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MH "MH"

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Toto - 35th Anniversary Tour/Live From Poland [Deluxe Edition] [4 DVDs]
Toto - 35th Anniversary Tour/Live From Poland [Deluxe Edition] [4 DVDs]
DVD ~ Toto
Preis: EUR 31,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toto at their very best, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In den zurückliegenden eineinhalb Jahrzehnten hat Toto mehrere, z.T. ältere Konzert-Mitschnitte auf DVD veröffentlicht und damit die Geschichte der Band recht gut dokumentiert. Brauchen wir also innerhalb weniger Jahre noch eine DVD von Toto - wenn auch eine „Geburtstags-DVD“? Die Antwort lautet: Ja, denn diese Scheibe ist großartig, was man nicht von jeder der erwähnten Aufnahmen behaupten kann. So ist etwa die Ton- und Bildqualität der schlicht „Live“ betitelten Scheibe, auf der ein Konzert in Japan von 1999 festgehalten ist, nicht besonders überzeugend. Demgegenüber ist die technische Qualität der neuen Scheibe prima, vor allem auch Schnitt und Bild können durchwegs überzeugen. Erfreulicherweise wird auf hektische Schnitte verzichtet, so daß man der Band und den einzelnen Musikern gut folgen und dabei der Musik die ganze Aufmerksamkeit schenken kann. Erfreulich ist aber vor allem, daß nun endlich ein Live-Dokument vorliegt, auf dem Joseph Williams die Lead-Vocals singt. Williams hatte in den 1980er Jahren nach dem kurzen Intermezzo mit dem inzwischen verstorbenen Fergie Frederiksen die Stelle von Sänger Bobby Kimball eingenommen und nach der Veröffentlichung zweier hervorragender Studioalben (Fahrenheit und VII) immer wieder einmal aus bestimmten Anlässen mit der Band zusammengearbeitet. Williams Leistung auf „Live in Poland“ ist meisterhaft; er singt die Songs aus allen Band-Epochen sehr überzeugend und zeigt damit, daß zweifellos er die glücklichste Besetzung der Toto-Lead-Vocals war und nun auch wieder ist. Wenngleich natürlich auch seine Stimme nicht jünger wird, so singt Williams doch erkennbar entspannter und lockerer als Kimball, der - wie auf den einschlägigen DVDs zu hören ist - bei manchen Stücken doch an sein Grenze geführt wurde und so bisweilen etwas gequält wirkte.
Auch die anderen Musiker sind auf der Höhe ihres Könnens, und es ist einfach schön zu sehen, wieviel Spielfreude diese überaus seriös wirkenden Herren (na ja, David Paich gibt den humoristischen Kontrast. Er sieht mit seinem großen Zylinderhut aus wie eine Figur, die einem Disney-Cartoon entsprungen ist) - und nicht zu vergessen Background-Sängerin Amy Keys - bei aller Virtuosität auf die Bühne bringen. Jeder, der ein Konzert der 2013-Tour (auf der das Konzert aufgezeichnet wurde) erlebt hat, kann bestätigen, daß die Band keineswegs nur routiniert die Stücke runterspielt, sondern tatsächlich mit ganzer Seele und viel Humor präsent ist. Übrigens dürfte dieser Mitschnitt die letzte Aufnahme mit Drummer Simon Phillips sein, der die Band Ende 2013 nach 20 Jahren verlassen hat.
Die Auswahl der Songs ist gelungen, weil repräsentativ für die 35 Jahre Bandgeschichte, die hier dokumentiert werden. Neben den (unverzichtbaren) Mega-Hits (Africa, Rosanna, Hold the Line, letzteres in einem irren Gesangs-Duett präsentiert) finden sich nicht zuletzt Stücke aus der frühen Schaffensphase, ganze vier etwa von der 1979er LP Hydra, aber auch „Falling in Between“ vom bis dato letzten Studiowerk der Band. Vielleicht mag jemand den ein oder den anderen Song vermissen, aber angesichts der Fülle an über die Jahre angesammeltem Songmaterial von zwölf CDs läßt sich dies wohl nicht vermeiden.
Mit „Live in Poland“ liegt eine Live-DVD vor, die offenbar werden läßt, daß Toto auch nach 35 Jahren kein bißchen müde sind und voller Kraft, technischer Souveränität und gelassener Spielfreude die Freunde und Fans ihrer Musik live gänzlich zu überzeugen vermögen (wie das enthusiastische polnische Publikum unschwer erkennen läßt). Es ist wohl nicht übertrieben, was auf dem Cover der DVD zu lesen ist: „This is Toto at their very best“. Das läßt für die angekündigte neue Studio-CD manches erwarten...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 2, 2014 11:40 AM MEST


