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Rezensionen verfasst von
Der Ursel (Deutschland)

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Big Inner
Big Inner
Preis: EUR 17,99

15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Seele, Gospel und jede Menge Groove, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Big Inner (Audio CD)
Klar, ist das Soul. Sogar so richtig retromäßiger. Im Original schon im Sommer 2012 erschienen, beglückt uns Domino Records jetzt auch jenseits des großen Teichs mit dem sehr gelungen Debüalbum des langhaarigen, vollbärtigen Matthew E. White. Auf den Cover und sonstigen Fotos wirkt er eher wie ein Holzfäller aus den nördlichen Wäldern, der vielleicht irgendwelchen nerdigen Freakfolk macht und nicht wie ein begnadeter Songwriter und Arrangeur wunderbarer Soulnummern.
Der blauäugige Countrysoul mit der überhaupt nicht croonigen Stimme hätte auch Anfang der 70er des vergangenen Jahrtausends erscheinen können und nicht erst 2013.

Mit seinen wunderbaren Bläsern, Streichern, Chor und einer hervorragenden Rhythmus-Sektion gospelt und soult sich White durch seine 7 herrlichen Songs. Durch seinen Jazzhintergrund immer für die eine oder andere Überraschung gut (z.B. der plötzliche einsetzende jazzige Groove in "Hot Toddies") bricht er taditionelle Strukturen auf und macht das Ganze sehr spannend und eher ungewöhnlich.

Sehr berührend ist unter anderem "Gone Away" über den Tod seiner seiner vierjährigen Cousine, die bei einem Autounfall starb ("I don't want to live a minute longer than you / So let's meet the Lord together").

Und wenn er im abschließenden fiebrigen "Brazos" die Zeilen "Jesus Christ is our Lord / Jesus Christ he is your friend", die eigentlich nicht so auf meiner Wellenlänge liegen, mantraartig wiederholt bleibt mir nicht anderes übrig als alle Waffen der Abwehr zu strecken und mich diesem Moment und Groove hinzugeben.

Es braucht ein paar Durchläufe, aber dann ist klar: Ganz tolles seelenvolles Debütalbum. Trotz der nicht klassischen Soul-Gesangs-Stimme.

Anspieltipps: Big Love, Hot Toddies, Brazos, Gone Away

P.S.: Äh, wo hier die geschätzten "I Am Kloot" drin sein sollen liegt für mich ganz und gar im Dunkeln. Und: Die "lieben Leute von der professionellen Redakteursfront" haben soweit ich sie gelesen habe allesamt Recht. Ein Album das aus vielmehr als einer Stimme besteht.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2013 9:01 AM MEST


Push the Sky Away (Ltd.Deluxe Edition)
Push the Sky Away (Ltd.Deluxe Edition)
Preis: EUR 18,98

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spröde dunkle Romantik, 16. Februar 2013
Nach den krachenden Gitarrenorgien der Grinderman Alben und des auch nicht ganz so zurückhaltenden "Dig, Lazarus, Dig!!!" klingt Cave diesmal wieder ruhig und minimalistisch, ja fast schon karg. Die neun sehr atmosphärischen Songs strahlen eine spröde dunkle Romatik aus. Sehr atmosphärisch und konzentriert wirkt das alles. Trotz dieser Reduziertheit sind sie aber ungemein spannend und fesselnd und wirken dunkel und gefährlich. Die oftmals repetitive Musik legt sich wie ein Mantel um die dunklen Texte Caves und verstärkt sie dabei.
Man mag kaum glauben das Nick Cave dieses Album zusammen mit den Bad Seeds im Sommer 2012 aufgenommen hat, so herbst- und winterlich klingt es.

Ich hab schon lange kein Album mehr gehört das solch einen hypnotischen Fluß entfaltet und so aus einem Guß ist wie dieses. Einzelne Songs sind kaum hervorzuheben, "Push The Sky Away" ist von dunkler subtiler Schönheit und ein Gesamtkunst. Das funktioniert am besten beim Hören am Stück und ist bei knapp 43 Minuten Spielzeit sehr gut zu bewerkstelligen.

Auch sehr zu empfehlen die Deluxe Edition des Albums mit DVD. Sie kommt im leinengebunden Buchformat daher und auf der DVD finden sich zwei Videos mit gelungenen Bonustracks die Cave und Co bei der Arbeit im Studio zeigen.

Definitiv ein Album-Highlight des noch jungen Jahres 2013.


