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"schueler1987"

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Starcraft
Starcraft
Wird angeboten von TKR-Medienvertrieb
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Mutter der Strategiespiele, 10. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Starcraft (Computerspiel)
Jeder Strategiefan hat schon einmal von Starcraft gehört. Es hat angeblich die Standards für heutige Echtzeitstrategiespiele gesetzt und wird auch viele Jahre nach seinem Erscheinen noch regelmäßig im Netzwerk gespielt. Erstaunlicherweise musste ich feststellen, dass auch der Einzelspielermodus noch jede Menge Spaß macht.
Die Grafik kann natürlich nicht mehr mit Spielen wie Command & Conquer Generäle oder Warcraft III mithalten, aber Liebhaber von 2D Grafik wird das nicht stören. Man kann alle Einheiten und Gebäude gut erkennen und irgendwie hat es auch seinen Reiz nicht ständig von Partikeleffekten zugedröhnt zu werden.
Die Story ist ganz ordentlich. Sie dreht sich um die drei Parteien Terraner, Zerg und Protoss, die in einen gigantischen Kampf verwickelt werden. Man wird die eine oder andere Überraschung erleben und Charaktere die man am Anfange gemocht hat, später hassen.
Das Gameplay kennt man nur zu gut von heutigen Strategiespielen: Basis bauen, Ressourcen sammeln, Truppen bilden, upgraden und schließlich den Gegner zum passenden Zeitpunkt mit der richtigen Taktik angreifen. Der Gegner versucht den Spieler meistens zu überrennen, nutzt dabei aber auch Schwachstellen in der Verteidigung aus. Auch die Wegfindung ist besser wie in so manchem zweite Klasse Spiel von heute. Zwar kann es passieren, dass die Einheiten mitten durch die Gegnerische Basis laufen ohne sich zu wehren, aber wenigstens bleiben sie nicht alle fünf Minuten an irgendwelchen Felsvorsprüngen hängen.
Da auch die Steuerung sich im Laufe der Zeit nicht viel verändert hat, werden sich die meisten in nur wenigen Minuten mit allen Buttons zurechtfinden. Man hat wie in den heutigen Spielen Befehle zum Angreifen, Bewegen, Patrouillieren usw. Unten links am Bildschirm befindet sich eine Übersichtskarte zur bessern Orientierung, die am Anfang aber noch vom sog. „Kriegsnebel" bedeckt ist.
Der Schwierigkeitsgrad ist erstaunlicherweise ziemlich hoch angesetzt und vor allem Anfänger werden schon zum Ende der ersten Kampagne ins Stottern geraten. Wer jedoch häufig speichert wird die meisten Angriffe spätestens beim zweiten oder dritten Mal überleben, da sie meisten von der selben Richtung und in der selben Art stattfinden.
Sehr unterschiedlich, aber trotzdem gut ausbalanciert sind die drei Parteien. Nicht jede Einheit hat sein entsprechendes Pendant, bei jeder Rasse ist man gezwungen mit völlig verschiedenen Einheiten anzugreifen, was zu spannenden Duellen führt. Außerdem setzten die Protoss auf sehr teure, dafür aber auch effektive Einheiten, die ein sich regenerierendes Schutzschild besitzen. Die Zerg können in Minutenschnelle riesige Armeen aus dem Boden stampfen und überrennen den Gegner damit einfach. Ihre Einheiten können sich nur sehr langsam regenerieren. Die Terraner liegen ungefähr im Mittelfeld, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft. Ihre Einheiten könne sie reparieren, was aber eine der beiden Ressourcen verbraucht.
Ähnlich Abwechslungsreich sind die zehn Missionen pro Partei. Oft muss man im klassischen Stil seine eigene Basis aufbauen, um dann den Gegner zu zerstören. Es gibt aber auch Einsätze ohne, oder mit mehreren Basen. Da man von Level zu Level neue Einheiten bekommt werden die Gefechte zum Enden hin immer umfangreicher. Ab und zu darf man auch Spezialeinheiten mit in den Kampf schicken, die besonders stark sind und ein bisschen an die Helden aus Warcraft III erinnern. Sie können zwar keine Erfahrung oder Gegenstände sammeln und haben auch keine Spezialangriffe, aber sie können in so manchem Kampf die Entscheidung bringen.
Wer also auf eine gute Grafik und spielerische Neuheiten verzichten kann, dafür aber mal wieder Lust auf ein klassisches Strategiespiel hat, der ist mit Starcraft gut beraten. Normalerweise darf das Spiel in sowieso keiner Spielsammlung fehlen.


Max Payne 2: The Fall of Max Payne
Max Payne 2: The Fall of Max Payne
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 10,70

