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TStewer

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The Black Market (Limited Digi Edition)
The Black Market (Limited Digi Edition)
Preis: EUR 14,99

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich Zugang gefunden, 11. Juli 2014
Update 29.07.14:
Nach einigen Tagen habe ich nun endlich Zugang zum neuesten Album von "Rise Against" gefunden. Die ursprüngliche Rezension mit 3 Sternen findet ihr weiter unten, warum ich dem Album mittlerweile einen 4. Stern zuspreche, das lest ihr hier.

Dabei ist das Album teilweise tatsächlich selber Schuld, dass es so lange gedauert hat, bis es bei mir zündete.
Den "Moment der Erkenntnis" hatte ich nämlich, als ich mich endlich dazu aufraffte, mich während des Hörens mit den Lyrics zu beschäftigen. Warum ich mich erst dazu aufraffen musste?
Nun, das Booklet lässt sich unverständlicherweise nicht aus dem Digibook herausnehmen, wodurch es sehr umständlich wird, es zu lesen. Daher habe ich dies lange hinausgezögert, bis ich mich doch überwinden konnte.

Ich wusste vorher, dass die Lyrics gut sein würden; vieles versteht man ja auch durch das Hören alleine.
Allerdings haben sie mich, wie sie da vor mir lagen, zusammen mit der Musik im Hintergrund, in ihren Bann gezogen und vollends überzeugt. Die Texte sind ganz eindeutig das Prunkstück von "The Black Market". Nicht falsch verstehen, auch bei den vorangegangen Alben wie "Appeal To Reason" waren sie spitzenklasse. Allerdings gingen sie da mit der Musik einher.

Diese gefällt mir bei "The Black Market" nicht ganz so gut, daher bekommt das Album auch nur 4 und keine 5 Sterne.
Auch nach mehreren Durchläufen ist mir kein Song aufgefallen, der aus der Masse heraussticht - sowohl positiv als auch negativ. Alle Stücke bewegen sich auf einem ähnlichen, hohen Niveau, sind aber noch nicht "perfekt". Es gibt einige gute Ansätze, aber leider werden diese nicht bis zum Ende verfolgt. Wie bereits erwähnt, fehlt mir hier der letzte Kick. Die Gitarrenriffs sind zwar gut und eingängig, aber wirken irgendwie zu bekannt, ohne gleichzeitig das Dach vom Haus zu blasen.
Während "State Of The Union" und "Under The Knife" meine Nachbarn nervt, weil die Boxen bis zum Anschlag aufgedreht sind, ist "The Black Market" in seiner Gesamtheit ein Album, was man zwar durchaus laut hören kann, aber nicht trommelfellzerberstend laut. ;)

Mein Favourit bleibt weiterhin "Zero Visibility", dicht gefolgt von "Awake Too Long" und "The Great Die-Off".

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Ursprüngliche Rezension:
So ganz werde ich mit dem neuen Album von "Rise Against" noch nicht warm.
Es ist definitv keine schlechte Platte, und gefällt mir persönlich auch deutlich besser als "Endgame", was für mich persönlich die schwächste LP von "Rise Against" bisher ist.

Aber irgendwas fehlt mir noch an dem Album, das "Prayer of the Refugee", das "Drones" oder das "Hero of War", das, was das Album wirklich gut macht. Es hat noch nicht "Klick" gemacht. Vielleicht finde ich diesen Punkt ja bei den weiteren Durchläufen in den nächsten Tagen.
Das meiste Potenzial dazu hat für mich "Zero Visibility".

Ich behalte mir vor, die Bewertung noch einmal zu überarbeiten, wenn sich meine Meinung ändern sollte.

