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Rezensionen verfasst von
P.B. Goldisis

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Voggenreiter Verlag Mini-Gitarre (Ukulele) Holz natur
Voggenreiter Verlag Mini-Gitarre (Ukulele) Holz natur
Preis: EUR 22,90

5.0 von 5 Sternen Für den Preis prima., 19. Juni 2016
Wir habe die Ukulele für unseren Zweijährigen gekauft, der immer alles nachmachen will, was sein großer Bruder tut - in diesem Fall Gitarre spielen. Das Instrument sieht schön aus, auch wenn es bei genauem Hinsehen natürlich nichts für Detailverliebte ist. Das war bei dem Preis nicht zu erwarten, und wäre für die Zielgruppe (kleine Kinder) aus meiner Sicht zu schade - schon nach einem Tag hatte sie einige Lackabplatzer. Schuld daran ist aber nicht die Qualität, sondern der Gitarrist, der das gute Stück nun seit Tagen überall mitschleppt :-). Da hatten wir schon teurere Spielzeuge, die nicht halb so gut ankamen.

Positiv ist, dass sich die Ukulele recht gut stimmen lässt und sich nicht so schnell von selbst wieder verstimmt. Zu leichtgängige Stimmmechanismen sind ja eine typische Schwachstelle bei Billiggitarren. Hier sind sie in Ordnung, und das ist neben dem günstigen Preis der wesentliche Grund für meine Bewertung.

Über den Klang will ich hier so wenig verlieren wie über die Detailverarbeitung. Das ist ein Spielzeug, mit dem kleine Kinder ihre ersten Berührungen mit Saiteninstrumenten machen können - vom sinnfreien Herumzupfen unseres Zweijährigen bis zu ersten "richtigen" Klängen. Für weitere Schritte gibt es dann sowieso eine klassisch gestimmte sechssaitige Gitarre. Für die allerersten Schritte ist diese Ukulele perfekt. Gitarrenfetischisten, die Ukulelenkonzerte geben wollen, sollten natürlich tiefer in die Tasche greifen.


Xiaomi Redmi Note 3 Pro Smartphone (13,97 cm (5,5 Zoll) IPS LCD kapazitiver Touchscreen,16 GB, MIUI 7.0) silber-weiß
Xiaomi Redmi Note 3 Pro Smartphone (13,97 cm (5,5 Zoll) IPS LCD kapazitiver Touchscreen,16 GB, MIUI 7.0) silber-weiß

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Mut!, 20. Mai 2016
Lange habe ich damit geliebäugelt, mir mal so ein in Deutschland nicht offiziell vertriebenes China-Smartphone zuzulegen. Das Verhältnis Preis zu Ausstattung ist derart verlockend, dass bei mir alle Alarmglocken klingelten: Da muss etwas faul sein! Irgendwann war die Neugier zu groß, und ich habe das Redmi Note 3 Pro in der 2 GB RAM/16 GB ROM - Version bestellt.

Jetzt habe ich es seit ein paar Tagen und komme aus dem Staunen nicht heraus. Das Handy sieht klasse aus und funktioniert einwandfrei, ohne dass man irgendwelche Insidertricks kennen muss, um es zum Laufen zu bringen.

Es liegt angenehm in der Hand und macht einen sehr wertigen Eindruck. Einzig die beiden Endspitzen der Rückseite sind statt aus Metall (wie der größte Teil der Rückseite) aus lackiertem Kunststoff. Klar, ein komplett aus Metall gefertigtes Telefon hätte Empfangsprobleme. Aber die für die Antenne durch die Gehäuserückseite gezogenen "Kunststoffbahnen" wie z.B. beim Iphone 6 sehen besser aus und bereiten keine Sorgen, dass irgendwann die Sprühfarbe abblättern könnte. Das war es dann auch schon mit Kritik an der Verarbeitung. Denn alles ist sauber eingepasst, nirgends eine scharfe Kante oder etwas, was Optik oder Haptik stören würde. Respekt!

