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Rezensionen verfasst von
Frankie Eyes (Berlin)

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Too Hot to Sleep
Too Hot to Sleep
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 13,73

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur Rocky!, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Too Hot to Sleep (Audio CD)
Survivor werden die meisten von ihren Beiträgen zu den Rocky-Filmen mit Sylvester Stallone kennen - "Eye of the Tiger" (Rocky III) und "Burning Heart" (Rocky IV). Später lieferten sie auch den Titelsong zur Serie "Baywatch".

Mit "Too Hot to Sleep" lieferten sie ihr in meinen Ohren bestes Werk ab - auf jeden Fall eins der besten der ausgehenden Achtziger. Im Bereich des melodischen Hardrocks waren zwar Bon Jovi (noch) die Kings, doch dieses Werk konnte es mit denen locker aufnehmen.

"She's A Star", "Too Hot To Sleep", "Don't Know It Was Love", "Here Comes Desire"... Alles Höhepunkte in einem Genre, das überflutet wurde von Möchtegerns, die sich gerne als Rocker bezeichnen wollten, obwohl sie keine waren... Survivor können bei aller Eingängigkeit rocken. Frankie Sillivans Gitarrenspiel beweist es, auch wenn Jim Peteriks Keyboards oft mit vorne mitspielen. Dazu kommt mit Jimi Jamison eine echte Rockerstimme. "Across The Miles" ist zwar etwas zuviel Achtziger, dafür entschädigt wieder das epische "Burning Bridges", mein persönlicher Favorit.

Alles in allem hätte ich mir die Achtziger immer mit soviel Blut in den Adern gewünscht.


Rising
Rising
Preis: EUR 8,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I See A Rainbow Rising..., 16. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rising (Audio CD)
Ritchie Blackmore wechselte für das zweite Rainbow-Album fast die gesamte Mannschaft aus. Außer Ausnahmesänger Ronnie James Dio (und natürlich Ritchie selbst) sind neue Leute am Start: An den Drums der einmalige Cozy Powell, am Bass Jimmy Bain und an den Keyboards der großartige Tony Carey.

Letzterer eröffnet das Album mit seinen sphärisch-schwebenden Synthesizertönen, bevor die Band zum furiosen Auftakt "Tarot Woman" einsteigt. Dann folgen das schleppende "Run With The Wolf" und "Starstruck", das wie ein vergessenes Deep Purple - Stück klingt und mit Ian Gillans Stimme genauso funktioniert hätte. "Do You Close Your Eyes" ist ein kurzer (unter drei Minuten) einfach gestrickter Rocker, aber trotzdem gut.

Die zweite Hälfte ist einfach überirdisch, nicht von dieser Welt! "Stargazer" ist das ultimative Rainbow-Stück! Ohne die restlichen Bandmitglieder vernachlässigen zu wollen, ist das die unwiederholbare Sternstunde von Ritchie und Ronnie. Ritchies Spiel erzeugt Gänsehaut, auch ohne, daß er 1080 Noten pro Minute herunterdudelt (obwohl er auch das draufhätte), und Ronnies Gesang übertrifft das noch im Schlußteil. Da können auch einem gestandenen Mann die Tränen kommen. Als Abschluß gibts noch das ebenso schnelle wie epische "A Light In The Black", wo auch Tony Carey den (Tasten-)Rocker geben kann. Cozy Powell trommelt wie ein Derwisch, und Jimmy Bain hält mühelos Schritt.

Wenn es einen Negativpunkt gibt, dann, daß der Zauber schon nach 33 Minuten vorbei ist. Aus heutiger Sicht nur ein halbes Album, liegt es an der begrenzten Kapazität der LPs. Aber hier zeigt sich besonders, daß Qualität mehr wert ist als Quantität. Wäre diese Formation länger stabil geblieben, wären noch mehr Jahrhundertwerke drin gewesen. Doch Ritchie sorgte mit ständigen Umbesetzungen dafür, daß die Qualität immer mehr nachließ.


Harry Potter und der Orden des Phönix [Limited Special Edition] [2 DVDs]
Harry Potter und der Orden des Phönix [Limited Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Daniel Radcliffe
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 9,58

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harry Potter und die Jedi-Ritter, 16. Januar 2008
Nochmal für alle, die das nicht wissen: Ich kenne keines der Potter-Bücher. Was ich hier schreibe, bezieht sich nur auf die bisher erschienenen Filme.