PS: Eigentlich Trivial, aber mich stört es schon sehr, dass man das Songbooklet nicht herausnehmen kann.
Ich lege mich gerne aufs Sofa oder aufs Bett und habe ein Auge auf die Lyrics, während ich die Musik höre. Das ist hier leider nur umständlich möglich.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 7:45 PM MEST


I-Empire
I-Empire
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Tom Delonge at his best, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I-Empire (Audio CD)
Wer "We Don't Need To Whisper" gerne gehört hat, der wird auch an "I-Empire" seine helle Freude haben.

Von vorne bis hinten handelt es sich hier um ein Album, welches nie langweilig wird und nur einen einzigen Durchhänger - "Breathe" - am Beginn des Albums aufweist.
Ansonsten stehen einem ein um die 50 Minuten andauernder Höhenflug bevor.

Das Album startet direkt mit zwei seiner besten Songs, "Call to Arms" und "Everything's Magic". Bereits die ersten beiden Nummern sind unglaublich catchy gehalten und reißen einen total mit. Leider fällt man mit "Breathe" dann in ein kleines Loch. Ich habe nichts gegen ruhigere Songs, "Lifeline" finde ich klasse, allerdings fragt man sich bei "Breathe" schon nach zwei Minuten, wann der Song denn nun endlich vorbei ist - leider geht er ganze fünfeinhalb.
Dafür folgen mit "Love Like Rockets" und "Sirens" danach zwei überdurchschnittliche, wenn auch nicht perfekte Songs.
Den Höhepunkt erreicht das Album dann mit "Secret Crowds" und dem darin beschriebenen, titelgebenden "I-Empire". Der Nachfolger von "The War" aus "We Don't Need To Whsiper" hätte zwar am Ende noch eine Bridge oder eine 3. Strophe vertragen, ist aber auch so der beste Song des Albums. Der Refrain garantiert einen wochenlangen Ohrwurm nach jedem Hören.
"True Love" ist dann nach langem Intro inkl. "Star of Betlehem" wieder eine etwas catchigere Nummer, während mit "Lifeline" bereits das Ausfaden des Albums beginnt. Dieses ist jedoch keinesfalls langwierig gehalten, sondern wird immer wieder von kleinen Höhepunkten unterbrochen, wie dem Main-Riff von "Jumping Rooftops".
Der Höhenflug vom Beginn des Albums ist vorbei, und man sinkt langsam aus den Wolken wieder gen Boden, genießt den Wind in den Federn und schlägt noch ein paar Mal mit den Flügeln um nicht zu schnell an Höhe zu verlieren. Oder, um in dem eher spacig angehauchten Thema der Band zu bleiben: Nach dem Start der Rakete und dem raschen Aufstieg folgt nun das Abkoppeln der Starthilfe und man gleitet langsam durch den Weltraum.
Am Ende von "Heaven" steigert sich das Tempo noch einmal, ein letztes Aufbäumen, ein letztes Mal genießen - bis man schließlich auf dem Boden aufkommt oder an der Raumstation andockt.

Alles in allem ist "I-Empire" eins der Alben, die ich in den letzten Jahren am häufigsten gehört habe und das wird wohl auch noch eine lange Zeit so bleiben.
Eine absolute Kaufempfehlung.


Fat Music for Fat People (Ep)
Fat Music for Fat People (Ep)
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Auch hier: Viel Musik für wenig Geld, 9. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Fat Music for Fat People (Ep) (Audio CD)
Wie auch bei Physical Fatness kann hier jeder getrost zugreifen, der Interesse an der Punk-Musik Kaliforniens hat.
Meine Fav's: 2 Rak 005 und, natürlich, Kill All The White Man (alleine für letzteres lont sich die EP bereits ;)).


Physical Fatness (Ep)
Physical Fatness (Ep)
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Ein Schnäppchen, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Physical Fatness (Ep) (Audio CD)
Großartige CD, für den Preis kann man hier nichts falsch machen.
Fat Mike findet in jeder EP wieder die perfekte Mischung aus der Punk-Szene Kalifornien. Ideal um neue Bands zu entdecken oder alte wiederzuentdecken.
Meine Fav: Cool Kids.


