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Rezensionen verfasst von
Folkemon (Bayreuth)

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Nokia Lumia 920 Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) WXGA HD IPS LCD Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor, NFC, LTE-fähig, Windows Phone 8) gloss yellow
Nokia Lumia 920 Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) WXGA HD IPS LCD Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor, NFC, LTE-fähig, Windows Phone 8) gloss yellow
Wird angeboten von kontramobile
Preis: EUR 269,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nokia ist zurück!, 10. Oktober 2013
Den ersten guten Eindruck beim Nokia Lumia 920 macht bereits die Verpackung. Der Karton, in dem das Smartphone verpackt ist, wirkt von der ersten Sekunde an griffig und stabil. Man hat sofort den Eindruck, als würde man hier ein hochwertiges Produkt in den Händen halten - und das hat man ja auch. In einer Einlage versteckt sich das Smartphone selbst, während darunter fein sortiert das Zubehör wartet. Hier finden wir ein paar Kopfhörer, ein USB-Ladekabel sowie einen passenden Adapter für die Steckdose. Das ist praktisch und alles, was man braucht. Eine Anleitung ist ebenfalls mit dabei, die zwar klein und dick, dafür aber komplett nur auf Deutsch ist. Löblich. In einer Art Schutzfolie findet sich das Smartphone recht geschickt verpackt. Es ist so optimal vor Kratzern geschützt und kann spielend einfach heraus geschält werden.

Das Nokia Lumia 920 selbst ist von der Optik her auf den ersten Blick vergleichbar mit anderen Smartphones, wobei das Display etwas größer, bzw. der Rahmen schmaler wirkt. Hat man es allerdings erst einmal in der Hand, fallen schnell die Unterschiede zu anderen Geräten auf. Mit seinen 185 Gramm liegt es recht gut in der Hand. Die glatte Oberfläche der Rückseite weist trotzdem eine enorme Griffigkeit auf, so dass der erste haptische Eindruck überaus positiv ausfällt. Das klare Keramikweiß ist dabei eine Farbe, die mir von Anfang an sofort zugesagt hat. Es lässt das Smartphone sehr edel wirken und erinnert wohl nicht zufällig an die Konkurrenz aus dem Hause Apple.

Im Nokia Lumia 920 kommt eine so genannte Micro-SIM-Karte oder auch Mini-UICC-Karte zum Einsatz. Diese erhält man mittlerweile eigentlich bei jedem Provider. Wer bereits einen Vertrag hat, kann seine Karte auch tauschen lassen. Mit der beiliegenden SIM-Nadel kann der SIM-Kartenhalter an der Oberseite des Geräts entsperrt werden. Dazu drückt man die Nadel so fest in die Öffnung, bis diese heraus schnippt. Dann zieht man den Kartenhalter heraus, legt die Micro-SIM-Karte ein und drückt den Halter wieder zurück ins Smartphone. Dann wird einfach das Smartphone mit der seitlichen AN/AUS-Taste eingeschaltet, am Anfang am besten gleich das Ladegerät angeschlossen und schon kann es losgehen.

So wird also das Smartphone erstmals gestartet und in Betrieb genommen. Man wird dabei automatisch nach den ersten persönlichen Einstellungen gefragt, die sich eigentlich von selbst erklären, wie zum Beispiel Datum und Uhrzeit. Eine Internetverbindung lässt sich ebenfalls entweder sofort oder aber auch zu einem späteren Zeitpunkt einrichten. Hat man diese erste Prozedur hinter sich gebracht, was erstaunlich schnell geht, darf man sich im Startmenü des Lumias zurecht finden. Das Nokia Lumia 920 ist als Windows Phone optisch natürlich ähnlich dem neuen Betriebssystem von Microsoft, Windows 8. Das heißt also, dass wir es mit jeder Menge mehr oder weniger großen Kacheln auf dem Homescreen zu tun haben, hinter denen sich die verschiedenen Anwendungen verbergen. Nun gut, wirklich verborgen sind sie nicht, denn auf Grund der Bezeichnung oder der Bilder lässt sich bereits sehen, womit wir es hier genau zu tun haben.

Doch kommen wir erst einmal weg vom Menü und dessen Gestaltung, was ohnehin individuell geändert werden kann. Lasst mich einfach kurz einmal ein wenig vom Display selbst schwärmen. Es ist unglaublich, wie kristallklar und wunderbar scharf das Display des Lumia 920 ist. Ich habe ja bereits einige Smartphones in der Hand gehabt und diese ein wenig begutachtet. Aber das Nokia Lumia 920 hat ganz klar eines der besten Displays, die mir bei einem Smartphone bisher untergekommen sind. Die Farben sind klar, kräftig und leuchtend. Dennoch sind sie nicht überzeichnet, sondern wirken sehr echt und authentisch. Das merkt man von allen Dingen bei Fotos - dazu aber an späterer Stelle auch noch etwas mehr. Ebenfalls ein Lob verdient die Bedienung des Touchscreens. Fast schon geschmeidig gleiten die Finger über die Oberfläche, wobei der Touchscreen einwandfrei reagiert. Die Bedienung der einzelnen Elemente fällt spielend leicht und ist unglaublich präzise. Auch hier wieder dürfen Vergleich mit der Konkurrenz von Apple durchaus sein, denn diese muss Nokia nicht scheuen. Hier wurde qualitativ gesehen wirklich ganze Arbeit geleistet!

Zum Akku kann noch gesagt werden, dass das wohl der einzige wirkliche Kritikpunkt am Gerät ist. Nokia hat einen 2000 mAh-Akku fest eingebaut. Im Stand-by-Betrieb soll das Gerät bis zu 460 Stunden laufen. Bei der tatsächlichen Benutzung inklusive Telefonieren, Surfen und der Anwendung von Apps sieht es natürlich anders aus. Ein morgens frisch voll geladener Akku hat bei geringer Benutzung meist zwei Tage gehalten. Habe ich mich mehr mit dem Gerät beschäftigt, musste es abends wieder an die Steckdose und über Nacht neu aufgeladen werden. Das ist aber bei meinem LG-Smartphone genauso und zwar ein wenig ärgerlich, gemessen an der auf dem Nokia Lumia 920 gebotenen Technik in der heutigen Zeit wohl leider auch normal.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2013 10:08 AM MEST


Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin - [PlayStation 3]
Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin - [PlayStation 3]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 24,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ni No Kuni, 10. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn sich ein erfolgreiches Entwicklerstudio mit einem Animestudio vereint um dabei ein Videospiel zu erschaffen, kann das gut gehen, muss es aber nicht. Immerhin sind Umsetzungen zu Filmen und Serien nicht immer ein Garant für einen Hit. Wie sieht es allerdings aus, wenn das Entwicklerstudio die Macher der Professor Layton-Reihe sind? Und was ist, wenn das Animestudio in der Vergangenheit Meisterwerke wie "Das wandelnde Schloss" und "Chihiros Reise ins Zauberland" auf die Leinwand gezaubert hat? Dann kann es sich nur um Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin handeln, das von Level 5 zusammen mit Studio Ghibli exklusiv für die Playstation 3 entwickelt wurde.

In Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin dreht sich alles um den Protagonisten Oliver, einem kleinen Jungen mit einem anfangs nicht gerade aufregenden Leben. Das ändert sich allerdings schnell, denn im Hintergrund sind finstere Mächte am Werk, die den kleinen Oliver am liebsten sofort aus dem Weg räumen würden. Der Grund dafür ist einfach, wird Oliver doch als der Einzige angesehen, der den drohenden Untergang der Welt noch aufhalten kann. Um die Welt zu retten, begibt sich Oliver dabei in einem mittelalterliche Parallelwelt, wo er vom kleinen Jungen zum echten Helden wird. Natürlich braucht er dazu eure Hilfe, denn ihr steuert euren Protagonisten durch allerhand Gefahren.

In den einzelnen Städten bekommt ihr dabei von den Einwohnern verschiedene Aufgaben gestellt, die es zu erfüllen gilt. Somit tut ihr nicht nur den Einwohnern einen Gefallen, sondern treibt die schick inszenierte Story voran und verdient euch das eine oder andere Extra. Euer auf diese Art und Weise sauer verdiente Kohle könnt ihr bei den örtlichen Händler in Gegenstände, Rüstung und Waffen investieren, um euch für die nächsten Gefechte zu rüsten. Ein interessanter Aspekt von Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin ist die Tatsache, dass jeder Einwohner in der Stadt eine gewisse Menge an Tugendhaftigkeit besitzt. Manche Einwohner haben viel davon, andere dagegen wenig. In den Dialogen mit den Bewohnern könnt ihr zu viel Tugendhaftigkeit bei einem Bewohner einsammeln und diese quasi an die Einwohner verteilen, die es nötig haben. So stellt ihr in jeder Stadt eine gewisse Balance wieder her.

Die große Landkarte lädt zur freien Erkundung außerhalb der Städte ein. Feindliche Kreaturen werden dabei direkt auf der Landkarte angezeigt, so dass euch in der Regel die Wahl bleibt, ob ihr den Kampf sucht oder einer Auseinandersetzung lieber aus dem Weg geht. Die in anderen Rollenspielen oftmals nervigen Zufallskämpfe werdet ihr in Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin jedenfalls nicht finden. Wer die Weltkarte nicht per Pedes erkunden möchte, darf weite Wegstrecken mit einem Schiff oder auf dem Rücken eines Drachen abkürzen. Habt aber immer ein Auge auf eure Umgebung, da sich in Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin viele geheime Schätze finden lassen.

Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab, was für japanische Rollenspiele nicht unbedingt typisch ist. Meist ist hier ein rundenbasierendes Modell angesagt. Nicht so aber wie gesagt in Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin, was den Spieler intensiver mit ins Spielgeschehen einbezieht und zu schnellen und dennoch gut überlegten Handlungen antreibt. Das ist auch wichtig, denn nicht nur euer Held Oliver, auch der Rest eurer Truppe und natürlich auch alle Gegener haben individuelle Stärken und Schwächen, die es zu kennen und möglichst effektiv auszunutzen gilt. Hier macht sich die KI eurer Begleiter teils negativ bemerkbar, da beispielsweise einfachste Dinge wie ein Feuerzauber gegen Gegner einer Eiswelt nicht automatisch angewandt werden. Einfachere Gegner werdet ihr dennoch meist locker besiegen. Gegen die großen Obermotze im Spiel muss dagegen unbedingt taktisch vorgegangen werden. Das lässt Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin recht komplex werden, woran vor allem Freunde des Genres ihre Freude haben werden. 30 Stunden Spielzeit dürft ihr jedenfalls locker einplanen und habt dann immer noch nicht alles vom Spiel gesehen.