HP und der Orden des Phönix wird im Allgemeinen als das schwächste der Potter-Bücher angesehen. Da kann ich nicht mitreden. Spätestens seit "Feuerkelch" sind die Buch-Fans der Meinung, daß die Geschichten nicht mehr adäquat in Filme umgesetzt wurden. Auch dazu kann ich nicht allzuviel sagen. Ich finde alle bisherigen Filme gelungen, da sie schlüssige Geschichten erzählen, auch wenn vieles unter den Tisch gefallen sein mag, was in den Büchern vorkommt. Auch dieser Teil ist interessant und bietet ein spektakuläres Finale.

Genau wie sich die einstige Kinderbuchserie zur düsteren Fantasy entwickelt hat, so ist auch die Filmserie längst keine pure Kinderunterhaltung mehr. Das Böse hat nun auch Hogwarts erfaßt, und wie die Rebellen-Allianz bei STAR WARS gibt es hier eine Untergrund-Organisation namens Orden des Phönix.

Schön ist, daß die bei "Feuerkelch" vermißten Dursleys (wenn auch nur kurz) wieder mit von der Partie sind. Diesmal rettet Harry sogar seinem ungeliebten Cousin Dudley das Leben. Gedankt wird ihm das allerdings nicht. Weder von Onkel Vernon, noch vom Ministerium für Zauberei, das Harry von der Schule verweisen will. Das suspendiert außerdem Direktor Dumbledore (in der deutschen Version mit neuer Stimme, da Stammsprecher Klaus Höhne 2006 verstorben ist) und ersetzt ihn durch Dolores Umbridge, die vom Ministerium eingesetzt wurde, da Cornelius Fudge nicht an die Wiederkehr des Dunklen Lords (klingt schon wieder nach Star Wars) glaubt und stattdessen böse Intrigen vermutet. Die neue Direktorin übernimmt immer mehr das Kommando über die Schule und erläßt immer mehr Bestimmungen, die die Freiheit aller immer mehr einschränkt. Sie entläßt sogar Lehrer. Selbst Snape bekommt sein Fett weg.

Die subtile Machtübernahme Hogwarts' durch das Ministerium und Umbridge's Foltermethoden erinnern nicht nur an Kanzler Palpatine, sondern auch an eine gewisse deutsche Diktatur, und das ist bestimmt nicht zufällig. Schließlich bildet sich Dumbledore's Armee unter der Leitung von Harry Potter. Er bildet seine Schulkameraden in der Verteidigung gegen die dunklen Künste aus.

Es gibt auch einige humoristische Szenen, die man beim letzten Film doch vermißte. Z.B. sieht man einige Szenen aus Snapes Jugend, die (besonders für Snape-Hasser) einfach köstlich sind. Außerdem haben die Weasley-Zwillinge einen wahrhaft gigantischen Auftritt.

Das große Finale, bei dem es auch einen prominenten Todesfall gibt, beeindruckt durch großartige Tricktechnik (das Archiv des Ministeriums sieht beeindruckend aus) und Dramatik, ist aber auch auf eine Art unfreiwillig komisch. Das Zauberstab-Gefecht erinnert zu sehr an gewisse Laserschwert-Kämpfe, als daß man sich ein Schmunzeln verkneifen kann.

Nichtsdestotrotz haben wir hier einen spannenden Film der Zauberlehlings-Serie, der alle (Film-)Fans erfreuen dürfte. Die Extras sind diesmal nicht soo zahlreich, sind aber sehr lohnenswert. Neben einer (leidlich interessanten) Set-Tour mit Natalia Tena (Darstellerin der Nymphadora Tonks) gibt es wieder die (wie üblich deutsch synchronisierten) entfallenen Szenen. Das Beste ist aber "Die Magie des Schnitts", wo nicht nur die Wirkung von Kameraeinstellungen, Geräuschen und Musik erklärt wird, sondern anhand einer Szene man seinen eigenen Schnitt zusammenstellen und deren Wirkung selbst überprüfen kann.

