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Rezensionen verfasst von
"doctor-floyd"

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Phenomenon
Phenomenon
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 13,98

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schenkers Debut, 25. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Phenomenon (Audio CD)
Auf PHENOMENON debutierte Michael Schenker und UFO änderten ihren Stil von psychedelic angehauchten Kiffer-Blues Rock (Space Rock genannt) hin zu klassischem Rock. Dieses Album wird oft als das beste oder eines der besten UFO Alben genannt. Was in erster Linie aber daran liegt das mit DOCTOR DOCTOR und ROCK BOTTOM wohl die beiden grössten UFO Klassiker darauf enthalten sind. In Wirklichkeit jedoch war der typische, von Schenker geprägte UFO Sound auf diesem Album noch nicht ganz seinem Kokon entschlüpft. Zwar stellt Schenker hier freilich schon sein unglaubliches Können unter Beweis, die Songs an sich klingen aber streckenweise noch ein wenig holprig und bisweilen hölzern was im übrigen auch auf die beiden oben genannten Klassiker zutrifft, denn diese entfalteten ihren Glanz erst Live bzw. auf dem legendären 79èr Live ALbum STRANGERS IN THE NIGHT. Was auffällt ist das der überwiegende Teil des Albums aus Akustiknummern besteht wovon vor allem das eigenwillige SPACE CHILD hervorsticht.
Die Richtung wurde auf PHENOMENON vorgegeben jedoch erst ab der folgenden LP FORCE IT wirklich in die Tat umgesetzt.


Force It
Force It

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CLASSIC UFO!!!, 25. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Force It (Audio CD)
Nachdem UFO auf PHENOMENON (74) durch das virtuose Gitarrentalent Michael Schenker ihren Sound im Vergleich zu ihren ersten Alben völlig veränderten perfektionierten sie auf FORCE IT ihre neu eingeschlagene Stilrichtung. Geschmeidig, hochmelodiös und dennoch mit viel Biss und nötiger Härte präsentiert das Rockraumschiff exzellente Tracks wie das furiose LET IT ROLL, das verspielte OUT IN THE STREET, frühen Heavy Metal auf MOTHER MARY und THIS KIDS, Hitverdächtiges (LOVE LOST LOVE) und auch Balladeskes (HIGH FLYER). Das ganze dargebrachr mit Dynamik und Schärfe, garniert von den unglaublichen Riffs, Licks und Solis von Mr. Schenker der auf dieser Scheibe seine Flying V so richtig lodern lässt.
Das digital Remastering ist zu begrüssen denn die ursprüngliche Produktion (von TEN YEARS AFTER Leo Lyons)geriet selbst für damalige Verhältnisse eine Spur zu dünn und trocken.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2014 4:50 PM MEST


Mechanix +1 (Digital Remaster)
Mechanix +1 (Digital Remaster)

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ausgebranntes Raumschiff, 4. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Mechanix +1 (Digital Remaster) (Audio CD)
Nachdem starken THE WILD THE WILLING AND THE INNOCENT (1981) setzten die Fans große erwartungen in das 82èr Album MECHANIX. Doch leider zeigte auf dieser Scheibe der Daumen deutlich nach unten. Interne Streitigkeiten, ständiges Touren und exzessiver Alkohol - und Drogengebrauch hatten der Band stark zugesetzt, UFO wirkten ausgebrannt. So schleppt sich das Album recht saft und kraftlos dahin, fehlen Ideen und Spielfreude. Der Opener THE WRITER rockt noch ganz ordentlich los aber schon bei SOMETHIN ELSE (einer Eddie Cochran Coverversion) fehlt der nötige Pepp und die beiden Balladen BACK INTO MY LIFE und TERRI kommen viel zu "süsslich" rüber. Einzig beim hartrockenden WE BELONG TO THE NIGHT und LET IT RAIN mit seinem mitreissenden Refrain zeigen sich UFO in gewohnter Form. Die restlichen Songs wie etwa z.B. YOU GET LOVE oder FEEL IT sind nicht recht viel mehr als schaler 08/15 Breitwand - Mainstreamhardrock. Zwar ist vereinzelt der ein oder andere gute Ansatz herauszuühören, insgesamt jedoch fehlt der Biss vergangener Tage.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2007 12:46 PM CET