Pedestrian Verse
Pedestrian Verse
Preis: EUR 10,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Geste, 15. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Pedestrian Verse (Audio CD)
Im ersten Moment dachte ich noch sie haben es übertrieben auf Album Nummer vier mit ihrem neuen bombastigeren Sound, der bestimmt auch den größeren Möglichkeiten ihres neuen Majorlabels Warner geschuldet ist. Aber nach zwei, drei Durchgängen zeigen die meisten Songs unter den Soundschichten dann doch ihre Klasse.
Es sind Hymnen mit großer Geste und feinen Melodien, die den Folkrock früher Tage etwas verblassen lassen.
Das ist immer noch richtig guter schottischer "Indierock", auch textlich wieder sehr gelungen.

Diese Soundentwicklung kann die Band mit Würde groß machen, kann aber auch bei einiger Unachtsamkeit auf die recht ausgelatschten Spuren von ehemals hoffnungsvollen Bands wie Coldplay, The Killers oder Mumford & Sons führen. In welche Richtung der Weg führt wird dann vielleicht Album Nummer fünf zeigen.

Aber wie singt Scott Hutchison im letzen Lied:
"We've still got hope so I think we'll be fine/In these disastrous times, disastrous times."

Warten wir es ab. Bis dahin höre ich mit Freude dieses Album und im besonderen die vier nachfolgenden Songs.

Anspieltipps: December's Tradition, Nitrous Gas, The Oil Slick, The Woodpile


Wie Wir Leben Wollen (Limited Deluxe Edition inkl. Poster + Sticker)
Wie Wir Leben Wollen (Limited Deluxe Edition inkl. Poster + Sticker)
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 13,82

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worte werden Waffen sein, 26. Januar 2013
Auf dem zehnten Album im 20. Bandjahr wimmelt es wieder nur so von Zitaten und wunderbaren Liedern. Analog mit einem Vierspurgerät aufgenommen und wieder von Moses Schneider produziert tönt es herrlich warm und leicht unscharf, soundästhetisch in den 60ern.
Reif, dunkel romatisch klingen die Lieder.

Der erste Teil des Albums ist eher rockig (inklusive toller Element Of Crime-Gedächtnisballade "Vulgäre Verse") auf den Punkt, der zweite Teil mehr psychedelisch versponnen und ausschweifend geworden.
Hervorzuheben sind auf jeden Fall die erste Single, das melodiöse "Pfad der Dämmerung", besagtes "Vulgäre Verse" bei dem man wirklich anfänglich meint Sven Regener wäre Gastsänger, "Exil" mit einer weiblichen zweiten Stimme, das anfänglich herrlich spukige "Warm und grau" das nach der Hälfte zu einer Shoegazenummer mutiert, "Neue Zonen" ein lupenreiner psychedelischer Elektropopper und das tolle Titellied "Wie wir leben wollen".

Auch wenn jetzt mehr als zehn Jahre nach dem weißen Album die Altgewordenen immer noch meinen das sie früher besser waren (Wo sind die Gitarren?, Schlager, Seicht (!?), Studentenmusik usw...) und manche Kritiker, die mit Intellektualität so viel am Hut haben wie der Papst mit Kondomen wieder "pseudointellektuell" schreien werden kenne ich kaum eine andere Band die es schafft so Politik, Pop und Poesie mit dieser Qualität und Tiefe miteinander zu verweben.
Von den sympathisch dilettantischen Anfängen in den 90ern bis zu den ausgereifteren Werken der letzten Jahre eine ganz erstaunliche Entwicklung. Tocotronic sind ein Gesamtkunstwerk und ein echter Glücksfall.

9/10


The Odds
The Odds
Preis: EUR 19,01

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unauffällige Perle 2012, 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Odds (Audio CD)
"The Odds" ist minimaler Indie-Punk aus dem Hause Dischord. Mastermind Ian MacKaye (u.a. Minor Threat, Fugazi) schrammelt sich mit seiner Baritongitarre durch 13 unspektakuläre, mehrheitlich im mittleren Tempo angesiedelten Protestlieder. Seine Holde Amy Farina spielt dazu Schlagzeug, gemeinsam wird dazu gesungen. Ihr vierjähriger Sohn gibt dazu das Cover Model. Ein richtiges Familienunternehmen eben.

Erstaunlicherweise schaffen es die beiden trotz minimaler Instrumentierung eine gewisse Spannung zu erzeugen, die den geneigten Hörer anfänglich bei der Stange hält. Das liegt zum einen am Sound der basslastigen Gitarre, zum anderen am gekonnten Schlagzeugspiel.

Wie zu erwarten gibt es keine radio- oder indiediskokompatiblen "Hits" zu entdecken. Das kann auf den durchschnittlichen Hörer natürlich abschreckend wirken. Nach einigen Durchläufen jedoch machen die schrammelige, aber auch mal funkige Gitarre und das wunderbare Schlagzeug immer mehr Freude und das Album wächst immer mehr.

