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Rezensionen verfasst von
Kuddl
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Ich soll nicht töten: Thriller
Ich soll nicht töten: Thriller
von Barry Lyga
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingte Empfehlung für Thriller-Fans!, 19. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich soll nicht töten: Thriller (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Jasper Dent trägt ein schweres Erbe mit sich herum: Sage und schreibe 123 Menschen hat sein Vater getötet und ist damit der berüchtigtste Serienkiller der USA. Jasper selbst rechnet der Zahl der Opfer noch seine eigene Mutter hinzu, die eines Tages auf unerklärliche Weise verschwand. Was liegt näher, als dass der mordbesessene Vater auch sie auf dem Gewissen hat? Vier Jahre nach der Verhaftung des Serienmörders Billy Dent erfährt Sohn Jasper, genannt „Jazz“, dass sich an seinem Wohnort wieder Morde ereignen, die von der „Signatur“ her exakt den Taten seines Vaters ähneln. Nun wird es für Jazz richtig übel: Zum einen befürchtet er, dass in seinem Wohnort der Verdacht aufkommen könnte, er selbst trete in die Fußstapfen seines Vaters, zum anderen wecken die Taten schrecklichste Erinnerungen – denn Billy Dent hatte in seinem psychischen Wahn die Idee, seinen Sohn im „Serienmörderhandwerk“ auszubilden und ihn zu seinem „Nachfolger“ heranzuziehen.
Jasper wählt den bestmöglichen Ausweg: Er beschließt der Polizei bei der Jagd auf den Nachahmer seines Vaters zu helfen. Sheriff G. William Tanner gibt ihm nach anfänglichem Zögern schließlich die Gelegenheit…

Mehr sei vom Inhalt noch nicht verraten… Was man jedoch sagen kann, ist, dass dieser Thriller nicht nur mit enormer Spannung aufwartet, sondern dass er vor allen Dingen die psychischen Aspekte verschiedenster Personen bis ins feinste Detail nachzeichnet. Natürlich ist da der junge „Jazz“ Dent, in dem ein regelrechtes Feuerwerk von Vorstellungen, Emotionen (auch wenn er selbst sich immer vergewissern muss, ob er denn solche überhaupt zu empfinden in der Lage ist) und bösen Gedanken sprüht – was zu enormen (und sehr eindrücklich geschilderten) Kämpfen in seinem Innern führt. Aber da sind auch sein Kumpel Howie und seine Freundin Connie, da ist seine psychisch völlig durchgedrehte Großmutter, da ist der ältere, am Rande seiner Kräfte ankommende Sheriff G. William Tanner – und nicht zuletzt sind da der in Jazz’ Gedanken sehr präsente Vater und sein Nachahmer, der sich „Der Impressionist“ nennt.

Natürlich wirkt es – wie ja einige hier bereits feststellten – etwas konstruiert, wenn ein Sheriff einen 17jährigen Jungen, der noch dazu unter dringendem Tatverdacht stehen könnte, an den Ermittlungen beteiligt. Aber einerseits erklärt sich das durch den Verlauf der Geschichte recht gut, zum anderen haben wir es ja mit einem Roman zu tun, also mit Fiktion, von der manches – hoffentlich vor allem auch die Taten der Serienkiller – nicht 1:1 in der Realität vorkommt.

Daher kann ich für dieses Buch nur eine unbedingte Kaufempfehlung aussprechen. Freunde des ausgefeilten, gut und flott geschriebenen Psychothrillers (und das im wahren Wortsinn als Mischung aus „Psycho“ und „Thrill“!) werden dieses Buch sicherlich lieben! Barry Lyga, der bislang wohl als Autor von Jugendbüchern in den USA in Erscheinung getreten ist, ist mit seinem Thriller-Erstling direkt ein ganz, ganz großer Wurf gelungen!


Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker
Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker
von Uli Borowka
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mutig, ehrlich, klar - aber ein Korrektorat täte gut!, 8. Januar 2013
Zunächst muss man festhalten, dass das Titelthema, nämlich die Abhängigkeit vom Alkohol, nur ungefähr ein Viertel des Buches ausmacht. Das Thema blitzt zwar immer mal wieder auf, aber im Wesentlichen handelt es sich bei den ersten drei Vierteln fast ausschließlich um Anekdoten aus der Bundesliga der 80er und 90er Jahre - was allerdings wohlgemerkt der Spannung keinerlei Abbruch tut! Was Uli Borowka über Spieler, Trainer, Manager, Medienleute und andere zum Fußballzirkus gehörige Personen der damaligen Zeit schreibt, ist mitunter zum Kaputtlachen amüsant (wie die Geschichte eines Spielers, der zum Orthopäden geschickt wurde und die Praxis nach zwei Stunden, in denen er nicht aufgerufen wurde, wutentbrannt wieder verließ - er hatte nicht gemerkt, dass er sich im Ärztezentrum in der Etage geirrt hatte und im Wartezimmer eines Frauenarztes saß), mitunter stockt einem aber auch der Atem, was in Fußballerkreisen so abging oder abgeht (wenn sich fast komplette Mannschaften volllaufen lassen und sich mit "Bardamen" in Hotels vergnügen).

Und trotz des Erfolges, trotz seiner Beliebtheit, seines zeitweiligen Vermögens und des anfänglich noch guten Ehe- und Familienlebens rutscht Uli Borowka immer tiefer in die Alkoholsucht ab. Dass er heute - nach 12 Jahren als "trockener" Alkoholiker - darüber so offen und auch schonungslos gegen sich selbst schreiben kann, ist beachtlich und verdient höchsten Respekt.
Mitunter wird's zugegebenermaßen für den "Normalleser" ohne eigene Therapieerfahrung argumentativ doch arg abenteuerlich, etwa wenn Borowka seinen damaligen Trainer Otto Rehhagel als "Co-abhängig" bezeichnet, nur weil der nach einem Training, das Borowka aufgrund eines Vollrausches versäumt hat, der Presse erzählte, der Spieler habe wegen eines Magen-Darm-Infektes gefehlt. Aber das ist wohl die Sicht dessen, der eine Therapie absolviert hat - und die soll man ihm lassen.

Der einzige Punkt, der mich ganz massiv gestört hat und für den ich auch einen Stern abziehe, sind die extrem vielen orthographischen und grammatikalischen Fehler in diesem Buch. Bevor weitere Auflagen in den Druck gehen, muss dieser Text unbedingt von einem Korrektor geprüft und verbessert werden. Teilweise fehlt in einem Satz ein entscheidendes Wort ganz, teilweise findet man Vertipper - und mit der Unterscheidung zwischen "das" und "dass" scheint es der Autor Alex Raack nun so gar nicht zu haben.

Ansonsten aber eine unbedingte Kaufempfehlung, weil man hier ein beeindruckendes (auto-)biographisches Bekenntnis und interessante Blicke hinter die Fassade der glänzenden Fußball-Welt in einer äußerst gelungenen, hochinteressanten Mischung bekommt.


Flammenbrut
Flammenbrut
von Simon Beckett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Von "David Hunter"-Qualität weit entfernt, 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Flammenbrut (Taschenbuch)
Ich gehöre zu den wohl vielen, die zuerst die David-Hunter-Reihe komplett gelesen haben und sich dann erst an die anderen Werke von Simon Beckett herangewagt haben. Vom Klappentext her erschien mir "Flammenbrut" als der spannendste der Romane.
Diese Hoffnung bzw. Erwartung wurde aber in geradezu extremer Weise enttäuscht.
Und an dieser Stelle gebe ich vorsichtshalber eine SPOILER-Warnung, da man natürlich doch kurz auf Inhaltliches eingehen muss.
Die erste etwas überraschende Wendung der Geschichte kommt um Seite 230 herum. Bis dahin bietet dieser Roman nichts als gähnende Langeweile - schier endlose Diskussionen der Protagonistin mit ihrer besten Freundin über Leihelternschaft und gelegentliche gewalttätige Ausreißer ihres Ex-Freundes und heutigen beruflichen Konkurrenten. Dazu ist besagte beste Freundin auch noch so grauenhaft unsympathisch, dass man es kaum erträgt. Andauernd mischt sie sich in das Leben der Protagonistin ein, die so gar nichts richtig machen zu können scheint. Das ganze gipfelt darin, dass die "beste Freundin" der Hauptfigur an einer Stelle sogar ganz dringend und ultimativ zu einer Abtreibung rät.

