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Tanzmaus

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Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur
Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur
von Harald Haarmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

40 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unseriös, 17. Februar 2012
Jenseits der festgestellten Ähnlichkeiten in den sog. indoeuropäischen Sprachen, ist die "indoeuropäische Ursprache" ein sprachwissenschaftliches Konstrukt. Ob es also jemals "die Indoeuropäer" bzw. ein indoeuropäisches Urvolk gegeben hat, das von einer "Urheimat" ausgehend, den Kontinent bevölkerte, ist keinesfalls unumstritten. Insofern ist bereits der Buchtitel unseriös. Anders als vom Autor dargestellt, gibt es neben den verschiedenen Migrationshypothesen nämlich auch autochthone Erklärungsmodelle, die die Sprachverwandtschaften ohne wandernde Urvölker erklären. Aber die hat Haarmann glatt unterschlagen.

Archäologische Kulturen sind ebenfalls Konstrukte, die durch ihre materiellen Hinterlassenschaften definiert sind. Die Verbreitungen spezifischer Fundobjekte markieren z. B. Wirtschafts- und Verkehrsräume, Technikbereiche, bisweilen sogar "Heiratskreise" oder sind Ausdruck bestimmter Sitten und Praktiken. Entsprechend groß ist Bandbreite der Interpretationsmöglichkeiten. Eine "ethnische Interpretation" archäologischer Kulturen ist also nur eine Möglichkeit unter vielen. Ob die Träger einer archäologischen Kultur also die gleiche Sprache sprachen, steht auf einem anderen Blatt. Beispiele dafür, dass sich materielle Kultur und Sprache nicht zur Deckung bringen lassen, liefern sowohl die Völkerkunde als auch die Frühgeschichte zu Genüge. Es ist daher auch nicht gerechtfertigt, archäologische Kulturen vergangener Jahrtausende mit ethnischen Gruppen oder Sprachen zu verknüpfen. Aber auch hierüber liest man bei Haarmann nichts.

Von Forschungsgeschichte, Methodik oder gar methodischen Problemen unbeeindruckt, berücksichtigt Haarmann in seiner Darstellung ausschließlich Migrationsmodelle und reduziert die Diskussion um die Herkunft der "Indoeuropäer" auf zwei Regionen: die südrussische Steppe und Anatolien. Da er Anatolien ausschließen kann, bleibt natürlich nur die südrussische Steppe übrig. Die Vorstellung einer Steppeninvasion aus dem Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres geht jedoch nicht auf M. Gimbutas zurück, wie Haarmann schreibt, sondern wurde bereits in den 20er und 30er-Jahren diskutiert - und ist mittlerweile widerlegt. Aber auch das enthält Haarmann dem Leser vor.

Kopfschüttelnd entsorgt Rez. das Buch: Von einem Buch aus der Reihe "Wissen" wäre zu erwarten, dass es dem Leser eine fundierte Einführung in das Thema bietet. Dabei sollte der derzeitige Wissensstand klar umrissen, die verschiedenen Argumente, Thesen und Positionen dargestellt und zugleich auf Problemstellungen hingewiesen werden. Der vorliegende Titel bietet davon jedoch nichts, stattdessen flaniert der Autor nur munter plaudernd durch luftige und waghalsige Hypothesengebäude.

Rez. stellt sich die Frage, wie man beim Verlag C.H. Beck Themen und Autoren für die Reihe "Wissen" auswählt. Eine gründliche Recherche oder auch eine Beratung durch jeweilige Kenner der Materie ist dringend notwendig. Alternativ ist dem Verlag zu raten, neben der bestehenden Reihe "Wissen" doch eine Reihe "Halbwissen" oder "Unwissen" aufzulegen. In der vorliegenden Form wäre der besprochene Titel dort bestens aufgehoben.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2012 12:14 PM CET


Das Rätsel der Donauzivilisation: Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas
Das Rätsel der Donauzivilisation: Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas
von Harald Haarmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

59 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterirdisch, 5. Februar 2012
Wieder einmal geht es um ein Umschreiben der Geschichte und um die Entdeckung einer "Hochkultur" - und diesmal sogar einer Europäischen! Ex oriente lux - von wegen!
Nach der großen Flut erreichten die "Alteuropäer" zwischen 5000 und 3500 v. Chr. eine ungeahnte Kulturhöhe - die sog. Donauzivilisation - vom Autor als früheste Hochkultur Europas bezeichnet. Von dieser Hochkultur profitierten (via balkanisch-altägäischer Kulturdrift) noch rund 2000 Jahre später die Minoer und Mykener. Die Hochkultur der Donauzivilisation, u. a. belegt durch die Existenz von Großsiedlungen, Häuser mit mehr als 100 qm Grundfläche, zweigeschossige Reihenhäuser, Metallurgie, Töpferrad, Siegel und schließlich der Schrift. All dies lange vor Mesopotamien!

