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Rezensionen verfasst von
Marco Weischi

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The Road Goes on...
The Road Goes on...
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen Feiner Genrestoff!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Road Goes on... (Audio CD)
Keine Frage, 2008 war für AOR und Melodicrock-Gourmets ein gefundenes Fressen. Selten gab es so viel hochklassigen Genrestoff wie in diesem Jahr. Man denke da z.B. nur an die Albenreleases von Bands wie Work of Art, MarcellO/Vestry, Khymera oder den fantastischen H.E.A.T . Und auch die Spanier von HARDREAMS können mit ihrem neuen Album "The Road Goes On" überzeugen.

Die Band, die es inzwischen seit immerhin 8 Jahren gibt, nahm bereits 2004 ihren ersten,leider weitestgehend unbeachteten, Longplayer "Calling Everywhere" auf. Mit "The Road Goes On" soll das nun allerdings anders werden. Mit einem neuen Plattenvertrag beim bekannten Genrelabel Perris Records im Rücken, greifen die Jungs jetzt nochmal richtig an - und wenn man sich so ihre Musik anhört, könnte das zweite Album auch durchaus ein Erfolg werden.

Stilistisch pendelt ihre Musik irgendwo zwischen Tyketto, Strangeways und "ruhigeren" Survivor hin und her. Da gibt es mal melodische Uptempo Nummern wie den Albumopener "Apologies" und "Bad Times Are Gone", bluesige Halbballaden wie "My Last Desire" oder "I'll Say Bye Tonight" (Whitesnake lassen grüßen!) und lupenreine, keyboardgeschwängerte AOR - Nummern wie "Little Sinner Queen" und "Two Shots".

Fazit:
Bei "The Road Goes On" sollten sich sowohl Melodic Rocker als auch AOR-Fans mehr als wohl fühlen. Das Album ist super produziert und hat ein paar feine eingängige Genreperlen zu bieten!


Get Up Get Loose Get Off!
Get Up Get Loose Get Off!
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 32,95

4.0 von 5 Sternen Vielversprechender Sleazerock aus Italien, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Get Up Get Loose Get Off! (Audio CD)
Neues von der Sleazefront! Diesmal geben sich die Italorocker Johnny Burning die Ehre, deren Debütalbum "Get Up, Get Loose, Get Off!" am 26.September via Street Symphonies Records auf die Sleaze - und Glamgemeinde losgelassen wird. In der italienischen Szene wurden die Jungs bereits vollmundig als die neuen Mötley Crüe bezeichnet - ist da wirklich was dran oder ist das wieder mal nur der berühmt-berüchtigte Hype um eine Band zu pushen? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Die Musik von Johnny Burning setzt sich aus den folgenden Zutaten zusammen: ein bisschen Mötley Crüe, ein wenig frühe Skid Row, hier und da eine Messerspitze Bon Jovi und ab und an ein bisschen Rock 'n' Roll Groove. Die 10 Songs auf "Get Up, Get Loose, Get Off" bewegen sich alle im gehobenen Mittelmaß und können mal mehr, mal weniger überzeugen. Die besseren Tracks auf dem Longplayer, wie das schön nach vorne gehende "Wrong Shape" machen Lust auf Autofahren mit heruntergekurbelten Fenstern, "Sassie Lassie Goose" weckt Erinnerungen an alte Cinderella-Zeiten und "Shine" ist eine schöne Ballade, Marke Bon Jovi, 1989.

Leider befinden sich auf dem Album aber auch einige etwas durchschnittlichere Nummern wie"Rock in the USA" oder "Idiota" - ein an und für sich launiger Partyrocker, der aber sehr unter der irgendwie schief gespielten Mundharmonikabegleitung zu leiden hat.

Der letzte Punkt an dem sich bei der Combo wohl die Geister scheiden werden ist die Stimme von Sänger Manuel. An anderer Stelle hab ich gelesen das er eine prägnante feminine Stimme haben würde - man könnte aber auch behaupten das er sich wie "Vince Neil auf Helium" anhört. Macht euch am besten selbst ein Bild und hört einfach mal in die Band rein - für ein Debütalbum ist das hier schon sehr ordentlich!


