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Rezensionen verfasst von
"schueler1987"

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Vietcong
Vietcong
Wird angeboten von trueplaya2k
Preis: EUR 33,89

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Dschungel ist die Hölle los, 11. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Vietcong (Videospiel)
Vietcong hat sich große Ziele gesteckt: Man soll in die Haut eines US-Soldaten springen um am Vietnamkrieg teilzunehmen, dabei muss die Grafik Engine es schaffen, den dichten Dschungel so realistisch wie möglich aussehen zu lassen. Außerdem hat man im Shooter Bereich jede Menge harte Konkurrenz, neben der man sich beweisen muss.
Vietcong ist ein gutes Spiel, ohne Frage und man hat es auch geschafft, den Urwald in Vietnam realistisch und schön darzustellen, allerdings gibt es zu viele Macken am Spiel, die den Spaß stellenweiße in den Keller drücken.
Aber erst mal zu dem Spielablauf: Vor jeder Mission bekommen sie ein Briefing in Form einer Zwischensequenz und anschließend einem Stück Papier, auf dem die wichtigsten Fakten zusammengefasst sind. Wahlweißen können sie noch in dem Tagebuch des Protagonisten Steve Hawkings blättern, oder sich Dokumente über z.B. die Geschichte der NVA (NordVietnamesischeArmee) etc. ansehen. Wenn sie unsicher sind, können sie vor Missionsbeginn auch noch auf dem Schießstand ein wenig trainieren. Danach folgt eine weitere kleine Zwischensequenz, die ihr Einsatzgebiet zeigt und wie ihr kleiner Trupp dorthin gelangt (meistens per Helikopter). Dann beginnt das eigentliche Spiel. Sie sind der Anführer einer kleinen Gruppe von Soldaten, die stets die gleichen bleiben: Le Duy Nhut, ein Einheimischer, der sich im Dschungel Ostasiens bestens auskennt und ihnen so den besten Weg zeigen kann, Hornster ihr Mg-Schütze, dem der Krieg offensichtlich sehr viel Spaß macht, Crocker ihr Sanitäter, dem sie noch das ein oder andere mal ihr Leben zu verdanken haben, Defort ihr Funker, der es ihnen ermöglicht mit dem Hauptquartier in Verbindung zu treten und Bronson der Mechaniker, der sie mit neuer Munition versorgt, oder den Vietcongs die Bambushütten unterm Hintern wegsprengt. Mit diesen fünf Kameraden stapfen sie dann durch halb Vietnam und müssen Vorratslager finden und zerstören, Einheimische retten, Lager verteidigen oder Routen ausspähen. Zusätzlich kommt etwas Abwechslung in das Geschehen, wenn sie z.B. die Bordkanone in einem Helikopter bedienen dürfen, oder mit einem Jeep so schnell wie möglich durch unwegsames Gelände kommen müssen.
Die Atmosphäre in Vietcong ist hervorragend. Sie haben ihre eigene „Bude“ im Soldatenlager Nui Pek, in dem sie sich vor jeder Mission befinden und in dem sie Radio hören, oder Dokumente lesen können. Dann kommt der Urwald der wirklich undurchdringlich scheint und ihre 5 Mitstreiter, die einem richtig ans Herz wachsen können. Leider wird diese Atmosphäre des öfteren gestört, so will ich z.B. einfach nur an einem gewöhnlichen Stuhl vorbeilaufen und stecke plötzlich in ihm fest. In so einem Fall kann man sich drehen und wenden, meisten bleibt nur noch der Griff zu Schnellladetaste, was bei einer begrenzten Anzahl an Speichermöglichkeiten extrem frustrierend ist. Außerdem stehen die Höhlenlevels im völligen Kontrast zu den Außenlevels. Man kommt in einen Unterirdischen Gang, in dem man nur geduckt vorwärts kommt und nur mithilfe einer kleinen Taschenlampe überhaupt etwas sieht. Wenn man dann von den ständig gleichen Texturen genervt ist, merkt man, dass man sich verlaufen hat, hinter der nächsten Ecke steht ein unerwarteter Gegner, man stirbt, und stellt beim laden fest, das man vor 30 Minuten zuletzt gespeichert hat. Ich glaube, es gibt keine langweiligeren und frustriererenden Situationen in keinem anderen Spiel.
Wenn man aber von den Höhlenlevels absieht, sind alle Gefechte extrem spannend und machen viel Spaß. Die Computergegner agieren realistisch und verstecken sich hinter Baumstämmen und Felsen, werfen teilweiße sogar Granaten. Ihre Computermitstreiter handeln auch recht ordentlich, lediglich ihre Treffsicherheit lässt noch zu wünschen übrig, so dass sie meist 90 Prozent der Gegner alleine erledigen müssen. Schade ist, dass man ihnen keine direkten Befehle erteilen kann. Man kann sie nur zu sich rufen, oder Le Duy Nhut sagen er solle die Truppe anführen, den Rest machen sie automatisch.
Wer darüber hinwegsehen kann, dass ein Fünftel der Spiels aus langweiligen, nervigen Höhlenlevel besteht, in denen garantiert niemand Spaß hat, der wird mit dem Taktikshooter Vietcong jede Menge Spaß haben, denn die Dschungellevel und die Zwischeneinlagen in Helikopter und Jeep sind auf jeden Fall hervorragend.


Unreal 2 - The Awakening
Unreal 2 - The Awakening
Wird angeboten von welle11
Preis: EUR 6,48