Big Dogz (Limited)
Big Dogz (Limited)
Preis: EUR 14,07

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doch, die Herren können's noch!, 29. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Big Dogz (Limited) (Audio CD)
Beim ersten Hören mag man wirklich denken, daß bei Naz ein bißchen die Luft 'raus ist. Und Tatsache bleibt, daß sich kein schnelleres Stück, kein "Kracher" auf der Scheibe findet. Es überwiegen die Midtempo-Nummern. Beim zweiten und dritten Hören offenbart sich allerdings, daß hier solider, eingängiger und ehrlicher Rock'n'Roll geboten wird, wie man ihn von Nazareth erwarten darf. Fast alle Stücke erweisen sich so bei näherem Hinhören schließlich als eingängig und straight, ungeachtet des Umstandes, daß die CD eine gewisse melancholische Stimmung andeutet. Letzteres kann man vielleicht als den besonderen Akzent der Scheibe ansehen, neben dem aber auch das Augenzwinkern nicht zu kurz kommt ("The Toast"). Vor allem freut man sich, daß Dan McCaffertys Stimme auch im Jahre 2011 nichts von ihrer Eigenart verloren hat. So bleibt alles unverkennbar Nazareth. Das wird nicht zuletzt live deutlich: Namentlich "Radio" oder der coole Opener "Big Dogs Gonna Howl" sind überzeugende Live-Stücke und entfalten auf der Bühne enorme Power - wovon man sich bei der aktuellen Nazareth-Tour überzeugen kann. Auch wenn "Big Dogz" also ohne einen flotten Kracher auskommen muß, zeigen die Herren doch, daß sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.


Benedikt XVI.: Gedanken. Impulse. Visionen
Benedikt XVI.: Gedanken. Impulse. Visionen
von Jürgen Erbacher
  Gebundene Ausgabe

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Fundgrube, 19. Januar 2006
Das Büchlein enthält (neben einem kurzen Papstporträt aus der Feder des Herausgebers Jürgen Erbacher) kürzere Textauszüge aus Predigten, Ansprachen, Interviews und Schreiben Papst Benedikts XVI., des vormaligen Kardinals Ratzinger. Die abgedruckten Texte stammen meistenteils aus den ersten Monaten des Pontifikates und sind inhaltlich einem breiten Themenspektrum gewidmet – so werden etwa vom Sinn der Eucharistie über Fragen der Christus-Nachfolge bis zu den Aufgaben des einzelnen Christen und der Kirche in der Welt zentrale und aktuelle Themen des christlichen Glaubens meditiert. Der Leser erhält vielfach Denkanstöße und bekommt bisweilen überraschende Interpretationen (etwa der Bergpredigt, siehe S. 54 f.) und Glaubensperspektiven angeboten. Die Texte sind durchweg in einer klaren Sprache verfaßt, dabei ohne jede Seichtigkeit; sie sind geprägt von Verbindlichkeit und Ernsthaftigkeit, sprechen aber zugleich die heitere Sprache der Zuversicht und der Hoffnung. Neben den Texten enthält der Band einige farbige Bilder, die den Papst bei verschiedenen Anlässen zeigen. Der Leser kann anhand dieser Bilder noch einmal das "Papstjahr 2005" Revue passieren lassen. Nicht zuletzt die Bilder des auch ansonsten schön aufgemachten Buches lassen erkennen, daß das Druckwerk mit Hingabe zu Person und Sache des Papstes gestaltet wurde. Dafür ist dem Leipziger St. Benno-Verlag zu danken.
Die Gedanken, Impulse und Visionen Benedikts XVI. stellen alles in allem eine kleine Fundgrube für Gläubige oder auch für solche, die es (wieder) werden möchten, dar, und sie eignen sich ausgezeichnet zur Lektüre für unterwegs oder zwischendurch – um Lichtblicke und Atempausen in den Alltag zu bringen.


