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Rezensionen verfasst von
Dr. J. Teumer (Dresden)
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Exped AG SynMat UL 7 LW
Exped AG SynMat UL 7 LW
Wird angeboten von Backpacker-Footwear
Preis: EUR 139,80

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlechte Qualität, 5. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Exped AG SynMat UL 7 LW
Bereits nach einer 3- maligen Nutzung platzte die Naht der mittleren Kammer, sodass die Matte in der Mitte einen Buckel bekam. Auch die anderen Kammern zeigten sehr schnell Auflösungserscheinungen. Unfassbar bei diesem Preis. Nie wieder ein Produkt dieser Firma. Hände weg davon.


Europa-Radweg Eiserner Vorhang: Eiserner Vorhang 1: Barentsee - Deutsch-Polnischen Grenze
Europa-Radweg Eiserner Vorhang: Eiserner Vorhang 1: Barentsee - Deutsch-Polnischen Grenze
von Esterbauer
  Spiralbindung
Preis: EUR 15,90

1.0 von 5 Sternen nur als Brennmaterial fürs Lagerfeuer geeignet, 25. Mai 2013
Im Vergleich zu vielen anderen Bikeline-Radführern ist dieser in jeder Hinsicht mangelhaft. Ich hatte dieses Buch für meine Tour von Klaipeda nach Sassnitz im Mai 2013 dabei und nutzte den Radführer für die Strecke von Klaipeda bis Danzig. Allerdings kommt man mit jedem Schulatlas sicher besser zu Fach als mit diesem Werk. Die Karten sind viel zu unpräzise, viele Ortschaften werden nicht erwähnt, gelegentlich beschreibt der Autor eine andere Strecke als er in dem Kartenmaterial dargestellt hat, die Streckenbeschreibung ist absolut oberflächlich, so dass es vom Zufall abhängt, ob man richtig fährt oder nicht. Es fehlt ein Stadtplan von Königsberg.

Meine Lieblingstelle im Buch - Seite 183: "Dem malerischen Uferweg an der Nogat folgt man bis zur Brücke, überquert sie und nimmt kurz darauf die Fähre über einen weiteren Arm des Flusses." - Ja, die Nogat war in der Tat malerisch, ich habe auch die Brücke gefunden, die der Autor meinte, aber die Fähre dürfte zum letzten Mal in Zeiten des Sozialismus gefahren sein... Nach 35 Kilometern Zufallsfahrt durch die Wildnis war ich wieder in Elblag, wo ich dann die Bundesstraße nahm.

Vom Kauf dieses Werkes kann ich nur abraten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 23, 2014 5:00 PM MEST


Neuland: Roman
Neuland: Roman
von Kurt Andersen
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragender historischer Roman, 14. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Neuland: Roman (Taschenbuch)
Ein spannender und gut durchdachter historischer Roman aus der Zeit der Besiedelung des nordamerikanischen Kontinents, der trotz seiner 900 Seiten niemals langweilig wirkt. Man kann sich nur wünschen, dass Andersen nochmals so ein großer Wurf gelingt.


2012 - Tag der Prophezeiung
2012 - Tag der Prophezeiung
von Brian D'Amato
  Taschenbuch

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen was lange währt wird nicht immer gut, 26. August 2012
Rezension bezieht sich auf: 2012 - Tag der Prophezeiung (Taschenbuch)
Ich habe es fast geahnt. Hatte mich der erste Teil trotz etlicher Längen bzgl. der Jed2-Story aufgrund des witzigen und ironischen Schreibstiles Amatos noch begeistert, bin ich von dieser Fortsetzung maßlos enttäuscht. Eigentlich sollten noch 2 Bände folgen, einer im Februar 2011 und einer im Februar 2012. Letztlich kam der 2. Teil im August 2012 in den Handel. Ein weiteres Buch wird es nicht geben. Offensichtlich ist der Autor derart in Verzug gekommen, dass er vor dem 21.12.2012 noch etwas "hinrotzen" und die geplanten zwei Teile zusammenfassen musste. Genauso wirkt das Buch. Die Längen werden länger, Witz und Sarkasmus fehlen völlig, die Story und Auflösung sind einfach nur albern, unverständlich und unsinnig.


