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Rezensionen verfasst von
Arno Gündisch "arnoguendisch"
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La Peira Negra
La Peira Negra
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Hexen-Folk der Pyrenäen, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: La Peira Negra (Audio CD)
"La Peira Negra" greift in seiner Urtümlichkeit zurück auf den bis dato unerreichten Erstling "Hantaoma", und erinnert gleichzeitig an "Maudat", dem vierten Album der pyrenäischen Schamanen. Das erste Mal seit "Hantaoma" werden Perkussionselemente im rituellen Sinn verwendet, während der Einsatz von Trompeten dem Ganzen noch eine geheimnisvollere Note gibt. Manche Tracks, wie z.B. "Heaume de Lichen" erinnern an Hedningarna zu "Hippjokk"-Zeiten, und der Hidden Track entpuppt sich als gelungene Coverversion von Mercyful Fates "Come to the Sabbath", die den Song in Metal/Ambient Folk- Dimensionen transportiert.
Empfehlungen betreffend einzelner Songs sind hier relativ. Ich versuche es trotzdem, mit "Sous L'Oeil de la Lune" (der Sabbath-Tanz schlechthin), "La Litanie du Pertrifie" und "La Foret Gorgone".
Am besten hört man sich das Album bei einem Glas Absinth in einem Stück über Kopfhörer an, mit dem Mondlicht als einzige Beleuchtung. Jedoch Achtung: erhöhte Suchtgefahr!


Esoptron (Re-Release Digipack)
Esoptron (Re-Release Digipack)
Preis: EUR 21,54

4.0 von 5 Sternen Romantischer Gothic-Death, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Esoptron (Re-Release Digipack) (Audio CD)
Mit ihrem zweiten Album schaffen Septic Flesh ihre eigene Welt im hart umkämpften Grenzgebiet zwischen Death Metal und Gothic. Gelegentlich deutet der Sound auf Kommendes hin (die orientalischen Einsprengsel in "The Eyes of Set", der leicht progressive Aufbau von "Ice Castle" und "Succubus Priestess"), doch besetzt das Album im Ganzen eine Nische für sich.
Eine Sonderstellung nimmt der Schlußtrack "Narcissism" ein, hier wird mit Avantgarde-Orchestration gespielt, die auf spätere Großtaten von Sotiris & Co. hindeutet. Der einzige Kritikpunkt ist der stellenweise recht dünne Sound des Albums und das Fehlen eines "echten" Drummers-zieht man allerdings die recht widrigen Hintergründe in der Entstehung dieses Albums in Betracht (im Booklet wird darauf hingewiesen), dann ist das Resultat mehr als nur beachtlich.
Kommen wir zu den Bonustracks: "Woman of the Rings" ist der Sound mit dem höchsten Gothic-Faktor des gesamten Albums, während die Live-Versionen von "Crescent Moon" und "Brotherhood of the Fallen Knights" zwar nice to have sind, aber nicht mehr. Trotz allem: Gut , daß es dieses Re-Release gibt-das Original von Holy Records ist fast unbezahlbar und sehr selten.


Communion
Communion
Preis: EUR 21,70

5.0 von 5 Sternen Okkulter Death Metal..und mehr, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Communion (Audio CD)
MIt "Communion" beschreiten Septic Flesh einen Weg, der sich bereits auf dem Vorgängeralbum "Sumerian Daemons" abzeichnete (teilweise auch schon vorher) und der mit ihrem aktuellen Album "The Great Mass" seine vorläufige Vollendung erfuhr.
Was nicht bedeuten soll, daß "Communion" mittelmäßig ausgefallen ist. Ganz im Gegenteil: auch wenn die symphonischen Tracks (gespielt vom Prager Symphonieorchester) noch nicht so eng verzahnt sind wie auf späteren Kompositionen, so bilden sie doch interessante Ergänzungen zu den einzelnen Songs, ich denke hier an "Communion",oder "Babels Gate" (beginnt als rasanter Death Metal, wandelt sich dann später in einen Breitwand-Soundtrack um, in dem das Orchester den treibenden Part übernimmt). "We, the Gods" dringt in Black Metal-Gefilde vor, der düstere Orchester-Part setzt gegen Mitte des Songs ein. "Anubis" und "Persepolis" leben von orientalischen Medlodien, über die sich ein Death Metal-Teppich breitet (wobei "Persepolis" schon wieder an den und jenen Fantasy-Soundtrack erinnert), bei "Sunlight/Moonlight" (der ätherischste Song des Albums) und "Narcissus" wird Atmosphäre groß geschrieben.
Die einzelnen Kompositionen sind auffallend dicht gestaltet, daher ist genaues Hinhören gefragt. Bei einer Spielzeit von ca. 38 Minuten wird somit erstaunliche Vielfalt geboten, Durchhänger sucht man hier vergebens.
Wer also auf symphonische Metal-Experimente steht und/oder für frühe Moonspell oder Therion (zu "Symphony Masses"-, bzw. "Lepaca Kliffoth"-Zeiten) etwas übrig hat, kann hier getrost zugreifen, Freunde des atmsophärischen Death Metal machen hier ebenfalls nichts verkehrt. Fünf Punkte dafür-enjoy the Communion!