Die Software ist das bekannte Android 5.1.1. Ob es ein Update auf Android 6 geben wird, weiß ich nicht genau, habe aber in den Weiten des Internets gelesen, dass es wohl kommen soll. Im Moment sagt die vorinstallierte Update-App, dass das Gerät auf dem neuesten Stand sei.

Das Menü ist sauber und weitgehend ohne Bloatware. Der Google Playstore ist vorinstalliert, so dass man seine Lieblingsapps flott herunter laden kann. Die auf englisch voreingestellte Menüsprache lässt sich auf deutsch umstellen, wenn auch einige Begriffe weiterhin englisch bleiben.

Das Display ist gut. Die Farben sind kräftig, die Konstraste gut, schwarz ist schwarz und nicht grau, die Lesbarkeit von der Seite ist prima, die Helligkeit absolut ausreichend. Mit der fast schon übertrieben farbenprächtigen Anzeige des Samsung Galaxy S6 Edge Plus kann es nicht mithalten, dem Iphone 6 Plus steht es nach meiner subjektiven Wahrnehmung aber im Alltagsgebrauch nicht nach.

Die Hardwareleistung ist nicht High End, kann aber als gehobene Mittelklasse bezeichnet werden. Ruckler oder Hänger konnte ich noch nicht erzeugen, gebe aber zu, dass mir nichts ferner liegt, als am Handy Computerspiele zu spielen. Insofern reize ich die Technik vermutlich so gut wie nie voll aus und wäre wahrscheinlich mit einem simpleren Quad-Core Prozessor und 1 GB RAM schon gut genug bedient. Für typische Businessanwendungen ist das Note 3 Pro jedenfalls top bewaffnet.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass entweder Dual-SIM Betrieb oder eine Speichererweiterung mittels Micro-SD-Karte möglich ist (leider nur entweder oder, so wie es momentan wohl bei den meisten China-Telefonen gemacht wird). Ein Samsung Galaxy S7 kann immerhin mit einer Speicherkarte umgehen, der Vorgänger S6 und das Iphone nicht einmal das!

Mit dem Akku kommt man problemlos über den Tag. Wer nicht permanent am Handy spielt, schafft auch zwei oder mehr Tage.

Im Vergleich mit den beiden Luxushandies Galaxy S6 Edge Plus und Iphone 6 macht das Redmi Note 3 Pro eine erstaunlich gute Figur. Die Abstriche bei Haptik und Aussehen sind wirklich klein und verschmerzbar. Vergleicht man die Preise, ist das Redmi ein absolutes Schnäppchen. Ich bin sehr zufrieden damit und froh, mich zum Kauf durchgerungen zu haben.

Allerdings sollte man im Klaren darüber sein, dass man es nicht leicht haben wird, wenn das Handy mal einen Defekt haben sollte und man das über den Service des Verkäufers oder des Herstellers abwickeln muss. Hier lautet der Rat recht schnell: "wegschmeißen, neu kaufen" Wer dieses Risiko eingeht, bekommt ein klasse Handy zu einem fast unangemessen guten Preis.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2016 11:34 PM MEST


LED Kennzeichenbeleuchtung Module Mercedes W204 W212 C216 C207 W221 - TÜV FREI !
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Wird angeboten von KFZ_DOG
Preis: EUR 19,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super mit wackeliger Verbindung, 12. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als bei meinem 2010er W204 wieder einmal eine der funzeligen Kennzeichen-Glühbirnen hinüber war, entschloss ich mich zur Umrüstung auf LED und kaufte diese Lämpchen. Zum Anschluss werden einfach die Originalstecker, in denen die Glühbirnen vorher steckten, an die LED-Einheiten gesteckt. Sehr schön, eine spätere Rückrüstung ist damit leicht möglich.

Leider ist die Steckverbindung so locker, dass beim ersten Zuschlagen des Kofferraumdeckels bereits ein Stecker wieder heraus rutschte (daher ein Stern Abzug). Habe die Stecker dann mit Panzerband angeklebt, und nun hält es.