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast perfekter Shooter, 30. März 2004
Kenner des ersten Teils von Max Payne werden sich zu Beginn von Max Payne 2 The Fall of Max Payne fragen, wen man denn da überhaupt spielt. Die Charaktere ähneln sich äußerlich nur wenig, aber nach kurzer Spielzeit hat man sich daran gewöhnt. Bevor man jedoch mit dem eigentlichen Spiel beginnt, sollte jeder, vor allem dann wenn man Max Payne 1 nicht gespielt hat, noch mal einen Blick auf die Geschehnisse des ersten Teils werfen, die kurz unter dem Menüpunkt „Previous" wiederholt werden.
Äußerlich macht Max Payne 2 einen sehr guten Eindruck. Die Grafik ist schick, vor allem die Zeitlupeneffekte sehen hervorragend aus. Die Kamera (3rd Person) ist im Spiel fast immer gut hinter dem Protagonisten Max postiert, lediglich in den Zeitlupensprüngen verschwindet sie manchmal hinter seinen Rücken, wodurch man gezielte Schüsse vergessen kann. Noch beeindruckender als die Grafikengine ist aber die Havok Physikengine. Man kennt das aus anderen Spielen: Man schießt auf ein Fass. Entweder es explodiert im nächsten Moment, oder es bleibt wie angewurzelt auf dem Boden stehen. Anders in Max Payne 2. Ein Fass wird getroffen, es geht in Flammen auf und explodiert. Vielleicht fällt es vorher durch den Treffer aber auch um, oder es reist nach der Explosion andere Fässer mit sich. Die gehen ebenfalls in Flammen auf purzeln physikalisch Korrekt die Treppe hinunter und explodieren erst dann. Zufällig stehen am Treppenabsatz zwei Gegner, die von der Druckwelle durch die Luft gegen einen Betonfeiler geschleudert werden. Szenen die in Max Payne 2 ständig vorkommen, oftmals sogar zufällig, dafür dann aber umso beeindruckender.
Während des Spielverlaufs müssen sie neben Max auch Mona spielen, eine weibliche Auftragsmörderin von der man nicht so recht weiß was man halten soll. Mir ihr bedienen sie vor allem ein Scharfschützengewehr um Max von einem Dach aus zu beschützen. Ansonsten ist der Spielverlauf im Grunde genommen immer derselbe: Sie schießen sich von Level zu Level, mal bekommen sie ein wenig Unterstützung, die meiste Zeit sind sie aber allein. Was Max Payne aber besser macht als andere Shooter ist die Tatsache, das jeder Kampf ein neues Erlebnis ist und jeder Kampf anders verläuft, dabei jedoch immer Spaß macht. Außerdem sind die Level abwechslungsreich und werden von einer erstklassigen Story zusammengehalten, die ich zugegebenermaßen nicht 100 prozentig verstanden habe. 10 Klasse Englisch reicht da bei weitem nicht aus.
Die Gegner KI ist meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Die Angreifer verschanzen sich hinter Gegenständen und hechten aus der Schusslinie, wen möglich versuchen sie einen sogar zu umlaufen um dann von hinten anzugreifen. Weniger gut hingegen finde ich ihre Treffsicherheit. Auch wenn man das Spiel von Anfang an nur im leichtesten Schwierigkeitsgrad starten kann wird es am Ende verdammt schwer. Oft kommen einfach zu viele Gegner aus allen Richtungen und man hat, wenn überhaupt, erst im zweiten Anlauf eine Chance. Ohne den bekannten Zeitlupenmodus wäre man in solchen Szenen aufgeschmissen.
Neben dem Storymodus gibt es noch einen weiteren, in dem man an einem bestimmten Ort einfach nur so lange wie möglich überleben muss. Anschließend wird die Zeit auf eine Art Highscoreliste gesetzt. Ganz nett zum üben, aber hält keinen Spieler länger als eine halbe Stunde vor dem Monitor.
Wegen der realistischen Gewaltdarstellung (Blut, Kamerawechsel bei besonderen Treffern) ist der Titel erst ab 18 erhältlich und man kann nur hoffen, dass es ihm besser ergeht als seinem Vorgänger, denn Max Payne 2 ist ein wahrlich hervorragendes Spiel.


Call of Duty - Limited Edition
Call of Duty - Limited Edition
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 40,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahnsinnige Atmosphäre, 2. März 2004
Nachdem ich Call of Duty durchgespielt hatte, wusste ich nicht so recht, was mich an dem Spiel so begeisterte. Es hatte ohne Zweifel jede Menge Spaß gemacht, aber CoD ist nicht besonders innovativ und außerdem ist die Spielzeit mit weniger als 10 Stunden sehr gering. Also habe ich die Kampagne noch mal, diesmal in einem höheren Schwierigkeitsgrad, begonnen.
Nach dem Tutorial beginnt die Kampagne bei den Amerikanern. Ich spiele einen Fallschirmspringer, der hinter den feindlichen Linien der Nazis in der Normandie landen muss. Sobald der Soldat die kleine Wiese hinter einem Haus erreicht darf ich endlich die Steuerung übernehmen. Langsam pirsche ich einen kleinen Hügel hoch und sehe, oben angekommen, schon den ersten Gegner. Nachdem dieser ausgeschaltet ist, ist die Luft rein und ich kann weiter nach dem General suchen, mit dem ich mich laut Missionsziel treffen soll. Von dem kleinen Hügel aus führt nur ein Weg weiter, große Spielfreiheit bietet CoD damit nicht. Nach ein paar Metern finde ich den General. Das Problem: Er hängt tot an seinem Fallschirm in einem Baum.
Schon jetzt lässt sich sagen, dass die Grafik auch nicht der Punkt ist, der mich so begeistert. Die Grafikengine basiert noch auf der uralten Quake 3 Engine, man kann also keine Effektfeuerwerke erwarten.
Ich schnappe mir daraufhin einen Sender von dem toten General, den ich auf einer Wiese platzieren soll. Zwischen mir und dieser Wiese steht dummerweise noch ein Bunker voller Gegner. Eine Granate löst dieses Problem aber elegant und der Sender ist platziert. Plötzlich ertönen Sirenen, Flakfeuer erhellt die Nacht und das Dröhnen von Flugzeugmotoren dringt durch meine Boxen. Über mir öffnen sich jede Menge Fallschirme und ich bekomme Verstärkung. Mit einem Dutzend Männer stürmen wir über die Wiese auf eine Straße zu, an dessen Rand drei oder vier alte Häuser stehen. Hinter einer kleinen Mauer müssen wir Deckung suchen, denn aus den Häusern heraus schießen jede Menge deutscher Soldaten. Hektisch versuche ich, den Kerl hinter der Stand-MG zu erledigen, aber das Dauerfeuer lässt mir keine Chance. Überall fliegen Kugeln durch die Luft, einige meiner Verbündeten sind schon gefallen. Plötzlich schlägt eine Granate in das Haus ein, das Problem ist verschwunden und die Häuser werden gestürmt. Durch eine Hintertür gelangen wir auf einen Hof wo schon weitere Gegner warten. Mein KI-gesteuerter Freund versucht eine Granate zu werfen, leider prallt die an einer Wand ab und fliegt direkt auf mich zu.
Spätestens jetzt merke ich, dass die KI zwar gut ist, aber trotzdem nicht der Grund für dieses hervorragende Spiel ist.
Nachdem die Granate explodiert ist, liege ich auf dem Boden, sehe alles nur noch verschwommen und es pfeift in den Ohren. Ich kann mich kaum noch bewegen, aber nach ein paar Sekunden sehe ich alles wieder klar und stehe auf. Doch da kommt das nächste Übel. Die Schreie der Deutschen lassen es schon vermuten, die nächste Granate ist im Anflug. Ich versuche noch hinter eine Mauer zu hechten, aber ohne Erfolg. Die Granate explodiert, mein Energiebalken ist bei null angekommen und endlich merke ich, was mich an CoD so fasziniert hat.
Es war eindeutig die Atmosphäre. Ich war so in das Spielgeschehen vertieft, dass ich um mich herum nichts mehr wahrgenommen habe. Es macht unheimlich Spaß, nicht mehr wie in anderen Ego-Shootern alleine durch die Level zu hechten, sondern mit 5 oder 6 Mann an seiner Seite. Wenn dann noch die 2.Weltkrieg Atmosphäre so einmalig wie in CoD rüberkommt, will man gar nicht mehr aufhören. Überall hört man Schüsse, Granaten explodieren, Menschen schreien und Maschinen dröhnen.
Man kann von CoD keine großen Innovationen erwarten, auch die Grafik, oder die KI sind nicht überragend, aber das Spiel macht vor allem eines: Spaß. Wer schon Medal of Honor gemocht hat, wird CoD auf jeden Fall lieben.


