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Beiträge von Frankie Eyes
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Rezensionen verfasst von
Frankie Eyes (Berlin)

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Ocean II - The Answer
Ocean II - The Answer
Preis: EUR 6,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Abschluß (?), 3. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Ocean II - The Answer (Audio CD)
"Ocean" von 1977 war ein Meilenstein in der deutschen Rockmusik. Nachdem Eloy sich Mitte der 80er auflösten, machte Frank Bornemann ab 1988 wieder Musik unter dem alten Bandnamen und mit dem neuen Partner Michael Gerlach. Herauskamen etwas zweifelhafte Werke wie "Ra" und "Destination". Mit der Rückkehr ihres besten Bassisten Klaus Peter "Matze" Matziol gelang mit "The Tides Return Forever" wieder ein Eloy-Werk in klassischem Stil. 1998 beschloß Frank, das Meisterwerk von 1977 fortzusetzen.

Das hätte in die Hose gehen können. Doch Eloy (in der Formation Bornemann, Matziol, Gerlach und Schlagzeuger Bodo Schopf) laufen noch mal zur Hochform auf und bieten mit "Ocean II - The Answer" ein echtes Highlight. Eloy klingen hier am ehesten wie in der Phase von "Colours" bis "Time to Turn" mit einer ordentlichen Portion "Ocean"-Klängen.

Nach einem kurzen Intro folgt mit "Ro Setau" das erste Highlight. Sofort wird man von den typischen Eloy-Klängen und von Frank Bornemanns eindringlicher Stimme gefangengenommen. Es sind alle Elemente da, die Eloy so groß gemacht haben. "Paralysed Civilization" steht dem in nichts nach.

Mit "Serenity" folgt ein nicht all zu spektakuläres ruhiges Stück. "Awakening of Conciousness" ist ein eher einfach gestrickter Song. Der Dreizehnminüter "Reflections from the Spheres Beyond" hätte auch auf der originalen "Ocean" stehen können, auch wenn er meiner Meinung nach etwas zu lang geraten ist.

"Waves of Intuition" ist wieder ein ruhiges Stück. Das Finale "The Answer" mit seinem monotonen Rhythmus erinnert etwas an das beste Stück von "Destination", "Call of the Wild". Somit sind auch Elemente ihrer jüngeren Vergangenheit in dieses Werk eingeflossen. Hypnotisierend! Ein würdiger Abschluß der Ozean-Saga!

Angeblich hat Frank Bornemann kein Interesse mehr am Thema Eloy und verfolgt andere Pläne. Sollte "Ocean II" das letzte Album bleiben, ist es auf alle Fälle ein Abschied auf hohem Niveau.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2008 8:20 AM MEST


Death Magnetic
Death Magnetic
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 8,67

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Respekt!, 29. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Daß Metallica nach den letzten schwächelnden Veröffentlichungen noch mal zu sowas in der Lage sind, habe ich echt bezweifelt. Obwohl sie mit "St. Anger" wieder in die härteren Fahrwasser zurückkehrten, war das eher Haudraufmusik ohne Struktur. Hier werden wieder echte Songs geboten, die auch schon mal länger ausfallen und ausgefeilte Instrumentalpassagen bieten, wie wir sie seit "Ride the Lightning", "Master of Puppets" und "And Justice for All" (obwohl mir das letztere persönlich zu steril ausfiel und zuwenig Feeling hatte) schmerzlich vermißt haben.

James Hetfield röhrt wie immer, keine Spur von angeblichen Schwächen. Auch die anderen bieten gute Leistungen. "Death Magnetic" kann nicht ganz mit ihrer besten Zeit mithalten, aber besser als alles der letzten anderthalb Jahrzehnte ist es allemal.


Along Came a Spider
Along Came a Spider
Wird angeboten von ts-discovery
Preis: EUR 5,94

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Herr der Spinnen, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Along Came a Spider (Audio CD)
Nachdem der Urvater des Schock-Rock sich in jüngerer Vergangenheit moderneren Tönen zuwandte ("Brutal Planet") und danach wieder tradionelleren Rock zelebrierte, verbindet er nun beides auf "Along Came a Spider" zu einer gelungenen Melange.

Auch wenn das Album nicht gleich beim ersten Anhören zündet, frißt es sich langsam aber sicher ins Gehirn. Vincent holte sich eine kompetente Mannschaft ins Studio, wobei Eric Singer (Kiss) an den Drums wohl der Bekannteste ist. Dazu kommen noch Gastauftritte von Slash ("Vengeance Is Mine") und Ozzy Osbourne ("Wake the Dead"). Auf dem langsamen "Killed by Love" und auf "Salvation" kommt mitunter sogar eine "Welcome to My Nightmare"-Stimmung auf.