Nach der erwähnten Wendung ist übrigens erstmal wieder nichts los. Ein bisschen Spannung kommt erst auf den letzten paar -zig Seiten auf.
Dieses Buch war also keinesfalls die Zeit wert, die ich dafür in der stetigen Hoffnung auf eine Spannungssteigerung aufgebracht habe. Das ist absolut nicht der Simon Beckett, den man aus den Hunter-Romanen kennt.
Einziger Pluspunkt, der für mich den einen Stern, den man zwangsweise vergeben muss, rechtfertigt, ist der sehr sensible und durchaus kritische Umgang mit dem Thema Abtreibung. Ansonsten aber leider kein Punkt, kein Stern und nichts.


Wenko 20035100 Anti-Schimmel Duschvorhang Uni Purple - Anti-Bakteriell, waschbar, mit 12 Duschvorhangringen, Kunststoff - Polyester,  cm, Lila
Wenko 20035100 Anti-Schimmel Duschvorhang Uni Purple - Anti-Bakteriell, waschbar, mit 12 Duschvorhangringen, Kunststoff - Polyester, cm, Lila
Preis: EUR 21,29

4.0 von 5 Sternen Knallig, robust - und "anti-schimmelig"?, 1. Januar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei diesem Duschvorhang besticht natürlich zu allererst die Farbe, die von der Amazon-Abbildung sehr gut wiedergegeben wird. Ein sehr kräftiger Violettton, der gerade in einem rein weiß gekachelten Bad den entscheidenden Farbtupfer abgibt. Weitere Pluspunkte fielen uns, die wir zugegebenermaßen sonst Duschvorhänge vorwiegend im Discounter-Sonderangebot bezogen haben, beim Aufhängen des Duschvorhangs ins Auge: Zur Aufhängung werden nicht nur passende weiße Plastikhaken mitgeliefert, sondern der Duschvorhang selbst verfügt über massiv wirkende und sicherlich sehr gut haltbare Metallösen, in die die Haken eingehängt werden können. Dazu hängt er wunderbar gerade, weil er im Saum - auch das kannten wir bislang nicht - mit einem "Gewichtband" aus Gummi beschwert wird. Das Material fühlt sich auch im nassen Zustand sehr gut an, man zuckt jedenfalls nicht wie bei manch günstigem Plastikvorhang mit einem punktuellen Kälteschock zusammen, wenn man den Stoff beim Duschen versehentlich berührt. Leider hat die knallige Farbe aber einen kleinen Haken, denn der Vorhang nimmt schon einen guten Teil des Lichts weg. Man sollte ihn also eher in kräftig tageslichtdurchfluteten Bädern benutzen denn in funzelig beglühbirnten Nasszellen.

Die Anti-Schimmel-Eigenschaft wird sich in der Praxis zeigen müssen. Hier bin ich allerdings zugegebenermaßen noch skeptisch, denn wenn man einen Duschvorhang - wie vom Hersteller empfohlen - nach jedem Gebrauch sorgfältigst extra abduscht, um jegliche Duschgel- und Schaumreste zu entfernen, dann wird das vermutlich JEDES Modell mit Langlebigkeit und langer Stockfleckenfreiheit belohnen. Da muss das vorliegende (oder vorhängende) Modell erst noch seinen Vorsprung unter Beweis stellen.


