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Rezensionen verfasst von
D. Müller "diemueller"
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Beweise, dass es böse ist: Commissario Brunettis dreizehnter Fall
Beweise, dass es böse ist: Commissario Brunettis dreizehnter Fall
von Donna Leon
  Gebundene Ausgabe

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seicht wie das Meer der Lagune im Sommer..., 21. August 2005
Dank des Tenente Scarpa, Brunettis intimster Feind innerhalb der
Kommandatur, ein eigentlich bereis aufgeklärter Mord an einer alten 83-jährigen Nervensäge, die keine Familie bzw. nahen Verwandte hat und die keiner vermissen würde. Wegen Ihren tyrannsichen Art, dem unübertreffbaren Geiz, erscheint es naheliegend, dass die illegal beschäftigte rumänische Haushälterin die Mörderin ist.
Aber da Tenente Scarpa bekanntlich ein Freund von schnell gelösten Mordfällen ist, wird dank einer Zeugenaussage Brunetti
hellhörig. Irgendetwas stimmt da nicht.
Puzzle für Puzzle setzt Brunetti mühsam zusammen. Schnell entdeckt er dank seiner Menschenkenntis, dass die Polizei mit der Lösung auf dem Holzweg war.
Wieder scheint es im Bereich der staatlichen Behörden unsaubere Machenschaften zu geben, wird unser Bild von Italien bestätigt. Alles Korumpels, aber zum Glück Brunetti nicht.
So erfahren wir nebenbei etwas über den Verlust der Esskulturen in den typisch italienischen Cafes und Bars. Immer mehr übernehmen auch in Venedig Ausländer die Lokale, geht es in Richtung Fast-Food und Plastik. Eine Exkursion in Richtung Religion und Familienleben ist auch dabei.
Nein, mit richtiger Krimi-Spannung hat das nichts zu tun, eher
ein Spiegelbild von Staat und Gesellschaft wird skizziert.
Nicht schlimm, da es souverän und leicht erzählt wird.
Ein Buch, dass man gut vor dem abendlichen Einschlafen im Bett lesen kann. Denn man kann es, wenn die Augen zufallen, weglegen ohne dass Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Und am nächsten Abend nimmt man es entspannt wieder zur Hand...


Populärmusik aus Vittula: Roman
Populärmusik aus Vittula: Roman
von Mikael Niemi
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzweilige, komische aber auch hintergründige Erinnerungen, 3. April 2005
... an die Kindheit und das Heranwachsen. Eine Sprache manchmal so rauh und hart, wie man sich die Winter im Norden vorstellt. Trotzdem spürt man beim Lesen die Wärme des Autors, wenn er sich an sein zu Hause, sein Dorf, seine Familie und seine Freunde erinnert. Da ist überall das Lächeln und die Wehmut zu spüren, die der Autor dieser Zeit entgegenbringt. Es gelingen ihm sprachliche Vergleiche, die den Leser zum Lachen bringen aber so treffend und einmalig gewählt sind, dass man die Athmosphäre spüren kann.
Einfach ein kurzweiliges und zum Lachen verführendes Buch. Vielleicht auch deshalb, weil wir alle ein bißchen von diesen Erinnerungen in uns tragen, aber es nicht so schön erzählen können!


Verschwiegene Kanäle: Commissario Brunettis zwölfter Fall
Verschwiegene Kanäle: Commissario Brunettis zwölfter Fall
von Donna Leon
  Gebundene Ausgabe