Erzählt wird auf diesem Konzeptalbum übrigens die Geschichte eines Serienmörders.

Manch einem mag die moderne Produktion stören, aber Fans traditionellen Rocks werden hier höchstwahrscheinlich trotzdem nicht enttäuscht sein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2008 8:17 AM MEST


Along Came a Spider [Vinyl LP]
Along Came a Spider [Vinyl LP]

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Herr der Spinnen, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Along Came a Spider [Vinyl LP] (Vinyl)
Nachdem der Urvater des Schock-Rock sich in jüngerer Vergangenheit moderneren Tönen zuwandte ("Brutal Planet") und danach wieder tradionelleren Rock zelebrierte, verbindet er nun beides auf "Along Came a Spider" zu einer gelungenen Melange.

Auch wenn das Album nicht gleich beim ersten Anhören zündet, frißt es sich langsam aber sicher ins Gehirn. Vincent holte sich eine kompetente Mannschaft ins Studio, wobei Eric Singer (Kiss) an den Drums wohl der Bekannteste ist. Dazu kommen noch Gastauftritte von Slash ("Vengeance Is Mine") und Ozzy Osbourne ("Wake the Dead"). Auf dem langsamen "Killed by Love" und auf "Salvation" kommt mitunter sogar eine "Welcome to My Nightmare"-Stimmung auf.

Erzählt wird auf diesem Konzeptalbum übrigens die Geschichte eines Serienmörders.

Manch einem mag die moderne Produktion stören, aber Fans traditionellen Rocks werden hier trotzdem bestimmt nicht enttäuscht.

Die Vinyl-Ausgabe kommt übrigens nicht nur im schönen Klapp-Cover (mit einem anderen Motiv als auf CD), sondern auch noch im (fast) durchsichtigen Vinyl daher. Ein echtes Sammlerstück.


Knights of Space-Live at the Astoria 2007
Knights of Space-Live at the Astoria 2007
Wird angeboten von realmusicmore
Preis: EUR 8,85

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Ritter des Weltraums live, 14. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Daß Hawkwind-Auftritte auch im neuen (auch schon wieder acht Jahre alten) Jahrtausend begeisternde Auftritte abliefern können, beweisen u.a. "Yule Ritual" von 2000 und "Canterbury Fayre" von 2001. "Knights of Space" heißt der neue Live-Doppelschlag von einem Auftritt im Londoner Astoria 2007. Leider scheinen sie nicht einen ihrer besten Tage erwischt zu haben.

Hier finden wir hauptsächlich Klassiker, fast ausschließlich aus den 70ern. An neueren Stücken gibt es nur "Abducted/Alien I Am/Alien Poem" vom 1995er Opus "Alien 4" und einen neuen Song, "Space Love" (ist nicht mit "Love in Space" identisch). Auffallend ist hier, daß kein einziges Stück von ihrem letzten Studioalbum "Take Me to Your Leader" dabei ist.

Es gab bei Hawkwind immer auch gesprochene Passagen, meist von Synthesizer-Klängen untermalt. Hier sind es z.B. "Black Corridor" und "Sonic Attack". Ich weiß nicht, wer die hier vorträgt, aber es ist offensichtlich, daß hier weder ein Nik Turner noch ein Robert Calvert am Werke ist, die mit ihrem Sinn für Dramatik an den richtigen Stellen auch solche Werke interessant machten. Das hier klingt irgendwie müde und/oder gelangweilt. Die anderen Klassiker werden ziemlich lustlos runtergespult und bieten kaum Neues, auf jeden Fall keine Überraschungen. Lediglich die Piano-Einlagen (von einem gewissen Jason Stuart) sind ein ungewohntes Element im Hawkwind-Sound. Im zweiten Teil geht es schon mal munterer zu (besonders "Damnation Alley" ist gelungen mit dem eingespielten Original-Intro von "Quark, Strangeness and Charm"). Das neue Stück ("Space Love") ist ein eingängiger Rocker, aber ein Klassiker wird das nicht werden. Was in der Tracklist nicht auftaucht, ist "You Know You're Only Dreaming", das (irgendwie unpassend) in die Mitte von "Orgone Accumulator" verpackt wurde.

Schön ist noch, daß Synthi-Wizard Tim Blake wieder an Bord ist. So gibt es auch wieder sein "Lighthouse", das er diesmal aber nicht selbst singt.

Fazit: Die Doppel-CD ist zwar keine wirkliche Enttäuschung (Fans dürfen ruhig zugreifen), aber zwingend notwendig ist sie nicht.