Call of Duty
Call of Duty
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 46,70

25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahnsinnige Atmosphäre, 8. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Call of Duty (Computerspiel)
Nachdem ich Call of Duty durchgespielt hatte, wusste ich nicht so recht, was mich an dem Spiel so begeisterte. Es hatte ohne Zweifel jede Menge Spaß gemacht, aber CoD ist nicht besonders innovativ und außerdem ist die Spielzeit mit weniger als 10 Stunden sehr gering. Also habe ich die Kampagne noch mal, diesmal in einem höheren Schwierigkeitsgrad, begonnen.
Nach dem Tutorial beginnt die Kampagne bei den Amerikanern. Ich spiele einen Fallschirmspringer, der hinter den feindlichen Linien der Nazis in der Normandie landen muss. Sobald der Soldat die kleine Wiese hinter einem Haus erreicht darf ich endlich die Steuerung übernehmen. Langsam pirsche ich einen kleinen Hügel hoch und sehe, oben angekommen, schon den ersten Gegner. Nachdem dieser ausgeschaltet ist, ist die Luft rein und ich kann weiter nach dem General suchen, mit dem ich mich laut Missionsziel treffen soll. Von dem kleinen Hügel aus führt nur ein Weg weiter, große Spielfreiheit bietet CoD damit nicht. Nach ein paar Metern finde ich den General. Das Problem: Er hängt tot an seinem Fallschirm in einem Baum.
Schon jetzt lässt sich sagen, dass die Grafik auch nicht der Punkt ist, der mich so begeistert. Die Grafikengine basiert noch auf der uralten Quake 3 Engine, man kann also keine Effektfeuerwerke erwarten.
Ich schnappe mir daraufhin einen Sender von dem toten General, den ich auf einer Wiese platzieren soll. Zwischen mir und dieser Wiese steht dummerweise noch ein Bunker voller Gegner. Eine Granate löst dieses Problem aber elegant und der Sender ist platziert. Plötzlich ertönen Sirenen, Flakfeuer erhellt die Nacht und das Dröhnen von Flugzeugmotoren dringt durch meine Boxen. Über mir öffnen sich jede Menge Fallschirme und ich bekomme Verstärkung. Mit einem Dutzend Männer stürmen wir über die Wiese auf eine Straße zu, an dessen Rand drei oder vier alte Häuser stehen. Hinter einer kleinen Mauer müssen wir Deckung suchen, denn aus den Häusern heraus schießen jede Menge deutscher Soldaten. Hektisch versuche ich, den Kerl hinter der Stand-MG zu erledigen, aber das Dauerfeuer lässt mir keine Chance. Überall fliegen Kugeln durch die Luft, einige meiner Verbündeten sind schon gefallen. Plötzlich schlägt eine Granate in das Haus ein, das Problem ist verschwunden und die Häuser werden gestürmt. Durch eine Hintertür gelangen wir auf einen Hof wo schon weitere Gegner warten. Mein KI-gesteuerter Freund versucht eine Granate zu werfen, leider prallt die an einer Wand ab und fliegt direkt auf mich zu.
Spätestens jetzt merke ich, dass die KI zwar gut ist, aber trotzdem nicht der Grund für dieses hervorragende Spiel ist.
Nachdem die Granate explodiert ist, liege ich auf dem Boden, sehe alles nur noch verschwommen und es pfeift in den Ohren. Ich kann mich kaum noch bewegen, aber nach ein paar Sekunden sehe ich alles wieder klar und stehe auf. Doch da kommt das nächste Übel. Die Schreie der Deutschen lassen es schon vermuten, die nächste Granate ist im Anflug. Ich versuche noch hinter eine Mauer zu hechten, aber ohne Erfolg. Die Granate explodiert, mein Energiebalken ist bei null angekommen und endlich merke ich, was mich an CoD so fasziniert hat.
Es war eindeutig die Atmosphäre. Ich war so in das Spielgeschehen vertieft, dass ich um mich herum nichts mehr wahrgenommen habe. Es macht unheimlich Spaß, nicht mehr wie in anderen Ego-Shootern alleine durch die Level zu hechten, sondern mit 5 oder 6 man an seiner Seite. Wenn dann noch die 2.Weltkrieg Atmosphäre so einmalig wie in CoD rüberkommt, will man gar nicht mehr aufhören. Überall hört man Schüsse, Granaten explodieren, Menschen schreien und Maschinen dröhnen.
Man kann von CoD keine großen Innovationen erwarten, auch die Grafik, oder die KI sind nicht überragend, aber das Spiel macht vor allem eines: Spaß. Wer schon Medal of Honor gemocht hat, wird CoD auf jeden Fall lieben.


