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Arno Gündisch "arnoguendisch"
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Das misslungene Experiment und andere Purligarengeschichten
Das misslungene Experiment und andere Purligarengeschichten
von Eduard Stoof
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Siebenbürgen ganz von unten, 22. März 2014
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In dieser Manier wurde das Vorkriegs-Siebenbürgen bisher noch nicht beschrieben: aus der Sicht der "Purligare" , der untersten Gesellschaftsschicht im Hermannstadt der Zwischenkriegszeit. Aufgenommen wurden all jene, die von der damaligen bürgerlichen Gesellschaft ausgestoßen wurden, oder sonstwie in eine soziale Schieflage gerieten. Kriminlelle und Bettler wurden jedoch nicht aufgenommen-auch ein Purligar hatte seine Ehre.
Diese verschworene Bruderschaft von Arbeits-und Obdachlosen kannte keine nationalen Barrieren-Deutsche, Rumänen und Ungarn trafen sich am Rande der Gesellschaft wieder, mit einem eigenen Organisations-und Ehrenkodex, der kriminelle Handlungen von vornherein ausschloss, auch wenn sie sich manchmal notgedrungen zu halb-legalen Aktionen hinreißen ließen. Davon handeln die Erzählungen "Auf den Hund gekommen", "Die Glühbirnen des Omnia-Kinos" oder "Der grosse Fischzug".
Nach der Lektüre der flott geschriebenen Erzählungen kann man nicht umhin, diese zerlumpten Gestalten in ihrem täglich Kampf ums nackte Überleben sympathisch zu finden-auch wenn die Tragik ihrer Existenz überall durchschimmert. Dennoch sollte man sich hüten, Vegleiche zur heutigen Randgruppen-Thematik zu ziehen: Die Purligare waren eine spezifische Erscheinung einer besonderen historischen Periode, auf deren Thematik der Autor im Vorwort kurz eingeht, und deren Einzigartigkeit auch im Jargon der Purligare sichtbar wird, der siebenbürgische, deutsch-österreichische, ungarische und rumänische Elemente munter durcheinanderwirft. Ein Taschenmesser heißt dann eben "Knedelwirger" und der Schnaps wird "Braschkali" genannt-das alte Hermannstadt (rum. Sibiu) läßt grüßen.
Die Purligare waren also für das Stadtbild von Hermannstadt genauso symbolisch wie der Soldat Schwejk es für das Prag der K.u.K-Doppelmonarchie war. Die Erzählung "Auf den Hund gekommen" hätte somit auch von Jaroslav Hasek stammen können.
Der Erzählband erschien 1976 im Bukarster Kriterion-Verlag, damals der einzige Verlag Rumäniens, der Literatur in deutscher Sprache druckte. Rumänien befand sich 1976 noch hinter dem Eisernen Vorhang und bemühte sich, die "vielseitig entwickelte sozialistische Gesellschaft" aufzubauen. Eigentlich sollte das Elend der Purligare als Warnung vor NIchtstun und Arbeitsverweigerung erzieherisch wirken, wie der Autor auch im Vorwort erwähnt: "In die Tat umgesetztes sozialistisches Gedankengut kennt keine nutzlos lebenden Geschöpfe!"
Wenn uns aber die Purligare heute begegnen würden-wie würden wir zu ihnen stehen?


Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Imaginaerum (Ltd. Digipak mit Poster)
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grand Finale Anette Olzon, 21. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nachdem "Dark Passion Play" für mich selbst nach mehrmaligem Hören recht durchwachsen schien, hätte ich einen solchen Geniestreich nicht erwartet-und wahrscheinlich auch nie gekauft, wäre ich nicht durch die Live-DVD "Showtine, Storytime" auf manche Songs aufmerksam geworden-und dort auch nur durch die Interpretation der neuen Frontfrau Floor Jansen.
Kommen wir daher gleich zum Schwachpunkt des gesamten Albums: der Stimme von Anette Olzon, die auf "Imaginaerum" zwar ihr Bestes gab, was aber nicht ausreichte, um sie für anspruchsvollere Produktionen zu qualifizieren.
Konsequenterweise wären also nur vier Sterne für das Album drin, wären da nicht diese Wahsinnskompositionen. "I Want My Tears Back" (mit keltischem Touch-Mike Oldfield läßt grüßen), "Ghost River", "Scaretale", "Turn Loose the Mermaids" (erinnert an die besseren Songs von Blackmore's Night), "Last Ride of the Day" und last not least "Slow, Love Slow" , wo Anette mit echt verruchter Stimme in leichter Blues/Jazz-Manier brilliert.
Natürlich läßt sich darüber streiten, ob mit "The Crow, the Owl and the Dove" (von Marco Hietala geschrieben) unbedingt noch eine zweite Ballade mit auf die Scheibe mußte, oder ob die Spoken Words-Passage im Schluß-Opus "Song of Myself" nicht doch zu lang ausgefallen ist.
Noch weniger erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit der Instrumental-CD, da hier nicht wirklich etwas Neues geschaffen, sondern die Instrumental-Untermalung der Songs einfach mit Synth-Passagen statt der Vocals hineinkopiert wurde.
Sei's drum-wer beim Hören von "Imaginaerum" nur seinen Verstand bemüht, ist eh an der falschen Adresse. Also nicht lange überlegt und fünf Kirmes-Sterne vergeben.
Bye bye Anette, welcome Floor Jansen!


