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Olli

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Eye-Fi Pro X2 Secure Digital High Capacity (SDHC) 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi
Eye-Fi Pro X2 Secure Digital High Capacity (SDHC) 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich einfach und extrem praktisch, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eye-Fi Pro X2 Secure Digital High Capacity (SDHC) 8GB Speicherkarte mit Wi-Fi

Als Fotographie-Interessierter und Technikbegeisterter habe ich schon länger über eine WiFi-Ergänzung meiner Digitalkamera nachgedacht. Herstellerseitige Lösungen kosten hier immer mindestens dreistellige Summen und Generika lassen teilweise Wünsche offen. Was mich von einer simplen WLAN-fähigen Speicherkarte abgehalten hat, waren bislang die negativen Bewertungen hier und in anderen Foren. Es hieß, dass eine anspruchsvolle Konfiguration und so weiter frustvolle Stunden bescheren würde. So etwas verdirbt einem schnell den Spaß...meine Erfahrung an dieser Stelle ist, dass ich die Eye-Fi Pro X2 8GB aus der Verpackung holte, vorgewarnt mir dann erstmal den Installguide zur Hand nahm und überrascht feststellte, dass mein Anteil der Konfiguration aus dem Anstecken des mitgelieferten USB-Cardreaders mit eingeschobener Karte bestehen sollte. Ich denke, so etwas könnte man eine zumutbare Aufgabe nennen. Man legt sich ein Konto beim Eye-Fi-Server an (das man danach aber nicht benutzen muss), installiert das kleine Progrämmchen, das zeigt einem im Folgenden die verfügbaren WLANs an (in meinem Fall AP...also kein "direct modus" oder Adhoc-Netzwerk). Kennwort eingegeben, Hardware-Adresse im MAC-Filter ergänzt (für die besonders sicher lebenden unter uns) und das wars. Danach kommt die Karte in die Kamera und kann in der Reichweite des WLANs ausgiebigst herumfotografieren, ein paar Sekunden später ists auf dem angegeben Ordner auf dem PC. Und ja, wer prinzipiell die volle Auflösung seinen Sensors nutzt und eventuell sogar auf die RAW-Dateien steht, wird beim Transferieren der 10+ MB großen Dateien dann eine gewisse Verzögerung spüren. Gut und gerne ein paar Sekunden, mehr nicht - ein heiden Spaß, sehr schön!
Es gibt auch noch zahlreiche weitere Möglichkeiten...beispielsweise die Zusammenarbeit mit Smartphones (Android iOS), das "Ausleeren der Karte nur dann, wenn sie zu voll wird" usw. Kameraseitig konnte ich die WLAN-Funktion auch optional ganz abstellen; das soll wohl eine Menge Strom sparen und man kann sich vorstellen, dass man ab und zu mal so ganz ohne Laptop oder PC...vielleicht sogar ohne Smartphone...auf einer Fototour unterwegs ist. Ich denke, jeder hat hier eine eigene Anwendung im Kopf, sonst hätte man sich vermutlich gar nicht erst hierher verirrt. Der Studiofotograph kann bei anwesendem Fotomodell gleich "in groß" am Bildschirm sehen, ob das Bild ihm gefällt (fällt am Kameradisplay oft schwer); der Bequeme spart sich schlicht und ergreifend das Verkabeln, wenn er nach Hause kommt; der Bastler hat beim Stitchen oder HDR-Bild-Machen ein direktes Feedback über seine Ergebnisse; der Mitteilungsbedürftige spiegelt seine Bilder auf ein Dropbox-Verzeichnis (o.ä.); der Überprofi ist froh, dass er nicht mehr dauernd die Kamera vom Stativ trennen muss, wenn er an die Speicherkarte muss...und und und.
Ich kann mir auch vorstellen, dass so mancher hier keine Verwendung für sich sieht und eher nur mit den Augen rollt - kann ich verstehen, es handelt sich tatsächlich mehr um ein Luxus-Feature denn um eine absolut überlebensnotwendige Grundausstattung :)

Nachträglich frage ich mich, wieso viele andere Kunden so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Meine vorsichtig aufgestellten Ideen hierzu: Entweder lag es an alter Firmware, die mittlerweile aktualisiert wurde (passiert automatisch bei Erst-Initialisierung), oder, was ich für nicht weniger wahrscheinlich halte, es lag daran, dass so mancher Wutbürger das Anlegen eines Benutzerkontos prinzipiell ablehnte. Dieses Konto wird allerdings überhaupt nicht benutzt. Und darauf wird auch hingewiesen...und wer nicht explizit seine Bilder dorthin hochladen möchte und aus Versehen auch noch der ganzen Welt sein Passwort verrät, muss sich keine Gedanken über ungewollte Verbreitung seiner Bilder machen. (Für diesen Typ Nutzer empfiehlt sich möglicherweise eine analoge Kamera. Man sollte dann aber auch den Film zu Hause selber entwickeln.) Wer hingegen die unschätzbar wertvolle Gabe in die Wiege gelegt bekommen hat und sich nur normal-paranoid durchs Internet bewegt, der sollte sich deswegen nicht den Spaß an dieser sehr feinen Ergänzung nehmen lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2013 8:45 PM MEST


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