Ich bin da noch mal hin: Mit Gott und Hape auf dem Jakobsweg
Ich bin da noch mal hin: Mit Gott und Hape auf dem Jakobsweg
von Anne Butterfield
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

32 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein Null-Punkte-Buch, das die Welt nicht braucht., 12. Juni 2012
Anne Butterfield ist diejenige Pilgerin aus England, mit der Hape Kerkeling einst einen Teil des Weges zurücklegte. Butterfield kam auf die Idee, im Juni 2010 den Camino nochmal mit dem Rad abzufahren mit dem erklärten Ziel, den Sinn des Camino zu ergründen, der ihr bei der einstigen Pilgerreise verborgen geblieben sei und auf dem Weg "neue Freunde" zu finden. Das Ergebnis hiervon hält Butterfield in diesem Buch fest, wobei die Ausführungen weder "faszinierend" (so Kerkeling im Vorwort) sind, noch das Buch auf einer Stufe mit dem Kerkelings steht.

Ich frage mich, ob auch nur einer der Kritiker, die dieses Buch mit einer positiven Bewertung versehen haben, bereits einmal auf dem Camino zu Fuß oder per Rad unterwegs war, was allerdings kaum der Fall seín kann, denn ansonsten würden jedem die Widersprüche und Fehler in den Schilderungen Butterfields sofort ins Auge fallen.

Ich bin im Mai 2012 selbst mit meinem Treckingrad von Pamplona bis Santiago de Compostela gefahren, zumeist auf dem Camino und nur dort auf Landstraßen, wo es aufgrund steiniger und felsiger Passagen gar nicht ging. Meinen Reisebericht hierzu kann jeder auf meiner Website anschauen. Dort steht auch, welche Radführer man sinnvollerweise nutzen sollte.

Nun aber zu Butterfiels Buch:

Butterfield hat es mit dem Rad gerade mal bis Logrono geschafft und ist den Rest zu Fuß gelaufen, was die Autorin damit begründet, dass der Camino nicht mit dem Rad befahrbar sei, den diese begleitenden Landstraßen voller Autoverkehr wären oder die Landstraßen aufgrund Autobahnneubaus verschwunden seien, sie durch Tunnel hätte fahren müssen etc. Hierzu kann ich nur sagen: alles Unsinn! Zuzugeben ist Butterfield, dass diese in den ersten Tagen Dauerregen hatte, was natürlich stark aufs Gemüt geht, allerdings reiste die gute Frau ohne jedwede sinnvolle Vorbereitung mit einem 10 Jahre alten Wanderführer, 5-Euro-Aldi-Regenkleidung und einem offensichtlich völlig ungeeigneten Fahrrad.

Die Streckenbeschreibungen sind für mich nicht nachvollziehbar. Weder sind Landstraßen durch Autobahnneubau verschwunden (die Spanier bauen immer daneben), noch fährt man irgendwann einmal durch einen Tunnel, noch gibt es relevanten Verkehr auf den den Camino begleitenden Landstraßen (außer im Einzugsbereich der Großstädte). Vielmehr haben diese großteils nur noch die Funktion eines überbreiten Radweges und das war bereits 2010 so.

Die einzige Erinnerung Butterfield an ihren ersten Camino waren langausgedehnte Weizenfelder (die mir nicht aufgefallen sind). An Berge konnte sich Butterfield nicht erinnern. Dass man den 1.530 Meter hohen Monte Irago genauso bezwingen muss, wie den 1.300 Meter hohen Alto Cebreiro, mithin also Berge passiert werden müssen, die höher sind als der Fichtelberg, der mit 1.214 Metern Höhe der höchste Berg Ostdeutschlands ist, konnte Butterfield nicht erinnern. Nach der Kathedrale von Pamplona fragte Butterfield einen Pilger am Ortsausgang, obwohl sie die Innenstadt passierte (und die Kathedrale unübersehbar ist). Man stelle sich vor, dass man in der Innenstadt von Köln den Dom nicht findet oder in Dresden die Frauenkirche, dann hat man einen passenden Vergleich. Irgendwann will Butterfield auch auf der Autobahn gefahren sein, was ihr Polizisten geraten hätten.