Oceanborn [+4 Bonus Tracks]
Oceanborn [+4 Bonus Tracks]
Preis: EUR 14,36

5.0 von 5 Sternen Enter Nightwish, 19. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Oceanborn [+4 Bonus Tracks] (Audio CD)
Ich kann mich noch ganz gut erinnern, wie mich "Stargazers" gefangennahm, beim ersten Hören des Albums 1998. Gefolgt von "Gethsemane", "Sacrament of Wilderness", "Swanheart" und nicht zuletzt das grandiose "Pharaoh Sails to Orion", einer der größten Songs der Band.
Mit diesem Album katapultierten sich Nightwish meilenweit vor ähnlich gelagerte Bands-und sie verteidigen ihre Pole Position bis heute. Die vorliegende "Special Edition" hat von der Magie der Ersterscheinung nichts verloren (bloß das Cover des Originals gefiel mir besser!) im Gegenteil: Als Goodies ist die schlichte, aber ergreifende Single-Auskopplung "Sleeping Sun" zu hören, und das gleich doppelt : Studio-und Live-Version. Die zweite Single-Auskopplung "Nightquest" ist auch nicht von schlechtesten Eltern, und die Live-Versionen von "Swanheart" und "Pharaoh Sails to Orion" sind ebenfalls willkommene Add-Ons.
Man möge über Tarja reden, was man will: wer aber dieses Album mit Herz und Seele gehört hat, kann nicht umhin, ihr eine Spitzenklasse für sich zu attestieren! Thank you Tarja, thank you, Tuomas-und fünf ozeanblaue Punkte!


Sign of the Hammer
Sign of the Hammer
Preis: EUR 5,99

4.0 von 5 Sternen Die Metal-Kings reiten weiter, 26. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Sign of the Hammer (Audio CD)
Was kann nach einem Über-Album wie "Hail to England" folgen? Manowar geben die Antwort mit "Sign of the Hammer". Ich muß gestehen: zum Unterschied von seinem Vorläufer kamen manche Songs erst beim zweiten Hören an, dafür umso nachhhaltiger.
Der Opener "All Men Play on 10" läßt jede Metal-Bude gehörig rocken, der Smasher "Animals" setzt die Atmosphäre fort und beweist einmal mehr, daß Manowar bei aller Epik noch genügend Rock'n Roll-Arsch in der Hose haben.
"Thor (of the Powerhead)" setzt da an, wo "Blood of My Enemies" aufhörte-mit einem beachtenswerten Shout am Ende, der wie Ian Gillan und Halford in ihren schrillsten Momenten klingt. "Mountains" ist ein episches Monument voller getragener Majestät-Blaupause für spätere Bathory/Pagan-Epen?
"Sign of The Hammer" vereint Conan-Epik mit Rock'n Roll, der bei "The Oath" wieder die Oberhand gewinnt-der Song wächst bei jedem Hören. "Thunderpick" sorgt erstmal für Staunen, klingen doch Latino-Gitarrenklänge durch die Boxen-doch gerade darum gefällt mir dieses Instrumental besser als alle Klassik-Verwurstungen von Joeys Gnaden.
"Guyana (Cult of the Damned) ist ein düsteres Epos mit Latino-Anklängen-Voodoo läßt grüßen. Der Song ist der absolute Exote im Schaffen von Manowar und trotzdem kultig.
Kein Album mit Kult-Faktor, aber mit soliden Songs und vestecktem Flair. Der Grund, weshalb ich ihm die Höchstnote versage, ist der miese Sound des Albums-der bis dato mieseste, den ich auf einer Manowar-Scheibe hörte. Schade!