Adrenalize
Adrenalize
Wird angeboten von The Music Warehouse
Preis: EUR 12,99

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5.0 von 5 Sternen Let's get rocked!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Adrenalize (Audio CD)
„Adrenalize“ markierte 1992 sowas wie einen Wendepunkt - nicht nur in der Karriere von Def Leppard, die mit diesem Album ihren letzten großen Megaseller landen konnten, sondern auch im Hardrock allgemein – der Longplayer gehört nämlich mit zu den letzten Genrevertretern, die es in den US Billboard Charts bis ganz an die Spitze schafften, bevor noch im selben Jahr Schrotkurti, Vedder-Eddie und Co. von Seattle aus den großen Grunge-Aufstand probten und damit ein ganzes Genre für den Rest des Jahrzehnts fast komplett in den Abgrund rissen.

Die Produktion des Albums , die sich von 1989 bis 1991 dahin streckte, stand von Anfang an unter keinem besonders gutem Stern. Die beiden Vorgänger „Pyromania“ und „Hysteria“ verkauften zusammen weit über 30 Millionen Tonträger und zählen selbst heute noch zu den meistverkauften Alben aller Zeiten. Also ein schier fast unmögliches Unterfangen da nochmal einen draufzusetzen. Für die Aufnahmen kam noch erschwerend hinzu, dass Gitarrist Steve Clarke bereits seit einiger Zeit an der Flasche hing, mehrere abgebrochene Entziehungskuren hinter sich hatte und dann letzten Endes Anfang Januar 91 von seiner Freundin tot in seinem Haus in London aufgefunden wurde.

Umso erstaunlicher ist es das sich „Adrenalize“ im Endresultat musikalisch kaum hinter „Hysteria“ verstecken muss. Es gab damals zwar nicht wenige Musikkritiker, die der Band beginnende musikalische Einfallslosigkeit attestierten, weil sich der Longplayer nur in Nuancen von seinen Vorgängern unterscheiden würde, aber das war damals einen Großteil der Def Leppard Fans vollkommen egal. Über 7 Millionen verkaufte Exemplare weltweit sprechen da eine ganz klare Sprache.

Songs wie „Let’s Get Rocked“ , „White Lightning“ oder „Personal Property“ sind Leppard Uptempo Hymnen allererster Güte und balladentechnisch konnten die Jungs mit „Have You Ever Needed Someone So Bad” und „Miss You in A Heartbeat“ ebenfalls komplett punkten. Alles in allem also ein typisches, verdammt starkes Def Leppard Album.


Lean into it
Lean into it
Preis: EUR 5,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Bandklassiker schlechthin!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Lean into it (Audio CD)
„ Du hörst Mr. Big? Waren das nicht die mit dieser kitschigen „To Be With You“ – Ballade? Die find ich aber doof!“

So oder so ähnlich hab ich das inzwischen schon oft erlebt, wenn ich mich mal mit Freunden über die Band unterhalten habe. Dabei tut man der Supergroup um Sänger Eric Martin, Gitarrist Paul Gilbert, Bassgenie Billy Sheehan und Drummer Pat Torpey großes Unrecht wenn man sie allzu eilig auf ihren größten Singlehit reduziert.

Die 1989 von Sheehan und Gilbert gegründete Band gilt seit ihrem Bestehen als eine der am härtesten arbeitenden Combos im ganzen Business und hat sich durch ihre immer wieder mitreissenden Livegigs einen fantastischen Ruf unter Genrefans erarbeitet. Nachdem ihr selbstbetitelte Debüt 89 an den Verkaufskassen leider floppte, schafften sie 1991 also mit „Lean Into It“ ihren kommerziellen Durchbruch – und der hat ganz sicher nicht nur mit erstklassigen Balladen wie „Just Take My Heart“ oder eben das besagte „To Be With You“ zu tun. By the way: ich liebe den letztgenannten Song ja – für mich eine der schönsten Rockballaden ever. Ausserdem verbind ich damit einige sehr persönliche Erinnerungen.