Fazit: Ein im doppelten Sinne fantastischer Film, der neugierig macht auf die letzten beiden Teile. Oder eigentlich muß man sagen, drei Teile. Denn es wurde angekündigt, daß aus dem siebenten Buch (HP und die Heiligtümer des Todes) ein Zweiteiler entstehen soll.


Born Again (Jewel Case CD)
Born Again (Jewel Case CD)

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Sabbath? Black Purple? Oder was?, 16. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Born Again (Jewel Case CD) (Audio CD)
Zyniker behaupten, Tony Iommi holte Ian Gillan nur in die Band, damit er endlich auch "Smoke on the Water" spielen konnte (was live auch tatsächlich geschah). Was immer die wahren Gründe für diese Liaison waren, herausgekommen ist ein bemerkenswert interessantes Werk der Sparte Heavy Rock/Metal.

Erinnern wir uns: Ronnie James Dio hatte sich gerade von Sabbath (nicht gerade in Freundschaft) verabschiedet; gleichzeitig brach Gillans eigene Band auseinander. Es gab erste Gerüchte einer Deep Purple - Reunion. Doch noch war es nicht soweit. Also nahm Gillan das Angebot an, neuer Sänger bei Black Sabbath zu werden. Außerdem kehrte Bill Ward auf seinen angestammten Platz hinter den Trommeln zurück.

Gleich der Opener "Trashed" powert los wie vorher "Neon Knights" und "Mob Rules". "Disturbing The Priest" zeigte aber, daß der Stil wieder mehr in Richtung der Ozzy-Werke ging. Ian Gillan ist in absoluter Bestform! Tatsächlich wurde auf der folgenden Tour auf Dio-Stücke verzichtet, und Gillan interpretierte Klassiker wie "War Pigs" oder "Iron Man" mit einer dämonischen Inbrunst, die einen Ozzy neidisch gemacht haben muß. Nach einem kurzen Instrumental kommt das beste Stück: "Zero The Hero" sind über sieben Minuten hypnotische Metal-Power, bei der auch Tony Iommi als Sologitarrist glänzt.

Was dann folgt, fällt qualitativ etwas ab. Hervorheben kann man noch den langsamen Titelsong und das treibende "Hot Line" (wieder Gillan in Hochform).

Fiel dieses Album zur Zeit der Erstveröffentlichung mehr als Kuriosum auf, muß man mit dem zeitlichen Abstand doch seine durchaus vorhandenen Qualitäten anerkennen. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann die etwas basslastige Produktion, die etwas ausgewogener hätte sein können.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2011 4:09 PM MEST


Long Live Rock & Roll (Rmst)
Long Live Rock & Roll (Rmst)
Preis: EUR 10,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sleep with the Devil, and then you must pay..., 1. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Long Live Rock & Roll (Rmst) (Audio CD)
"Long Live Rock'n'Roll" bot wieder mal einige Umbesetzungen. Am Bass kam für Jimmy Bain Bob Daisley, und an den Keyboards für Tony Carey ein gewisser David Stone. Im Gegensatz zu späteren Besetzungswechseln hatte das hier kaum Auswirkungen auf den Sound. Wohl aber fragte sich offensichtlich Ritchie Blackmore hier schon, wo die großen Charterfolge blieben. Im Gegensatz zum unübertrefflichen Studiovorgänger setzte er mehr auf Eingängigkeit der Songs.

Das geht schon los mit dem Opener und Titelsong "Long Live Rock'n'Roll", der ein harter , nach vorne treibender Rocker ist, und im Grunde nichts mehr als das. "Lady of the Lake" kommt schon etwas epischer, ist aber immer noch recht einfach gestrickt. "L.A. Connection" zeigt Dio und Blackmore in Hochform. Danach kommt das Sahnestück des Albums und der Beweis, daß Regenbogen immer noch über den Wolken schweben.

"Gates of Babylon" hätte genausogut auf "Rising" gepaßt und ich fragte mich, ob David Stone außer bei Rainbow noch irgendwo musikalische Spuren hinterlassen hat. Aber inzwischen weiß ich, daß die meisten Keyboards auf diesem Album noch von (dem gefeuerten und kurzzeitig wieder zurückgeholten) Tony Carey stammen. Auch der Mann in Schwarz liefert hier eine seiner besten Leistungen ab.

