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Rezensionen verfasst von
Frankie Eyes (Berlin)

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Midnight,Moonlight & Magic: the Very Best of Henr
Midnight,Moonlight & Magic: the Very Best of Henr
Preis: EUR 10,98

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kultfaktor: mindestens 100%, 29. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Henry Mancini gehört mit Sicherheit zu den größten Filmkomponisten aller Zeiten. Nicht weniger als 4 Oscars (bei 18 Nominierungen), 2 Emmys, einen Golden Globe und 20 (!) Grammys konnte er sich auf seinen Kamin stellen. Wer kennt nicht das berühmte Pink-Panther-Thema? Auf dieser Compilation befinden sich 23 Lieder berühmter Filmwerke. Neben dem rosaroten Panther findet man solche Kult-Werke wie "Moon River" aus "Frühstück bei Tiffany's", den "Baby Elephant Walk" aus "Hatari!", "Peter Gunn" und noch viele mehr. Das "Mystery Movie Theme" mag weniger bekannt sein, wer es aber jemals in seinem Leben gehört hat, wird es wiedererkennen. Auch kultig: die nach Oktoberfest klingende "Pie-in-the-Face-Polka" aus "Das große Rennen rund um die Welt" (ich sage nur "Mehr Cognak").

Bei den (hierzulande) weniger bekannten Songs handelt es sich oft um den typisch amerikanischen Easy-Listening-Stil (mit Chorgesang), der in dieser Anhäufung schon mal Längen aufweist. Trotzdem kann man die CD Fans klassischer Filme (besonders der 50er und 60er) nur wärmstens empfehlen, zumal man dafür nicht mal einen Zehner aufbringen muß.


Gert Fröbe - Morgenstern am Abend (und mehr...)
Gert Fröbe - Morgenstern am Abend (und mehr...)
DVD ~ Christian Morgenstern
Wird angeboten von mecodu
Preis: EUR 13,93

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als eine Dichterlesung, 29. März 2008
Gert Fröbe kennt man wohl am ehesten als Goldfinger aus dem gleichnamigen James-Bond-Film. Hier interpretiert er auf einer kleinen Kellerbühne Christian Morgensterns skurrile impressionistische Gedichte. Besser gesagt, er spielt sie. Ob es nun Wind ist, oder ein Erhängter, eine Schnecke, ein Fisch, das Meer... - Fröbes unnachahmliches Talent für Mimik macht Morgensterns Werke lebendig und ist oft zum Brüllen komisch, gelegentlich aber auch hintergründig-philosophisch (Das Vermächtnis) oder dramatisch (Liebesgedichte). Gert Fröbe präsentiert eine breite Palette seines schauspielerischen Könnens. Man hat gar den Eindruck, Morgenstern hätte die Gedichte nur für Fröbe geschrieben.

Im zweiten Teil der DVD stellt er seine nie geschriebene Biografie vor, d.h. er erzählt aus seinem Leben und wie er zur Schauspielerei gekommen ist. Erzählen ist wieder zu wenig - er schlüpft in die Rollen der Personen, die damals bedeutsam für ihn waren. Wieder bringt der Vollblutschauspieler/-komiker/-entertainer das Publikum mit seiner unvergleichlichen Art zum Lachen.

Das Bild zeigt zu Anfang des Morgenstern-Teils Störungen, die aber später nicht mehr so stark auftreten. Trotzdem hätte man das Bild bearbeiten können. Aber was soll's? Erstens handelt es sich um über 30 Jahre alte Fernsehaufzeichnungen, und zweitens ist man schon nach Sekunden von dem großartigen Gert Fröbe so eingenommen, daß man das schon wieder vergessen hat.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2012 10:36 PM CET


Unicorn
Unicorn

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Elektronik- und für Rockfans, 23. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Unicorn (Audio CD)
1979 erschien das erste Album auf Klaus Schulzes IC-Label. Es verschmolz elektronische Musik mit Rock, wie es so noch nie jemanden zuvor (oder danach) gelungen war. Mickie Duwe hieß dieser Kerl und kam aus Berlin. Das Nachfolgewerk namens "No Regrets" konnte leider in keinem Moment an diese Meisterleistung anknüpfen.

"In Times of the Unicorn" und "A: Elbereth" sind die ultimativen Visitenkarten dieser Stilrichtung. Aber auch "The Witch", "The Searcher" und "Black Riders" sind mehr als gelungen. Mickie D. spielte die meisten Instrumente selbst, wurde aber durch einige Gastmusiker unterstützt - der Bekannteste war Helmut Hattler (hauptberuflich Bassist bei Kraan).

