sehr gut, dass man da das erste Aufeinandertreffen mit America gezeigt hat, und auch schon zeigte, dass Kriss für ihn was besonderes ist. Aber ich fand, der Zeitraum davor war zu kurz gewählt und irgendwie so.... beliebig. Als hätte sich die Autorin gedacht, dass sie Maxon jetzt mal schnell noch irgendeine andere Frau aus dem Hut zaubern muss, wenn America schon in wen anders verliebt ist. Ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass Maxons Vergangenheit bzw Kindheit ein wenig mehr beleuchtet worden wäre.

Und zu Aspens Geschichte.... Die war stellenweise sehr gut, vor allem die Interaktion mit Americas Dienstmädchen und auch die Sache mit den Einblicken, die er bekommen hat hinter die Kulissen (was auch eine gute Hintergrundinformation ist über den König selber). Aber ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass sein Verhältnis zu Maxon anders ist. Ich finde nach wie vor, dass Aspen furchtbar unsymphatisch und manchmal auch überheblich rüberkommt. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, was America an ihm findet. Wie er dann noch die ganze Zeit gegen Maxon wettert und ihn in Gedanken runter macht, das fand ich ziemlich unpassend. Klar, er ist wahnsinning in America verliebt und da ist Maxon ein Konkurrent.... Aber ich war von der Geschichte total enttäuscht. Hätte mir gewünscht, dass die "Beziehung" zwischen Maxon und Aspen eine andere Wendung nimmt. Natürlich kann man anhand der Vorgeschichte nicht erwarten, dass die beiden beste Freunde werden, aber irgendwie find ich es nicht passend, wie giftig seine Gedanken immer sind im Bezug auf Maxon. Er ist da ja völlig verblendet und verbohrt.... Was ihn nur noch ungeeigneter macht für America in meinen Augen. Ich finde, allein von der Dramatik her würde es wesentlich besser in die Geschichte passen, wenn Aspen Maxon gegenüber zumindest sowas wie Respekt empfindet oder das er in ihm das sieht, was America auch sieht.

Aber naja, das sind nur die Wunschträume eines Fans. Wenns nach mir ginge, wäre die ganze Geschichte kürzer gewesen ;-).

Das Buch ist ein gutes Schmankerl zur Verkürzung der Wartezeit, aber ein kleiner fader Beigeschmack bleibt schon, zumal die Geschichten beide irgendwie unvollständig wirken, da man ja weiß, dass es danach noch weitergeht und was noch alles passiert.


The Curse - Vanoras Fluch
The Curse - Vanoras Fluch
von Emily Bold
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja...., 24. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The Curse - Vanoras Fluch (Taschenbuch)
Das Buch lies sich sehr gut lesen, der Schreibstil war flüssig, die Geschichte spannend. Aber warum vergebe ich nur drei Sterne?

Ich fand einfach, dass die Geschichte an manchen Stellen total unnötig ausgeweitet wurde. Hier einige Beispiele (könnten evtl. Spoiler sein, aber die Szenen sind eh nicht handlungsrelevant): Sam liest das Buch ihrer Großmutter, wo endlich mal was interessantes drinsteht, und mittendrin wird diese Geschichte unterbrochen dadurch, dass sie sich mit ihrer Cousine Mittag macht und dann passiert in dieser Unterbrechung rein gar nix, was handlungsrelevant ist. Oder an anderer Stelle - mitten in der Handlung in Schottland, wo grad was "passiert", verlagert sich die Handlung für ein einziges Kapitel nach Amerika, wo man Ryan, Kim und Justin am Strand sieht, und rein gar nichts, was dort passiert ist wichtig für die Handlung. WTF?! Spannungsmomente aufbauen geht aber anders....! Diese unnötigen Einschübe kann man überspringen und querlesen, weil man eh nix wichtiges verpasst.