Vielleicht nicht ganz so zwingend wie ein Fugazi-Album, nichtsdestotrotz sehr hörenswert wenn man diesem Album ein wenig Zeit gibt.

Anspieltipps: Wonder Wy, Competing With The Till, King Of Kings


Everything Touching
Everything Touching
Preis: EUR 17,06

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas untergegangen, 20. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Everything Touching (Audio CD)
Tall Ships kommen ursprünglich aus Falmouth, sind jetzt in Brighton beheimatet und haben mit "Everything Touching" ihr Debütalbum veröffentlicht. Ihr Sound besteht aus einer Art melodiösen Mathrock der hymnische Höhen erreichen und auch mal nachdenklich ruhig und rythmisch dahinfliessen kann.

Sehr athmosphärisch und vielschichtig arrangiert werden die zehn Songs hauptsächlich mit Gitarre (keine Soli), Schlagzeug und Keyboards präsentiert. Der zugängliche Gesang von Ric Phethean läßt das Album dann aber eher warm und weniger mathrockmäßig technisiert erscheinen. Im abschließenden über neunminütigem "Murmurations" ist nach ganz ruhigem und leisen Anfang mit ein paar Beats und immer weiteren einsetzenden Instrumenten auf dem Höhepunkt des Songs sogar ein wunderbarer Chor hören.

Das Album wächst nach ein paar Durchgängen ungemein. Mit Vorsicht sind die hier vorhandenen Soundschnipsel zu geniesen. Diese paar Sekunden schaffen es nicht annähernd die sich steigernden Songs brauchbar zu präsentieren.

Bei den vielen Veröffentlichungen im Herbst 2012 ist die Platte unverdientermaßen ein wenig untergangen. Eindeutig unterbewertet in diesem Jahr und eine Empfehlung wert.

Anspieltipps: Ode To Ancestors, Murmurations, Books, Oscar
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2013 5:26 PM MEST


Bitter Drink Bitter Moon
Bitter Drink Bitter Moon
Preis: EUR 18,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Western Gothic, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Bitter Drink Bitter Moon (Audio CD)
Murder By Death sind eine Band die mir vom Namen her zwar geläufig waren, deren Alben ich aber seit ihrem bestehen 2000 bis jetzt einfach überhört bzw. ignoriert habe. Großer Fehler.

Die Musik könnte man vielleicht als Death Americana, Death Countryfolk oder Western Gothic bezeichnen wenn man unbdedingt eine Schublade dafür braucht. Neben der klassischen Folk-und Countryinstrumentation beindruckt besonders das wunderschöne Cello von Sarah Balliet die dem Americana-Sound der Band das Besondere, diese dunkele Melancholie gibt.

Die Lieder sind düstere Moritaten, morbide Geschichten über Särge, Whiskey, den Teufel, ertrunkene Liebhaber und andere seltsame Begebenheiten. Das Ganze wird vorgetragen mit der vielseitigen Stimme von Adam Turla. Mal erinnert sein Gesang an Nick Cave, dann wiederum meint man Johnny Cash sei wiederauferstanden oder Tom Waits macht mal wieder einen drauf.

Ein sehr gelungenes Album das mich dazu gebracht hat mir die restliche Diskografie der Band zu besorgen. Die kommenden Feiertage sind gerettet.

Sehr gut geignet unter anderem für Freunde von David Eugene Edwards (Wovenhand, 16 Horsepower), besagten Nick Cave und Johnny Cash oder auch Okkervil River.

Anspieltipps: Lost River (!), Straight At The Sun, My Hill


Twins
Twins
Preis: EUR 19,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gitarre aus der Garage, 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Twins (Audio CD)
Mit der "Ty Segall Band" machte mich Segall schon Mitte des Jahres mit dem Album "Slaughterhouse" auf sich aufmerksam. Jetzt hat er 2012 zusammen mit dem Anfang des Jahres erschienenen "Hair" (mit White Fence) schon sein drittes Album auf dem Kerbholz.

"Twins" ist ein wunderbar garagiges Rockalbum geworden. Kratzige verzerrte raue Gitarren im Lofi-Sound, Psychedelic mit Beat- und Punkanleihen, Noise- und Experimental-Rock verpacken ein Dutzend Songs mit eingängigen Melodien im Geiste von The Stooges und/oder The Beatles. Die meisten Songs sind zwischen 2-3 Minuten so dass die gesamte Spiellänge bei knackigen 35 Minuten liegt. In der Regel bearbeitet er die elektrische Gitarre, nur einmal packt er auch die Akustische aus. Und am Ende verbeugt er sich mit "There Is No Tomorrow" vor Neil Young der auch im Booklett erwähnt wird.