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Shooter Referenz, 19. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Unreal 2 - The Awakening (Computerspiel)
Keine Frage, Unreal II ist auf jeden Fall die neue Shooter Referenz auf dem PC. Das es eine bemerkenswerte Grafik hat, wurde schon im Vorfeld nicht in Frage gestellt, aber das haben viele Spiele und nur allzu oft steckt nichts dahinter. Anders bei Unreal II:
Sie spielen John Dalton, einen Ex-Marine in ferner Zukunft. Als Ausgangspunkt jeder Mission gilt ihr Raumschiff, die Atlantis. Zu ihrer Crew gehören Ne'Ban, ein merkwürdiger Alien, der das Raumschiff steuert, Aida, die sie vor jeder Mission mit den wichtigsten Informationen über ihren Einsatz ausstattet und Isaak der für ihr Waffenarsenal zuständig ist und ihre Waffen ständig verbessert.
Nachdem sie vor jeder Mission ausreichend über Waffen und Einsatzgebiet informiert wurden, fliegen sie mit einem Mini-Raumschiff auf den jeweiligen Planeten, um den Einsatz zu beginnen. Alle diese Planeten sind von unterschiedlichen Wesen bevölkert und sehen komplett anders aus. Acheron z.B. besteht nur aus einem Organismus, was Zähne im Boden erklärt, oder der Drakk-Hive, der eine von Robotern erbaute Station ist. Zu den verschiedenen Wesen gehören hauptsächlich ihre Gegner. Das sind größtenteils Söldner, die von Konzernen angeheuert wurden. Außerdem gibt es noch die Skaarj, die schon aus Teil 1 bekannten Kolosse, die eine Unmenge an Munition einstecken können ohne Umzufallen. Zu den etwas außergewöhnlichen Rassen gehören die Spinnen, die ihnen in einer Forschungseinrichtung auf dem Planeten Hell das Leben schwer machen, oder die Roboter, die im Drakk-Hive auf sie lauern.
Der Sinn ihrer Reisen zwischen den vielen Planeten besteht darin, dass sie 7 Artefakte erobern sollen und das möglichst bevor es einer der Konzerne tut, dem sie auch die Söldner zu verdanken haben. Nachdem sie den ersten Artefakt erobert haben, werden sie prompt wieder bei den Marines eingestellt und dürfen von jetzt an auch in kleinen Gruppen agieren. So müssen sie später z.B. einen Wissenschaftler solange beschützen, bis er einen Weg gefunden hat, die Atlantis zu kontaktieren. Diese Aufgabe hebt sich etwas von dem eher Sinnlosen "Monster = böse = Feuer frei!" Spielverlauf ab, denn jetzt müssen sie ihren Mitkämpfern Befehle geben, Selbstschussanlagen müssen effektiv aufgestellt werden und Laserzäune verlegt werden. Genauso kurzweilig ist es, einen Soldaten von einem Turm aus mit dem Scharfschützengewehr zu beschützen, damit dieser den Stromgenerator anschmeißen kann. Sie müssen ihm auf seinem Weg Rückendeckung vor einer Horde Skaarj geben. Sehr nützlich sind dabei die Gasflaschen, die auf dem Boden stehen und als Sprengfalle dienen.
Auffällig gut ist die KI der Söldner. Sie versuchen den Spieler einzukreisen, verschanzen sich grundsätzlich hinter Gegenständen und greifen meistens in kleinen Gruppen an. Wenn die Qualität der Gegner mal nicht so gut ist, wird das durch ihre Quantität locker wieder wett gemacht. So bei den Spinnen auf Hell, deren Sprösslinge nicht selten in Horden von 10-20 Tieren auftreten. Zum Glück gibt es für solche Situationen den Flammenwerfer. Im großen und ganzen haben sie für jede Mission die richtige Waffe bei sich: Shootgun für enge Räume, Scharfschützengewehr für die Außenlevels, Flammenwerfer für Gegnerhorden, Magnum für vereinzelte Gegner...
Hingegen vieler anderer Meinungen finde ich die Spielzeit nicht zu kurz, sonder genau richtig. Unreal II hört genau in dem Moment auf, wo es am schönsten ist, und das motiviert das Spiel auch noch mal auf "Schwer" durchzuspielen. Ein kleines Manko ist allerdings der fehlende Mehrspielermodus, man kann zwar UT 2003 als Ersatz ansehen, dafür kostet es aber auch 2 mal Geld. Die Story ist für einen Ego-Shooter extrem gut und gelungen, allerdings hätte ich mir etwas mehr Zwischensequenzen gewünscht. Aber das alles trübt den Spielspaß an Unreal II nicht spürbar und so wird es meiner Ansicht nach die Genrereferenz bis in den September bleiben. Denn dann erscheint Half-Life².


Tom Clancy's Splinter Cell
Tom Clancy's Splinter Cell
Wird angeboten von welle11
Preis: EUR 16,90

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Schatten wird ihr bester Freund werden, 4. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell (Computerspiel)
Sie sind Sam Fisher, ein Mann mit zwei Gesichtern. Zum einen sind sie ein ganz gewöhnlicher Vater, wohnen in einem ganz gewöhnlichem Haus tragen einen ganz gewöhnlichen Dreitagebart. In ihrem anderen Leben sind sie ein Geheimagent, ein Geheimagent, der die Welt vor dem dritten Weltkrieg bewahren soll.
Von Anfang an positiv auffallend an Splinter Cell ist die grandiose Technik. Die Grafik ist bombastisch und man bekommt, eine DirectX 8 Grafikkarte vorausgesetzt, Licht und Schattenspiele zu sehen, die man sonst nur aus Previews zu Doom 3 kennt. Das nächste, was einen fasziniert, sind die akrobatischen Fähigkeiten von Sam. Er hangelt, klettert und springt, dass jeder Zirkusartist vor Neid erblassen würde. Die Steuerung bei all dieser Artistik ist neu und kommt einem zuerst ungewohnt vor, aber schon nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt und kommt mit ihr ganz intuitiv klar. Danach werden einem die großen und kleinen Hilfsmittel vorgestellt, die ein Agentenleben deutlich verlängern. Da bekommt man Teleskopartige Minikameras, die sich unter jeder Tür durchstecken lassen und so einen Blick in den nächsten Raum offenbaren. Zum Standartrepertoire gehören natürlich auch ein Dietrich und eine schallgedämpfte Pistole. Später bekommt man dann noch ein Schallgedämpftes Gewehr, dass jede Menge unterschiedliche Munition (von Elektroschockern bis zu Rauchgranaten fast alles) verschießt, und auch über ein Zielfernrohr zum anvisieren der Gegner verfügt.
Apropos anvisieren der Gegner: In Splinter Cell ist der Gebrauch von tödlichen Waffen eher selten. Im Gegensatz zu Genrekollegen wie Operation Flashpoint setzt Splinter Cell eher auf das "Taktik" als auf das "Shooter". In manchen Mission ist das Töten von Gegner komplett verboten, in anderen ist es wesentlich sinnvoller sich an den Gegner vorbeizuschleichen oder bewusstlos zu schlagen, als sie zu töten und womöglich noch die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Alles in allem scheint es in Splinter Cell nahezu unendlich viele Möglichkeiten zum Erfolg zu geben. So scheint es zwar, dem ist aber nicht so. Klar man kann an Dachrinnen rumklettern, ein Spagat in der Luft zwischen zwei Wänden machen, aber die Level sind stets Linear aufgebaut, sodass man geradezu dazu gezwungen ist, in diesem Moment an der Wand entlang zu hangeln. Man hat erst gar nicht die Wahl, ob man nun durch diese Tür geht, um frontal auf den Gegner zu treffen, oder doch lieber über die Lüftungsschächte klettert um in von hinter auszuschalten. In diesem Fall wäre dann die Tür einfach zugeschlossen, sodass man zu Variante 2 gezwungen ist. Und dieser Mangel an eigenen Entscheidungen macht das Spiel auf die Dauer langweilig. Hätte man die Wahl zwischen 2 oder mehr Wegen pro Szene hätte Splinter Cell ohne Probleme auch die 5 Sterne Hürde gepackt.
Hinzu kommen noch einige Logikfehler. Beispiel: Sie sollen einem Laster (ähnlich einem Pick-Up) folgen, um in die Chinesische Botschaft zu kommen. Für einige Zeit steht der Laster still und der Fahrer wartet, bis seine Papiere kontrolliert werden. Ein idealer Moment um auf die Ladefläche des Lasters zu springen, habe ich in dieser Situation gedacht. Aber dies war von den Programmierern wohl nicht so vorgesehen und so kann man, obwohl man 10 Minuten zuvor die waghalsigsten Stunts vollführt hat, nicht mal auf eine 1,50 Meter hohe Ladefläche klettern. Merkwürdig. Gleich danach kommt erneut eine unlogische Stelle. Ein Wachmann führt einen Hund mit sich. Nachdem sie mit Sam so einige Schritte dahergeschlichen sind, nimmt dieser auch gleich ihre Fährte auf. "Mist, was nun, aha dahinten ist ja ein kleiner Bach. Genialer Einfall, ich spaziere einfach durch das Wasser und schon hat der Hund mich verloren." So oder so ähnlich müssen meine Gedankengänge gewesen sein. Dumm nur, dass der Hund wie durch ein Wunder meine Spur sogar durch das Wasser verfolgen kann.
Splinter Cell ist ohne Frage ein hervorragender Schleich-Shooter der Fans des Genres auf jeden Fall zu empfehlen ist. Im direkten Vergleich zu Operation Flashpoint verliert Splinter Cell aber klar mangels Action und den zu linear aufgebauten Leveln.