Zudem sind es für meinen Geschmack viel zu viele Personen, die alle sehr blass bleiben. Zum einen Sams Freundin Kim. So, wie diese beschrieben wird, ist sie für mich eine äußerst unangenehme Person. Warum Sam mit ihr befreundet ist, geht auch nicht so richtig hervor, da sie zudem auch ständig genervt zu sein scheint von ihr. Ryan und Justin tragen auch wirklich gar nichts zur Handlung bei. Diese beiden hätte man weglassen und sich dafür mehr Sam und Payton widmen können. Außerdem wirkt das "Werben" von Ryan um Samantha einfach nur total lächerlich und Fehl am Platz. Storydienlich ist es auch nicht. Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Payton ist ein wenig seicht und es ging mir irgendwie auch viel zu schnell.

Zudem waren die Handlungen von Sam für mich manchmal sehr, sehr unverständlich. Manchmal wurden Konflikte angerissen, aber dann nicht weiter vertieft (Sam in Schottland). Bei Roy wurde zudem viel angedeutet, aber dann wurde das einfach fallen gelassen und nicht weiter drauf eingegangen. Da wär mMn auch noch sehr viel Potential dagewesen.

In dem Buch gab es einfach so viele unnötige Füllszenen, dass es mir ein wenig den Spaß verdorben hat. Mitunter saß ich einfach nur da und blätterte gewisse Abschnitte weiter und laß sie quer. Wichtige Handlung hab ich dadurch nicht verpasst. Das hat es mitunter sehr langweilig gemacht. Die Figuren blieben auch blass, weil es einfach viel zu viele waren und zudem auch noch manche total überflüssig (eigenlich alle sogenannten "Freunde" von Sam, also Kim, Justin, Ryan). Viele interessante Sachen wurden angerissen und dann nicht weitergeführt....
Aber ok, mit Ü20 bin ich vielleicht auch nicht mehr ganz die richtige Zielgruppe für Jugendbücher... Nur 10 Jahre eher hätte ich trotzdem ganz genauso gedacht. Die Idee hinter dem Buch und der Ausflug in die schottische Geschichte hingegen waren aber gut gelungen.


Todesritual: Thriller
Todesritual: Thriller
von Nick Stone
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Ging so, 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todesritual: Thriller (Taschenbuch)
Lange hab ich auf das Buch gewartet, nachdem ich die beiden anderen Teile quasi verschlungen habe. Es lies sich schon sehr gut lesen, aber stellenweise hat es sich einfach zu sehr gezogen, und ganz am Ende konnte ich fast nicht mehr weiter lesen, weil ich das alles so furchtbar fand. Aber es ist ein guter Abschluss der Geschichte, wenn auch einer, den ich so nicht erwartet habe und den ich auch sehr grausam fand. Für Fans der Reihe ein absolutes Muss, für Quereinsteiger nicht zu empfehlen (aber es ist ja sowieso nicht so sinnvoll, mit dem letzten Band einer Reihe anzufangen...)

Was mich aber an dem Buch am meisten stört - und das hat eindeutig der Verlag verbockt - ist die Covergestaltung. Die passt so überhaupt nicht zu den ersten beiden Bänden! Hier war lange vor Erscheinen mal ein andere Cover drin, mit einem grünen Symbol, welches zu den Covern der ersten beiden Bücher super gepasst hätte (siehe hier: [...]). Warum man das so verändert hat, obwohl es die gleiche Reihe ist, erschließt sich mir nicht ganz... So passt der letzte Band einfach vom Aussehen her gar nicht zu den anderen. Natürlich gehts in erster Linie um den Inhalt, aber dieser Punkt hat mich schon ziemlich gestört.


Immer wieder du: Roman
Immer wieder du: Roman
Preis: EUR 8,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bin enttäuscht, 20. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Immer wieder du: Roman (Kindle Edition)
Ich liebe ja den Schreibstil von Paige Toon. Ihre Bücher lesen sich richtig gut und flüssig, sind stellenweise echt witzig und auf jeden Fall immer wieder mit rührenden und wunderschönen Stellen, die einem zu Herzen gehen.

