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Rezensionen verfasst von
Kritiker "bücherwurm"

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Der aufgeklärte Gott: Wie die Religion zur Vernunft kam
Der aufgeklärte Gott: Wie die Religion zur Vernunft kam
von Alexander Kissler
  Taschenbuch

21 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr Schwach, 8. Juli 2008
Das Buch von Alexander Kissler (Kulturjournalist) "Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam" soll eine "freche Antwort eines leidenschaftlichen Christen auf alle Verächter des Glaubens und der Vernunft" sein. Ich habe zahlreiche Bücher von den "neuen Atheisten" gelesen (u.a. Dawkins, MSS) und habe den Eindruck, dass Alexander Kissler kaum auf die Argumente der Religionskritiker eingeht. Die geschichtliche Betrachtung im Buch ist gut. Der Stil ist durchaus befriedigend. Aber die Ergebnisse und Theorien der Naturwissenschaften und wichtige Aspekte der Wissenschaftsphilosophie werden nicht hinreichend berücksichtigt. Das Buch von Alexander Kissler finde ich deswegen mangelhaft.


Die große Ravensburger Kinderbibel: Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament (Vorlese- und Familienbücher)
Die große Ravensburger Kinderbibel: Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament (Vorlese- und Familienbücher)
von Marie-Hélène Delval
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

16 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Inhalt ist eine Katastrophe !, 28. März 2008
Die Bilder sind sehr gut. Dennoch ist das Kinderbuch eine Katastrophe! Brutale und grausame biblische Geschichten wie die Sintflut ("Alles, was lebte, verschwand in der großen Wasserflut" !!!) werden einfach so erzählt. Zudem stehen die Geschichten nicht mehr im Einklang mit unserem modernen (wissenschaftlichen) Weltbild. Das Kinderbuch hat versagt, weil es überhaupt nicht kritisch mit diesen schlimmen Geschichten umgeht. Es ist viel zu einseitig und undifferenziert. Wer dieses Kinderbuch kauft, sollte unbedingt auch ein "kritisches" Kinderbuch zur Aufklärung kaufen. Zu empfehlen ist das religionskritische Kinderbuch 'Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel" von Dr. Michael Schmidt-Salomon, das u.a. von dem renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser sehr gelobt wurde.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2015 7:00 PM MEST


Mein erstes Buch vom lieben Gott: Die schönsten Bibelgeschichten
Mein erstes Buch vom lieben Gott: Die schönsten Bibelgeschichten
von Barbara Cratzius
  Gebundene Ausgabe

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht, 28. März 2008
Die Gestaltung des Buches ist befriedigend. Jedoch ist der Inhalt nicht richtig. Zwar ist es unbedingt notwendig die gewaltsamen Geschichten der Bibel zu "verharmlosen", aber dadurch entsteht schließlich ein falsches Bild über den tatsächlichen Gott der Bibel. So lernen die kleinen Kinder den scheinbar lieben Gott kennen. Schauen sie später als Erwachsene oder Jugendliche in die Bibel, sehen sie, dass die Kinderbibel die biblischen Geschichten falsch erzählt hat. Das ist Täuschung. Deswegen sollte man das Buch nicht kaufen.

Ich empfehle dagegen das religionskritische Kinderbuch "'Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel" von Michael Schmidt-Salomon. Dieses Buch ist nämlich "als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll", so der renommierte Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 12, 2014 12:23 AM CET


Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen
Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen
von Michael Schmidt-Salomon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

9 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geeignet für alle, die sich nichts vormachen lassen..., 1. Februar 2008
Das heiter-satirische und religionskritische Kinderbuch "Wo bitte geht`s zu Gott?, fragt das kleine Ferkel" von Dr. Michael Schmidt-Salomon und dem hervorragenden Diplom-Designer und Illustrator Helge Nyncke ist das perfekte Buch für junge und alte kritische Freidenker. Das Kinderbuch kann Antworten anbieten auf eine zentrale Frage des Lebens. Es geht um die Gretchenfrage...

Der kleine Igel und das kleine Ferkel möchten Gott suchen, da irgendjemand über Nacht ein Plakat mit der Aufschrift "Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!" an ihrem Häuschen angebracht hat. Die Suche führt zu dem "Tempelberg". Sie treffen dort drei Vertreter der drei monotheistischen Weltreligionen: Den Rabbi, den Bischof und den Mufti. Auf dem Weg, um Gott zu suchen, schauen sie genau hin. Sie stellen kluge kritische Fragen.

Es ist wirklich ein Heidenspaß für Groß und Klein ! Ein sehr gutes Buch und gerad für Kinder sozial-ethisch und pädagogisch besonders wertvoll (so auch der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser). Gerade, weil Kinder verstehen, dass "niemand den Zugang zur offenbarten Wahrheit hat - auch nicht jene, die "Gespenster" sehen und sich in lustigen Gewändern verkleiden" (so der Autor MSS). Auch Kinder können sich der Frage nach Gott kritisch nähern.

