2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Standard-Navi ohne besondere Extras...Sehr schlampige POI-Pflege, 19. April 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich habe das Gerät nun seit einigen Wochen aktiv mit allen Facetten genutzt und werde wieder mein 2 Jahre altes Navigpn Easy 40 nutzen.
Aber nun zu den Einzelheiten wieso, und was an dem Gerät positiv und negatives aufgefallen ist.
HAPTIK:
Beim anfassen bringt das Falk Navi eine sehr schöne stabile Wertigkeit rüber. Was mich jedoch stört, ist die zum Teil verwendete Kalvierlackoptik auf der man alle Fingerabdrücke sieht und die Staub magisch anzieht.
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BILDSCHIRM:
Der Bildschirm ist mit seinen 12,7 cm zwar recht groß, nur ist die (WQVGA-Auflösung) mit 480 x 272 Pixeln eher ein schlechter Witz, was dazu führt, dass die Karten grobpixlig, matschig und kantig sind.
Die Empfindlichkeit des Bildschirms ist durchaus ordentlich und die Eingaben werden gut und schnell erkannt.
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MENÜ:
Die Menüs sind klar strukturiert und verständlich, die Symbole und die Schrift sind groß und gut lesbar.
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LÄNDERAUSWAHL:
Das Gerät bringt nach dem aktuellsten Update folgende Länder, welche im Preis enthalten sind mit:
- Deutschland
- Belgien
- Dänemark
- Frankreich
- Italien
- Luxemburg
- Niederlande
- Österreich
- Polen
- Schweiz
- Slowakei
- Slowenien
- Spanien
- Tschechien und
- Ungarn
Als Mini Add-Ons noch Andorra, Gibraltar, Liechtenstein, Monaco, San Marino und die Vatikanstadt.
15 Länder + 6 Kleinststaaten ist schon recht mager.
Was komplett fehlt sind die britischen Inseln, Skandinavien, Portugal, Griechenland und das meiste der Ostblockstaaten.
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WÄHREND DER FAHRT:
Das GPS-Satellitensignal wird recht schnell gefunden und das Ziel fix ausgerechnet. Alternative Routen werden nicht automatisch sondern nur auf auf "Nachfrage" dargestellt. Durch die grobbpixelige Auflösung und die ähnlichen Farben muss man bei ähnlichen Routen zwei Mal hinschauen. Man hat jedoch die Möglichkeit bestimmte Punkte wie Fähren, Mautpflichtige Straßen, Tunnel, etc. von der Routenberechnung auszuschließen.
Wenn man dann unterwegs ist, kann man sich, recht kompliziert, entscheiden, welche Sicht man haben will
- Nur die aktuelle Route
- Nächste Sonderziele in der Nähe, welche das aber sind, wird nicht angezeigt.
- Eine Übersichtskarte, was jedoch beim fahren sehr unruhig wirkt
- die große Manöverdarstellung (Richtungsanzeigen in Groß neben der Karte) und
- Reisedaten (Geschwindigkeit, Höher über NN, und die aktuelle Reisedauer)
Bei meinem Navigon finde ich es weitaus besser, das alles am Rande angezeigt wird und man nicht wählen muss.
Außer der aktuellen Straße und ein paar Sachen im Hintergrund werden kaum Namen von Seitenstraßen angezeigt, und Sonderziele schon gar nicht.
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SONDERZIELE (POIs)
Diese werden während der Fahrt nicht angezeigt, nur in welcher Entfernung sich das Nächste befindet, und welches das ist, sieht man auch nicht. Eine extrem eklatante Schwäche, da man dies als Einzelner im Fahrzeug nur nach dem anhalten raus suchen kann oder der Beifahrer dauernd darum herumtapsen muss.
Beim Navigon werden immer alle Sonderziele in der aktuellen Umgebung mit angezeigt, ob Bank, Supermarkt oder Sehenswürdigkeit, etc..
Man kann zwar die Art der Sonderziele filtern, aber das nutzt einem auch nichts.
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QUALITÄT DER SONDERZIELE:
Als Hinweis vorab, es sind die aktuellsten Karten und POIs installiert!
Nun wollte ich mal sehen, was es so bei mir in der Nähe gibt, an POIs. Und siehe da, es werden noch alle SCHLECKER-MÄRKTE aufgeführt, einem Unternehmen, was vor einem Jahr insolvent ging und nie wieder öffnete. Aber nicht nur das, auch andere Einzelhandelsgeschäfte, die es seit Jahren nicht mehr gibt, werden mit angezeigt.
Hier scheint FALK nicht aktiv zu pflegen, sondern nur weiter Daten draufzuschaufeln um ein riesiges Datengrab zu schaffen. Dafür soll wohl die Fehlermeldungs-Option im Gerät sein. Man überlässt es anscheinend den Kunden. Also so was ist man eigentlich nicht gewohnt von Falk, aber man lernt ja nie aus.
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RADARWARNER:
Einen Radarwarner für fest installierte Geräte gibt es auch, aber nur im Abo für 20 € im Jahr. Bei Navigon ist das All-in.
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KARTENUPDATES:
FÜR 20€ kann man 30 Tage nach dem Kauf ein 2-Jahresabo bestellen, ansonsten würde dies danach 80 € kosten.
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TMC und TMCpro
Für was ist TMC und was ist der Unterschied zu TMC Pro?
TMC ist ein von den deutschen Radiosendern redaktionell gepflegtes Signal, welches Staus an die Navis weiterleitet, damit diese eine neue Route berechnen können. Der Nachteil ist, solange die jeweilige Redaktion nichts davon weiß, kann das Navi es auch nicht wissen und schon steht man im Stau. TMC hat jedoch den Vorteil dass es in Städten, auf Bundes- und Landstraßen funktioniert, sowie auf den Autobahnen.
TMCpro dagegen besteht aus einem Netzwerk von Sensoren auf deutschen Autobahnen, die sofort und ohne Umwege die Navis mit den Daten versorgen. Nachteil ist, dass es nur auf Autobahnen und auch nicht auf allen funktioniert. Für Autobahn-Vielfahrer ist dies dagegen fast schon unverzichtbar.
Das lässt sich Falk aber auch gut mit 20 € im Jahr bezahlen.
Ob man das braucht, muss jeder für sich selber entscheiden.
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FAZIT:
Das Gerät bietet zwar Basics, ist aber für Vielfahrer nicht zu empfehlen, auch wer POIs gezielt suchen will hat ein Problem und die matschigen Texturen geben dem ganzen den Rest. Wer ab und zu das Gerät nutzen möchte und sich mit den Basics zufrieden gibt kann zugreifen.
Die POIs sind eher ein schlechter Witz und werden vom Anbieter nicht aktiv gepflegt, es wird nur neues draufgeschaufelt, was das Ganze unübersichtlich macht.
Wer viel im Ausland unterwegs ist, sollte sich oben die genannten Länder anschauen, ob das Ziel dabei ist, ansonsten - Finger weg oder weiter draufzahlen.