Unreflektierte, dümmliche "Belege"...
Da die "Alteuropäer" die Landwirtschaft ja nicht erfunden, sondern aus dem Vorderen Orient übernommen haben (S. 12), wittert Haarmann in der Anpassung dieser Wirtschaftsform an europäische Verhältnisse eine besondere Kulturleistung. Anpassungsfähigkeit ist für eine Spezies, die von Afrika ausgehend den ganzen Planeten mit seinen unterschiedlichsten Lebensräumen bevölkert hat, sicher eine charakteristische Eigenschaft, zeichnet die "Alteuropäer" aber nicht gegenüber Bewohnern anderer Weltgegenden oder Zeitabschnitten aus.
In diesem Stil geht es munter weiter. So sind z. B. Großsiedlungen gar kein bis dahin unbekanntes Phänomen (man denke nur an jene des akeramischen Neolithikums) und in der zeitlichen Auflösung dürften die oft zitierten Tripolye Siedlungen (bei Haarmann neuukrainisch Trypillya) auch etwas kleiner werden. 100 qm Grundfläche überschreiten übrigens auch schon die ersten Bauernhäuser Mitteleuropas (2. Hälfte 6. Jt. v. Chr.) locker. Rez. hätte gerne mehr über die Korrelation von Hausgröße und Kulturhöhe erfahren. In die Irre führt Haarmann den Leser z. B. auch, wenn er das Töpferrad zu einem Alleinstellungsmerkmal "Alteuropäischer Kultur" stilisiert. Denn die sog. langsam drehende Töpferscheibe (Tournette), ist im Vorderen Orient ebenfalls schon im 6/5. Jt. v. Chr. nachgewiesen. Überdies mag man sich auch darüber streiten ob das Töpferrad denn tatsächlich als Vorläufer der schnell drehenden Töpferscheibe zu werten ist. Ersteres diente als drehbare Arbeitsfläche, um bspw. Gefäßbemalung anbringen zu können. Die sich ab dem ausgehenden 4. Jt. im Vorderen Orient ausbreitende, schnell rotierende Töpferscheibe ist hingegen ein Gerät zur effektiven Fertigung zahlreicher, gleichförmiger Gefäße durch spezialisierte Handwerker - letztlich ein Instrument zur Massenproduktion - und damit etwas völlig anderes. Deren Einzug in "Alteuropa" fand erst zwei Jahrtausende später statt.
Als Ente entpuppen sich auch die vermeintlich von den Alteuropäern erfundenen "Rollsiegel" und die frühe Verwendung von "Stempelsiegeln". Die Verwendung der sog. Pintaderen hat mit der administrativen Zwecken dienenden Siegelung im Vorderen Orient nichts zu tun und die Begrifflichkeit Stempel oder Stempelsiegel sagt nichts über eine entsprechende Verwendung aus. Übrigens sind die südosteuropäischen Tonstempel ebenfalls (nur) eine Übernahme aus Anatolien....
Über 1000 Jahre bevor die die Schrift in Mesopotamien entstand, soll sich in Südosteuropa ein "rudimentäres Schriftsystem" entwickelt haben (S. 199 spricht gar von "Inschriften"). Tatsächlich sind über 200 verschiedene Zeichen bekannt, allerdings im gesamten Raum und über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten. Zeichenkombinationen sind eher selten. Zeichen stehen meist allein. Es handelt sich also keinesfalls um eine Buchstaben-, Silben- oder Wortschrift. Die Vermutung, dass mit den einzelnen Zeichen und Symbolen Inhalte fixiert oder transportiert wurden, ist kaum zu bestreiten. Allerdings haben wir es hier allenfalls mit der Vorform einer Schrift zu tun.