Age of Mythology
Age of Mythology
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 38,28

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber kein Hit, 16. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Age of Mythology (Videospiel)
Age of Mythology ist der Nachfolger der grandiosen Age of Empires I und II. Jedoch schlägt es eine völlig neue Richtung ein und viele Fans haben Angst, dass ihre Erwartungen nicht erfüllt werden und es Age of Mythology am typische Age of Empires "Flair" fehlt.
Niemand kann behaupten, dass AoM ein schlechtes Strategiespiel wäre. Die neue 3D Grafik sieht gut aus, es gibt 3 unterschiedliche Völker, die Story ist wirklich einmalig, aber trotzdem, irgendwie kam beim Spielen kein richtiger Spaß auf. Beim indizierten Strategiespiel von EA-Pacific herrscht ständig Action, ständig gibt es irgendetwas zu tun oder zu sehen. Nicht so bei AoM, man muss sich erst durch jede Menge Upgrades rackern und später stellt man dann fest, dass ein Haufen mythischer Einheiten und einige Helden den Gegner genauso plätten wie eine Truppe aus Bogenschützen, berittenen- bzw. Fußsoldaten und Belagerungswaffen. Warum sich also so eine Mühe machen?
Naja, es gibt natürlich auf noch jede menge Neuerungen, die dazu führen, dass AoM trotzdem 4 Sterne verdient hat. Zum einen sind das die Völker (Ägypter, Griechen und Wikinger). Jedes Volk benötigt unterschiedlich viel an Ressourcen (Holz, Gold, Nahrung und die Gunst der Götter). Z.B. verbrauchen die Ägypter jede menge Gold, dafür sind manche Gebäude umsonst. Außerdem kommt jede Partei anders an die göttliche Gunst: die Griechen beten vor Tempeln, die Ägypter bauen Monumente und die Götter der Wikinger sind zufrieden wenn diese kämpfen. Diese Gunst können sie anschließend für die Ausbildung mythischer Einheiten ausgeben. So kommt es, dass nicht nur Bogenschützen und Lanzenträger sich in der Schlacht tummeln, sondern auch Minotauren, Walküre und Riesen mitmischen. Zusätzlich zu den regulären und den mythischen Einheiten gibt es noch Helden mit besonderen Fähigkeiten. Das Heldensystem ist aber nicht so komplex wie in Warcraft III, so können ihre Helden keine Erfahrung gewinnen und führen Spezialattacken immer automatisch aus. Auch wird bei den Wikingern eines der oben genannten Mankos aufgehoben. Hier ist es einfach unmöglich ständig mit mythischen Einheiten anzugreifen, denn dazu braucht man ja erst mal die Gunst der Götter, die wiederum erlangt man nur durch kämpfen. Also ist man irgendwann gezwungen mit regulären Einheiten anzugreifen. So Gestalten sich die Kämpfe bei den Wikingern am abwechslungsreichsten und machen auch am meisten Spaß. Überhaupt gibt es viele innovative Missionen und Auftragsziele. So müssen sie einen Karren mit den Überresten Osiris in ihr Lager schaffen. Das Selbe versucht auch ihr Gegner und nur der, dessen Einheiten am nächsten zu dem Karren stehen darf selbigen auch steuern. Das ganze endet in einem spannenden Tauziehen. Schade, dass sich dafür alle Missionen, in denen man eine feste Basis hat und einfach nur den Gegner zerstören muss, gleich spielen und auf die Dauer langweilig werden.
Einen großen Pluspunkt verdient sich AoM mit der Story: Der böse Gagarensis möchte ein Tor zur Unterwelt öffnen und dort den eingesperrten Kronos befreien. Arkantos, Protagonist und Held der Griechen, will das verhindern, wobei ihm mächtige Götter, wie z.B. Zeus oder Thor, zur Seite stehen. Die Geschichte hat viele überraschende Momente parat und wird perfekt in Szene gesetzt. Auch historische Schlachten werden nachgespielt: Troja muss erobert werden und dabei darf natürlich nicht das berühmte Trojanische Pferd fehlen.
Wäre Age of Mythology etwas rasanter und alle Parteien so gut wie die Wikinger, wäre ich mehr als zufrieden, so hat es nur knapp die 4-Sterne Marke geschafft.