Ach, noch eines: Das mit den fünf neuen Studiosongs vergeßt mal schnell. Die sind hier nirgendwo zu finden. Das ist ganz einfach eine Fehlinformation.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2010 4:53 AM MEST


Let Love in
Let Love in

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sex, Crime & Love, 31. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Let Love in (Audio CD)
Wenn Nick Cave von Magic, Murder & Mystery berichtet, kann man nicht anders als zuhören. Die Musik ist in etwa der Post-Punk-Ära zuzuordnen, wo Magazine, die frühen Simple Minds oder die Buzzcocks die von der Punkrevolution geschaffenen musikalischen Freiräume nutzten, um neue Klänge, gern auch keyboardunterstützt, zu schaffen und etablieren.

Die mystische Atmosphäre läßt sich am ehesten mit der der deutschen Edgar-Wallace-Filme der 60er Jahre vergleichen. Bei "Do You Love Me" (der Überhit der CD) oder "Red Right Hand" (gut, bei Edgar Wallace war die Hand blau) fühlt man sich ins London der Sixties versetzt. Hätte es in den Neunzigern noch gute Wallace-Filme gegeben, hätte der Soundtrack von Nick Cave & The Bad Seeds stammen können.

Neben den genannten Songs sei als Anspieltipp noch "Loverman" genannt, das mit seinen Punk-Ausbrüchen die bisweilen vorherrschende (scheinbare) Idylle durchbricht.

Eine bessere Kollektion von Liebesliedern gab es in den 90ern nicht. Obwohl auch die anderen Cave & Seeds - Werke zu empfehlen sind, ist das hier das Meisterwerk!


Free Enterprise
Free Enterprise
DVD ~ Rafer Weigel
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 2,89

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Star Trek Fans Beware!, 21. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Free Enterprise (DVD)
Für Trek-Fans, die hoffen, daß hier ähnlich wie bei "Galaxy Quest" ihr Lieblingsfranchise liebevoll aufs Korn genommen wird, ist "Free Enterprise" mit Sicherheit eine Enttäuschung. Dies ist eine billige US-Teeniekomödie (obwohl die Protagonisten schon kurz vor 30 sind, was ein Thema des Films ist), die sich zufällig um Star-Trek-Fans dreht und deren einzige Besonderheit die Mitwirkung von "Captain Kirk" William Shatner ist, der sich selbst spielt.

Die Story ist billig... Junge Leute mit Beziehungsproblemen, die Trek-Fans sind und zufällig ihrem Idol begegnen, der im wirklichen Leben (natürlich) nicht ihren aus dem Fernsehen bekannten Idealen entspricht. Das hätte vielleicht noch amüsant sein können, wenn das Synchronstudio sich mit dem Jargon von "Star Trek" ausgekannt hätte. Obwohl ich nicht so sehr in der englischen Sprache heimisch bin, habe ich einige versaute Gags ausmachen können, die im Original sicher noch zündeten, den Film aber insgesamt auch nicht viel besser aussehen lassen hätten. Die Originalversion ist auf der DVD vorhanden, aber ich habe nicht viel Lust, die auch noch über mich ergehen zu lassen.

Fazit: Star-Trek-Fans, die wegen William Shatner auf gute Unterhaltung hoffen: Finger weg! Daß die Protagonisten (und somit die Macher) die Originalserie gut kennen, merkt man den vielen Referenzen zu einzelnen Folgen an. Aber das macht den Film nicht sehenswerter. Im Grunde ist Star Trek nur ein Vehikel, um eine (unter)durchschnittliche Beziehungskomödie zu erzählen. Shatner selbst ist wegen seiner unnachahmlichen Acting-Art das einzig Sehenswerte.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2008 8:13 AM MEST


Hair of the Dog
Hair of the Dog
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 100,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen diese Hundehaare kann keiner etwas haben., 4. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hair of the Dog (Audio CD)
Nachdem die drei letzten Alben Nazareths von Deep Purple's Roger Glover produziert wurden, nahm Gitarrist Manny Charlton das Heft diesmal selbst in die Hand. Und was für einen Hammer hat er da geschwungen...

"Hair of the Dog" gilt bei vielen Fans als der Höhepunkt des Schaffens der Dunfermliner. Zu einer Zeit, in der viele hart rockende Heroen der Frühsiebziger schwächelten oder gänzlich aufgaben, lieferten Nazareth das absolute Brett. Der Titelsong und das folgende stampfende "Miss Misery" ließen die Konkurrenz (mit Ausnahme vielleicht von UFO, die auch zu jener Zeit ihre Blüte erlebten) wie Weicheier erscheinen. Die vom E-Piano getragene Ballade "Guilty" bildet nur eine kurze Verschnaufpause, danach geht es mit "Changin' Times" (grandios!) und "Beggars Day" wieder in die oberen Härteregionen. Mann, dem McCafferty muß der Hals doch so was von wehtun.