Black Metal: Evolution of the Cult
Black Metal: Evolution of the Cult
von Dayal Patterson
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Längst fällige Übersicht, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Unterschied von "Lords of Chaos", das im selben Verlag erschien und sich hauptsächlich auf den Konflikt zwischen Euronymous und Count Grisnackh konzentrierte (mit etwas zuviel Gewicht auf letzteren) , liefert Dayal Patterson einen historischen und inhaltlichen Überblick über die bis dato extremste Form des Heavy Metal. Jenseits aller Effekthascherei werden vor allem die frühen 90er Jahre des "Inner Circle" in Norwegen behandelt (Lords of Chaos geht da reißerischer vor) , bzw. dessen Einfluß auf die internationale Black Metal-Szene durch das intensive Tape-Trading von Euronymous. Ja, so war es in den Anfangszeiten ohne Internet und Youtube...Würde Euronymous heute noch leben,wäre er mit Sicherheit ein sehr einflußreicher Manager in der Szene geworden.
Man muß die Weltanschauung dieser Protagonisten nicht teilen und soll ihre Musik durchaus kritisch bewerten, eines aber verdient uneingeschränkte Bewunderung: die Kompromisslosigkeit, mit der sie ihre Vison einer radikal-eigenständigen Musik durchzogen, trotz aller äußeren Schwierigkeiten. Kein Wunder, daß einige der radikalsten Vertreter des Genres aus Osteuropa stammen-nach Jahrzenten politischer Repression hinter dem "Eisernen Vorhang" haben es Metaller egal welcher Couleur auch heute in diesen Ländern nicht leicht, wobei der Hauptgegner weniger der Staat, sondern die katholische, bzw.orthodoxe Kirche ist, bzw. die eingebauten Barrieren in den Köpfen der Mitbürger. Nergal von Behemoth kann ein Lied davon singen..
Die Stärke des Autors besteht darin, keinem Vorurteil der Szene zu folgen, sondern die Evolution der einzelnen Bands objektiv zu analysieren, wobei er auch klare Worte nicht scheut, wenn er z.B. Acts wie Dimmu Borgir oder Cradle of Filth attestiert, sich inzwischen vom Black Metal wegbewegt zu haben (und Satyr Wongravens peinliche Ausflüge in die Welt der Mainstream-Medien waren mir auch unbekannt-pfui Deibel!).
Die wichtigste Botschaft des Buches ist aber folgende: Black Metal ist keineswegs starr und dogmatisch, sondern erstaunlich wandelbar, dabei jedoch stets extrem. Das verbindet z.B. Mayhem mit Aborym, Negura Bunget und Lifelover. Also: Kaufen und lesen!


Arntor
Arntor
Preis: EUR 16,52

5.0 von 5 Sternen Des Windirs hohe Kunst, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arntor (Audio CD)
"Arntor" ist die bis dato perfekteste Mischung aus Black Metal und Pagan Metal, die mir je in den CD-Player kam. Nach einem Folklore-Intro geht es los mit dem Titelsong, der neben räudigem Black Metal auch jede Menge Melodie enthält, die bezeichenderweise von der Leadgitarre getragen wird. Der martialische Drumsound tut sein Übriges, und der Soundtrack für das Schlachtfeld ist perfekt. Der dritte Track "Kong Hydnes Haug" ist düsterkalter Black Metal, durchsetzt mit finsteren Keyboard-Einsprengseln. "Swartesmeden og Lundamyrstrollet" fällt in dieselbe Kategorie, nur ist hier der Pagan-Anteil etwas deutlicher vorhanden.
"Kampen" (Kampf) beginnt mit Clean Vocals und Midtempo-Gitarren-ich fühle mich an Storms "Nordavind" erinnert. Gegen Ende steigert sich der Song in Black Metal-Raserei, wobei die Melodie jedoch erhalten bleibt-genial! "Saknet" (Verlangen) transportiert trotz der vielen Keyboard-Melodien eine düster-depressive Atmosphäre, die geradezu hypnotisch wirkt.
Der Schluß-Track "Ending" ist gleichzeitg der verrückteste der ganzen Scheibe-Black Metal-und Pagan-Raserei in einem Guss, als ob Emperor und Storm ein Gemeinschaftsprojekt gestartet hätten.
Noch ein paar Worte zur Covergestaltung: wer den perversen Farbenmix (Augenkrebs pur) für die Lyrics im Booklet ausgesucht hat, gehört drei Tage nonstop mit Schlagerschnulzen beschallt! Trotzdem meine ich in der Grafik einen kleinen Insider-Witz zu erkennen: während auf der Frontseite eine verschneite Winterlandschaft erkennbar ist, von der Tür einer frühmittelalterlichen Behausung gesehen, öffnet sich auf der Rückseite des Booklets eine andere Tür in die Gegenwart, die Valfar in Pagan-Tracht vor einem Traktor zeigt. Reichlich ernüchternd bei soviel heroischer Atmosphäre...
Oder ist die "Tür" in Wirklichkeit Valfars Kunst, die Vergangenes mit heutiger Technologie wieder lebendig macht?
Wie auch immer. fünf Punkte und ein Prost nach Walhalla!