Rein optisch betrachtet ist Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin wohl eines der besten Spiele der letzten Jahre. Man merkt Studio Ghibli die Erfahrung im Bereich der Animes an, die sie nahezu perfekt in ein Videospiel gepackt haben. Immer wieder habt ihr eher den Eindruck, dass ihr einen interaktiven Anime steuert. Aber nein, Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin ist tatsächlich ein reinrassige Videospiel, trotz der wunderschönen Zwischensequenzen. Dass dabei Videosequenzen und Spiel wie aus einem Guss wirken, trägt sehr zur tollen Atmosphäre des Spiels bei. Abgerundet wird der Titel von einem wunderschönen passenden Soundtrack, gelungenen Soundeffekten und einer guten Sprachausgabe.

Das Jahr fängt mit einem Hit wie Ni no Kuni: Der Fluch der weißen Königin schon mal gut an. Hoffen wir, dass sich der Titel bei uns besser verkauft als in Japan, wo "Ni No Kuni - Der Fluch der weißen Königin" deutlich hinter den Erwartungen blieb. Verdient hat eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre das auf jeden Fall.


Kosmos 691325 - Uluru
Kosmos 691325 - Uluru
Preis: EUR 19,97

5.0 von 5 Sternen Die Traumvögel, 10. Oktober 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kosmos 691325 - Uluru (Spielzeug)
Nachts verwandeln sich die Tiere in Australien in geheimnisvolle Traumvögel in verschiedenen Farben. Sie versammeln sich um den magischen Berg Uluru und wollen alle einen Platz finden. Allerdings hat jeder Traumvogel einen Wunsch, den er zu erfüllen gilt. Sobald die Sonne aufgeht, wird geprüft, ob die Wünsche der Traumvögel auch wirklich erfüllt worden sind.

Das Spiel Uluru enthält:

1 beidseitiger Spielplan
5 Spieltafeln
1 Sanduhr
40 Minuspunkte
80 Wunschkarten
40 Traumvögel zu 5x8 Farben
1 Anleitung

Das ist das Grundprinzip von Uluru und erklärt auf eine etwas mystische Weise, worum es in dem Spiel geht. Aber kurz der Reihe nach: Wir bekommen in Uluru einen Spielplan, der beidseitig bedruckt ist. Eine Seite ist mit den acht Tieren und jeweils einer Reihe an Kartenfeldern bedruckt, die andere Seite weist neben dem Tieren zwei Reihen von Kartenfeldern auf. In der Regel wird mit der einen Kartenreihe gespielt. Die andere Seite des Spielbretts ist für erfahrene Spieler sowie für weitere Regelvarianten gedacht. Ein bis fünf Spieler können Uluru spielen. Zu Spielbeginn erhält jeder eine kleine Uluru-Tafel mit einer Abbildung des magischen Bergs sowie einen Satz Spielfiguren bestehend aus den acht unterschiedlich farbigen Traumvögeln. Außerdem sind im Spiel 40 gelbe Glassteine enthalten, die Minuspunkte darstellen. Diese werden neben das Spielbrett gelegt. Die Spielkarten mit den Wünschen der Vögel werden gemischt. Am Anfang empfiehlt es sich, die schweren Wünsche der Stufe 4 und 5 aus zu sortieren und nur mit den leichteren Wünschen der Kategorien 1, 2 und 3 zu spielen.

Das Spiel ist eigentlich recht einfach erklärt: Zu Beginn einer Runde wird unter jedes Tiersymbol auf dem Spielplan eine Wunschkarte gelegt. Diese zeigt an, was sich der Traumvogel der entsprechenden Farbe in der aktuellen Nacht wünscht. Sobald alle Karten ausgelegt sind, wird die Sanduhr umgedreht und die Zeit läuft. Ab jetzt müssen alle Spieler versuchen, auf ihrer eigenen Spieltafel die Traumvögel entsprechend ihrer Wünsche zu platzieren. Sobald die Zeit abgelaufen ist, darf kein Traumvogel mehr gesetzt werden. Für jeden Traumvogel, den man nicht auf seiner Spieltafel positioniert hat, bekommt man sofort einen Minuspunkt. Der Reihe nach wird dann noch ausgewertet, ob die Spieler die Wünsche der einzelnen Traumvögel erfüllt haben. Für jeden nicht erfüllten Wunsch gibt es ebenfalls einen Minuspunkt. In der nächsten Runde werden neue Karten ausgelegt und erneut die Wünsche der Traumvögel erfüllt. Wer nach sechs Runden die wenigstens Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.

Das Salz in der Suppe sind dabei natürlich die Wünsche der einzelnen Traumvögel, welche die Spieler erfüllen müssen. Diese unterscheiden sich nach Schwierigkeitsgrad und sind mal ganz einfach, mal durchaus anspruchsvoll und erfordern es mit zu denken. Die einfachsten Wünsche aus der ersten Kategorie sind dabei, dass es dem Vogel egal ist, wo er sitzt. In der zweiten Schwierigkeitsstufe kommen Wünsche zum Vorschein, dass er Traumvogel an einer bestimmten Stelle auf der Felsformation sitzen möchte. Hier gibt es entweder das lange Bumerangeck oder das kurze Eck der Felsformation. Ab der dritten Kategorie wird es witzig, denn hier wünschen sich die Vögel beispielsweise, dass sie einem Vogel einer bestimmten Farbe gegenüber sitzen. Oder über Eck. Hier muss man nun ein wenig mitdenken und gegebenenfalls seine bereits platzierten Vögel noch einmal unter Zeitdruck umsortieren, denn die Felsformationen bieten eben nur acht Sitzplätze an. Richtig schwer kann es mit den Karten der vierten und fünften Schwierigkeitsstufe werden. Denn nun kommen Wünsche hinzu, dass ein Vogel eben nicht gegenüber von einem bestimmten anderen Vogel sitzen will. Oder aber mindestens zwei Plätze von einem Vogel entfernt. Oder er will genau das, was ein anderer Vogel will. Oder genau das Gegenteil davon.

Will der blaue Traumvogel beispielsweise am kurzen Eck der Felsformation sitzen, ist das anfangs noch kein Problem. Nun möchte aber der rote Traumvogel ihm gegenüber sitzen. Und der grüne Traumvogel will unbedingt neben dem roten Vogel sitzen. Der gelbe Vogel will aber mindestens zwei Plätze vom grünen Vogel entfernt sein. Dem schwarzen Vogel ist egal, wo er sitzt. Der weiße Vogel würde aber gerne neben dem schwarzen Vogel sitzen. Und der orange Vogel will genau das Gegenteil von dem, was der weiße Vogel will. Alles klar? Und das alles unter Zeitdruck sortieren und auf der eigenen Spieltafel so aufstellen.

Als wir Uluru das erste Mal gespielt haben, ließen wir die Sanduhr beiseite und legten die Karten in Ruhe aus. Dann gingen wir Schritt für Schritt die Wünsche der einzelnen Vögel durch und berieten uns, wo sie denn auf der eigenen Spieltafel sitzen könnten. So konnten wir auch gleich sicher stellen, dass unsere Tochter die Regeln auch verstanden hat und die einzelnen Wünsche der Vögel umsetzen kann. Wir haben mit den einfachen Wünschen angefangen, die auch wirklich nicht sehr schwer umzusetzen sind. Allerdings kann es trotzdem vorkommen, dass sich einzelne Wünsche der Vögel widersprechen oder einfach nicht erfüllbar sind, weil es beispielsweise nur begrenzt Platz auf dem kurzen Eck der Felsformation gibt oder die Vögel eben nicht so positioniert werden können, wie sie es gerne wollen. In der Spielanleitung wird das Problem kurz geschildert und vernünftig erklärt. So ist es durchaus möglich, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. In diesem Fall müssen sich die Spieler entscheiden, welchen Wunsch sie erfüllen und für welchen nicht erfüllten Wunsch sie einen Minuspunkt bekommen. Da alle Spieler mit demselben Problem zu kämpfen haben, gelten zumindest gleiche Bedingungen für alle.

Anfangs ist es bei uns mehrfach vorgekommen, dass die Sanduhr bereits durchgelaufen war, wir das aber gar nicht sofort mitbekommen hatten. Kein Wunder, denn man schaut nach den Wünschen der Vögel, überlegt und kombiniert, stellt die Vögel wieder um und soll dabei auch die Zeit im Auge behalten. Hier wäre vielleicht eine kleine Alarmuhr mit einem akustischen Signal für das Ende der Runde sinnvoller gewesen. Hat man sich ein wenig eingespielt, bekommt man aber ein besseres Gefühl für die Zeit und achtet eher darauf. Die Erfüllung der Wünsche ist wie gesagt leider nicht immer möglich, aber vom Spiel bereits so vorgesehen. Da alle Spieler dasselbe Problem haben, kam hier bei uns eigentlich nie Frust auf. Vor allem die komplexeren Wünsche erfordern es durchaus, dass man sich Gedanken macht und eine gewisse Strategie entwickelt, welche Traumvögel man zuerst platziert und wie man am besten die Plätze auf seiner Spieltafel verteilt.

Das Spielmaterial in Uluruist sehr gut verarbeitet und gibt keinen Anlass zur Kritik. Der Spielplan und die Spieltafeln sind sehr robust und aus dickem Karton gefertigt. Sie sind bunt mit australischen Motiven bedruckt und sehen sehr schön aus. Die gelben Glassteine sind eine nette Idee als Minuspunkte. Hier kann es allerdings vorkommen, dass gerade mit fünf Spielern die Minuspunkte im Laufe eines Spiels zur Neige gehen. Man kann sich die Minuspunkte dann aber ja auch auf einem Block notieren oder Spielsteine aus einer Spielesammlung als Minuspunkte verwenden. Die Spielfiguren der Traumvögel sind zwar aus Plastik, aber auch schön modelliert und sehr farbenfroh. Auch die Karten sind ansprechend gestaltet. Die Anleitung ist recht übersichtlich und gut geschrieben, so dass man das Spielprinzip recht einfach versteht. Die einzelnen Wünsche sind mit Beispielen auch noch einmal anschaulich erklärt, so dass man schnell damit zurecht kommt.

Wenn Kinder mitspielen, kann man die andere Seite des Spielplans verwenden und mit zwei verschiedenen Kartenstapeln spielen. Jüngere Spieler bekommen nur die leichteren Wünsche, älteren Spielern werden auch die Wünsche der vierten und fünften Kategorie mit in ihren Stapel gemischt. Auf den beiden Kartenreihen werden dann eben auf der einen Seite die leichten Wünsche für die jüngeren Spieler ausgelegt, auf der anderen Seite die schwereren Wünsche für die erfahrenen Spieler. So funktioniert auch das Spielen mit unterschiedlich alten Mitspielern einwandfrei. Da das Spiel ab 8 Jahren empfohlen ist, richtet sich diese Variante stark an Familien mit kleineren Kindern, die gemeinsam Uluru spielen wollen. Eine weitere Variante für Experten sieht vor, dass man auf der Rückseite des Spielplans mit den beiden Kartenreihen spielt und dabei beide Kartenreihen belegt, so dass jeder Traumvogel zwei Wünsche hat, die er gerne erfüllt haben will. Das wird nicht nur ziemlich knifflig, sondern kann in einigen Fällen gar nicht gemacht werden. Hier rät die Anleitung dazu, bereits beim Auslegen der Karten auf unmögliche Kombinationen zu achten und diese aus zu sortieren. Spaß macht diese Variante auch, allerdings rauchen hier ganz schön die Köpfe und es kommt oft vor, dass man noch ein paar Traumvögel gar nicht platziert hat, die dann kurz vor Ablauf der Sanduhr einfach schnell noch auf die Spieltafel gestellt werden. Hier hagelt es auch oft viele Minuspunkte für die Spieler, wodurch geteiltes Leid halbes Leid wird.