Keine Fehlermeldung im Kombiinstrument. Das Licht ist erwartungsgemäß heller als mit Glühbirnen, aber die Ausleuchtung ist angenehm flächig, so dass es stimmig aussieht und nicht nach Billigtuning.

Zur Umrüstung muss beim W204 die Griffleiste über dem Kennzeichen raus - es ist also ein Arbeitsschritt weiter als ein reiner Glühbirnenwechsel. Da die Leiste auch von Innen verschraubt ist, braucht man einen kurzen (!) Torx-Schraubendreher (ich glaube, es ist T20), oder besser noch eine Ratsche mit Torx-Aufsatz.

Ich habe bei der Aktion gleich die hässliche Plastikleiste der VorMoPf-Classic-Ausstattung gegen eine verchromte getauscht. Jetzt sieht mein Auto auch bei Tageslicht besser aus :-).


Meliora
Meliora
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Trotz allen Kaspertheaters genial, 18. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Meliora (Audio CD)
Eigentlich sollte ich diese Band zum Witz erklären und in die Helene-Fischer - Ecke (= pfui, Finger weg!) stecken.

Eine Band, die sich permanent unter Ganzkörpermasken versteckt und völlig anonym bleibt. Das ist praktisch, weil man nicht so leicht abgepasst werden kann, sollte jemand vom provokanten Auftreten angepisst sein, und außerdem fallen Lineup-Wechsel kaum auf. Der Nachteil zeigt sich bei Liveauftritten: Der jeweilige Sänger (wir sind bekanntlich inzwischen bei Papa Emeritus III.) bekommt unter seiner Maske den Mund kaum auf, und die anderen Musiker agieren sichtbar kräfteschonend - in einem Ganzkörperanzug mit Maske ohne Mundöffnung sollte man im heißen Bühnenlicht körperliche Anstrengung vermeiden.

Und dann das Satanismus-Thema. Jede Menge Symbolik, die erzkonservative Katholiken vielleicht noch aufhorchen lässt. Aber spätestens wenn die merken, was für eine satanische Botschaft Ghost überbringen, dürften auch fast fanatische Christen nur noch mit dem Kopf schütteln. Zusammengefasst ist das wenig mehr als: "Satan ist unser Erschaffer, die Welt steht in Flammen, Er führt uns in den Abgrund." Alles klar, geht schon mal vor, ich komme dann später nach ...

Das fühlt sich für mich an wie ein clever ausgehecktes Marketingkonzept: Interessant machen durch auffällige Anonymität, provozieren durch blasphemische Symbolik und aufgesetzten Satanismus. Ein wenig wie das, was Marilyn Manson vor knapp 20 Jahren groß gemacht hat. Der bekannte sich damals offen zu seinem Drogenkonsum (immer ohne Drogen offen zu verherrlichen auf der rechtlich sicheren Seite) und verkleidete sich als androgynes Wesen. Beides gesetzlich erlaubt, aber umstritten genug, um ihn berühmt zu machen. Dazu machte Manson Musik, die keineswegs drogenverschneit abgedreht war, sondern absolut massentauglicher Pop.

Und damit sind wir bei dem Punkt, der bei Ghost alle für mich kritischen Dinge einfach platt walzt: DIE SONGS! Luzifer, welcher von Satan oder wem auch immer begnadete Songschreiber steckt denn hinter diesen Melodien? Auf diesem Album ist kein einziger Ausfall, und vieles geht einem schon nach dem ersten Mal hören nicht wieder aus dem Kopf, ohne nach dem zwanzigsten Durchlauf zu nerven. So etwas habe ich noch nicht oft erlebt. Ich empfehle jedem, mindestens mal in "He is" (Mega-Hymne!) und "Absolution" (mit Coldplay-artigem Keyboard) reinzuhören. Oder gleich das Album blind zu kaufen. Ihr werdet es nicht bereuen!


Honey
Honey

5.0 von 5 Sternen Nicht alles Gold glänzt, 25. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Honey (MP3-Download)
Zuerst wollte ich dieses Album verreißen. Im Vergleich zum Überalbum "You and me" kommt es zunächst recht unspektakulär und durchwachsen daher. Am Ende wurde dann doch alles gut und "Honey" ist zumindest ein Favorit für den Titel meines persönlichen Albums des Jahres.