Allerdings fällt es schon auf, dass sie ihre Bücher immer nur auf eine Weise schreiben kann: Frau muss sich zwischen zwei Männern entscheiden. Sorry Ms. Toon, aber mit der Zeit wird das echt langweilig und vorhersehbar, zumal man immer schon am Anfang weiß, für wen sich die Protagonistin entscheiden wird (jedenfalls, wenn es nicht das erste Buch ist, welches man von ihr liest). Auch wenn ich ihren Schreibstil sehr gut finde, wenn man alle anderen Bücher schon gelesen hat, wird es mit der Zeit echt langweilig.

Bei dem Buch ist bei mir auch generell der Funke nicht wirklich übergesprungen. Die Situation insgesamt fand ich einfach nicht so gut. Lily wurde gut dargestellt, ich konnte aber weder mit Richard noch mit Ben so richtig warm werden und deswegen auch mit Lily nicht so recht mitfiebern. Außerdem tun sich so viele Paralellen zum ersten Buch (Lucy in the Sky) auf. Und das liegt nicht nur daran, dass man Richard schon aus "Lucy" kennt. Es fängt ja schon damit an, dass beide zwischen England und Australien umgezogen sind (nur eben umgekehrt - Lucy zog von Australien nach England, bei Lily war es andersrum. Und beide waren zu der Zeit genau 16 Jahre alt)....

Es gab in dem Buch, vor allem dann im zweiten Teil, auch viele Passagen, die sich einfach total gezogen haben. Auch hier läuft es fast immer nach dem selben Muster: Frau trifft tollen Mann, die beiden verlieren sich aus den Augen bzw. trennen sich, Frau kommt mit jemand anderem zusammen und nachdem einige Zeit vergangen ist, trifft Frau den ersten Mann wieder. Leider ist Paige Toon mittlerweile auch dazu übergegangen, das Wiedersehen erst kurz vor Ende einzufädeln, so dass hier alles irgendwie so übereilt und aprupt kommt. Man hätte für meinen Geschmack gut und gerne im Mittelteil einiges rauslassen können (manche Passagen hab ich nur quer gelesen und trotzdem hab ich keine relevante Handlung verpasst) und dafür den Schluss etwas ausführlicher schreiben können. Eigentlich stört es mich nicht so sehr, aber sowohl bei Lucy als auch bei Lily war für mich sofort klar, welchen der beiden Männer sie wählen würde. Bei Lucy fand ich es nicht so schlimm, aber bei Lily hat es sich dann einfach nur noch gezogen wie Kaugummi. Da hatte die Autorin in anderen Büchern bessere und unvorhersehbarere Wendungen drin, wenn sie denn schon immer wieder den alten Stiefel auspacken muss.

Fazit: Bisher meiner Meinung nach ihr schwächstes Buch. Die Vorgänger sind alle wesentlich besser.


One Perfect Christmas
One Perfect Christmas
Preis: EUR 2,44

3.0 von 5 Sternen Wirkt irgendwie unvollständig, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: One Perfect Christmas (Kindle Edition)
Paige Toon hat das Talent, extrem fesselnd zu schreiben. Ihre Bücher lesen sich einfach total super, auch wenn sie eigentlich nur ein einziges Thema bei ihren Liebesromanen kennt (eine Frau liebt zwei Männer und muss sich für einen entscheiden, wobei das auch immer nach dem gleichen Muster verläuft).

Bei dem Nachfolger hier hatte ich allerdings das Gefühl, dass das irgendwie unvollständig ist. Es war alles viel zu kurz umrissen und viel zu schnell vorbei. Irgendwie hab ich das Gefühl gehabt, dass noch was fehlt. Ich bin mir sicher, man hätte da noch mehr bzw. ausführlicher schreiben können. Insgesamt hätte man wohl auch den Inhalt dieses Buches und den des Vorgänger zusammen tun und daraus zwei vollwertige Bücher machen sollen. Es hätte für meine Begriffe besser gepasst, wenn man die Handlung von One Perfect Summer ab dem Punkt, wo Alice Joe wiedersieht, in dieses Buch verlagert hätte. Dann hätte auch dieser Erzählstrang ein wenig ausführlicher sein können. So fühlt es sich für mich an, als ob bald noch ein Buch kommen würde, weil die Geschichte irgendwie unfertig wirkt.