Making Contact +1 [Remastered]
Making Contact +1 [Remastered]

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentliches Melodicrock Album, 3. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Making Contact +1 [Remastered] (Audio CD)
Nachdem schwachbrüstigen MECHANIX (1982) und dem Ausstieg von Gründungsmitglied Pete Way (Bass) schien der Absturz UFO`s vorprogrammiert. Jedoch überraschte das nun zum Quartett geschrumpfte (Keyboarder Neil Carter und Gitarrist Paul Chapman teilten sich im Studio die Bassparts) britische Hardrock Flaggschiff mit einem erstaunlich frischen Melodicrock Album.
Dynamisch und blitzsauber produziert spielen sich die vier Musiker durch Melodicrockperlen wie BLINDED BY A LIE, DIESEL IN THE DUST oder THE WILD WIND BLOWS. Auch die schon beinahe poppigen CALL MY NAME und A FOOL FOR LOVE wissen durch ihre packenden Hooklines zu gefallen. Highlight aber ist der Track WHEN IT`S TIME TO ROCK, ein hymnischer Heavyrocker dessen Riff entfernt an den UFO Klassiker ROCK BOTTOM von 1974 erinnert.
Den Gesamteindruck des Albums schmälern allerdings die schlappe Ballade YOU AND ME sowie die beiden kraftlosen Schlusstracks NO GETAWAY und ALL OVER YOU. Das kostet leider einen Punkt.
Als Extra findet man auf dieser CD den Song EVERYBODY KNOWS der zwar ursprünglich für dieses Album aufgenommen wurde es jedoch nur auf die B Seite der Singelauskopplung brachte. Jedoch nicht sonderlich erwähnenswert dieses Stück.
Trotzdem, MAKING CONTACT macht Spass!


No Place to Run [Remastered]
No Place to Run [Remastered]

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erstes Album der Post - Schenker Ära, 3. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: No Place to Run [Remastered] (Audio CD)
Nachdem Gitarrengott Michael Schenker das Rockraumschiff 1979, nach dem Release des grandiosen Live Doppelalbums "Strangers In The Night" verlassen hatte steckten UFO im Dilemma. Denn: Jahrhundertalente vom Schlage des blonden Deutschen findet man nicht hinter jedem Baum und so war es eigentlich klar dass der in den Jahren 74 - 79 stetige Aufstieg der Band jäh gebremst werden würde. Zwar war auch Nachfolger Paul Chapman (der 1974/75 schon einmal als zweiter Gitarrist zum UFO Line Up zählte und Mr. Schenker wegen diverser Unpässlichkeiten während einer Tour 1977 für einige Gigs vertreten hatte) ein fingerfertiger Saitenmann aber die künstlerische Lücke die Schenker hinterließ konnte er nie ausfüllen.
Jedoch wurde NO PLACE TO RUN - entgegen den Prophezeiungen nicht weniger Kritiker - keineswegs ein schlechtes Album. UFO begingen nicht den Fehler den Stil den Schenker geprägt hatte nun mit einem neuen Gitarristen kopieren zu wollen. Sie holten sich Ex Beatles Produzent George Martin ins Studio und richteten ihren Sound auf den erdigeren und einfacheren Stil ihres neuen Gitarristen aus. Der Rock UFO`s wurde von nun an
etwas runder, kommerzieller und weniger virtuos. Der Opener ALPHACENTAURI, ein spaciges Instrumental aus Gitarre und Synthies, erzeugt bereits Spannung und mit dem Uptemporocker LETTIN GO knallen UFO dann auch so richtig schön los. Auch die gelungene Coverversion des Elvis Klassikers MYSTERY TRAIN zeigt den nötigen Biss, ebenso wie der mit einem etwas jazzig-melancholischen Intro beginnende Schlusstrack ANYDAY. Auch die Singleauskopplung YOUNG BLOOD hat ihren Reiz und klingt irgendwie nach einer Mixtur aus FOREIGNER und AC/DC. Sympathisch auch die Ballade TAKE IT OR LEAVE IT mit ihrem leichten Countrytouch. Die restlichen Songs sind eher solider Durchschnitt auch wenn ab und an eine der für UFO typischen, unverwechselbaren Melodien aufblitzen. Der Gesamtsound klingt nicht mehr so perfekt und elegant wie noch auf den Alben zuvor sondern wesentlich rau und ungeschliffen, etwa wie die Alben von Bassist Pete Ways späteren UFO Ablegers "WAYSTED".
Alles in allem ein hörenswertes Album.