Uluru ist ein schönes und schnell zu erlernendes Spiel, das mit der ganzen Familie richtig Spaß macht. Durch die verschiedenen Spielvarianten können auch Spieler mit unterschiedlichen Fähigkeiten miteinander spielen, ohne zu große Vor- oder Nachteile zu haben. Die Spielfiguren und das Spielbrett sind schön verarbeitet und ansprechend gestaltet. Da Uluru auch nicht zu lange dauert, eignet es sich perfekt für zwischendurch, kann aber auch einen ganzen Abend lang beschäftigen.


Lady Vegas
Lady Vegas
DVD ~ Bruce Willis
Preis: EUR 6,08

3.0 von 5 Sternen Lady Vegas, 10. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Lady Vegas (DVD)
Die junge Beth Raymer (Rebecca Hall) hat keinen Bock mehr darauf, ihr Geld als Private Dancer zu verdienen und so jeden Abend vor mehr oder weniger seriöser Kundschaft in deren eigenen vier Wänden zu strippen. Also macht sie sich auf nach Las Vegas, um dort das große Geld zu verdienen. Anfangs möchte sie Cocktails in einer Bar mixen, doch offenbar kommt man in Vegas schwerer an einen derartigen Job als gedacht. Eine flüchtige Bekannte vermittelt ihr daher einen Job bei Dink Heimowitz (Bruce Willis). Er verdient sein Geld damit, dass er Wettquoten beeinflusst und so hohe Gewinnen abräumt, indem er auf die richtigen Teams setzt. Anfangs versteht Beth gar nicht, was sie eigentlich bei ihm im Büro machen soll. Ihr Gespür für Zahlen und Buchstaben lassen sie allerdings schnell in die Materia einsteigen. Da Dink seit ihrerm Einstieg offenbar auch eine wahre Glückssträhne hat, verbringen die beiden viel Zeit miteinander. Sehr zum Leidwesen von Dinks Ehefrau Tulip (Catherine Zeta-Jones). Es kommt zum Eklat und Beth wird gefeuert. Kurz drauf lernt sie den New Yorker Journalisten Jeremy (Joshua Jackson) kennen. Doch gerade als sie mit ihm nach New York aufbrechen will, steht Dink wieder vor ihrer Tür und möchte ihr ihren Job zurückgeben. Damit fangen die Probleme allerdings erst an...

Lady Vegas basiert, wie man anfangs auch lesen kann, auf einer wahren Geschichte. Regisseur Stephen Frears (u.a. High fidelity, Mary Reilly, Gefährliche Liebschaften, etc.) nahm sich das Buch von Beth Raymer mit dem Titel "Lay Your Favourite - A Memoir Of Gambling" als Grundlage und bastelte daraus eine leidlich unterhaltsame Komödie. Das liegt sicherlich auch am Drehbuch, das aus der Feder von D.V. DeVincentis stammt. Es ist dessen erstes Werk seit High Fidelity und der Tv-Serie "Dead last" aus dem Jahr 2001 gewesen und lässt leider viel Potenzial links liegen. So wird der gesamte Hintergrund des Wettegschäfts nur sehr oberflächlich beleuchtet. Wer sich im Metier auskennt, versteht über die Hälfte des Films sicherlich nur Bahnhof. Der Hauptdarstellerin Beth Raymer geht es anfangs genauso. Warum sie aber mit einem Mal so viel Geld für ihren Boss einbringt, was genau ihr Geheimnis ist und was sie da eigentlich machen muss - es ist eben einfach so. Punkt. Erkläungen liefert der Film nicht, sondern stellt alles einfach als Tatsache hin.

In den gesamten 90 Minuten Laufzeit konnten wir maximal dreimal schmunzeln. Wirklich laut gelacht haben wir gar nicht. Und dann soll das Ganze eine Komödie sein. Spätestens dies beweist, dass hier Drehbuchautor und Regisseur ihr Ziel verfehlt haben. Die Geschichte der Beth Raymer mag an sich zwar interessant sein, aber im Film fehlen hier einfach zu viele Details, um sie dem Zuschauer plausibel zu erklären. Und es ist auf der anderen Seite zu trocken, um einfach nur unterhaltsam zu sein. Bereits ab der Hälfte des Streifens fragte mich meine bessere Hälfte, wie lange der Film denn noch dauern würde...

Die Darsteller machen dabei an sich einen guten Job, daran sollte es also nicht liegen. Bruce Willis )Stirb langsam, The Sixth Sense, etc.) agiert überzeugend und sympathisch als Dink, der allerdings Beth gegenüber eher wie ein väterlicher Freund wirkt, nicht wie ein leidenschaftlicher Liebhaber. Das ist aber wohl durchaus so gewollt, der er auch immer seine Ehefrau im Hinterkopf hat und sich gegen eine Affäre mit der jungen Beth erfolgreich wehrt. Beth wird von Rebecca Hall (The Town - Stadt ohne Gnade, The Awakening) recht passabel gespielt und wirkt teils verspielt, teils nervös, teils ein wenig aufgedreht. Sie macht das recht überzeugend, kommt mir manchmal allerdings etwas hibbelig und zu unkonkret vor, als dass man sich manchmal einen Reim auf sie machen könnte.

Richtig toll agiert Catherine Zera-Jones (High Fidelity, Das Geisterschloss, Rock of Ages, etc.) . Sie ist anfangs bewusst die materiell eingestellte Ehefrau, die unsympathisch wirkt, lieber beim Shoppen das Geld ihres Gatten verprasst und als Deal mit ihm ein Face Lifting aushandelt. Wie wandelbar sie ist, zeigt Zeta-Jones dann in der zweiten Hälfte des Streifens. Fringe-Darsteller Joshua Jackson hat dagegen zu Beginn nur eine sehr kleine Rolle, in der er sich kaum entfalten kann. Er darf hübsch und sympathisch sein, bekommt dadurch aber fast den Stempel des sitzen gelassenen Liebhabers. Dass Beth es mit ihm ernst meint und damit auch seine Rolle im Film wichtiger wird, merkt man als Zuschauer erst recht spät. Erwähnenswert ist auch Vince Vaughn (Trennung mit Hindernissen) in der Rolle des Buchmachers Rosie. Er ist von Beginn an sehr überdreht, was später aber noch schlimmer wird. Das passt jedoch zum Charakter, den er in Lady Vegas verkörpert, wenngleich man ihm manchmal nicht so ganz abnimmt, dass ihm eine Koksparty mit leichten Mädchen wichtiger ist als sein Geschäft. Von den Schauspielerin her ist Lady Vegas jedoch wie gesagt recht gut besetzt. Es gibt zwar keine absoluten Highlights, allerdings sind auch keine kompletten Ausfälle zu vermelden.

Lady Vegas hätte ein kurzweiliger Streifen sein können, wurde aber im Prinzip eine zähe Sache. Auf der einen Seite fehlt der Humor, der einen immer wieder lachen lassen würde. Auf der anderen Seite ist der Streifen aber auch nicht ernst genug, um wirkliche Fakten aufzudecken. Mag sein, dass er auf der tatsächlichen Geschichte von Beth Raymer beruht. Mangels Kenntnis der Buchvorlage kann ich nichts zur Authentizität der Umsetzung sagen. Aber rein als Film gesehen, der unterhalten soll, hat Lady Vegas für uns versagt und er kann trotz guter schauspielerischer Leistungen nicht überzeugen.


LG P760 Optimus L9 Smartphone (Dual Core, 1GHz, 11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, 1GB RAM, Android 4.0) schwarz
LG P760 Optimus L9 Smartphone (Dual Core, 1GHz, 11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, 1GB RAM, Android 4.0) schwarz
Preis: EUR 219,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3D ohne Brille, 10. Oktober 2013
Zuerst will ich euch natürlich verraten, was denn in der Verpackung so alles enthalten war, als mir das Smartphone geliefert wurde. Zuerst war dort natürlich in einer Folie verpackt das LG P760 selbst zu finden. Auf dem Display befand sich eine zusätzliche Folie, die leicht abzuziehen war. Kaum ausgepackt, konnte ich das Gerät schon in seiner vollen Pracht bewundern. Mir ist dabei gleich aufgefallen, wie schmal und flach das P760 ist. Erst dachte ich, das läge nur daran, dass mein aktuell verwendetes LG Optimus 3D eigentlich immer in seiner Schutzhülle ist. Aber nein, auch der direkte Vergleich beider Geräte hat mir bestätigt, dass das LG Optimus L9 P760 einfach unglaublich flach ist. Auf der Rückseite ist es leicht geriffelt, so dass es angenehm in der Hand liegt. Man merkt gleich, dass es einem dadurch nicht so leicht aus der Hand rutschen kann. Die Verarbeitung fühlt sich generell gut an und man hat nicht den Eindruck, als würde das Gerät schnell beschädigt werden können.

Neben dem Gerät selbst findet sich natürlich noch der Akku mit in der Verpackung. Dabei handelt es sich um 2150 mAh-Akku, der eine ausreichende Laufzeit garantieren sollte. Weiterhin finden wir noch eine Kurzanleitung im Paket, die wirklich sehr kurz gehalten ist. Dennoch werden in der auf Deutsch und Englisch gehaltenen Anleitung die wichtigsten Schritte übersichtlich erklärt, so dass man sich damit gut zurecht finden kann, selbst wenn man vorher noch nicht so vertraut mit der Benutzung eines Smartphones war. Der übliche Travel Adapter darf genauso wenig fehlen wie das USB-Kabel, mit dem sich das LG Optimus L9 P760 mit dem PC verbinden lässt. Das ist praktisch, um die Daten zu übertragen und entweder geschossene Fotos auf den PC oder ein paar eigene MP3s auf das Smartphone zu bekommen. Kombiniert man den Travel Adapter mit dem USB-Kabel, ergibt sich so ein Ladegerät, mit dem sich das P760 an jeder normalen Steckdose aufladen lässt. Abgerundet wird das Zubehör noch von ein paar weißen Kopfhörern, die qualitativ zwar keine Wucht sind, ihren Dienst allerdings gut erfüllen. Eine kleine Telefon-Taste am Kabel, um einen Anruf bei gerade laufender Musik anzunehmen, ist dabei sehr praktisch.