16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viel Distanz, zu wenig Emotion, 27. Februar 2005
Nein, Donna Leon hat diesmal eine Story geschrieben, die Brunetti langweilig und die Ermittlung langatmig erscheinen läßt. Ich habe nirgendwo feststellen können, dass die Geschichte entgegen dem Klappentext Brunetti wirklich nahe geht. Die Geschichte ist so leicht und seicht, als wäre die Lagunenstadt ausgetrocknet. Am Ende erfolgt eine komprimierte und auf den letzten Seiten, so scheint es zumindest, entwickelte Auflösung, die dann leider auch nicht überzeugt. Es gelingt Donna Leon in diesem Fall nicht einen Spannungsbogen über die Geschichte zu bauen, so dass ich als Leser hin und wieder den Geschichtsfaden verloren habe.
Aber immerhin eine neue neue Person wird aufgebaut, ein junger Polizist, der zum Gefallen von Brunetti durch aus kriminalistisches Gespür und Logik mitbringt. Wir werden ihn bestimmt im nächsten Roman wiedersehen. Und ein bißchen mehr Vianello, der im letzten Roman so schön einen eigenen Charakter bekommen hatte, wäre auch nicht schlecht.
Also, auch wenn man als Fan keinen Brunetti auslassen kann, hätte man diesen nicht lesen müssen. Freuen wir uns einfach auf einen spannenderen oder leidenschaftlich erzählteren nächsten Donna Leon.


Die Frau mit dem Muttermal: Roman
Die Frau mit dem Muttermal: Roman
von Hakan Nesser
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi ohne Schnickschnack!, 3. Januar 2005
Anders als bei Mankell oder Edwardson konzentriert sich dieser Krimi sehr auf die Morde. Alle Charaktere werden kurz skizziert ohne dass der Leser mehr von den Protagonisten und ihren privaten Leben Ausschweifendes erfährt. Es gibt Infos zu zwei oder drei der Ermittler, aber so kurz gehalten und angedeutet, dass man gerne mehr erfahren will. Im Mittelpunkt steht die Ermittlungsarbeit, die hier lange erfolglos zu bleiben scheint, mit der Folge, dass nach dem ersten noch drei weitere Morde bis zur Aufklärung geschehen müssen. Der Leser bekommt allerdings wesentlich früh eine Idee, warum diese Morde geschehen. Die Faszination des Lesens bleibt allerdings erhalten, da er als wissender Dritter genau die Mühseligkeit des Ermittelns der Polizei erleben kann. Nesser versteht es, in klarer und knapper Art eine spannenden Ermittlungsgeschichte zu schreiben.
Wie gesagt, es geht weniger um das Herausfinden des Motivs für die Morde oder aber das Entdecken des großen Unbekannten, sondern um die Teilnahme an der Ermittlungstätitgkeit.
Das Ende ist überraschend aber vom Tatmotiv konsequent.
Ich werde mir mit Sicherheit noch einen Nesser zu Gemüte führen!


Rausch
Rausch
von John Griesemer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Umständlich und leider nicht beRAUSCHend !, 10. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Rausch (Gebundene Ausgabe)
Nein, es ist sonst nicht meine Art eine Rezension zu schreiben, obwohl ich das Buch noch nicht einmal zu Ende gelesen habe. Ich bin noch nicht einmal bei der Hälfte.
Aber so wie dieses Buch von Frau Heidenreich gelobt wurde, so groß sind halt auch die Erwartungen. Es zeigt sich aber nach 250 Seiten, dass die Geschichte eben gerade nicht berauscht, obwohl es um das Zeitalter der Technialisierung geht und die Menschen anfangen in dieser Zeit dank des Fortschritts, die Welt grenzenlos zu erfahren.
Die Charaktere bleiben steif und wenig enthusiastisch, die Beziehungen distanziert und kühl. Weder übertragen sich Emotionen noch Leidenschaft aus der Geschichte auf den Leser.
Es ist eine langweilige und farblose Geschichte!

Vielleicht hat Frau Heidenreich einfach nur einen unbekannteren und kleineren Verlag auch nur pushen wollen...