Wo auch immer Butterfield unterwegs gewesen sein will, wahrscheinlich muss sie in einer Parallelwelt ihre Reise absolviert haben. Soviel unfassbaren Nonsens wie in diesem Buch habe ich in keinem anderen Reisebericht gelesen. Kein Wunder auch, dass ihre sämtlichen "Freunde" immer wieder sehr schnell das Weite gesucht haben.

Sehr "spannend" sind auch ihre Fußballerklärungen. Thomas Müller sei mit 24 Jahren (Seite 197) der jüngste deutsche Nationalspieler im Jahr 2010 gewesen, der 21-jährige Boateng war also älter. Ich könnte mich noch weiter über dieses Buch auslassen, aber da könnte ich Romane schreiben.

Also eine Bitte an jeden Radpilger: Keinesfalls von diesem Unsinn abschrecken lassen. Nichts davon entspricht der Wahrheit.

Zumindest waren Butterfields Ausführungen noch so lang unterhaltsam, als diese mit dem Rad unterwegs war. Dies resultierte aber weniger aus ihrem Schreibstil sondern aus der schier unfassbaren Einfältigkeit, mit der diese eine Radtour auf dem Camino anging. Danach verflacht das Buch immer mehr.

Ach ja, noch kurz zum normalen Fußpilgeralltag:

Der normale" Fußpilger geht spätestens gegen 6:00 Uhr los, um ja rechtzeitig, wenn die Herbergen um 12:00 Uhr öffnen, an einer solchen zu sein, um das beste Bett zu ergattern. So beginnt immer kurz vor 12:00 Uhr mittags der Kampf um die besten Herbergsplätze. Oft sieht man schon gegen 11:45 Uhr eine große Schaar Fußpilger vor den Albergues, die darauf warten endlich eingelassen zu werden. Mit dem Sinn einer solchen Pilgerreise, die Butterfield wie folgt beschreibt: "Der Weg ist wichtiger als das Ziel. Es ist eine Pilgerreise, also eine längere körperliche Anstrengung, die zur spirituellen Läuterung des Pilgers beitragen soll." (Seite 22) hat das natürlich nichts zu tun. Obwohl ich selbst nicht religiös bin, habe ich mir auf dem Weg die eine oder andere Kirche auch von innen angesehen, der normale Fußpilger hat für solche Zwischenstationen meist keine Zeit und hetzt an den Sehenswürdigkeiten entlang der verschiedenen durchlaufenen Orte vorbei, ohne diese auch nur eines Blickes zu würdigen.

Allgemein scheint für eine nicht unbeträchtliche Zahl der Pilger der Jakobsweg eine reine Funveranstaltung zu sein, um nicht zu sagen, ein wochenlanges Saufgelage. Zitat eines Deutschen Pilgers: "Wenn das so weitergeht, werde ich hier noch zum Alkoholiker." Als ich in der riesigen Pilgerherberge des Benediktinerordens in Sahagun einen Übernachtungsplatz in einem Einzelzimmer bekam, staunte ich nicht schlecht, als bei der täglich um 19:00 Uhr stattfindenden Messe eröffnet wurde, dass außer 5 Deutschen, einem holländischen Pärchen und einer Belgierin niemand gekommen sei. Ja, im Benediktinerorden gibt es ein Alkoholverbot und ist Nachtruhe um 22:00 Uhr vorgeschrieben, nichts also für den üblichen Spaßpilger, der lieber auf eine der vielen privat geführten Albergues mit deren Bequemlichkeiten steht.

Um noch mit einer im Internet kursierenden Mär aufzuräumen: Ob man Fuß- oder Radpilger ist, interessiert bei der Aufnahme im Albergue keinen Menschen. Wichtig ist nur, wer zuerst kommt, mahlt zuerst und wer aufgenommen werden will, muss löhnen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2013 8:02 PM MEST


Bruckmanns Radführer Der Spanische Jakobsweg
Bruckmanns Radführer Der Spanische Jakobsweg
von Stefan Lenz
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute Streckenvorschläge, schreckliche Karten, 28. Mai 2012
Für meine Caminoradtour von Pamplona nach Santiago de Compostela im Mai 2012 nutzte ich diesen Radführer neben dem von Bikeline. Ich habe fast durchweg die Streckenvorschläge aus diesem Radführer genutzt, der viel mehr Bezug zum Camino aufweist als Bikeline. Allerdings sind die Karten eine einzige Katastrophe. Deshalb habe ich die Strecken in das Bikelineheft notiert, sofern Abweichungen vorlagen. Mit der Kombination aus beiden Büchern ist man perfekt unterwegs.