Die ersten Schritte sind recht einfach und gestalten sich kaum anders als bei anderen Smartphones. Zuerst wird natürlich der Akku eingelegt, indem die Rückseites des Geräts entfernt wird. Hier musste ich kurz ein wenig suchen, um die kleine Vertiefung an der Seite zu finden, mit deren Hilfe ich den Deckel abmachen konnte. Danach wird neben dem Akku natürlich auch noch die Sim-Karte eingelegt und der Deckel wieder geschlossen. Ist das soweit geschehen, kann das Smartphone in Betrieb genommen werden. Es leuchtet kurz mit einem Logo von LG auf und startet das Betriebssystem. Die Grundeinstellungen werden dabei einmal abgefragt und sind schnell eingerichtet. Im Prinzip erklärt sich die Einrichtung des Geräts dabei von selbst.

Ist das LG Optimus L9 P760 soweit gestartet und betriebsbereit, kann man es natürlich noch personalisieren. Dazu gehört es, dass man sich ein eigenes Bild für den Hintergrund einrichtet, sich aus den Ruf- und Klingeltönen seine Favoriten wählt, die Lautstärke einstellt, den Homescreen festlegt und sich entscheidet, welche Apps, hier auch Widgets genannt, man dort gerne auf seiner Startseite hätte, um direkten Zugriff darauf zu haben.

Hier sind wir auch gleich beim nächsten Punkte angelangt, denn ich möchte auch kurz noch ein paar Worte zum Menü verlieren. Dank Android 4.0 als Betriebssystem sollte jeder Android-User schnell mit dem Gerät zurecht kommen. Die meisten Funktionen erklären sich ohnehin von selbst. Doch auch wenn man noch kein Smartphone vorher hatte, ist die Einarbeitung nicht schwer. Die wichtigsten Anwendungen sind ohnehin von vornherein bereits auf dem Homescreen sowie den anderen Screen eingerichtet und können durch kurzes Halten auf der Anwendung verschoben und neu angeordnet werden. Telefon, Kontakte, Nachrichten sowie die Anwendungen sind unten in der Leiste fest integriert und ermöglichen den sofortigen Zugriff von jedem Screen aus. Alles andere findet sich unter den Anwendungen, wobei hier noch einmal unterteilt wird in die bereits vorinstallierten Anwendungen, in die selbst getätigten Downloads sowie in die bereits erwähnten Widgets, die praktischerweise in verschieden großen Symbolen vorhanden sind. Dazu zählen unter anderem der Kalender, die Lesezeichen, der Musik-Player, der direkte Zugriff auf den Google Play Store , eine Weltzeituhr, das Wetter und dergleichen mehr.

Unter den Einstellungen findet man die wichtigsten Konfigurationsmöglichkeiten, wenn man selbst am Smartphone noch etwas einstellen möchte. Dazu gehören die Anrufoptionen, die Datennutzung, der Zugriff auf Wi-Fi Netzwerke, mobile Netzwerke sowie die Bluetooth-Funktionen und vieles weitere. Man kann ich hier einfach am Anfang ein wenig austoben, ausprobieren und einstellen. In der Regel erklären sich hier die einzelnen Menüpunkte von selbst.
Zum Display gibt es auch noch etwas zu sagen. Ich hatte ja das Glück, dass ich nahezu zeitgleich das aktuelle Nokia Lumia 920 testen konnte. Damit kann das LG Optimus L9 P760 natürlich nicht ganz mithalten, aber das muss es ja auch nicht. Immerhin spielt das LG-Gerät in einer andere Preiskategorie und wird nicht umsonst als Volks-Smartphone bezeichnet. Für 280 - 300 € ist man hier mit von der Partie und für diesen Preis ist die gebotene Display-Qualität echt absolut in Ordnung. Der Touchscreen reagiert zuverlässig und recht präzise auf die Eingaben, das Display selbst ist hell und klar. Die Farben kommen natürlich rüber und wirken nicht verwaschen. Durch die hohe Auflösung ist auch gerade beim Surfen im Internet das Lesen von Texten ohne Probleme möglich. Das Display macht einen recht unempfindlichen Eindruck, wobei ich wie bei jedem Smartphone auf jeden Fall immer die Benutzung einer Schutzfolie für das Display empfehle. Die Größe von 11,9 cm im Durchmesser ist dabei sogar noch einen Tick größer als bei meinem Optimus 3D, also hat man auf jeden Fall genug Überblick über seine Programme, beim Surfen, Mailen, etc.

Zur Akkuleistung ist zu sagen, dass diese absolut in Ordnung ist. Natürlich kommt es immer darauf an, was man mit dem Smartphone genau macht und wie intensiv man es nutzt. In den ersten Tages des Tests kam es durchaus vor, dass ich es am Abend wieder ans Netz hängen musste, damit es am nächsten Morgen geladen ist. Hier spielte sich aber auch wirklich viel im Internet ab, ich schaute Videos, hörte Musik und probierte einige Spiele aus, was ich unter normalen Umständen in dieser Intensität nicht machen würde. Nutzt man es normal, indem man ein paar SMS am Tag schreibt und mal kurz telefoniert, dann mal die Mails checkt und etwas im Internet recherchiert, kommt man auch gute zwei bis drei Tage aus, bis das P760 wieder neuen Strom braucht. Das sind aber alles Dinge, die wie gesagt von der persönlichen Nutzung abhängen und die bei jedem User individuell ausfallen. Insgesamt gesehen ist der Akku allerdings gut und hält lange genug durch.

Man mag es kaum glauben, aber telefonieren kann man mit dem LG Optimus L9 P760 auch. Und ganz normal SMS schreiben. Das funktioniert beides tadellos und gerade die SMS und andere Texte schreiben sich auf dem recht großen Display mit der Bildschirmtastatur recht gut. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist ebenfalls ordentlich. Man versteht seinen Gegenüber meist sehr gut, die Stimme klingt dabei nicht übermäßig verfremdet oder blechern, so dass man seinen Gesprächspartner auch dann erkennt, wenn er mal seine Nummer nicht anzeigen sollte und nicht sofort seinen Namen nennt. Natürlich braucht man wenn man nur diese grundlegenden Dinge machen möchte kein Smartphone wie das LG P760. Es ist aber gut zu wissen, dass selbst bei einem modernen Smartphone mit so vielen verschiedenen Fähigkeiten darauf geachtet wurde, dass auch die Basics einwandfrei funktionieren.

Das LG Optimus L9 P760 trägt den Titel des Volks-Smartphones mit Recht. Gemessen an seinem Preis ist die Leistung absolut in Ordnung und es bietet umfassende Funktionen, wie sie ein aktuelles Gerät in diesem Segment einfach bieten muss. Die Verarbeitung ist gut, der Akku hält lange genug und das Display strahlt mit seinen klaren Farben. Die Bedienbarkeit ist dank Android-Plattform übersichtlich und leicht zu erlernen, der Google Play Store bietet Zugriff auf unzählige Spiele und Anwendungen. Kritik gibt es an der Kamera zu üben, die bei schlechten Lichtverhältnissen keine optimalen Bilder macht. Der Preis von 280 - 300 € für das Gerät relativiert dies allerdings wieder ein wenig. Wer nicht immer die neueste Technik, die beste Kamera und das teuerste Gerät haben muss, sondern einfach ein preiswertes Smartphone sucht, das zuverlässig seinen Dienst erfüllt, ist beim LG Optimus L9 P760 jedenfalls genau richtig.


Krieg der Götter [Blu-ray]
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Preis: EUR 6,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemetzel, 10. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Krieg der Götter [Blu-ray] (Blu-ray)
Der von Mickey Rourke gespielt König Hyperion plant im vorchristlichen Griechenland, dass er nach dem Tod seiner Frau Rache an Göttern nehmen will. Sein Plan ist es dabei, die im Berg Tartarus eingesperrten und verbannten Titanten zu befreien, um mit ihrer Hilfe einen unmenschlichen Krieg auf der Erde auszulösen. Erreichen will Hyperion dies, indem er einen magischen Bogen einsetzt. Die Götter im Olymp beommen dies natürlich mit, können aber aufgrund eines alten Gesetzes nicht direkt einschreiten. Sie dürfen sich nämlich nicht unmittelbar in die Belange der Menschen einmischen. Göttervater Zeus (Luke Evans) wählt daher den Bauernsohn Theseus (Henry Cavill) aus, um sich letztlich gegen Hyperion zu stellen. Verstärkung erhält er dabei vom Dieb Stavros (Stephen Dorff), einem Mönch (Greg Bryk) sowie einem weiblichen Orakel Phedra (Freida Pinto). Doch Hyperion besitzt nicht nur den magischen Bogen, sondern ist auch unglaublich grausam, wenn es um die Erreichung seiner Ziele geht...

Wenn man eine bereits hinlänglich bekannte Geschichte aus der griechischen Mythologie verfilmt, muss man sich entweder detailgetreu an die Vorlage halten, oder mit einer besonders opulenten Optik punkten. Der Optimalfall wäre natürlich eine Kombination aus beidem, der mit seinem Debüt "The Cell" bereits sehr erfolgreiche Regisseur Tarsem Singh entschied sich allerdings einzig und allein für die zweite Variante. Das macht Krieg der Götter zu einem optischen Spektakel, welches von der ersten Minute an auf seine unglaubliche Leinwandpräsenz setzt. Dass dabei die Geschichte nur eine Nebenrolle spielt, wird schnell klar. Zu groß sind die Lücken in der Geschichte, zu flach werden die einzelnen Darsteller präsentiert. Theseus und Hyperion sind stilisierte Kraftprotze, vor Kampfeswillen nur so strotzende Recken, bei denen man nicht wirklich mitfühlen kann. Sie werden stilisiert und zu Ikonen erkoren, bei denen es einzig und allein um ihre Wirkung auf der Leinwand - oder wahlweise nun eben auch dem heimischen TV - geht. Und ja, teils wirkt so ein durch trainierter Waschbrettbauch dabei auch recht ansprechend.

Wer sich für gnadenlose Action interessiert und dabei auf eine fulminante Präsentation setzt, kann mit dem Streifen dabei durchaus seinen Spaß haben. Immerhin sind die Schlachten wirklich imposant in Szene gesetzt und wenn Action angesagt ist, dann ist auch wirklich Action angesagt. Eine riesige Armee stürzt sich ins Getümmel, eine Flutwelle lässt Körper zerschellen, ein Minotaurus will bekämpft werden und die Schlacht zwischen den Titanen und den Göttern ist ohnehin epischen Ausmaßes. Doch zwischen all diesen Szenen schleichen sich auch immer wieder unglaubliche Längen ein. Dies wird durch die hölzernen Dialoge noch einmal verstärkt. Ebenso spielen hier auch die Kostüme eine Rolle, die mitunter etwas billig wirken. Gerade im Falle der Götter wirken sie teils unfreiwillig komisch und daher eher lächerlich, als dass man sie ernst nehmen könnte. Das ist sicher ein Aspekt, den Singh nicht beabsichtigt haben sollte und genau das zerstört auch einen Teil der Atmosphäre. Denn wenn man einen Film nicht mehr ernst nehmen kann, der sich selbst nicht bewusst auf den Arm nimmt, verliert man an Glaubwürdigkeit.