Hail to England
Hail to England
Preis: EUR 13,98

5.0 von 5 Sternen Hail to Epic Metal, 25. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hail to England (Audio CD)
Neben "Battle Hymns" ist "Hail to England" das Album, in dem Manowar ihr Bestes geben. Ja noch ihr Besseres, da mit "Bridge of Death" ein Epic-Mesterwerk vorhanden ist, das "Battle Hymn" noch übertrifft-einen größeren Song werden Manowar nie mehr schreiben. Für viele ist dieser Song gar der Anfang vom Black Metal-aber das ist hoffnungslos übertrieben, da die Band im Nachhinein zugab, die satanischen Text-Elemente nur ihrem Coolness-Faktor zuliebe ausgewählt zu haben (wie ihre gesamte Macho-Pose überhaupt, später beging Joey leider den Fehler, sie ernst zu nehmen).
Aber auch sonst kann sich das Album sehen lassen: Mit dem Opener "Blood of My Enemies" schufen Manowar noch einen All Times-Klassiker, "Each Dawn I Die" mit seiner düsteren Atmosphäre gefällt mir noch einen Zinken besser, "Kill with Power" ist ein typischer Manowar-Kracher, "Hail to England" und "Army of the Immortals" gehören wegen ihrer Stadion-Tauglichkeit zusammen, nur das martialisch angesagte "Black Arrows" fällt etwas aus dem Rahmen, stört den Gesamteindruck aber nicht.
Kurz und knackig-dafür gibt es fünf Punkte, Manowar hätten zehn verdient!


Into Glory Ride
Into Glory Ride
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Finsterer Epic Metal, 24. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Into Glory Ride (Audio CD)
Zugegeben: gegenüber dem genialen Debüt "Battle Hymns" verliert Manowars Zweitling einiges, doch bleibt noch genug übrig, außerdem legten Joey & Co. mit ihrem Erstling die Meßlatte verdammt hoch. Doch nehmen wir die Songs der Reihe nach:
"Warlord" erinnert an "Death Tone" und entwickelt sich nach einem parodistischen Sex-Intro zur Harley Biker-Hymne. Dann jedoch wird es mit "Secrets of Steel" sehr episch und erhaben-einer der besten Songs von Manowar. "Gloves of Metal" singt das Hohelied der Metal-Community, leider stellt sich bei mir kein Mitgröl-Effekt ein, der Song ist einfach zu sperrig, um sich zum Live-Stampfer zu entwickeln.
"Gates of Valhalla" knüpft von der Atmosphäre her an "Secrets of Steel" an, hält jedoch nicht die Klasse des Vorgängers-besonders Erics Shouting-Orgien gegen Ende des Songs klingen etwas albern.
"Hatred" dagegen ist eine finstere Doomwalze, die man Manowar 1983 so nicht zugetraut hätte, der Song versprüht jede Menge negative Energie, ist schrill, manisch und dissonant-Respekt!
Kommen wir zum besten Song des Albums "Revelation (Death's Angel)" vereint Power und Erhabenheit; Leidenschaft und Melodie-eine Art Zusammenfassung des gesamten Albums.
Der Schluss-Stein "March for Revenge (By the Soldiers of Death)" beginnt etwas zäh, steigert sich aber dann nach einem balladesken Intermezzo zu einer beinahe wagnerianischen Wucht, die das Album würdig abschließt.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Manowar den mit "Battle Hymn" begonnenen Weg des epischen Metal fortsetzen, und dabei auch schon mal Extreme ausloten-für 1983 eher ungewohnt. Dafür erstmal vier verdiente Punkte (der reichlich "barbarische" Sound stört mich dabei nicht im Geringsten, weil er zur Atmosphäre der Songs paßt).


D:Rei
D:Rei
Preis: EUR 18,98

5.0 von 5 Sternen Stoniger SciFi vom Besten, 23. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: D:Rei (Audio CD)
Black Sabbath meets Killing Joke meets Stoner Rock-so in etwa könnte man den Stil der Black Space Riders umschreiben, und würde der Band doch nur bedingt gerecht. Über 78 Minuten dermaßen erdig zu bleiben und den Hörer dabei nicht zu langweilen-das kann nicht jeder. Highlights herauszupicken fällt echt schwer, versuchen wir es trotzdem: der Opener "Stare at the Water", "Rising from the Ashes of Our World", "Give Gravitation to the People", "I see" (mit hypnotisch-monotonen Drums), "Space Angel" und der Schluß-Track "The Everlasting Circle of Infinity", Was nicht bedeutet, daß der Rest nur Füllmaterial ist.
Ein dickes Lob auch für die hervorragende Produktion (auch wenn ich die Songtexte etwas vermisse), alles in allem eine runde Sache, die allerdings vom Hörer etwas Geduld abverlangt, schließlich wollen Feinheiten auch herausgefiltert werden. Am besten nachts mit Kopfhörer.