Wiberg Gelber Curry - fruchtig, grob, 1er Pack (1 x 70 g)
Wiberg Gelber Curry - fruchtig, grob, 1er Pack (1 x 70 g)
Preis: EUR 7,90

5.0 von 5 Sternen Grandioses Produkt - nur die Dosierung ist schwierig, 1. Januar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dass in der Produktbeschreibung ein "fruchtiger" Geschmack angepriesen wurde, ließ mich zunächst ein wenig zögern, dieses Curry-Gewürz zu bestellen. Denn normalerweise hasse ich Früchte in herzhaftem Essen wie die Pest - und gerade in Verbindung mit Curry stellen ja viele Köche die abstrusesten Obst-Fleisch-Mischversuche an. Ich erwartete die Lieferung der Currymischung also mit ein wenig Skepsis - die allerdings beim ersten Testen vollkommen verflog. Hier schmeckt nichts nach unangenehm aufdringlicher Fruchtsüße, eine hauchzarte Fruchtigkeit verleiht der Mischung lediglich einen hochinteressanten Geschmack, der natürlich immer schwer zu beschreiben ist. Aber hier bekommt man nicht einfach ein Curry-Gewürz, sondern eine ganz eigene, wunderbare Mixtur aus perfekt harmonierenden Geschmäckern. Wir haben das Gewürz zu allererst auf Spiegeleiern ausprobiert, später aber auch an anderen Gerichten. Es ist einfach klasse!

Toll ist auch die massive Verpackung, denn das Curry-Gewürz wird in einem stabilen Metalldöschen geliefert. Problematisch wird's allerdings beim Verschluss. Auf den Bildern zum Produkt sieht man ja eine dunkelgraue Lasche an der Vorderseite der Dose. Diese Lasche wird zum Öffnen des Behältnisses um 180 Grad nach hinten geklappt. Dadurch öffnet sich die mit der Lasche verbundene kleine Verschlusskappe und die Lasche selbst wird zu einer Art Ausgießschnabel. An sich eine praktische Sache, allerdings gibt's bei der Verschlusskappe nur die Option "auf" oder "zu", und wenn sie geöffnet ist, lässt sich das Gewürz ausgesprochen schlecht dosieren. Man kann nur vorsichtig etwas von dem Gewürz auf diese Ausgießfläche schütteln und es dann prisenweise verteilen - allerdings sollte man in Zeiten der Gewürzstreuer über das manuelle Prisenverreiben doch längst hinaus sein.

Aber angesichts des überragenden Geschmacks führt das Dosierungsproblem nicht zu einem Sternabzug, zumal man das Gewürz ja in einen Streuer oder ein anderes besser zu handhabendes Gefäß umfüllen kann.


Lipton Schwarztee Earl Grey, 3-er Pack (3 x 20 Pyramide-Teebeutel)
Lipton Schwarztee Earl Grey, 3-er Pack (3 x 20 Pyramide-Teebeutel)
Preis: EUR 4,78

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschmacklich ein Traum - und im praktischen Pyramidenbeutel, 15. Dezember 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich liebe Earl-Grey-Tee, bin dafür aber normalerweise gar kein Freund von Beuteln, sondern bevorzuge losen Tee. Dennoch dachte ich, als der Tee im Amazon-Vine-Produkttesterprogramm angeboten wurde: "Probierst du halt doch mal so einen". Und ich bin restlos überzeugt! Durch die nicht nur lustige, sondern auch praktische Pyramidenform des Beutels entfaltet dieser Tee so wunderbar sein Aroma, dass man geschmacklich vom Beuteltee überhaupt nichts bemerkt. Dabei empfinde ich ihn übrigens auch als sehr unempfindlich. Kürzlich hatte ich den ziehenden Tee einmal vergessen, so dass er rund zehn statt der optimalen 2-3 Minuten gezogen ist. Kein Problem - der Lipton-Tee war trotz der langen Ziehzeit noch tadellos genießbar.
Als Earl-Grey-Fan ist mir zudem wichtig, dass die Bergamotte-Note sehr ausgeprägt ist - was hier voll und ganz der Fall ist. Dieser Tee schmeckt einfach köstlich und ist daher jedem - auch und gerade eingefleischten Fans von losem Tee - sehr zu empfehlen!