Man sollte also vorher darauf vorbereitet sein, dass man mit Krieg der Götter weder eine genaue Adaption der griechischen Mythologie, noch ein durchweg optisch überzeugendes Fantasy-Spektakel geboten bekommt. Die Effekte sind natürlich durchaus gelungen. Und auch für alle Gore-Fanatiker gibt es genug Blut und Gedärme zu sehen. Dass der Film nicht höher eingestuft wurde, verdankt er wohl in erster Linie seiner Stilisierung, die das Gemetzel teils in eine künstlerische Sphäre hebt. Aber nicht jeder wird eben diese Art von Kunst mögen. Immerhin wurde neben ein paar netten Effekten auch auf einen recht stimmungsvollen Soundtrack gesetzt, der das Geschehen meist gut untermalt.

Technisch wurde die Blu-Ray recht gut umgesetzt. Das Bild ist sehr kontrastreich und gefällt dank seiner guten Schwarzwerte. Der Sound kann sich ebenfalls hören lassen. Bei den Extras punktet der Silberling in erster Linie durch die alternativen Anfänge und Enden, die teils mehrere Minuten betragen. Auch die Deleted Scenes sind meiner Meinung nach einen Blick wert. Die anderen Extras gehören eher zum Standard eine Blu-Ray und bringen nur den wirklich interessierten Käufern den einen oder anderen Mehrwert. Schön ist aber, dass man den Film mit einem Wendecover bekommt, so dass man das große USK-Logo nicht unbedingt auf dem Frontcover sehen muss, sofern man das nicht möchte.

Krieg der Götter ist ein brutaler und Action geladener Fantasy-Streifen, der sich durch seine stilisierte Darstellung auszeichnet. Man bekommt man recht gute Effekte geboten, muss dafür allerdings mit einer platten Story, flachen Charakteren und teils unfreiwillig komischen Kostümen leben. Wer damit leben kann, bekommt eine ordentlich aufgemachte Blu-Ray geboten. Diese haben mit Krieg der Götter aber sicher ihren Spaß.


Philips HR1575/51 Viva Handmixer 550 W, FlexiMix, Turbo, 5 Stufen, weiß / grau
Philips HR1575/51 Viva Handmixer 550 W, FlexiMix, Turbo, 5 Stufen, weiß / grau
Preis: EUR 54,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mix it, baby!, 10. Oktober 2013
Direkt nach dem Auspacken fällt zuerst einmal das Gewicht des Geräts auf. Das merkt man schon, sobald man den Philips HR1575 aus der Verpackung hebt. Er ist sehr gut verpackt, alles ist optimal verstaut und er macht auf den ersten Blick einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Allerdings machte mir das Gewicht schon ein wenig Sorgen. Ich konnte mich auch täuschen, von daher wollte ich es genau wissen und ließ den Philips HR1575 direkt zum Vergleichstest auf der Küchenwaage mit unserem bisherigen Handrührgerät und dem Stabmixer antreten. Immerhin vereint der Philips HR1575 beide Funktionen und soll im optimalen Fall die Geräte ersetzen. Dafür ist es wichtig, dass er auch in der Handhabung einfach ist. Ein zu hohes Gewicht kann hier allerdings ermüdend wirken, wenn man das Gerät zu lange halten muss.

Die Ergebnisse des Wiegens waren leider nicht besonders berauschend, zumindest nicht aus Sicht des Philips HR1575. Ich habe alle Geräte jeweils in ihrer "nackigen" Version ohne Aufsatz, Rührhaken, etc. gewogen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Stabmixer: ca. 600 Gramm
Handrührgerät: ca. 1000 Gramm
Philips HR1575: ca. 1200 Gramm

Somit ist der Philips HR1575 auf jeden Fall ein Stück schwerer als die beiden Geräte, die ich bisher in der Küche verwendet hatte. Er fühlt sich allerdings ziemlich gut an, wenn man ihn in der Hand hält. Der Griff ist gut verarbeitet und geformt, darf also in der Tat als griffig bezeichnet werden. Durch das Gewicht macht der Philips HR1575 auf jeden Fall den Eindruck, dass hier wirklich gut gearbeitet wurde und das Gerät robust ist. In der Tat scheint der Philips HR1575 auf den ersten Blick keine wirklichen Schwachstellen aufzuweisen. Er ist sauber verarbeitet, alle Nahtstellen sind dicht, er liegt gut in der Hand und gefällt zumindest mir mit seinem weißen und schwarzen Design recht gut. Er ist leicht geschwungen geformt, ohne zu verspielt zu wirken.

Doch was finden wir überhaupt alles in der Verpackung vor? Das will ich euch natürlich verraten:

- Philips HR1575
- 2 Rührhaken aus Edelstahl
- 2 Knethaken aus Edelstahl
- 1 Pürieraufsatz aus Edelstahl
- Kunststoffbecher (0,6 Liter Inhalt) mit Aufsatz

Das Besondere am Philips HR1575 ist wie gesagt, dass er ein Handrührgerät und einen Stabmixer in nur einem Gerät vereint. Hält man ihn in der Hand, befinden sich oben die verschiedenen Tasten und Schalter, mit denen man das Gerät einschaltet und aus einer der insgesamt fünf verschiedenen Geschwindigkeitsstufen wählt. Auch der Knopf, mit dem die Rührhaken aus der Haltung entfernt werden, befindet sich dort. Zudem haben wir dort die Turbo-Taste, die für die Bedienung des Stabmixers wichtig ist. Die Tasten fühlen sich hochwertig verarbeitet an und machen nicht den Eindruck, als würden sie rasch den Geist aufgeben. An der Unterseite befinden sich die beiden Halterungen, in die man die Quirls oder die Rührhaken steckt. Diese sind aus dickem und robustem Kunststoff. An der Rückseite haben wir die Möglichkeit, den Pürieraufsatz einzustecken. Hierfür muss allerdings mittels eines kleinen Hebels die Öffnung dafür freigelegt werden. Macht man das, wird zeitgleich auf der Unterseite des Mixers eine Vorrichtung vor die Öffnung für die Rührhaken, bzw. Knethaken geschoben. Somit wird verhindert, dass man beide Elemente gleichzeitig einsteckt und das Gerät so in Gang setzen kann. Das ist durchaus sinnvoll, denn wenn Kinder im Haus den Philips HR1575 mal in die Hand nehmen sollten, kann zumindest hier schon mal nichts passieren.

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| ° Rührhaken
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Kommen wir nun also zu den praktischen Erfahrungen, die ich mit den einzelnen Bestandsteilen und Verwendungsmöglichkeiten des Geräts gesammelt habe. Die Rührhaken habe ich dabei zuerst getestet. Die beiden Rührhaken, bzw. Quirls sind aus Edelstahl gefertigt, wodurch sie insgesamt auf jeden Fall stabil sind und einiges aushalten. Sie werden an der Unterseite des Philips HR1575 in die dafür vorgesehenen Halterungen gesteckt. Man muss dabei nicht drauf achten, welchen der beiden Quirls man links und welche man rechts einsteckt, da beide Halterungen und damit auch beide Quirls dieselbe Größe haben. Ich kenne es von unserem alten Rührgerät, dass man hier immer aufpassen musste, auf welche Seite nun der Quirl gehört. Das ist hier nicht der Fall. Somit ist man schneller soweit, dass man den Philips HR1575 im Einsatz hat und damit arbeiten kann. Die fünf Geschwindigkeitsstufen machen sich auf jeden Fall positiv bemerkbar und sind sehr praktisch.

Zuerst habe ich den Philips HR1575 getestet, indem ich ein einfaches Dessert zubereitet habe: Eine Dessertcreme, die einfach mit Milch angerührt wird. Dabei habe ich zuerst auf der kleinsten Stufe das Pulver in die kalte Milch gerührt, danach habe ich auf die fünfte Stufe gewechselt und dann die Dessertcreme einige Minuten auf der höchste Stufe geschlagen, bis sie etwas an Konsistenz gewonnen hat. Die fünf Stufen lassen sich dabei wirklich einwandfrei umstellen. Mit einem Finger kann man zwischen den verschiedenen Stufen wechseln. Man muss die Arbeit also nicht unterbrechen und kann nahtlos von einer Stufe in die nächste Stufe wechseln. Nach dem Rührvorang entfernt man die beiden Quirls wieder aus dem Gerät, indem man den dafür vorgesehenen Knopf an der Oberseite des Geräts nach unten drückt. Erst dann werden die Quirls aus ihrer Halterung gelöst und können entfernt werden. Auch weitere Dinge habe ich mit den Quirls mittlerweile zubereitet und beispielsweise Sahne steif geschlagen und Teig angerührt. Das Betriebsgeräusch des Philips HR1575 ist übrigens ebenfalls in Ordnung. Er ist zwar nicht flüsterleise, was ich aber auch nicht erwartet hätte. Gemessen an seiner Leistung von 550 Watt ist er vom Geräuschpegel aber meiner Meinung nach nicht zu hoch angesiedelt, sondern im normalen Rahmen.

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| ° Knethaken
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Zu den Knethaken muss ich sagen, dass ich mit diesen generell eigentlich nicht gerade gerne arbeite. Das war schon auch bei anderen Geräten so, so dass ich auch mit dem Philips HR1575 die Knethaken bisher nur ein einziges Mal ausprobiert habe, um sie einfach zu testen. Ich habe eine Hefeteig damit angerührt und damit einen leckeren Zwetschgenkuchen gebacken. Die Handhabung ist dabei vergleichbar mit den Quirls. Auch bei den Knethaken ist es egal, auf welche der beiden Seiten man sie steckt. Man kann nichts falsch machen und ist schnell soweit, dass man mit dem Philips HR1575 produktiv arbeiten kann. Auch die Knethaken sind aus Edelstahl gefertigt und sehr stabil. Den Teig haben sie anständig angerührt, allerdings mag ich an Knethaken generell nicht, dass sie irgendwie den Teig immer ein wenig nach oben ziehen beim Arbeiten. Auch hier wollen sie nach der Beendigung der Arbeit erst entfernt werden, nachdem man den Auslöser gedrückt hat und sie somit aus der Öffnung freigibt.