Jakobs Radweg: Von den Pyrenäen nach Santiago de Campostela
Jakobs Radweg: Von den Pyrenäen nach Santiago de Campostela
von Esterbauer
  Spiralbindung

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu oft am Jakobsweg vorbei, 28. Mai 2012
Für meine Camino-Radtour von Pamplona nach Santiago de Compostela im Mai 2012 nutzte ich den Bikelineführer und Bruckmanns Radführer "Spanischer Jakobsweg" von Eva Maria Troidl und Stefan Lenz. Insgesamt konnte ich feststellen, dass ich mit der Kombination aus beiden Büchern sehr gut zurechtkam, wobei ich hinsichtlich des Bikeline-Teiles allerdings meist nur das Kartenmaterial verwendete, die Tagesroute aus Bruckmanns Radführer zusammenstellte und im Bikeline-Buch ggf. einzeichnete. So gut Bikeline-Bücher ansonsten sind, so wenig nachvollziehbar sind die Streckenvorschläge in diesem Buch. Die Autorten müssen den Camino regelrecht hassen, denn als Streckenvorschlag wird er so gut wie nie verwendet. Viel zu oft werden der Camino übergangen und völlig sinnfreie Umgehungsrouten vorgeschlagen.

DerKritik einiger Rezensenten, dass der Radführer wegen Straßenneubaus nicht auf dem aktuellen Stand sei, kann ich allerdings nicht beipflichten. Zum einen wurden einige Straßen erst nach Drucklegung fertiggestellt, zum anderen betreffen tatsächliche Streckenabweichungen nur den Einzugsbereich der größeren Städte, was aber unerheblich ist, da der Camino überall und damit natürlich auch in den Städten sehr gut markiert ist. So hat z.B. Leon führ Radpilger viele neue Radwege geschaffen, die die Einfahrt in die Stadt wesentlich erleichtern.

Zur Kritik im Einzelnen:

Seiten B 1 bis B 3: Strecke von Pamplona nach Puente la Reina
Hier ist der Camino tatsächlich schwer befahrbar, allerdings macht es auch der Bikeline-Vorschlag nicht leichter, der genauso über Berge und stark frequentierte Straßen geht. Die perfekte Route findet sich in Bruckmanns Radführer mit der Strecke über Campanas und Eneriz.

Seiten B 5 bis B 8: Estella - Logrono
Der Camino ist hier sehr gut befahrbar, von Bikeline werden weder das Kloster Irache mit seinem Weinhahn an der Außenseite des Klosters noch der Verkaufsstand der Maria Felisa erwähnt.

Seite B 9: Logrono - Navarette
Bikeline empfiehlt hier eine kilometerlange Umfahrung des Camino, alternativ einen steinigen und steilen Weg durch die Weinberge. Der Camino ist hier perkekt ohne nennenswerte Höhenunterschiede auf einer 3 Meter breiten Teerstraße zu befahren. Wahnsinn, wie man einen so unglaublich sinnfreien Alternativvorschlag zum besten geben kann!

Seite B 10: Navarette - Najera
Auch hier kann der Camino sehr gut befahren werden.

Seite B 11: Najera - Azofra
Hier gilt selbiges wie soeben geschrieben.

Seiten B 13 und B 14: Santo Domingo - Belorado
Auch hier kann entweder der Camino oder den diese begleitende nahezu verkehrsfreie Straße benutzt werden.

Seite C 2: Hornillos - Hontanas
Auch hier wird eine kilometerweite Umfahrung des Camino empfohlen, obwohl dieser problemlos auf schöner Strecke zu befahren ist.

Seite C 7: Carrion de los Condes - Calzadilla
Auch hier kann der Camino sehr gut befahren werden.

Seiten D 1 bis D 3
Der Originalcamino über Oncina und Chozas de Abajo nach Villar wird nicht einmal erwähnt!

jetzt auch mal was Positives:
Der Tipp über Castrillo de los Polvazares zu fahren ist sehr gut, findet sich nicht bei Bruckmanns!