Was folgt ist solide, aber nicht herausragend. Erwähnenswert sind noch "Kill the King", wieder ein treibender Rocker, bei dem man froh gewesen war, wenn sowas ähnliches auf den späteren Alben noch auftauchte, und "Rainbow Eyes", eine Ballade, die nicht ganz so gut ist wie "Catch the Rainbow" - etwas ruhiger und mit Streich- und Blasinstrumenten, aber die unter die Haut geht.

Die volle Punktzahl kann ich hier nicht vergeben, da dieses Werk nicht ganz mit "Rising" und "On Stage" mithalten kann. Würde man hier halbe Sterne vergeben können, wären es 4 1/2.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2013 2:12 PM MEST


...Famous Last Words...
...Famous Last Words...
Preis: EUR 7,99

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berühmte letzte Worte..., 29. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: ...Famous Last Words... (Audio CD)
Es gibt berühmte letzte Worte, wie z.B. "Darf ich ihn mal streicheln?" oder auch "Nur zu, die Waffe ist nicht geladen!". Im Falle von Supertramp waren es wohl die Worte "Servus, Roger". Und obwohl der hier noch dabei ist, wirkt dieses Album seltsam uninspiriert. Hier muß ich meinem geschätzten Kollegen Child in Time absolut widersprechen. Man kann diesem Album nicht fünf Sterne kredenzen, wenn man es mit Werken wie "Crime of the Century", "Even in the Quietest Moments" oder "Breakfast in America" vergleicht. Letzteres bot eigentlich schon den Kommerz-Overkill, hatte aber immer noch genug Qualität, um jeden Test zu bestehen. Jenes Album ist mit den Jahren sogar noch gewachsen. Von "Famous Last Words" kann ich das nicht behaupten.

Man hat hier die altbekannten Zutaten genommen und den altbekannten Supertramp-Mix daraus zusammengerührt. Schlecht ist das Ganze sicher nicht, aber es ist wie bei den zwei großen Burger-Ketten -- man bekommt immer die selbe mittelmäßige Qualität. Darauf kann man sich aber verlassen. Wem es schmeckt, dem möchte ich es hier auch nicht madig machen.

Einzig "C'est Le Bon" (ansatzweise) und "Don't Leave Me Now" können an die Qualität früherer Zeiten anknüpfen. Der Rest ist Mittelmaß, und das von den Radiosendern totgenudelte "It's Raining Again" ist inzwischen unerträglich - wobei es noch nie zu den Highlights gezählt hatte. Selbst "Brother Where You Bound" (das erste Album ohne Roger Hodgson) würde ich eher empfehlen als "Famous Last Words".
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 19, 2016 7:23 PM CET


Metal Rendez-Vous
Metal Rendez-Vous
Preis: EUR 7,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cause of accident: 1000% Rock'n'Roll in the blood, 19. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Metal Rendez-Vous (Audio CD)
Krokus aus der Schweiz sollen schon vor "Metal Rendez-Vous" einige Alben herausgebracht haben. Ich kenne nur "Painkiller" von 1978, ein ziemlich mittelmäßiges Album. Die Erfolgsstory dieser Band begann aber erst mit dem Einstieg des in Malta geborenen Sängers Marc Storace.

Als "Metal Rendes-Vous" herauskam, dachten viele, "Ist das die neue AC/DC"? Nicht ganz verwunderlich, denn die Erfolgsformel des simplen Rock'n'Roll verbunden mit der Power des Heavy Metal haben sie mit den Australiern gemeinsam. Dazu kommt natürlich auch, daß Marc Storace's Stimme der eines Bon Scott nicht unähnlich ist. Für mich wäre Marc nach dem Tod von Bon auch die logischste Wahl gewesen. Aber ich bin froh, daß es nicht so kam, denn sonst könnten wir nicht Werke wie "Metal Rendez-vous", "Hardware" und "Headhunter" genießen.