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| ° Pürieraufsatz
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Unseren Pürierstab haben wir erst ein paar Monate und ich muss zugeben, dass ich mit diesem Gerät bisher immer sehr gern gearbeitet habe. Seitdem wir ihn haben, bereite ich viel öfter als vorher eine Suppe zu, weil es mit dem Pürierstab kinderleicht ist, aus frischen Zutaten wie Tomaten, Paprika, Kürbis und dergleichen mehr eine leckere Suppe zuzubereiten. Von daher war ich schon gespannt darauf, wie sich der Pürieraufsatz beim Philips HR1575 machen würde. Rein optisch ist der Pürieraufsatz aus Edelstahl schon mal recht robust und macht einen guten Eindruck. Die Klinge an der Unterseite bietet vier Messer, die alles in kleinste Stücke häckseln sollten, was sich ihnen in den Weg stellt. Der Pürieraufsatz wird an der Rückseite des Geräts angebracht, so dass man diese Seite künftig nach unten halten muss, wenn man den Pürieraufsatz verwenden will. Hier merkt man die Nachteile, wenn sich in einem Gerät zwei Funktionen verstecken. Denn dadurch, dass man den Aufsatz an der Rückseite anbringt, muss man den Philips HR1575 anders halten. Man erreicht die notwendige Taste, die den Pürieraufsatz in Bewegung bringt, mit dem Daumen immer noch recht gut und der Aufsatz schnurrt auch gleich los, wenn man die Taste nach innen drückt.

Aber gerade beim Pürieren macht sich das Gewicht des Philips HR1575 leider negativ bemerkbar. Wenn ich Suppe mache, dann ist es in der Regel eine größere Portion, die für locker zwei Tage reicht. Von daher muss auch immer etwas mehr püriert werden. Hier ist es einfach nicht so komfortabel wie ich es von unserem bisherigen Stabmixer kenne, wenn ich den Philips HR1575 mehrere Minuten senkrecht in der Hand halten muss, bis alles im Topf püriert ist. Hinzu kommt noch, dass der Pürieraufsatz zwar an sich ganz gut aussieht, seine Funktion aber nicht optimal ist. Mir ist es aufgefallen, als ich das erste Mal eine Paprikacremesuppe mit dem Philips HR1575 gemacht habe und die Portion eben nicht so groß ausgefallen war wie sonst. Die Suppe bedeckte den Pürieraufsatz komplett, aber irgendwie zieht der Aufsatz nicht automatisch die Zutaten seitlich unter den Aufsatz und zerkleinert sie. Zumindest war ich das so von meinem alten Stabmixer gewöhnt, der hier ganze Arbeit leistete. Kippte ich den Topf etwas zur Seite, so dass die Suppe höher im Topf stand und der Pürieraufsatz nicht direkt auf dem Boden aufsetzte, wirkte allerdings auch der Pürierstab des Philips HR1575 recht gut und man konnte dabei zusehen, wie er sich die Suppe und alle darin enthaltenen Stücke anzog und pürierte. Der Pürieraufsatz wird übrigens aufgeschraubt und sitzt sehr fest. Er lässt sich aber auch recht einfach wieder entfernen.

Insgesamt verrichtet er solide Arbeit, aber auf Dauer werde ich mich wohl trotzdem nicht von unserem bisherigen Stabmixer trennen. Dieser wiegt einfach nur die Hälfte und ist somit wesentlich handlicher. Hier hat der Philips HR1575 zwar gute Ansätze, kann aber im direkten Vergleich mit unserem Stabmixer nicht wirklich mithalten. Außerdem passt unser Stabmixer in eine Schublade in unserer Küche und ist somit nicht nur einfach verstaut, sondern dort auch gut untergebracht. Der Philips HR1575 passt dort nicht hinein und muss somit an der Stelle untergebracht werden, wo zuvor unser alter Mixer stand. Er wird also künftig eine Koexistenz mit unserem Stabmixer führen müssen und ich werde ihn in erster Linie als Handrührgerät verwenden.

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| ° Flexi Mix-Funktion
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Philips wirbt damit, dass der Philips HR1575 über eine so genannte Flexi Mix-Funktion verfügt. Diese soll dafür sorgen, dass man auch in runden Gefäßen an der Seite jede Stelle des Teigs gut erreicht und besser vermischen kann. Dies wird dadurch erreicht, indem sich beide Einsteckvorrichtungen für die Quirls ein wenig in das Gerät drücken lassen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das Gerät automatisch die Quirls nach oben und unten hebt und senkt. Das ist allerdings nicht der Fall. Die Quirls lassen sich lediglich nach Einstellung dieser Funktion ein wenig nach innen drücken. Beim ersten Test hat das überhaupt nicht geklappt und ich hatte das Gefühl, als würden sich die Quirls dadurch gegenseitig in die Quere kommen. Die beiden Quirls schepperten metallisch und klapperten immer wieder aneinander. Ich beendete also diesen Test und fuhr mit dem normalen Rührvorgang fort. Als ich den nächsten Kuchenteig zubereiten wollte, stellte ich die Funktion von Anfang an ein und probierte es erneut. Diesmal klapperten die Quirls nicht aneinander, allerdings konnte ich auch nicht sagen, dass der Teig besser verrührt gewesen wäre als sonst. Von daher ist die Funktion vielleicht bei gewissen Gefäßen hilfreich, ich muss sie aber nicht unbedingt verwenden, um mit dem Philips HR1575 gut arbeiten zu können.

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| ° Kunststoffbecher mit Aufsatz
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Widmen wir uns nun noch dem Kunststoffbecher, der ebenfalls mit beim Philips HR1575 dabei ist. Ich finde es überaus praktisch, dass wir hier einen Behälter gleich mitgeliefert bekommen. Dieser ist transparent, so dass wir beim Arbeiten beobachten können, was sich darin abspielt. Im Abstand von jeweils 100 ml sind dabei Markierungen auf dem Becher angebracht, so dass es einfacher wird gewisse Mengen damit abzumessen. Maximal können 600 ml abgemessen werden, wobei der Becher insgesamt noch mehr Inhalt fassen würde - ca. 800 - 900 ml, allerdings kann man dann darin nicht mehr pürieren oder mixen. Für die Zubereitung der Dessertcreme habe ich bisher immer direkt den beiliegenden Becher genommen, was ist sehr praktisch finde. Man misst die Milch direkt im Becher ab, gibt das Pulver dazu und mixt alles kräftig durch. Da der Kunststoffbehälter einen kleinen Ausguss hat, eignet er sich auch perfekt um direkt darin beispielsweise Milchshakes zuzubereiten.

Wer nur kleine Mengen zubereiten will, kann das auch im Aufsatz machen. Dieser ist weiß und passt damit farblich optimal zum Mixer selbst. Am Kunststoffbecher ist zudem praktisch, dass er leicht zu reinigen ist. Außerdem dient er zusammen mit dem Aufsatz, bzw. Deckel als Aufbewahrungsmöglichkeit für die Aufsätze wie die Quirls, die Knethaken und den Pürieraufsatz. Alles passt in den Becher, so dass man immer alles an einer Stelle zusammen hat, was man für den Philips HR1575 benötigt. Das ist mir wesentlich lieber, als wenn alle Teile einzeln in der Küche verstreut sind und mitunter sogar erst gesucht werden müssen vor der nächsten Verwendung, je nachdem wer in der Familie gerade den Geschirrspüler ausgeräumt hat.

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| ° Reinigung
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Gerade bei Küchengeräten ist es mir immer wichtig, dass sie auch leicht zu reinigen sind. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man ein Gerät irgendwann nicht mehr verwendet, weil die Reinigung jedes Mal eine absolute Katastrophe ist. Unser Sandwichtoaster ist beispielsweise so ein Gerät, das ich schon seit Monaten nicht mehr in Verwendung habe, da ich mir geschworen habe es nicht noch einmal in mühevoller Kleinstarbeit nach der nächsten Benutzung zu reinigen, sondern es einfach entsorgen werde. Das wird beim Philips HR1575 zum Glück nicht so schnell passieren. Der Mixer selbst ist mit einem unempfindlichen Kunststoffgehäuse umgeben, das sich einfach mit einem feuchten Lappen und bei Bedarf mit etwas Spülmittel reinigen lässt. Alle anderen Teile, also alle Aufsätze und der Kunststoffbecher, dürfen dagegen in die Geschirrspülmaschine wandern. Wer sie dagegen sofort nach der Benutzung mit etwas warmen Wasser ausspült, hat sie in der Regel auch sofort nach der Benutzung wieder gesäubert, kann sie abtrocknen und wieder aufräumen. Es kommt eben immer darauf an, was man zubereitet hat und wie stark verschmutzt die einzelnen Teile sind. Generell kann ich aber sagen, dass die Reinigung generell recht einfach beim Philips HR1575 ausgefallen ist, womit ich sehr zufrieden bin.

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| ° Fazit
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Wie fällt also mein finales Urteil über den Philips HR1575 aus? Wir haben es auf jeden Fall mit einem optisch ansprechenden Gerät zu tun, das die Vorteile von einem Handmixer und einem Pürierstab in einem Gerät verbinden will. Das funktioniert leider nicht ganz, denn die Pürierfunktion konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Dafür ist der Philips HR1575 zu schwer, was das längere Pürieren etwas unangenehm macht. Hier gefällt mir mein aktueller Stabmixer besser, den ich auch weiterhin verwenden werde. Als Handmixer ist der Philips HR1575 aber richtig toll, liegt super in der Hand und ist leicht zu reinigen. Der mitgelieferte Kunststoffbecher ist robust und praktisch, zumal er als Behälter für die Aufsätze dient. Die gute Verarbeitung und die generelle Qualität spricht zudem für den Philips HR1575, die angepriesene Flexi Mix-Funktion konnte mich dagegen nicht überzeugen. Auch der reguläre Preis ist kein echtes Schnäppchen. Insgesamt gesehen vergebe ich somit knapp noch vier Sterne und empfehle den Philips HR1575 an alle, die einen tollen Handmixer suchen und keinen separaten Stabmixer haben.


Bauknecht GSUP 81312 TR A++ IN Unterbaugeschirrspüler / A++ A / 13 Maßgedecke / 42 db / Edelstahl / PowerClean+ / ProSpace / 59.7 cm
Bauknecht GSUP 81312 TR A++ IN Unterbaugeschirrspüler / A++ A / 13 Maßgedecke / 42 db / Edelstahl / PowerClean+ / ProSpace / 59.7 cm

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unsere neue "Emma" kommt von Bauknecht!, 10. Dezember 2012
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| ° Wie kam ich an das Gerät?
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Zu Beginn möchte ich euch verraten, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, den Bauknecht GSUP 81312 TR A++ IN zu testen. Dabei handelt es sich um einen Geschirrspüler (wobei diese bei uns immer liebevoll "Emma" genannt werden) und das ist ja nun kein Gerät, was man mal eben so zwischen Tür und Angel testen kann. Eifrige Leser wissen ja vielleicht, dass ich bereits Geräte wie Monitore, Laptop, Kühlschrank, Waschmaschine sowie ein Smartphone getestet hatte. Vor wenigen Wochen erreichte mich nun die Anfrage, ob ich auch bereits wäre einen Geschirrspüler zu testen. Ich machte mich im Internet ein wenig schlau über das Gerät, beratschlagte mich noch kurz mit meiner besseren Hälfte und sagte dem Test schließlich zu. Bereits ein paar Tage später sollte das Gerät dann direkt von Bauknecht an uns geliefert werden. Allerdings stand zuerst unser bereits geplanter Urlaub an und wir hatten noch keinen genauen Liefertermin bekommen. Eines Abends nach unserem Urlaub klingelte es mit einem Mal gegen 20 Uhr an der Haustür und der Geschirrspüler wurde unangekündigt geliefert. Da das Gerät auch gleich aufgebaut und angeschlossen werden sollte, nach dem Abendessen aber unser altes Gerät gerade das Geschirr wusch, ließen wir den Geschirrspüler in den Keller bringen und dort lagern. Nachdem am nächsten Tag ein neuer Termin für den Aufbau vereinbart wurde, entschlossen wir uns letztlich aber der Einfachheit halber doch dazu, das Gerät selbst anzuschließen. Das war eine relativ einfache Geschichte, die nur knapp fünf Minuten in Anspruch genommen hatte. Danach konnte es auch schon mit dem Test des Geräts losgehen.

