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Rezensionen verfasst von
Dr. Rock "Alt-Rocker" (Weiden, Bayern)

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Essential Collection,the
Essential Collection,the
Preis: EUR 16,04

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine absolut starke Best Of-CD von T. Rex ! Und es sind wirklich alle Hits mit drauf !!!, 13. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Essential Collection,the (Audio CD)
Es ist schon bemerkenswert, wieviele Best Of-, Greatest Hits- und Collection-CDs von der englischen "Glam Rock-Band" T. Rex mittlerweile auf dem Musikmarkt angeboten werden. Hier den Überblick zu behalten ist nahezu unmöglich. Das Problem von vielen dieser Best Of- bzw. Greatest Hits-Scheiben ist meistens, dass der eine oder andere Hit von T. Rex ganz einfach fehlt. Da spielt auch der Umstand eine Rolle, dass die ersten 4 Single-Hits von T. Rex aus den Jahren 1970 und 1971 ("Ride A White Swan", "Hot Love", "Get It On" und "Jeepster") nicht bei der Plattenfirma EMI erschienen sind. Erst ab der "Telegram Sam"-Single (1972) waren T. Rex bei der EMI unter Vertrag. Die Veröffentlichung einer Best Of-CD ist ja bekanntlich immer mit Schwierigkeiten verbunden, wenn die Rechte an den jeweiligen Hits/Songs einer Gruppe bei verschiedenen Plattenfirmen liegen !
Nun - auf der hier von mir rezensierten CD "Marc Bolan & T. Rex - The Essential Collection" scheint man sich mit den beteiligten Plattenfirmen geeinigt zu haben. Diese Scheibe enthält insgesamt 24 Songs und es sind wirklich alle Hits (= "Single A-Sides") von T. Rex aus den Jahren 1970 - 1976 mit drauf ! Zusätzlich gibt es auch noch 4 Songs aus der Zeit von 1968 und 1969, als Marc Bolan & Co noch unter dem Namen "Tyrannosaurus Rex" firmierten, und zwar sind das die Titel "Deborah", "One Inch Rock", "King Of The Rumbling Spires" und "By The Light Of A Magical Moon". Alle 4 Songs waren damals als Single ("A-Side") veröffentlicht worden, schafften es aber in der BRD nicht in die Charts. Erst als Marc Bolan dann 1970 den Namen auf T. Rex verkürzte und mehr die "Strom-Gitarre" zum Einsatz brachte, stellte sich der Erfolg ein. Mit der ersten Single "Ride A White Swan" (1970) konnte man einen gewissen Achtungserfolg verbuchen, der Nachfolge-Song "Hot Love" (1971) aber wurde dann schon zu einem Mega-Hit und machte den Namen T. Rex in ganz Europa bekannt. Noch im gleichen Jahr folgten die Titel "Get It On" (mein absoluter Lieblingssong) und "Jeepster", mit denen T. Rex in sämtlichen westlichen Ländern die Hitparaden dominierten. Im Jahr 1972 unterschrieb Marc Bolan einen Vertrag bei der EMI und der Track "Telegram Sam" war die erste Single, welche bei der neuen Plattenfirma erschien. Auch dieser Song mauserte sich wieder zu einem großen Hit und war in allen Charts in den vordersten Positionen zu finden. Und so ging es weiter. "Metal Guru", "Children Of The Revolution", "Solid Gold - Easy Action", "20th Century Boy", "The Groover" etc. - alle ausnahmslos große Hits von T. Rex. Und diese Titel sind alle auf der "The Essential Collection"-CD enthalten und zwar sämtlich in den Original-Versionen (also keine Neueinspielungen !). Im Verlauf des Jahres 1974 begann der Stern von T. Rex dann zu sinken. Die Gruppe brachte zwar weiterhin noch regelmässig Singles auf den Markt ("Truck-On Tyke", "Teenage Dream", "Light Of Love", "New York City", "Dreamy Lady" und weitere), aber die Erfolge der Vorjahre konnten bei weitem nicht mehr erreicht werden. Und mit dem tödlichen Autounfall von Marc Bolan im September 1977 wurde das Kapitel T. Rex dann abrupt beendet.
Da ich damals diese Jubeljahre von T. Rex in den 70ern als Teenager voll mitgemacht habe und auf dieser CD wirklich alle großen Hits dieser Band drauf sind, komme ich nicht umhin, dieser Best Of-Scheibe die Höchstwertung (= 5 Sterne) zu verpassen !
Wenn jemand eine Best Of-bzw. Greatest Hits-CD von T.Rex haben möchte, dann ist er/sie mit "Marc Bolan & T. Rex - The Essential Collection" bestens bedient !