Und das Buch hat auch eine tiefere Verständnisebene. Es ist nicht banal ! Es gibt eine tiefe Symbolhaftigkeit. Es gibt Symbole (Irrgarten usw. usf.) zu deuten und Sinnzusammenhänge zu erkennen. So weißt zum Beispiel der Schmetterling, welcher auf jeder Seite des Buches vorkommt, auf die säkulare 'Leichtigkeit des Seins'. Das Buch ist wegen der tieferen Ebene auch sehr interessant und attraktiv für Erwachsene, die sich nichts vormachen lassen. Leichtgläubige und fromme glaubensstarke Menschen brauchen sich das Buch nicht kaufen. Sie können ja weiterhin ihre Glaubensbücher (Bibel, Koran) mit z.T. erschreckenden inhumanen und unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat zuwiderlaufenden Inhalten bewundern. Ich kann sehr gut verstehen, dass das kritische Kinderbuch bei den Vertretern der Religionen und christlichen Politikern nicht gut ankommt. Das wäre auch ein Wunder ! Aber sollte das Ferkelbuch auf den Index landen, weil Gläubige keine Kritik vertragen? Der Indizierungsantrag stimmt sehr nachdenklich. Erst Bücher, dann Menschen... »Jugendgefährdend« ist das Kinderbuch überhaupt nicht ! Hier möchte jemand Religionskritik mit allen Mitteln bekämpfen. Nur nicht mit Argumenten! Sehr traurig. Der Antisemitismusvorwurf ist haltlos. Das sagte u.a. der Generalsekretär des Zentralrats der Juden. Auch der Antisemitismus-Experte Gideon Botsch und der jüdische Publizist Henryk M. Broder stellten heraus, dass dieser Vorwurf gegen das Ferkelbuch nicht haltbar ist.

Das Ferkelbuch zeichnet sich durch die sehr schöne Geschichte und die wirklich tollen Illustrationen aus. Besonderst die Interdependenz der Text- und Bildgestaltung ist gut gelungen. Außerdem laden die Illustrationen zum Verweilen, Interpretieren und Fragen ein. Im Gespräch mit den Kindern kann man so auch wunderbar auf die charakteristischen Eigenschaften, Problemdimensionen und Spannungsverhältnisse der Religionen eingehen. Ich bin wirklich erstaunt über die buchgestalterische Qualität. Es ist kindgemäß, spannend, klug, tiefsinnig, hellsichtig und sehr humorvoll. Es ist nicht umsonst mittlerweile das Lieblingsbuch von vielen Kindern. Die Schrift und die Abstände sind groß genug. Die Sprache und der Stil kindgerecht und sehr witzig.

Die aufklärerische Botschaft des Buches lautet: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!". Und die humanistische Botschaft lautet: "Trotz der Vielfalt der Kulturen, Religionen und Hautfarben sind wir gleich und alle ein Produkt der Evolution" Genau diese zwei Botschaften sind so großartig an diesem Buch, das man es seinem Kind nicht vorenthalten sollte. Auch Kinder haben Recht auf Aufklärung.

5 Sterne. Uneingeschränkt zu empfehlen


Evolutionsbiologie (Uni-Taschenbücher L)
Evolutionsbiologie (Uni-Taschenbücher L)
von Ulrich Kutschera
  Gebundene Ausgabe

14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Lehrbuch !, 27. Juli 2007
Das Buch "Evolutionsbiologie" von Prof. Dr. U. Kutschera ist ein sehr gutes Buch über die Evolution und die Entstehung und Entwicklungsgeschichte des Lebens. Es werden die Grundlagen der Evolutionsforschung erklärt, die klassischen Evolutionsbeweise und die zentralen Abschnitte und Abläufe der Evolution aufgezeigt.

Auch wird der Weg vom "Darwinismus" zur "Erweiterten Synthetischen Theorie" vorgestellt. Das Buch behandelt auch das Thema "Makroevolution", wobei ich ausführlichere Informationen zu den Erklärungsansätzen für Makroevolution und die Entstehung von Bauplänen ("Evo-Devo", "Systemtheorie", "Kritische Evolutionstheorie") vermisst habe. Dennoch ist es ein sehr gutes Buch, da es immer sachlich bleibt, "offene Fragen" anspricht und auch verschiedene kontrovers diskutierte Erklärungen vorstellt (z.B. Ursuppen-Hypothese, Impact-Hypothese, Vulkanschlot-Hypothese). Zudem wird auf die religiös motivierte Evolutionskritik eingegangen und Gegenargumente präsentiert.
Der Evolutionsbiologe U. Kutschera hat die vielfältigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erklärungen sachlich und sehr anschaulich vorgestellt. Ich habe dadurch die komplexen Zusammenhänge und Verbindungen in der Biologie noch besser verstanden.