Eigenartige, unpräzise Sprache
Haarmann jongliert mit Begriffen, deren tatsächliche Bedeutungen ihm offenbar selbst nicht so ganz klar sind. Der deutsche Begriff Zivilisation meint etwas anderes als der engl. Begriff civilization, den man in diesem Zusammenhang mit "Kultur" übersetzt. Die "Danube civilization" sollte man also mit Donaukultur oder donauländischer Kultur übersetzen, übrigens keine Begrifflichkeit die Haarmann erfunden hat, wie er den Leser glauben machen will, sondern eine Bezeichnung, die V.G. Childe bereits in den 1920er Jahren geprägt hat. Weshalb man dem (von Gimbutas geprägten) Begriff Alteuropa auch noch die englische Variante "Old Europe" beistellen muss, bleibt Rez. schleierhaft.
Insgesamt wimmelt es nur so von sprachlichen Missgriffen. Bildunterschriften wie z. B. S. 83 Abb. 27: "Aus Spondylus gefertigte Armreifen" (es handelt sich doch wohl um Schmuck und damit um einen Armreif, Plural Armreife (!) und nicht um Reifen) entbehren nicht einer gewissen Komik. Mega-Settlements (z. B. S. 150) oder auch mal megasettlements (z. B. S.11) geschrieben, ist nicht nur ein unnötiger Begriff sondern dokumentiert einmal mehr redaktionelle Schlamperei. Ausdrücke wie "Goldschatz von Varna"(S. 11) (dabei handelt e sich doch wohl um Beigaben und Ausstattungsgegenstände aus Gräbern); "Regionalkulturen der Donauzivilisation" oder "Der genetische Fußabdruck" wirken verstörend auf Leser, die sich mit der Materie auskennen. Die Aufzählung ließe sich noch problemlos fortsetzen. Es mutet seltsam an, wenn solche Unzulänglichkeiten ausgerechnet aus der Feder eines Sprachwissenschaftlers stammen und von einem renommierten Verlag akzeptiert werden.

Sachkenntnis? Fehlanzeige!
Abbildung auf S. 89 zeigt zwei Tonmodelle: Entgegen der Bildunterschrift ("Tonmodelle von Booten aus Alteuropa, 5. Jt. v. Chr.") handelt es sich bei dem einen Stück um ein Bootsmodell, allerdings aus dem 2. Jt. v. Chr., Herkunft Zypern. Das zweite Stück, (Zypern, spätes 3. Jt.) ist gar kein Bootsmodell, sondern eine Darstellung waschender Frauen. Von einem Kenner der "alteuropäischen Kultur" wäre zu erwarten gewesen, dass er merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Übrigens liefert die Lektüre von Haarmanns Bildquelle Informationen über die tatsächliche Herkunft der Stücke. Aber das hat Haarmann wohl übersehen. Der peinliche Lapsus ist symptomatisch für den Umgang mit der Materie: Was in das Weltbild passt, wird kritiklos und unhinterfragt übernommen, Gegenargumente werden - sofern man sie überhaupt kennt - ausgeblendet. Plausible und nachvollziehbare Ergebnisse sind bei dieser Arbeitsweise natürlich nicht zu erwarten. So kommt es, dass das Buch völlig nutzlos ist, weil es nichts belegt und nur Ausweis der Überzeugungen seines Autors ist.

Rez. könnte noch viel anmerken, legt das Druckwerk aber entnervt zur Seite.
Bezeichnete der Autor sein Buch als Desiderat, so hegt Rez. am Ende der Lektüre den Wunsch, Harald Haarmann möge künftig nur noch über Dinge schreiben, von denen er tatsächlich etwas versteht. Dem Verlag C.H. Beck und seinen Lektoren wünscht Rez., dass sie sich bei der Auswahl ihrer Autoren künftig von Sachkenntnis leiten lassen, damit solche peinlichen Missgriffe unterbleiben, schaden sie doch dem Ansehen eines Verlages und dessen Reihen enorm.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2012 12:10 PM CET


Schätze des Alten Syrien: Die Entdeckung des Königreichs Qatna
Schätze des Alten Syrien: Die Entdeckung des Königreichs Qatna
von Landesmuseum Württemberg
  Gebundene Ausgabe

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch mit Schwächen, 27. November 2011
Die Ausgrabung des Palastes und die Freilegung der Gräber von Qatna gehören zweifellos zu den spektakulärsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre.
Dass die Gräber von Qatna so kurz nach ihrer Entdeckung aufgearbeitet sind, kann natürlich nicht erwartet werden, zumal die Ausgrabungen noch noch nicht abgeschlossen sind. Insofern kann das Buch auf viele Fragen keine Antworten geben und lässt viele Fragen offen. Bei aller Faszination über die Neuentdeckung und deren zügiger Präsentation fallen dem aufmerksamen Betrachter jedoch einige Dinge ins Auge:
Das wohltuend ruhige, strenge Layout und zahlreiche qualitätvolle und ansprechende Fotos sind zweifellos ein Pluspunkt. Etwas motivationslos hat man sogar noch Bilder in dem (spärlichen) Literaturverzeichnis platziert.
Dem interessierten Laien - an den sich das Buch in erster Linie richten dürfte - wird der Zugang zum Thema aber durch den Verzicht auf synchronistische Tabellen zu den in den Beiträgen reichlich genannten Herrschern oder auch Karten, etwa mit der Ausdehnung der jeweiligen Herrschafts- und Einflussbereiche, unnötig erschwert.
Wer sich vertiefende Information zu einzelnen, in der Ausstellung gezeigten Objekten erhofft, wird enttäuscht, denn auf einen Katalogteil hat man (leider) verzichtet. Das ist unverständlich, handelt es sich doch um den Begleitband zu einer Ausstellung.
Ansonsten aber ein schönes und lesenswertes Buch.