Fans von elektronischer Musik (Berliner Schule, aber auch von Jean Michel Jarre, Tim Blake, Michael Garrison etc.) und sanfterer Rockmusik (Pink Floyd, Eloy, Jane usw.) werden an diesem Werk garantiert ihre Freude haben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2013 7:47 AM MEST


Astounding Sounds, ...
Astounding Sounds, ...
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 45,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich weiß nicht, was ich sagen soll, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Astounding Sounds, ... (Audio CD)
Der Titel dieser Rezension (wörtliches deutsches Zitat aus "Steppenwolf") faßt eigentlich zusammen, was viele Fans der Spacerock-Institution aus Lisbeths Landen über dieses Album denken. Nach dem großartigen "Space Ritual"-Live-Doppelalbum kam mit Simon House ein Mann in die Band, der mit Mellotron und Violine den Sound in Richtung Bombast beeinflußte, was die Alben "Hall of the Mountain Grill" und "Warrior On the Edge of Time" auf hervorragende Weise belegen. Auf letzterem Album gab sogar mit Alan Powell ein zweiter Schlagzeuger seinen Einstand. "Astounding Sounds..." klingt im Vergleich sehr abgespeckt, ja eigentlich ziemlich dünn. Die blubbernden Synthesizereffekte, die ihren Space-Sound prägten, sind auf ein Minimum reduziert. Mit Schuld trägt daran ohne Zweifel Rückkehrer Robert Calvert, der moderne Poet, der sehr viel Wert auf seine Texte legt, die sich mit den Menschen und ihren sozialen (Miß)ständen beschäftigen - in einem SciFi-Gewand, das zum typischen Hawkwind-Spacerock paßt. Vielleicht war der Übergang von "Warrior..." zu hart - auf dem nachfolgenden Fünf-Sterne-Album "Quark, Strangeness and Charm" ist die Synthese aus sozialen Themen (=Calverts Texte) und SciFi (=Hawkwinds wunderbare Space-Sounds) viel besser gelungen. Das schon erwähnte "Steppenwolf" (Anspieltipp), das rockende, etwas funkige "Kerb Crawler" und das atmosphärische "Chronoglide Skyway" sind aber für jeden Hawkwind-Fan Kaufgrund genug.

Apropos "funkig": Alan Powell und Bassist Paul Rudolph wollten die Band tatsächlich in eine funkigere Richtung drängen, doch da machten die Space Captains Dave Brock und Nik Turner nicht mit. Doch auch Turner war nicht mehr lange dabei. Bob Calvert aber hatte jetzt erst seine große Zeit. Sein viel zu früher Tod 1988 verhinderte eine weitere geplante Zusammenarbeit mit der "letzten wahren Underground-Band". Eigentlich dreieinhalb Sterne, aber wegen Calverts Lyrics wird großzügig aufgerundet.


The Revolution By Night
The Revolution By Night
Preis: EUR 22,68

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen BÖC im neuen Gewand... oder auch nicht, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Revolution By Night (Audio CD)
Nach der "Fire of Unknown Origin"-Tour verabschiedete sich Drummer Albert Bouchard von der Band. Ersetzt wurde er von einem gewissen Rick Downey. Produziert hat diesmal Bruce Fairbairn, der u.a. das Debüt der Melodic-Rocker Loverboy betreute. Das Ergebnis klingt etwas 80er-lastig, kann aber nicht vertuschen, daß hier Genies am Werk sind. Wie schon beim Vorgänger dominieren oft die Keyboards. Doch Tracks wie der Opener "Take Me Away (mit Aldo Nova an Gitarre und Synthesizer) und "Shooting Shark" (wo auch ein Saxofon zum Einsatz kommt) zeigen, daß hier mitnichten auf Chart-Erfolge geschielt wird.

"Shadow of California" rockt richtig los, und "Feel the Thunder" (neben "Shooting Shark" das Highlight) noch mehr. Was stört, ist der übertriebene Einsatz der E-Drums, die das Album für alle Zeiten auf die erste Hälfte der Achtziger datieren lassen. "Let Go" (Simpel-Rock'n'Roll) war eine (mäßig erfolgreiche) Single.

Daß das Album sehr technisch klingt, daran hat neben Bruce Fairbairn bestimmt auch Synthesizer-Genie Larry Fast (Synergy, arbeitete auch schon mit Peter Gabriel) großen Anteil. Leider war die Band nicht in der Lage, ihre Verbindung von Hardrock und Technik live adäquat umzusetzen. Seltsamerweise haben sie die Vorzeichen nach ihrem nächsten Werk "Club Ninja" umgekehrt - mittelmäßiges Album und großartige Liveperformance.