Chasing Lights
Chasing Lights
Wird angeboten von DVDBayFBA
Preis: EUR 4,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber noch ausbaufähig, 8. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chasing Lights (Audio CD)
Erst vor kurzem bin ich auf die Saturdays aufmerksam geworden. Ich bereue schon ein wenig, dass es nicht eher geschehen ist, aber das hab ich ja jetzt nachgeholt :-). Diese CD ist also das Debütalbum der fünfköpfigen Band. Ich höre es grade rauf- und runter, ich kann einfach nicht genug bekommen davon. Ich finde es sehr gelungen und die Lieder sind zum Teil richtige langanhaltende Ohrwürmer (z.B. der Song "Up", die zweite Single). Das ist Britpop vom feinsten, und Liebhaber dieser Musikrichtung sollten es sich nicht entgehen lassen. Das Album ist meiner Meinung nach auch das beste der Band (bisher wurden zwei weitere Alben sowie eine EP veröffentlicht). Unbedingt anhören sollte man sich außer Up auch noch die Debütsingle "If This is Love", "Lies" und "Work".

Warum gebe ich dann aber nur 3 Sterne? Nun, zum ersten gefällt mir ein Großteil der Songs, aber eben leider nicht alle (vor allem der Remix von Up ist in meinen Augen unnötig). Schon deswegen kann ich leider nicht die volle Punktzahl geben.
Weiterhin haben die Damen zwar alle sehr schöne Stimmen, jedoch finde ich, dass diese stellenweise einfach viel zu ähnlich klingen. Mir fehlt ein wenig das "unverwechselbare". Die Songs könnten auch von beliebigen anderen fünf Sängerinnen gesungen werden und ich würde den Unterschied nicht merken...
Zum Schluss gefällt mir die Gestaltung der CD insgesamt nicht. Zum einen ist es die Art der CD-Hülle (abgerundet und an dem Scharnier Aussparungen), die ich nicht wirklich mag. Zum anderen gefällt mir das Booklet auch überhaupt nicht. Natürlich ist es sinnvoll, wenn man die Bandmitglieder einzeln vorstellt, grade wenn es das Debütalbum ist. Aber dafür hätte man ja ruhig auch weitere Fotos machen können und nicht nochmal das Cover verwenden müssen (man sieht im Booklet immer auf einer Seite den Teil des Coverfotos mit einem der Mitglieder sowie auf der anderen Hälfte der Seite die Danksagung). Was mich auch richtig stört ist, dass man in dem Booklet keinen einzigen Songtext findet, nur Danksagungen. Nicht mal die Writing Credits stehen im Booklet... Klar, Danksagungen müssen auch sein, aber den Platz im Booklet hätte man anders nutzen können, vor allem weil unter den Danksagungen immer noch so viel Platz ist. Davon war ich wirklich sehr enttäuscht, das hätte man anders lösen können.

Nachtrag: Nachdem ich das Album nun schon sehr lange habe, gefällt es mir immer besser uns anstatt drei Sternen vergebe ich doch 4 Sterne. Das Album wird wirklich mit der Zeit immer besser!


Electra Heart
Electra Heart
Preis: EUR 14,76

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer zu bewerten...., 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Electra Heart (Audio CD)
Vorneweg muss ich wohl eine Sache sagen: Ich war von Marinas Debütalbum total begeistert, so begeistert war ich lange von keinem Album mehr.