Command & Conquer: Generäle - Die Stunde Null (Add-On)
Command & Conquer: Generäle - Die Stunde Null (Add-On)
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 52,91

46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kampf der Blechgiganten, 15. Dezember 2003
Wenn man zu den wenigen Besitzern des unzensierten, deutschen Command & Conquer:Generals gehört, blickt man mit Sicherheit zuerst skeptisch auf die vielen Veränderungen, die wir der BPJM zu verdanken haben. Aber ich kann jedem Strategiespieler, trotzt der Atmosphäre-Killenden Stimmen und den bizarren, neuen Terroristen (ferngesteuerte Dynamit-Autos), das Add-On die Stunde Null empfehlen.
Es bietet im Vergleich zum Hauptteil eine Menge Neuheiten. Zum einen gibt es eine neue Kampagne, die mit 5 Missionen pro Partei recht dünn umgesetzt wurde, zum Anderen natürlich neue Einheiten. So greift die IBG (GBA) jetzt mit unheimlich schnellen und kostengünstigen Kampfbikes an, die Kenner sofort an die NOD-Mods aus den Tiberium Konflikten erinnern wird. Außerdem dürfen sie jetzt sog. „Kulissen" bauen, billige Gebäudeattrappen, die später noch zu „richtigen" Gebäuden aufgerüstet werden können. Die Westliche Allianz (USA) hat endlich eine effektive, mobile Luftabwehrstellung, den Avenger. Mit seinen beiden Lasern, stellen sogar die monströsen Helix des Asiatischen Pakts (China) keine Gefahr mehr dar. Diese Helikopter etablieren sich schnell als die „Overlords der Lüfte". Sie können ebenfalls mit einem Propagandasender, einem Bunker oder einer Gatling Kanone ausgestattet werden und können außerdem noch Bodeneinheiten transportieren.
Zu denen neuen Einheiten gibt es natürlich auch zahlreiche neue Upgrades. Dadurch wird das Spiel bei allen drei Parteien wesentlich komplexer und neue taktische Möglichkeiten bieten sich. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die Generäle. Jede Partei hat ab sofort jeweils 3 Generäle, die die Truppe auf eine bestimmte Vorgehensweiße spezialisieren. Dr.Trax, ein IBG General rüstet alle Einheiten mit Säureangriffen aus, sodass sogar Raketentrooper giftige Stoffe hinterlassen. Außerdem verfügt er über das Gamma-Upgrade, eine Weiterentwicklung des Beta-Upgrades, die verheerende Säurebombe, die jeder Bodeneinheit den Gar ausmachen kann. Dem Laser-General der Westlichen Allianz steht eine besondere Form des Crusader Panzers zur Verfügung, der Laser-Crusader. Dieser Panzer ist extrem stark gegen feindliche Vehikel, dafür ist er gegen Fußsoldaten (besser: Cyborgs) so gut wie machtlos. Außerdem kann dieser General nur auf eine abgespeckte Version der WA-Luftwaffe zurückgreifen, jedoch ist er mit seinen Laser-Türmen gegen feindliche Luftangriffe so gut wie immun. Einer der chinesischen Generäle ist General Fai, der extrem gute Cyborgs produzieren kann, allerdings fast keine Panzer in die Schlacht schicken darf.
Vorgestellt werden einem die Generäle in der Generalsherausforderung, einem neuen, kampagneähnlichen Modus, in dem sie sich zu beginn für ihren Lieblingsgeneral entscheiden müssen. Anschließend treten sie nacheinander gegen alle anderen Generäle an und zum Schluss noch gegen einen Spezialgeneral, der besondere Fähigkeiten hat, wie z.B. den Vorteil alle drei Superwaffen bauen zu können. Dieser Modus ist wirklich fordernd, denn wie soll man mit General Fai gegen Dr.Trax gewinnen können, zumal die Gegner schon zu Beginn einen fertigen Stützpunkt besitzen?
Überhaupt wurde der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zum Hauptteil angehoben. In Generals konnte ich den höchsten Schwierigkeitsgrad mit entsprechend wenigen Problemen meistern, in Die Stunde Null bringt mich schon die dritte Mission der WA-Kampagne im selben Schwierigkeitsgrad an der Rand der Verzweiflung.
Der Multiplayermodus ist nach wie vor der Beste, den es je in einem Strategiespiel gab. Trotz der vielen neuen Generäle, Upgrades, Gebäuden und Einheiten ist das Balancing nicht aus den Fugen geraten. Einzig die Tatsache, dass die Performance bei mehr als vier Spielern in die Knie geht, stört mich.
Command & Conquer Generäle Die Stunde Null hat mich genauso begeistert wie schon C&C Generals und ist für jeden Strategiefan trotz der veränderten, deutschen Version ein muss


