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Rezensionen verfasst von
Frege

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Siemens LU17152 Unterbauhaube / 59.8 cm / Edelstahl
Siemens LU17152 Unterbauhaube / 59.8 cm / Edelstahl

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Effizient und einfach, Montage könnte aber besser durchdacht werden, 6. Dezember 2013
Die Haube tut, was sie soll, und der Kohlfilter scheint gut zu funktionieren (soll extra gekauft werden wenn man mit Umluftbetrieb arbeitet). Die Haube sieht auch gut aus, die Beleuchtung funktioniert auch gut. Zu bemängeln gibt es aber Einiges.

Beleuchtung: die Verwendung von Halogen ist in dieser Zusammensetzung suboptimal: viel Wärme wird dadurch in der Haube erzeugt, die mit der Verwendung von LED Leuchten hätte vermieden werden können (also die mitgelieferten Glühbirne gegen LED Glühbirnen austauschen ist sehr sinnvoll).

Kohlfilter: das Einsetzen des Filters ist sehr knifflig, obwohl es durchaus einfacher gehen könnte.

Montage: im Prinzip hängt die Haube an der Wand auf zwei Schrauben, jedoch sind die Wände der Haube, wo die Löcher gebohrt sind, viel zu dünn, und man muss viel Zeit am Justieren verbringen, damit das Ganze gut hängt. Ich musste z.B. die Löcher ein bisschen vergrößern, was ich lieber nicht gemacht hätte.

Ansonsten ein sehr gutes Gerät.


Bach Liszt
Bach Liszt
Preis: EUR 18,99

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine vielversprechende junge Pianistin, 9. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Bach Liszt (Audio CD)
Diese CD beeindrückt nicht auf dem ersten Hören. Vielleicht gerade deshalb, weil De la Salles Klavierspiel sich deutlich von einem Stil entfernt, dem man sonst seit den letzten Jahren durch das Spiel von z.B. Grimaud, Argerich oder Pogorelich gewöhnt ist. Dagegen tritt De la Salle mit einem Spiel an, das auf jeden Effekt verzichtet. Dies ist bei diesem Bach-Liszt Programm besonders ungewöhnlich, kann aber nur zu einem authentischen Ergebnis führen. Und es tut es.
De La Salle kann wunderwoll die Stimmen in Bachs Fugen kontrastieren. Das ist insofern eine erwähnenswerte Leistung, da die Busoni-Transkriptionen von Bachs Fugen den originalen Text an einigen Stellen deutlich erschweren. In dem sehr poetischen "Nun komm, der Heiden Heiland" erreicht sie eine ästhetische Schlichtheit, die an Horowitz spätere Interpretation desselben Werkes erinnert.
Auch in ihrer Interpretation von Liszt bleibt De La Salle nah am Text, ohne ihm unnötigen Nachdruck zuzufügen. Besonders gelungen hier ist der Sonetto 104 del Petrarca, dessen Interpretation mit jenen der grossen Liszt-Interpreten auf demselben Fuß steht. Und das von einer sechszehnjährigen Pianistin.
Unbedingt zu empfehlen.


Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526
Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526
Preis: EUR 9,99