Love Part One & Part Two (Deluxe Edition)
Love Part One & Part Two (Deluxe Edition)
Wird angeboten von GEMusicFiendz
Preis: EUR 20,69

5.0 von 5 Sternen Ein unglaubliches Angebot., 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die beiden Alben "Love Part One & Part Two" gefalllen mir persönlich zwar gut, aber doch nicht ganz so gut wie etwa "We Don't Need To Whisper". Aus diesem Grund gebe ich der Musik 4/5 Sternen.

Die 5 Sterne dieser Rezension beziehen sich jedoch eher auf dieses Angebot - hier bekommt man fast zwei Stunden Musik UND einen thematisch dazugehörenden Film für wenige Euronen - wenn man die Musik von AvA mag, dann gibt es eigentlich keinen Grund, hier nicht zuzuschlagen.


Love:Album Parts One & Two
Love:Album Parts One & Two
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut - aber es geht noch besser., 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Love:Album Parts One & Two (Audio CD)
4 Sterne vergebe ich an dieses Werk von Tom Delonge und Co - dabei ist mir die Entscheidung sehr schwer gefallen, ich schwankte lange zwischen 4 oder 5 Sternen. Letztendlich entschied für mich die Tatsache, dass "We Don't Need To Whisper" von mir mit 5 Sternen bewertet wurde, und so genial wie dieses Album ist in meinen Augen keine der beiden "Loves".
Dafür ausschlaggebend ist die - für mich - zu große Anzahl an relativ "durchschnittlichen" Songs, die nicht wirklich im Ohr hängen bleiben. Zwar sind auf diesem Doppelalbum wieder einige wirklich schmissige Songs dabei (mein Favourit ist "Saturday Love", dicht gefolgt von "Hallucinations" - "Surrender" war der Song, mit dem ich bei "AvA" "eingestiegen" bin, und ich finde gerade die Message hinter diesem Lied absolut verbeugungswert, aber irgendwie "catcht" mich das Stück mittlerweile nicht mehr so sehr wie zu Beginn). Dennoch sind mir hier deutlich zu viele Durchhänger dabei. "Love Part Two" beispielsweise beginnt absolut vielversprechend - mit Ausnahme von "Anxiety", dass zwar ganz nett ist, aber auch nicht mehr, sind bis "My Heroine" drei grenzgeniale Songs dabei. Leider fällt danach die Qualität mit jedem Song ab - bis "Inertia" und "Behold a Pale House" mir wirklich absolut überhaupt nichts geben, die Songs hätte man sich meines Erachtens auch sparen können. "All That We Are" versöhnt zum Schluss glücklicherweise ein bisschen, sodass man nicht mit viel zu schlechten Gefühlen aus einem eigentlich durchaus ansprechenden Album heraus geht. Ich finde allerdings, dass die Songs sehr unglücklich geordnet sind, da sich grob tatsächlich ein deutlicher "Qualitätsabfall" vom Beginn bis zum Ende feststellen lässt.

Bei "Love Part 1" ist die Mitte des Albums das "Herzstück", mit "Epic Holiday" und "Hallucinations". Dagegen gefallen mir Beginn und Ende des Albums weniger. Auch hier wäre eine bessere Durchmischung der Songs in meinen Augen deutlich ansprechender gewesen.

Alles in allem sind die beiden Platten sicherlich keine schlechten. Es fehlt aber noch der letzte Kick, um "perfekt" zu werden. Wie andere Rezensenten bereits bemerkten, sind auch mir einige sehr vertraut klingende Parts aufgefallen - die man bereits vorher von "Angels and Airwaves" gehört hatte. Das finde ich persönlich sehr schade, denn Tom Delonge kann, wie er gerade auf dem ersten "AvA"-Album unter Beweis gestellt hat, unglaublich gute Melodien schreiben. Es wirkt tatsächlich so, als seien ihm zwischendurch ein paar Ideen ausgegangen, was sich aber auch sicherlich damit erklären, lässt, dass auf diesem Doppelalbum mehr Material befindet als auf einem einzelnen.