Harry Brown
Harry Brown
DVD ~ Sir Michael Caine
Preis: EUR 5,50

0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Thema, aber viel zu blutrünstig!, 22. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Harry Brown (DVD)
Der Inhalt des Films ist ja hier schon von mehreren beschrieben worden. Dennoch Achtung, eventuell Spoilergefahr, denn manches muss man in einer Kritik natürlich beschreiben...

Mich reizte an diesem Film die aus dem hervorragenden Charles-Bronson-Streifen "Ein Mann sieht rot" bekannte Rachethematik. Und auch hier wird das Schicksal des alten Mannes, der in einem eigentlich unbewohnbaren, von brutalen Jugendgangs und deren sinnloser Gewalt terrorisierten Betonklotzviertel wohnt und der kurz nacheinander seine Frau und seinen einzigen Freund verliert, zunächst sehr einfühlsam vermittelt, so dass man sich gut in diese gebeutelte und wütende Hauptfigur hineindenken kann.

Das lässt dann aber leider stark nach, denn die Blutspur, die der alte Mann durch sein Viertel zieht, ist doch ein ganzes Stück zu happig. Da wird vor nichts zurückgeschreckt, das Blut fließt in Strömen und ein junger Mann wird sogar "ordentlich" gefoltert, um ihm eine Zeugenaussage zum Tod des besten Freundes abzupressen. Hier wollte man offenbar einfach auf das, was beispielsweise "Ein Mann sieht rot" bietet, noch einen draufsetzen, hat dabei aber für meinen Geschmack viel zu tief in die Gewaltkiste gegriffen. An sich mag ich solche Filme sehr gern, weil die Geschichte, dass es einem unbescholtenen Bürger irgendwann an Gewalt, Kriminalität und Dreck einfach zuviel wird und er sich zu wehren beginnt, menschlich sehr gut nachvollziehbar und nachfühlbar ist. Aber hier wird es mir einfach doch viel zu brutal, so dass man sich wirklich fragt, worin sich der Protagonist noch von den Straßengangs unterscheidet.

So ist mir denn auch die Altersfreigabe "FSK 16" ein Rätsel. Hier wird wie gesagt gefoltert, es werden die Gangmitglieder abgeknallt wie die Hasen, hier spritzt Blut im Überfluss - und nicht zuletzt gibt es zwei äußerst grenzwertige Szenen aus dem pornographischen Bereich. Warum man so etwas ab 16 freigibt, kann ich mir nicht erklären.

Zwei Sterne aber doch wegen der sehr guten schauspielerischen Leistungen von Michael Caine (auch wenn ich sehr erstaunt war, dass er sich für so einen brutalen Streifen hergegeben hat - das hätte ich von ihm nicht erwartet).


Philips RQ1155/16 Shaver Series 7000 SensoTouch Elektro Nass-und Trockenrasierer
Philips RQ1155/16 Shaver Series 7000 SensoTouch Elektro Nass-und Trockenrasierer
Preis: EUR 130,90

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut mit kleinen Verbesserungspotentialen, 21. November 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Seit ich denken kann (also zumindest was den rasurbehafteten Teil meines Lebens angeht), verwende ich fast ausschließlich Philips-Trockenrasierer. Daher war ich natürlich besonders gespannt auf das aktuelle Modell. Und da muss ich erstmal einen optischen Eindruck loswerden, denn ich habe den „RQ 1155/16“ (an der Namensgebung könnte man übrigens noch ein bisschen feilen!) in blau – und das ist eine ultrageniale Farbe, in der das Gerät daherkommt.