Kein Titel verfügbar

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorbildliche Compilation!!!, 28. April 2004
Von der Band UFO existiert eine Riesenmenge an Best Of Compilations, meist jedoch entweder nur mit Songs der Früphase (70-72) oder aus der Zeit mit Michael Schenker in den Siebzigern (74-79). Die achtziger Jahre werden meist ausser acht gelassen und in den allermeisten Fällen sind eh nur die bekannten Studioversionen von UFO Klassikern lieblos aneinander gereiht. Anders jedoch auf TIME TO ROCK. Hier sind alle Single A und B Seiten sämtlicher in England erschienen Singleauskopplungen der Jahre 1970 bis 1986 vertreten. Und da ist so mancher Leckerbissen dabei der ausschließlich auf Single bzw. als B-Side erschien und nie auf einem der regulären UFO Alben enthalten war. So etwa GALACTIC LOVE von 1972 oder GIVE HER THE GUN / SWEET LITTLE THING die ersten beiden Songs die mit Schenker auf Platte gepresst wurden (1973) jedoch nicht auf dem 74èr PHENOMENON Album auftauchten. Oder die Live Version von ON WITH THE ACTION das eigentlich für das STRANGERS IN THE NIGHT Livealbum von 1979 mitgeschnitten wurde dann aber nur auf der B Seite der Auskopplung von DOCTOR DOCTOR (Liveversion) zu hören war. Mit HEEL OF A STRANGER und EVERYBODY KNOWS gibt es zwei Titel zu hören die es nur als B-Seiten auf den jeweiligen Singleauskopplungen der Alben MECHANIX (82) und MAKING CONTACT (83) zu finden gab. Darüberhinaus finden wir hier noch zwei US Remixe der Songs NIGHTRUN und HEAVENS GATE die so nur auf der 1986 erschienen Maxisingle THIS TIME erhältlich waren.
Da all diese Songs nur auf Vinyl erschienen und somit nur noch sehr schwer zu finden sind stellt TIME TO ROCK eine absoluten Leckerbissen für UFO Fans dar. Natürlich sind auch die obligatorischen Klassiker vertreten ausser ROCK BOTTOM und LOVE TO LOVE aber die sind ja nie als Single erschienen. Auch die Aufmachung der Doppel CD ist umfangreich gestaltet in Form eines mehrseitigen Booklets mit tollen Fotos, genauer Auflistung der Songs mit Erscheinungsjahr und Line Up (und da gabs ja von UFO recht viele) sowie Anmerkungen und Anekdoten zu jedem einzelnen Song von PHIL MOGG persönlich!! Mit Abstand die beste UFO Compilation!!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 25, 2014 2:58 PM MEST


Misdemeanor +3 (Remastered)
Misdemeanor +3 (Remastered)