18 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschende Einspielung von Perlen des Repertoires, 16. Oktober 2005
Man muss zugestehen, dass die Auswahl der Sonaten gut getroffen ist: 301, 304, 376 und 526 sind besonders gut gelungene Stücke Mozarts und zählen unter der besten Violinsonaten, die er geschrieben hat. Mit einem solchen Programm geht man also auf keinerlei Risiko. Dagegen stellt die unglaubliche Menge an Spitzeninterpretationen dieser Werke eine grosse Herausforderung dar. Ich glaube persönlich, dass die Leistung von Hahn und Zhu dieser Herausforderung nicht entgegengekommen sind.
Die Interpretation der wunderschönen Sonate KV301 lässt viele Wünsche offen: man hätte hier ein bisschen Persönlichkeit erwartet, die aber nie zum Vorschein kommt: es wird hier sehr 'korrekt' gespielt, aber man bleibt bei einer sehr eintönige Lektüre des Textes. Man vergleiche hier mit der Einspielung dieser Sonate von Szigeti/Hoszowski.
Enttäuschend ist der dritte Satz von der Sonate in G-dur KV 376: dieser sehr witzige Satz, dessen Thema sich wie ein Kinderlied anhört, wurde hier leider sehr schulisch gespielt und langweiligt sehr beim Hören. Es fällt schon komisch auf, wenn man sich dieselbe Sonate mit Grumiaux und Haskil anhört: die beiden alten Meister zeigen da so viel mehr Vitalität und Scherzhaftigkeit als diese zwei junge Damen.
In der KV304 und KV526 gibt es auch keine grosse Überraschung. Es wird immer gleichmässig gespielt, aber da gibt es keine grosse Musik zu hören. Diese Sonaten von Mozart haben einen sehr intimen Charakter: der Text ist sehr feinfühlig und erfordert vom Spieler eine Subtilität, die Hahn und Zhu hier nicht nachweisen konnten.
Ich hatte mich schon gefreut auf diese CD von Hahn, da ich diese Sonaten von Mozart besonders mag. Ich bin kein Fan von Hahn aber weiss ihre außergewöhnliche Fähigkeiten zu schätzen. Ihre Einspielung von Schostakovitch' erstes Violinkonzert war eine Meisterleistung und sie ist durchaus vergleichbar mit Vengerovs Einspielung desselben Werkes (Rostropovich, LSO 1995). Nun hat Hahn diesmal leider keine glückliche Hand gehabt.


Mozart: Die Zauberflöte (Gesamtaufnahme)
Mozart: Die Zauberflöte (Gesamtaufnahme)
Wird angeboten von moviemars-amerika
Preis: EUR 96,21

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle Einspielung!, 11. April 2003
Unter der "klassischen" Einspielungen von Mozarts Opern (damit meine ich diejenige, die vor der 90er Jahre aufgenommen worden sind)ist Soltis Aufnahme von der Zauberflöte 1969 ein Must für jeden Mozart-Liebhaber. Talvela, Deutekom (eine wunderbare Königin der Nacht) und Lorengar singen inspirationsvoll, und dabei sprechen und spielen sie die Rezitativi humorvoll, was bei der Zauberflöte eine wichtige Rolle spielt.
Dabei ist noch zu beachten, dass die Tonqualität von höchster Niveau ist.
In jeder Hinsicht ein Klassiker. Herzlich zu empfehlen!


Hochzeitskantaten BWV 202
Hochzeitskantaten BWV 202
Preis: EUR 13,28

6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hochzeitsdrama, 20. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Hochzeitskantaten BWV 202 (Audio CD)
Nicht selten hat sich die Deutsche Grammophon in Sachen Musik geirrt. Wahrscheinlich wußte die Firma schon vor der Veröffentlichung, daß sie mit dieser Aufnahme versagen würde: Deshalb die vielzu kuschelige Verpackung, die zum CD mitgeliefert wird, sowie der sämtliche Design, der an der Verpackung eines Lidl-Produktes erinnert.
Frau Schäfers Stimme ist objektiv schön. Sie ist auch stark und sehr geübt. Jedoch reicht sie keinesfall für Bachs Kantaten. 60 Minuten lang muss man mit dem Eindruck kämpfen, daß man sich nicht Alban Bergs "Lulu" gerade anhört. Die Einspielung, die Frau Schäfer zu Bachs Hochzeitskantaten gewählt hat, ist leider völlig verfehlt. Mit dieser Einspielung hofft die Sängerin, dass "die Musik aus einer längst vergangenen Zeit für das moderne Leben aktuell wird, sie provoziert und öffnet sich auch für junge Menschen" (CD-Heft, S. 15). Hinter dieser Hoffnung versteckt sich der Gedanke, nach dem Bachs Kantaten an sich nicht aktuell sind (was ja fraglich ist), und nochmehr, dass sie unbedingt zu bezierzen sind, damit "die jungen Menschen" sie sich anhören. Der Stand der klassischen Musik im heutigen Kapitalismus ist nicht zu bewundern, wenn klassische Musiker eine solche Meinung von der Musik sowie von ihrem Publikum äußern.
Wer von der Stimme absehen kann, der wird trotzdem eine wie immer glänzende Einspielung von Goebel und der Musica Antiqua Köln finden.
Für diejenige, die sich für die Kantate BWV 202 insbesondere interessieren, würde ich lieber die Leonhardt-Giebels empfehlen, und für die Liebhaber der Stimme, die nicht jeden Morgen das Credo der "Echten barocken Interpretation" singen, würde ich auf die wunderschöne Schwarzkopf-Klemperer Aufnahme bei EMI hinweisen.