Westwinds [Vinyl LP]
Westwinds [Vinyl LP]
Preis: EUR 15,12

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Folk-Punk mit Durchhängern, 23. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Westwinds [Vinyl LP] (Vinyl)
Wo Real McKenzies drauf steht, ist auch Real McKenzies drin, so auch auf dem vorliegenden Album. Der ganz große Wurf vom Range eines "Clash of the Tartans" oder "10.000 Shots" ist es aber nicht geworden. Werden die Herren denn älter oder wollten sie etwas Neues ausprobieren? Die Frage bleibt offen.
Empfehlung: das nächste Album bitte ohne gegrölte Shanties, nichtssagenden Dudelsack-Passagen und krampfhafte Versuche, zeitgemäß zu klingen . Dann dröhnen die Highlands wieder.
Empfehlungen: "I Do What I Want", "The Massacre of Glencoe", "Halloween". Für einen gepflegten Whisky am Abend immer noch zu haben!


The Triumph of Steel
The Triumph of Steel
Preis: EUR 7,97

4.0 von 5 Sternen Manowar auf dem Scheideweg, 22. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Triumph of Steel (Audio CD)
Zuerst das Positive: der Drumsound hat sich um Längen verbessert, kein Kanonendonner-Hall mehr; auch keine Märchen am Lagerfeuer (aka Spoken Words-Passagen).
Manowar zeigen künstlerische Ambitionen, ohne Zweifel, und die 28min-Mini-Oper am Anfang des Albums hat auch ihre starken Momente, doch hätten Drum-und Bass-Solo kürzer ausfallen sollen, beim Hörer macht sich sonst Langeweile breit. Die einzelnen Songs sind aber nicht von schlechten Eltern!
Von dem Rest der Songs sacken "Metal Warriors", "Spirit Horse of the Cherokee" und "The Power of Thy Sword" bei mir Punkte ein-nichts gegen David Shankle, seine Kompositionen passen aber nicht zu Manowar (wobei er im Zuge des heutigen Okkult-Revival dafür mit einem anderen Bandnamen Punkte sammeln könnte), auch nicht der liebliche Schluß-Track "Master of the Wind" , der für mich zu sehr nach Scorpions-Schmachtfetzen klingt.
Fazit: Manowar sind auf der Suche, wobei die Erfahrungen der kommenden Jahre die Band eher auf den Holzweg brachten. Dennoch :vier Punkte sind für diesen bombastischen Abschied auf jeden Fall drin.


Kings of Metal
Kings of Metal
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Metal made by Kings, 21. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Kings of Metal (Audio CD)
Klang auf dem Voralbum "Fighting the World" einiges noch unausgeggoren, so verteidigen Manowar hier einmal mehr ihren Status als "Metal Kings" . Der Opener "Wheeels of Fire" der im Stil von "Death Tone" (vom Erstling "Battle Hymns") mit Harley-Motorengeräusch beginnt, ist eine lupenreine Biker-Hymne, der Titel-Track ist Stadium-Burner und Programm zugleich (war es zumindest noch damals).
Mit der Halbballade "Heart of Steel" (der besten, die ich bis dato von Manowar kenne) beginnt dann der bombastische Teil des Albums, der nach dem leicht chaotischen "Sting of the Bumblebee" (einer recht eigenwilligen klassischen Improvisation ) mit "The Crown and The Ring" und "Kingdom Come" seine Vollendung erfährt. "Pleasure Slave" (als Bonustrack) und "Hail and Kill" mögen für ihre Zeit (für manche auch heute noch) recht provokant erscheinen, doch sollten derlei Texte wenige Jahre später ihre Auferstehung im "Pagan Metal" feiern, vom Black Metal ganz zu schweigen. Auch in dieser Hinsicht waren Manowar Vorreiter, wenn auch nicht ganz bewußt.
Nach dem kurzen theatralischen Einschub "The Warriors Prayer" feiern sich Manowar mit dem Schlußtrack "Blood of the Kings" gnadenlos selbst-damals hatten sie auch allen Grund dazu.
"Kings of Metal" möge an frühere Glanzleistungen der Band nicht ganz herankommen, fünf Punkte sind aber jedenfalls drin. Auch hier gilt: kaufen und abfeiern!


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