Christie Feat.San Bernardino and Yellow River
Christie Feat.San Bernardino and Yellow River
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die erste LP der "Single-Band" CHRISTIE ! Wer kennt nicht "Yellow River" und "San Bernardino" !!!, 8. Mai 2013
Die englische Band CHRISTIE (benannt nach dem Nachnamen des Bassisten, Sängers und Bandgründers Jeff Christie) tauchte Mitte des Jahres 1970 mit dem Song "Yellow River" quasi aus dem Nichts in der deutschen Hitparade auf und landete mit diesem Titel sofort einen Riesen-Nummer-1-Hit. Kurioserweise hatte Jeff Christie diesen Song zunächst den "Tremeloes" angeboten. Diese lehnten den Track jedoch ab ("how wrong can you be") und deshalb beschloss J. Christie, diesen Song selbst aufzunehmen. Das war die beste Entscheidung, welche Jeff Christie in seinem Leben getroffen hat ! Ich nehme an, dass die Tantiemen für diesen Song noch heute die Haupteinnahmequelle von Jeff Christie sind ! "Yellow River" erreichte damals (angeblich) in insgesamt 26 Ländern die Top-Position der jeweiligen Charts und die Single wurde zig-millionenfach verkauft ! Im Oktober 1970 folgte dann der nächste Top-Hit "San Bernardino", welcher wieder die Nummer 1 in vielen Ländern (u.a. auch in der BRD) wurde. Noch im gleichen Jahr folgte die erste LP der Band, welche einfach "Christie" betitelt war. Natürlich waren beide Hits mit auf der LP, um dafür zu sorgen, dass sich das Album auch entsprechend gut verkauft. Ein großer Renner wurde die LP jedoch nicht. Christie waren mehr oder minder eine reine "Single-Band" und das Hitparaden-Publikum kaufte sich damals in der Regel nur die jeweiligen Singles der Bands/Interpreten, aber keine Alben.
Die LP "Christie" enthielt insgesamt 13 Songs, welche bis auf eine Ausnahme alle von Jeff Christie stammten und natürlich im Pop-Bereich angesiedelt waren. Die CD-Version dieses Albums wurde nun mit 8 Bonus Tracks angereichert. Einer davon ist der Titel "Iron Horse", mit dem es der Band Christie im Jahr 1972 gelang, sich nochmals in der deutschen Hitparade zu platzieren (wenn auch nicht auf den vorderen Positionen). Und obwohl Christie vor allem in Großbritannien noch weitere Singles veröffentlichte (u.a. "The Dealer", "Everything's Gonne Be Alright", "Every Now And Then", Fools Gold"), gelang es der Gruppe nicht mehr, einen weiteren Hit zu landen. Und so verschwanden Christie wieder ziemlich schnell in der Versenkung.
Die Anschaffung dieser CD lohnt sich bereits deswegen, weil alle 3 Hits von Christie darauf enthalten sind und von den anderen Titeln auch der eine oder andere noch gut ins Ohr geht ! Und mit "Yellow River" hat sich Jeff Christie seinen Platz in der POP-History der 70er Jahre sowieso gesichert !
Wertung: 4 Sterne (einer davon ist natürlich ein verdammt großer "Nostalgie-Stern").


Ridin'high
Ridin'high
Preis: EUR 17,83

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Meisterwerk der kanadischen Band MOXY - Gehört eigentlich in jede gut sortierte Hard Rock-Sammlung !!!, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ridin'high (Audio CD)
Die kanadische Rock-Band "Moxy" veröffentlichte in den Jahren 1975 - 1978 insgesamt vier Studio-LPs (Moxy: 1975 / Moxy II: 1976 / Riding High: 1977 / Under The Lights: 1978).
Die Band bestand damals aus folgenden Musikern: Buzz Shearman (voc) / Earl Johnson (g) / Buddy Caine (g) / Terry Juric (b) / Bill Wade (dr).
Das relativ schwache vierte Album (Under The Lights) wurde von Mike Reno (dem späteren Frontmann von Loverboy) eingesungen, da Buzz Shearman die Band Ende 1977 aus gesundheitlichen Gründen verlassen hatte. Shearman starb dann tragischerweise im Juni 1983 bei einem Motorradunfall.
Der musikalische Stil von Moxy bestand aus einer ausgezeichneten Mischung aus Blues und hartem Rock und die Band konnte sich mit der Zeit vor allem in Kanada und in Teilen der USA eine treue Fanschar erspielen. In Europa (und somit auch in der BRD) waren und blieben Moxy nahezu unbekannt.
Das dritte Album von Moxy trug den Titel "Riding High" und ist für mich das absolute Highlight der Gruppe. Hier wurde bei weitem mehr gerockt als gebluesed und es reiht sich ein Kracher an den anderen. Songs wie "Nothing Comes Easy", "Rock Baby", "Sweet Reputation", "I'll Set You On Fire" oder ""Riding High" sind Sternstunden des Hard Rocks und verbinden herausragende Melodien mit einer Härte und Power, die ihresgleichen sucht (nicht vergessen: Ich schreibe über eine LP aus dem Jahr 1977).
Die beiden Gitarristen glänzen mit coolen und eingängigen Riffs sowie hervorragenden Solis, die Rhythmus-Section läßt keine noch so kleinen Löcher im brachialen Sound zu und über allem ragt Buzz Shearman mit seiner charismatischen Stimme. Ein solch hohes Niveau erreichten Moxy später dann leider nie wieder !
Waren die ersten beiden LPs von Moxy bereits richtig gute Rock-Alben, so setzte die Band dem allem mit dem dritten Release "Riding High" die Krone auf ! Diese Scheibe war ein richtiges Rock-Juwel, was aber damals in unserem Land so gut wie niemand registrierte.
Moxy haben in unseren Breiten leider nie die Anerkennung und Wertschätzung erhalten, welche dieser Gruppe eigentlich zustehen würde.
Jeder Fan der harten Mucke sollte zumindest mal in diese überragende Rock-CD reinhören und sich dann seine Meinung bilden. Ich bin mir sicher, dass sich dann sehr viele Rocker dieses Album zulegen werden !
Für mich kommt hier nur die Höchstwertung (5 Sterne) in Frage.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung für dieses Prachststück von meiner Seite !