Nach 60 Minuten Akkuaufladen ist der Philips-Rasierer startklar – und er kann fast so lange rasieren, wie er lädt, nämlich insgesamt 50 Minuten. Das ist eine saubere Akkuleistung, die sich hoffentlich nicht so bald schmälert.
Beim Ladevorgang an sich macht Philips es jedoch leider unnötig kompliziert, denn der „RQ“ wird nicht wie andere Philips-Modelle direkt ans Kabel gehängt, sondern muss in eine Ladestation gestellt werden, die man entweder jedes Mal erst auspacken und aufstellen muss – oder man hat sie die ganze Zeit platzraubend im Bad stehen. Das muss eigentlich nicht sein, zumal eine solche „Halterung“ dazu animiert, mit dem Akku unsanft umzugehen, indem man den Rasierer immer wieder in die angeschlossene Station stellt und der Akku sich so nie auch nur annähernd entlädt.

In puncto Präzision ist der Philips natürlich wie gewohnt klasse. Dass sich nicht nur die einzelnen Schereinheiten, sondern auch der ganze Scherkopf bewegt, war am Anfang ungewohnt, inzwischen empfinde ich das aber als sehr angenehm.
Die Nassrasurfunktion habe ich leider noch nicht getestet, da ich mich von jeher ausschließlich trocken rasiere. Toll aber auf jeden Fall, dass beides mit dem gleichen Rasierer möglich ist (und dass die Packung gleich mit einem kleinen Fläschchen Nivea-Rasierschaum aufwartet).
Der Rasierer läuft übrigens relativ leise, was sehr angenehm ist (insbesondere wenn man an den Schläfen in Ohrennähe unterwegs ist). Um den Scherkopf zu reinigen, muss man das Oberteil an drei Punkten fassen, um es abzuziehen. Das gab es bei Philips schon mal einfacher, es hat aber andererseits den Vorteil, dass der Scherkopf nicht (wie das bei meinem bisherigen Rasierer gelegentlich der Fall war) durch einen unbeabsichtigten Knopfdruck aufspringen und großzügig Bartstoppelstaub auf dem Badezimmerboden verteilen kann.
A propos Sicherung – hier ist auch sehr positiv zu bewerten, dass man die Start-Stopp-Taste sperren kann. Das ist auf Reisen sehr praktisch, damit sich der Rasierer im Koffer nicht unbeabsichtigt einschaltet.

Eine weitere Neuerung gegenüber meinem bisherigen Philips-Modell ist gewöhnungsbedürftig und gefällt mir nicht so gut: Der Barttrimmer ist nicht mehr auf der Rückseite in den Rasierer integriert, sondern kommt jetzt als separates Teil daher, für dessen Montage man erst den Scherkopf abziehen muss. Das Abziehen und Aufstecken der beiden „Kopf-Teile“ ist zwar unkompliziert und geht schnell, aber langfristig sehe ich die Gefahr, dass durch das Wechseln die Befestigung ausleiert. Und man war es einfach lange Zeit so gewöhnt, dass man nur einen Knopf zu drücken und den Rasierer umzudrehen brauchte, um dem einen oder anderen renitenten Barthaar ganz fix zu Leibe rücken zu können.

Trotz einzelner Kritikpunkte aber doch vier Sterne, denn man merkt eindeutig, dass man es hier mit einem qualitativ hochwertigen und hervorragend verarbeiteten Top-Produkt zu tun hat (dieser Rasierer wird zum Glück noch hochwertig in den Niederlanden produziert und nicht wie die günstigeren Modelle in China). Besten Gewissens gebe ich meine Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2012 8:36 AM CET