Mit Spannung habe ich ihr zweites Album erwartet. Und es wäre total unfair, die beiden Alben miteinander zu vergleichen. Marina hat das auch geschickt gelöst, in dem sie sich ein komplett neues Image zulegte bzw. eine Art Kunstperson, Electra Heart, erschuf. Sie färbte sich dafür sogar die Haare blond. Sehr clevere Idee. Die ewigen Verlgeiche sind natürlich vorprogrammiert, aber auch irgendwie leidlich. Denn die beiden Alben kann man gar nicht miteinander vergleichen. Es ist die selbe Sängerin, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.

Das, was vorab vom Album bekannt war, hat mich leider nicht so wirklich mitgenommen, aber da ich ein riesen Fan von Marina bin, habe ich mir dieses Album natürlich trotzdem gekauft. Electra Heart ist ein Konzeptalbum, in dem es vier "Archetyps" an Frauen gibt (den Homewrecker, die Primadonna, das Teen Idle und den Sur-Barbie-A). Die Songs auf der CD gehören alle jeweils einem der Typen an, wobei die Zuordnung nicht ganz eindeutig ist. Das ganze drumherum, dass sich Marina dafür ausgedacht hat find ich echt gelungen und sehr kreativ. Im Gegensatz zu ihrem Debüt, wo nur zwei Songs wirklich von Liebe handelten, ist das Thema des ganzen Albums dieses mal die Liebe.

Die Songs allerdings sind nicht ganz genau mein Geschmack. Es ist ein wenig schwer zu erklären - auf dem ganzen Album gibt es eigentlich keinen Song, der mir überhaupt nicht gefällt (na gut, doch, eine Ausnahme: Die erste Single "Primadonna" halte ich für einen ihrer schlechtesten Songs bisher). Alle Songs sind auf ihre Weise irgendwie schön. Allerdings bleibt keiner davon richtig bei mir hängen. Es plätschert halt alles so vor sich hin. Es ist für mich nette Hintergrundmusik, aber mehr auch irgendwie nicht. Zugegeben muss man sich manche Songs auch öfter anhören, bis man richtig Zugang zu ihnen findet. Bei mir war das so mit "Homewrecker", aber auch z.B. mit "Radioactive".

Vom Debütalbum konnte ich mir fast jedes Lied stundenlang auf Repeat anhören. Beim neuen Album ist das überhaupt nicht der Fall. Es gibt ein paar Lieder, die kann ich mir öfter anhören, aber bei den meisten verspüre ich nicht den Drang, die Wiederholungs-Taste zu drücken. Textlich gesehen muss sich Electra Heart in keinster Weise vor The Family Jewels verstecken. Aber die Melodien und die Produktion lässt mich manchmal schon ein wenig denken, dass Marina quasi sich so stark verändert hat und sich vorherrschenden Trend anpasste, weil sie unbedingt kommerziellen Erfolg haben möchte. Mich stört an dem Album auch, dass viele Songs einen sehr starken elektronischen Einfluss haben (nicht falsch verstehen, ich wünsche mir, dass sie so erfolgreich ist, wie sie sich das vorstellt, damit wir noch viel ihrer wunderschönen Musik zu hören bekommen). Es sind aber zum Teil einfach die typischen, stampfenden "Disko-Beats", die man mittlerweile bei so vielen anderen Künstlern auch hört und die mir schon ein wneig zum Hals raushängen. Dabei ist Marina so talentiert, vor allem am Piano. Eine schöne Ausnahme davon bietet der Deluxe-Track "Buy the Stars", denn dieser beinhaltet fast nur Marina und Piano.

Es fällt mir ein wenig schwer, überhaupt Anspieltipps zu geben, weil ich finde, dieses Album muss man sich im ganzen anhören. Ich bin sonst wirklich nicht der Typ, der sowas macht, aber ich finde, bei dem Album ist es angebracht. Am ehesten würden mir als Anspieltipps noch zusagen:
- Bubblegum Bitch, der Opener
- Starring Role, das hoffentlich noch eine Single wird
- Lonely Hearts Club (leider nur auf der Deluxe erhältlich).