Regrinding the Axes
Regrinding the Axes
Preis: EUR 10,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwei ziemlich identische Cover-Alben innerhalb von zwei Jahren !!! - Wer und was steckt dahinter ???, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Regrinding the Axes (Audio CD)
Im Jahr 2010 veröffentlichte die Band Molly Hatchet ein sog. Cover-Album mit dem Titel "Southern Rock Masters". Auf dieser CD befanden sich 10 Cover-Songs und 3 Live-Tracks (Whiskey Man / Beatin' The Odds / Flirting With Disaster).
Ganze zwei Jahre später bringt Molly Hatchet dann die CD "Regrinding The Axes" unter das Volk, welche nun 12 Cover-Songs und wieder 3 Live-Tracks [(Get In The Game / Layla (Guitar Solo) / Dreams I'll Never See)] enthält.
Und der Hammer an der Sache ist, dass von den 12 Cover-Songs auf der "Regrinding The Axes"-CD ganze 9 Titel bereits auf der "Southern Rock Masters" mit drauf waren. Man hat den Eagles-Song "Desperado" weggelassen und dafür zwei Beatles-Songs ("Back In The USSR" und "Yesterday") und eine Fassung des Lynyrd Skynyrd-Klassikers "Free Bird" mit auf die CD genommen. Diese "Free Bird'-Version war aber auch schon auf der "Tribute To Lynyrd Skynyrd"-CD zu finden.
Ich möchte nun gar nicht die Frage erörtern, ob die Welt so viele Cover-Songs von Molly Hatchet braucht oder nicht ! Der Sinn von Cover-Songs ist in der Musik-Szene sowieso voll umstritten. Da muss sich ein jeder selbst seine eigene Meinung darüber bilden.
Was mich hier aber absolut verärgert ist der Umstand, dass Molly Hatchet innerhalb von 24 Monaten zwei Cover-Alben auf den Markt bringen, welche dann auch noch zu etwa 75% dieselben Songs enthalten. Was steckt eigentlich hinter einer solchen Vorgehensweise ?
Das große Geld ist mit Cover-Alben in der Regel nicht zu machen ! Kann es vielleicht sein, dass für diese Aktion alleine die Plattenfirma verantwortlich ist ? Mich würde es wirklich brennend interessieren, was Bobby Ingram zu dieser ganzen Angelegenheit zu sagen hätte.
Diese dubiose Sache riecht schon vehement nach Fan-Abzocke seitens des Labels von Molly Hatchet ! Inwieweit die Band selbst hier die Finger mit im Spiel hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Diese Cover-CD bekommt von mir 3 Sterne, weil die darauf enthaltenen Songs gut gespielt werden und schon auch Laune verbreiten.
Ein fader Beigeschmack bleibt bei mir jedoch schon noch erhalten ! Zwei Cover-Alben innerhalb von zwei Jahren mit ca. 75% identischen Songs ! Wer hat das nur verbrochen ???
P.S.: Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die "Southern Rock Masters"-CD im Januar 2013 mit einem neuen Titel ("Paying Tribute") nochmals herausgebracht wurde ! Das setzt nun dem Ganzen die Krone auf !!! Was zum Henker soll dieser Schwachsinn ? Kein Wunder, wenn hier dann mehr und mehr 1-Sterne-Bewertungen für diese CDs auftauchen ! Der Unmut der Molly Hatchet-Fans ist in diesem Fall voll und ganz berechtigt und absolut nachvollziehbar ! Molly Hatchet müssen aufpassen, dass hier der Schuß nicht nach hinten losgeht ! Die Fans lassen sich sehr viel gefallen, aber nicht alles ! Und der Bogen ist mittlerweile ziemlich überspannt !