Star Wars Jedi Knight II: Jedi Academy
Star Wars Jedi Knight II: Jedi Academy

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lichtschwertduelle, die Dritte, 9. Dezember 2003
Das Spiel Jedi Knight ist eigentlich jedem Spieler, der eine Vorliebe für Actionspiele hat ein Begriff. Deshalb konnte sich auch schon jeder Vorstellen wie sich der dritte Teil dieser fantastischen Reihe spielen wird: Man kämpft als Mensch mit Lichtschwert und Laser gehen jede Menge Sturmtruppen..., aber halt! Mensch? Nein, Jedi Knight III Jedi Academy macht vieles anders und ist trotzdem mindestens genauso hervorragend wie sein Vorgänger.
Im neuen Star Wars spiel müssen sie nämlich nicht zwangsweise als Mensch durch die vielen Planeten stapfen. Vor Spielbeginn können sie sich einen Charakter generieren, ähnlich einem Rollenspiel, jedoch hat jeder Spieler zu Beginn die gleichen Eigenschaften. Im Verlaufe des Spiels allerdings wird sich das ändern. Schon aus dem Vorgänger bekannt, können sie nach einer absolvierten Mission Punkte auf die verschiedenen Machtkräfte verteilen, wodurch diese immer stärker werden. Dabei stehen ihnen sowohl Kräfte der „Hellen" Seite der Macht als auch die der „Dunklen" Seite zur Verfügung. Während sie zu Spielbeginn also nur relativ kleine Sprünge machen können, fliegen sie zu Spielende regelrecht durch die Level, und ihr anfängliches „Blitzchen" der Macht entfaltet sich zu einem wahren Gewitter aus Energie, die jedem Gegner den Gar aus macht. Die Individualität geht aber noch weiter, im Laufe der Handlung wird ihnen ihr Lichtschwert abgenommen und darauf hin müssen sie sich für ein neues entscheiden, aber kein 08/15 Lichtschwert, wie es jeder Aushilfsjedi in der Galaxie hat, sondern entweder ein Doppelschneidiges Lichtschwert im Darth Maul Stile oder zwei Lichtschwerter auf einmal, wodurch sie gleich ein wenig professioneller wirken. Gegen Ende des Spiels haben sie sogar noch die Wahl zwischen der „Hellen" und der „Dunklen" Seite der Macht, was sich vor allem beim Endgegner auswirken wird. Weiter haben sie zwischen den Storyrelevanten Missionen immer fünf Einsätze zur Auswahl. Sie können demnach die Reihenfolge selbst bestimmen und können, wenn sie möchten, auch eine Mission auslassen, was aber auf keinen Fall zu empfehlen ist.
Die Level sind allesamt extrem abwechslungsreich, mal dürfen sie selbst in eines der zweibeinigen Roboterdinger des Imperiums steigen und die dann winzig wirkenden Sturmtruppen zertreten, mal dürfen auf einem der bekannten „schwebenden Motorräder" umherfahren und müssen unter Dauerfeuer entkommen.
Die Story ist wieder gut gelungen. Sie sind ein Nachwuchsjedi, der eigentlich auf der Jedi Academy mit seiner Ausbildung anfangen soll. Jedoch verläuft schon ihre Ankunft unplanmäßig und sie entdecken einen Dunklen Jedi, der mit einer merkwürdigen Waffe hantiert. Im Verlauf des Spiels stehen dann noch die ein oder andere Überraschung an und auch die gut bekannte Tavion tritt wieder auf dem Plan.
Die Grafik ist, wenn man bedenkt, dass sie noch auf der Quake 3 Engine basiert, überraschend gut geworden. Zwar schmeißt sie nicht mit DirectX 9 Effekten um sich wie ein Half Life 2 oder Doom 3, trotzdem sind die Lichtschwertkämpfe schön mit anzusehen.
Den Schwierigkeitsgrad halte ich für gut gewählt, zwar scheint man mit zwei Lichtschwertern einen kleinen Vorteil gegenüber dem Doppelschneidigen zu haben, aber das liegt wahrscheinlich am Kampfstil des jeweiligen Spielers. Die Rätselpassagen wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich entschärft und so muss man weniger Schalterdrücken und Blöckeschieben während eines Levels machen.
Insgesamt kann ich Jedi Knight III Jedi Academy nur empfehlen. Es ist fast so gut als der Vorgänger und das will schon einiges heißen.