Aber langsam: Nach dem ambitionierten Debüt "The Dream", mit dem Open Hand sich noch teilweise dem damals angesagten Screamo-Sound annäherten, folgte 2005 besagtes "You and me". Fette Stoner-Riffs paarten sich mit einem Duettgesang aus sensibel-melodischer Männerstimme und einer Gastsängerin, die den arrogant-gelangweilten Singstil von Fu Manchu nachahmte - megacool. Alles passte: Songs - perfekt nach ein paar Durchgängen. Produktion - fett und druckvoll. Nach Jahren hat sich "You and me" endgültig einen Platz weit oben auf meiner ewigen Lieblingsliste erspielt - ich bekomme nicht genug davon. Kommerziell ging der Traum vom verdienten Erfolg leider nicht in Erfüllung. "You and me" ging eher unter.

Und jetzt kommt nach fünf Jahren endlich der Nachfolger. Der erst einmal eine Riesenenttäuschung war: Drucklos produziert träufeln die Songs aus den Boxen, machen einen unfertigen ersten Eindruck. Das ganze Album wirkt zerfasert.

Open Hand sind auf einem Minilabel aus Kansas City gelandet, das einen so kleinen Vertrieb hat, dass das Album in Deutschland nicht mal als CD angeboten wird. Die einschlägige Musikpresse wird es vermutlich völlig übersehen. Der Traum, mit einem innovativen Stil zwischen Indie und Stonerrock die neuen Nirvana oder wenigstens die Nachfolger der Smashing Pumpkins zu werden, ist für Open Hand offenbar ausgeträumt. Aber das scheint ihnen mal gerade gar nichts auszumachen. Nein, sie genießen die Freiheit ohne Erfolgsdruck und lassen ihrer Kreativität freien Lauf.

Das Ergebnis nach etlichen Hördurchgängen: Überwiegend genial! Bandkopf Justin Isham hat einfach ein gutes Händchen für tolle Songs, und dass die Kombination "harte Gitarren / weicher Gesang" noch lange nicht ausgedient hat, wird mal wieder eindrucksvoll bewiesen. Anspieltipps: "Herons", "Son of a Gun", "So far", "Risky", "The Angels".

Angemerkt sei aber, dass daneben auch einiges Füllmaterial und diverse Experimente ihren Weg auf das Album gefunden haben, die bestenfalls langweilen ("Cartwright Kid", "What is this?"), manchmal aber auch richtig wehtun. "Bre" ist so ein Fall: Ein dümmlich-kitschiger Text, der ausgerechnet auf deutsch (!) gesungen wird. Wer als deutscher Muttersprachler mehr als einen Durchlauf ohne Skiptaste schafft, sollte sich einen Ballermann-Sampler kaufen. "The Valley" ist ein Rapsong mit entsprechend pubertärem Gehabe. Geht, muss aber nicht sein. "The Angels" letztlich, auch eine Art weiblicher Rap mit schnellem Drumcomputerbeat, macht richtig Spaß.

Die guten Songs und die Gesamtstimmung dieses Albums machen es zu einem Meisterwerk. Viel subtiler noch als sein Vorgänger und die low-budget-Produktion macht es angenehm unaufgeregt. Isham ist ein begnadeter Songwriter. Und wenn man den von der Leine des Erfolgsdrucks lässt, kommt eben ein genial verschrobenes Album dabei heraus.

Die Betonung liegt auf genial.


Low Budget Werbung & Guerilla Marketing für Anwalt, Notar, Steuerberater: Blitzschnell und supergünstig neue Klienten werben
Low Budget Werbung & Guerilla Marketing für Anwalt, Notar, Steuerberater: Blitzschnell und supergünstig neue Klienten werben
von Alois Gmeiner
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,95

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der selbsternannte "Werbetheraupeut" therapiert sein Konto, 2. Mai 2010
Ein großer Haufen allgemeiner Dinge über Marketing. An sich ja nicht verkehrt, wer sich als Laie orientieren will, was man unter Marketing versteht, greift hier vielleicht zu einer brauchbaren Lektüre.