"Rose in the Heather" ist ein atmosphärisches Instrumental, und "Whisky Drinkin' Woman" zeigt die Band von ihrer bluesigen Seite. Doch der wahre Höhepunkt kommt erst jetzt: "Please Don't Judas Me" ist ein fast zehnminütiger hypnotischer Trip mit Synthesizer-Einsatz. Zum Abheben!

Die CD bietet diesmal auch Bonusse (Boni?), die sich lohnen: Die auf keinem regulären Album enthaltenen Singles "Love Hurts" und "Holy Roller", wobei letztere zwar kein Höhepunkt war, aber dafür umso mehr deren B-Seite "Railroad Boy". Dazu noch die Nazareth-Adaption der 60er Psychedelia namens "My White Bicycle", ursprünglich von der Band Tomorrow. Für Sammler unverzichtbar, wäre da nicht schon mal die "30th Anniversary Edition" gewesen. Trotzdem...

Besser konnte es nicht mehr werden, oder?
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2008 10:36 PM MEST


Bananas
Bananas

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Totgesagte leben länger, 31. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Bananas (Audio CD)
Nach dem Ausstieg des neben Ian Paice einzigen Purple-Mitglieds, das die Band durch alle Inkarnationen begleitet hat, gab ich nicht mehr viel auf meine Jugendidole. Jon Lord schrieb zwar noch an zwei der zwölf Songs mit, ist aber selbst nicht mehr präsent. Nichts gegen Don Airey, der ein Virtuose auf seinem Instrument ist und auf eine ruhmreiche Karriere zurückblicken kann, aber zumindest live kann auch er Lord nicht ersetzen.

So hatte ich, vor allem nach dem ziemlich zähen Vorgängeralbum "Abandon" keine allzu hohen Erwartungen. Doch das Ergebnis ist für mich das beste Deep Purple - Werk, an dem Ritchie Blackmore nicht beteiligt ist. Gleich der Opener "House Of Pain" zeigt die in Ehren gealterten Herren spielfreudig wie lange nicht mehr. Steve Morse ist endgültig aus der Purple-Familie nicht mehr wegzudenken, gibt er doch gelegentlich zu verstehen, daß er auch den Blackmore kann. Meistens jedoch setzt gerade er die Impulse, die Purple davon abhalten, zur reinen Oldie-Nostalgie-Truppe zu verkommen. "Silver Tongue" und "Pictures Of Innocence" hätten genauso gut in Gillan's kreativster Phase ('78-'82) entstehen können. Bei "Walk On" ist man fast enttäuscht, daß nicht die Stimme von Paul Rodgers ertönt, so sehr klingt es nach Bad Company. Ausfälle sind hier (im Gegensatz zu allen Scheiben nach "Perfect Strangers") nicht zu finden. Don Airey zeigt, daß er handwerklich mit seinem Vorgänger mithalten kann. Fragt sich nur noch, ob er es auch live kann, und ob der Weltenbummler auch einer Band über längere Zeit treu bleiben kann.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 16, 2016 3:18 AM MEST


Freeze Frame [Ltd.Papersleeve]
Freeze Frame [Ltd.Papersleeve]

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Demenzbefallene New Yorker Athleten taumeln um den Block, 13. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Freeze Frame [Ltd.Papersleeve] (Audio CD)
Die (meiner Meinung nach) kreativere Hälfte von 10cc liefert mit ihrem dritten Album ihr bestes Werk ab. Die bisweilen skurrilen Texte von Kevin Godley und Lol Creme bekommen hier ein passendes musikalisches Gewand, was nie wieder so gelingen sollte.

Hier wird von seltsamen Apparaturen berichtet, unbewegliche Objekte bedauert, Momentaufnahmen als Kleinkind in Babyöl gemacht, dabei die eigene Vergangenheit aufs Korn genommen ("Going down like Neanderthal Man in the charts"), ansteckende Krankheiten mittels Radio Luxemburg geheilt und andere Absurditäten und Surrealitäten geschaffen (Hitler als König der Juden?). Nebenbei wird in "Freeze Frame" der Effekt einer hängenden CD (wohlgemerkt zu LP-Zeiten) auf wunderbare Weise vorweggenommen. Überhaupt werden technische Spielereien auf so wunderbare Weise umgesetzt, und immer musikalisch passend, wie es man eigentlich nicht für möglich halten kann.

Truth is stranger than fiction, und dieses Album auch.

Fünf Sterne für dieses Album, weil man mehr nicht vergeben kann.


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