The Glenn Gould Edition - Bach: Goldberg Variations
The Glenn Gould Edition - Bach: Goldberg Variations
Preis: EUR 10,98

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 19. Oktober 2002
Johann Nicolaus Forkel, der erste Biograph von Johann Sebastian Bach, überlieferte die folgende Anekdote über die „Goldberg-Variationen": „Einst äußerte der Graf [von Keyserlingks] gegen Bach, dass er gern einige Clavierstücke für seinen [Hauscembalisten] Goldberg haben möchte, die so sanften und etwas muntern Charakters wären, dass er dadurch in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert werden könnte" (Forkel, Über Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke, Leipzig, 1802, 91f.).  Diese Anekdote ist zwar sehr bildhaft, aber sie verschweigt das Wichtigste über dieses Werk: Die Aria mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen ist das Schlussstück der Clavier-Übungen, eines vierteiligen Projektes, das Bach zwischen 1731 und 1741 veröffentlichte, um seinen Ruhm und Talent als Clavier- und Orgelvirtuose erneut hervorzuheben. In dieser Hinsicht sind die Goldberg-Variationen als Synthese von Bachs Klaviermusik zu verstehen, also ein Werk, das zugleich die Virtuosität und das Genie des Komponists darlegt, aber keinesfalls, wie Forkel es andeuten lässt, als eine Weise „Nachtmusik".
 
Forkels Anekdote hat aber ihre Spuren gelassen, denn 200 Jahren nach Bachs Tod und 50 Jahren nach der Erscheinung der allerersten Schallplatten waren die Goldberg-Variationen so gut wie unbekannt. Abgesehen von der 1933 erschienenen Aufnahme von Wanda Landowska (sowie von der 1942 aufgenommenen Einspielung von dem jungen Claudio Arrau, die erst 46 Jahren später veröffentlicht wurde!) wurden die Goldberg-Variationen nicht aufgenommen, bis der zweiundzwanzigjährige kanadische Pianist Glenn Gould seine erste Schallplatte veröffentlichte.
 
Es fällt schwer, die 1955 aufgenommene Schallplatte als Standard-Interpretation der letzten Clavier-Übungen zu betrachten, denn sie gilt komischerweise als die erste und zugleich die radikalste, die es je von diesem Werk gegeben hat.  Gould spielt keine von der Wiederholungen, die in der Partitur stehen, und wählt ein Tempo, das wenige Pianisten halten und Hörer folgen könnten.  Er spielt auch gegen alle damaligen Klavierregel: Es sind keine rituandi, keine rubati und kaum Pedal zu hören.  Die Einzigartigkeit dieser Interpretation liegt aber nicht in der auf den ersten Blick rebellischen Spielweise, die seit Goulds Debüt häufig von anderen Pianisten nachgeahmt worden ist, sondern in der sorgfältigen Wiedergabe von dem, was Bach mit der Clavier-Übungen vorhatte, nämlich seine Kontrapunktkunst vollständig und systematisch darzustellen. Dies zeigt sich insbesondere in der vierten Clavier-Übung, wo die Unterschiede zwischen dem kanonischen und nicht-kanonischen Kontrapunkt wahrnehmbar werden.  Seit 1955 haben wir leider keine derartige Demonstration hören können, die so meisterhaft vollgebracht wäre wie Goulds Aufführung.  Denn eine solche Demonstration setzt voraus, dass man auf das Klavierspiel als Selbstzweck verzichtet, um sich auf die Kontrapunkte zu konzentrieren.  Diese Voraussetzung verlangt aber eine andere, nämlich das ausreichende Meistern der Klavierkunst. Beide Voraussetzungen liegen Goulds Klavierspielen  in dieser Aufnahme zugrunde.
 
Mehr als eine Musik für schlaflose Nächte sind die Goldberg Variationen ein zentrales Kapitel in Bachs musikalischer Grammatik.  Als einem der einzigen ist es Glenn Gould gelungen, Aufbau und Nuancen dieser Grammatik wiederzugeben, sowie ihre Pracht und perfekte Schönheit.  Eine wesentliche Aufnahme für alle, die Musik lieben.


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