Nailed to Metal,CD
Nailed to Metal,CD
Preis: EUR 13,98

5.0 von 5 Sternen Eine wirklich sinnvolle Ergänzung zum "Live From Russia"-Album !, 12. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nailed to Metal,CD (Audio CD)
Bei "Nailed To Metal" handelt es sich um ein Live-Album der Band U.D.O., welches als Ergänzung zur "Live From Russia"-DoCD angesehen werden kann.
Diese Live-CD enthält insgesamt 10 Songs plus ein Drum-Solo. Der überwiegende Teil dieser 10 Titel besteht aus Accept-Tracks (insgesamt 7), die restlichen 3 Songs stammen von der U.D.O.-CD "Holy", welche auf der damaligen Tour promoted wurde.
Zwei dieser U.D.O.-Songs ("Holy" und "Raiders Of Beyond") waren bereits Bestandteil des "Live From Russia"-Albums. Warum sie auf dieser Live-CD nun nochmals auftauchen, ist für mich jedenfalls nicht ganz nachvollziehbar. Der dritte U.D.O.-Track nennt sich "Thunder In The Tower" und ist ein typischer U.D.O.-Rocker.
Von den 7 Accept-Tracks sind 5 Songs absolute Accept-Klassiker ("Metal Heart", "Fast As A Shark", "Princess Of The Dawn", "Restless And Wild" und "Balls To The Wall"). Die Fans haben es damals ganz einfach erwartet, dass diese Accept-Titel von U.D.O. auf der Bühne live gespielt werden. Zum damaligen Zeitpunkt gab es die Band Accept nicht mehr. Udo Dirkschneider galt somit folgerichtig als der legitime Verwalter des Accept-Backkatalogs und wurde mit seiner Band als der einzig wahre Nachfolger von Accept angesehen und akzeptiert. Kurz gesagt: Die Leute wollten die Accept-Songs auch weiterhin live hören und U.D.O. gab den Fans, was sie haben wollten !
Zwei der Accept-Tracks auf dieser Live-CD verdienen jedoch eine besondere Erwähnung:
Der Song "X-T-C" stammt ursprünglich vom Accept-Album "Eat The Heat" (1989), welches ja ohne Udo Dirkschneider eingespielt wurde (der Sänger von Accept war damals ein gewisser David Reece). Dies zeigt deutlich auf, dass Udo Dirkschneider kein Problem damit hat, auch Songs aus dieser Accept-Phase live zu bringen ! Und "X-T-C" ist ein hervorragender Stampfer und kommt hier rüber, als ob dieser Track nur für "Udo himself" komponiert worden wäre.
Bei dem Titel "Hard Attack" handelt es sich um den besten Song der Accept-CD "Predator" (1996), dem dritten und letzten Album der doch sehr disharmonisch verlaufenen Accept-Reunion (1993 - 1997). Wären doch damals auf der "Predator-CD" noch mehr solche exzellenten Rocker drauf gewesen, was aber leider nicht der Fall war (die "Predator" gilt bei den meisten Fans als das schwächste Accept-Album überhaupt).
Fazit: U.D.O. verwenden auf der "Nailed To Metal"-CD diejenigen Live-Songs, welche auf der Russland-Tournee zwar gespielt, aber nicht für die DoCD "Live From Russia" berücksichtigt wurden (aus welchen Gründen auch immer). Da die Fans jedoch auch nach diesen Live-Tracks vehement verlangten (vor allem nach den Accept-Klassikern), hat man sich dann doch dazu entschlossen, den Forderungen nachzukommen und diese Live-Songs auf der "Nailed To Metal" betitelten CD zu veröffentlichen. Und das war auch gut und richtig so !
Die Live-Fassungen von "X-T-C", "Hard Attack" und "Thunder In The Tower" sind also nur auf dieser Live-CD von U.D.O. zu finden. Ob dieser Umstand ausreicht, sich diese CD anzuschaffen, muss ein jeder Fan selbst entscheiden.
Ich jedenfalls gebe der "Nailed To Metal" die volle Punktzahl (5 Sterne), da auf dieser Live-CD so richtig schön gerockt wird !