Age of Empires 2 - The Age of Kings (DVD-Verpackung)
Age of Empires 2 - The Age of Kings (DVD-Verpackung)

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiger Nachfolger, 27. Februar 2003
Age of Empires II ist ein würdiger Nachfolger des grandiosen Age of Empires I. Wer den ersten Teil schon einmal gespielt hat, findet sich auch hier ohne Probleme zurecht. Die Benutzeroberfläche hat sich kaum verändert und auch das Gameplay ist im wesentlichen gleich geblieben. Die Grafik hat sich in punkto Detailfülle und Animationen verbessert und ist vor allem für Spieler, die sich nicht so recht mit der 3D Grafik von Warcraft 3 oder Command & Conquer: Generals anfreunden können eine echte Alternative.
Auch in Age of Empires II kämpft man nicht mit modernen Waffen wie Panzern und Flugzeugträgern, sondern mit Rittern, Armbrustschützen, Galeonen und Triremen. Die Kriege finden zu Land und zu Wasser statt und man kann seine Basis umfangreich sichern. So kann man Palisaden oder Steinwälle bauen, Tore einsetzen, die sich nur für Verbündete und eigene Einheiten öffnen und sich mit pfeil-schießenden Türmen, Kanonentürmen und Burgen verteidigen. Aber auch die Angreifer haben ein starkes Waffenarsenal. Städte belagert man am besten mir Triböken, Sturmrammen oder Onagern, vom Wasser aus kann man noch mit Kanonenbooten feindliche Wälle schleifen.
Wie auch im Vorgänger ist die Einzelspieler-Kampagne abwechslungsreich. Gegner vernichten, Städte verteidigen, Weltwunder bauen, Weltwunder zerstören, mit einem kleinen Trupp von Punkt A nach Punkt B gehen, Reliquien erobern... .Eintönig wird es, wenn überhaupt, nur deswegen, weil manche Missionen extrem viel Zeit in Anspruch nehmen. Missionen, in denen man die feindliche Basis zerstören muss dauern meisten zwischen 2 und 3 Stunden und auch ein frühzeitiges Rushen ist nahezu unmöglich, da der Gegner meistens schon eine fertige Stadt hat, während der Spieler bei null anfangen muss.
Bei den Ressourcen hat sich relativ wenig neues getan. Es gibt immer noch die vier Arten: Holz, Nahrung, Gold und Stein, jedoch wurde das Balancing etwas verändert. Wesentlich mehr Einheiten kosten jetzt mehr Gold, dafür gibt es aber auch mehr Wege es durch den Handel zu bekommen. Im Vorgänger musste man per Schiff Nahrung, Holz oder Stein an einen anderen Hafen schicken um Gold zu bekommen. Jetzt kann man, neben den Marktkarren die zwischen den Märkten der Städte pendeln, auch jede beliebige Ressource am Markt gegen Gold tauschen. Umgekehrt kann man für Gold Holz, Stein, oder Nahrung bekommen. Jedoch ändert sich nach jedem Tausch zu ungunsten des Spielers der Wechselkurs. Wenn man also beim ersten Tausch für z.B. 100 Holzeinheiten noch 60 Goldeinheiten bekommt, bekommt man nach dem zweiten nur noch 59 usw.
In der Kampagne spielt man große historische Feldzüge von verschiedenen Völkern und Nationen nach. In der Lernkampagne spielt man an der Seite von William Wallace gegen die Engländer, danach folgen Johanna von Orleans, Saladin(Sarazenen), Dschinghis Khan(Mongolen) und Barbarossa(Teutonen). Bei den Sarazenen muss man sich beispielsweise gegen die Kreuzzüge erwehren, bei Dschinghis Khan Asien und Europa unterwerfen und bei Barbarossa das Heilige Römische Reich wieder auferstehen lassen. Jede der Parteien unterscheidet sich ein wenig in den Entwicklungsstufen und besitzt zusätzlich eine Spezialeinheit. Die Sarazenen setzten auf Mamelucken, kamelreitende Säbelwerfer, während die Teutonen Deutsch-Ritter in den Kampf schicken, die extrem stark gegen andere Einheiten, dafür aber auch langsam und sehr verwundbar gegen Pfeile sind.
Mit den ganzen Neuerungen ist Age of Empires II auch nach Erscheinen des quasi Nachfolgers Age of Mythology immer noch ein exzellentes Spiel, das auch auf Veralteten Systemen läuft und billig zu haben ist. Außerdem ein Muss für jeden Echtzeit-Strategie Fan.


