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Rezensionen verfasst von
Der Ursel (Deutschland)

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Silkidrangar
Silkidrangar
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Isländischer Ausflug ins Elfenreich, 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Silkidrangar (Audio CD)
Die 2011 gegründete isländische Band veröffentlicht mit "Silkidrangar" zwar schon ihren zweiten langen Tonträger, es ist aber ihr eigentliches offizielles Debütalbum. "Samaris" welches schon 2013 erschien war eine Kompilation aus ihren ersten beiden EPs und ein paar Remixen.

Sanfte TripHop Beats unterlegt mit atmosphärischen Keyboards und ab und zu diese seltsame verfremdete Klarinette (?) ergeben einen sehr eigenen speziellen Sound. Verstärkt wird diese unwirkliche Atmosphäre durch den ätherisch elfenhaften isländischen Gesang. Mystisch und leicht gespenstig klingt das, aber doch auch sehr modern elektronisch.

"Silkidrangar" ist ein atmosphärisch sehr dichtes Album das einen mit seinen schwebenden detailreichen Klängen gefangen nimmt. Wie eine Reise durch die schroffen kargen isländischen Vulkanlandschaften.

Besonders gut wirkt es wenn man das Album im dunkeln oder mit Kopfhörern hört.

Anspieltipps: Brennur Stjarna, Nótt, Ég Vildi Fegin Verða, Nótt
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2014 7:32 AM MEST


Holly
Holly
Preis: EUR 16,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gruß an die 1950er, 11. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Holly (Audio CD)
Als Nick Waterhouses Debüt (Time's All Gone, 2012) erschien konnte man lesen das er (mit Brille) irgendwie Buddy Holly ähnlich sehe. Was auch gar nicht soweit hergeholt ist. Und dann noch dieser analoge Rhythm-And-Blues-Sound, deutlich angelehnt an die 50er und 60er des letzten Jahrtausends.
Sein neues Album hat er dann interessanterweise "Holly" genannt. Natürlich geht es in einem Song des Albums um eine Frau namens Holly. Aber trotzdem: Der Mann ist ein Schelm.

Erdig produziert atmen die zehn Songs auf "Holly" dann den Geist der besagten Jahrzehnte mit zusätzlichen Soul- und Jazzanleihen inklusive Bläser und weiblichen Backgroundchor. Kein Füller vorhanden. Alles ganz wunderbare Lieder, wobei bei den mehrheitlich schnelleren das Tanzbein ganz heftig zuckt. Es groovt und vibriert an allen Ecken und Kanten.

Nick Waterhouse gelingt das Kunststück trotz seiner Vorliebe für "alte" Musik nicht wie ein einfacher Imitator zu wirken, sondern diesem Sound eine neue Facette hinzuzufügen. Rundherum ein sehr stimmiges Album.

Anspieltipps: Dead Room, This Is A Game, Ain't There Something That Money Can't Buy


Loom
Loom
Wird angeboten von cdaudiophile
Preis: EUR 15,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Traum, 27. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Loom (Audio CD)
Mit "Loom" geben Fear Of Men ihr gelungenes Alternativ-Indie-Dream-Pop-Debüt. 2013 gab es schon ein erstes Lebenszeichen mit "Early Fragments", einer Sammlung früher Singles und Demos. Klar, total retro wie so vieles dieser Tage. Aber trotzdem sehr toll und eigen anzuhören.

Wunderschöne weibliche Stimme trifft auf schrammelnde Gitarre trifft auf windschiefe Keyboards. Feine Melodien begleiten feine Texte (soweit ich es bis jetzt verstehen konnte). Dazu immer eine Prise experimentelle Schrägheit die dem Sound der Band die gewisse Eigenständigkeit geben. Produziert ist das Ganze im passenden Lo-Fi-Gewand. Und mann kann es nicht oft genug erwähnen: Diese feinen Melodien...