Weitere Highlights auf dem Album sind energiegeladene Rocker wie „Daddy, Brother, Lover, Little Boy (The Electric Drill Song)“, das bluesrockige „Voodo Kiss“ und das mitreissende „My Kinda Woman“. Bester Song des Albums ist für mich „Road To Ruin“ – rockt ohne Ende, die Gitarrenarbeit von Paul Gilbert ist zum niederknien und der Chorus einfach nur ganz groß.

Fazit:

Auch wenn alle anderen Veröffentlichungen der Jungs alles andere als schlecht sind, bleibt „Lean Into It“ ihr bis heute bestes Werk. Handwerklich top gemachter Hardrock mit einem der besten Sänger die das Genre zu bieten hat.


Dog Eat Dog
Dog Eat Dog
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 27,50

5.0 von 5 Sternen Extrem unterschätztes Album!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Dog Eat Dog (Audio CD)
Warrant – für viele DIE Verkörperung der typischen 80er Jahre Hair Metal Band. Mit ihren ersten beiden, mehrfach platin-ausgezeichneten Alben „Dirty Rotten Filthy Stinking Rich“ und „Cherry Pie“ avancierten sie zu Glam Metal Superstars und nebenbei noch – neben Winger – zu einer der meistgehassten Bands des Genres. Wie kann man es auch wagen mit Spaß in den Backen über „Kirschkuchen“ zu singen, wenn man doch auch über den kleinen Jeremy singen könnte der wie Teen Spirit müffelt und sich im Geräuschgarten von Alice gerne in Ketten legen lässt?

Ganz egal, wer damals auf Warrant nicht klar kam war:
a) entweder eh kein Freund des Genres
b) ein zukünftiger Schrotkurti – Jünger ...oder
c) true meddl to the bone

Vom musikalischen Standpunkt aus waren Warrant meiner Meinung nach eh schon immer besser als ihr Ruf. Es gab und gibt im Genre Bands die für Knallersongs wie „Uncle’s Tom Cabin“ oder „Mr. Rainmaker“ töten würden. Stichwort „Knallersongs“ – von eben jenen hat ihr 92er Output „Dog Eat Dog“ ebenfalls mehr als genug zu bieten.

Von der Gesamtstimmung her sehr viel düsterer als seine beiden Vorgänger – kein Wunder, es war 1992, Seattle was calling – geht man gleich beim ersten, für Warrant Verhältnisse sehr heavy gehaltenen „Machine Gun“ richtig schön in die Vollen und legt damit die komplette Marschrichtung für das Album fest.

Treibend-hymnische Heavy Rocker wie „Hole in my Wall“, „Bonfire“ oder „Quicksand“ schlagen in die gleiche Kerbe wie „Machine Gun“ . Mit „Andy Warhole was Right“ und „Bitter Pill“ haut man mal eben schnell quasi im Vorbeigehen die zwei besten Songs der Bandgeschichte raus und „Hollywood (So Far, So Good)“ und „All My Bridges Are Burning“ bedienen vor allem die Fans der ersten Stunde.

Ich weiss nicht wie oft ich dieses Album in den letzten 18 Jahren inzwischen schon gehört hab, aber ich weiss das diese Band verdammt nochmal 1000 mal besser als ihr Ruf ist/war.


Out of This World
Out of This World
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großer Melodic Rock Sport!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Out of This World (Audio CD)
„Out Of This World“ war 1988 bereits das vierte Studioalbum von Europe und ist für mich bis heute auch ihr bestes geblieben. Nachdem die Band zwei Jahre zuvor mit „The Final Countdown“ ihren großen internationalen Durchbruch feierte und weltweiten Superstar-Status erreichte, lastete auf dem Nachfolgealbum natürlich ein besonders großer Druck.

So kam es dann auch, wie es kommen musste: das Album konnte zwar nicht mehr an die enormen Verkaufszahlen seines Vorgängers anknüpfen aber war nichtsdestotrotz mit über einer Millionen verkaufter Exemplare alleine in den USA immer noch ein Erfolg.