Es ist schwierig, dafür eine Bewertung abzugeben. Am liebsten würde ich mit 3,5 Sternen bewerten, aber das geht leider nicht.... Deswegen runde ich auf 3 Sterne ab, da ich doch enttäuscht bin von Marina un dem Album. Es gibt noch eine Menge Songs von ihr, die durch das Internet geistern, aber bisher unveröffentlicht sind. Manche waren für das Album vorgesehen und wurden dann verworfen. Einige von den Songs gefallen mir viel besser als die Songs, die es letztendlich auf das Album geschafft haben.

Fazit: Wer das Debütalbum kennt, sollte nicht enttäuscht sein, wenn dieses Album nicht seinen Erwartungen entspricht, weil es einfach total anders ist. Leute, die den Vorgänger nicht kennen, finden aber ganz bestimmt ihre Freude daran.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2012 12:06 PM MEST


Pictures of Lily
Pictures of Lily
von Paige Toon
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Bisher das langweiligste Buch der Autorin, 29. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pictures of Lily (Taschenbuch)
Ich habe vor einem Jahr zufällig Paige Toon für mich entdeckt und bin ein riesen Fan ihrer Bücher. Da ich nicht warten konnte, bis hier in Deutschland endlich die übersetzte Version dieses Buches erscheint, hab ich sie mir gleich auf englisch gekauft.

Aber ich muss sagen, das Buch ist bisher das langweiligste von allen. Dieses hier war das letzte der bisher erschienenen Bücher, das ich von ihr gelesen hab. Und ich finde, mit der Zeit erkennt man bei ihr einfach immer wiederkehrende Muster, die auf Dauer sehr langweilig wirken.

"Pictures of Lily" erinnert mich an sehr, sehr vielen Stellen einfach total an "Lucy in the sky". Es kommt mir fast wie ein Abklatsch vor, auch wenn die Personen natürlich andere Berufe und Vorveraussetzungen haben etc. Aber auch die Tatsache, dass so ziemlich alle Figuren aus "Lucy in the sky" auch bei "Pictures of Lily" mitspielen, hat diesen Eindruck nur verstärkt.

Nicht zum ersten mal ist mir aufgefallen, dass Paige Toon in JEDEM ihrer Bücher darauf zurück greift, dass die Hauptperson sich zwischen zwei Männern entscheiden muss. Am Anfang, als ich noch keinen Roman von ihr kannte, fand ich es super, aber wenn man dann mittlerweile alle ihre Bücher gelesen hat, ermüdet es einen nur noch, weil es wirklich IMMER DAS SELBE ist. Liebe Frau Toon, man kann auch Liebesromane schreiben, wo nicht JEDES MAL die Frau zwischen zwei Männern steckt und sich nicht entscheiden kann (obwohl für den Leser eigentlich klar ist, dass ihr Herz die Entscheidung auch schon längst getroffen hat...). Eigentlich stört es mich nicht so sehr, aber sowohl bei Lucy als auch bei Lily war für mich sofort klar, welchen der beiden Männer sie wählen würde. Bei Lucy fand ich es nicht so schlimm, aber bei Lily hat es sich dann einfach nur noch gezogen wie Kaugummi. Da hatte die Autorin in anderen Büchern bessere und unvorhersehbarere Wendungen drin, wenn sie denn schon immer wieder den alten Stiefel auspacken muss.
Weiterhin ist mir aufgefallen, dass sowohl Lily als auch Lucy zwischen dem UK und Australien schwanken. Lily kam mit 16 vom UK nach Australien, bei Lucy war es genau andersrum (aber auch sie war genau 16, als das passierte). Zum nächsten gibt es dann diese Momente, wo die Autorin versucht, so etwas wie Spannung reinzubringen, in dem sie die Protagonisten ihrem festen Freund (den sie eh am Ende des Buches verlassen wird) bei irgendwas beobachtet und sie "eine Welle der Zuneigung" (oder ähnliches) überflutet. Das habe ich sowohl bei Lucy als auch bei Lily mehrmals gelesen.