Mal eben fluchs aus dem Internet zusammenkopierte Gesetzestexte der Berufsordnungen für Rechtsanwälte und Steuerberater in Deutschland, Österreich und der Schweiz eröffnen das Buch. Der einzige echte Kommentar des Autors dazu: Im Zweifelsfall die zuständige Kammer fragen, was erlaubt ist. Danke, darauf wäre wohl jeder selbst gekommen. Die Antwort der Kammern heißt im Zweifelsfall immer "lassen sie's besser", da sich dort niemand zu weit zum Fenster hinaus lehnen will. Doch auch deshalb hatte ich mir dieses Buch gekauft. Ist ja speziell für Anwälte, Notare und Steuerberater, da kann man wohl erwarten, dass der Autor mitteilt, was erlaubt ist und was nicht. Pustekuchen.

Es folgen diverse Kapitel, z.B. über den Sinn eines eigenen Logos. Da man das lange verwendet, sollte man vielleicht einen Profidesigner beauftragen. Für einen "runden" Auftritt sollte die gesamte Kanzleiausstattung dem eigenen corporate design folgen. Wenn ich mir das leisten kann, habe ich es bereits ohne Marketingbüchlein zum Erfolg gebracht. Ist das etwa "Low Budget" für den Autor?

Sehr schön ist auch, dass bei der völlig allgemeinen Aufzählung von Werbemöglichkeiten u.a. die Fernsehwerbung auftaucht. Ein eigener Kanzleiwerbespot für meine kleine Kanzlei - direkt vor der Tagesschau? Das hätte was. Das nötige "Low Budget" wird mir meine Bank sicher auf Zuruf überweisen. Und ob ich sowas überhaupt darf? Der "Werbetherapeut" antwortet am Ende seiner langen Liste von Allgemeinplätzen: Ich kann ja meine Kammer fragen. Danke.

Vollkommener Müll ist das Buch ja auch nicht. Immerhin fasst es auch ein paar allgemeine Dinge zusammen, auf die man sicher auch selbst kommen wird, die aber als Erinnerung gut sind.

Eine Mogelpackung bleibt es trotzdem. Von "Guerilla Marketing" nirgends eine Spur - obwohl: Da nicht mal der Begriff definiert wird, weiß man als Leser vielleicht bloß nicht, was das ist. Wie man mit den Tipps schnell irgendeinen neuen Mandanten akquirieren soll, bleibt offen. Einige sind wenigstens wirklich nicht teuer, wenngleich die auch eher das Tüpfelchen auf dem sprichwörtlichen "i" eines guten Auftritts sein dürften als die große Wende zum Erfolg.

Was der "Werbetheraupeut" zwischen den Buchrücken bietet hat so gar nichts damit zu tun, was außen drauf steht. Das grenzt schon an Etikettenschwindel. Nicht mal die Individualisierung auf die angesprochene Zielgruppe des Buchs ist gelungen. Auch wenn das Buch vielleicht ganz ok wäre, wenn man es aus seinem Einband risse, kann ich hier nicht positiver bewerten.

Ein Tipp an den "Werbetherapeuten" von mir: Wenn man verspricht, was man nicht halten kann, lockt man sicher einige Leute an. Wenn die aber dahinter kommen und sich die Wahrheit herum spricht, kann sich der anfängliche Erfolg ins Gegenteil wandeln. Fragen Sie Ihre Kammer!


Casio Herrenarmbanduhr G-Shock DW-5600CL-1ER
Casio Herrenarmbanduhr G-Shock DW-5600CL-1ER

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robuster Klassiker in anderem Styling, 26. März 2009
Über die grundsätzlichen Qualitäten einer Casio G-Shock muss man wohl kaum noch etwas verlieren. Seit 1983 steht dieser Name für die vielleicht widerstandsfähigsten Armbanduhren überhaupt. Nach dem großen Hype in den Neunzigern ist die G-Shock heute zugleich lebende Legende und praktischer Begleiter für Sport und körperliche Arbeit.