Made in Switzerland/Recorded
Made in Switzerland/Recorded
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 61,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Live-CD von Rare Earth - Aber wo zum Henker ist "Ma" ???, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Made in Switzerland/Recorded (Audio CD)
Nach der ersten Live-DoLP "In Concert" von 1971 (wird in der Rock-Szene mittlerweile allgemein als herausragender Live-Klassiker angesehen) veröffentlichte die Band Rare Earth im Jahr 1989 ihr zweites Live-Album mit dem Titel "Made In Switzerland - Recorded Live".
Die Band bestand zum damaligen Zeitpunkt aus 7 Musikern, wobei mit Gil Bridges (Gesang, Saxophon, Flöte) noch ein Originalmitglied und mit Eddie Guzman (Perkussion - seit 1969) sowie Ray Monette (Gitarre, Gesang - seit 1971) zwei "Fast-Originalmitglieder" mit am Start waren.
Auf dieser Live-CD befinden sich insgesamt 10 Songs, wobei sich der Großteil natürlich aus den Klassikern der Band zusammensetzt. Titel wie "Hey Big Brother" / "Born To Wander" / "Tobacco Road" / I Know I'm Losing You" / "I Just Want To Celebrate" und selbstverständlich "Get Ready" dürfen bei einem Rare Earth-Konzert nicht fehlen ! Es werden auch noch zwei Songs von der LP "Ma" (erschienen 1973) dargeboten, und zwar "Big John Is My Name" und "Smiling Faces Sometimes". Die restlichen beiden Stücke ("All Or Nothing" und "Can't Stop") waren mir nicht geläufig und ich kenne auch keine Studio-Versionen dieser zwei Titel von Rare Earth.
Was mir bei dieser Live-CD jedoch ziemlich sauer aufgestossen ist war die Tatsache, dass Rare Earth den Übersong "Ma" nicht mit auf dieses Album genommen hatten. Dieser Song war wahrscheinlich gar nicht Bestandteil des Live-Sets. Warum eigentlich nicht ? Für mich nach wie vor unbegreiflich !!!
An den gesanglichen und musikalischen Darbietungen der Songs auf dieser Live-CD gibt es nichts zu bemängeln. Die Band spielt tight und auch der Live-Sound stimmt. Natürlich werden die Klassiker nicht mehr genauso gespielt wie auf dem 1971er Live-Album. Das war aber auch eine ganz andere Zeit damals. Zum Beispiel dauert die "Get Ready"-Fassung auf dieser Live-Scheibe "nur" noch etwas über 10 Minuten und ist somit halb so lang wie die Version auf der "In Concert". Die Jam-Sessions fallen also nicht mehr so ausufernd aus wie noch zu Beginn der 70er Jahre.
Generell gilt: Ein Vergleich der "Made In Switzerland" von 1989 mit der "In Concert" von 1971 ist weder angebracht noch sinnvoll ! Noch dazu, wenn 18 Jahre später mehr als die Hälfte der Band mit anderen Musikern besetzt ist.
Eine Anschaffung dieser Live-CD lohnt sich aber allemal, da die Songs auf diesem Album wirklich gute Laune verbreiten und alles sauber produziert wurde. Ausserdem ist dieses Album irgendwie schon eine Ergänzung zur 1971er "In Concert"-Scheibe.
Wertung: 4 Sterne
Warum nicht die Höchstwertung ? Weil die "In Concert" schon noch einen Stern besser ist und der Song "Ma" nicht gespielt wird !


5 Original Albums
5 Original Albums
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 15,98

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Box-Set mit 5 CDs - Die Auswahl der 5 Alben ist jedoch sehr kritikwürdig !!!, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: 5 Original Albums (Audio CD)
In den Jahren 1975 - 1983 veröffentlichte die Band Rainbow insgesamt 7 Studio-LPs mit drei verschiedenen Sängern.
Im Einzelnen waren das:
1. Ritchie Blackmore's Rainbow (1975) *
2. Rising (1976)
3. Long Live Rock & Roll (1978) *
(Sänger auf diesen 3 LPs: Ronnie James Dio)
4. Down To Earth (1979) *
(Sänger auf dieser LP: Graham Bonnet)
5. Difficult To Cure (1981)
6. Straight Between The Eyes (1982) *
7. Bent Out Of Shape (1983) *
(Sänger auf diesen 3 LPs: Joe Lynn Turner)
Im Jahr 1984 kam es dann zur Deep Purple (Mk. II) - Reunion und Rainbow wurde zu den Akten gelegt.
Nachdem dann Ritchie Blackmore 1993 bei Deep Purple (dieses mal für immer) seinen Hut genommen hatte (oder auch von den anderen Bandmitgliedern vor die Tür gesetzt worden war), wurde die Band Rainbow nochmals reaktiviert und brachte 1995 die CD "Stranger In Us All" heraus. Als Sänger fungierte auf dieser Scheibe Doogie White. Im Jahr 1997 war dann endgültig Schluss mit Rainbow und Mr. Blackmore entschloss sich, von nun an zusammen mit seiner Frau nur mehr "Mittelalter-Musik" zu machen.
Dieses Rainbow - Box Set beinhaltet nun die mit einem * gekennzeichneten Alben.
Zunächst einmal ist es natürlich sehr zu bemängeln, dass man die beste Rainbow-LP "Rising" nicht mit in dieses Box Set aufgenommen hat, denn bei diesem Album handelt es sich wirklich um eine der besten Scheiben (wenn nicht gar "die beste"), welche im Bereich Hard Rock jemals veröffentlicht wurde. Dieser Umstand muss in jedem Fall mit einem Punktabzug bestraft werden ! Die beiden anderen LPs der Dio-Ära bei Rainbow wurden aber bei der Zusammenstellung dieses Box Sets mit berücksichtigt.
War auf den ersten drei LPs noch guter, knackiger und mitreissender Hard Rock angesagt, so änderte Blackmore auf der "Down To Earth"-Scheibe die musikalische Ausrichtung von Rainbow doch ziemlich drastisch. Die Songs wurden kommerzieller, weil man endlich in den USA den Durchbruch schaffen wollte. Dio zog bei diesem Stilwechsel nicht mit und wurde durch Graham Bonnet ersetzt. Und auch Blackmore's ehemaliger Deep Purple-Kollege Roger Glover (Bass) war von diesem Zeitpunkt an ein festes Bandmitglied bei Rainbow.
Bei den Rainbow-Besetzungen herrschte sowieso ein stetiges Kommen und Gehen. Soweit mir bekannt ist, wurden keine zwei Rainbow-LPs in derselben Besetzung eingespielt. Das sagt ja wohl alles !
Auf der nächsten LP "Difficult To Cure" war dann mit Joe Lynn Turner schon wieder ein neuer Vokalist am Start. Die Songs tendierten immer mehr zum "Mainstream" und es war offensichtlich, dass Blackmore sein Hauptaugenmerk nun vollständig auf einen kommerziellen Erfolg seiner Truppe in den USA ausgerichtet hatte. Dies änderte sich auch nicht bei den beiden Nachfolge-Alben "Straight Between The Eyes" und "Bent Out Of Shape". Viele Rainbow-Fans der Dio-Ära konnten mit diesen Scheiben so gut wie gar nichts anfangen und wandten sich deshalb von der Band ab. Vergleicht man z.B. die LP "Rising" mit der LP "Bent Out Of Shape", dann kann man nicht glauben, dass es sich hier um die gleiche Band (= Rainbow) handelt.
Aufgrund des Fehlens des "Rising"-Albums und der doch etwas merkwürdigen Auswahl der Silberlinge für dieses Box-Set kann ich nur drei (3) Sterne vergeben.
Die drei Rainbow-Scheiben mir Ronnie James Dio sind Pflicht und die "Down To Earth" kann ich einem Hard Rock - Fan auch noch (mit Abstrichen) empfehlen. Ob man die CDs mit Joe Lynn Turner unbedingt haben muss, möchte ich mal dahingestellt lassen !
Fazit: Alles in allem handelt es sich bei diesem Rainbow-Box Set doch um eine sehr durchwachsene Angelegenheit. Ich würde sagen: Die zwei CDs aus den 80er Jahren (mit Turner) aus diesem Box Set raus und die "Rising" und die "On Stage" (Live-Scheibe mit Ronnie James Dio) dafür hinein ! Dann hätte es von mir auch die Höchstpunktzahl gegeben.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2013 9:00 PM MEST