Die Erfindung der Götter: Essays zur Politischen Theologie
Die Erfindung der Götter: Essays zur Politischen Theologie
von Gerhard Bott
  Broschiert
Preis: EUR 32,00

18 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade um's Papier, 27. November 2011
Während sich die Kulturwissenschaft vielen Themen nur zurückhaltend nähert, gedeiht in ihrem Windschatten oftmals etwas, das nicht vom Streben nach einem tatsächlichen Erkenntnisgewinn, sondern vom ideologischen Standpunkt der Teilnehmer geprägt ist. Manchmal ähneln solche Machwerke sogar wissenschaftlichem Schrifttum: Fußnoten und Zitate führen oftmals zu einem beachtlichen Anhang und Literaturverzeichnis und verleihen dem Ganzen auf den ersten Bick ein seriöses Erscheinungsbild.
Die Vorgehensweise ist allerdings selektiv und damit höchst unwissenschaftlich: Was den ideologischen Standpunkt stützt wird zitiert - sei es noch so überholt oder gar nachweislich falsch. Ideologen bedienen sich wie in einem Gemischtwarenladen überall da wo es ihnen gerade passt, Kontexte spielen grundsätzlich keine Rolle. Denn Zusammenhänge belasten und echte Sachkenntnis wäre nicht nur hinderlich, sondern birgt zudem die Gefahr, den eigenen Standpunkt in Frage stellen zu müssen. Als Quelle dient daher meist nur oberflächlich ausgewählte Sekundär- oder gar Tertiärliteratur. Deswegen taugen solche Schriften noch nicht einmal als Zusammenstellung und Quelle für weitergehende Untersuchungen. Das ist letztlich der Grund weswegen die Fachwelt diesen Machwerken in der Regel auch keine Beachtung schenkt.
Beliebtes Stilmittel ist die Formulierung einer vermeintlichen Gegenposition, die es zu "bekämpfen" gilt - meist von der etablierten Wissenschaft besetzt - der natürlich alle möglichen Fiesheiten wie Fälschung, Betrug, Verschwörung, Unterdrückung oder Amtsmissbrauch vorgeworfen werden. Dabei soll es "die Wissenschaft" sein, die ideologisch verblendet, die Wahrheit nicht anerkennen will und kann. Im günstigsten Fall gelten die Wissenschaftler einfach nur als unfähig ihre Quellen richtig zu interpretieren oder als Uninspirierte, die mehr Fragen offen lassen als sie beantworten.
Welcher Kategorie nun dieses Buch angehört beantwortet der Autor selbst. Er konzentriert sich auf die von ihm "...bekämpften Lehrmeinungen" (S. 14)(sieh an, ein Weltanschauungskrieger) und "... will nicht verhehlen..", dass es ihm "... Freude bereitet hat zu erkennen, wie die patriarchalische Illusion vom Urvater zerplatzt ist wie eine Seifenblase..." (S. 15). Damit ist eigentlich (fast) alles gesagt.
Von einem ehemaligen Journalisten hätte man hier zweifellos mehr erwarten können.
Mit dem Buch gewährt Bott dem Leser (wohl eher unfreiwillig) Einblicke ganz anderer Art. Der Anhang - mit über 300 Seiten umfangreicher als der eigentliche Text beinhaltet u. a. von ihm verfasste (offensichtlich unbeantwortete) Briefe an Museen, Redaktionen, Personen bis hin zu dozierenden Nacherzählungen von Fernsehsendungen des Senders ARTE oder unqualifizierte Kommentare zu ganz verschiedenen Themen - lässt tief blicken.
Es erstaunt daher nicht, dass sich für das Machwerk kein Verlag gefunden hat (Oder war das wieder eine patriarchalische Verschwörung ?) und nur eine Veröffentlichung über "Books on Demand" möglich war.
Zum Stil des Buches passen übrigens auch einige der bereits vorhandenen Rezensionen. So verrät uns Google, dass eine Rezensentin einen in diesem Machwerk abgedruckten Brief Botts schon seit längerem auf ihrer Website stehen hat (Mann/Frau kennt sich also) während ein anderer Rezensent und der Autor offensichtlich alte Bekannte von einer Insel im westlichen Mittelmeer sind.
Schade ums Papier.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2014 2:03 PM MEST


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