Hitman 2 - Silent Assassin
Hitman 2 - Silent Assassin

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer war noch gleich Cate Archer?, 3. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Hitman 2 - Silent Assassin (Computerspiel)
Seit dem Erscheinen von Hitman 2: Silent Assassin und damit auch Tobias Rieper alias 47 dürfte Cate Archer wohl Geschichte sein. Auch wenn No One Lives Forever 1 und 2 wesentlich charmanter als Hitman 2 sind, hat dieses jedoch deutlich mehr Stil.
Wer schon einmal als Hitman gedient hat sollte sich auch in Hitman 2 zurechtfinden, wer aber wie ich noch nie in die Haut von Protagonist 47 geschlüpft ist, sondern dem nur Shooter wie NOLF bekannt sind, muss sich zuerst an die 3rd Person Ansicht gewöhnen. Wahlweise kann man zwar auch in die Ego-Perspektive wechseln, aber diese ist wenig hilfreich, da man so nicht ungesehen um Ecken blicken kann. Die Story startet rasant, 47 ist in einem sizilianischen Kloster, weit weg von seiner gewaltreichen Vergangenheit. Doch diese holt ihn schnell wieder ein, als Pater Vittorio von der Mafia aus dem Kloster entführt wird. Die Mafia verlangt Lösegeld das 47 nicht hat, also geht er in seinen Gartenschuppen schmeißt die Gartenkralle in die Ecke und schlüpft in seinen schwarzen Anzug. Per Laptop meldet er sich bei seiner alten Agentur, wo er einst als Auftragsmörder seine Brötchen verdiente. Von ihnen verlangt er Informationen über Vittorios Verbleib und im Gegenzug muss er wieder als Killer einspringen.
Ab jetzt haben sie die Kontrolle über 47. In ihrer ersten Mission müssen sie einen Mafia Boss umlegen, in dessen Villa der Pater versteckt sein soll. Und gleich hier blitzt eine der großen Stärken von Hitman 2 auf: die vielen verschiedenen Wege zum Erfolg. Die Villa ist stark bewacht, überall lauern Bodyguards und der Mafioso droht zu fliehen, falls sich Gefahr anbahnt. Mit gezückter Waffe alles sich bewegende auszuschalten und durch die Vordertür zu stürmen ist also nicht angebracht. 47 ist sowieso kein Rambo, der auch nach 20 Treffern noch lustig und heiter durch die Gegend stapft und Medikits sucht man vergeblich. Da wäre noch die Möglichkeit den in die Hecke pinkelten Bodyguard auszuschalten, sich seine Klamotten zu schnappen und so unbemerkt in die nähe des Ziels zu kommen. Ach nein, andere Personen außer der Zielperson zu eliminieren macht sich nicht gut in der darauffolgenden Statistik, also betäuben wir ihn nur mit unserem Chloroform und den Boss erledigen wir mit der Klaviersaite, das passt besser zu 47. Hört sich spannend an? Ist es auch! Es macht einfach ungeheuer Spaß die vielen Möglichkeiten auszuprobieren und immer wieder neue Eingänge und Wege zum Ziel zu entdecken. Der nächste Einsatz verschlägt sie nach St. Petersburg, wo man wunderschön den Schneeflocken zuschauen kann. Der Auftrag ist aber einen General auszuschalten, die dazugehörigen Ausrüstung von der Agentur findet man in einem Schließfach. Darunter ist auch ein Scharfschützengewehr, weil aber kein Mensch ohne Mordabsichten einfach mal so mit einer SV Dragunov durch die Gegend läuft, muss man aufpassen, dass man nicht von Passanten oder Wachen gesehen wird. Also bahnt 47 sich den Weg durch die Kanalisation und schleicht sich in ein Haus, von dem aus er das Zielobjekt durch ein Fenster beobachten kann. Nun sind in dem Raum sehr viele Generäle und das gewünschte Objekt lässt sich nicht eindeutig identifizieren. Da hilft die Agentur mit Information über Größe, Behaarung, etc. Wer hier dem Englischen nicht mächtig ist sitzt schnell in der Patsche. Wenn dann das Ziel hinüber ist, muss man zurück zum Startpunkt und die Mission ist geschafft.
So folgen nach und nach immer mehr Aufträge und man fragt sich was aus Vittorio geworden ist. Und hier liegt auch der Nachteil gegenüber NOLF: Die Story hat einige Durchhänger und ohne Nachschlagen im Englisch Lexikon hat man schnell keine Peilung mehr warum man nun diese Person tötet, oder diesen Koffer sichert. Aber dann kommt auch schon wieder eine Mission in der 47 seine ganze Coolness unter Beweiß stellen kann und man so geniale Mittel anwenden kann um durch einen Metalldetektor zu kommen, dass sogar Bond neidisch wird und dann ist man wieder mit sich, 47 und seiner Klaviersaite zufrieden.
Wenn man schon von der Klaviersaite redet, auch die Fraktion "Oh es bewegt sich, schnell, immer schön auf den Kopf zielen" wird befriedigt. Es stehen einem eine Unmenge an Waffen zur Verfügung: Revolver, 9mm, Desert Eagle, Shotgun, Ak 47, M60, 3 verschieden Sniperwaffen und, und, und. Von der Auswahl her wird auch ein Ego-Shooter Fan zufrieden gestellt, von dem daraus resultierendem Spaß wahrscheinlich nicht...