Rock Solid-the Essential Collection
Rock Solid-the Essential Collection

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dieser Best Of-DoCD ist ein jeder Pat Travers-Fan bestens bedient !, 4. April 2013
Pat Travers - ein Gitarrist und Sänger aus Kanada, der Mitte der 70er Jahre mit seiner Mischung aus Blues und Rock in Europa auftauchte und im Jahr 1976 seine Debut-LP veröffentlichte, welche schlicht und einfach den Titel "Pat Travers" trug. Die Drums der Pat Travers Band bediente damals ein junger Typ namens Nicko McBrain, der spaeter mit Iron Maiden eine Bilderbuchkarriere hinlegen sollte. Auch ein gewisser Tommy Aldridge (drums) und ein Musiker namens Pat Thrall (guitar, vocals) waren eine bestimmte Zeit lang Mitglied bei der Pat Travers Band.
Von 1976 - 1984 veröffentlichte Pat Travers insgesamt 8 Studio-LPs und 1 Live-Album.
Die DoCD "Rock Solid - The Essential Collection" von Pat Travers deckt nun genau diesen Zeitraum ab und enthält insgesamt 32 Titel von eben diesen 9 Platten.
Im Einzelnen sind das:
Pat Travers (1976 - 3 Songs) / Making Magic (1977 - 6 Songs) / Putting It Straight (1977 - 4 Songs) / Heat In The Street (1978 - 3 Songs) / Go For What You Know - Live ! (1979 - 1 Song) / Crash And Burn (1980 - 4 Songs) / Radioactive (1981 - 3 Songs) / Black Pearl (1982 - 3 Songs) und Hot Shot (1984 - 5 Songs).
Diese Best Of-DoCD bietet demnach das volle Spektrum der Pat Travers Band in der Zeit von Mitte der 70er bis Mitte der 80er Jahre. Dieses Album ist wirklich die ideale Anschaffung für jeden Rock-Fan, der sich nicht alle LPs/CDs von Pat Travers einzeln zulegen möchte. Die 32 Songs auf dieser DoCD bieten einen sehr guten und realistischen Überblick über das musikalische Schaffen der Pat Travers Band zu dieser Zeit und decken somit sowohl die qualitativen wie auch die quantitativen Ansprüche an ein sehr gutes Best Of-Album voll und ganz ab !
Jeder, der mit Hard Rock und Blues Rock etwas anfangen kann, sollte mal in diese Pat Travers-Collection reinhören. Ich bin mir sicher, dass sehr vielen Rock-Fans, denen Pat Travers bisher so gut wie kein Begriff war, diese Mucke gefallen wird.
Sicherlich gibt es den einen oder anderen Pat Travers-Titel, den ich auf diese DoCD mit draufgepackt hätte und einige (wenige) Songs, die ich für diese Best Of-Collection nicht berücksichtigt hätte. Aber das ist normal. Was drauf sein muss ist jedenfalls drauf !
Somit gebe ich dieser wirklich sehr guten Best Of-Collection 5 Sterne (einer davon ist ein Nostalgie-Stern).
Meine Empfehlung: Leute, kauft Euch das Ding. Und bei dem günstigen Preis braucht ihr nicht einmal darüber nachzudenken. Da gibts wirklich "Value for Money" !!!