A Fallen Temple (Re-Release Digipack Incl.4 Bonus
A Fallen Temple (Re-Release Digipack Incl.4 Bonus
Preis: EUR 17,93

5.0 von 5 Sternen Geniales Allerhand, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines vorab:dieses Album ist nichts für Puristen. Wer es wirklich genießen will.sollte etwas Geduld und viel Toleranz mitbringen. Death Metal tifft hier auf Gothic, komplexe Gitarren-Breaks und opernhaft gesungene Passagen (der "Underworld"-Zyklus ). Zwar sind Septic Flesh noch immer dort am stärksten, wo es richtig kracht: "Temple of the Lost Race"-eigentlich ein Re-Recording des ersten Demos der Band, ferner "The Crypt" und "Erebus". Aber auch ein Song wie "The Eldest Cosmonaut" (gemeint ist wohl Luzifer?) entfaltet eine atmosphärische Magie, der man sich nur schwer entzieht-der Titel bleibt bis heute der am meisten verlangte bei Live-Auftritten der Band. Ähnliche Songs sind "Marble Smiling Face" und "Setting of the Two Suns".
Was die Bonus-Tracks angeht, so sind sie wie immer eine zweischneidige Sache. Die Coverversion des Paradise Lost-Tracks "The Last Time" ist recht gelungen, mit "Underworld Act 3" setzt jedoch ein gewöhnungsbedürftiges 10 Minuten-Singspiel ein (erschien ursprünglich auf der Single-Auskopplung von "The Eldest Cosmonaut"), das die Geduld des Hörers arg auf die Probe stellt, nachdem er schon zwei ähnliche Titel verdauen durfte...Das Instrumental "Finale" setzt diesen Track eigentlich orchestral fort-danach kommt die dritte (Single-) Version von "The Eldest Cosmonaut" wie eine frische Brise daher, obwohl es den Song bereits zweimal auf der Scheibe gab.
Nun darf man aber nicht vergessen, dass es sich hier um ein Re-Release eines Albums handelt, das ursprünglich 1998 erschienen war, und das neue Label eine komplette Übersicht der Kompositionen aus dieser Zeit liefern wollte.
Alles in allem eine runde Sache, ein gehöriges Maß an Toleranz ist hier aber gefragt...


Thorns
Thorns
Wird angeboten von Lowe Records
Preis: EUR 18,23

5.0 von 5 Sternen Kalter Soundtrack der Zerstörung, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thorns (Audio CD)
Bisher hatte ich ein solches Album nicht für möglich gehalten. Kalt, zerstörerisch, elitär..und dabei von einer Genialität, wie man sie äußerst selten findet. Das Album ist eine Sternstunde des Black Metal und transzendiert ihn gleichzeitig. Rasende Passagen treffen auf maschinelle Industrial-Sequenzen und martialische Synths ("World Playground Deceit"), die rauhen Vocals tun ihr Übriges. Selbst bei gedrosseltem Tempo sind Thorns nicht massenkompatibler ("Shifting Channels", "Vortex").
Die Frage, ob Keyboards und Synth-Effekte hier am Platz sind, ist müßig. Damit waren Thorns ihrer Zeit weit voraus-und es wird wohl lange dauern, bis etwas Gleichwertiges geschaffen wird.
Das Album sollte in einem Stück gehört werden-am besten mit Kopfhörern, dann entfaltet es seine ganze Pracht.
Neben "In Abhorrence Dementia" von Limbonic Art ist "Thorns" mein absoluter Favorit in Sachen experimenteller Black Metal.
Genug gesagt-überzeugt Euch selber!