5 Sterne !


Evolution - ein kritisches Lehrbuch
Evolution - ein kritisches Lehrbuch
von Reinhard Junker
  Gebundene Ausgabe

104 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kritik ?, 13. Juli 2007
Das Buch "Evolution - ein kritisches Lehrbuch" (2006) der glaubensstarken Christen ist ein ungenügendes Buch. Zwar ist es "besser" als andere Bücher von Kreationisten und ID-Anhänger, aber es zeigt wie auch andere Bücher, die das Thema Evolution und "offene Fragen" der Evolutionsforschung behandeln, keine bessere wissenschaftliche Erklärung auf. Die "neu"(?) entwickelte Erklärung, die auf einem alten Schöpfungsmythos beruht, ist pseudowissenschaftlich. Die Bibel ist "Gottes Wort", die die "absolute Wahrheit" enthält. Das ist die Grundlage der entwickelten Scheinerklärung und ein Grund für die Kritik an der Evolution. Der große Naturforscher und Biologe Ernst Mayer (2003) brachte es auf den Punkt:

"Der Kreationismus ist einfach ein Märchen. Und wie kann man ein Märchen mit Wissenschaft vereinbaren? Deshalb habe ich in meinem Buch die Beweise für die Evolutionslehre nur sehr komprimiert dargestellt. Es hat ja gar keinen Zweck, das immer wieder zu tun. Es ist schon hundertmal sehr gut gemacht worden. Die Kreationisten lesen das, und es beeindruckt sie überhaupt nicht. Es ist wie Wasser, das man auf den Rücken einer Ente schüttet, es perlt einfach ab."

Evolutionsforscher sind für wissenschaftliche Kritik und bessere wissenschaftliche Erklärungen offen, um die Evolution (die für Fachbiologen eine Tatsache ist) noch besser zu erklären. Die Kritik der Autoren ist häufig nicht konstruktiv. Es handelt sich um religiös motivierte destruktive Kritik, die zum Teil inhaltlich einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhält. Zu empfehlen ist das Buch "Evolution" (2007) von Douglas J. Futuyma und die Bücher über Evolution von Ernst Mayer.

Ein Stern !
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2015 1:15 PM CET


Der Gewissenskonflikt. Menschen gehorchen oder Gott treu bleiben? Ein Zeuge Jehovas berichtet
Der Gewissenskonflikt. Menschen gehorchen oder Gott treu bleiben? Ein Zeuge Jehovas berichtet
von Raymond Franz
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gewissenskonflikt - sehr gut !, 13. Juli 2007
"Der Gewissenskonflikt" ist ein sehr gutes Buch für Zeugen Jehovas und Ex-Zeugen oder für Menschen, die einen Angehörigen bzw. Freund an die Sekte verloren haben. Inzwischen gibt es über die autoritäre Religion schon gutes Informationsmaterial im Internet (z.B. [...]

Raymond Franz war in der Führungsspitze (Mitglied in der LK) der Zeugen Jehovas und berichtet über die "Abläufe im inneren Machtzentrum". Sein Buch ist eine Hilfe, um aussteigen zu können und wieder ins Leben zurückzufinden.


Manifest des evolutionären Humanismus: Plädoyer für eine zeitgemässe Leitkultur
Manifest des evolutionären Humanismus: Plädoyer für eine zeitgemässe Leitkultur
von Michael Schmidt-Salomon
  Broschiert
Preis: EUR 10,00

125 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humanismus, 20. Juni 2007
Ein sehr gutes Buch! Mit messerscharfem Verstand und mit fundierter Kenntnis stellt Dr. Michael Schmidt-Salomon allgemein verständlich den säkularen Humanismus vor. Dabei wird auf Religionskritik (neben den theistischen Religionen" werden auch die atheistischen und politischen Religionen kritisiert) nicht verzichtet.

Er stellt die Stützpfeiler des evolutionären Humanismus vor (Wissenschaft, Philosophie, Kunst). Es wird klar, dass der Evolutionäre Humanismus kein dogmatisches, sondern ein "offenes System" ist. Es wird deutlich warum der rationale Glaube an die Wissenschaft nicht mit "Wissenschaftsgläubigkeit" zu verwechseln ist.

Kritik und Verbesserung ist der Motor des evolutionären Humanismus, der damit im totalen Gegensatz zu der Ideologie der Religionen steht, die absolute nicht zu hinterfragende "Wahrheiten" verkünden.

Es werden brandaktuelle und kontrovers diskutierte Themen behandelt (halbierte Aufklärung, Fundamentalismus, ID, Bioethik, Sozial- und Bildungssystem usw.) Sehr gefallen hat mir das Kapitel "Den Eigennutz in den Dienst der Humanität stellen!" und die Zehn Angebote (nicht Gebote) des evolutionären Humanismus.

Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch ! 5 Sterne !


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