Star Wars - Jedi Knight: Jedi Academy
Star Wars - Jedi Knight: Jedi Academy
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 59,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lichtschwertaction die Dritte, 30. November 2003
Das Spiel Jedi Knight ist eigentlich jedem Spieler, der eine Vorliebe für Actionspiele hat ein Begriff. Deshalb konnte sich auch schon jeder Vorstellen wie sich der dritte Teil dieser Fantastischen Reihe spielen wird: Man kämpft als Mensch mit Lichtschwert und Laser gehen jede Menge Sturmtruppen..., aber halt! Mensch? Nein, Jedi Knight III Jedi Academy macht vieles anders und ist trotzdem mindestens genauso hervorragend wie sein Vorgänger.
Im neuen Star Wars spiel müssen sie nämlich nicht zwangsweise als Mensch durch die vielen Planeten stapfen. Vor Spielbeginn können sie sich einen Charakter generieren, ähnlich einem Rollenspiel, jedoch hat jeder Spieler zu Beginn die gleichen Eigenschaften. Im Verlaufe des Spiels allerdings wird sich das ändern. Schon aus dem Vorgänger bekannt, können sie nach einer absolvierten Mission Punkte auf die verschiedenen Machtkräfte verteilen, wodurch diese immer stärker werden. Dabei stehen ihnen sowohl Kräfte der „Hellen" Seite der Macht als auch die der „Dunklen" Seite zur Verfügung. Während sie zu Spielbeginn also nur relativ kleine Sprünge machen können, fliegen sie zu Spielende regelrecht durch die Level, und ihr anfängliches „Blitzchen" der Macht entfaltet sich zu einem wahren Gewitter aus Energie, die jedem Gegner den Gar aus macht. Die Individualität geht aber noch weiter, im Laufe der Handlung wird ihnen ihr Lichtschwert abgenommen und darauf hin müssen sie sich für ein neues entscheiden, aber kein 08/15 Lichtschwert, wie es jeder Aushilfsjedi in der Galaxie hat, sondern entweder ein Doppelschneidiges Lichtschwert im Darth Maul Style oder zwei Lichtschwerter auf einmal, wodurch sie gleich ein wenig professioneller wirken. Gegen Ende des Spiels haben sie sogar noch die Wahl zwischen der „Hellen" und der „Dunklen" Seite der Macht, was sich vor allem beim Endgegner auswirken wird. Weiter haben sie zwischen den Storyrelevanten Missionen immer fünf Einsätze zur Auswahl. Sie können demnach die Reihenfolge selbst bestimmen und können wenn sie möchten auch eine Mission auslassen, was aber auf keinen Fall zu empfehlen ist.
Die Level sind allesamt extrem abwechslungsreich, mal dürfen sie selbst in eines der zweibeinigen Roboterdinger (Star Wars Fans werden mir verzeihen, dass ich den genauen Namen nicht weiß) des Imperiums steigen und die dann winzig wirkenden Sturmtruppen zertreten, mal dürfen sie in einer Art „schwebendem Motorrad" (kommen auch in einem Star Wars Film vor, da jagen sich Luke und ein paar Sturmtruppen durch den Wald bis diese kleinen Minibären ankommen, ich weiß aber wieder nicht wie sei heißen, schande...) umherfahren und müssen unter Dauerfeuer entkommen.
Die Story ist wieder gut gelungen. Sie sind ein Nachwuchsjedi, der eigentlich auf der Jedi Academy mit seiner Ausbildung anfangen soll. Jedoch verläuft schon ihre Ankunft unplanmäßig und sie entdecken einen Dunklen Jedi, der mit einer merkwürdigen Waffe hantiert. Im Verlauf des Spiels stehen dann noch die ein oder andere Überraschung an und auch die gut bekannte Tavion steht wieder auf dem Plan.
Die Grafik ist, wenn man bedenkt, dass sie noch auf der Quake 3 Engine basiert, überraschend gut geworden. Zwar schmeißt sie nicht mit DirectX 9 Effekten um sich wie ein Half Life 2 oder Doom 3, trotzdem sind die Lichtschwertkämpfe schön mit anzusehen.
Den Schwierigkeitsgrad halte ich für gut gewählt, zwar scheint man mit zwei Lichtschwertern einen kleinen Vorteil gegenüber dem Doppelschneidigen zu haben, aber das liegt wahrscheinlich am Kampfstil des jeweiligen Spielers. Die Rätselpassagen wurden im Vergleich zum Vorgänger deutlich entschärft und so muss man weniger Schalterdrücken und Blöckeschieben während eines Levels machen.
Insgesamt kann ich Jedi Knight III Jedi Academy nur empfehlen. Es ist nur einen Tick schlechter als der Vorgänger und das will schon einiges heißen.


Freelancer
Freelancer
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 52,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weltraumschlachten der Extraklasse, 23. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Freelancer (Videospiel)
Mit Freelancer habe ich mich das erste mal in das Weltraum-Action Genre gewagt und prompt wurde ich freudig überrascht.
Hinter Freelancer steckt eigentlich kein besonders aufwendig durchdachtes Spielsystem. Sie fliegen in ihrem Raumschiff durch das Weltall, erledigen zum einen Mission die, die Story voranbringen und zu anderen Mission die ihnen Credits verschaffen. Mal tun sie dies allein, mal bekommen sie Schützenhilfe. Mit den verdienten Credits können sie anschließend auf dem nächsten Planeten oder der nächsten Raumstation landen und ihr Vehikel um neue Laser, Raketenwerfer, Minen, Torpedos, Schilde oder einen anderen Gegenstand, der ihre Kampfkraft weiterentwickelt, aufstocken. Falls Sie genügend Geld gesammelt haben können Sie sich auf gleich ein ganz neues Raumschiff kaufen und das Spielchen geht von vorne Los. Dieser Teil des Spiels ähnelt sehr dem eines Rollenspiels. So haben sie zwischen den Storyrelevanten Missionen die Wahl, auf welchem Planeten Sie landen, oder welchen Auftrag sie erfüllen. Außerdem können sie bestimmte Waffen oder Schilde erst mit dem Erreichen eines bestimmten Charakter-Level kaufen. Die Anzahl der Planeten ist riesig. Es gibt 5 große Systeme, die jeweils 3 oder 4 Sonnensysteme umfassen, die wiederum zwischen 2 und 6 Planeten beherbergen. Planetentechnisch ist also für Abwechslung gesorgt, anders sieht es da bei der Missionsgestaltung aus. Egal ob der Auftrag lautet, eine Person einzufangen, Frachten wieder einzusammeln, oder eine Banditenbasis auszulöschen, es läuft immer darauf hinaus, das sie von Wegpunkt zu Wegpunkt durchs Weltall schippern plötzlich auf Feinde treffen diese besiegen und anschließen wieder umkehren. Dieser wesentliche Kritikpunkt, ist zum Glück auch der einzige in Freelancer.
Die Schlachten mit den Kontrahenten gestalten sich sehr aufregend und machen höllisch spaß. Besonders in riesigen Schlachten gegen Ende des Spiels, in denen sich bis zu drei Parteien bekämpfen und auch gewaltige Schlachtschiffe mit ins Spiel kommen, ist es unglaublich spannend, sich zwischen dem Laserfeuer durchzuschlängeln während man gleichzeitig noch seinen eigenen Laser bedienen muss. Soweit ich weiß, ist die Tastatur - Maus Steuerung von Freelancer für einen Weltraumshooter sehr unkonventionell, ich kann aber sagen, dass mir die Steuerung in weniger als einer Stunde ganz intuitiv von der Hand ging.
Sie Spielzeit von Freelancer kann man nicht genau bestimmen. Die Story habe ich innerhalb von ca. 15 Stunden durchgespielt, jedoch erreicht man nach erfüllen dieser Missionen sofort Level 35, wodurch man neue Flieger und Waffen kaufen kann und sich damit auch weiter im Weltall austoben wird.
Die Grafik sieht noch erstaunlich gut aus, wenn man bedenkt wann Freelancer eigentlich erscheinen sollte. Die Raumschiffe hinterlassen ihre Spuren aus den Triebwerken, genauso wie Raketen, riesige Kreuzer werden recht detailliert dargestellt und vor allem die Alien-Flieger machen einen guten Eindruck. Lediglich die Explosionen sehen meiner Ansicht nach aus der nähe betrachtet etwas veraltet aus. Ebenso erstaunlich sind die Hardwareanforderungen von Freelancer. Schon mit 800 Mhz, 256 MB Arbeitsspeicher und einer Grafikkarte der GeForce 3 Klasse lässt sich Freelancer in allen Details genießen.
Ich kann Fans von schneller Action die einem Weltraum-Shooter nicht abgeneigt sind, Freelancer nur empfehlen. Die Schlachten sind spannend und da man nach den regulären Mission noch so einiges entdecken kann ist auch für Langzeitspaß gesorgt.