Funktional entspricht die hier rezensierte Uhr dem heutigen Nachkommen der Ur-G-Shock, der DW-5600E-1VER. Beide tragen das bis auf die Displayfarbe gleiche Kaliber in sich und haben - wieder bis auf die Farbe - baugleiche Gehäuse. Außer beim Display unterscheidet sich die 5600CL von der absolut klassischen Variante 5600E nur durch das Armband.

Das Armband der 5600CL ist aus einem Materialmix von Kunstleder und Synthetikstoff. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch qualitativ der G-Shock würdig. Die Dornschließe aus Metall ist hochwertig und auch die Löcher zum Verschließen des Armbandes sind mit Metallösen gegen Ausleiern und reißen geschützt. Das Armband trägt sich angenehm, ich finde angenehmer als das Resin-Band der Standardversion, da es sich weicher um das Handgelenk legt und atmungsaktiver, also nicht so schweißtreibend ist. Wie das allerdings mit der Hygiene im Sommer bei Staub und Schweiß wird, bleibt abzuwarten. Auswaschen dürfte kein Thema sein, die Frage ist eher, wie lange die Trockungszeit danach ist. Einziges Manko des Armbandes ist, dass es auch unter dem Gehäuseboden durchgeführt wird. Dadurch erhöht sich die Uhr auf dem Handgelenk um ca. 2 Milimeter, was die Gefahr vergrößert, irgendwo hängen zu bleiben. Da das Gehäuse wie eingangs gesagt bauglich ist mit dem der 5600E, könnte bei Bedarf das klassische Resinband einfach nachgerüstet werden.

Der zweite Unterschied ist das Display. Wie auf dem Bild zu sehen ist es invers, also permanent schwarz, und das aktuell Angezeigte ist praktisch "ausgestanzt" aus der schwarzen Fläche. Das allein ist schon ein Modegag, der die Ablesbarkeit von Uhren etwas verschlechtert. Bei der 5600CL ist der Hintergrund aber nicht etwa hellgrau, wie bei der 5600E und den meisten anderen Digitaluhren, sondern dunkelrot. Dadurch wird der Kontrast zwischen der Anzeige und ihrer Umgebung derart schlecht, dass man selbst bei Tageslicht je nach Blick- und Lichteinfallwinkel kaum etwas erkennen kann. Im Halbdunkel muss man bei der 5600CL schon das Licht betätigen, während die 5600E auch ohne noch ablesbar ist. Beleuchtet wird mit einer weißlich-hellblauen LED, was im Zusammenspiel mit der dunkelroten Anzeige faszinierend aussieht. Der häufige Gebrauch der Beleuchtung frisst bekanntlich aber Strom wie nichts anderes bei einer Digitaluhr und wird zum frühzeitigen k.o. der Batterie führen. Das deklassiert das neuartige Display zur unpraktischen Spielerei.

Fazit: Die 5600CL ist eigentlich eine klassische G-Shock, nur mit einem anderen, auch sehr guten Armband und einem ohne Grund verschlechterten Display. Letzteres kostet sie den fünften Stern. Da sie derzeit anscheinend ein Auslaufmodell und günstig zu haben ist, empfehle ich sie trotzdem. Die Preisdifferenz lässt Luft für einige Batteriewechsel - und erleuchtet ist das Display so schön wie ein Digitaluhrendisplay nur sein kann.

Also schnell zugreifen, bevor es zu spät ist!


Gone to Earth
Gone to Earth
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sylvians atmosphärischstes Werk - endlich wieder komplett., 18. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Gone to Earth (Audio CD)
1986 veröffentlichte David Sylvian die Doppel-LP "Gone to Earth" als zweites Soloalbum nach dem Ende von Japan (das erste war "Brilliant Trees", 1984). Deutlich ausgeglichener und ruhiger als der Vorgänger bestand die erste LP aus Vocaltracks, während die zweite ausschließlich instrumental war. Nach dem bei Kritikern für seine ungewöhnliche Instrumentierung beliebten "Brilliant Trees" wurde "Gone to Earth" wegen seiner Poplastigkeit damals von vielen als Enttäuschung bezeichnet.