Geschehnisse am Wasser: Roman
Geschehnisse am Wasser: Roman
von Kerstin Ekman
  Taschenbuch

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine etwas andere Kriminalgeschichte....., 10. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Geschehnisse am Wasser: Roman (Taschenbuch)
... in einer abgelegenen Welt mit sehr speziellen Charakteren!
Der Bogen der Kritiken von Zeriß bis hochgelobt zeigt es: Es ist kein Krimi für den schnellen Konsum. Aber wer sich auf wunderbare Naturbeschreibungen und die besondere Charaktere der Protagonisten einläßt, dem erschließt sich diese rauhe Welt mit den herben Menschen und Ihren Gedanken und Träumen.
Man darf nicht darauf auf sein, den Doppelmord zu Beginn der Geschichte als konsequentes Ermittlungsspiel aufgeschlüsselt zu bekommen. Diese Tat steht nicht immer Mittelpunkt der Erzählerin. Doch letztlich dient alles, was sie erzählt der Aufklärung, die am Ende doch noch von einer Überraschung geprägt ist. Es ist wie Puzzeln. In den verschiedenen Abschnitten, in denen die Protagonisten näher betrachtet und ihr Tun und Denken aufgeschlüßelt wird, fügt sich Teil in Teil zu einem Bild zusammen.
Wer bereit ist, sich die Zeit und die Aufmerksamkeit für die Story zu nehmen, liest einen spannenden und abwechslungreichen Roman!
Kleiner Haken: Manchmal läuft die Übersetzung nicht ganz rund.


Illuminati. Thriller
Illuminati. Thriller
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasant, spannend, unheimlich und leicht zu lesen!!, 12. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Nach " Sakrileg " kam als Urlaubslektüre "Illuminati" mit in den Koffer.
Wirklich für 3 Tage ein fataler Fehler, denn ich habe das Buch in dieser Zeit nicht aus der Hand gelegt und war für die Familie und den Urlaubsfreuden nicht ansprechbar.
Die Story und die Geschwindigkeit in diesem Buch sind mit einem Formel 1 Rennen zu vergleichen. Action und Geschichte zum schnellem Konsum aber immer als sehr gute Unterhaltung verpackt.
Sicher, hier geht es nicht um die Vermittlung historischer Hintergründe, aber man bekommt durchaus am Rande über den Konflikt Kirche und Wissenschaft, dem Geheimbund der Illuminati ein paar interessante Infos verpaßt. Soviel wie für einen spannenden Krimi halt nötig.
Schwerpunkt bleibt die Spannung, die Dan Brown in diesem Werk bis zur Aufklärung der Morde auf gelungene Art aufrecht erhält.
Am Ende kommt es dann doch noch zu ein paar Überraschungen, die an dieser Stelle nicht verraten werden sollen.
Lassen Sie sich mitreissen, auch wenn unser Protagonist manchmal
unglaubliche Ereignisse überlebt und ein leichter Zweifel an der Realitätsnähe aufkommt. Aber James Bond ist auch immer wieder spannend und gut anzusehen. Hier haben Sie etwas vergleichbares zum Lesen!!
Übrigens ILLUMINATI ist einen Takt spannender und fesselnder als
SAKRILEG (nach meiner Meinung).


Sakrileg
Sakrileg
von Dan Brown
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung, einfach und schnell gelesen!, 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich " Der Schwarm " von Schätzing gelesen hatte, wurde mir als Thriller und Bestseller für den Urlaub Dan Browns " Sakrileg " empfohlen.
Vier Morde, eine Verfolgungsjagd zum Geheimnis des Grals und ein akademischer, amerikanischer Held, der nicht nur das Geheimnis des Grals rettet, sondern auch die Heldin an seiner Seite.
Zweifelsohne spannend und rasant geschrieben mit der richtigen Dosis historischem Hintergrund zum Thema Templer, Opus Dei und natürlich des immer wieder faszienerenden Geheimnisses um den Gral.
Der Leser bleibt um die Hintergründe und der Täterschaft der Morde wie der Held lange unwissend, was die Spannung nur steigert.
Ein bißchen Indianer Jones, ein bißchen James Bond, ein bißchen
französischer Krimi mit einem überraschendem Ende.
Es liest sich alles flott und die Spannung bleibt auf hohen Niveau. Aber es schmeckt alles nach amerikanischen Film, vielleicht zu schnell verdaubar ?
Schätzings " Der Schwarm " hat mir da einfach mehr Tiefgang von der Story aber auch von der Entwicklung der Personen vermittelt.
Fazit: Super leichte und spannende Urlaubslektüre!