Alles in allem ist "Revolution by Night" ein gutes, aber nicht überragendes Album vom Kult der blauen Auster.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2010 8:06 PM MEST


Fire of Unknown Origin
Fire of Unknown Origin
Wird angeboten von cd-lp-buch-film
Preis: EUR 6,09

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuer aus bekannter Herkunft, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Fire of Unknown Origin (Audio CD)
"Fire of Unknown Origin" ist das zehnte und letzte Album in Originalbesetzung. Nach dem genialen und harten "Cultösaurus Erectus" schlagen die Amis hier melodischere Töne an. Die Keyboards dominieren oft. Trotzdem ist dies keine typische 80er Mucke einer ehemals guten Rockband, sondern ein stimmiges Werk auf allerhöchstem Niveau. Den Höhepunkt bietet das ungewöhnliche "Veteran of the Psychic Wars". Auch "Burnin' For You" und "Vengeance (The Pact)" muß man hervorheben. Ein weiterer Höhepunkt ist "Joan Crawford", das auf das Buch "Mommy Dearest" von der Adoptivtochter Christina der legendären Schauspielerin eingeht. Vielleicht ist Joan Crawford ja damals tatsächlich aus ihrem Grab aufgestanden.

Die großartigen Songs und die hervorragende Produktion von Martin Birch (Deep Purple, Iron Maiden) machen dieses Album zu einem Highlight ihrer Diskografie.


The Rpwl Experience
The Rpwl Experience
Preis: EUR 19,34

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ganz neue RPWL-Erfahrung, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Rpwl Experience (Audio CD)
Vorweg: Wer sich hier auf einen Pink-Floyd-Klon freut, sollte aufhören zu lesen. RPWL haben sich weiterentwickelt und rocken schon mal ungewöhnlich laut. Gleich der Opener "Silenced" beginnt ungewöhnlich. Trotzdem klingen Yogis Stimme nach wie vor und Kalles Gitarre oft nach einem gewissen David Gilmour. "Where Can I Go?" verströmt ein 60er angehauchtes Prog-Flair wie die frühen Verve. Mit "Masters of War" wagen sie sich an einen Bob-Dylan-Song, und es gelingt ihnen, ihn zu ihrem eigenen zu machen. Wer hier das Floyd-Flair vermißt, hat diesen Song nicht gehört.

"This is not a Prog Song" beschreibt den Inhalt vollständig. Die Kritiker auf dieser Seite sollten sich hier angesprochen fühlen. Prog me like a Hurricane! Siehe da, RPWL haben Humor.

"Stranger" rockt ungewohnt heavy, enthält aber die Finesse, die man von RPWL erwartet. Der Vergleich mit Porcupine Tree trifft hier wohl am ehesten zu. Im Mittelteil spielt Yogi aber einen Moog im Stile eines Manfred Mann und läßt beste Earth-Band-Zeiten wieder lebendig werden. "Alone and Scared" ist einfach eine Klangcollage. Spacig, atmosphärig, hawkwindig. Der Beginn von "Talk to the River" klingt nach dem letzten Gilmour-Solowerk "On an Island". Dann gibt es Klangspielereien, die von "Ummagumma" stammen könnten, bevor das ursprüngliche Thema in rockigerer Form wieder aufgenommen wird.

"Choose What You Want to Look at" geht wieder in Richtung Prog-Metal. Die beiden Bonus-Songs der Special Edition sind in jedem Fall den erhöhten Preis wert. "Turn Back the Clock" dreht wirklich die Zeit zurück zu einer Ära, als Genesis noch eine Progband waren, und "Reach for the Sun" ist noch mal ein Gruß an all jene, die den Pink-Floyd-Anteil in RPWL so besonders mögen.

Daß RPWL ihr Spektrum in Richtung der härteren Rock-Regionen erweitert haben, ist auf jeden Fall ein Gewinn, da "The RPWL Experience" dadurch ihr bisher abwechslungsreichstes Album geworden ist und sie trotzdem nie ihre Wurzeln verleugnet haben. Die Band hat sich seit ihren Anfangstagen kontinuierlich gesteigert - lediglich "World Through My Eyes" hing - für meinen Geschmack - ein wenig durch. Somit ist "The RPWL Experience" nicht nur eine außergewöhnliche Erfahrung, sondern auch das BESTE Album bisher.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2010 10:58 PM MEST


The Newz
The Newz
Preis: EUR 7,81

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues zum Jubiläum, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Newz (Audio CD)
Pünktlich zum 40. Geburtstag der unverwüstlichen Schotten erscheint - zehn Jahre nach "Boogaloo" - endlich ein neues Studioalbum. Zur Band gehören nach wie vor die alten Haudegen Dan McCafferty - Gesang und Pete Agnew - Bass sowie die Jungspunde Lee Agnew - Schlagzeug und Jimmy Murrison an der Gitarre. Keyboarder Ronnie Leahy ist von der "Boogaloo"-Truppe nicht mehr dabei. Aber, wie ich nicht zum ersten Mal behaupte, sind Nazareth immer am Besten, wenn sie zu Viert sind. "The Newz" bestätigt diese Regel.