Die Tracks der ersten LP sind verträumter Jazzpop, allesamt mit dem Gesang von David Sylvian. Kaum ein anderes Album passt so gut zu der Stimmung eines romantischen Sonnenunterganges wie diese erste LP/CD. Den passenden Abschluss der ersten LP bot das wundervolle "Silver Moon", bei dem die Sonne schließlich sinkt und das letzte Abendrot in Mondlicht übergeht.

Die zweite LP wurde durch den Song "The Healing Place" eingeleitet, auf dem ein Sample aus einem Vortrag des Düsseldorfer Künstlers Joseph Beuys zu hören ist. Es gab insgesamt zehn sehr ruhige und atmosphärische Tracks. Zum nebenbei hören sind sie völlig ungeeignet, da sie dann am Ohr vorbei rauschen und kaum etwas hinterlassen. Dem konzentrierten Hörer entfaltet sich dagegen ein weiteres Meisterwerk.

Vermutlich aus Kostengründen wurde bei der ursprünglichen CD-Ausgabe von "Gone to Earth" die zweite LP um vier Titel gekürzt und das Album zur Einzel-CD komprimiert. Ein Frevel an diesem Meisterwerk, der nicht zuletzt die bewusste Trennung der beiden völlig unterschiedlichen Seiten des Albums aufhob.

Jetzt gibt es "Gone to Earth" endlich wieder als Doppelalbum.

Auf der Instrumental-CD ist wieder alles komplett wie einst auf der LP. Die Vocalseite wurde dagegen um drei Remixversionen erweitert, die sich meines Erachtens kaum von den ursprünglichen Versionen unterscheiden. Ob es eine gute Idee der Plattenfirma war, unter dem Gesichtspunkt "Value for Money" den perfekten Schlusspunkt oder Übergang zur zweiten Platte, den Sylvian mit "Silver Moon" gesetzt hatte, zu entkräften, kann jeder für sich entscheiden.

Im Normalfall bin ich kein Mensch, der sich eine Platte noch einmal kauft, nur weil sie jetzt "remastered" ist und vielleicht mit ein paar (häufig zu Recht zuvor unveröffentlichten) Bonustracks aufgeblasen wurde. In diesem Fall liegt es aber anders. "Gone to Earth" war immer ein Doppelalbum, und der Makel der Kürzung ist nun endlich behoben.

Eine geeignete Einstiegsplatte in die Welt des David Sylvian, die niemandem, der Romantik ohne jede Kuschelrockschnulzigkeit mag, fehlen sollte. Ein zeitloser Klassiker.


Indigo Falls
Indigo Falls
Wird angeboten von musik_and_more
Preis: EUR 34,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön., 12. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Indigo Falls (Audio CD)
Bei "Indigo Falls" handelt es sich um eine weitere Zusammenarbeit der ehemaligen Japan-Mitstreiter Steve Jansen und Richard Barbieri, die neben mehreren Instrumentalalben unter dem Namen Jansen/Barbieri vor allem als Dolphin Brothers das wundervolle "Catch the Fall" veröffentlichten. Mit an Bord sind außerdem vor allem die Sängerin Suzanne J. Barbieri (Vocals auf allen Tracks), Ex-Japan-Bassist Mick Karn (Bass auf "Feed the Fire") und Porcupine Tree - Meister Steven Wilson (Gitarre auf "The Wilderness").

Das Line-up und die Tatsache, dass es sich dank der Sängerin um "echte" Songs und keine bloßen Ambientsoundscapes handelt, werden wohl jeden, der Dolphin Brothers liebt, in riesengroße Vorfreude auf dieses 1997 aufgenommene Werk versetzen. Die muss ich leider etwas dämpfen. Keine Frage: "Indigo Falls" ist ein schönes Album geworden. Sehr ruhig und mit vielen Details, die man teilweise erst mit der Zeit entdeckt. Hier sind eindeutig Musiker tätig, die wissen, wie Stimmungen erzeugt werden, ohne in Klischees zu verfallen. Suzanne J. Barbieri hat eine angenehme und klare Stimme, die zu den Songs passt.