Das Hotel New Hampshire
Das Hotel New Hampshire
von John Irving
  Gebundene Ausgabe

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einem Schmunzeln im Gesicht!, 9. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Hotel New Hampshire (Gebundene Ausgabe)
Als Pendler mit dem Zug hatte ich mir für das nette kleine Geld ein dickes Buch im Bahnhofsbuchladen gekauft. Frei nach dem Motto: erstens, ein Klassiker; zweitens, Irving wolltest Du schon immer mal lesen.
Sie können mir glauben, ich wurde während der nächsten Tage im Zug so oft komisch von den Leuten angeguckt, da ich während der Fahrt oft mit einem Schmunzeln oder mit einem Lachen in mein Buch vertieft war.
In diesem Buch steckt eine Lebensgeschichte, die aus der Rückschau des Protagonisten erzählt wird. Eine etwas andere amerikanische Familie aus der Provinz. Mit Leichtigkeit und Witz, mit Selbstironie und viel Liebe wird eine turbulente und auch teilweise tragische Familiensaga die von den USA nach Wien und wieder zurück führt. Es steckt in den diversen Hotels so viel Absonderliches und Skurieles, was Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen betrifft, aber es bleibt alles trotzdem glaubwürdig. Menschliche Bären und unsterbliche Hunde, tragische und endlose Liebe, erzählt in einem wissenden, liebevollen, melancholischen und lebendigen Stil, dass die Zeit beim Lesen im wahrsten Sinne des Wortes im Zug verflog.
Schmunzelnt stieg ich an meinem Bahnhof aus und ich möchte nicht wissen, wieviele der mir gegenüber sitzenden Fahrgäste, sich vorgenommen haben, sich dieses Buch auch zu kaufen.
Für mich gilt: Von Irving gibt es mehr!


Der Schwarm: Roman
Der Schwarm: Roman
von Frank Schätzing
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS nicht nur im verregnetem Sommer!, 20. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Schwarm: Roman (Gebundene Ausgabe)
Haben Sie Schätzings "Tod und Teufel" gelesen? Eine tolle historische Geschichte, rasant und spannend geschrieben.
Jetzt legt Schätzing ein Buch vor, dass nicht nur mit seinen fast 100o Seiten schwer in den Händen zu halten ist, sondern dank seiner Spannung auch nicht mehr aus den Händen zu legen ist.
Die Story spielt nicht mehr in der Vergangenheit, sondern im JETZT und beschreibt eine Katatrophe ökologischer Art.
Aber es ist nicht nur das. Hier geht es um philosophische, okölogische, militärische und wirtschaftliche Betrachtungen, die
auch noch auf angenehme Art wissenschaftlich unterlegt sind. Es läßt sich leicht lesen, trotz des vermittelten Hintergrundwissens, wobei ich nicht abschätzen kann, ob das auch alles logisch und richtig ist.
Das tut auch nichts zur Sache, tauchen Sie einfach in die Story ein und lassen Sie sich von der Spannung mitreissen, die das Buch bis zum Ende gekonnt aufrecht erhält.
Gelungen, wie die Geschichte mit ihren Protagonisten über der Welt verstreut beginnt und dann einem Mittelpunkt zustrebt, in dem alle vereint sich der Katatrophe stellen.
Wichtig: es bleibt trotz der dicke des Buches alles übersichtlich und der rote Erzählfaden wird konsequent weitergesponnen.
Mit diesem Buch können Sie für ein paar Tage den verregneten Sommer vergessen, weil Sie gar nicht das Buch aus der Hand legen wollen...
Also nichts wie ran!


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