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| ° Bauknecht
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Zuerst möchte ich euch noch kurz etwas über Bauknecht selbst verraten. Die Bauknecht Hausgeräte GmbH ist einer der führenden deutschen Hersteller von Hausgeräten. Der ehemalige Stammsitz des Unternehmens war in Schorndorf in Baden-Württemberg, seit 2006 ist er in Stuttgart. Die Firma wurde 1919 von Gottlob Bauknecht in Neckartenzlingen als elektrotechnische Werkstatt gegründet. Erste Bekanntheit erreichte er durch den von ihm entwickelten Einheits-Elektromotor „Landfreund“.

Den Schritt in die Produktion von elektrotechnischen Küchengeräten machte das Unternehmen erst im Nachkriegsdeutschland, angefangen 1948 mit der elektrischen Rührhilfe „Allfix“. 1951 wurde der erste Bauknecht-Kühlschrank produziert, 1958 die erste Waschmaschine, 1964 die erste Geschirrspülmaschine. Am 9. September 1976 verstarb der Firmengründer im Alter von 84 Jahren und hinterließ seinen Söhnen die Geschäftsführung. Aufgrund von verlustträchtigen Auslandsinvestitionen und des Rückzugs der Banken von weiteren Finanzierungszusagen wurde am 13. Mai 1982 Vergleich beantragt. Am 29. Oktober 1982 eröffnete das Amtsgericht Stuttgart den Anschlusskonkurs über das Vermögen von Bauknecht. Am 2. November 1982 unterzeichnete der Konkursverwalter Volker Grub mit der Allgemeinen Deutsche Philips Industrie AG einen Übernahmevertrag.

Seit 1989 gehört die Bauknecht Hausgeräte GmbH zum US-amerikanischen Konzern Whirlpool. Das Werk in Neunkirchen im Saarland entwickelt und produziert seit 1971 Geschirrspüler. Seit 1996 ist auch das europäische Technologiezentrum für Geschirrspüler in Neunkirchen angesiedelt. In Schorndorf befindet sich das globale Entwicklungszentrum für Waschautomaten und Trockner, in dem die großvolumigen Waschmaschinen für den US-Markt produziert werden.

Der in Deutschland wohlbekannte Werbeslogan „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen“ gehört zu den bekanntesten Werbesprüchen im Deutschland der 1950er und 1960er Jahre. Obwohl der Inhalt bereits im Laufe der Frauenemanzipations-Bewegung der 1970er Jahre als Bevormundung empfunden wurde, wurde er erst nach über fünf Jahrzehnten im Jahr 2004 fallengelassen, als er für die Marktforscher messbar unpopuläre Züge annahm. Ersetzt wurde der Slogan durch „Heute leben“.
[Quelle: Wikipedia]

Kontakt zum Hersteller sowie weitere Infos findet man hier:

Bauknecht Hausgeräte GmbH
Industriestrasse 48
D-70565 Stuttgart

Telefon: 01803 / 25 23 25

Internet: [...]

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| ° GSUP 81312 TR A++ IN
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Zum Gerät selbst ist zu sagen, dass er uns von den reinen Daten her relativ schnell überzeugt hat. In erster Linie waren für mich der recht geringe Stromverbrauch sowie der geringe Wasserverbrauch wichtig. Auch die Edelstahloptik hat uns von Anfang an gefallen. Wir waren zwar nicht wirklich auf der Suche nach einem neuen Geschirrspüler, da unser altes Gerät immer noch zuverlässig seinen Dienst verrichtete, als ich das Angebot zum Produktest erhielt. Auf der anderen Seite war unser jetziger Geschirrspüler aber ehrlich gesagt auch nicht mehr wirklich neu. Natürlich haben wir dabei auch den Preis recherchiert, der im Internet je nach Anbieter etwas schwanken kann. Die Angebote reichen dabei von ca. 639 € bis hin zu ca. 719 €. Beim Shop meines Vertrauens, Amazon, ist das Gerät für durchschnittliche 669 € zu bekommen. Natürlich ist das auf den ersten Blick nicht unbedingt ein Schnäppchen. Man muss allerdings bedenken, dass Bauknecht eben auch für Qualität steht. Und gerade bei Haushaltsgeräten scheint es doch sinnvoll, lieber etwas mehr zu investieren und dafür entsprechende Qualität zu bekommen, an der man sich mehrere Jahren lang erfreuen kann. Zudem sollten sich alleine schon der niedrigere Strom- und Wasserverbrauch bemerkbar machen, so dass man mit dem Bauknecht GSUP 81312 TR A++ IN jährlich an den Strom- sowie an den Wasserkosten entsprechend sparen kann.

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| ° Technische Details
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Bevor ich mich den praktischen Erfahrungen mit dem Gerät widme, möchte ich euch zuerst einmal die technischen Details verraten, die auch seitens des Herstellers angegeben werden. Somit kann man sich bereits einen ersten Eindruck vom Geschirrspüler machen.

Hersteller - Bauknecht
Modellkennzeichen - GSUP 81312 TR A++ IN
Nennkapazität - 13 Maßgedecke
Energieeffizienzklasse - A++
Jährlicher Energieverbrauch - 262 Kilowattstunden pro Jahr
Jährlicher Wasserverbrauch - 1960 Liter pro Jahr
Trocknungseffizienzklasse - A
Luftschallemission - 42 dB
Installationstyp - Unterbau
Farbe - Edelstahl

Abmessung:
Länge - 56.5 cm
Breite - 59.7 cm
Höhe - 82 cm

Bedienblende und Tür speziell gegen Fingerabdrücke und leichtes Anschmutzen behandelt
Green Intelligence-Technologie - sparsam dank Beladungserkennung
Hygiene+ Aktiv-Filter
Elektrische Klarspülernachfüllanzeige
Elektrische Salznachfüllanzeige
Türbalance-Automatik
Vollwasserschutz

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| ° Im Praxistest
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Widmen wir uns nun aber den praktischen Erfahrungen, die wir bisher mit dem GSUP 81312 TR A++ IN sammeln konnten. Der Aufbau des Geräts war wie anfangs bereits erwähnt recht einfach. Der Geschirrspüler wurde an die dafür vorgesehene Stelle unter der Arbeitsplatte in unserer Küche geschoben, nachdem wir den alten Geschirrspüler entfernt hatten. Strom und Wasser waren schnell angeschlossen und schon konnten wir das Gerät noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Rein optisch überzeugte uns dabei von Beginn an die klare und edle Edelstahloptik an der Front. Diese sah nicht nur robust aus, sondern war es auch. Sie ist schlicht, aber macht dennoch optisch einiges her. An der Klappe gibt es im oberen Bereich das Display mit den verschiedenen Knöpfen zur Auswahl der einzelnen Programme und die entsprechenden Displays dazu. Alles wirkt hier bereits sehr aufgeräumt und durchdacht. Die Menütasten erklären sich dank kleiner Symbole eigentlich von selbst. Allerdings gibt es auch noch eine Kurzanleitung sowie eine ausführlichere Anleitung, in der man sich noch genauer über die einzelnen Funktionen des Geschirrspülers informieren kann.

Ist der Geschirrspüler geöffnet, darf man sich über das Innenleben des Geräts freuen. Natürlich is auf den ersten Blick hier keine Überraschung zu erkennen, denn wir haben es mit einem unteren und einem oberen Korb für das Geschirr zu tun. Unten befindet sich ein separat entnehmbarer kleiner Korb für das Besteck, der optional im unteren Korb platziert werden kann. Dieser bietet allerdings nicht übermäßig viel Platz für das Besteck, aber dazu gleich noch mehr. Sehr praktisch ist, dass sich im unteren Korb insgesamt 6 umklappbare Elemente befinden, in die man die Teller stellen kann. Wer nicht so viele Teller hat, kann die Elemente nach unten klappen und hat so mehr Platz für Töpfe, Schüsseln, Pfannen und anderes großes Geschirr. Der dabei verfügbare Platz ist echt sehr ordentlich und kann absolut überzeugen. Der obere Korb bietet seitlich klappbare Elemente, so dass man sich hier entscheiden kann, ob man an die Seite Gläser packt oder anderes Geschirr in den Korb packt.

Doch halt, gibt es da nicht noch mehr? Richtig! Ganz obe befindet sich eine graue Besteckschublade, die einfach herausgezogen wird und dann reichlich Platz für das Besteck bietet. Das graue Plastik ist recht stabil, so dass hier ohne Bedenken viel Besteck aufgeladen werden kann. In der Mitte der Besteckschublade sind dabei zwei Reihen an Stiften vorhanden, zwischen die man die einzelnen Messer, Gabeln, Löffeln, etc. legt und sie somit sehr übersichtlich in der Schublade liegen hat. Seitlich davon gibt es genug Platz, um noch andere Küchenutensilien wie Kochlöffel, etc. dort ablegen zu können. Rein von der Ablagefläche her braucht man sich also keine Gedanken machen, dass der kleine Besteckbehälter für den unteren Korb zu klein sein sollte.

Die GSUP 81312 TR A++ IN kommt mit insgesamt acht Spülprogrammen daher, mit denen man den Geschirrspüler auf die einzelnen Gegebenheiten und den Verschmutzungsgrad des Geschirrs anpassen kann. Eines davon ist ein spezielles Sensorprogramm, welches sich dem Verschmutzungsgrad des Geschirrs anpassen soll. Hinzu kommen fünf verschiedene Reinigungstemperaturen, die ebenfalls an den Verschmutzungsgrad des Geschirrs angepasst werden können. zudem lässt sich wählen, ob durch die Option Vorspülen das Geschirr noch einmal gesondert vorgespült werden soll, sofern es besonders verschmutzt ist. Das Eco-Programm läuft mit 50° C und ist als Energiesparprogramm gedacht. Es ist dafür geeignet, um leichte bis normale Verschmutzungen vom Geschirr zu entfernen. Es ist von der Lauflänge her in Ordnung und eignet sich recht gut als Standardprogramm, wenn man zudem darauf achten will, dass nicht zu viel Energie verbraucht wird.