Frisch, originell, voller Energie und dabei zugänglicher als das letzte Werk macht das Album durchgängig viel Freude. Und alles ohne Abnutzungserscheinungen trotz der Hyperaktivität und Veröffentlichungsorgie dieses Jahr. Dieses Album macht neugierig auf das was war und das was in Zukunft noch kommen wird.

Anspieltipps: Would You Be My Love, Ghost, Love Fuzz


Failure in Wonderland
Failure in Wonderland
Preis: EUR 19,98

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprühende Wunderkerze, 29. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Failure in Wonderland (Audio CD)
Über dieses Album kann man eigentlich nicht schreiben. Zu vielfältig klingt der grandiose Sound der 18-köpfigen bayrischen Big Band (!) unter Führung von Monika Roscher. Wenn sich eine Kapelle Big Band nennt, denkt der geneigte Hörer in der Regel u.a. an Count Basie, Bennie Goodman oder vielleicht die WDR-Bigband die Jazz-Standards mit jeder Menge Bläser zum Besten gibt.

Diese Bezeichnung könnte zu Irritationen führen. Denn in diesem Falle ist das viel zu kurz gedacht. Die Blechbläser gibt es zwar auch, aber sie werden kombiniert mit elektronischen Beats, Schleifen, elektrischer Gitarre, Klavier und auch Gesang. Die mehrheitlich längeren eigenwilligen Tracks schwellen an und wieder ab, pulsieren rythmisch um im nächsten Moment freejazzig in vermeindlichem Chaos zu versinken. Dazwischen immer wieder mal die Stimme Roschers mit "björkscher" Attitüde oder auch mit wunderbarem Feengesang.
Von der Besetzung her mag Big Band stimmen, soundtechnisch wird man famos aufs Glatteis geführt.

Diese kompositorischen Konstruktionen mit ihren Harmonien und Disharmonien erzeugen einen unglaubliche Spannung die ihresgleichen sucht. Aus den Zutaten Jazz, (Indie-)Rock, TripHop, Pop, Elektronik, Punk und einer gehörigen Prise Avantgarde (plus das was ich im ersten Ansatz überhört habe) zaubert Frau Roscher etwas vollkommen Neues, das man vielleicht (progressiven) leicht düsteren Indie Jazz nennen könnte. Das Alles klingt nicht gewollt oder größenwahnsinnig, sondern perfekt zusammenpassend. Harmonische Disharmonie. Stilgrenzen? Braucht keiner.

Wie man meinem hilflosen Gestammel entnehmen kann ist diese Art Musik schwer zu beschreiben.
Für mich ist dieser sehr spezielle Big Band Sound das passende Bindeglied zwischen zwei anderen diese Jahr erschienen Alben im Jazz-Crossover-Umfeld: Das wie der Bandname lautende Album von Portico Quartet und "The Cherry Thing" von Neneh Cherry & The Thing.

Dieses Album ist eine sprühende Wunderkerze an Kreativität und Inspiration und sollte intensiv gehört werden.

Anspieltipps: Failure in Wonderland, Irrlicht, When I Fall In Love
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2013 10:19 AM CET


Local Business
Local Business
Preis: EUR 26,79

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Enttäuschung, 3. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Local Business (Audio CD)
Nach ihrem nervösen Debüt "The Airing of Grievances" und ihrem bisherigem Meilenstein dem Konzeptwerk "The Monitor" ist jetzt Rock angesagt. Und zwar in der Art "ver-pogues-ter" Kneipenrock mit Springsteen-Attitüde (Nein, der ausufernde Bruce-Pathos ist nicht gemeint.), immer noch mit der Prise Punk in der Stimme. Im Gegensatz dazu stehen die ernsten dunklen Texte von Patrick Stickles.

Das "The Monitor" schwer zu toppen ist war den meisten bestimmt schon vorher klar. Eine Enttäuschung ist das neue Album dennoch nicht geworden. Auf ihrem dritten Album klingt die Band weniger ausufernd, weniger opulent als noch auf dem Vorgänger. Trocken wird gerockt und mit dem groovenden "(I am The) Electric Man" findet sich sogar ein Fast-Hit der auch noch fast im Radio (Igitt...) laufen könnte. Aber wirlich nur fast.

Insgesamt nicht ganz so stark wie "The Monitor", aber bei weitem kein Flop.

Anspieltipps: Upon Viewing Oregon's Landscape With The Flood Of Detritus, (I am The) Electric Man, Ecce Homo, Still Life With Hot Deuce And Silver Platte , Tried To Quit Smoking


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