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Rezensionen verfasst von
reen man

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Lightning Bolt
Lightning Bolt
Preis: EUR 7,99

11 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stagnation deluxe, 11. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Lightning Bolt (Audio CD)
PJ stagnieren weiter, zwar auf hohem Niveau, jedoch voll berechen- und vorhersehbar. Seit Jahren nehmen sie jetzt dieselbe Platte immer wieder auf. Kann man machen, bringt nur nix. Dass wir uns nicht falsch verstehen: Ich werde Gesang und Charisma von Ed Vedder ewig lieben. Aber die ersten Durchläufe von Lightning Bolt rufen akute Müdigkeit hervor. So blitzartig, wie es der Albumtitel verspricht. Man bleibt sich treu.


Stone Temple Pilots
Stone Temple Pilots
Preis: EUR 22,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Platte für die Ewigkeit, 19. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Stone Temple Pilots (Audio CD)
Schön, wenn eine Platte so heißt wie man selbst. Das kann man sich leicht merken und im Normalfall ist schnell klar, was einen da erwartet. So wie bei den Stone Temple Pilots.

Angeblich hat man ihnen eine Million Dollar für das Live-Comeback geboten und dem Vernehmen nach war auch die anschließende Tour durch Nordamerika eine lukrative Angelegenheit. Nun also das neue Album, das erste seit neun Jahren. Der unvermeidlichen Skepsis begegnet die Band selbstbewusst mit der griffigen Single Between The Lines, gleichzeitig der Opener des Albums. Damit ist der STP-affine Hörer schnell per Du und schon bei den ersten Takten von Take A Load Off weiß jeder, dass Scott Weiland und Co. auf altbewährte Zutaten setzen. Keine Experimente, kein Anbiedern an das Hier und Jetzt, der Blick ist rückwärtsgewandt.

Denn nachdrücklicher als bislang besinnt man sich auf Hard-Rock-Einflüsse aus den 70ern, so etwa bei Huckleberry Crumble und stärker noch bei Hazy Daze und Peacoat. Auch Velvet Revolver blinzeln um die Ecke, ob nun gewollt oder nicht, wobei Dean DeLeos Gitarrensoli nicht immer ganz so tight rüberkommen wie die von Slash. Aber egal. Unbedingt hörenswert ist das großmäulige Hickory Dichotomy, direkt gefolgt von der Reibeisen-Strophe in Dare If You Dare und gegen Ende glänzt das befreiende Fast As I Can.

Der Rest der Platte ist entweder zu sehr auf Hit getrimmt (Cinnamon, Bagman) oder verliert sich in Belanglosigkeit (First Kiss On Mars, Maver). Im Sommer kann man sich das vielleicht mit ein paar Cocktails am Pool noch schöntrinken, aber spätestens mit der Ernüchterung kehrt auch die Skepsis zurück.


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