Das Reformspektakel. Warum der menschliche Faktor mehr Respekt verdient
Das Reformspektakel. Warum der menschliche Faktor mehr Respekt verdient
von Friedhelm Hengsbach
  Taschenbuch

19 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Ärgernis, 22. Januar 2005
Der Autor, Jesuit und Nationalökonom, wird im Buch als „ein führender Vertreter der christlichen Soziallehre" (2) vorgestellt. Für die überkommene christliche, d.h. in diesem Falle: katholische Soziallehre ist charakteristisch, daß sie von einem als christlich ausgewiesenen Menschenbild ausging und sich in ihren Stellungnahmen zu konkreten Fragen der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung an meist naturrechtlich begründeten ethischen Prinzipien orientierte. Von alledem ist bei Hengsbach nicht einmal eine vage Erinnerung übrig geblieben. In dem Kapitel, das der Gerechtigkeit gewidmet ist, stellt er ausdrücklich fest, daß eine christlich-naturrechtliche Gerechtigkeitskonzeption heute „nicht mehr möglich" (116) sei. Statt dessen beruft er sich namentlich auf die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls. An dieser aber wurde von versch. Philosophen kritisiert, daß sie vom Modell eines sozial ungebundenen Individuums ausgehe und deshalb Solidarität letztlich nicht begründen könne. Ein Vertreter der katholischen Soziallehre müßte von daher dem Rawlsschen Ansatz eigentlich skeptisch gegenüberstehen, grenzte sich die katholische Soziallehre mit ihrem personalistischen Verständnis des Menschen doch stets auch von einem einseitig individualistischen Menschenbild ab.
Aber Hengsbach vermeidet die Berufung auf ein christliches Menschenbild oder auf Prinzipien der katholischen Soziallehre. Das mag seine Gründe haben und all dies muß man dem Autor gewiß nicht zum Vorwurf machen. Aber es wäre fair gewesen, wenn er seine Position und die Absicht seines Buches vorab dargelegt hätte. Dergleichen unterbleibt - und damit beginnt das eigentliche Ärgernis: Es gibt weder Vorwort noch Einleitung, und über die gesamten 190 Seiten hinweg bleibt ungeklärt, was das Ganze eigentlich soll. Gewiß werden Hengsbachs Positionen erkennbar: Der Autor gibt unzweideutig zu erkennen, daß er ein Kritiker der neoliberalen Doktrin und einer entsprechenden Politik ist (wie Hengsbach sie etwa in der Agenda 2010 der Bundesregierung erkennt: 7-20) und daß er die neoliberale Deutung und Gestaltung von Globalisierung und Entwicklungspolitik für einseitig hält. Stets werde hier der „menschliche Faktor" zu wenig berücksichtigt. Seine Kritik formuliert Hengsbach dabei im Rahmen einer Art Bestandsaufnahme, in der er die gegenwärtigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und der Welt beschreibt. Ungeachtet der Frage, wie treffend die präsentierten Beobachtungen im einzelnen sein mögen, ist in diesen Ausführungen auch beim besten Willen kein roter Faden erkennbar, weil eine Vielzahl von Aspekten angesprochen wird, ihr innerer Zusammenhang aber i.d.R. ungeklärt bleibt. Auch innerhalb einzelner Abschnitte springt Hengsbach von einem Thema unvermittelt zum nächsten. Vom Versagen der Finanzmärkte bis zur demographischen Entwicklung wird alles mögliche einmal angesprochen -schließlich hängt ja auch alles mit allem zusammen - nur: wie? Übrig bleibt Verwirrung. Während Hengsbachs kritische Position einigermaßen deutlich wird, bleibt höchst unklar, was er unter dem „menschlichen Faktor" versteht. In dem Kapitel, in dem dieser Punkt explizit thematisiert wird (90-96), stellt er auf knappem Raum lediglich ihrerseits willkürlich ausgewählte, zum Teil sattsam bekannte, zum Teil an den Haaren herbeigezogene („Das Handeln gegenüber Menschen, Tieren, Pflanzen orientiert sich an dem ethischen Grundsatz der Biophilie, der ‚Ehrfurcht vor dem Leben'" - 94) Beobachtungen vor, die nicht mehr sagen, als daß der Lebensentwurf des modernen westlichen Menschen typischerweise individualistisch und dabei nicht ausschließlich materialistisch ist. Spätestens an dieser Stelle schwant dem Leser, daß die im Buchuntertitel angekündigte Aufklärung - „warum der menschliche Faktor mehr Respekt verdient" - nicht erfolgen wird, und so ist es auch: Wir erfahren es nicht.