Für Freunde von fast vergessenen Bands wie Curve, Lush oder The Sundays. Im Hier und Jetzt würde man vielleicht Bands wie Beach House, Daughter oder Pains Of Being Pure At Heart nennen.

Anspieltipps: Descent, Inside, Waterfall, Green Sea


The Soul of the Hour
The Soul of the Hour
Preis: EUR 14,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Soul of the Hour (Audio CD)
Noch nicht mal zwei Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und Gallon Drunk beglücken uns mit ihrem achten Studioalbum. Das überrascht ein wenig, waren sie in der Dekade davor nicht gerade sehr produktiv.
Mit Gallon Drunk ist das wie mit gutem alten Wein (richtige Weinkenner mögen mich verbessern), je älter desto besser.

Im Gegensatz zum wunderbaren Vorgängeralbum "The Road Gets Darker From Here" haben sie hier die Maschine ein paar Umdrehungen zurückgefahren. Der rotzige Noiseblues wird eher zelebriert, anstatt ständig auf die Zwölf zu hauen.
Die neunminütige Eröffnung "Before The Fire" zeigt das sehr gut. Mit erst leisen perkussiven Elementen steigert sich der Song langsam immer mehr bis James Johnstons Gesang nach mehreren Minuten sein Klagen anstimmt.

Der Sound ist wie immer toll, er atmet Schweiß und Straßenstaub und stellt ein ums andere Mal die Nackenhärchen auf. Durch das etwas zurückhaltene Schlagzeug und ebensolches Saxophon ensteht manchmal so etwas wie eine jazzig psychedelische Atmosphäre die dann wieder durch den eindringlichen Gesang und die Gitarre zersägt wird.

Wie immer pfeifen Gallon Drunk auf den Zeitgeist und fügen ihrem Sound eine neue Facette hinzu.
Ist das retro? Nein, zeitlos und sehr geil.

Ich glaube Nick Cave wollte mit seinem Projekt "Grinderman" ähnliches erreichen. Nicht schlecht, aber es geht wohl nichts über das Original.

Anspieltipps: Before The Fire, The Dumb Room, The Soul Of The Hour
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 26, 2014 4:56 PM MEST


Singles
Singles
Preis: EUR 13,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Synthpop mit sensationellem Gesang, 1. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Singles (Audio CD)
"Singles" is das vierte Album dieser amerikanischen Synthpop-Band und keine Singles-Kompilation wie der Name vermuten lassen könnte. Andererseits wär es kein Problem die Mehrzahl der Lieder auf diesem Album als Singles zu veröffentlichen. Fast alles Hits, keine Füller.

Soundtechnisch dominieren hymnische Synthies und der Drumcomputer, dazu ein wenig Gitarre.
Auffällig die charismatische und gefühlsgewaltige Stimme von Sänger Samuel T. Herring mit der er sich durch die mehrheitlich im schnelleren Bereich angesiedelten Lieder knödelt. Der Gesang wälzt sich leidenschaftlich in Harmonien und treibt die Lieder konsequent voran.
Irgendwie nach souligen New Wave/New Romantics klingt das diesmal recht zugängliche 80er-Gebräu was man hier vorgesetzt bekommt.

Die Glieder fangen automatisch nach einer Weile an im Takt zu zucken und zu wippen. Ein Album für die Tanzflächen des baldigen Sommers.

Anspieltipps: Seasons (Waiting On You), Light House, Back In The Tall Grass, Spirit, Sun In The Morning


Atlas
Atlas
Preis: EUR 21,92

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sommer, Sonne, Angst, 13. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Atlas (Audio CD)
Es muß irgendwie ein Zusammenhang bestehen zwischen dem Erscheinen von "Atlas" dem dritten Album von Real Estate mit ihrem luftigen lauen "Tag am Strand"-Sound und dem Auftauchen der ersten lauen sonnendurchfluteten Frühlingstage.