Age of Empires 1
Age of Empires 1
Wird angeboten von Rare-Games
Preis: EUR 34,95

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz des Alters ein Hit, 24. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Age of Empires 1 (Computerspiel)
Schon an der Verpackung (Age of Empires für Windows 95) erkennt man das Alter des Spiels. Auch die Systemanforderungen sagen einem, dass man nicht unbedingt über einen High-End Rechner verfügen muss. Aber muss Age of Empires, nur weil es auch auf einem Pentium mit 90 Mhz und einer Super-VGA-Grafikkarte mit sage und schreibe 1 MB läuft, es nicht mehr wert sein auch heute noch gespielt zu werden? An der Stelle ein ganz klares Nein!
Age of Empires darf wirklich in keiner Spielesammlung fehlen und jeder Echtzeit-Strategie Fan muss schon einmal mit Streitwagen und Katapulten feindliche Festungen zerstört haben. Anders als in der C&C Reihe versetzt einen dieses Spiel in die Blütezeit der Ägypter und Griechen, anstatt also mit Panzern und Artillerie vorzurücken, kämpft man hier mit Kavallerie und Galeeren. Dabei darf man in die Haut von 4 Stammesfürsten springen (Ägypten, Griechen, Babylon und Yamato). Die Einheitentypen sind auf allen Seiten fast gleich und unterscheiden sich eigentlich nur in den Technologiestufen. Z.B. können die Yamato ihre Galeeren nicht weiter zu Triremen entwickeln, dafür die Bogenschützen noch um 2 Stufen, bis zum Kompositions-Bogenschützen, aufwerten. Überhaupt ist einer der großen Unterschiede zu Command & Conquer, dass die meisten Einheiten nicht durch den Bau von Gebäuden verbessert oder verfügbar werden, sondern durch das erforschen neuer Technologien. So muss man, praktisch als Grundstein, immer erst mal in die nächste Zeitepoche aufsteigen, bevor man neue Gebäude und damit stärkere Waffen bekommt.
Es gibt vier Ressourcenarten: Nahrung, Holz, Stein und Gold. Während man in der Alt- und Jungsteinzeit gut mit Nahrung und Holz alles erforschen und bauen kann, benötigt man in der Bronze- und Eisenzeit auch Gold und Stein. Dabei ist Stein der wohl seltenste Rohstoff, denn der kann nur in Steinminen abgebaut werden, welche man in manchen Missionen nur selten zu Gesicht bekommt. Dafür benötigt man ihn aber auch nur zum Bau von Wällen und Wachtürmen. Nahrung bekommt man anfangs von Tieren und Sträuchern später kann man ihn auf Feldern anbauen, so dass sie fast unerschöpfbar ist. Holz ist in großen Massen vorhanden. In fast keinem Level findet man nicht noch irgendwo kleine Wälder in denen man Holz fällen kann. Gold ist der kostbarste Rohstoff von allen. Er wird für viele Entwicklungen (z.B. für das Voranschreiten von der Bronze- in die Eisenzeit) und auch für starke Einheiten benötigt. Man findet es entweder genauso wie Stein in Minen, oder man kann es im Tausch mit Holz, Nahrung oder Stein an fremden Häfen erstehen.
Wenn dann alles Entwickelt ist und man genug Ressourcen gesammelt hat, kann man sich langsam seinem Feind widmen. Und (wie könnte es auch anders sein?) das passiert meist durch kriegerische Auseinadersetzungen. Die finden entweder zu Land oder zu Wasser statt. Dabei stehen einem eine fülle an Einheiten zur Seite, die sich auch nicht vor heutigen Spielen zu verstecken braucht. Am Wasser tummeln sich Galeeren, Triremen und Katapult-Triremen. Am Land gibt es bombastische Schlachten, (nur durch die maximale Bevölkerungszahl begrenzt) in denen berittenen Bogenschützen, leichte und schwere Kavallerie, Langschwertkämpfer, Priester (die eigene Einheiten heilen, oder gegnerische Einheiten bekehren) und Streitwagen ihrem gegenüber nach dem Leben trachten.
Die Missionen gestalten sich überraschend abwechslungsreich. Nicht immer muss man nur eine Basis aufbauen und dann den Gegner überrennen, da gilt es schon mal Artefakte wieder zurückzuerobern, Weltwunder zu zerstören und Städte zu verteidigen. Manche Schlachten haben sogar einen mehr oder weniger realistischen, historischen Hintergrund, dieser wird ihnen vor jeder Mission noch mal bekannt gegeben und man kann, wenn man will, immer noch mal einen kurzen Text lesen, der einem den Grund der Schlacht historisch darlegt.
Bevor und nachdem man mit einer der 4 Kulturen in den Krieg zieht gibt es sogar eine kleine Videosequenz, die aber von sehr schlechter Qualität und auch viel zu kurz ist.
Negativ fällt das Bewegungssystem der eigenen Einheiten auf. Man kann wirklich keine Einheit von A nach B schicken, ohne ständig bedenken zu müssen, dass sie ja zu dumm sind Hindernisse wie Klippen oder Wälder zu umgehen, anstatt einfach davor stehen zu bleiben. Genauso verhält es sich mit dem Einladen von Einheit in Boote. Die Entwickler wollten es dem Spieler anscheinend sehr einfach machen und lassen so die Angewählten Einheiten und das Boot aufeinander zufahren, dumm nur das sie dabei regelmäßig auch aneinander vorbeifahren ohne sich aufzunehmen. So kann diese Aktion schon mal eine Minute auf sich nehmen.
Alles in allem ist dieses Spiel aber auf jeden Fall sein Geld wert und sollte auf jeder Festplatte seine 80 MB (die wohl jeder noch frei hat) reserviert haben.


No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission - [PC]
No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission - [PC]
Wird angeboten von KoSmik
Preis: EUR 29,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bond hat wieder Konkurrenz, 11. Dezember 2002
Schon in den ersten Missionen von No One Lives Forever II: A Spy in H.A.R.M.s Way, spürt man wieder die geniale Mischung aus Schleich- und Ego Shooter. Man hat in (fast) jeder Mission die freie Wahl ob man nun mit der Smg im Anschlag oder dem Körperentfernungs- Spray in der Hand den Level bestreitet.
Im Vergleich zu NOLF I hat natürlich die Grafik einen großen Satz nach vorne gemacht. Richtig beeindruckend sind z.B. Lava ströme die man in manchen Einsätzen zu Gesicht bekommt. Die Umgebungen in denen sie als Cate Archer agieren wurden alle sehr abwechslungsreich gestaltet. Mal sind sie in Sibirien und müssen mit Snow-Mobil und AK den Gegnern zu Leibe rücken, ein anderes Mal müssen sie in einer Stadt in Indien umherschleichen ohne dabei von der Polizei erwischt zu werden. Durch die schönere und realistischere Grafik gibt es für den Spieler auch mehr Möglichkeiten sich zu verstecken. So können sie in dunkle Nischen hechten und werden dabei für den Gegner kaum auffindbar. Oder sie erzeugen sich den Schatten einfach selbst, indem sie Glühbirnen herausdrehen, oder Scheinwerfer zerschießen.
Egal wie sie in einen Level starten, mit dem Gedanken so viele Gegner wie möglich auszuschalten, oder unentdeckt von Schatten zu Schatten zu hechten, es ist auf beide Arten möglich. Und es gibt auch für beide Methoden genügend Ausrüstungsgegenstände. Für Methode eins stehen ihnen AK 47, Smg, Sniper Rifle, Pistole, Armbrust, Raketenwerfer und Granaten zur Verfügung. Wenn sie lieber leise und unentdeckt Kameras ausschalten oder Gegner betäuben haben sie dafür z.B. Bärenfallen, Betäubungsgranaten, einen Utility Launcher, den sie mit verschiedenen Pfeilarten versehen können, Elektroschocker usw. zur Hand.
Die gesamte Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt und jedes Kapitel noch einmal in einzelne Szenen. Verbunden wird das ganze in witzigen Zwischensequenzen die einen immer wieder zum schmunzeln bringen. In den Leveln finden sie in Schränken oder Schubladen Dokumente, durch die sie neue (meistens optionale) Missionsziele erhalten oder die ihnen einfach nur das Leben der H.A.R.M. Mitarbeiter etwas erläutern (von Beziehungsproblemen bis zur Meinung über amerikanischen Jeans wirklich alles). Außerdem bekommen sie durch das aufsammeln solcher Zettel oder durch erfüllen der Missionsziele Punkte gutgeschrieben, durch die sie dann die Skills von Cate verbessern können.
Zum Glück wurde das Spiel nicht immer realistisch gehalten, den es macht wirklich Spaß nebenbei auch mal zu zweit auf einem Dreirad zu sitzen und mit einer Thompson in der Hand auf einen französischen Liliputaner zu schießen, der auf einen Einrad flüchtet.
Wirklich schlecht finde ich, dass in den meisten Leveln der Gegnerfluss einfach nicht stoppen will. So kann man sich nie sicher sein ob nun von hinten noch Gefahr droht oder nicht. Besondere Auswirkungen hat das auf die, die lieber erst eine Gegend räumen, bevor sie nach Gegenständen suchen. Es wird auf die Dauer dann auch einfach nervig ständig wieder von vorne Leichen zu verstecken, damit sie der aus dem Nichts auftauchende Gegner nicht findet.
Und bei Leichen wären wir auch schon bei dem zweiten Minuspunkt. Man kann ja viel über die Gewalt in Computerspielen reden und es ist auch in Ordnung, wenn man aus Angst vor der Indizierung des Spiels Blut oder ähnliches weg lässt. Aber das bei NOLF II sogar in der engl. Version die Leichen durch Rucksäcke ersetzt werden halte ich für übertrieben. Es ist einfach lächerlich das von getöteten Gegnern nach kurzer Zeit nur noch Rucksäcke übrig bleiben, egal ob die eigentliche Person vorher einen Getragen hat oder nicht.
Aber das trübt trotzdem nicht den Spielspaß, den man mit NOLF II haben wird. Auf jeden Fall einen Kauf wert.