1184
1184
Preis: EUR 17,48

4.0 von 5 Sternen Pagan Cyber Metal?, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1184 (Audio CD)
Nach dem ersten Hören bleibe ich etwas unschlüssig zurück: Ist das nun Black Metal, Pagan Metal oder keines der beiden? Für Black Metal klingt manches ungewohnt (Akkordeon, Keyvoard-Spielerein) für Pagan Metal jedoch dominiert der Black Metal doch zu sehr in den keifenden Vocals und den wuchtigen Gitarren-die Texte sind außerdem Black Metal pur.
Da "1184" jedoch zuallererst der Ausdruck eines starken Willens ist (der von Bandleader Valfar, R.I.P.) greift jedes Schubladendenken zu kurz. Die Songs sprechen jedoch für sich-kalte Synths treffen auf nordische Raserei und heldenhafte Tenöre. Der Opener "Todeswalzer" (mit einer Clean Vocals-Passage in Deutsch) macht es vor, weitere Highlights sind "The Spiritlord", "Heidra", der Titelsong "1184" und "Black New Age". Der letzte Song der Scheibe "Journey to the End" fängt zwar ganz passabel im Midtempo-Bereich an, verliert sich aber dann in überlangen Synth-Spielerein, die den Gesamteindruck des Albums etwas trüben, zumal sie nicht so rauh gehalten sind wie ähnliche Passagen aus "Heidra" und "Black New Age".. Weniger wäre da mehr gewesen...
Doch sitzt jetzt Valfar wahrscheinlich in Valhalla und lacht sich über die genervten Fans kaputt...


Tourniquets,Hacksaws and Graves (Limited)
Tourniquets,Hacksaws and Graves (Limited)
Preis: EUR 20,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombie-Metal in Reinkultur, 11. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wo Autopsy draufsteht, ist auch Autopsy drin.
Zwar nicht mehr ganz so tonnenschwer wie auf "Mental Funeral" oder "The Headless Ritual", dafür aber mit jeder Menge Old School-Touch, auch wenn manche Gitarren-Riffs recht deutlich nach Crustcore klingen (Abscess lassen grüßen) und die ersten zwei Drittel von "Teeth of the Shadow Horde" an die Konkurrenten von Cannibal Corpse erinnnern-nachher wird es wunderbar chaotisch, wie so oft auf diesem Album. Den Vogel schießt hier "Deep Crimson Dreaming" ab-zuerst meint man, eine Melodic Death-Verirrung vor sich zu haben, bevor ein dissonanter Drum/Bass-Übergang das Ganze nochmal in schizophrene Ebenen fallen läßt-mit einem finalen Schrei als Krönung.
"Burial" könnte auch auf "Mental Funeral" seinen Platz gefunden haben-hört man genauer hin, weiß man, warum dieses nie der Fall sein kann-die sicken Gitarren-Riffs entstammen einer späteren Zeit. Der Schluss-Track spiegel den Band-Namen wieder-die letzte Textzeile beinhaltet den berühmten Wink mit dem Grabstein:
"The Headless Ritual emblazened in the crimson skies"
Fazit: bei den kalifornischen Sickos ist kein Stillstand angesagt, man darf gespannt sein, was kommt.
Viielleicht eine eigene Nische namens "Zombie Metal", ein Bastard aus Death Metal, Doom, Crust-und Noisecore, sowie progressiver Einsprengsel? Die Zeit wird es zeigen...


Inarborat Kosmos
Inarborat Kosmos

5.0 von 5 Sternen Kult-Hochzeit aus Black Metal und Ambient, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inarborat Kosmos (Audio CD)
Negura Bunget haben die rasende Wildheit der Anfangstage zugunsten subtilerer Arrangements eingetauscht, das Ganze bleibt aber im Tiefschwarzen verankert. Das vorliegende Output ist zwar nur etwas über 20 Minuten lang, beinhaltet aber eine gelungene Mischung aus Black Metal und finsteren Ambient-Passagen. Die Songs wirken anfangs etwas chaotisch, fräsen sich aber beim mehrmaligen Hören ganz hinterhältig ins Gedächtnis ein-man achte auf die Details. Man höre sich nur den Endtrack "Vaiet" an-dämonischer geht es kaum.
"Inarborat Kosmos" ist in seiner Eigenart ein Übergang vom rohen,aber anspruchsvollen "N Crugu Bradului" zum Kult-Album "Om" und somit für Kenner der Band ein Muß.
Fünf schwarze Punkte dafür-greift zu, solange das Album noch erhältlich ist!


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