Mit zusätzlichem Keyboarder aber im Sound nur marginal verändert präsentiert die Band aus New Jersey den Nachfolger des wunderbaren "Days". Immer noch meint man den warmen Wind und die Sonne auf der Haut zu spüren wenn die perlenden Gitarren diese schönen schwerelosen Harmonien produzieren. Textlich geht es dabei eher nicht um Strand- und Sonnenthemen, sondern unter anderem um Verlust-und Existenzängste und verpasste Chancen im Leben.

Herausheben kann man aus dem hypnotisch leichten Fluß des Albums im ersten Moment keine Songs. Erst im Laufe einiger Hördurchgänge entfalten sie ihre Eigenheiten und Wiedererkennungswerte. Wer dem Album also nicht genug Zeit gibt kommt vielleicht irrtümlich auf die Idee ein langweiliges und überraschungsarmes Album zu hören. Dem ist ganz sicher nicht so.

Man muß wohl ein Faible haben für diese Art von Musik. Ich hab ihn ganz sicher und deshalb wird "Atlas" wohl ein treuer Begleiter durch den hoffentlich tollen Sommer 2014.


Present Tense
Present Tense
Wird angeboten von marvelio-germany
Preis: EUR 9,82

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönheit in Perfektion, 2. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Present Tense (Audio CD)
Wie schon auf den Vorgängeralben ist der Bandname hier nicht Programm. Der Albumtitel "Present Tense" schon eher. Klanglich sind die Wild Beasts hundertprozentig im hier und jetzt verwurzelt.

Mehr Sythesizer haben sie benutzt für ihre warmen, weichen Klangfarben. Unaufgeregt kommen die gleichwohl vertrackten wie reduziert produzierten Lieder daher. Sehr gut ergänzen sich die beiden Sänger Hayden Thorpe und Tom Fleming. Thorpes Falsett erreicht wieder schwindelerregende Höhen um dann von Flemings Bariton geerdet zu werden. Präzise kommen das Schlagzeug und die Synthieeffekte daher.
Ein dezentes, elegantes und würdevolles Album mit einer intensiven Atmosphäre und Schönheit ist "Present Tense" geworden. Das große Spektakel sucht man hier vergebens. Billige Effekthascherei ist ihnen fremd.

Wiled Beasts haben einen eigenen speziellen Stil gefunden den sie konsequent weiterentwickeln. Nach dem ähnlich starken "Smother" haben sie mit "Present Tense" nochmal eine Schippe zugelegt. Meiner Meinung nach das bisher beste Album der Band aus England.

Anspieltipps: Alles, da keine Ausfälle. Besonders schön: A Simple Beautiful Truth
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 3, 2014 6:27 PM CET


Fun
Fun
Preis: EUR 13,49

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz und knapp: Geile Platte., 8. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Fun (Audio CD)
Einige deutschsprachige Musikmagazine und -blogs haben das Album zur Platte der Woche, des Monats oder was auch immer gekürt und man hört schon die ersten Spacken "Hype" schreien. Dabei erregen Die Nerven mit ihrem CD-Debüt zurecht Aufmerksamkeit. Seit Eintreffen drücke ich gerade zum fünften Male auf "Wiederholung". Und das liegt nicht nur an der wohl dosierten Spielzeit von knapp über 36 Minuten.
"Fun", so der sarkastische Titel ist das erste (offizielle) Album der Band auf CD, das zweite offizielle Album und wenn man die Eigenveröffentlichungen mitrechnet eigentlich das fünfte Album überhaupt.

Als Trio treten sie in klassischer Besetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug + Gesang auf. Lärmig, hypnotisch und unterschwellig agressiv rocken sich die drei Nerven kraftvoll durch ihre (post)punkigen Rocksongs. Garantiert hitfrei was irgendwelche Radio- oder deutschen Charts angeht.