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grafikzauber, 28. November 2002
Unreal Tournament sorgte schon im Vorfeld für große Aufregung: Das Spiel sollte die beste, schönste und realistischste Grafik aller Zeiten haben. Obwohl es den meisten Shooter-Fans schon unter den Fingernägeln brannte, wurde der Erscheinungstermin noch mal Verschoben, kann es jetzt wirklich alle Versprechen halten? Die Antwort ist eindeutig: JA!
Ok, gut UT 2003 ist installiert. Ein Klick auf die .EXE und ich werde den Ego-Shooter des Jahres spielen. Außer der Werbung von Nvidia gibt es keinen Vorspann, war aber auch nicht zu erwarten. Das Menü sieht noch unspektakulär aus. Im Hintergrund wird ein bisschen Musik abgespielt. Als erstes wähle ich den Menüpunkt "Settings" aus um die Grafik an meinen Athlon XP 2000+ und meine Geforce 3-TI anzupassen. Eine Auflösung von 1024x768 und jede Detailstufe auf den mittleren Wert, das dürfte meine Grafikkarte verkraften. Nachdem das "Auto-Aim" ausgeschaltet ist, kann ich mit dem Single-Player Modus beginnen. Hier muss ich mir einen Charakter aussuchen und meinem baldigen Team ein Symbol und einen Namen geben. Dann brauch ich mich nur noch für einen der Schwierigkeitsgrade zu entscheiden. Nach dem Klick auf "Create File" geht es los: eine richtige Videosequenz, und was für eine! Eine Grafikpracht wie ich sie noch nie gesehen habe. Hunderte von Menschen jubeln, als 3 Typen aus den Katakomben in eine Art Arena auftauchen. Überall sieht man Schilder von Fans und hört ein lautes Getöse. Im Hintergrund kommentieren zweier Sprecher das Geschehen. Auf der gegenüberliegenden Seite tauchen 3
roboterartige Gestalten auf. Sie demolieren erst mal einen Stützpfeiler und schmeißen einen Fan meterweit durch die Gegend. Alle 6 Kämpfer steigen auf eine Plattform und einer der Menschenartigen darf mit einem Buzzer eine Map aussuchen. Dann ist Schluss, dass Video ist zuende. Merkwürdig, hat aber mächtig Laune zum spielen gemacht. Zu Beginn muss ich mich erst mal in der "Qualification" beweisen. Die spielt sich in Form von verschiedenen Deatmatch-Maps und dürfte von jedem zu schaffen sein, da die Gegner mehr oder weniger agieren, wie ein normaler Mensch mit 2,5 Promille.
Er eignet sich aber gut um die vielen kleinen und großen Neuerungen UT2003s im Vergleich zu UT zu sehen. Zu den eher großen Veränderungen zählt ohne Zweifel die Grafik. Die glaubt man wahrscheinlich erst, wenn man die genauen Umrisse einer Rakete aus dem Rocket-Launcher etwa 1m vor sich betrachten kann. Das man danach wahrscheinlich Tod ist, hat nicht nur schlechtes an sich, denn dank der neuen Physik-Engine sieht jeder Tod anders aus. Wenn sie z.B. mit einer Rakete in die Beine getroffen werden, werden sie voraussichtlich einen Vorwärtssalto machen. Sieht schön aus, man kann es nur nicht lange genießen, weil man sich sofort respawnen will um weiter zu spielen können. Zu den kleineren Neuerungen zählen z.B. die Änderungen an den Waffen: Ein Raketenwerfer kann, wenn man den sekundären Schussmodus wählt, nur noch 3 anstatt 5 Raketen auf einmal verschießen. Außerdem hat man ein "Shield-Gun" bei sich, die sich wieder auflädt und mit der man im Sekundären Feuermodus ein kleines Schild vor sich erzeugen kann. Zusätzlich wurde der Sprung etwas verbessert, jetzt, wenn man zweimal hintereinander die Sprung Taste drückt, kann man in der Luft noch mal einen zusätzlichen Sprung machen. Wirklich neu und innovativ sind die "Adrenalin-Pillen": Sie bekommt man durch aufsammeln, fraggen der Gegner oder je nach Spiel-Modus durch erfüllen des Ziels. Wenn der Wert dann auf 100 gestiegen ist kann man durch ein Tastenkombination einen Spezialfähigkeiten aktivieren, wie z.B. "Invisibility" (Unsichtbarkeit).
Ok, weiter geht's. Nachdem man die ersten vier Maps in der "Qualification" bestanden hat, muss man sich sieben Teammitglieder aussuchen, die sich alle in vier Punkten Unterscheiden: Accuracy (Zielgenauigkeit), Aggression (Aggressivität), Agility (Beweglichkeit) und Team Tactics (Team Taktiken). Sobald man alle Mitglieder gewählt hat muss man gleich mal gegen sie in einer Arena antreten. Damit wird dann die "Qualification" abgeschlossen. Jetzt kommen die vier Leitern dran: Team-Deathmatch, Double Domination, Capture the Flag und Bombing Run. Im Team-Deathmatch muss man fraggen was das Zeug hält. Richtig Stimmung kommt immer dann auf wenn man wieder die Altbekannte tiefe Stimme hört, die z.B. bei einem vollführten Headshot auftritt.
Die Modi Double Domination, Capture the Flag und Bombing Run erfordern ein wenig mehr Taktik. Dazu können sie ihren Teammitgliedern bestimmte Positionen zuteilen wie Defense und Offense (Defensive/Offensive). Mit steigendem Schwierigkeitsgrad bekommen sie dann auch neue Bots an ihre Seite gestellt. Die können sie dann gegen ihre alten Teammitglieder eintauschen. Kennern von UT wird der Bombing Run Modus neu vorkommen. Hier müssen sie sich einen Ball schnappen und ihn in das gegnerische Tor werfen. Interessant dabei: Sobald sie den Ball tragen können sie keine Waffe mehr benutzen, sondern nur den Ball wegschießen oder ihm einen Teammitglied zupassen.
Wenn dann alle vier Leitern bestiegen sind müssen sie im Halbfinale gegen die 3 stärksten Bots im Team-Deathmatch antreten. Genau die drei, die man in der Anfangssequenz gesehen hat. Das Finale beschränkt sich auf das klassische One on One Deathmatch gegen den stärksten Bot.
Fazit:
Allein für die Grafik hätte Unreal Tournament 2003 schon eine Auszeichnung verdient. Das dann auch noch ein Multiplayer-Shooter neue Innovationen für Einzelspieler bringt ist einfach Fantastisch. Das UT 2003 die neue Genre-Referenz in Sachen Multiplayer ist muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr erwähnen.