Schon der Opener "Heatstrokes" holt den Hammer raus, "Bedside Radio" steht dem in nichts nach. "Streamer" nimmt das Tempo zurück und ist einfach überirdisch, ein Höhepunkt des Albums! "Tokyo Nights" klingt etwas fernöstlich mit Reggae-Einflüssen (ja, das geht, hört selbst) und ist der nächste Höhepunkt. Der dritte ist "Fire", besonders im zweiten (instrumentalen) Teil. Der Abschluß "Back Seat Rock'n'Roll" ist genau jenes und sonst nichts. Was gibts schöneres als auf dem Rücksitz (hier die eigene Lieblingsbeschäftigung einfügen) und dabei Rock'n'Roll zu hören...

Wer AC/DC mit mehr Abwechslung und mehr instrumentaler Virtuosität (besonders die Gitarristen Tommy Kiefer und Fernando von Arb seien hier hervorgehoben) mag, macht hier nichts falsch.


Live in America
Live in America
Preis: EUR 20,34

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wozu diese Veröffentlichung?, 5. Dezember 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in America (Audio CD)
Blue Öyster Cult, eine meiner alltime-Faves, mit bisher unveröffentlichten Liveaufnahmen? Da hüpft das Herz!

Zum Inhalt: Das Konzert wurde während der "Fire of Unknown Origins" - Tour 1981 in New York mitgeschnitten. Jenes Album ist erstens eines der besten in ihrer Diskographie (nicht ganz so hart wie der Vorgänger und Überhammer "Cultösaurus Erectus", aber dafür umso eingängiger), und zweitens das letzte in Originalbesetzung. Drummer Albert Bouchard verließ danach die Band - nur um später zurückzukehren natürlich...

Von der selben Tour gibt es schon das offizielle Live-Album "Extraterrestial Live". Die meisten der hier vorhandenen Songs findet man auch dort, teilweise in besseren Versionen (besonders "Veteran of the Psychic Wars"). Wer "ME 262" und "Born to Be Wild" nochmal in anderen als den bisher veröffentlichten Versionen braucht.. bitte - meiner Meinung nach aber nicht zwingend notwendig. Lediglich "Fire of Unknown Origin" gab es meines Wissens noch nicht vorher live. Und das (5-)Gitarrensolo (heißt überraschenderweise "5 Guitars") ist mal eine Abwechslung zu sonstigen Soloexkursionen.

Am Klang gibt es nichts auszusetzen. Ärgerlich sind aber die Ein- und Ausblendungen bei jedem Song. Was sich der Verantwortliche dabei dachte, weiß wohl nur er selbst. Eine unmögliche Vorgehensweise, die das Erlebnis eines Live-Konzerts völlig zunichte macht. Teilweise wird schon während des Spielens ein- bzw. ausgeblendet. Dafür gibt es massiven Punktabzug.

Meine Meinung: Wer das erwähnte Livealbum "Extraterrestial Live" schon besitzt (und womöglich auch noch "Some Enchanted Evening"), braucht diese Veröffentlichung nicht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2013 4:26 PM MEST


Quark Strangeness & Charm
Quark Strangeness & Charm

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist der Zeitgeist!, 25. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Quark Strangeness & Charm (Audio CD)
Es beginnt mit Geräuschen arbeitender Maschinen, dann hört man Stimmen aus irgendwelchen Funkgeräten (oder ist es Radio?). Wenn die Musik einsetzt, ist noch ein Morse-SOS zu hören. Man fühlt sich gleich, als befinde man sich im auf dem Cover abgebildeten Labor. "Spirit of the Age" ist Robert Calverts Kommentar zur Technisierung der Gesellschaft. Es geht um Androiden und Klone. Danach hört man Unwetter und eine Luftschutzsirene, und dann wird das Desaster nach einer atomaren Katastrophe beschrieben. Daß das ganz gegen die amerikanische Aufrüstungspolitik gerichtet ist, kann man besonders diesen Textzeilen entnehmen:

"No more Arizona, now Phoenix is fried up
Oklahoma City, what a pity, is gone
Louisiana Delta where the Mississippi's dried up
No more Chattanooga, Cherokee, Lexington!"

Thank You Dr. Strangelove!