Textlich gibt es, gerne auch ein wenig plakativ, jede Menge sloganartige Zeilen um die Ohren. Etwa in dieser Art: ""Das ist immer noch Dein Leben / Auch wenn Du selbst nichts mehr entscheidest"" oder ""Wer ich bin, ist nicht so wichtig / Hauptsache, man lässt mich in Ruhe"".

Als Referenzen würde ich Bands wie Mutter, die frühen Fehlfarben oder die frühen Abwärts nennen. Wer heutzutage Bands wie Messer oder 206 mag sollte unbedingt ein Ohr riskieren.

Sehr interessant ist die Sammlung von Kommentaren die die Band auf ihrer Tumblr-Seite veröffentlicht hat.

Anspieltipps: Alles. Hervorheben kann man Vielleicht "Nie wieder scheitern".
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 11, 2015 6:21 PM MEST


Where the Wild Oceans End
Where the Wild Oceans End
Preis: EUR 15,99

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folk Chanson Noir, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Where the Wild Oceans End (Audio CD)
"Where The Wild Oceans End" ist Andrea Schroeders zweites Album, wiederum von Chris Eckman (u.a. The Walkabouts) produziert und ebenso toll wie das Debüt.

Die Stimme ist immer noch zum niederknien und man saugt sie sie buchstäblich in sich auf. Frau Schroeder zelebriert mit neun Eigenkompositionen (zusammen mit Gitarrist Jesper Lehmkuhl) und einer deutschsprachigen (!) Cover-Version von David Bowies "Heroes" ihren eleganten, wie schwarze Eiskristalle funkelnden "Gothic-Folk-Chanson-Rock".
Auch wenn ich sprachlich wieder ein wenig ins schwelgen gerate: Majestätische Melancholie aus der Großstadt. Man sieht vor dem eigenen geistigen Auge die dunklen, regennassen Straßen und weit weg die glitzernden Lichter des pulsierenden Lebens.

Instrumentiert ist das Ganze mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Violine und Harmonium. Chris Eckman hat das Ganze schön zurückhaltend mit ganz viel Atmosphäre produziert. Die Lieder wirken hier noch "schwerer" als auf dem Debüt. Ein rundherum gelungenes Album einer großartigen Sängerin und Songschreiberin.

Wie auch schon nach "Blackbird" wünsche ich mir (jetzt noch mehr als vorher) das sie ein komplettes Album auf Deutsch aufnimmt.

Anspieltipps: The Spider, Ghosts Of Berlin, Dead Man's Eyes, Helden, Walk Into The Silence
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 31, 2014 2:46 PM MEST


Warpaint
Warpaint
Preis: EUR 10,97

12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neblig grau, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Warpaint (Audio CD)
Über drei Jahre nach ihrem hervorragendem Debüt "The Fool" lassen Warpaint das Musikjahr 2014 mit ihrem selbstbetitelten zweiten Album recht vielversprechend beginnen.

Dunkle Melodien, faszinierend vorgetragen mit betörenden Stimmen und dazu das prägnante Schlagzeug- und Bassspiel, erzeugen sofort eine graue dichte Atmosphäre die zum zuhören zwingt. Insgesamt recht zurückhaltend und minimal produziert (von Flood) gibt es an den passenden Stellen akzentuierte elektronische Beats und sphärische Keyboards. Musik aus dem halbdunkel nebliger, grauer Tage. Manchmal beschwingt, manchmal sogar triphoppig, manchmal wie von Nebel gedämpft, nie laut und lärmend. Sehr schöne Verfeinerung/Weiterentwicklung des "Warpaint-Sounds" finde ich.

Auch wenn die Band wie in Interviews kundgetan es selbst nicht so empfindet und das zweite Album ja bekanntermaßen das schwierigste sein soll gilt hier: Ein Album wie aus einem Guss. Inklusive tollem Cover.
8/10 mit Luft nach oben gibts dafür von mir.

Anspieltipps: Keep It Healthy, Love Is To Die, Biggy, Dico-Very
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2014 12:18 PM CET


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