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Kamerafreak

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Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR Objektiv (77 mm Filtergewinde) inkl. HB-53
Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR Objektiv (77 mm Filtergewinde) inkl. HB-53
Wird angeboten von Willy's Widgets
Preis: EUR 909,16

36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wertvolles Universalobjektiv für Nikon FX, 14. Juli 2011
Bedingt durch die größer werdende Familie nimmt der für die Fotoausrüstung verbleibende Platz auf Reisen und im Alltag stetig ab. Auf der langen Suche nach einem Universal- oder immer drauf Objektiv war lange Zeit keine gute Linse aus dem Hause Nikon verfügbar. Es sollte schon ein hochwertiges Objektiv mit weitem Brennweitenberich (24 - 120 mm), fester Anfangsöffnung, mit Polfilter-tauglichem fixen Fronttubus, sehr guter optischer Leistung und mit den äußerst praktischen Dingen wie US-Autofokus und ein VRII sein.

- Der Brennweitenbereich ist für FX ideal: deutlicher WW-Bereich bis moderates Tele, mehr benötigt man für die Reisefotographie kaum.
- persönlich mag ich Objektive mit fester Anfangsblende, da dadurch auch die größte Blende bei allen Brennweiten, insbesondere im Telebereich, zur Verfügung steht.
- gerade in der Reisefotographie benutze ich fast regelmäßig einen Polfilter. Dazu ist eine fixierte Filterfassung unabdingbar.
- die optische Leistung ist für den Einsatzzweck hervorragend. Hohe Schärfe- und Kontrastleistung, geringe Seitenlichtempfindlichkeit, sehr geringe Aberration ergibt hervorragende Ausgangsbilder (im NEF-Format), die für die nur selten notwendige weitere digitale Bearbeitung genügend Spielraum lassen.
- Der US-Autofokus arbeitet sehr zügig und fast lautlos. Bei meinem Objektiv sitzt die Schärfe perfekt. Bei Bedarf kann man, wenn nötig, den Autofokus schnell manuell korrigieren (natürlich ist der Einstellring für die Schärfe nicht mit der geschmeidigen Mechanik guter älterer MF-Objektive vergleichbar).
- VR II: je nach ruhiger Hand sind beeindruckende Freihandaufnahmen möglich. Aufnahmen bis weit in die späte blaue Stunde nach Sonneruntergang gelingen Freihand mit knackiger Schärfe (z. B. D700 mit MB D10). Es erscheint mir eine solide Kombination Kamera-Objektiv wegen der Masseträgheit eher für lange Verschlußzeiten geeignet, dadurch ist das Gewicht kein Nachteil.

Zur Mechanik: möchte man aus dem vollen gefrässte Metallkonstruktionen, bleibt nur noch der Griff zur teuren Leica-Optik übrig. Die Verwendung moderner Kunststoffe ist nur konsequent und ein Zeichen der Innovationsstärke der Fa. Nikon. Die mechanisch wichtigen Teile wie z. B. der Bajonettring sind aus solidem Metall. Die Sonnenblende rastet fest und mit einem satten Gefühl ein. Die Schalter für Autofokus, VR ein/Aus und VR-Modus sind gut angeordnet und blind bedienbar. Auch im ausgefahrenen Zustand wackelt nichts.
Zu den optischen Schwächen wie Verzeichnung und Farbfehler: es existieren genügend Testberichte und Diagramme zur Verzeichnung und zur Vignettierung. Die Verzeichnung, wenn störend, wird sehr gut durch Capture NX korrigiert. Die Vignettierung ist ausgeprägter, ab Blende 5,6 deutlich weniger stark ausgeprägt. Die Vignettierung bei Offenblende kann Capture NX jedoch nicht komplett herausrechnen.

Fazit: jedes Objektiv muss an seinem Einsatzgebiet gemessen werden. Das AF-S 24-120 f/4,0 ist für die anspruchsvolle Reise-, Reportage- und Familienfotographie ideal geeignet und stellt eine echte Beeicherung der Objektivpalette dar. Endlich ein Universalzoom für FX, das die günstigen Kitt-Linsen qualitativ deutlich in den Schatten stellt und vorhandene Spezialobjektive nicht überflüssig macht. Der Preis ist gemessen an Brennweite, optischer Leistung und Ausstattung mehr als gerechtfertigt.


Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz
Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Diva mit Mängeln, 17. Februar 2011
Die Nikon P7000 ist eine tolle Kamera mit hervorragenen Ansätzen. Die Optik mit dem interessanten Brennweitenbereich, dem lichtstarken und rauscharmen Sensor und der große, helle und klare Monitor sind hervorragend. Die Reduktion auf 10 MPixel auf einem relativ großen Sensor ist sicherlich der richtige Schritt gewesen. Auch die Möglichkeit der stufenweisen Zoom-Einstellung hat ihren Reiz. Die vielen Drehräder erleichtern das direkte Einstellen der für den ambitionierten Fotografen relevanten Parameter. Auch der optische Sucher ist eine große Hilfe bei kritischen Beleuchtungssituationen. Also eine vom Konzept her sehr interessante Kamera.
Leider hat es Nikon versäumt, diesem semiprofessionellen Modell die nötigen Basics zu spendieren: das Gehäuse (insbesondere der Deckel des Akku/Speicherkartenfaches) ist billiges und nicht abgedichtetes Plastik. Das so schnelle Bedienen der Einstellräder beantwortet die Kamera nur sehr zögerlich, d.h. störend langsam. Noch schlimmer, die Elektronik hängt sich bei zu schneller Menüauswahl auf und reagiert nicht mehr. Da hilft nur noch das Entfernen und neu- Einsetzen des Akkus. Was nutzt der Modus der Zeitautomatik, wenn die eingestellte Blende beim Zoomen nicht beibehalten wird und anschließend erneut eingestellt werden muß.
Die Bildbearbeitung mit der Nikon-Software ViewNX2 konnte leider die Bilddateien im RAW-Format nicht in der Vorschau darstellen, in Capture NX2 dauert die Bearbeitung fast länger als die RAW-Dateien der D700. Mit Bedauern habe ich die Kamera zurück gesandt.
Als Fazit bleibt mir nur das Warten auf ein hoffentlich ausgereifteres und solideres Nachfolgemodell.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2011 7:06 PM CET


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