Musikalisch ist diese Reise in die Science-Fiction-Welt mit Bezügen zu heutigen Zuständen (das Album entstand vor 30 Jahren und ist immer noch so erschreckend aktuell wie damals) verpackt in Hawkwinds typisch monoton-hypnotischen Rhythmen und technisch klingenden Synthesizereffekten. Also nicht mehr verklärte Herr-der-Ringe-Fantasy wie noch auf dem "Warrior..."-Album, sondern mehr Dark Future á la "THX 1138" oder "Dr. Seltsam", der ja auch auf "Damnation Alley" direkt angesprochen wurde. Dieser Song hat einen wunderbaren Mittelteil, der eigentlich ein eigener Song ist, und noch wunderbarer ist die Rückkehr zum ursprünglichen Thema. Würde man mich nach dem besten Hawkwind-Song aller Zeiten fragen, wäre meine Antwort "Damnation Alley".

Ein weiteres Highlight und Favorit damaliger Rockdiskotheken war (und ist) "Hassan I Sahba", das noch mal eindringlich darauf hinweist, daß die Außenpolitik der führenden Staaten der Welt (allen voran mal wieder die USA) nicht etwa von Menschenrechten (oder sonstigen moralisch hochwertigen Beweggründen) abhängt, sondern hauptsächlich vom Öl- (und anderem Rohstoff-)vorkommen der betroffenen Länder. Musikalisch hervorheben muß man (neben allen anderen) Simon House, den Derwisch mit der Violine.

Weiterhin erwähnenswert: "Fable of a Failed Race", das verdächtig nach den Genesis der "And then there were three..."-Phase klingt und "The Forge of Vulcan", ein elektronisches Instrumental, das genauso von Kraftwerk hätte stammen können.

Mit "Quark Strangeness and Charm" ist Hawkwind nicht nur ihr tiefgründigstes (hauptsächlich wegen des viel zu früh verstorbenen Robert Calvert), sondern auch ihr musikalisch bestes Album gelungen. Spacerock-Fans kommen an diesem Werk einfach nicht vorbei!


10,000 Days
10,000 Days

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende der Sage?, 25. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 10,000 Days (Audio CD)
Saga waren immer am Besten, wenn sie ihrem Werk neue "Chapters" hinzufügten. Daran ändert auch "10.000 Days" (wieder mal im von mir so "geliebten" Digipapp) nichts. Nach den Niederungen in den späten 80er und 90er Jahren kamen sie 1999 mit "Full Circle" wieder aufs richtige Gleis. Besonders "House of Cards" stand hinter den Klassikern ihrer Anfangszeit keinen Millimeter zurück. Was danach kam, will ich mal als "solide" bezeichnen - keine Meilensteine, aber gute Qualität.

Auf "10.000 Days", das ja Michael Sadlers letztes Album mit Saga sein soll, ist eigentlich alles vorhanden, das Saga ausmacht: Ian Crichtons messerscharfe Gitarrenläufe, die von Jim Gilmours Keyboards kongenial begleitet/kontrapunktiert werden, Jim Crichtons solides Bassfundament, die Drums vom "Neuen" Brian Doerner, der es geschafft hat, daß man einem Steve Negus nicht nachtrauert, und der unverwechselbare Gesang vom scheidenden Michael Sadler. Was stimmt also nicht?

Auch nach mehrmaligem Hören will kaum einer der Songs im Ohr hängenbleiben. Ein wenig erinnert man sich vielleicht noch an "Sideways" und - bezeichnend - an das wirklich gelungene Instrumental "Corkentellis", auf dem sich alle Musiker mal so richtig austoben dürfen - auch Michael an den Keyboards. Das wars dann aber auch schon. Und Michaels Dankesrede an die Fans im Titelsong ist zwar rührend, aber trotzdem nicht gerade ein musikalisches Highlight.

Also laßt Euch von den euphorischen Rezensionen nicht allzu sehr beeindrucken, Ihr könntet enttäuscht werden (wie meiner-einer). "10.000 Days" ist gut, aber wahrlich kein Überflieger. Da hatte der Vorgänger "Trust" eindeutig Besseres zu bieten. Aber das beste Saga-Album der Neuzeit ist und bleibt "House of Cards". Zumindest vorläufig. Und ob Saga ohne Michael Sadler noch einmal ein Überwerk zustande bringen, ist ohnehin fraglich.


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