Gleich der Einstieg "Goin' Loco" zeigt eindringlich, daß wir es hier mit Nazareth pur zu tun haben. "See Me" rockt akustisch, "Enough Love" melodisch, "Warning" stampft Nazareth-typisch, "Road Trip" ist ein solcher mit hoher Geschwindigkeit, und "Gloria" ist eine schöne Ballade ohne "Dream On"-Schmalz. In "Keep On Travellin'" und "The Gathering" (Heavy! 7 Minuten!) zeigt Jimmy, daß er in seine Rolle als Nazareth-Gitarrist gut hineingewachsen ist. "Dying Breed" zeigt Dans Stimme zerbrechlich wie nie zuvor. Das geht unter die Haut. Wahrlich eine aussterbende Spezies.

Musikalisch sind das volle fünf Sterne. Was diese Punktzahl etwas gefährdet, ist die Produktion, die - wie so oft in jüngerer Zeit - offensichtlich auf i-pods und Handys getrimmt zu sein scheint, obwohl diese Generation wohl kaum was mit Nazareth anfangen kann. Es fehlt die Wärme, die zu dieser Art von Rockmusik einfach dazugehört. Wo bleibt die Vinyl-Ausgabe? Trotzdem - Wie es auf den Sticker steht: Naz are back! Stimmt!

Noch ein Tipp: Nach dem letzten Track ("Dying Breed") nicht abschalten -- es gibt noch eine Zugabe.


Hardware
Hardware
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie blühten Krokusse schöner, 27. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Hardware (Audio CD)
Das zweite Album der Schweizer Krokus (der Marc-Storace-Ära) steht dem ersten ("Metal Rendez-Vous") in nichts nach. Nach dem relativ kurzen Einsteiger "Celebration" gibt es gleich den ersten Höhepunkt namens "Easy Rocker". AC/DC, zieht euch warm an! Danach kommt eine Hommage an ein anscheinend wundervolles weibliches Wesen, die schon irgendwie albern klingt ("Hu Huu"). Frage mich, ob das eigene Erfahrungen sind (...YUK!!!).

"Mr. Sixty Nine" ist ein flotter Rocker im Stil der berühmten Australier (simpel aber effektiv), und die folgenden Songs haben ebenfalls das Feeling von AC/DC, aber immer auf höchstem Niveau. Dafür sorgen besonders die Gitarristen Fernando von Arb und Tommy Kiefer (ohne die anderen abzuwerten). Der Höhepunkt des Albums ist aber "Winning Man", das fast balladesk beginnt, um schließlich zu explodieren. Für ewig ein Klassiker.

Die Jungs aus Solothurn waren hier auf ihrem Höhepunkt, der noch eine Weile anhielt, bevor sie durch schlechte Berater einige Tiefen durchmachen mußten. Doch eine Eigenschaft der Band ist, daß sie sich immer wieder hochgerappelt haben.


Too Hot to Sleep
Too Hot to Sleep
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 14,57

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur Rocky!, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Survivor werden die meisten von ihren Beiträgen zu den Rocky-Filmen mit Sylvester Stallone kennen - "Eye of the Tiger" (Rocky III) und "Burning Heart" (Rocky IV). Später lieferten sie auch den Titelsong zur Serie "Baywatch".

Mit "Too Hot to Sleep" lieferten sie ihr in meinen Ohren bestes Werk ab - auf jeden Fall eins der besten der ausgehenden Achtziger. Im Bereich des melodischen Hardrocks waren zwar Bon Jovi (noch) die Kings, doch dieses Werk konnte es mit denen locker aufnehmen.

"She's A Star", "Too Hot To Sleep", "Don't Know It Was Love", "Here Comes Desire"... Alles Höhepunkte in einem Genre, das überflutet wurde von Möchtegerns, die sich gerne als Rocker bezeichnen wollten, obwohl sie keine waren... Survivor können bei aller Eingängigkeit rocken. Frankie Sillivans Gitarrenspiel beweist es, auch wenn Jim Peteriks Keyboards oft mit vorne mitspielen. Dazu kommt mit Jimi Jamison eine echte Rockerstimme. "Across The Miles" ist zwar etwas zuviel Achtziger, dafür entschädigt wieder das epische "Burning Bridges", mein persönlicher Favorit.

Alles in allem hätte ich mir die Achtziger immer mit soviel Blut in den Adern gewünscht.


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