"Angels & Airwaves" beweisen mit "Love", dass sie ihre Hörer immer noch auf diesen Trip durchs Weltall mitnehmen können, der die Band so ausmacht - bedeutungsschwangere Texte paaren sich hier mit einigen eingängigen Rhytmen. Dieser Trip ist allerdings nicht ganz so ungestört wie noch bei "We Don't Need To Whisper". Ich bin sehr gespannt, ob und wann ein 5. Studioalbum der Jungs erscheinen wird - ich bin überzeugt, dass uns mit genügend Entwicklungszeit eine absolut geniale Platte bevorstehen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 6, 2014 2:31 PM CET


We Don't Need To Whisper
We Don't Need To Whisper
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Ein Album zum abheben., 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: We Don't Need To Whisper (Audio CD)
"We Don't Need To Whsiper" ist das erste Album von "Angels and Airwaves" - und es ist in meinen Augen das bisher beste.
Auf der gesamten Platte findet man nicht einen Song, der negativ abfällt. Stattdessen reihen sich Hits wie "Do It For Me Now", "The Adventure", "The War" und "It Hurts" aneinander, die in regelmäßigen Abständen für Höhepunkte sorgen. Meine beiden Favouriten des Albums sind "The Adventure" - aufgrund einer der besten Melodien, die meine Ohren bisher erleben durften - und "The War", weil es einen einfach unglaublich mitreist und elektrisiert.

Man kann an dem Album sicherlich kritisieren, dass es teilweise wenig abwechslungsreich ist, etwa durch durchgehend ähnliche Effekte auf Gitarre und Stimme, allerdings trägt dies meiner Meinung nach sogar eher zum Gelingen dieses runden Albums bei.
Während der gesamten knapp 55 Minuten Spielzeit fühlt man sich, als würde man auf einer Welle reiten, als würde man schwerelos im Zentrum des Weltalls schweben und alle Planeten um sich kreisen sehen (man verzeihe mir diesen etwas melodramatischen Verweis auf die Cover der Alben von "AvA" ;)).
"We Don't Need To Whisper" ist trotz "The War" kein Album, welches man hört, um sich zu puschen, um sich zu bewegen, um wild im Raum umher zu springen. Es ist ein Album, welches man einfach genießt. Man lauscht fast eine Stunde lang den unglaublich eingängig und schön klingenden Melodien, während man alles andere um sich vergisst. Und zu diesem Gefühl der Melancholie trägt das durchgehend verwendete Thema der Ton-Effekte (etwa dem Delay auf der Gitarre) absolut passend bei.

Die Musik von "Angels und Airwaves" unterscheidet sich deutlich von all dem, was "blink-182" früher geschrieben hat (wobei man die "AvA"-Einflüsse auf "Neighborhoods" schon deutlich heraus hören kann). Sie klingt "spacig" und abgehoben, nicht schnell und rockig. Aus diesem Grund wird jeder, der mit den Erwartungen von "blink 2.0" an dieses Album heran tritt, enttäuscht werden.
Allerdings empfinde ich die Weiterentwicklung von Tom Delonge zu den in "We Don't Need To Whisper" vorherrschenden, ernsteren Themen, eher beeindruckend als störend. Wie sagte Delonge in einem Interview nach der zwischenzeitlichen Auflösung von "blink-182"? Er könne nicht länger über sein "First Date" singen. Wenn man sich in Relation dazu dieses Album anhört, versteht man, was er damit meinte.
Man fühlt sich sehr "satt" nach dieser Platte.

Für mich ist "We Don't Need To Whisper" ein großartiges Album, welches bei mir schon sehr oft den Weg in den Player gefunden hat.


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