Live in the Raw
Live in the Raw
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 18,13

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Live-Album von W.A.S.P. - Harder, Faster & Louder !!!, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in the Raw (Audio CD)
Nachdem die amerikanischen Hard-Rocker W.A.S.P. in den Jahren 1984 - 1986 insgesamt drei Studio-LPs herausgebracht hatten (1984: W.A.S.P. / 1985: The Last Command / 1986: Inside The Electric Circus), folgte im Jahr 1987 dann das erste Live-Album dieser Band, welches den Titel "Live ... In The Raw" trug. In Europa hielt sich die Fanschar von W.A.S.P. zu dieser Zeit noch in ziemlich überschaubaren Grenzen, in den USA jedoch war die Gruppe total angesagt. Der Gitarrist, Sänger, Hauptsongwriter, Sprachrohr und Chef von W.A.S.P., Blackie Lawless, verkörperte den typischen Rock Star mit allen dazugehörigen Klischees. Nur ein Typ wie Lawless hatte den Mumm, als erste Single der Band einen Song mit dem Titel "Animal (F... Like A Beast)" zu veröffentlichen. Die Plattenfirma war natürlich geschockt und verhinderte es, dass dieser Song mit auf die Debüt-LP der Band gelangte (auf der späteren CD-Version war er dann mit drauf). Die Live-Auftritte von W.A.S.P. waren auch ziemlich aussergewöhnlich. Lawless zeigte den Konzertbesuchern seine nackten Arschbacken, bewarf das Publikum mit rohem Fleisch, lies sich auf der Bühne kreuzigen und versprühte Funken aus einer Düse, welche in seinem Schritt angebracht war ! Damit waren W.A.S.P. natürlich der Feind Nummer 1 der damals aktiven P.R.M.C. (= Vereinigung in den USA, welche sich zum Ziel gesetzt hatte, die "Sex- und Gewaltverherrlichung" in der Rock/Metal-Szene zu bekämpfen. Also mehr oder minder ein reiner "Zensur-Verein").
Auf der CD "Live ... In The Raw" kann man solche Dinge natürlich nicht bewundern (ist ja keine DVD). Also müssen W.A.S.P. hier ausschließlich mit ihrer Musik überzeugen, was der Band auch voll und ganz gelingt ! Hier wird gerockt, und zwar vom Allerfeinsten. Natürlich hat die Band all ihre damaligen Highlights zum Besten gegeben und auf die LP/CD pressen lassen. Songs wie "Love Machine", "Wild Child", "95 N.A.S.T.Y.", "I Wanna Be Somebody" und "Blind In Texas" sind mittlerweile alles Klassiker dieser Gruppe und gehören fast alle auch heute noch zur Set-List von W.A.S.P.-Konzerten. Auf diesem Live-Album sind aber auch zwei Songs enthalten, welche sich auf keiner anderen LP/CD von W.A.S.P. befinden. Und gerade diese beiden Titel ("The Manimal" und "Harder, Faster") sind für mich die absoluten Highlights dieser Scheibe ! Soweit mir bekannt ist, gibt es von diesen beiden Songs keine Studioversionen.
Zwei Besonderheiten dieser Live-CD muss ich hier noch anführen: Im Mittelteil des Songs "I Wanna Be Somebody" fordert Lawless die Zuhörer auf, mitzusingen. Als dann eine bestimmte Gruppe des Publikums nicht so laut singt, wie Lawless dies erwartet, beschimpft er diese Leute und fragt diese, ob sie "vielleicht krank sind". Ist aber alles nicht so Ernst zu nehmen. Die Ansprache, welche Lawless dann vor dem Song "Harder, Faster" an die P.M.R.C. richtet, ist aber total Ernst gemeint. Hier bekommt diese Vereinigung voll ihr Fett weg und Lawless zieht alle Register, um diesen Typen seine mehr als abschätzige Meinung kundzutun.
Auf der LP-Version von "Live ... In The Raw" befanden sich 10 Live-Titel und als Bonus 1 Studio-Song ("Scream Until You Like It"). Auf diese Digipack CD-Version wurden noch drei weitere Live-Tracks ("Shoot From The Hip"/"Widowmaker"/"Sex Drive") und eine Acousticversion von "Sleeping In The Fire" mit draufgepackt. "Well Done, Indeed !"
Der Titel "Animal (F... Like A Beast)" fehlt aber auch auf diesem Live-Album. Ich nehme an, dass auch hier (wie schon bei der Debüt-LP) wieder die Plattenfirma ihre Hände im Spiel hatte. Na ja - God Bless America und seine überzogene Prüderie !!!
W.A.S.P. konnten mit ihren zwei späteren Live-CDs "Double Live Assassins" (1998) und "The Sting" (2000) bei weitem nicht mehr an die Qualität ihres ersten Live-Albums heranreichen ! Mit den beiden Studio-LPs/CDs "The Headless Children" (1989) und "The Crimson Idol" (1992) lieferten W.A.S.P. jedoch zwei Meisterwerke ab, welche in keiner gut sortierten Rock-Sammlung fehlen sollten. Diese beiden Alben stellen eindeutig die Sternstunden dieser amerikanischen Band dar !
An der Höchstwertung (5 Sterne) komme ich bei "Live ... In The Raw" nicht vorbei !
Empfehlung: Wenn jemand ein Live-Album von W.A.S.P. haben möchte, dann muss es dieses sein ! Also besorgt Euch das Ding !