Aber trotzdem fehlt "Indigo Falls" ein wenig der letzte Biss, der ein "nur" schönes Album zu einem macht, in das man auch (oder gerade) nach vielen Jahren immer wieder versinken möchte. Die Songs sind ein wenig wie ein Fotomodell: Fast perfekt schön, aber zu glatt, zu harmlos und zu berechenbar, als dass man sich unsterblich in sie verlieben könnte. Der Gesang ist ohne Zweifel gut, etwas mehr Charakter wäre aber besser. Weder der als Extrembassist bekannt gewordene Mick Karn (wer sein Soloalbum "Dreams of Reason produce Monsters" kennt, weiß, was ich meine), noch der wandlungsfähige Steve Wilson bringen ihre Talente hervor und schaffen ein paar Ecken und Kanten. Schade.

Übrigens: Wer "Indigo Falls" mag und Lust auf mehr in dem Stil hat, dem empfehle ich "The Scarlet Sea" von Cinnamonia.


Kings of Rock & Roll
Kings of Rock & Roll
Preis: EUR 12,98

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon wieder eine Best of..., 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Kings of Rock & Roll (Audio CD)
...nach der etwas mageren "A Life of Surprises" und der empfehlenswerten "38 Carat Collection" - wer braucht denn das? Das hatte ich gedacht, allerdings nur bevor ich mir die Titelliste ansah. Die ist schön abwechslungsreich zusammen gestellt und schert sich nicht um akribische Chronologie oder sonstige, das Hörvergnügen störende thematische Gerüste. Auch das allein wäre höchstens eine Anregung, mal eine eigene Best Of zusammen zu stellen. Alle Alben habe ich ja. Aber dann: Die Macher dieser Compilation packen noch einen drauf und holen einige zum Teil schon für immer verloren gegangene Raritäten aus den Archiven:

"Nero the Zero": die B-Seite der "Cars and Girls"-Single;

"The Yearning Loins": Allen, die die US-Version von "Steve McQueen", dort wegen entgegenstehender Namensrechte in "Two Wheels Good" umgetauft, ihr eigen nennen, von dort bereits bekannt;

"Donna Summer": Ursprünglich - wie übrigens auch "Faron Young" - stammt dieser Track von Paddy McAloons Soloalbum "Famous Fakes", das (soweit ich informiert bin) nie erschienen ist. Den Song gab es aber mehrfach als B-Seite, u.a. zu "Hey Manhattan!" und "When Love breaks down";

Da "Two Wheels Good" problemlos zu bekommen ist, sind also nur "Nero the Zero" und "Donna Summer" wirklich rar. Der Rest ist auf den regulären Alben erhältlich und dürfte jedem Fan bekannt sein. Aber allein schon die Tatsache, dass hier zwei derartige Juwelen wieder ans Tageslicht geholt wurden, reicht mir bereits für die volle Sternenzahl, wobei es hinsichtlich des Booklets (wenn man das Faltblatt so nennen möchte) nicht wirklich Grund zur Euphorie gibt. Eine Zuordnung der Tracks zu bestimmten Alben oder sonstigen Veröffentlichungen wird z.B. nicht ermöglicht, so dass der Hörer, der sich in der Bandgeschichte nicht so gut auskennt, insofern etwas im Stich gelassen wird.

Die Strategie geht also auf, jedenfalls bei mir. Wenn alle paar Jahre mal wieder eine Best Of mit einem oder zwei weiteren raren und seit Jahrzehnten nicht mehr erhältlichen Tracks erscheint, werde ich wieder zuschlagen. Aber ganz ehrlich: Bei der Qualität des Songmaterials ist eine reine B-Seiten und Raritätenkollektion mehr als überfällig.

Fazit: Einfühlsame Zusammenstellung mit zwei allein schon den Kauf rechtfertigenden Raritäten - sollte man sich nicht entgehen lassen!


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