Seiten D 13 bis D 14: Samos - Portomarin
Der Camino ist hier landschaftlich besonders herausragend, auch wenn ein paar Schiebestellen dabei sind. Warum dann eine Umgehung fahren?

Seiten D 17 - D 18: Melide - Arzua
Warum nicht Camino oder die ihn begleitende verkehrsarme Nationalstraße?

Seite D 19: Arzua - Amenal
Warum kilometerweise Umgehung des Camino?


EarthCore: Thriller
EarthCore: Thriller
von Scott Sigler
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen na ja..., 24. März 2012
Rezension bezieht sich auf: EarthCore: Thriller (Taschenbuch)
In jeder Hinsicht durchschnittliche Science-Fiction Story mit völlig dumpfsinnigem Finish. Hinzu kommen Widersprüche und ein sehr gewöhnungsbedürftiger Schreibstil. Nur bedingt emnpfehlenswert.


Erlösung
Erlösung
von Jussi Adler-Olsen
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unglaubwürdig und schlecht geschrieben, 18. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Erlösung (Taschenbuch)
Der 3. Teil der Krimireihe um den Ermittler Carl Morck fällt gegenüber den ersten beiden Teilen "Schändung" und "Erbarmen" nicht nur deutlich ab sondern ist auch in sich unlogisch und widersprüchlich.

Hierzu muss ich auf Einzelheiten eingehen: Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Massenmörder, der sich kinderreiche, religiöse Familien aussucht und zwei deren Kinder entführt. Er fordert Lösegeld bei dem Versprechen, die Kinder freizulassen, wenn die Polizei nicht eingeschaltet werde. Durchweg wird das Lösegeld gezahlt und danach ein Kind getötet und das andere an die Eltern übergeben, die gewarnt werden, dass wenn sie sich der Polizei oder Dritten gegenüber offenbarten, er wiederkomme und den Rest abschlachte.

Auf diese Art und Weise habe der Täter über fast 20 Jahre hinweg mehrere Familien um ihr Geld erleichtert, ohne dass irgendeine Information an Behörden gedrungen sei. Diesen gegenüber solle man nämlich sagen, dass das nicht mehr vorhandene Kind ausgestoßen (!) worden sei.

So einen grauenhaften Käse habe ich noch nicht gelesen. Wo leben wir denn? Im Mittelalter? Natürlich kann man in einem EU- angehörigen Staat kein Kind ausstoßen! Das wäre strafrechtlich eine Aussetzung, bei Tod des Kindes eine Aussetzung mit Todesfolge! Natürlich würden sämtliche Behörden, Schulen und Jugendämter sofort die Polizei informieren, wenn ein Kind plötzlich nicht mehr im Familienverbund wäre. Die Eltern würden verhört werden. So ein Ablauf, wie ihn der Autor schildert, ist in jedem zivilisierten Staat völlig ausgeschlossen! Und da will der Autor von 4 Polizisten bei der Bearbeitung seines Romans beraten worden sein? Für wie dumm hält der Autor denn den durchschnittlich gebildeten Krimileser?

Auch die Sache mit den dutzenden Identitäten des Täters, dass dieser zwischen den Morden mal schnell zum Bowlingturnier fährt, dass eine Flaschenpost, die in einen tümpelhaften Fjordabschnitt geworfen werde, plötzlich an der Küste Schottlands auftaucht und dass ein angestellter Arbeitnehmer, weil er gerade mal keine Lust hat zu arbeiten, seine Schwester schickt etc. ist so derart absurd, dass es einem die Sprache verschlägt. Ach ja, an alle Kreuzworträtsel- oder Glücksrad-Fans: Man hat es auf dem Kopf. Es beginnt mit "H" und endet auf "re". Was könnte das sein???? Wer das schneller als nach einem Tag gelöst hat, ist richtig gut und besser als die dänische Polizei...

Schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass das nichts Sinnvolles werden kann und so ist es auch. Nein. Das war nichts!


Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller
von Jussi Adler-Olsen
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen sehr guter zweiter Teil der Krimiserie, 18. Februar 2012
Der zweite Teil der Krimireihe um den dänischen Ermittler Carl Morck ist m.E. noch spannender und interessanter als der erste Teil und Krimifreunden wärmstens zu empfehlen.


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