Warcraft 3 - Frozen Throne Add-On
Warcraft 3 - Frozen Throne Add-On
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 38,89

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhaftes Add-On, 25. August 2003
Warcraft III ist derzeit eines der beliebtesten Strategiespiele auf dem Markt, es fällt einem schwer zu glauben, dass es daran noch etwas zu verbessern gibt, aber das Add-On Frozen Throne zeigt, dass es geht.
Die Standartaufgaben für ein Add-On sind neue Einheiten und Gebäude bereitzustellen und einige neue Herausforderungen für den Spieler zu kreieren. Das war eigentlich klar, dass die Aufgaben von Blizzard ohne Probleme erledigt werden. Jede Partei hat ein oder zwei neue Einheiten, ein neues Gebäude und einen neuen Helden. Zusätzlich wurden alte Einheiten etwas verbessert oder bekommen neue Spezialfähigkeiten. So kann sich die Gruftbestie der Untoten im Boden eingraben und regeneriert sich so, ähnlich wie die Ghuls, die sich durch das Essen der Leichen regenerieren können. Dabei ist es gelungen, das gute Balancing aus Warcraft III zu halten. So gibt es auch bei Gefechten im Netzwerk keine bevorzugte Partei und spannende Schlachten sind die Folge. An die Helden gewöhnt man sich im Laufe der neuen Kampagne gut, da jeder Neuling seinen Teil zur Story beiträgt und man ihn so auch spielen darf. Das neue Gebäude ist bei allen Parteien fast gleich. Es ist eine Art Shop, in dem sie nützliche Gegenstände für ihren Helden kaufen können.
Apropos Kampagne. Oft kommt es in Add-Ons vor, das die Missionen ganz genauso wie im Hauptteil sind. Keine Innovationen, nur die selbe Kost, die man schon zig mal gespielt hat. Anders bei Frozen Throne. Das Add-On zeigt in fast jeder Mission neue Ideen, neue Ziele und Umstände. Ich habe vorher in noch keinem Spiel gesehen, dass alle Gegner schlafen und man 10 Minuten bis zu ihrem erwachen hat. Man muss jetzt überlegen, wie man diese 10 Minuten am besten nutzt. Der Gegner besitzt vier Basen. Also am besten alle Einheiten-Produktionsstätten und die Haupthäuser zerstören, damit ist die Basis wehrlos und man kann sich die restlichen Gebäude für später aufheben. So arbeitet man am effektivsten, aber wie erledigt man die gewaltige Armee, die nach den 10 Minuten auf die eigene Basis zustürmt? Es macht Spaß solche Missionen zu spielen, weil sie neu sind man kann nicht so vorgehen, wie man es schon in allen anderen Strategiespielen gemacht hat, man muss eben umdenken. Jetzt befürchtet man, dass zwar die Qualität der Missionen hervorragen ist, aber die Quantität zu wünschen übrig lässt. Wieder ein Pluspunkt für Frozen Throne, denn die Spielzeit übersteigt sogar die des Hauptteils. Lediglich die Orc- Kampagne lässt den Spieler mit einem „Bitte laden sie sich die bald erscheinenden Kapitel 2 und 3 unter.......". Das ist schade, gerade weil die Orc- Kampagne die wohl innovativste des ganzen Spiels ist. Sie erinnert eher an ein Rollenspiel als an ein Strategiespiel. Mit ihrem Helden landen sie in einer Orc Basis in der sie verschiedene Aufgaben erledigen können. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle, je nach dem welche Person sie in der Basis ansprechen bekommen sie einen Auftrag. Vorher können sie sich noch Partymitglieder kaufen oder eine Art Packesel, der Gegenstände, die nicht mehr in ihr Inventar passen aufnehmen kann. Aber auch in den anderen Kampagnen merkt man, dass Warcraft III Frozen Throne eher ein Strategie-/Rollenspiel mix geworden ist als ein gewöhnliches Echtzeitstrategiespiel. Dem einen gefällts, dem anderen nicht.
Auch mit dem Add-On gefällt mir Warcraft III noch nicht so gut wie das indizierte Strategiespiel von EA-Pazific. Es fehlt einfach die rasante Action. Man baut gemütlich seine Basis auf und nach 10-15 Minuten kommen eventuell die ersten Gefecht mit neutralen Gegnern. Bis aber die Scharmützel mit den eigentlichen Gegnern anfangen dauert es deutlich länger und die entscheidenden Schlachten fallen erst viel später. Das gefällt mir persönlich nicht so gut, ist aber Geschmackssache. Das alles ändert aber trotzdem nichts daran, dass das Add-On Frozen Throne einfach nur hervorragen ist und es eigentlich keine wahren Kritikpunkte gibt.