Was wir erfahren, sind hingegen die „Rezepte", die Hengsbach vorschlägt. Da ist dann viel davon die Rede, was getan werden muß und was getan werden sollte. So „sollte" etwa „der zunehmenden Neigung der Frauen zur Erwerbsarbeit [...] tendenziell [sic!] eine wachsende Neigung der Männer zur privaten Kindererziehung [...] folgen" (105). Wer will da widersprechen? Aber Hengsbachs Rezepte gehen darüber hinaus. Am Schluß des Buches singt er das Lob der Zivilgesellschaft. Von ihr, und das heißt namentlich: vom zivilgesellschaftlichen Engagement privater Unternehmer (s. bes. 152-154, 159-169) erwartet er die Vermenschlichung der monetär gesteuerten globalisierten Marktwirtschaft. Nicht hiervon allein - der Staat soll nicht aus der Verantwortung für eine gerechte gesellschaftliche Entwicklung entlassen werden (s. 167-169). Aber gerade um den Rückzug des Staates aus der Verantwortung zu verhindern, bedarf es nach Hengsbach der Zivilgesellschaft. Dies wird dann auf den letzten etwa dreißig Seiten des Buches derart ausgebreitet, daß Hengsbach überwiegend Phantastereien („Die Selbstkompetenz des Subjekts, ‚seine eigene Geschichte erzählen zu können', ist eine der kostbarsten Ressourcen, die ein Unternehmen gewinnen kann": 161), Worthülsen („kommunikative Gegenmacht": 186) und Zauberformeln („Zivilcourage und aufrechten Gang sollten auch die einfachen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeits- und Kommunalverwaltung einüben": 185) aneinanderreiht. Das nimmt sich wie das Rufen im Walde aus. Vielleicht wärmen solche „Rezepte" dem ein oder anderen das Herz - sie beantworten jedenfalls nicht die Frage, warum der „menschliche Faktor" denn nun mehr Respekt verdient.
Der Text ist mit nur sehr wenig Sorgfalt geschrieben, enthält zahlreiche Brüche, unsinnige Formulierungen, offensichtliche Widersprüche und schließlich mehrere fehlerhafte Darstellungen. So etwa bedeute Gerechtigkeit nach der sog. Ulpianischen Formel den Willen, jedem „das Seine" zukommen zu lassen (s. 112), während die Formel tatsächlich davon spricht, daß gerecht der Wille sei, jedem „sein Recht" („ius suum cuique") zukommen zu lassen. An anderer Stelle hält Hengsbach dafür, daß sich die industrielle Revolution „ein Jahrhundert" (116) nach der Französischen Revolution vollzogen habe. Die Beispiele ließen sich vermehren. Von den Tippfehlern und dergleichen soll gar nicht die Rede sein - sie sind zuerst dem Verlag anzulasten.
Auch ein Buch, das sich offenbar an Laien wendet und das keinen streng wissenschaftlichen Anspruch erhebt, sollte die Dinge nicht falsch und nicht so nachlässig darstellen. Und auch bei einem solchen Buch wäre es angemessen gewesen, zumindest die Quellen der präsentierten Daten zu nennen und darüber hinaus wenigstens im Falle der zitierten Referenzautoren auch Literaturhinweise zu geben. All dies erfolgt nicht. Und so bleibt am Schluß die Vermutung, daß das Buch „mit heißer Nadel" gestrickt wurde, um noch rasch von der Proteststimmung (Sozialreformen, Agenda 2010, Hartz IV etc.) im Lande zu profitieren. Ein Ärgernis!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2009 10:58 PM CET


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