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gescheiterter Flugversuch, 23. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Misdemeanor +3 (Remastered) (Audio CD)
Nach dem Split 1983 wagte Originalmitglied Phil Mogg 1985 einen erneuten Flugversuch mit dem Rockraumschiff. Dazu scharte er völlig neues Line Up um sich. Der einzige aus dem 83`er Line Up übriggebliebene Bassist Paul Gray (ersetzte 1982 Gründungsmitglied Pete Way), Rückkehrer Paul Raymond (Keyboarder aus glorreichen Schenkerzeiten, hatte die Band 1980 verlassen) sowie den beiden neuen Gesichtern Jim Simpson (drums, ex-MAGNUM) und Tom Mc Lendon alias "Atomik" Tommy M, ein junges japanisch stämmiges Gitarrentalent aus Schottland.
MISDEMEANOR hätte im Grunde das Zeug dazu gehabt ein echtes Hammerteil zu werden denn a) war das Songmaterial wieder wesentlich besser und ausgefeilter als noch auf MECHANIX (82) und MAKING CONTACT (83)und b) hatten UFO endlich wieder einen Gitarristen an Bord dessen Stil einen Wiedererkennungswert besaß und somit in der Lage gewesen wäre dem Sound der Band seinen Stempel (und somit Profil) aufzusetzen.
Doch leider wurde das Album Opfer des damaligen unsäglichen Zeitgeistes auch im Hardrockbereich alles auf Weichspülerei zu trimmen. Produzent Nick Tauber bügelte alle Ecken und Kanten glatt, die exzellente Gitarrenarbeit Mc Lendons wurde zu sehr in den Hintergrund gerückt, es dominieren Keyboards und Synthies die gute Ideen meist schon im Ansatz verpfropfen, der Sound wirkt viel zu klinisch. So lassen vom Songwriting her im Grunde hervorragende Tracks wie "Heavens Gate", "Wreckless", "Blue", "One Heart", "Name Of Love" oder die Hitverdächtigen "This Time" und "Nightrun" nur erahnen welch starkes Album MISDEMEANOR hätte werden können. Einzig bei "Meanstreets" nehmen UFO mal den Fuß vom Bremspedal. Schade, auf dieser Scheibe haben UFO viel Potential verschenkt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 10, 2013 1:11 AM MEST


Wild,the Willing & the Innount
Wild,the Willing & the Innount

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen UFO Highlight der Post - Schenker Ära., 23. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Wild,the Willing & the Innount (Audio CD)
Nach dem Ausstieg des Gitarren Ausnahmetalents Michael Schenker im Jahre 1979 ging es in den folgenden Jahren bekanntlich mit UFO langsam, aber stetig bergab. Doch auch ohne den blonden Wundermann war die Band noch durchaus in der Lage erstklassigen Hardrock abzuliefern. So ist diese Scheibe von 1981 für mich das Highlight der UFO Phase von 1980 bis zur Bruchlandung mitte der Achtziger. Zwar besitzt THE WILD... nicht mehr ganz diesen Glanz und Esprit wie z.B. LIGHTS OUT (77), FORCE IT (75) oder OBSESSION (78) bietet jedoch eine kompakte in sich geschlossene, stimmige Atmosphäre mit einigen exzellenten Songs.
Das abwechslungsreiche, furiose "Long Gone" mit seinem sphärischen Schlussteil, der Titelsong mit seiner packenden Hookline, der knackig bluesrockende Opener "Chains Chains" und die brilliante Ballade "Profession Of Violance" brauchen sich vor den Klassikern der 70`ies wirklich kaum zu verstecken. Schenker-Nachfolger Paul Chapman liefert auf diesem Album seine technisch reifste Leistung seiner UFO Zeit ab und Sänger Phil Mogg klingt kraftvoll und emotional wie eh und je. Der damalige Neuzugang Neil Carter (er ersetzte den zu MSG abgewanderten Paul Raymond) erwies sich ebenso als vielseitiger Musiker und steuerte zu der sehr poppigen Singleauskopplung "Lonely Heart" ein Saxophonsolo bei.
Leider sollte THE WILD THE WILLING AND THE INNOCENT für lange Zeit das letzte wirklich starke UFO Album bleiben.


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