Pampers Easy up Windeln Gr.4 Maxi 8-15 kg Mega Plus Pack , 108 Stück
Pampers Easy up Windeln Gr.4 Maxi 8-15 kg Mega Plus Pack , 108 Stück
Wird angeboten von Beautyparadies
Preis: EUR 37,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Produkt!, 21. November 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wir - bzw. natürlich vor allem die kleine "Testperson" - sind / ist mit den Pampers Easy up sehr zufrieden. Die Angabe "8 bis 15 kg" bietet natürlich ein weites Spektrum und ist als Größenangabe nicht in jedem Fall hilfreich (schließlich gibt's ja auch bei Babys und Kleinkindern schon große Schmale und kleinere Kompakte). Optimaler Sitz ist da vermutlich bei rund 12 kg gegeben, darunter kann's am Bauch schon mal etwas weit werden.

Die Easy-Up-Windeln sind natürlich ideal für die Zeit der schrittweisen Windelentwöhnung. Und sie sind perfekt für alle Situationen, in denen kein Wickeltisch zur Verfügung steht (dafür muss man das Kind zum Wechseln dieser Höschenwindeln natürlich komplett entkleiden - allerdings ein Nachteil, den man ja nicht der Pampers anlasten kann, sondern den JEDE Höschenwindel mitbringt).

Die Pampers sind wie gewohnt wunderbar dicht und stabil, so dass man recht sorgenfrei unterwegs sein kann, wenn das Kind sie anhat.


Hooligans
Hooligans
DVD ~ Elijah Wood
Preis: EUR 5,50

5.0 von 5 Sternen Ungeheuer dicht und realistisch, 21. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Hooligans (DVD)
Obwohl ich Gewalt zutiefst verabscheue (erst recht wenn der Auslöser etwas so Nebensächliches wie die Anhängerschaft zu einem Fußballverein ist), hat mich dieser Film extrem in seinen Bann gezogen.

Hier werden die einzelnen Figuren sehr gut herausgearbeitet und dargestellt, dass Hooligans keine Prekariatsangehörigen mit der Intelligenz einer Kartoffel sind, sondern dass sie durchaus ganz bürgerliche Berufe haben. So sehen wir in einer genial gemachten Montage die Jungs an ihren Arbeitsplätzen die Auslosung von Spielpaaren beobachten: Der Werkstattmeister ist ebenso vertreten wie der Lehrer, ein Telefon-Hotline-Mitarbeiter ebenso wie der Steward einer Fluglinie. Also augenscheinlich ganz normale Jungs, die sich am Wochenende gerne aufs übelste prügeln.
Diese Darstellung dürfte - soweit ich das als komplett Außenstehender beurteilen kann - der Realität entsprechen (auch wenn man sich beim Film fragt, wie wohl der Arbeitgeber reagiert, wenn der Steward montags mit Veilchen die Fluggäste bedient).

Insgesamt ist dieser Film von einer unglaublichen Dichte gekennzeichnet. Die schauspielerischen Leistungen sind ebenso wie die Regie herausragend, so dass ein bedrückendes Zeugnis einer - gottlob kurzen - Hooligan-Karriere entsteht. Insbesondere das - Achtung, Spoiler! - Happy-End hat absolut nichts Kitschiges, sondern stellt dar, wie die Hauptfigur einer anderen Figur, die ihr früher extrem geschadet hat, zunächst nach erlernter Hooligan-Manier ein paar "auf die Zwölf geben" will, dann aber davon Abstand nimmt und die damalige Ungerechtigkeit lieber dadurch auflöst, dass er das Gespräch mit seinem ehemaligen Zimmergenossen per Diktiergerät auf Band aufzeichnet.

Durch diesen Schluss kann ich mich auch nicht dem Urteil anschließen, dass der Film Gewalt verherrliche. Die Hauptfigur schwört zum Schluss deutlich der Gewalt ab - und selbst der vielzitierte "Major", die ehemalige Führungs- und immer noch Vorbildfigur der Hooligans, hat sein Gewalttäterleben für Frau und Kind drangegeben.

Auf jeden Fall fünf dicke Sterne für diese filmische und schauspielerische Meisterleistung!


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