Und wie ich schon in meinem Anfangssatz angedeutet habe, rein vom musikalischen Standpunkt her ist „Out Of This World“ sowieso eine Klasse für sich. Songs wie „Superstitious“, „Open Your Heart“ oder „More Than Meets The Eye“ sind absolute Melodic Rock Championsleague und gehören in die Sammlung eines jeden Genrefans und mit „Tomorrow“ gibt es am Ende des Albums eine Killerballade die sogar den Oberschlüpferstürmer „Carrie“ vom Vorgängeralbum ganz weit hinter sich lassen kann.


Creatures of the Night
Creatures of the Night
Wird angeboten von roundMediaUK
Preis: EUR 2,32

5.0 von 5 Sternen Eines der besten Kiss Alben überhaupt!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Creatures of the Night (Audio CD)
Wir schreiben das Jahr 1982, seit KISS’ letztem großen Klassiker „Love Gun“ sind mittlerweile fünf Jahre ins Land gezogen. Seitdem hat sich die Musik von KISS als auch die Band selbst sehr verändert. 1979 der erste größere Schock – die Jungs releasen „Dynasty“ und betreiben mit den beiden erfolgreichen Discoheulern „I was Made for lovin’ you“ und „Sure know something“ doch glatt musikalischen Ausverkauf – für viele Fans quasi ein Verrat an den guten, alten Hardrock vergangener Tage.

Ein Jahr später – „Unmasked“. Hier wird der Discotrend komplett auf die Spitze getrieben – das musikalische Bild auf dem Album wird von halbärschigen, drucklos produzierten Weichspülern a’la „Shandi“ und „She’s So European“ bestimmt – aber mit dem Unterschied dass der Longplayer auch an den Verkaufskassen durchfällt und erstmals seit langer Zeit nur eine Goldauszeichnung für die Band heraus springt.

1981 versuchen sich KISS mit (Music from) The Elder an etwas für sie vollkommen neuen: ein ambitioniertes, untypisches Konzeptalbum, produziert von „Destroyer“ – Mastermind Bob Ezrin. Im Studio völlig orientierungslos, verkommt das Album zum vielleicht größten Rohrkrepierer in der Bandgeschichte und spätestens ab diesem Zeitpunkt gibt kaum noch jemand einen Pfifferling auf KISS.

Zurück ins Jahr 1982:

Mr. Simmons und Mr. Stanley fassen sich ein Herz und gehen mit „Creatures of the Night“ endlich wieder back to the Roots. Ohne die beiden Gründungsmitglieder Peter Criss und Ace Frehley und mit den beiden Neuzugängen Eric Carr (Drums) und Vinnie Vincent (E-Gitarre) nehmen sie neun Songs auf die man durch die Bank weg nur als eines bezeichnen kann: GEIL!

Schon der Albumopener „Creatures of the Night“ knallt rein ohne Ende – keine Spur mehr von Disco, Keyboard und Tralala – das ist erstklassiger Hardrock an der Schwelle zum Metal. „Killer“ setzt mit seinem Klasse-Anfangsriff nochmal einen obendrauf, das Ding ist keinen Deut langsamer als davor die „Kreaturen der Nacht“. „Keep Me Comin’“ – das selbe Spiel, Riffing, Bridge, Chorus – perfekter Hardrockstoff.

Drei Songs später - „I Love It Loud“ – ich glaub den Song brauch ich hier niemanden mehr vorzustellen – den kennt man einfach. Klassiker hoch 10, hätte ohne Probleme auch jederzeit auf „Destroyer“ oder „Love Gun“ seinen Platz gefunden und auch dort zu den klaren Highlights gehört. Auf dem bis heute drölf mal gecoverten, nach vorne gehenden „War Machine“ gibts dann nochmal einen mit der Metalkeule und die Megaballade „I Still Love You“ ist live auch heute noch fester Bestandteil einer jeden KISS Setlist.

Fazit:

Hammergeile „Comeback-Scheibe“ und Gene Simmons ist Gott. Over and out.


Spank Or Be Spanked
Spank Or Be Spanked

3.0 von 5 Sternen Hair Metal from the Underground, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Spank Or Be Spanked (Audio CD)
Wieder mal ein Suncity Records Release. Das Label hat es sich bekanntlich zur Aufgabe gemacht alte und vergessene 80iger Jahre Hardrockperlen neu aufzubereiten und unter die immer noch zahlreichen Hardrockfans zu bringen. Mit VOYEUR haben wir hier also den nächsten Vertreter der Gattung "vergessener Geheimtipp".