Live on Fire
Live on Fire
Preis: EUR 14,65

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Axel rockt das Haus (in diesem Fall die "Fabrik") !!!, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live on Fire (Audio CD)
Axel Rudi Pell - eine Ikone des deutschen Hard Rocks seit nunmehr 24 Jahren (die erste LP/CD "Wild Obsession" erschien im Jahr 1989). In diesem Zeitraum hat Mr. Pell bis heute insgesamt 4 Live-Alben veröffentlicht:
1. Made in Germany - Live ! (1995 - damals noch mit Jeff Scott Soto am Mikrophon)
2. Knights Live ! (2002 - DoCD)
3. Live At The Rock Of Ages Festival 2009 (erschien 2010 und war als Bonus Live-CD der "The Crest - Deluxe Edition" beigefügt)
4. Live On Fire (2013 - DoCD)
(Auf den Live-Scheiben 2 bis 4 war stets Johnny Gioeli der Sänger !).
Die neue Live DoCD wurde also "Live On Fire" betitelt und wurde im Oktober 2012 bei einem Konzert in der Essigfabrik in Köln aufgenommen. Die Band beweist mit einer Spieldauer von insgesamt 108 Minuten, dass ihre Auftritte nicht die kürzesten sind und dem Publikum somit auch quantitativ etwas geboten wird (im Gegensatz zu vielen anderen Rock-Acts, bei denen die Konzerte oft nicht mal die 90-Minuten-Marke erreichen).
Da bei dieser Tour die CD "Circle Of The Oath" promoted wurde, stammen 4 Titel dieser Live DoCD von eben diesem Album (das Intro "The Guillotine Suite" mitgerechnet). Bei den anderen Songs handelt es sich größtenteils um bekannte Pell-Standards wie "Strong As A Rock", "Fool Fool", "Tear Down The Walls", "Nasty Reputation", Rock The Nation", etc. Und dann gibt es natürlich auch wieder die allseits beliebten langen Medleys, wo verschiedene Pell-Klassiker wie "Masquerade Ball", "Casbah", "Mystica", "Carousel" etc. mit anderen Songs kombiniert werden (z.B. mit "Whole Lotta Love", "Mistreated", usw.) und in denen gejammed wird, dass es eine wahre Freude ist. Gerade bei diesen Jam-Sessions kann man deutlich erkennen, wer das große Vorbild und Idol von Axel Rudi Pell ist, wenn es um das Gitarre spielen geht. "Richard der Schwarzmorige" stand hierbei definitiv Pate.
Dem Keyboarder Ferdy Doernberg und dem Drummer Mike Terrana (ein wahres Tier hinter der "Schießbude") werden wie immer ausreichend Zeit für Solo-Darbietungen eingeräumt, welche aber nie allzu ausufernd geraten und deshalb auch nicht langweilig rüberkommen. Alle Instrumentalisten dieser Band verfügen über außergewöhnliche Fertigkeiten an ihren Arbeitsgeräten und der Sänger Johnny Gioeli (mittlerweile auch schon 15 Jahre dabei) setzt mit seinen stimmlichen Fähigkeiten dem Ganzen noch die Krone auf ! Gioeli ist ein Frontmann der alten Schule, der mit flotten Sprüchen und teils witzigen Ansagen das Publikum bei Laune hält und der über eine außergewöhnlich gute Stimme verfügt, die er auch einzusetzen weiss. Kurz auf einen Nenner gebracht: Die Chemie zwischen den Musikern passt einfach !!!
Axel Rudi Pell-Fans werden sich diese Live-DoCD sowieso zulegen. Und wer auf die alten Rainbow (mit Ronnie James Dio) steht, wird mit diesem Live-Album ebenfalls seine helle Freude haben. AXEL RULES !!!
Somit vergebe ich für "Live On Fire" die Höchstwertung (5 Sterne).
Leute, kauft Euch dieses Teil ! Hier wird gerockt, und zwar vom Feinsten !


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