Alles in allem lässt sich das Buch schnell und gut lesen, aber wie gesagt, wenn man die anderen Bücher von Paige Toon kennt, dann ist "Pictures of Lily" fast schon öde, weil man eben alle Motive in anderen Büchern von ihr schonmal gelesen hat. Für Leute, die ihre anderen Bücher nicht kennen, ist es aber sicher eine schöne Lektüre.


Einmal rund ums Glück: Roman
Einmal rund ums Glück: Roman
von Paige Toon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich bin hin- und hergerissen, 3. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war mir jetzt etwas unschlüssig, welche Punktzahl ich dem Buch gebe. Ich habe mich schlussendlich für 4 Sterne entschieden, da ich es zwar richtig gut fand und es sich super lesen lies, es aber einige Sachen gab, die ich dann doch zu abstrus fand.

Ich habe das Buch geliebt und war in knapp einem Tag damit durch. Die Sprache ist flüssig und man möchte am liebsten gar nicht mehr aufhören mit lesen, weil die Geschichte sehr spannend ist und man die Gefühle zum großen Teil fast selber fühlen konnte. Ich war fast ein wenig traurig, als ich am Ende des Buches angelangt war.

Jetzt allerdings kommt das große "Aber": Ich fand Daisys Verhalten manchmal so schrecklich und hab mich beinah fremd geschämt wegen ihrer Zickigkeit zum Teil (vor allem dem armen Luis gegenüber). Dazu kommt, dass es jetzt schon mein dritter Roman vo Paige Toon ist, und irgendwie kann sie auch nur nach dem selben Muster schreiben, nämlich das eine Frau zwischen zwei Männern entscheiden muss, die natürlich beide auch in sie verliebt sind. Natürlich wird das Motiv immer anders verpackt, aber im Grunde ist es halt immer das selbe, was schon ein wenig unrealistisch scheint für mich. Was ich auch etwas komisch fand ist der Versuch, krampfhaft alle ihre Romane untereinander verbinden zu wollen. Den Querverweis auf "Du bist mein Stern" fand ich ziemlich unnötig. Vor allem kam Daisy in meinen Augen in dem Buch nicht wirklich gut weg, und dann bekommt sie auch noch ne eigene Geschichte. Das kam für mich alles einfach viel zu arg konstruiert rüber.

Für den nächsten Teil meiner Ausführung werde ich Spoilern, also nicht weiter lesen, wenn man sich den Spaß nicht nehmen lassen will.

SPOILER

Als ich den Klappentext des Buches gelesen hab, hätte ich niemals gedacht, dass Daisy am Ende mit Luis zusammen ist und nicht mit Will. Die Art, wie die Autorin Will "entsorgt" hat, damit der Weg frei ist für Daisy und Luis als Paar, fand ich mehr als überzogen dramatisch. Man muss ihn ja nicht gleich sterben lassen....
Außerdem hat es mich manchmal schon gewundert, wie Luis Daisys Verhalten überhaupt aushielt. Sie hat ihn ja ständig vor dem Kopf gestoßen, ihm irgendwelche Vorwürfe gemacht und vor allem lies sie sehr lange deutlich durchblicken, wie ihre Gefühle gegenüber Will seien. Dann machte sie ihm wieder Hoffnungen, nur um ihn am nächsten Tag wieder fallen zu lassen und trotzdem hatte er so eine Geduld mit ihr. An manchen Stellen hätte ich Daisy am liebsten schütteln und ihr sagen wollen, dass sie den armen Kerl doch nicht so behandeln kann....
Am Ende bleibt für mich auch der etwas bittere Nachgeschmack, dass Luis eigentlich nur die zweite Wahl für Daisy ist, nachdem sie Will nicht mehr haben kann, obwohl er sich wirklich so süß um sie bemüht.

SPOILER ENDE

Fazit: Kurzweiliges, unterhaltsames Buch, welches aber für mich an einigen Stellen ein paar große Mängel aufweist, weswegen ich nicht fünf Sterne vergebe.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 5, 2012 11:43 PM MEST


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