Die Jungs aus San Franciso, USA waren Ende der 80iger vor allem in der Bay Area aktiv und versuchten von dort aus sich einen Namen zu machen und einen Plattendeal bei einem Majorlabel zu ergattern. Trotz allergrößter Anstrengungen und Slots im Vorprogramm von bekannteren Bands wie Babylon A.D. und Vain blieb es allerdings letztendlich nur beim Versuch. Anfang der 90iger, als die Grungewelle so langsam ihre zerstörenden Bahnen zog, war es mit Voyeur vorbei.

Dabei hätten sie mit ein bisschen mehr Glück durchaus den Durchbruch schaffen können. Sänger Daren Richards verfügt über ein markantes Organ, das leicht an Stevie Rachelle von Tuff erinnert und die Mucke der Jungs tönt wie eine Mischung aus Tesla, Babylon A.D. und Bon Jovi.

Die Produktion von "Spank Or Be Spanked" geht ebenfalls mehr als in Ordnung wenn man bedenkt das es sich hier um alte remasterte Aufnahmen handelt. Aber in der Hinsicht wird man von Suncity Records ja sowieso fast nie enttäuscht. Hair Metal Nostalgiker und Hardrocker können hier auf jeden Fall mal bedenkenlos reinhören!


Saints & Sinners
Saints & Sinners
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Album!, 16. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Saints & Sinners (Audio CD)
1991, das Jahr in dem "Saints & Sinners" von Kane Roberts das Licht der Welt erblicken durfte. Kane Roberts war in den 80iger Jahren Gitarrist auf diversen Alice-Alben und dort teilweise auch Co-Songwriter (u.a. auf "Raise your Fist and Yell"). Nachdem er Anfang der 90iger die Alice Cooper Band verlassen hatte nahm er also im Jahr 1991 sein zweites Soloalbum auf. Im Gegensatz zum selbstbetitelten Debüt von 1987, das mehr durch belanglosen 08/15 Hair Metal als durch Qualität glänzen konnte, stimmt auf "Saints & Sinners" alles. Hier herrscht 45 Minuten lang allerbester melodischer Hardrock, No Fillers, Just Killers.

Egal ob "Wild Nights", "Twisted", "Fighter" oder die (später von Cher intonierte) Megaballade "Does Anybody Really Fall in Love Anymore" - hier jagt ein Klassiker den nächsten. Besonders alte Alice Cooper Fans, die mit dem Output des Meisters nach "Trash" und "Hey Stoopid" nicht mehr sonderlich viel anfangen konnten, sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren!


BERZERK (LP) [VINYL]
BERZERK (LP) [VINYL]

5.0 von 5 Sternen Best British 80s Glamband ever!, 16. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: BERZERK (LP) [VINYL] (Vinyl)
Für mich neben The Sweet die beste Glamband, die das vereinigte Königreich jemals hervorgebracht hat. Stilistisch irgendwo zwischen Poison, Mötley Crüe und Ratt angesiedelt, sorgten die Tigertailz mit ihrem Album "Bezerk!" in Szenekreisen und in den Charts Anfang der 90iger (3 Singles in den UK -Top 40) für Furore. Der Videoclip zu "Love Bomb Baby" war ein gerngesehener Gast auf MTV und lief dort mehrmals täglich in der Heavy Rotation. Letztgenannter Song und Gassenhauer wie "Noise Level Critical", "I Can Fight Dirty Too" und "Love Overload" sollten auf keiner ernstzunehmenden Sleaze und Glam Party fehlen.

Die Band nahm nach "Bezerk!" noch einige Alben auf, trennte sich zwischenzeitlich und hat sich inzwischen sogar wieder re-formiert, aber so gut wie auf diesem Album waren sie meiner Meinung nach nie wieder. Für mich in einer Reihe mit Klassikern wie Poisons' "Open Up and Say Ahh" oder Crües' "Dr. Feelgood" !


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