Das Express-Programm geht gerade einmal 30 Minuten und läuft bei 45° C. Es ist für sehr leicht verschmutzes Geschirr geeignet. Man denke beispielsweise auch an gelagertes Sommergeschirr für den Garten, welches vor der ersten Benutzung einfach mal wieder gewaschen werden möchte. Es ist nicht wirklich schlimm verschmutzt, hat aber vielleicht etwas Staub angesetzt. Dafür eignet sich das Express-Programm recht gut. Stärkere Verschmutzungen kann man damit allerdings nicht wirklich entfernen. Ein spezielles Gläser-Programm ist ebenfalls enthalten, wobei hier mit 40° C gewaschen wird. Das Programm funktioniert ebenfalls sehr gut und eignet sich wie es der Name schon sagt, für das Waschen von Gläsern. Praktisch dabei ist auch, dass man beim GSUP 81312 TR A++ IN generell entscheiden kann, ob man beide Geschirrkörbe oder nur einen der beiden Körbe spülen möchte. Das eignet sich für ein derartiges Programm natürlich optimal.

Das nächste Programm nennt sich Normal-Express und kann ebenfalls als normales Standardprogramm benutzt werden. Es läuft mit 60° C und eigenet sich für normal verschmutztes Geschirr. Das Nachtspülprogramm eignet sich vor allem dann, wenn man den Geschirrspüler abends noch laufen lassen möchte, damit man am Morgen frisches und sauberes Geschirr hat. Es läuft mit 50° C und einer Lautstärke von 39 dB. Der Spüler ist an sich schon recht leise. Im Nachtprogramm ist er aber noch einmal eine Ecke leiser und außerhalb unserer Küche quasi gar nicht mehr zu hören. Besonders interessant ist diese Option denke ich für Familien in einem Mehrfamilienwohnhaus, wo man auf die Nachbarn acht geben muss. Wer zudem bei seinem Stromanbieter die Option hat, dass die einzelne kWh in den Abendstunden günstiger ist, kann hier ebenfalls profitieren, wenn er den GSUP 81312 TR A++ IN einfach im Nachtprogramm zu später Stunden laufen lässt. Das Sensor-Programm aktiviert den unten im Geschirrspüler angebrachten Sensor, so dass sich dieser auf den Verschmutzungsgrad des Geschirrs einstellt. Das ist eine sehr innovative Funktion, bei denen der Bauknecht-Geschirrspüler ein echtes Novum bietet. Wer sich nicht die Mühe machen möchte ein Programm zu wählen, sondern sein Geschirr einfach planlos in den Geschirrspüler gibt, kann sich ganz einfach für das Programm All-in-1 entscheiden. Hier reinigt das Gerät einfach optimal alles an Geschirr, egal welchen Verschmutzungsgrad es gerade hat.

Welche Erfahrungen haben wir nun mit dem Gerät bisher machen können? Hier hat sich gezeigt, dass man natürlich erst einmal ein wenig mit dem Gerät selbst arbeiten muss, bis man optimal damit zurecht kommt. So haben wir am Anfang die Besteckschublade recht voll gepackt und mit den einzelnen Programmen experimentiert. Die Folge war, dass gerade bei den ersten Durchgängen immer mal wieder noch das eine oder andere Besteckteil verschmutzt war und Essensreste aufwies. Auch bei den Tellern oder Töpfen kam es vor, dass diese nicht hundertprozentig sauber waren. Gut am GSUP 81312 TR A++ IN ist, dass man separat auch die Powerdüse im Boden aktivieren kann. Wer also weiß, dass er stark verschmutztes Geschirr im Gerät hat, kann diese aktivieren und somit sicher stellen, dass das Geschirr auch wirklich alles sauber wird. Mittlerweile machen wir es so, dass wir einen Teil des Bestecks wieder wie in unserem alten Geschirrspüler in den Besteckkorb geben. In die obere Besteckschublade kommen meist größere Besteckteile und wir achten darauf, dass der obere Korb nicht gerade mit großen SChüsseln, etc. befüllt ist. Diese verhindern nämlich offenbar, dass genug Wasser an den Besteckschub kommt und sorgen so dafür, dass das Besteck in der Besteckschublade nicht perfekt sauber wird. Im unteren Korb brauchen wir meist nur eine Hälfte der ausgeklappten Elemente für die Teller, so dass die andere Hälfte des Korbs komplett für Töpfe und Pfannen zur Verfügung steht.

Im normalen Programm wird das Geschirr dabei sehr schön sauber. Nachdem wir uns so mit dem Gerät vertraut gemacht hatten, haben wir eigentlich kaum noch Essensreste am Geschirr zu bemängeln und alles wird wunderbar sauber. Zur Trocknung des Geräts ist zu sagen, dass hier keine Wunder bewirkt werden. Ich habe allerdings auch noch keinen Geschirrspüler gesehen, bei dem das Geschirr immer komplett trocken wird. Gerade Plastikschüsseln weisen immer noch Wassertropfen auf. Dies hat sich auch mit den extra teuren Geschirrtabs nicht gebessert, die laut Werbung ja angeblich alles trocken bekommen sollen. Pustekuchen. Lediglich unser Geldbeutel wurde hier trocken gelegt. Aber egal, ob wir günstige oder teure Tabs verwendet haben, bei einigen Dingen mussten wir immer noch per Hand mit einem Geschirrtuch trocknen. Da wir aber bereits von unserem alten Geschirrspüler daran gewöhnt waren, ist das kein Weltuntergang. Hier hätte wir uns aber vom GSUP 81312 TR A++ IN auf Grund seiner modernen Technik doch etwas mehr erwartet.

Anzumerken ist noch, dass sich der Geschirrspüler wirklich gut reinigen lässt. Die Tür verschmutzt wirklich kaum und wenn, kann sie einfach abgewischt werden. Das Sieb im unteren Bereich ist ebenfalls leicht zu entfernen und zu reinigen. Ab und an lassen wir den Geschirrspüler mit einem speziellen Reiniger einmal durchlaufen, damit abgelagerte Fette, etc. verschwinden. Eine kurze Erwähnung hat auch die Funktion Green Intelligence von Bauknecht verdient, die in mehrere Geräten des Herstellers zum Einsatz kommt. In unserer Waschmaschine sorgt sie beispielsweise bereits dafür, dass nur die benötigte Menge an Wasser zum Einsatz kommt und man somit nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel spart. Beim GSUP 81312 TR A++ IN kommt diese Technik auch zum Einsatz, so dass gerade im Eco-Programm entsprechend Energie und Wasser gespart werden kann. Das ist eine echt tolle Sache. Der Geschirrspüler verrichtet seit seinem Einbau zuverlässig seine Dienste und bis auf die kleinen bereits erwähnten Mängel sind wir überaus zufrieden mit dem Gerät.

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| ° Fazit
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Der GSUP 81312 TR A++ IN von Bauknecht ist ein toller Geschirrspüler mit einem schlichten, aber edlen Design, der in vielen Punkten überzeugt. Neben der einfachen Bedienung punktet er mit seiner geringen Lautstärke, den effizienten Programmen und dem sehr großzügigen Innenraum, welches genug Platz für das Geschirr bietet. Schade ist, dass nicht in jedem Programm alles restlos sauber wird und Dinge wie Plastikschüsseln meist noch von Hand nachgetrocknet werden müssen. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät und vergebe neben einer Empfehlung gerne satte vier Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2013 10:27 PM CET


Hollywood Studios Party
Hollywood Studios Party
Preis: EUR 20,24

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Partyspiele ohne Spielspaß, 16. Januar 2009
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Studios Party (Videospiel)
Wer ein gutes Partyspiel für die Wii sucht, sollte hiervon die Finger lassen! Nach nicht einmal eineinhalb Stunden hatte ich alle Minispiele freigespielt und alles gesehen, was es in dem Spiel zu sehen gibt. Spielspaß kam währenddessen allerdings niemals auf. Man kennt alle Minispiele bereits in besserer Form aus anderen Titeln. Schnell die Wiimote schütteln, 3er Reihen puzzlen, im Takt die Wiimote, etc. - nichts Neues.
Das Spiel ist zwar grafisch einigermaßen akzeptabel, aber rein vom Umfang her einfach unterstes Niveau. Wer es unbedingt spielen will, soll es sich aus der Videothek ausleihen und selbst feststellen, wie enttäuschend es ist. Einen Kauf rechtfertigt es aber unter keinen Umständen!!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 2, 2010 1:02 PM CET


Fire Emblem - Radiant Dawn
Fire Emblem - Radiant Dawn
Wird angeboten von dvdseller24
Preis: EUR 109,97

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strategie in Bestform!, 15. März 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fire Emblem - Radiant Dawn (Videospiel)
Fire Emblem : Radiant Dawn - nachdem es bereits seit über einem Jahr in Japan erhältlich ist, kommen nun auch die Europäer in den Genuss dieses Ausnahme-Strategiespiels. Die "Fire Emblem"-Reihe kam erst spät aus Japan heraus, fand aber durch die beiden GBA- sowie den Gamecube-Teile schnell ihre Fangemeinde.

"Radiant Dawn" baut nun mit der Geschichte auf dem Cube-Teil auf, macht dabei aber alles besser. Technisch wurden die Animationen verfeinert, einige wenige, dafür aber in der Tat beeindruckende Videos eingebaut und das Design leicht aufgefrischt. Man reizt die Wii zwar nicht aus, präsentiert aber alles sehr stimmungsvoll. Noch immer laufen die Kämpfe rundenbasierend wie auf einem Schachbrett ab, erstmals spielt aber das Gelände eine noch größere Rolle als zuvor, da auch Höhenunterschiede überwunden werden müssen. Die liebevoll umgesetzte Story mit ihren sympathischen Charakteren zieht den Spieler schnell in ihren Bann. Kenner des Vorgängers freuen sich dabei auf ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren die Ike, Jill, Aimee, Zihark und vielen weiteren.

Das Game ist trotz "Quick Save"-Funktion anspruchsvoller und Profis müssen die Speichermöglichkeit nach jedem Zug ja nicht nutzen. Das Leveln der Charaktere, die Unterstützungsgespräche, die vielfältigen Waffen, Schmiede, Item-Shops, Bonus-Exp - "Radiant Dawn" bietet schier unendlich Konfigurationsmöglichkeiten und fesselt den Einzelspieler Wochen, ja sogar Monate vor die Konsole, da bei mehrmaligem Durchspielen nicht nur ein neuer Schwieriegkeitsgrad, sondern auch andere Extras enthüllt werden.

Dass man dabei die Wii-Steuerung vernachlässigt und mit quer gehaltener Wiimote, GC- oder Classic Controller zu Werke geht ist egal. Das Gameplay selbst zählt und auch wenn "Fire Emblem: Radiant Dawn" technisch so auch auf dem Gamecube machbar gewesen wäre, so erhalten dennoch Wii-Besitzer hiermit eine grandiose Strategie-Perle, die ihresgleichen sucht!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2008 12:37 PM CET


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