Grand Theft Auto: Vice City
Grand Theft Auto: Vice City

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werden sie der Boss in Vice City, 24. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Grand Theft Auto: Vice City (Computerspiel)
GTA Vice City ist der heiß erwartete Nachfolger von GTA 3 und es wird zweifellos allen Erwartungen gerecht. Wie auch im Vorgänger befinden sie sich als Tommy Vercetty in einer Großstadt, in der sie tun und lassen können was sie wollen.
Nachdem Tommy nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird will er sich in Vice City eine neue Identität aufbauen. Natürlich kommt er da um kriminelle Angelegenheiten nicht herum und so muss er einen Drogendeal für Gangsterboss Sonny abwickeln und der läuft gleich mächtig schief. Ohne Sonnys Geld und seine Drogen, gerade noch mit dem Leben kehrt Tommy zurück.
Ab jetzt steuern sie den Protagonisten und versuchen das verlorene Geld aus dem verpatzen Deal irgendwie wiederzubeschaffen. Sie starten als Kleinkrimineller und müssen erst mal Beziehungen zu den "wichtigen" Leuten von Vice City knüpfen. Die ersten Aufträge beschränken sich auf das herumfahren durch die Stadt, aber schon bald werden die Missionen actiongeladener und später müssen sie sogar eine Bank überfallen. Neue Aufträgen erhalten sie indem sie zu bestimmten Personen fahren, am Anfang ist dies nur Ken Rosenberg, der genauso wie Tommy jede Menge ärger durch den schiefgegangenen Deal hat. Nach und nach lernen sie aber immer mehr Personen kennen wodurch sich jede Menge Aufträge ergeben die, die Story voranbringen. Zusätzlich gibt es ein schier unendliche Anzahl an Dingen, die Tommy noch erledigen kann. So gibt es die Krankenwagen-Missionen in denen er verletzte Personen per Krankenwagen ins Krankenhaus liefern muss, Bürgerwehr-Missionen in denen er im Dienste der Polizei Verbrecher stellen muss, Pizzabäcker-Missionen und Feuerwehr-Missionen, Attentäter-Mission in denen man in einer bestimmten Zeit mit einer vorgegebene Waffe Gang-Mitglieder abschlachten muss, außerdem sind in Vice City 100 Päcken versteckt, die genauso wie alle anderen Missionen einen Bonus einbringen. So kann Tommy später z.B. ewig rennen, anstatt nach 300 Metern eine Pause einlegen zu müssen, oder startet mit 150 Lebenspunkten anstatt 100.
Bevor sie das Spiel beenden können müssen sie ein Vice City ein gemachter Mann sein. Dazu gehören die entsprechenden Immobilien, insgesamt 12 Stück, z.B. der Hafen oder ein Filmstudio, in denen es nach der Erfüllung der entsprechenden Aufträge ständig Geld abzuholen gibt. Mit dem verdienten Geld können sie sich dann Waffen kaufen, oder sie investieren es in weitere Immobilien.
Insgesamt strotzt Vice City nur so an Details. Nein, nicht das in der Stadt nur ein normales Leben geführt wird, in dem alles nach Plan läuft, da bauen auch mal die Computer-Mitbürger einen Unfall, Polizisten verfolgen Straftäter, rivalisierende Banden leisten sich heftige Gefechte und Tommy kann seine Lebensenergie gegen ein wenig Bares bei leicht bekleideten Damen auf den Bürgersteigen wieder auffrischen. Sobald sie eine Straftat begangen haben, was bei Vice City erst bei dem überfahren von Passanten beginnt, bekommen sie einen von sechs Fahndungssternen und ab jetzt sollten sie der Polizei aus dem Weg gehen. Ab zwei Fahndungssternen wird es kritisch, denn ab jetzt werden sie von Streifenwagen verfolgt. Sollten sie immer noch nicht tot oder gefangen genommen worden sein und sie sich weiter der Polizei widersetzten wird Verstärkung aus der Luft, in Form eines Helikopters, angefordert, anschließend kommen Zivil-Polizisten in wesentlich schnellern Autos, außerdem werden Krähenfüße nach ihnen ausgelegt, falls das immer noch nicht reicht rückt ein SWAT-Team und das FBI aus, Straßensperren werden aufgestellt, der Helikopter eröffnet das Feuer und Special-Forces mit Maschinengewehren trachten nach ihrem Leben, für den außergewöhnlichen Fall, das sie auch dies überstehen rollt bei 6 Fahndungssternen das örtliche Militär mit einem Panzer an. Zum Glück gibt es Mittel, Fahndungssterne wieder loszuwerden, z.B. kleine Polizeimarken, die sie einsammeln können oder das Wechseln ihrer Kleider, die effektivste Methode ist, in eine Pay'n'Spray Garage zu fahren, wodurch ihr Wagen umgespritzt wird und alle Fahndungssterne wieder verschwinden.
Grafisch gesehen ist das neue GTA aus der nähe betrachtet keine Augenweide, aber bedenkt man die riesige Anzahl an Objekten die dargestellt werden müssen und vor allem bei Nacht die Lichtquellen, die von Autos, Straßenlaternen und Gebäudereklamen kommen sieht die Grafik gleich doppelt so gut aus. Die Animationen sind (hoffentlich) gewollt komisch geraten, denn Tommy rennt und hüpft, wie es mit Sicherheit kein Protagonist eines solchen Spiels bisher getan hat.
Im Vergleich zu Vorgänger hat sich einiges getan. Besonders positiv ist, das man ab jetzt auch mit einem Motorrad durch Vice City rasen darf. Außerdem kann man sich auch selbst hinter das Steuer eines Helikopters klemmen und so die Stadt von oben erkunden. Anstatt nur auf den Straßen sein Unwesen treiben zu dürfen sind jetzt auch einige Häuser begehbar. Besonders auffallen sind die Unterschiede am Schadensmodell der Wagen. So könne die Reifen zerschossen werden, wodurch sich das Fahrzeug kaum noch unter Kontrolle halten lässt und Scheiben sind nun nicht mehr aus Panzerglas, sonder man kann durch sie hindurch in das Auto feuern.
So viel Spaß wie mit GTA Vice City hatte ich schon lange mit keinem Spiel mehr. Es ist definitiv das beste Spiel, das ich in diesem Jahr gespielt hab und kann von mir jedem bestens empfohlen werden.


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