Operation Flashpoint - Resistance Add-On
Operation Flashpoint - Resistance Add-On
Wird angeboten von trueplaya2k
Preis: EUR 23,99

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Taktik-Knüller, 15. November 2002
Operation Flashpoint Resistance zeigt wieder dieselben stärken auf wie das erste Add-On und der Hauptteil. Es ist einfach grandios.
Schon nach den ersten Missionen spürt man wieder das gewohnte Feeling. Man muss durch Büsche robben und ständig auf der Hut vor Gegnern sein. Die Büsche, Sträucher und Bäume haben grafisch einen kleinen Sprung nach vorne gemacht. Überhaupt wird die neue Insel Nogovo wohl die schönste des kompletten Spiels sein. Alles ist etwas detaillierter dargestellt und mitten durch die Insel führt jetzt sogar ein Fluss. Zusätzlich ist noch ein Terrain, die Wüste, hinzugekommen. Sie wirkt recht matt, ohne Bäume und mit nur sehr wenigen Büschen, aber trotzdem schön.
Trotzdem, wer schon Operation Flashpoint: Cold War Crisis oder OFP: Red Hammer gespielt hat, wird sich sofort wohlfühlen. Schon nach der ersten Mission muss man seinen eigenen kleinen Trupp kommandieren und wie gewohnt gegnerische Basen einnehmen und verteidigen, Panzer Bataillone zerstören und bei Nacht und Nebel Situationen Flugzeuge Sprengen. Selbst muss man diesmal auf Flugzeuge und Hubschrauber verzichten, nur im Panzer und zu Fuß ist man unterwegs. Wäre aber auch etwas unrealistisch wenn eine kleine Guerilla Truppe, die kaum genug Gewehre und Munition hat, plötzlich mit einem Helikopter auftauchen würde. Wirklich neu dabei ist, dass ihre Kameraden an Erfahrung gewinnen und alle Gegenstände die sie den Gegnern abnehmen in späteren Missionen behalten werden. Das ist auch bitter nötig, ihrem kleinem Guerilla Trupp fehlt nämlich hauptsächlich eines: Waffen. Deswegen ist es immer ratsam einen toten Gegner zu durchsuchen, bevor man weiterzieht, damit man nicht in der nächsten Mission ohne ordentliche Ausrüstung dasteht.
Selbige können sie dann vor jedem Auftrag an ihre Kameraden verteilen. Weil diese jedoch erst von Mission zu Mission an Erfahrung gewinnen, um so die fünf Klassen aufzusteigen (Neuling, Anfänger, Rekrut, Veteran und Profi), sollten sie sich überlegen wem sie welche Waffe geben. Wenn sie einem Neuling einen Raketenwerfer zuteilen und von ihm erwarten, dass er einen anrückenden BMP Platt macht, werden sie schell merken, dass sie den Job demnächst doch besser selbst in die Hand nehmen. Dadurch wird es immer wichtiger auf dem Schlachtfeld die Übersicht zu behalten und sich zu merken wo ihre Leute sind, denn wenn eine Granate einige ihrer Profis auf einmal ins Gras beißen lässt und diese im nächsten Einsatz nur durch Neulinge oder gar nicht ersetzt werden, müssen sie wohl oder übel die Mission noch einmal starten. Alles in allem ist Resistance wohl der taktischste Teil der OFP Reihe geworden, denn fast immer heißt es: Besser erst mal seinen eigenen Soldaten Befehle geben, als selbst zur Waffe zu greifen.
Wunderbar ist die Story gelungen. Sie wird schön in Zwischensequenzen und in Viktor Troskas persönlichen Notizen erzählt, auch wenn die Grafik schon veraltet wirkt. Viele Sequenzen sind sehr dramatisch dargestellt und das Ende kann sogar mit der Story von Mafia mithalten. Viel zu der Atmosphäre trägt auch der passende Soundtrack bei, der in manchen Situation abgespielt wird.
Schade ist, dass es immer noch viele ärgerliche Dinge in dem Spiel gibt, die dafür sorgen, dass es meiner Meinung nach keine fünf Sterne verdient hat. Zum einen ist das die Speicherfunktion. Man darf einmal pro Level speichern und nach bestimmten Ereignissen wird wie in den Vorgängern ein Autosave gemacht. Würde das von den Entwicklern geändert wäre vielleicht auch der Schwierigkeitsgrad etwas ausgewogener. Zudem ist es extrem ärgerlich und frustrierend, dass alle Waffen und Gegenstände, die man so im Laufe der Missionen eingesammelt hat (inklusive Panzern), mit einem Schlag weg sind, wenn man das Spiel zu einer bestimmten Mission zurücksetzt. Vorher war das eine gute Möglichkeit sich Savegames, die man in einer ungünstigen Situation gemacht hat, wieder zurückzuholen, jetzt ist selbst das nicht mehr möglich.
Zusammengefasst kann man sagen, dass jeder, der OFP: Cold War Crisis oder OFP: Red Hammer mochte, auch bei Resistance wieder tagelang gespannt vor dem Monitor sitzen wird.


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